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Rassismus

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17.11.2019 um 05:24
Also, beäugt mich jetzt komisch oder nicht, aber sorry: Ich kann nicht mehr ganz der Dringlichkeit mancher "Sub-Themen" folgen. Mit anderen Worten, ein Teil dieser Themenbereiche wirkt fast schon etwas zu "abgespaced" auf mich. Mich erinnert das an einen "Vorfall" aus den USA der nicht ganz so alt ist:

https://www.straitstimes.com/world/united-states/us-teens-qipao-prom-dress-sparks-cultural-appropriation-row-on-twitter

Für mehr Infos bitte auf den Link klicken. Simplifizierte Zusammenfassung: "Prom night" in den USA, wo eine junge Frau ein "cheongsam" trug. Dies wurde auf Twitter bzw. sozialen Netzwerken geteilt und zog den initialen Unmut einer, dann weiterer Personen auf sich und so kam das Thema "cultural appropriation" auf.

Vieles aus diesem Bereich kann ich aber ehrlich nicht nachvollziehen. So steht auf https://www.chaosandcomrades.com/culture/2019/10/31/conversation-should-we-care-about-cultural-appropriation (was ich auch teile, zumindest das Zitierte):
The term “cultural appropriation” gets thrown around like a wet rag by the left, but it's definition is notoriously elusive. According to the Cambridge Dictionary, cultural appropriation is “the act of taking or using things from a culture that is not your own, especially without showing that you understand or respect that culture.” By these standards, appropriation includes white girls mindlessly wearing “Indigenous headgear” at music festivals but excludes enjoying the food of another culture; this nuance creates a blurry line that makes defining the term a matter of great debate. The most common argument made against cultural appropriation is its legitimate counterpart cultural appreciation, which implies respectful cross-cultural borrowing and has taken place ever since distinct societies began interacting- so basically, forever.
Ich rechne erst mal damit, dass die Leser hier mit dem englischen Text keine Probleme haben. Falls doch bitte kurz anmerken, dann übersetze ich bei Bedarf. Andernfalls verweise ich auf auf automatische Übersetzer, falls man es schneller haben will und nicht auf eine Antwort von mir oder anderen warten will die das übersetzen, was ja dauern könnte.


Für mich ist das weitgehend ein "nicht-Problem" bzw. "overblown", also hier und da etwas zu groß aufgeblasen. Ja, tatsächlich. Hier geht es um die Frage ob solche Aspekte Rassismus sind und daher eine Thema, auch für den Thread. Meiner Meinung nach eher nicht bzw es käme darauf an. Da scheiden sich auch die Geister. Für manche sind manche Frisuren und Kleidungsstücke, getragen durch Personen die nicht Teil der ursprünglichen Kultur sind der diese Dinge entstammten, schon "offensive" oder Rassismus. Auch für manche, die man eher links einordnen könnte und die dann für die entsprechende Kultur/Ethnie/etc. sprechen, ohne ihr anzugehören, was manchmal auch etwas komisch erscheint.

Aber wenn gemäß Meinung mancher eine weisse Frau gewisse "asiatische Kleidungsstücke" nicht tragen darf oder Frisuren nicht, müsste logischerweise anders herum auch ein Schuh draus werden, oder? Fast keiner darf mehr Lederhosen tragen? Darf ich mich dann über cultural appropriation, "kulturelle Aneignung", aufregen? Und selbst wenn ich das logisch könnte: Sollte ich? Ich finde nicht. Ich wette, beim Essen ist es plötzlich aber ganz entspannt obwohl man gewisse Speisen eben auch als vergleichbare Kulturgüter bezeichnen kann, wie ich finde. Und wenn ich diese konsumiere, auch sichtbar für andere, eigne ich mir jene Güter ja auch in gewisser Weise an.

