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Rassismus

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25.09.2019 um 16:32
groucho schrieb:Das mag sein.
Die Realität sieht leider anderes aus.

Natürlich kannst du dir erfolgreich einreden, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, wenn du nichts über Rassismus in den Medien zu sehen bekommst.
Realität ist es deshalb leider nicht.
Schau, mi amor.
Du kannst in diesem Fall empirisch nur schwer nachweisen, was Ursache und was Wirkung ist. Dein Anspruch auf "Realität" ist also hinfällig.
Wie die Realität aussieht und warum sie so aussieht sind zwei paar Schuhe.

Ich schrieb nichts von Friede, Freude Eierkuchen, ich schrieb vom absichtlichen Heraufbeschwören von Konflikten. Es würde nicht funktionieren, wäre der Mensch nicht so verdammt manipulierbar.
groucho schrieb:Damit wären wir dann wieder bei Trump, der illegale Einwanderer für Kriminelle Vergewaltiger hält.
Die Gegenseite agiert ganz genau so.
Obama hat mehr Menschen auf dem Gewissen als Trump, schau dir die Kriegsstatistik an.
Zum Bekämpfen von Terrorismus? Ja ne, is klar. Das ist doch lachhaft!
Man verteulfelt Rassisten und erschießt in Afghanistan fleißig Menschen.
Hauptsache der gute Bürger hierzulande hat jemanden, den er hassen kann um die Illusion der eigenen Moral zu erhalten.

Ihr kämpft gegen Windmühlen, die man extra für euch aufgestellt hat. Was sind schon ein paar echte Rassisten hierzulange gegen 1 Mio getötete Zivilisten? Oh nein, jemand hat das N-Wort gesagt! Wie furchtbar.

Trump ist ein Dümmschwätzer und auch das ist nichts weiter als Taktik. Er ist an die Macht gekommen, weil er anti PC ist. Stell dir vor, ich mag ihn dennoch lieber als Obama, weil er im body count aktuell hinter ihm liegt. Was sind ein paar rassistische Bemerkungen gegen einen Leichenberg?


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25.09.2019 um 16:34
RedBird schrieb:Jede Diskussion darüber führt dazu, dass wir verstärkt auf die Hautfarbe achten. Durch Diskutieren und Anprangern kann man Rassismus nicht bekämpfen, man verstärkt ihn sogar. Frauenquoten verstärken ja auch den Sexismus.
Kannst Du das irgendwie belegen?
RedBird schrieb:Warum ist das so?
Weil man medial immer bemüht ist, schockierende Probleme aufzuzeigen.
So einfach lässt sich die Masse lenken, man brauchst Skandale. Würden wir über die vielen Fälle berichten, in denen Menschen anderen Menschen helfen, egal welche Hautfarbe sie haben, so wäre der Grabenkampf schnell beendet. Aber das will keiner, denn Empörung macht Menschen steuerbar. Hier werden Menschen gegeneinander gehetzt, schaut man über den großen Teich. In Amerika gab es seit Jahrzehnten nicht mehr so viel Hass von Weißen auf Schwarze und vice versa. Dabei wird auch so viel darüber berichtet wie nie zuvor. Merkwürdig, oder? What you think about and talk about, you bring about. Genau dahin steuern wir und das ist meiner Meinung nach glatte Absicht.
Man könnte Frieden stiften, man will aber nicht und wieder einmal glaubt jede Seite im Recht zu sein und verursacht dabei ohne es zu kapieren die Gegenseite.
Klingt ja schon sehr nach VT. Wieso ist das denn Absicht? Wer sollte ein Interesse daran haben die Gesellschaft mittels Rassmismus zu spalten und warum?
RedBird schrieb:Ich glaube je weniger wir über Rassismus nachdenken, desto weniger ist er präsent in unseren Köpfen.
Je mehr man die Gruppen gegeneinander ausspielt, desto mehr radikalisieren sich beide Seiten.
Also sollte überhaupt nicht mehr über rassistische Vorfälle in den Medien berichtet werden bzw. der Mantel des Schweigens drüber gelegt werden oder was soll die Quintessenz daraus sein?
RedBird schrieb:Ich persönlich glaube nicht daran, dass Trump wirklich Rassismus verursacht. Er wurde gewählt, gerade weil es ihn zuvor schon gab.
Das eine schließt ja das andere nicht aus.


