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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

29.164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 08:42
..

Ich kann hier, bezüglich des Schminkens nur einen psychologischen Einwurf tätigen. Menschen, die sich im Chaos befinden, suchen instinktiv nach Halt und Konstanten, um sich zu stabilisieren. Insofern kann das Schminken, so Betreffende(r) es täglich getan hat, bevor das Chaos ausbrach, auch schlichtweg ein Versuch sein, sich im Chaos zu stabilisieren. Unter dieser Prämisse betrachtet, gehört das zur "Resilienzbildung" und ich gar nicht so dumm.

LG Mina


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 08:43
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich verstehe nicht wo dein Problem ist, Frauen und eingetragene Transfrauen werden genau so behandelt.
dann lies bitte nach. Es geht um Trans*frauen, bei denen der Geschlechtseintrag nicht geändert ist


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 08:48
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es geht um Trans*frauen, bei denen der Geschlechtseintrag nicht geändert ist
Tja, da interessiert das Gesetz mal wieder nicht oder wie? Auch in DE ist ein Mann offiziell eine Frau wenn er das eintragen/ändern lässt.
Es gibt kein Gesetz wo man per Selbstdeklaration auf Twitter sein gesetzliches Geschlecht ändern kann.
Also so wie in diesem Fall biologisches Geschlecht ≠ soziales Geschlecht, gilt auch soziales Geschlecht ≠ gesetzliches Geschlecht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 08:49
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:dann lies bitte nach. Es geht um Trans*frauen, bei denen der Geschlechtseintrag nicht geändert ist
Genau darum dreht es sich seit meinem Einwand von gestern:

Beitrag von Cpt.Germanica (Seite 1.282).

Das Kriegsgebiet ist kein Ponyhof, da fallen weder Hafer noch geschlechtskorrigierende Einträge vom Himmel!


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 08:50
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Wenn Frauen raus dürfen, dann dürfen alle und dazu gehören eben auch Trans*frauen.
Scheinbar nicht. Und ich weiß auch nicht was man da noch groß sagen soll, denn die Entscheidung hat hier niemand gefällt. Das Transleute aus der Nummer nicht einfach so rauskommen, ist doch kein Problem das jetzt erst enstand. Laut Tussineldas Link lehnen 86% der Ukrainer Transmenschen und Homos ab. Jetzt 2 Wochen nach Kriegsbeginn (laut Twittereintrag) wundert sie sich, warum sie nicht als Frau zählt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 09:01
@DerThorag
das man erst einmal zur Grenze kommen muss, so auf der Flucht, spielt natürlich keine Rolle und dass sie es schon 2mal versucht hatte, bevor sie das Video postete, natürlich auch nicht.
Aber das was Du schreibst gilt ja sicher für alle Flüchtenden, warum kommen die denn jetzt erst zur Grenze?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 09:15
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Aber das was Du schreibst gilt ja sicher für alle Flüchtenden, warum kommen die denn jetzt erst zur Grenze?
Ich habe diese Menschengruppe nicht als besonders schützenswert eingestuft.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das man erst einmal zur Grenze kommen muss, so auf der Flucht, spielt natürlich keine Rolle und dass sie es schon 2mal versucht hatte, bevor sie das Video postete, natürlich auch nicht.
Keine Ahnung. Ich war nicht dabei.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 10:16
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Ich habe diese Menschengruppe nicht als besonders schützenswert eingestuft.
das hat jetzt was mit irgendwas zu tun? Warum kommen denn andere jetzt "erst" zur Grenze und warum kritisierst Du das nicht auch? Hast Du eine Vorstellung davon, dass es dauern könnte, bis man an der Grenze ist?
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Keine Ahnung. Ich war nicht dabei.
könntest Du aber nachlesen, es wurden ja links gepostet.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 10:41
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Du eine Vorstellung davon, dass es dauern könnte, bis man an der Grenze ist?
Definitiv nicht mehrere Wochen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:könntest Du aber nachlesen, es wurden ja links gepostet.
Ich habe mir den ersten Link angeschaut, für mehr reicht die Interesse an einem Einzelschicksal auch nicht aus, denn das Hauptaugenmerk sollte auf den Kindern und den alten Menschen liegen. Ursprünglich ging es mir auch um homosexuelle Männer, die Du da raushaben wolltest und ich dich fragte, wie man es anstellen sollte, ohne das dir der Widerstand zusammenbricht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 10:47
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Definitiv nicht mehrere Wochen.
warum kommen denn immer noch Flüchtende an die Grenze, erkläre mir das doch endlich mal bitte.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Ursprünglich ging es mir auch um homosexuelle Männer, die Du da raushaben wolltest und ich dich fragte, wie man es anstellen sollte, ohne das dir der Widerstand zusammenbricht.
ICH wollte die da rausholen? Ich habe auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht, die Menschen der LGBTQIA+ community ausgesetzt sind.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 11:06
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:warum kommen denn immer noch Flüchtende an die Grenze, erkläre mir das doch endlich mal bitte.
Weil sie mit älteren Menschen und/oder eigener Familie vielleicht auch einen anderen Zeitplan haben, als eine Einzelperson, die sich ins Auto setzen und losdüsen kann? Weil Kinder und alte Menschen evtl. mehr Zeit beanspruchen? Weil die Frauen auch vorerst nicht ohne ihre Männer fliehen wollten?.....
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ICH wollte die da rausholen? Ich habe auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht, die Menschen der LGBTQIA+ community ausgesetzt sind.
Und das sie nicht zum Militär müssten, oder? Ich meine damit keine Transmenschen, sondern homosexuelle Männer.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 11:26
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ICH wollte die da rausholen? Ich habe auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht, die Menschen der LGBTQIA+ community ausgesetzt sind.
Inwiefern sind denn nun auch noch asexuelle Menschen im Kriegsfall besonders bedroht?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 11:31
Im Krieg sind die meisten Todesopfer, so denke ich, immer noch männliche Menschen.
Die sind also am meisten m.E. vom Tode bedroht im Krieg.
Finde ich bemerkenswert.
Ich denke an der Front ist politisch korrekte Ausdrucksweise eher untergeordnet.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 11:33
Vor allen Dingen: Woran erkennt man asexuelle Menschen.
Steht ja keinem ins Gesicht geschrieben.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ich habe auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht, die Menschen der LGBTQIA+ community ausgesetzt sind.
Im Kriegsfall sind alle Menschen gefährdet und auch schützenswert!
Aber selbst da werden Minderheiten besonders hervorgehoben :palm:


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 11:39
Zitat von boraboraborabora schrieb:Vor allen Dingen: Woran erkennt man asexuelle Menschen.
Steht ja keinem ins Gesicht geschrieben
Warum steigst du auf rinen Trollbeitrag ein?
Niemand fordert, dass Asexuelle im Krieg bedonders geschützt werden sollten.
Das ist blabla, um die gesamte Diskzssion um das Thema LGBTIQA* und Krieg lächerlich zu machen.
Steig da doch nicht mit ein.
Natürlich spielt Asexualutät in dem Zusammenhang keine Rolle, es wurde lediglich die göngige Abkürzung genutzt.
Ob das A da generell wichtig und richtig platziert ist, wäre eine Diskussion für den entdprechenden Thread.
Zitat von GerlindGerlind schrieb:Finde ich bemerkenswert.
Was meinst du mit mit "bemerkenswert"?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

08.03.2022 um 12:17
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Weil sie mit älteren Menschen und/oder eigener Familie vielleicht auch einen anderen Zeitplan haben, als eine Einzelperson, die sich ins Auto setzen und losdüsen kann? Weil Kinder und alte Menschen evtl. mehr Zeit beanspruchen? Weil die Frauen auch vorerst nicht ohne ihre Männer fliehen wollten?.....
weil eine Trans*person keine Familie hat? Oder wie darf ich das verstehen?
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Und das sie nicht zum Militär müssten, oder?
Du behauptest was und fragst dann mal vorsichtshalber nach? Lies doch einfach die Diskussion zwischen Dir und mir nach, wenn Du Dich schon nicht mehr erinnern kannst.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Im Kriegsfall sind alle Menschen gefährdet und auch schützenswert!
Aber selbst da werden Minderheiten besonders hervorgehoben :palm:
falsch


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

09.03.2022 um 17:23
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ich habe auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht, die Menschen der LGBTQIA+ community ausgesetzt sind.
Ich habe nur das gefunden. Anscheinend kämpfen viele der LGBTQ2s mit in der Ukraine:
https://www.lgbtqnation.com/2022/02/ukrainian-lgbtq-activists-fought-captured-group-russian-soldiers/


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.03.2022 um 02:23
Neues vom M-Wort:
UMBENENNUNG DER MOHRENSTRASS
Symbol „rassistisch-imperialistischer Ideologien“? Gegner sieht Verfassungsbruch
Stand: 13.03.2022
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article237478001/Umbenennung-der-Mohrenstrasse-Gegner-sieht-Verfassungsbruch.html

Kurz zum Sachverhalt:
Hunderte Berliner hatten Widerspruch gegen einen neuen Namen für die Mohrenstraße eingelegt. Das von den Grünen dominierte Rathaus im Hauptstadt-Bezirk Mitte lehnte sie alle ab. Doch der Streit ist damit nicht zu Ende. Die Gegner geben sich noch nicht geschlagen.
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Sabine Weißler hatte keine Zweifel, „dass zum historischen Kontext der Vergabe des Straßennamens Mohrenstraße üble kolonialistische Aktivitäten“ gehörten. Dennoch blieb die Grünen-Politikerin vorsichtig bei der Einschätzung, „ob die Benennung in der Absicht der Diskriminierung erfolgte“ – was eine rechtliche Voraussetzung wäre, der Straße in Berlin einen neuen Namen zu geben.
Quelle: S. o.