Ich darf international alles fressen, aber wehe ich ziehe ein Kleidungsstück an oder wähle eine bestimmte Frisur, in einer globalen internationalen Welt, wo ohnehin vieles näher an einen heran kommt als noch vor einem halben Jahrhundert oder einem Jahrhundert? Ob sich hier nun Leser angesprochen fühlen was meine Frage angeht oder nicht, aber es gibt diese Leute und ich finde, wir haben dringendere Probleme als sich über eine Kleidung oder Frisur zu echauffieren. Für mich ist das grundsätzlich erst mal keine Form des Rassismus, der Rest käme auf die Details, die Motivation, den Einzelfall an.

Es gibt heute mehr denn je kulturübergreifendes Interesse an Menschen und Kulturgütern. Menschen heiraten kulturübergreifend und werden teilweise auch Teil einer Kultur, der sie im klassischen Sinne nicht angehörten. Und nichts bleibt statisch oder stehen, Kultur ändert sich auch mit der Zeit. Wenn ich das wirklich weiterspinne, wird es auf eine andere Art fast schon rassistisch oder dergleichen, wenn ich mit Krallen und fauchend ein Monopol auf gewisse Dinge setzen will.

Ansonsten teile ich ferner was Ian in meinem zweiten Link oben geschrieben hat, am Anfang des Interviews (bin noch nicht durch damit, lese parallel):

Ian

I have a complicated relationship to the concept of cultural appropriation mainly because I am skeptical of the intentions of people who accuse others of appropriation. I’m not sure that the proponents of the movement understand that they themselves, by virtue of living and benefitting from a country that has colonized, culturally appropriate many societies every day. Oftentimes I wonder whether the “cultural appropriation movement” actually seeks to uplift the cultures it believes are being appropriated or if it is meant instead for armchair activists to feel good by doing the bare minimum. The movement focuses way too much on aesthetics as opposed to substance as a means to equity: are the people who get worked up about a music festival costume also reading books about Navajo culture, learning Native languages and investing resources into indigenous communities? Don’t think so.
Gerade mit Blick zu den USA wo solche Themen oft entspringen oder eben viel (mehr?) diskutiert werden wird es etwas befremdlich, weil als diese eine Historie als Einwanderungsland haben wo eben viele Menschen aus unterschiedlichsten Teilen der Welt aufeinander trafen und treffen und eben gewisse Kulturgüter mit der Zeit auch geteilt, verbreitet oder gar "übernommen" werden. Zugleich gibt es Personen oder Aktivisten die scheinbar sinngemäß sagen: "Das dürfen nur Schwarze / Asiaten / Weisse haben, tragen, genießen, was auch immer."

Aber ist das grundsätzlich hilfreich? Ich weiß nicht. Ich bezweifle das eher. Das Echauffieren über Kleidungsstücke / Frisuren die die "falschen Personen" tragen wirkt auf mich wie eine fast triviale Debatte. Es mag in diesem Themenkomplex valide Ausnahmen und Sonderfälle geben, ansonsten sehe ich da geringe tatsächliche Probleme und ich finde, die Nerven und Zeit könnte man anderweitig besser investieren. Aber ich habe es vlt. auch einfach, mich tangiert so etwas eben nicht wie andere.

-----------------------------------------------------------------

Mein sehr vereinfachtes Fazit: In gewissen Einzelfällen kann ich eine Problematik dahinter verstehen, grundsätzlich sehe ich aber erst mal nicht den Drang eines "Shitstorms", noch sehe ich, dass man pikiert sein müsste. Ich nehme solche Debatten als relativ aufgeblasen wahr und denke, dass man die Zeit und Mühe lieber in akute Formen des Rassismus bzw. gegen jenen investiert, als "Oh nein, die Person hat ein Kleidungsstück / eine Frisur getragen, die nur XY tragen dürfen!"