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25.09.2019 um 16:38
Libertin schrieb:Klingt ja schon sehr nach VT. Wieso ist das denn Absicht? Wer sollte ein Interesse daran haben die Gesellschaft mittels Rassmismus zu spalten und warum?
Es sind Strohmänner.
Schau dir die Kopftuchdiskussion an, die in regelmäßigen Abständen geführt wird. Es empört sich jeder darüber aber eigentlich ist das dumme Stück Stoff nicht relevant. Was soll denn die Diskussion bringen?


Wie das klingt ist für mich nicht so wichtig, jeder darf mich in die chublade stecken, die ihm beliebt. Einige wenige sind in der Lage darüber differenziert nachzudenken und das reicht mir eigentlich.
Libertin schrieb:Also sollte überhaupt nicht mehr über rassistische Vorfälle in den Medien berichtet werden bzw. der Mantel des Schweigens drüber gelegt werden oder was soll die Quintessenz daraus sein?
Soll denn über Straftaten von Zuwanderern berichtet werden? Oder ist das am Ende auch nur Futter für eine der beiden Seiten?
Dank drüber nach und ziehe deine eigenen Schlüsse. Meine musst du ja nicht nehmen.


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25.09.2019 um 17:27
Antrax0815 schrieb:Wie ist dieser Satz zu verstehen ?
so wie er da steht aber im Kontext. Dann sollte es sich Dir auch erschliessen, hat ja bei allen anderen auch geklappt......
RedBird schrieb:Schau dir die Kopftuchdiskussion an, die in regelmäßigen Abständen geführt wird. Es empört sich jeder darüber aber eigentlich ist das dumme Stück Stoff nicht relevant. Was soll denn die Diskussion bringen?
ist dann nicht jede Diskussion sinnlos? Und seit wann ist ignorieren eine Lösung für irgendwas?


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25.09.2019 um 17:45
RedBird schrieb:Es sind Strohmänner.
Schau dir die Kopftuchdiskussion an, die in regelmäßigen Abständen geführt wird. Es empört sich jeder darüber aber eigentlich ist das dumme Stück Stoff nicht relevant. Was soll denn die Diskussion bringen?
Wozu dann überhaupt über irdgendetwas diskutieren?
RedBird schrieb:Soll denn über Straftaten von Zuwanderern berichtet werden? Oder ist das am Ende auch nur Futter für eine der beiden Seiten? Dank drüber nach und ziehe deine eigenen Schlüsse. Meine musst du ja nicht nehmen.
Wieso sollte generell nicht über Straftaten berichtet werden solange diese sachlich/ neutral bzw. ohne eingefärbte Meiungsmache vermittelt werden? Das betrifft doch Berichterstattungen aller couleur. Du wirst nunmal nicht verhindern können, daß sich Menschen zu Nachrichten eine Meinung (welcher Art auch immer) bilden.

Wenn Du danach gehst, müsstest Du schon jegliche mediale Berichterstattung per se abschaffen.

