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5.453 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Europa, SPD ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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24.05.2022 um 16:26
Zitat von fischersfritzifischersfritzi schrieb:Mithin ist deine Einschätzung, deine ausgewählten Zitate sagten genug aus, schlicht falsch.
Ich denke, dass du nicht in der Lage bist zu entscheiden, ob das richtig ist, was ich denke.

Ich sehe nur, dass die Wohnungsnot sich verschärfen wird und die Lebenshaltungskosten im auch rot-grünen München exorbitant zugenommen haben. Auch deswegen kommt es zu einer Abwanderung aus den zumeist SPD und Grünenhochburgen, weil deren Politik total an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigegangen ist in den letzten Jahrzehnten. Angefangen von der Forcierung der Auto freien Städten bis zur Überteuerung des ÖPNV´s sowie die Verteuerung anderer Dinge des privaten Lebens.

Zum andern wandern Unternehmen ab, weil sie nicht bereit sind, die hohen Bruttolöhne zu schultern und zum anderen um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sicher hast du insoweit recht, es sind nicht nur die Homeoffices sondern auch andere Dinge, die daran hängen. Alles zusammen macht Städte unattraktiv und teuer, eben auch für Einzelhändler.

Aber die beauftragte PWC sieht es ja nicht kurzfristig.


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24.05.2022 um 16:52
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich denke, dass du nicht in der Lage bist zu entscheiden, ob das richtig ist, was ich denke.
Du hast die Informationen aus dem Text unvollständig wiedergegeben, wichtige Teile, die deiner Annahme widersprechen, nicht mit zitiert und behauptet, aufgrund deiner -subjektiven- Auswahl und Präsentation einzelner Inhalt, sei nun alles gesagt.
Das ist objektiv falsch und hat wenig mit meinen Befähigungen zu tun.

Was du denkst, ist mir persönlich schnuppe, ich kann das akzeptieren, dass du Homofficepflicht ablehnst.
Es geht schlicht darum, dass du komplexe Zusammenhänge unvollständig darstellst und dann behauptest, es sei "alles gesagt".
Wenn das deine Entscheidungsgrundlage ist, völlig okay, deine Sache.
Die Aussage bleibt dennoch objektiv falsch.


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24.05.2022 um 19:39
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Kommt mir so vor als wolle man ihn als Person durch diese Geschichte schnell und "sauber" loswerden damit man mit großer Geste einen Schlussstrich ziehen kann bevor sich die Öffentlichkeit das System Feldmann das er da über Jahre und mit vielen Mitwirkenden aufgebaut hat noch genauer ansieht. Denn eines ist klar: wenn er als zentrale Dreh- und Angelfigur in der Geschichte weg vom Fenster ist ist das gleich alles nur noch halb so spannend.
Damit hast du wohl recht.

Schwesig verfolgt ja eine andere aber dann auch wieder ähnliche Strategie.

Erstens, gegenoffensiv kontern, alles als Verschwörungstheorie abtun, das macht sich immer gut.
Auf Vorwürfe wie diese, die die Stiftung oder die Landesregierung zum Gehilfen Moskaus oder gar des Kremls machen, entgegnete die Regierungschefin in den vergangenen Tagen mit einem eigenen Vorwurf: Das seien "Verschwörungstheorien".
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nord-Stream-2-Kritik-an-Nebenaussenpolitik-in-MV-,aktenordstream108.html

Und dann zweitens, auf das ökonomische Aufmerksamkeitsdefizit setzen, das sich mit der Zeit beim Wähler bzw. bei den Bürgern einstellen wird (war bei CumEx ähnlich), nicht nur für den Krieg. So etwa in die Richtung: Schwesig kümmert sich um die wirklich wichtigen Dinge für den kleinen Mann, was kümmert da noch die Russland-Connection der SPD, die ist eh zu kompliziert und Schnee von gestern.

Das
Update Posten bei Staatskonzern
Gazprom bestätigt Nominierung Schröders für Aufsichtsrat
24.05.2022
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Gazprom-bestaetigt-Nominierung-Schroeders-fuer-Aufsichtsrat-article23354676.html

muss man wohl als Ohrfeige (oder auch Provokation?) Putins an die SPD verstehen.