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17.11.2019 um 05:33
Warden schrieb:Ich nehme solche Debatten als relativ aufgeblasen wahr und denke, dass man die Zeit und Mühe lieber in akute Formen des Rassismus bzw. gegen jenen investiert, als "Oh nein, die Person hat ein Kleidungsstück / eine Frisur getragen, die nur XY tragen dürfen!"
Und diese akuten und "deutlichen" Formen des Rassismus finden quasi vor der eigenen Haustür statt.
Allerdings auch die Gegenwehr. Die Solidarität! Und die ist stärker als der Hass von Menschenfeinden:


https://www.br.de/nachrichten/bayern/christkind-benigna-nach-rassismus-eklat-noch-motivierter,RglPwLS


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/benigna-munsi-nuernberg-christkind-ulrich-maly-rassismus-afd


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17.11.2019 um 07:05
Warden schrieb:Aber wenn gemäß Meinung mancher eine weisse Frau gewisse "asiatische Kleidungsstücke" nicht tragen darf oder Frisuren nicht, müsste logischerweise anders herum auch ein Schuh draus werden, oder? Fast keiner darf mehr Lederhosen tragen?
Ich habe den Eindruck dass in diesem Fall eine Verwechselung vor liegt.
Die SJW Kämpfer für die Rechte der "cheongsam / qipao" Trägerinnen und die sich eigentlich einen Scheiß darum kümmern, haben in ihrem Wahn Leute zu gebrandmarken und ihnen zu sagen was richtig ist nicht gemerkt dass es nichts anderes als kultureller Austausch ist. Und der ist noch erlaubt.
Erinnert mich stark an der Kritik an Beyonce als sie einen indischen Rock bei einem Auftritt getragen hat. Dabei war es eine indische Hochzeit. Peinlich für die SJW Fraktion.
Leute sollten tragen was möchten und nicht auf die Probleme der SJW hören.
https://www.capitalxtra.com/artists/beyonce/news/slammed-cultural-appropriation-indian-wedding/
Warden schrieb:Ich darf international alles fressen
Ja, das ist bunt, gut gemacht.
Warden schrieb:aber wehe ich ziehe ein Kleidungsstück an oder wähle eine bestimmte Frisur, in einer globalen internationalen Welt, wo ohnehin vieles näher an einen heran kommt als noch vor einem halben Jahrhundert oder einem Jahrhundert?
Angeblich ist es in Ordnung wenn Du beim Erfinder kaufst -> das sehen aber die anderen auf der Strasse nicht, also kann es sein dass es Kommentare gibt.
Andersrum, geht das ohne Probleme denn nur die Weißen sind privilegiert, die anderen sind marginalisierte Kulturen...was ich nicht verstanden habe ich warum diese Kulturen so aussehen wollen wie ihre Unterdrücker.


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17.11.2019 um 07:23
@Abahatschi
Ich mutmaße, einem Teil jener Leute geht es vielleicht unterschwellig oder offenkundig (ob es jenen also aktiv bewusst ist oder nicht) vielleicht über eine Art Kontrolle oder moralische Überlegenheit, und "good feels", wenn man sich eben als eine Art Kämpfer für die vermeintlich Unterdrückten hinstellen kann, obwohl es in manchen Diskussionen im Bereich "cultural appropriation" / kulturelle Aneignung ins Lächerliche mündet.

Wie gesagt, rein auf diesen Themenbereich bezogen ehe hier jemand meckern will - steht natürlich jedem frei dies zu tun, aber ich würde wirklich meine Anstrengungen auf "richtigen" Rassismus konzentrieren und nicht solche .... fast-Nichtigkeiten. Wie gesagt, wenn manche diese Logik fair und unbegrenzt anwenden wollen würden, dürften nicht-Deutsche (oder all jene wo es einfach in der Historie und Kultur keine Ursprünge hat) keine Lederhosen anziehen, nicht-Holländer (etc) keine Holzschuhe oder was weiß ich, Westeuropäer keine Ushankas tragen und und und.

Denn das könnte ja Merkmale der kritisierten kulturellen Aneignung erfüllen.