Magst Du nun hierzu noch Belege liefern:
RedBird schrieb:Jede Diskussion darüber führt dazu, dass wir verstärkt auf die Hautfarbe achten. Durch Diskutieren und Anprangern kann man Rassismus nicht bekämpfen, man verstärkt ihn sogar. Frauenquoten verstärken ja auch den Sexismus.
Und auf meine Fragen hierzu antworten:
Libertin schrieb:RedBird schrieb:
Warum ist das so?
Weil man medial immer bemüht ist, schockierende Probleme aufzuzeigen.
So einfach lässt sich die Masse lenken, man brauchst Skandale. Würden wir über die vielen Fälle berichten, in denen Menschen anderen Menschen helfen, egal welche Hautfarbe sie haben, so wäre der Grabenkampf schnell beendet. Aber das will keiner, denn Empörung macht Menschen steuerbar. Hier werden Menschen gegeneinander gehetzt, schaut man über den großen Teich. In Amerika gab es seit Jahrzehnten nicht mehr so viel Hass von Weißen auf Schwarze und vice versa. Dabei wird auch so viel darüber berichtet wie nie zuvor. Merkwürdig, oder? What you think about and talk about, you bring about. Genau dahin steuern wir und das ist meiner Meinung nach glatte Absicht.
Man könnte Frieden stiften, man will aber nicht und wieder einmal glaubt jede Seite im Recht zu sein und verursacht dabei ohne es zu kapieren die Gegenseite.

Klingt ja schon sehr nach VT. Wieso ist das denn Absicht? Wer sollte ein Interesse daran haben die Gesellschaft mittels Rassmismus zu spalten und warum?


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25.09.2019 um 17:53
RedBird schrieb:Du kannst in diesem Fall empirisch nur schwer nachweisen, was Ursache und was Wirkung ist. Dein Anspruch auf "Realität" ist also hinfällig.
Das ist Gelaber, was mit meinen Aussagen nichts zu tun hat.

Du hast geschrieben:
RedBird schrieb:Ich glaube je weniger wir über Rassismus nachdenken, desto weniger ist er präsent in unseren Köpfen.
Eine banale Aussage. Klar, wenn ich über ein Thema nicht nachdenke, habe ich es auch nicht im Kopf.
Aber wenn der Nicht-Rassist, nicht mehr über den Rassismus im Land nachdenkt, geht der Rassismus davon nicht weg.
RedBird schrieb:ich schrieb vom absichtlichen Heraufbeschwören von Konflikten
Das machen ja vor allem Rassisten, die dann vor "Kopftuchmädchen" oder "Rapefugees" warnen.

Im Grunde lautet deine Lösung: Leute, seid lieb.

Der Hammer, damit hast du nun alle Probleme mit Rassismus gelöst. :D
RedBird schrieb:Obama hat mehr Menschen auf dem Gewissen als Trump, schau dir die Kriegsstatistik an.
Da dies ein Rassismus Thread ist und nicht der Trump vs Obama Thread, ist das hier völlig egal.
RedBird schrieb:Man verteulfelt Rassisten und erschießt in Afghanistan fleißig Menschen.
Du erfindest hier einen Antagonismus.
In der Regel haben diejenigen, die mit Rassismus ein Problem haben auch diejenigen, die mit sinnlosen Kriegen ein Problem haben.
RedBird schrieb: Was sind schon ein paar echte Rassisten hierzulange gegen 1 Mio getötete Zivilisten? Oh nein, jemand hat das N-Wort gesagt! Wie furchtbar.
Was für ein whataboutism-Unsinn.

Nur weil 1 Mio getötete Zivilisten in der Ferne schlimmer sind, als der Rassismus hier, heißt das doch nicht, dass man den Rassismus hier ignorieren sollte, oder das der nicht schlimm ist.

Im Gegensatz zu dir können die meisten Menschen gegen mehrere Probleme gleichzeitig sein und sogar gewichten, welches schlimmer ist und dass man sich vielleicht trotzdem gegen das kleinere Problem engagiert, weil es hier ist.

Was ist denn deine Lösung?
Nicht mehr über Rassismus berichten?