Nun kommt die Frage: was machen Gerhard? Nimmt er an? Und wenn, bleibt Scholz bei der Haltung: Streichung des Büros samt Mitarbeiterstellen ist ok und folgerichtig, aber EU-Sanktionen sind nicht erforderlich?


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25.05.2022 um 14:03
@bgeoweh

Noch mehr zum AWO-Sumpf in Frankfurt.
Die Gehälter der Führungskräfte sollen teilweise mehr als 300 000 Euro betragen haben, während in anderen Kreisverbänden für dieselbe Funktion maximal ein Drittel der Summe gezahlt wurde. Derlei Anschuldigungen von Nepotismus gleichen bei einem Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege einem Totalschaden.

Schwerer Imageschaden

Bis zur Anklageerhebung im März hatte die Affäre für Feldmann ausser einem schweren Imageschaden, etwa durch eine offensichtliche Lüge, kaum Konsequenzen. Der 63-Jährige hatte anfangs bestritten, vom Gehalt seiner Frau gewusst zu haben, musste diese Aussage aber später revidieren. Vor seiner ersten Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr 2012 hat Feldmann selbst lange für die AWO gearbeitet, beispielsweise als Leiter eines Altenhilfezentrums.
Hm, dazu
Inzwischen beschädigt die Affäre auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser, die zugleich Landesvorsitzende der SPD in Hessen ist. Ihr wird von der hessischen CDU vorgeworfen, sich nicht zur Affäre Feldmann zu äussern und zu wenig Druck auf ihn auszuüben.
würde ich eher sagen, dass man sich in Hessen schon auf Faesers Spitzenkandidatur eingerichtet hat, nachdem Lambrecht die Profilierungs-Strategie - also Bundeskabinetts-Posten zur Profilierung auf Zeit - ausgeplaudert hatte. Nun steht es im Raum, und falls sie es macht, sollte da wohl was dazu kommen, ja das ist legitim.

Quelle: https://www.nzz.ch/wirtschaft/peter-feldmann-frankfurter-oberbuergermeister-in-turbulenzen-ld.1685538


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25.05.2022 um 23:33
Das auch noch? Noch ein Märchen von Manuela Schwesig?
Klimaschutzstiftung
MV geht beim Milliarden-Deal mit Nord Stream fast leer aus

Dass die Hauptaufgabe der Klimastiftung war, die Gaspipeline fertigzubauen, ist längst klar. Dass MV-Firmen dabei aber in die Röhre schauten, verwundert.
Andreas Becker
25.05.2022
Quelle: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/mv-geht-beim-milliarden-deal-mit-nord-stream-fast-leer-aus-2548321605.html
Hannes Damm hat sich richtig tief in das Thema Klimaschutzstiftung eingearbeitet. Und so schüttelt der energiepolitische Sprecher der grünen Fraktion im MV-Landtag nur den Kopf, wenn er auf die neuesten Zahlen schaut, die nach Recherchen von mehreren Medien das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben ...
Mich verwundert da überhaupt nichts mehr.


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26.05.2022 um 13:23
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb am 14.05.2022:Am 2. April 2019 nutzten Johannes Kahrs, ein langjähriger SPD-Scholz-Gefährte aus Hamburg und Jörg Kukies, der damalige Staatssekretär des Bundesfinanzministeriums und inzwischen Staatssekretär im Bundeskanzleramt, ein Top-Berater von Scholz, das exklusive Ambiente der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft im einstigen Reichspräsidentenpalais für ein Frühstück.

Knapp ein Jahr vor Kahrs' Blitzrücktritt...
@bgeoweh

Ach dazu noch, also zur Connection Johannes Kahrs - Christian Olearius

(und ihrem Frühstück im April 2019 mit Jörg Kukies, Top Berater von Scholz, damals Staatssekretär im Bundesfinanz, heute im Bundeskanzleramt:
https://www.tagesschau.de/investigativ/cum-ex-warburg-bank-olearius-spd-101.html)

fast vergessen und nachgeliefert aus Hamburg, vor wenigen Wochen.

Da kam die Kahrs-Olearius Connection auch im Hamburger Untersuchungsausschuss noch mal auf den Tisch.

