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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

54.738 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Amerika, Politiker ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

um 07:02
Das Problem ist doch, dass du mit zehn, fünfzehn Bundesstaaten mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellst. Das ist die Ostküste, der mittlere Westen, Kalifornien und Texas. Bis auf Texas ist das alles Demslastig und hier und da ein Swing-State.

Irgendwie ist das mit den Wahlmännern schon gerecht - aber auch wieder nicht. 🤪


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

um 08:48
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Irgendwie ist das mit den Wahlmännern schon gerecht - aber auch wieder nicht.
@SomertonMan
Die USA haben von Grund auf ein anderes Wahlsystem.
Ich finde es in Teilen besser als unseres und in Teilen schlechter.
Was ich schlecht daran finde:
zu viele Bürger werden von der Wahl ausgeschlossen - oder von der Wahl fern gehalten.
In diesem Zusammenhang: Trump will die Briefwahl abschaffen.
Das wäre eine Änderung zu Gunsten der Reps.
Dieses ewige Wahlbezirkzuschneiden (das die Dems und die Reps betreiben) finde ich
fragwürdig. Das ist ein Operieren am Systen, um einen Vorteil zu ergattern.
Und sehr schlimm finde ich, dass es Staaten gibt (2 glaube ich), in denen die Wahlleute
NICHT an ihr Mandat gebunden sind. Da können klar die Reps gewonnen haben und sie stimmen
trotzdem für die Dems - und natürlich geht das auch umgekehrt.
Da würde mich interessieren, wie oft die Wahlleute von ihrem Mandat abgewichen sind.
Ist das jemals passiert? Und wenn, was wäre dann "zu Hause" los?


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

um 09:01
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Da würde mich interessieren, wie oft die Wahlleute von ihrem Mandat abgewichen sind.
Und was sie im Gegenzug dafür erhalten haben oder würden.

Meiner Meinung nach begünstigt das System die Korruption immens.


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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

um 09:11
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich finde das schon sehr veraltet und ebenso störanfällig.
Es mag bei der Einführung noch Sinn ergeben haben, als die Kommunikation über weite Strecken noch erschwert war, und man eben einen Vertreter für jeden Wahlkreis nach Washington senden musste. Ein Wahlmann repräsentiert ungefähr die gleiche Anzahl Wähler. Aber dieses System wurde pervertiert, als mehr und mehr Staaten zum Winner-takes-it-all-prinzip gewechselt haben. Dadurch, dass jeder Staat als ganzes noch extra zwei Wahlmänner stellen darf, wurde auch die gleichwertige Repräsentanz zerstört.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Getoppt wird das ganze noch von dem ebenso überholten 2-Parteiensystem. Toll, habe ich die immerhin die Wahl zwischen Pest und Cholera. :Y:
Nun, das ist eine typische Folge des Mehrheitswahlrechts. Wenn immer nur der Sieger eines Wahlkreises zählt, ist Zersplitterung kontraproduktiv und es bilden sich mit der Zeit zwei entgegengesetzte Pole heraus. Das ist der Vorteil des Verhältniswahlrechts, was in Deutschland praktiziert wird.

Die Kombination dieser Fehler führt zu einem heute völlig unzulänglichen Wahlsystem.

Ich korrigiere meine vorige Aussage deswegen dahingehend: Die Amerikaner können ihren Präsidenten direkter wählen, weil die Wahlmänner eigentlich keine Relevanz mehr haben. Andererseits können die meisten Amerikaner ihren Präsidenten gar nicht wählen, weil es nur noch auf wenige Swing-States ankommt.

@frauZimt
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Ich finde es in Teilen besser als unseres und in Teilen schlechter.
Nun, du hast erklärt, was schlecht daran ist. Aber in welchen Teilen findest du es besser? Ich kann nichts erkennen.
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Und sehr schlimm finde ich, dass es Staaten gibt (2 glaube ich), in denen die Wahlleute
NICHT an ihr Mandat gebunden sind. Da können klar die Reps gewonnen haben und sie stimmen
trotzdem für die Dems - und natürlich geht das auch umgekehrt.
Da würde mich interessieren, wie oft die Wahlleute von ihrem Mandat abgewichen sind.



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Donald Trump: 45. & 47. Präsident der USA

um 09:16
Zitat von QuironQuiron schrieb:Es mag bei der Einführung noch Sinn ergeben haben, als die Kommunikation über weite Strecken noch erschwert war, und man eben einen Vertreter für jeden Wahlkreis nach Washington senden musste.
Die Kommunikation spielte damals bei der Schaffung dieses Systems sicher eine Rolle, was heute als Argument natürlich veraltet ist. Es gab damals noch eine weitere Begründung:
Die Möglichkeit des unabhängigen Urteils war von den Vätern der Verfassung gewollt, so bezeichnete Alexander Hamilton in den Federalist Papers die Wahlmänner als diejenigen, die am besten geeignet seien, Präsidentschaftskandidaten zu analysieren.
Bei abtrünnigen Wahlleuten spricht man übrigens von "faithless electors".
Heute sind sie in 24 Bundesstaaten frei in ihrer Entscheidung. In 26 Bundesstaaten sowie in Washington gibt es Gesetze, die von den Wahlmännern verlangen, nur für einen bestimmten Kandidaten abzustimmen. Es gibt (Stand 2020) kein Bundesgesetz, das den Wahlmännern die Abstimmung für einen bestimmten Präsidentschaftskandidaten vorschreibt, selbst dann nicht, wenn der den Wählern vorliegende Wahlzettel diese Verbundenheit suggeriert.
Das Problem der abweichenden Abstimmung scheint aber eher theoretischer Natur zu sein:
Faithless electors haben noch nie dazu geführt, dass ein anderer Kandidat Präsident wurde.
Quelle: Wikipedia: Faithless elector


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