Mich wundert irgendwo nicht, dass solche Themen gerade auf "alternativen Seiten" oder eher "Nischenblogs", Nischenmagazinen und sozialen Netzwerken immer hoch im Kurs sind, sonst aber (meines Erachtens zum Glück) keine allzu breite Berichterstattung erfahren, weil es einfach bekloppt wäre, penibel / inquisitorisch so etwas zu etablieren.

Schulfreunde mit denen ich keinen aktiven Kontakt mehr habe sah ich vor einer Weile (via Facebook) auf einer indisch-angehauchten (vom Stil her, kenne da keine "sub-Typen") Hochzeit, weil der der geheiratet hat aus Sri-Lanka kommt. Frau auch scheinbar aus der Region, die anderen Schulfreunde aber Deutsche usw. Also quasi der Fall wie bei Beyonce. Ist das jetzt Rassismus weil die sich quasi solidarisch / passend gleich gekleidet haben auch wenn das nicht zu deren Kultur oder Historie passt? Ich glaube ja wohl kaum, dass man jetzt bei so was irgendeinen Stroh- oder Buhmann aus dem Schrank holen muss um auf irgendwen zu schimpfen weil man ggf. mit einem leichten Brett vor dem Kopf durch das Leben geht bzw. überall Dinge sieht.

Kurzum: Manche "Shitstorms" gehen mir einfach zu weit. Da kann ich nur noch wenig (Sonderfälle und Ausnahmen aussen vor!) Verständnis aufbringen und glaube manchmal, Einzelpersonen geht es im Leben noch darum, über irgendwas echauffiert zu sein. Wenn das denn wenigstens dringendere Probleme als 'das' wären. Natürlich werden andere Leute das ganz anders sehen und das wiederum als großes Problem, aber ich kann echt nicht diese Ansicht teilen.

Da nehme ich mir lieber die Zeit z.B. diesen "AfD Fail" um das Nürnberger Christkind zu kritisieren, statt Kleidungs- oder Frisurenjäger zu spielen.


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17.11.2019 um 07:27
Blackfishing oder wie auch man immer diesen Umstand nennt, wonach gewisse Künstler sich dunkler geben, als sie es sind, ist nichts weiteres als das bedienen am Stereotyp, um die Verkaufszahlen in die Höhe schnellen zu lassen.
Das unterscheidet sich von der Motivation, kein bisschen,wie wenn der Takeo Ischi Lederhosen anhat, um seiner Jodelkunst, mehr Gewicht zu verleihen.

Man konstruiert eine art von Gesamtbild, wo man meint, dass sie so sein sollte, damit sie diesem subgenre gerecht wird. Es ist insofern kein Rassismus, manchmal hat es sicherlich das momentum immer, dass es lächerlich ist, was da manchmal veranstaltet wird.

Die Subversive kraft, die man dahinter vermutet, ist in meinen Augen nicht gesellschaftsrelevant, zumal ich ein prinzipielles Problem damit habe, dass man den menschen gar nichts zutraut und das Augenmerk dahingehend fokussieren sollte, die menschen mehr Kompetenz beizubringen.
Wenn man meint aus dieser Perspektive etwas zu bekämpfen, dann kann man sich gleich Don Quijote anschließen.


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17.11.2019 um 08:00
@Sungmin_Sunbae
Es ist genau , wie du es sagst . Es geht bei diesem Thema tatsächlich nur um Klicks , Verkaufszahlen usw. Und zwar ausgehend vom Kreis der erlauchten europäischen influencerinnen /ern
Das beste was ich dazu finden konnte

https://zuendfunk-netzteil.br.de/2018/11/16/blackfishing-wenn-sich-influencerinnen-fuer-die-reichweite-schwarz-schminken...

Täglich werden wir mit neuen Begriffen überflutet und sind gar nicht mehr in der Lage, sofort zu entscheiden, was ist das? Darf man das? Ist das correct?
Ist das kulturelle Aneignung ? Übergriff? Eingriff? Muss ich mich überhaupt ständig zu irgendeiner neuen Begrifflichkeit positionieren ?