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25.09.2019 um 18:09
Nur weil 1 Mio getötete Zivilisten in der Ferne schlimmer sind, als der Rassismus hier, heißt das doch nicht, dass man den Rassismus hier ignorieren sollte, oder das der nicht schlimm ist.
Man gibt euch etwas zum Aufregen, damit die Dinge, die eigentlich zum Aufregen sind durchgehen. Neue Gesetze werden auch gerne zum WM verabschiedet, das ist das gleiche Prinzip.
Je mehr du über Rassismus nachdenkst desto weniger "normal" wirst du einen Schwarzen behandeln. Irgendwann sieht du ihn nur als Schwarzen, also entweder als Täter oder als Opfer - je nach deiner politischen Haltung. Dabei ist seine Hautfarbe eigentlich scheißegal. Wird sie immer wieder thematisiert, bekommt sie Relevanz.
groucho schrieb:Was für ein whataboutism-Unsinn.
Pass auf, ich bin keine Missionarin.
Mir ist es komplett egal ob du mir zustimmst oder nicht und ich sehe keinen Mehrwert für mich, wenn ich dich überzeuge, zumal bei dir kein Wille zum Hinterfragen eigener Gedankengänge vorhanden zu sein scheint. Du kannst dir also gerne alle möglichen Phrasen ausdenken um die Auseinandersetzung mit den Argumenten zu umgehen.
"whataboutism" ist ganz nett aber etwas abgetragen.


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25.09.2019 um 18:20
RedBird schrieb:Man gibt euch etwas zum Aufregen, damit die Dinge, die eigentlich zum Aufregen sind durchgehen.
Ach herrje....

Wer ist 'man' und was soll mit Rassismus kaschiert werden?
RedBird schrieb:Je mehr du über Rassismus nachdenkst desto weniger "normal" wirst du einen Schwarzen behandeln.
Wie behandelt man denn einen Schwarzen "normal"?

Normal war mal Schwarze 'N-Wort' zu nennen.
Bis thematisiert wurde, dass das ein rassistisches Wort ist.
Seitdem wird es deutlich seltener benutzt.
Was den von dir behaupteten Unsinn widerlegt.
RedBird schrieb:zumal bei dir kein Wille zum Hinterfragen eigener Gedankengänge vorhanden zu sein scheint.
Vielen Dank für diese kritische Bemerkung Frau Dr. Dunning Kruger.


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25.09.2019 um 19:04
groucho schrieb:Wie behandelt man denn einen Schwarzen "normal"?

Normal war mal Schwarze 'N-Wort' zu nennen.
Bis thematisiert wurde, dass das ein rassistisches Wort ist.
Seitdem wird es deutlich seltener benutzt.
Was den von dir behaupteten Unsinn widerlegt.
Weil etwas mal war, bedeutet das nicht, dass es noch ist.
Du hingst auch mal an der Mutterbrust. Wenn du das heute machst, wäre es etwas seltsam.
Ich fände es besser, wenn wir Schwarze als Menschen wie du und ich sehen und nicht als Opfer von Sklaverei und Rassismus. Manchmal werden Deutsche abwertend als "Piefke" bezeichnet. Damit müssen wir halt in einer Demokratie leben. Es kommt auch vor, dass Schwarze abgewertet werden und ich traue ihnen zu, dass sie damit auch klarkommen. Meinungsfreiheit bedeutet, dass auch Idioten ihre Meinung äußern dürfen.
groucho schrieb:Vielen Dank für diese kritische Bemerkung Frau Dr. Dunning Kruger.
Hm, das ist ähnlich abgedroschen, wie "Whataboutism".
groucho schrieb:Wer ist 'man' und was soll mit Rassismus kaschiert werden?
Das hast du nicht verstanden aber vielleicht musst du es nur nochmal aufmerksam lesen.


