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Schule für Erwachsene

48 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Schule, Inclusion ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 19:37
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ganz vergessen dir hier zu antworten:

Ich halte noten gerade in der erwachsenenbildung für quatsch. Wenn es sollte ja eigentlich so sein, dass man da entweder eine kompetenz erwirbt oder nicht.

Bei erwachsenenbildung geht es ja meist um umschulungen oder zusatzqualifikationen. Da ist es vollkommen irrelevant, welche noten wir dem zuschreiben. Wir benoten ja auch keine führerscheine. Entweder man kann fahren, oder man kann es nicht.

Arbeitgeber richten sich schlussendlich sowieso nach der gesamtperson und dem gesamtbild.
Also bei einen Führerschein wird man auch benotet, bzw. bewertet… aber was die Schule betrifft, die halte ich nicht für quatsch. Für ein ressourcenschonendes Wirtschaften, sollte man auch Erwachsene in die Schule schicken, um mit den „Energien“ des Arbeitsmarktes zu sparen und darüber hinaus bekommen auch Erwachsene nochmal die Möglichkeit ihre Talente zu erkunden und werden/sollten für ihre schulische Leistung leistungsgerecht entlohnt werden, das wäre doch ein toller Antrieb um die schulische Leistung zu verbessern: Geld! Und die Besten schaffen es auf den Arbeitsmarkt und der Rest wird für ein ressourcenschonendes wirtschaften eben in dieser Schule abgestellt. Ich finde daran nichts ungerechtes und der Konkurrenzkampf bleibt bewahrt.


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Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 19:50
Zitat von ockhamockham schrieb:Also bei einen Führerschein wird man auch benotet, bzw. bewertet… aber was die Schule betrifft, die halte ich nicht für quatsch. Für ein ressourcenschonendes Wirtschaften, sollte man auch Erwachsene in die Schule schicken, um mit den „Energien“ des Arbeitsmarktes zu sparen und darüber hinaus bekommen auch Erwachsene nochmal die Möglichkeit ihre Talente zu erkunden und werden/sollten für ihre schulische Leistung leistungsgerecht entlohnt werden, das wäre doch ein toller Antrieb um die schulische Leistung zu verbessern: Geld! Und die Besten schaffen es auf den Arbeitsmarkt und der Rest wird für ein ressourcenschonendes wirtschaften eben in dieser Schule abgestellt. Ich finde daran nichts ungerechtes und der Konkurrenzkampf bleibt bewahrt.
Wird man? Wüsst ich nicht, also mein Führerschein hat da keine Punktzahl stehen.

Ich glaub schlichtweg, dass man so wenig KOnkurrenzkampf wie möglich nutzen sollte. Konkurrenz ist etwas für gebiete, wo menschen miteinander konkurrieren wollen.
Sport, Kunst, meinetwegen firmen, die miteinander konkurrieren.

Aber die meisten erwachsenen wollen einfach eine ruhige arbeitsstelle, ihr auskommen haben und leben. Warum sollen die in einen konkurrenzkampf? Den Arbeitgeber muss doch nur interessieren, ob da einer die qualifikationen für einen job hat, oder nicht. Noten spiegeln ja eh nicht wieder, wie gut jemand ist.

Leistungskontrolle sollte einzig und allein durch schwierigkeit oder prüfung geschehen. im Sinne von: Diese Qualifikation bekommst du nur, wenn du das und das kannst.


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Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 20:27
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Bei erwachsenenbildung geht es ja meist um umschulungen oder zusatzqualifikationen. Da ist es vollkommen irrelevant, welche noten wir dem zuschreiben. Wir benoten ja auch keine führerscheine. Entweder man kann fahren, oder man kann es nicht.
Gerade bei Umschulungen wird benotet, denn auf eine Umschulung folgt eine IHK-Prüfung, die wiederum benotet wird.

Bei Führerscheinprüfung gibt es auch Bewertungen. Bei so und soviel Punkten hast du die Theorieprüfung bestanden oder eben nicht, bei der Praktischen interessiert dann nur, bekomme ich den Schein oder nicht.


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Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 20:29
@MrsK

Das weiß ich, ich stelle nur in Frage, wie sinnvoll das ist. Weil die noten oft gar kein akkurates bild darüber abgeben, wie leistungsfähig jemand ist.

Ich hätte lieber schwerere Prüfungen ohne noten, wo aber klar ist, dass jeder, der die bestanden hat, auch die fähigkeiten mitbringt, die gebraucht werden.


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14.04.2021 um 20:37
Zitat von shionoroshionoro schrieb:wie sinnvoll das ist. Weil die noten oft gar kein akkurates bild darüber abgeben, wie leistungsfähig jemand ist.
Das stimmt. Das meiste Lernen ist ja eh nur Bulimielernen.