Und wer legt fest , wie ich das zu sehen habe?
Beim blackfishing geht es ja erst mal darum , dass man europäischen influencerinnen/ ern abspricht , die soggn " racial Relations" der Amerikaner zu verstehen und sie mit ihrer" Aneignung" und Darstellung auf Social Media zu verwässern.
sehr interessant zB , dass in den USA schon lange heftige Diskussionen dazu existieren , wie zB Familie kardashian fast flächendeckend dieses Thema blackfishing bedient ( siehe mein obiger Link)
Es scheint als habe sich der gesamte Familien Clan genau dieses Stilmittels bedient um seinen wirtschaftlichen Erfolg aufrecht zu erhalten . Im Laufe der Jahre sehr sichtbare Veränderungen sowohl bei Partnerwahl als auch Optik . Hin zu den Schönheitsidealen einer Kultur die nicht ihre ist.


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17.11.2019 um 09:24
Warden schrieb:The term “cultural appropriation” gets thrown around like a wet rag by the left, but it's definition is notoriously elusive. According to the Cambridge Dictionary, cultural appropriation is “the act of taking or using things from a culture that is not your own, especially without showing that you understand or respect that culture.” By these standards,
Allein dieses "Recht auf Kultur durch Geburt" zeugt von einer Denkweise die dem völkischen Nationalismus in nichts nachsteht. Gut gemeint, aber im Kern zutiefst reaktionär und auch Menschenverachtend, da der Schutz von Kulturen wichtiger zu sein scheint als das Wohl von Individuen.


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17.11.2019 um 11:34
Tussinelda schrieb:Ist man denn nicht "black" auch wenn man "lightskin" ist? Das wäre mir neu und Dir sicherlich auch. Und warum Schwarze Menschen "heller" aussehen wollen wurde auch schon oft genug thematisiert.
Ja, lightskin ist dann auch = black oder eben Latino wie Jennifer Lopez. Und um dieses lightskin sein geht es aus meiner Sicht auch, also spezifischer. Man möchte eher als PoC gelten und das müssen nicht zwangsläufig Schwarze sein. Mir kommt es eher so vor, als ob eben - gerade im Musikbusiness - der Typ Frau angesagt ist, der eben diese Attribute eines PoC hat, weil eben angesagt. Von einem privilegierten Weißen zu einem privilegierten lightskin.

Auch Schwarze bevorzugen in ihrer Partnerwahl eben lightskin...


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17.11.2019 um 12:05
CosmicQueen schrieb:Auch Schwarze bevorzugen in ihrer Partnerwahl eben lightskin...
erstens nicht alle, zweitens woran liegt das wohl auch? Hatte ich nicht gerade auf DarkGirls verwiesen?


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17.11.2019 um 12:43
Tussinelda schrieb:erstens nicht alle, zweitens woran liegt das wohl auch? Hatte ich nicht gerade auf DarkGirls verwiesen?
Ich denke es sollte klar sein, dass man nicht alle meint, aber die Bevorzugung schon deutlich ist.

Und ich glaube nicht dass das ausschließlich daran liegt, dass man in einer "weißen Welt" lebt. Auch Naturvölker haben so ihre Schönheitsansichten und eine hellere Haut wirkt eben optisch noch am schönsten. Deshalb wollen Weiße gebräunt sein und Schwarze eher heller sein. Das ist so, wenn man ausschließlich nach der Optik gehen möchte und dieser Hautton macht eben die Haut ebenmäßiger....


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17.11.2019 um 13:22
CosmicQueen schrieb:Auch Naturvölker haben so ihre Schönheitsansichten und eine hellere Haut wirkt eben optisch noch am schönsten.
äh wie bitte? Na wenn Du da mal nicht daneben liegst, welches Naturvolk wäre denn gerne "weißer", weil es so schön ist?
Und seit wann wirkt hellere Haut optisch am schönsten?
CosmicQueen schrieb:Das ist so, wenn man ausschließlich nach der Optik gehen möchte und dieser Hautton macht eben die Haut ebenmäßiger....
ah ja, wenn Du meinst.....für mich ist das einfach Unsinn.