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25.09.2019 um 19:24
RedBird schrieb:um die Auseinandersetzung mit den Argumenten zu umgehen.
welche Argumente? Das nicht existiert, was nicht thematisiert wird? :D
RedBird schrieb:Man gibt euch etwas zum Aufregen, damit die Dinge, die eigentlich zum Aufregen sind durchgehen.
wer ist "euch"? Und wenn man sich "aufregt" (ich wüßte gerne mal, wer sich hier aufregt, aber gut) über irgendwas, dann ist die Aufregkapazität aufgebraucht und man kann sich dann nicht mehr aufregen, oder wie? :D
RedBird schrieb:Ich fände es besser, wenn wir Schwarze als Menschen wie du und ich sehen und nicht als Opfer von Sklaverei und Rassismus
sie sind Menschen und Opfer von Sklaverei und Rassismus.
RedBird schrieb:Manchmal werden Deutsche abwertend als "Piefke" bezeichnet.
könntest Du mir bitte mal aufzeigen, warum dies rassistisch sein sollte?
RedBird schrieb:Damit müssen wir halt in einer Demokratie leben.
ja, aber nicht mit Rassismus
RedBird schrieb:Es kommt auch vor, dass Schwarze abgewertet werden und ich traue ihnen zu, dass sie damit auch klarkommen. Meinungsfreiheit bedeutet, dass auch Idioten ihre Meinung äußern dürfen.
ja durchaus, trotzdem thematisieren sie es und jetzt? Sollen sie den Mund halten?
Und Meinung sagen ist das Eine, sie nicht unkommentiert stehen lassen, das Andere. Zudem Rassismus keine Meinung ist, es ist Rassismus.


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25.09.2019 um 19:29
RedBird schrieb:Weil etwas mal war, bedeutet das nicht, dass es noch ist.
So richtig, wie banal.
De Frage war, warum es nicht mehr ist.
In unserem Fall die verbreitetet Benutzng des N-Wortes.
Die ist erst geringer geworden, als man das thematisiert hat.
Hätte man das beschwiegen, wie du wünscht, dann wäre es heute noch gebräuchlich
RedBird schrieb:Du hingst auch mal an der Mutterbrust. Wenn du das heute machst, wäre es etwas seltsam.
Wo ist da jetzt der thematische Bezug?
RedBird schrieb:Ich fände es besser, wenn wir Schwarze als Menschen wie du und ich sehen und nicht als Opfer von Sklaverei und Rassismus.
Tja, dummerweise sind sie aber Opfer von Sklaverei und Rassismus.
RedBird schrieb:Manchmal werden Deutsche abwertend als "Piefke" bezeichnet. Damit müssen wir halt in einer Demokratie leben.
Soll das bedeuten, dass Schwarze Menschen, die Opfer von Rassismus wurden, das einfach schlucken sollen?
RedBird schrieb:Es kommt auch vor, dass Schwarze abgewertet werden und ich traue ihnen zu, dass sie damit auch klarkommen. Meinungsfreiheit bedeutet, dass auch Idioten ihre Meinung äußern dürfen.
Das heißt, rassistische Idioten dürfen ihren Rassismus verbal raus lassen, weil Meinungsfreiheit und so, aber darüber berichten sollen die Medien lieber nicht?
RedBird schrieb:Das hast du nicht verstanden aber vielleicht musst du es nur nochmal aufmerksam lesen.
Du kannst dein sinnloses Blabla nur nicht erklären.


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25.09.2019 um 19:44
RedBird schrieb:Ich fände es besser, wenn wir Schwarze als Menschen wie du und ich sehen und nicht als Opfer von Sklaverei und Rassismus.
So handhabe ich es zumindest sowieso immer. Obwohl color blindness ja nun auch verpönt ist, behandele ich Menschen nach ihrem Auftreten und nicht nach ihrer Hautfarbe. Auch Schwarze können Arschlöcher sein, sie ständig als Opfer von irgendwas zu sehen, finde ich nicht zuträglich. Und wenn ich ein Schwarzer Mensch wäre, hätte ich da auch kein Bock drauf eine Opfer-Person zu sein. Einige Schwarze Menschen sehen das übrigens genau so. ;)


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25.09.2019 um 19:56
@CosmicQueen
Immer nur mitleidig von irgendwelchen besorgten Leuten beschützt werden zu wollen, weil man ja Opfer von Sklaverei und Rassismus sei, würd mir aber auch auf den Wecker gehen.


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25.09.2019 um 19:58
@RedBird
@CosmicQueen
@abberline


Alice Hasters hat ein interessantes Buch geschrieben: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten"
Ich kann es nur empfehlen zu lesen.