Der Schatzmeister der Landes-SPD wurde als Zeuge befragt.
Es geht um drei Spenden an die SPD im Bezirk Hamburg-Mitte im Jahr 2017 mit einer Gesamthöhe von 38.000 Euro. Damaliger SPD-Chef in Mitte war Johannes Kahrs. Der hatte sich mehrfach mit Vertretern der Warburg Bank getroffen. Gegen Christian Olearius liefen damals wegen der Cum-Ex-Geschäfte schon Ermittlungen wegen schwerer Steuerhinterziehung. Auch Kahrs ist inzwischen im Visier der Staatsanwaltschaft. Dabei geht es um eben diese Spenden von Warburg-nahen Firmen.

"Dass die Spender zur Warburg-Gruppe gehörten, das wussten wir damals nicht", erklärte SPD-Schatzmeister Bernzen am Freitag als Zeuge. Das habe man erst vor zwei Jahren nach einem Hinweis aus der Bundes-SPD erfahren. Man lehne Spenden über 2.000 Euro dann ab, wenn sie von Rüstungsunternehmen kommen oder eine "zu große Nähe zum Verwaltungsbereich besteht".
Und? Warum wurde die Spende nicht abgelehnt? Weil man beides - Rüstungsunternehmen? Nö. Nähe zum Verwaltungsbereich? Nö. - nciht sah.
Beides sah die SPD Mitte hier nicht und nahm die Spenden an. Und: Der Landesvorstand habe nicht extra geprüft und ebenfalls zugestimmt, sagte Bernzen. "Was sich ein Spender bei seiner Spende denkt, das können wir ja auch nicht erfassen", so der Schatzmeister der SPD.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Cum-Ex-Affaere-SPD-Schatzmeister-vor-Untersuchungsausschuss,cumex446.html

Klaro.


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27.05.2022 um 12:15
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb am 24.05.2022:Als AG wäre ich da nicht so für, aber ich beschäftige ja keine Krawattenträger.
Arbeitgeber haben auch Vorteile durch HomeOffice. Die ganzen Nebenkosten im Büro fallen weg - inklusive Büroraum. Wer noch als Kontrollfreak unterwegs ist, der wird sich nicht freuen. Solche Menschen sterben aber zum Glück aus und sind in der modernen Arbeitswelt einfach nicht vorhanden.
Zitat von IlianIlian schrieb am 24.05.2022:Nur, dass die Entwicklung dahingehend geht, dass immer mehr Malocherarbeit von osteuropäischen Firmen durchgeführt wird, deren Arbeiter dann sowieso nicht hier wählen.
Interessanter Aspekt und völlig nachvollziehbar.
Zitat von BauliBauli schrieb:Noch weiter gedacht; Die Innenstädte veröden schneller.
Eher das Gegenteil ist der Fall. Mehr Wohnraum wird wieder zu einer Belebung führen. Aktuell sind die Innenstädte nach Bürozeitende einfach leer. Wenn dort Menschen wohnen wird es wieder voller - zu jeder Tageszeit.


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27.05.2022 um 12:55
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wenn dort Menschen wohnen wird es wieder voller - zu jeder Tageszeit.
Wer hat das recherchiert?


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27.05.2022 um 13:14
Zitat von BauliBauli schrieb:Wer hat das recherchiert?
Experten. Daher hat die Bundesregierung (vor der Wahl) bereits ein Förderprogramm aufgesetzt gehabt:
Als eine von 238 Städten aus ganz Deutschland profitiert Leipzig vom Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ und erhält über 4,8 Mio. € Fördermittel für die Entwicklung der Stadt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat jetzt die zur Förderung vorgesehenen Kommunen bekanntgegeben.
Quelle: https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2021/12/leipzig-erhaelt-bundesfoerdermittel-zur-entwicklung-der-innenstadt-423756
Geschlossene Läden, trostlose Fußgängerzonen: Die Innenstädte leiden ganz besonders unter den Corona-Auflagen. Doch die Pandemie ist nur Katalysator, konstatieren Städteplaner, die Probleme seien vielmehr von struktureller Natur. Ziel sind Innenstädte, in denen Menschen gleichermaßen wieder wohnen, lernen, arbeiten und einkaufen.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/neue-konzepte-fuer-die-innenstadt-100.html

Der Strukturwandel ist nicht aufzuhalten. Daher ist es wichtig, diesen zu unterstützen und die Gemeinden mitzunehmen. Man hat jahrzehntelang erst den Aufbau Ost versemmelt und danach den Kohlewandel im Ruhrgebiet.