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17.11.2019 um 13:30
Tussinelda schrieb:welches Naturvolk wäre denn gerne "weißer", weil es so schön ist?
Ähm, Pegida?
Tussinelda schrieb:Und seit wann wirkt hellere Haut optisch am schönsten?
Vor allem, wer legt das fest, das hellere Haut am schönsten aussehen soll?


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17.11.2019 um 16:21
peekaboo schrieb:Vor allem, wer legt das fest, das hellere Haut am schönsten aussehen soll?
Natürlich jeder für sich selbst, oder ist es rassistisch, weiße Haut schöner zu finden als andere?
CosmicQueen schrieb:Das ist so, wenn man ausschließlich nach der Optik gehen möchte und dieser Hautton macht eben die Haut ebenmäßiger....
Schminkmässig gesehen hat man mit weißer Haut mehr Möglichkeiten, beispielsweise zur Veränderung.


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17.11.2019 um 16:25
borabora schrieb:Schminkmässig gesehen hat man mit weißer Haut mehr Möglichkeiten, beispielsweise zur Veränderung.
aha und das weißt Du woher?


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17.11.2019 um 16:28
Tussinelda schrieb:welches Naturvolk wäre denn gerne "weißer", weil es so schön ist?
Nun, ich schrieb ja von Schönheitsansichten, das muss jetzt nicht unbedingt weißer sein, der Teil war dann auf die westlichen Ländern gemünzt. Was ich meinte war, dass Naturvölker auch mit anmalen der Haut arbeiten um eben diverse Dinge auszudrücken oder einen Status zu symbolisieren.
https://afrikaportal.eu/die-traditionelle-bemalung-afrikanischer-staemme/
Tussinelda schrieb:Und seit wann wirkt hellere Haut optisch am schönsten?
Also ich z.B Beispiel finde meine Haut getönt schöner, als wenn ich im Winter kalkweiß bin. Da sieht die Haut gleich viel ebenmäßiger aus und die blauen Adern scheinen nicht so durch.
Tussinelda schrieb:ah ja, wenn Du meinst.....für mich ist das einfach Unsinn.
Das ist erst mal irrelevant, was du alles für Unsinn ansiehst. Du müsstest erst mal individuell die Menschen befragen aus welcher Motivation heraus sie sich "dunkler" schminken oder wirken wollen.


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17.11.2019 um 16:33
borabora schrieb:Schminkmässig gesehen hat man mit weißer Haut mehr Möglichkeiten, beispielsweise zur Veränderung.
Würde ich nicht sagen. Auch sehr dunkle Haut lässt sich super schminken, da gibt es heutzutage unendliche Möglichkeiten.


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17.11.2019 um 16:36
Tussinelda schrieb:aha und das weißt Du woher?
Muss ich nicht extra erklären, oder?
CosmicQueen schrieb:Du müsstest erst mal individuell die Menschen befragen aus welcher Motivation heraus sie sich "dunkler" schminken oder wirken wollen.
Schon, aber das würde dann doch zu weit gehen.
Was geht das einen an?
CosmicQueen schrieb:Würde ich nicht sagen. Auch sehr dunkle Haut lässt sich super schminken, da gibt es heutzutage unendliche Möglichkeiten.
Als unendlich würde ich nicht sagen. Die Möglichkeiten scheinen oder sind begrenzt, weil nicht viele Rougefarben oder Bronzer wirken.


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17.11.2019 um 16:41
Hier werden tatsächlich Kleinigkeiten ausgetauscht, während der schmerzvolle und nicht hinzunehmende (Tatsächliche)Rassismus alltäglich bei uns im Land ausgelebt wird und politische Kräfte sowie ihre Anhänger/Wählerschaft dabei nicht mal vor Minderjährigen zurückschrecken.