Hier nun schon der erste Widerspruch:
In einer Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Parlament des Hauptstadt-Bezirks Mitte schrieb sie als Stadträtin für Kultur mit Blick auf die Zeit um 1700: „Vielmehr wurden auch damals schon Straßen zum Zwecke der Ehrung von Personen beziehungsweise der Anerkennung ihrer Leistungen oder mit Bezug auf bestimmte regionale Ereignisse als gesellschaftliches Gedächtnis benannt.“
Quelle: S. o.

Also wie jetzt? Rassistisch oder nicht?
Das war im November 2018. Inzwischen ist Weißler im Ruhestand – und jeder Zweifel verschwunden. Die Grünen, stärkste Kraft im Innenstadt-Bezirk, sind jedenfalls fest entschlossen, die Mohrenstraße nach Anton Wilhelm Amo zu betiteln, der um 1703 bis nach 1753 lebte – die exakten Daten sind nicht bekannt – und der erste schwarze Rechtsgelehrte Deutschlands war. Seine Verdienste werden auch von Gegnern der Namensänderung anerkannt und gewürdigt.

In ihrer Antwort erläuterte Weißler die – nach wie vor gültigen – rechtlichen Voraussetzungen für den geplanten Schritt. Eine Korrektur sei nur zulässig, „wenn Mehrfachbenennungen vorliegen“ oder Gegner der Demokratie sowie Wegbereiter und Anhänger des Nationalsozialismus oder Stalinismus geehrt würden. Eine Umbenennung sei auch erlaubt, wenn der bisherige Namensgeber „unter dem Aspekt des heutigen Demokratieverständnisses dem Ansehen Berlins schaden würde“.
Quelle: S. o.

Und was sagt die "Gegenseite"?
Bodo Berwald, bekanntester Gegner des neuen Namens, widerspricht in allen Punkten.

[...]

Berwald zieht nun vor Gericht. Er reichte am vergangenen Mittwoch Klage ein. Der Jurist sieht einen Verfassungsbruch. Die Umbenennung verstoße unter anderem gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot staatlichen Handelns sowie gegen kommunalrechtliche Regelungen.

[...]

Auch die inhaltlichen Aussagen, mit der von Dassel die Ablehnung des Widerspruchs begründet, lässt Berwald nicht gelten. „Die Mohrenstraße ist kein kolonial geprägter Straßenname“, schrieb er in der Klage. Mohren seien „nicht Wegbereiter oder Verfechter von Kolonialismus, Sklaverei und rassistisch-imperialistischen Ideologien“. Der 1707 eingeführte Name habe in Berlin Alleinstellungsmerkmal: Nur er erinnere noch „an die durch Kooperation zum beiderseitigen Vorteil geprägten Anfänge deutsch-afrikanischer Beziehungen zwischen 1681 und 1716“ und sei von jeher Ausdruck für die Achtung fremder Kulturen in Brandenburg-Preußen.

„Dieses Andenken an Toleranz gilt es in der Zukunft Berlins zu bewahren“, erklärte Berwald. „Wer Straßen umbenennt, fördert Vergessen.“ Erläuterungstafeln seien der bessere Weg. Die Beibehaltung schade keinesfalls dem Ansehen Berlins. „Das ist eine Behauptung ins Blaue. Sie entbehrt jeder sachlichen Grundlage und wird auch von Besuchern aus Afrika, wie Erfahrungswerte bestätigen, abgelehnt.“
Quelle: S. o.

Von jeher meine Rede: Man nennt eine Straße nicht "Mohrenstraße", wenn man "Mohren" zugleich zutiefst verachtet (Mohrenapotheken dito).

Dazu kommt, dass es Schwarze gibt, die die Diskussion um diverse Wörter, hier das "M-Wort", gar nicht nachvollziehen können.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

14.03.2022 um 07:15
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Von jeher meine Rede: Man nennt eine Straße nicht "Mohrenstraße", wenn man "Mohren" zugleich zutiefst verachtet (Mohrenapotheken dito).
Kleiner Hinweis: Rassismus muss nicht mit Verachtung einher gehen. ;-)
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Also wie jetzt? Rassistisch oder nicht?
Definitiv rassistisch.

Traurig, dass das noch diskutiert werden muss.....


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14.03.2022 um 08:35
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Sie entbehrt jeder sachlichen Grundlage
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:verstoße unter anderem gegen das Neutralitäts- und Sachlichkeitsgebot
On Point.


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