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27.05.2022 um 13:20
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Experten. Daher hat die Bundesregierung (vor der Wahl) bereits ein Förderprogramm aufgesetzt gehabt:
Wer sind die Experten? Schon wieder der Osten und Leipzig? Fördermittel bedingen, dass eigens Versagen von anderen bezahlt wird und das es nicht so dolle ist. Gerade Leipzig, wo das doch schon nach der Wende saniert wurde.


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27.05.2022 um 13:21
Meine Feststellung ist, dass der Satz, die Ukraine soll gewinnen, von Olaf Scholz so noch nicht ausgesprochen wurde“, erläutert Röttgen vorwurfsvoll. „Er sagt immer: Putin darf nicht gewinnen. Aber ab wann, das eigentlich der Fall ist, ist ja sehr vage. Ich glaube, dass das kein Zufall ist.“
Quelle: https://www.bild.de/politik/talk-kritik/talk-kritk/roettgen-bei-maischberger-der-krieg-darf-sich-fuer-putin-nicht-lohnen-80199386.bild.html

Man kann ja wirklich viel Kritik an Scholz üben. Kommunikativ ist vieles sehr verbesserungswürdig. Ob die zugesagten Lieferungen eingehalten werden kann ich nicht beurteilen, bin aber zumindest skeptisch.

Aber hat Herr Röttgen mal überlegt, was der Satz bedeutet 'Die Ukraine gewinnt' ?

Ein siegreiches Ende dieses Krieges, das ich für vollkommen gerechtfertigt halten würde, beinhaltet Folgendes:

Russland zieht aus allen Teilen der Ukraine bedingungslos ab, auch aus der Krim.
Die Ukraine ist frei, jedem Bündnis beizutreten, wie sie will.
Russland leistet Reparationen für alle entstandenen Kriegsschäden.
Putin und weitere Kriegsverbrecher werden von Russland nach Den Haag ausgeliefert.

Das wäre ein Sieg, alles andere wäre ein Kompromiss. Wenn Herr Scholz ein solches Kriegsziel ausgeben würde, dann würde er auch Unterstützung bis genau zu diesem Ziel signalisieren, dessen Erreichung leider mehr als fraglich ist.

Da hält sich Herr Scholz zurecht zurück mit Äußerungen, deren Inhalt niemand erwartet.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Arbeitgeber haben auch Vorteile durch HomeOffice. Die ganzen Nebenkosten im Büro fallen weg - inklusive Büroraum. Wer noch als Kontrollfreak unterwegs ist, der wird sich nicht freuen. Solche Menschen sterben aber zum Glück aus und sind in der modernen Arbeitswelt einfach nicht vorhanden.
Aus der Erfahrung vieler Menschen hat 'home office' keineswegs so überwiegend Vorteile:

Die positiven Synergie Effekte eines Teams finden sich nicht in gleicher Weise im home office wie live.
Die Interaktionen von Mitarbeitern reduzieren sich deutlich.
Der Mitarbeiter muss plötzlich viel organisierter sein. Für manch ein Elternteil von mehreren Kindern ist das viel mehr Stress.
Der Vorteil des Büros ist: Wenn die Tür von außen zu ist, ist man für den Tag fertig und fertig.
Besrechungen (gut, sind überbewertet) sind online ziemlicher Krampf.