@Warden hatte da schon ganz recht. Darauf, auf solche Fälle, konzentrieren und wenn man möchte den Opfern auch Solidarität zollen.

Wir müssen uns gar nicht erst etwas ausdenken, was belangloses alles Rassismus darstellen könnte oder nicht.
Der knallharte Rassismus wird live bei uns im Land anhand realer Fälle ausgelebt und durch gewisse alternative Kräfte auch noch gefördert, gebilligt, salonfähig gemacht, wenn diese Kräfte ihn nicht sogar selber vollziehen/ausleben.
Das digitale Zeitalter hat ja leider vieles schneller, einfacher und für viele zugänglicher gemacht.


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17.11.2019 um 16:41
CosmicQueen schrieb:Also ich z.B Beispiel finde meine Haut getönt schöner, als wenn ich im Winter kalkweiß bin. Da sieht die Haut gleich viel ebenmäßiger aus und die blauen Adern scheinen nicht so durch.
es ging ums Gegenteil, falls Du noch einmal nachlesen möchtest......Du widersprichst Dir....hellere Haut wirkt am schönsten, deswegen wollen Weiße gebräunt sein...aha......
CosmicQueen schrieb:Was ich meinte war, dass Naturvölker auch mit anmalen der Haut arbeiten um eben diverse Dinge auszudrücken oder einen Status zu symbolisieren.
und das hat jetzt was genau mit irgendwas zu tun? Ach ja, nix.......aber kann man ja mal versuchen so was vollkommen anderes zu thematisieren, als das, worum es eigentlich ging, nämlich "blackfishing"......
CosmicQueen schrieb:Das ist erst mal irrelevant, was du alles für Unsinn ansiehst.
genauso relevant wie der Unsinn, den Du meiner Meinung nach schreibst ;)


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17.11.2019 um 17:47
Tussinelda schrieb:es ging ums Gegenteil, falls Du noch einmal nachlesen möchtest......Du widersprichst Dir....hellere Haut wirkt am schönsten, deswegen wollen Weiße gebräunt sein...aha.
Du kannst mir halt nicht ganz folgen, ist ja nicht schlimm, ich erkläre es dir wie es gemeint ist.

Wenn manche schwarze Menschen sich heller schminken und manche helle Menschen sich dunkler schminken dann ist der Hautton, nennen wir ihn mal "Milchkaffee-Farbe" eben aus Sicht der Schwarzen ein "heller Hautton" und aus Sicht eines Weißen ein dunklerer Hautton. Die Begründung in meinem Beispiel ist ein ebenmäßiger Hautton, die Haut wirkt optisch schöner, glatter, what ever. Die selbe Begründung kann ein dunkler Hauttyp eben dazu veranlassen sich heller zu schminken. Nicht weil "weißsein" schöner ist, sondern weil der Hautton "Milchkaffee" allgemein schöner wirkt.
Tussinelda schrieb:und das hat jetzt was genau mit irgendwas zu tun? Ach ja, nix.......aber kann man ja mal versuchen so was vollkommen anderes zu thematisieren, als das, worum es eigentlich ging, nämlich "blackfishing"......
Mir ging es aber darum aufzuzeigen dass Menschen an sich dazu neigen sich zu "optimieren" und das eben nix mit blackfishing zu tun hat. ;)
Tussinelda schrieb:genauso relevant wie der Unsinn, den Du meiner Meinung nach schreibst ;)
Wenn ich ständig erwähnen würde, wie viel Unsinn du aus meiner Sicht schreibst, dann würde ich das wohl sehr oft schreiben müssen. Aber genau das ist eben irrelevant. ;)
borabora schrieb:Schon, aber das würde dann doch zu weit gehen.
Was geht das einen an?
Mir ist das ja wurscht, aber es gibt ja Menschen die das eben als "blackfishing" ansehen, obwohl man die Motivation nicht kennt. ;)


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