Ein bisschen was dazu:
„Man kann sich Rassismus gar nicht entziehen“
Von Alice Hasters, 1989 in Köln geboren, erscheint am 23. September bei hanserblau das Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“, in dem sie beschreibt, was es bedeutet, als schwarze Frau in Deutschland zu leben – und warum nicht nur Skinheads mit Springerstiefeln Rassisten sein können.

Ein sehr persönliches Buch und Teil einer dringend nötigen Diskussion. Denn Rassismus sei allgenwertig, meint Alice Hasters: „Man kann sich gar nicht dem Problem Rassismus entziehen, weil unsere Gesellschaft, unsere Struktur auf einem rassistischen System aufbaut oder das implementiert hat.“ Von sich selbst zu behaupten, man sei kein Rassist oder keine Rassistin, sagt Hasters, reiche noch lange nicht aus: „Ich glaube, man muss das wirklich konfrontieren und wirklich daran arbeiten, diese rassistischen Muster zu entlernen.“
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gesellschaft-im-wandel-vom-verstehen-und-ueberwinden-des.1270.de.html?dram:article_...


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25.09.2019 um 19:58
CosmicQueen schrieb:Obwohl color blindness ja nun auch verpönt ist, behandele ich Menschen nach ihrem Auftreten und nicht nach ihrer Hautfarbe.
Niemand propagiert etwas anderes.

Aber ein schöner Strohmann, den du da von @RedBird übernommen hast.
CosmicQueen schrieb:Auch Schwarze können Arschlöcher sein,
Und hier kommt: Der nächste Strohmann.

Niemand behauptet etwas anderes.
CosmicQueen schrieb:sie ständig als Opfer von irgendwas zu sehen, finde ich nicht zuträglich.
Rabämm, mit Getöse, der dritte Strohmann.

Niemand sieht sie "ständig als Opfer von irgendwas"

Davon ab: "Irgendwas" interessiert hier nicht, hier geht es um Rassismus.
CosmicQueen schrieb:Und wenn ich ein Schwarzer Mensch wäre, hätte ich da auch kein Bock drauf eine Opfer-Person zu sein.
BIst du auch der Meinung von @RedBird die Medien und die Menschen sollten besser nicht mehr über Rassismus reden?


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25.09.2019 um 20:00
tudirnix schrieb:Ich kann es nur empfehlen zu lesen.
Der Empfehlung schließe ich mich an.

Dumm nur, dass Menschen, die meinen, man solle lieber nicht über Rassismus schreiben und reden, das höchstwahrscheinlich nicht lesen werden.


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25.09.2019 um 20:01
groucho schrieb:Dumm nur, dass Menschen, die meinen, man solle lieber nicht über Rassismus schreiben und reden, das höchstwahrscheinlich nicht lesen werden.
Das ergibt sich aus dem Titel: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen"


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25.09.2019 um 20:02
groucho schrieb:Strohmann.
Dein Lieblingswort - interessiert mich aber leider nicht.
groucho schrieb:BIst du auch der Meinung von @RedBird die Medien und die Menschen sollten besser nicht mehr über Rassismus reden?
Ich denke der/die Userin meinte die übertriebene Medienpräsenz und nicht das man überhaupt nicht mehr darüber reden sollte. Vor allem wird der Begriff Rassismus ständig ausgeweitet und neu definiert. Ich denke davon ist die Rede.


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25.09.2019 um 20:04
CosmicQueen schrieb:die übertriebene Medienpräsenz
na das ist wohl eher Ansichtssache. Ich finde, dass das noch viel zu sehr unterrepräsentiert ist.


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25.09.2019 um 20:07
Warum sollte ich ein Buch zum Thema Rassismus lesen? Bin ich Rassist? Nö. Und da ich auch keine Seminare zum Thema halten will, muss ich auch kein ganzes Buch zu so einem trockenen Thema lesen, sondern bin weiterhin einfach generell ein Menschenfreund und lausche den multikulturellen Klängen von Blasphemy. Amen 😉


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