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27.05.2022 um 13:36
Zitat von BauliBauli schrieb:Wer sind die Experten?
Die hier:
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/_node.html

Da laufen viele Forschungsprojekte und dafür haben wir dort genügend Experten in den Häusern - mit Unterstützung von externen Firmen.
Zitat von BauliBauli schrieb:Schon wieder der Osten und Leipzig?
Das war nur ein Beispiel, weil ich das aus meiner Stadt näher an der Hand habe. Ich kann Dir aber gerne auch Beispiele aus Flensburg, Aachen oder Rottweil suchen, aber ich sehe nicht ein warum. Mir ging es nur darum, dass hier bereits aktiv am Thema gearbeitet wird.
Zitat von BauliBauli schrieb:Fördermittel bedingen, dass eigens Versagen von anderen bezahlt wird und das es nicht so dolle ist.
Diese Sichtweise ist nicht nachvollziehbar und widerspricht jeder wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Position in diesem Land. Bitte erklären, dann aber in einem anderen Thread.
Zitat von BauliBauli schrieb:Gerade Leipzig, wo das doch schon nach der Wende saniert wurde.
Du warst hier noch nie um solche eine Aussage zu treffen!
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die positiven Synergie Effekte eines Teams finden sich nicht in gleicher Weise im home office wie live.
Das kommt darauf an, was dein Job ist. We auf die Zuarbeiter von anderen angewiesen ist, der mag im Büro durch direkten Kontakt Themen klären können. Wer aber Standardarbeit machen muss und sich konzentrieren soll, der kann auch zu Hause arbeiten.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Der Mitarbeiter muss plötzlich viel organisierter sein. Für manch ein Elternteil von mehreren Kindern ist das viel mehr Stress.
Mit HomeOffice immer einfacher. Eltern sind viel organisierter als manche denken.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Besrechungen (gut, sind überbewertet) sind online ziemlicher Krampf.
What? Gerade mit Teams (Software) läuft das genial. Funktioniert auch auf dem Handy super. Ich habe weiterhin noch sehr viele Besprechungen online und das hat sich so eingebürgert durch die Pandemie. Das wird sich nicht mehr ändern. Irgendwo Räume buchen und sinnlos auf Folien schauen, das kann jeder auch von seinem Arbeitsplatz aus.

HomeOffice wäre jetzt aber wieder der nächste Thread ;-)


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27.05.2022 um 13:51
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Du warst hier noch nie um solche eine Aussage zu treffen!
Meine Schwester hat dort studiert und sie war vor Längerer Zeit wieder da, um das vorher und nachher beurteilen zu können.


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28.05.2022 um 17:11
Noch so ein sozialer Witz :D
Das Klimageld soll nach dem Willen des Ministers einmal im Jahr ausgezahlt werden und "Menschen zugutekommen, die als Alleinstehende weniger als 4000 Euro brutto und als Verheiratete zusammen weniger als 8000 Euro brutto im Monat verdienen".
Quelle: https://web.de/magazine/politik/klimageld-kostenexplosion-heil-bestimmte-bevoelkerungsgruppe-entlasten-36973616

An Alleinerziehende wird wieder nicht gedacht. Und wozu braucht ein Ehepaar die doppelte Entlastung? Haben die getrennte Heizkörper? Also, ich nicht. Wir sitzen auch zu zweit unter der gleichen LED-Lampe und ob ich 2 oder 3 Kartoffeln koche, macht an Energie nichts aus.

Alleinerziehende mit mehreren Kindern guckt ab 4000 BRUTTO, das sind Paar mit Trauschein ab 8000.

Der Witz setzt sich fort!
Heil betonte: "Für mich als Sozialminister ist wichtig, dass wir dieses Klimageld sozial gestaffelt ausgestalten - nach dem Prinzip: Diejenigen, die es am nötigsten brauchen, bekommen am meisten. Diejenigen, die es nicht so nötig brauchen, bekommen etwas. Und diejenigen, die viel verdienen, bekommen nichts." Für Gutverdiener seien hohe Preise "auch eine ärgerliche Sache, aber sie können damit umgehen".
Woher weiß der, WER damit umgehen kann? Dass Leute gerade eine Wohnung finanzieren, oder noch schlimmer Kinder im Studium haben? Da ist eben bei Alleinerziehenden kein großer Spielraum. Was bei der nächsten Pandemie wenn wieder reihenweise die Nebenjobs der Kids wegbrechen? Klar, das steckt man mit 2.500 alles so weg und spart noch für die eigene Altersvorsorge, denn auf eine Witwenrente braucht man auch nicht hoffen, die finanziert man nur für andere mit.

Meine Fresse, dann sollen sie doch ehrlich sagen: Leute, also Studium ist eh nur für Kinder von Eheleuten und für Reiche gedacht.