Die Frage ist da eher, wie man eben in einer leistungsorientierten Gesellschaft Menschen mit Einschränkungen- sei es durch Behinderung oder andere Barrieren- da eingliedern kann, so dass betreffende Personen sich auch wohl fühlen.

Reine Schule für Erwachsene mit Einschränkungen ist meiner Meinung nach der falsche Weg, da man eben diese wieder vom normalen Leben ausschließt.


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Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 20:41
Zitat von MrsKMrsK schrieb:Das stimmt. Das meiste Lernen ist ja eh nur Bulimielernen.

Die Frage ist da eher, wie man eben in einer leistungsorientierten Gesellschaft Menschen mit Einschränkungen- sei es durch Behinderung oder andere Barrieren- da eingliedern kann, so dass betreffende Personen sich auch wohl fühlen.

Reine Schule für Erwachsene mit Einschränkungen ist meiner Meinung nach der falsche Weg, da man eben diese wieder vom normalen Leben ausschließt.
Für mich sind wir da in vielerlei hinsicht überhaupt noch in den Kinderschuhen. Wir haben nichtmal den Konsens, dass es erwachsenen möglich sein sollte, unbürokratisch und mit unterstützungen ihre berufliche ausrichtung zu ändern oder sich weiterzubilden. Das gilt ja sogar für die, die überhaupt keine Einschränkungen haben.

Lernen ist was für kinder und danach soll man arbeiten, so denken viele. Aber heute, wo man häufig die berufe wechselt, macht das so keinen Sinn mehr. Selbst wenn man in derselben Stelle für immer arbeitet, dann verändert sich diese stelle über die jahre oft ganz deutlich. Plötzlich muss man irgendwelche computerprogramme bedienen, aufgaben mitmachen, für die man gar nicht ausgebildet wurde oder sich auf eine ganz neue firmenkultur einstellen, wenn da irgendwer beim anderen einsteigt.

gerade die älteren jenseits der 30 geraden da schnell aufs Abstellgleis.


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Schule für Erwachsene

14.04.2021 um 21:47
Zitat von shionoroshionoro schrieb:unbürokratisch und mit unterstützungen ihre berufliche ausrichtung zu ändern oder sich weiterzubilden. Das gilt ja sogar für die, die überhaupt keine Einschränkungen haben.
Da stimme ich dir zu mit der beruflichen Ausbildung. Hatte vor paar Jahren ein Interesse für etwas entdeckt, wo ich gerne auch arbeiten würde, leider geht eine erneute Ausbildung nicht, da ich mit Ausbildungsvergütung nicht mal meine Miete stemmen könnte.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Plötzlich muss man irgendwelche computerprogramme bedienen, aufgaben mitmachen, für die man gar nicht ausgebildet wurde oder sich auf eine ganz neue firmenkultur einstellen, wenn da irgendwer beim anderen einsteigt.
Flexibel sein ist aber eine Grundvoraussetzung für einen Beruf, für Software und Aufgaben gibt es immer Schulungen für paar Tage und ob gerade beim AG-Wechsel nochmal Schulbank drücken weiterhelfen kann, wage ich zu bezweifeln, da man in eine Firma hineinwächst je nachdem wie offen man empfangen wird.


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15.04.2021 um 11:07
@shionoro
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wird man? Wüsst ich nicht, also mein Führerschein hat da keine Punktzahl stehen.
Also in der Theorie wirst du nach Punktezahl bewertet, in der Praxis hingegen wird darauf geachtet, ob man richtig fahren kann, aber da gibt es vermutlich, ich weiß es nicht genau, auch eine Punktezahl die man nicht überschreiten darf.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich glaub schlichtweg, dass man so wenig KOnkurrenzkampf wie möglich nutzen sollte. Konkurrenz ist etwas für gebiete, wo menschen miteinander konkurrieren wollen.
Sport, Kunst, meinetwegen firmen, die miteinander konkurrieren.
Es wäre wesentlich moralischer, wenn man in eine Schule für Erwachsene geschickt wird, wenn man den Konkurrenzkampf am Arbeitsmarkt verliert, in der man für schulische Leistung bezahlt wird. Für Erwachsene ist Geld ein guter Antrieb.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber die meisten erwachsenen wollen einfach eine ruhige arbeitsstelle, ihr auskommen haben und leben. Warum sollen die in einen konkurrenzkampf? Den Arbeitgeber muss doch nur interessieren, ob da einer die qualifikationen für einen job hat, oder nicht.
Was willst du stattdessen? Eine Planwirtschaft?
Zitat von shionoroshionoro schrieb: Noten spiegeln ja eh nicht wieder, wie gut jemand ist.
Ja das stimmt, deswegen wird man ja auch in der Praxis bewertet.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Leistungskontrolle sollte einzig und allein durch schwierigkeit oder prüfung geschehen. im Sinne von: Diese Qualifikation bekommst du nur, wenn du das und das kannst.
Ja, seh ich auch so


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