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SPD

28.05.2022 um 17:24
Ja. Das ist komisch. Heil find ich auch nich sooo pralle. Und die SPD leider - bei "sozial" (womit sie eigentlich punkten sollte, da das der Rest ja auch von andern gefordert wird und sie sich da abheben müssten) nicht sooo sozial ist.

Frage mich auch was das bei den Regelsätzen soll. Die 40-50 Euro höher monatlich brauchen wir eigentlich jetzt schon bei der bisherigen Berechnung. Für den Inflationsausgleich. (Wenn wir annehmen dass es noch etwas anhält/ansteigt, die Inflation. Lebensmittel sind auch stärker betroffen als manch andere Sachen.) Vor ein paar Jahren wurde mal um 14 Euro mehr erhöht und da war nicht mal hohe Inflation.

Dass das dann obendrauf kommt zu einem sonst schon nötigen Inflationsausgleich ... glaube ich kaum. (Dann müsste man ja weit mehr als 40-50 Euro erhöhen.) Die versuchen den eh nötigen Inflationsausgleich als irgend ne besonders tolle Maßnahme zu verkaufen.

Und ob die FDP bei Klimageld mitmacht wenn man das nicht für alle gibt (auch für die Superreichen)? Fraglich.


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SPD

28.05.2022 um 17:43
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Woher weiß der, WER damit umgehen kann? Dass Leute gerade eine Wohnung finanzieren, oder noch schlimmer Kinder im Studium haben? Da ist eben bei Alleinerziehenden kein großer Spielraum. Was bei der nächsten Pandemie wenn wieder reihenweise die Nebenjobs der Kids wegbrechen? Klar, das steckt man mit 2.500 alles so weg und spart noch für die eigene Altersvorsorge, denn auf eine Witwenrente braucht man auch nicht hoffen, die finanziert man nur für andere mit.
Grundsätzlich wäre es schon vernünftig, wenn die Sonderbelastungen auch über die Programme aufgefangen würden, die für die Finanzierung dieser Belastungen zuständig sind, und nicht auf Verdacht für ganze Bevölkerungsgruppen mit der Gießkanne. Also z.B. die Mehrkosten für Studenten über BaFöG und andere Programm auffangen. Das geht aber natürlich in Deutschland nicht so ohne Weiteres, weil auf diesen erzbürokratischen Erbhöfen jede Veränderung als Angriff auf angestammte Rechte gesehen wird. Daraus folgt dann natürlich leider auch, dass die Programme zum Großteil noch die soziale Realität von ca. 1970-1980 abbildet, mit der Norm-Familie, verheiratet, in der DHH mit 2,45 Kindern und Bausparverträgen, Betriebsrente und Sparbuch. Entsprechend schlecht ist auch die Nutzung, für Leute die aus der Norm fallen ist oft schon die Antragsstellung zu kompliziert oder mit so hohem Aufwand verbunden dass sie in vielen Fällen nicht mehr leistbar ist.
Zitat von lkdwpilkdwpi schrieb:Dass das dann obendrauf kommt zu einem sonst schon nötigen Inflationsausgleich ... glaube ich kaum. (Dann müsste man ja weit mehr als 40-50 Euro erhöhen.) Die versuchen den eh nötigen Inflationsausgleich als irgend ne besonders tolle Maßnahme zu verkaufen.
Die Debatte dreht sich doch schon wieder um Maßnahmen die zum 1.1.2023 frühestens kommen sollen - bis dahin ist die Endverbraucherinflation locker zweistellig und die veranschlagten Summen reichen vorne wie hinten nicht mehr... und das ist auch noch über ein halbes Jahr hin, wenn du jeden Monat nur 150€ Mehrkosten hast hast du bis dahin theoretische 1000€ auch schon aufgefressen. Und wenn wir mal die Werte aus dem Wahlkampf nehmen werden es eher 100€ pro Kopf als 1000€, das bringt bei den aktuellen Preissteigerungen halt praktisch so gut wie nichts mehr.


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28.05.2022 um 18:07
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:dass die Programme zum Großteil noch die soziale Realität von ca. 1970-1980 abbildet, mit der Norm-Familie, verheiratet, in der DHH mit 2,45 Kindern und Bausparverträgen, Betriebsrente und Sparbuch. Entsprechend schlecht ist auch die Nutzung, für Leute die aus der Norm fallen ist oft schon die Antragsstellung zu kompliziert oder mit so hohem Aufwand verbunden dass sie in vielen Fällen nicht mehr leistbar ist.
Naja, wir sind eine Volkszählung ( Mitter der 1980er Da sollten schon Zahlen vorliegen) weiter inkludiert kleine Stichabfragen und die Behörden sollten gut genug informiert sein, um zielgerichtet handlungsfähig zu sein.

Ich sehe da eher in Anbetracht der letzten Landtagswahlen, die SPD um die nackte Existenz kämpfend. Denn Heil ist ja nun nicht seit gestern Minister für Soziales und ein Intelligenzbolzen ist der ja nun auch nicht und die Tafeln haben Zulauf gekriegt. Ausserdem läßt sich da wunderbar die Abhängigkeit der verschiedenen Gesellschaftsgruppen ablesen.
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:denn auf eine Witwenrente braucht man auch nicht hoffen, die finanziert man nur für andere mit.
Wenn du willst, erzähle ich dir ein paar Dinge aus dem realen Leben, wo du denkst, das das nicht wahr ist. Ist es aber doch.

Ich möchte mich hier allerdings nicht nackig machen. Aber auch das hat die SPD verbockt zusammen mit den Grünen. Aber du hast generell recht, man finanziert für andere mit und das nicht nur einmal. Das du jahrelang gepflegt hast und auch ein Kind zu versorgen hattest, juckt Niemanden, die geifernd lechzende und sabbernde SPD, sobald die Geld sieht, schon mal gar nicht.


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SPD

28.05.2022 um 18:18
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:An Alleinerziehende wird wieder nicht gedacht. Und wozu braucht ein Ehepaar die doppelte Entlastung? Haben die getrennte Heizkörper? Also, ich nicht. Wir sitzen auch zu zweit unter der gleichen LED-Lampe und ob ich 2 oder 3 Kartoffeln koche, macht an Energie nichts aus.
Wo entnimmst Du das denn? Zumindest in diesem Artikel steht nichts davon, das es doppelt entlastet wird. Als Verheirateter bekommst Du doch letztlich einen gemeinsamen Steuerbescheid am Ende des Jahres und wirst genauso entlastet wie eben ein Alleinstehender, und die Grenze liegt eben bei 4k pro Person monatlich, wobei als Ehepaar eben egal ist ob einer von Beiden 8k verdient und der andere nichts oder jeder 4k.


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SPD

28.05.2022 um 19:39
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Die Debatte dreht sich doch schon wieder um Maßnahmen die zum 1.1.2023 frühestens kommen sollen - bis dahin ist die Endverbraucherinflation locker zweistellig und die veranschlagten Summen reichen vorne wie hinten nicht mehr...
Naja, warten wir mal ab. Diese Woche hat doch das Ifo-Institut erst vorgerechnet, dass die Inflation Mitte des Jahres wieder etwas abflaut: https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-05/preissteigerung-inflation-ifo-institut
Dazu kommt auch die EZB nicht mehr allzu lange drum herum den Leitzins anzuheben.


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29.05.2022 um 06:08
Zitat von cejarcejar schrieb:Wo entnimmst Du das denn? Zumindest in diesem Artikel steht nichts davon, das es doppelt entlastet wird.
na was ist es denn dann, wenn ein Single 4000 haben darf und ein Paar, mit kaum weniger Kosten für Energie 8.0000? Dazu noch brutto! Ein Single hat doch sowieso schon viel weniger Nettolohn.

Dieses Gießkannenprinzip kann niemals auch nur ansatzweise gerecht sein. Dann sollen sie es lassen und gezielt dort unterstützen wo es gebraucht wird. Wie @bgeoweh schon meinte, Studierende , Armutsrentner und viel mehr fällt mir nicht ein, denn die großen Brocken wie Heizkosten, werden bei Hartz4-Empfängern doch sowieso übernommen und Benzin brauchen sie ja auch kaum.

Das ist wieder so typisch. Zig Milliarden rausballern als gäbe es kein Morgen und dann sieht man, dass es nichts gebracht hat.


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