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Deutschland unter Kanzler Merz

4.541 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

05.08.2026 um 14:33
@Dasdeeeeniz
Es geht hier kaum Argumente sondern das aufhetzen der Leute.
Ich dreh dir den spin hin zum Sozialstaat
Schon zum Start seiner Regierung kündigte Bundeskanzler Merz einen "Herbst der Reformen" an, in dem staatliche Leistungen gekürzt werden sollen. Dieses Programm verfolgt er bis heute – auch wenn er sich die Umsetzung einfacher vorgestellt hatte. Der Sozialstaat soll umgebaut, ein "Epochenbruch" in der Sozialpolitik eingeleitet werden.

Im ersten Bundeshaushalt seiner Regierung sind rund 100 Milliarden Euro für Militärzwecke eingeplant – etwa 20 Prozent des Etats. Bis 2029 soll der jährliche Betrag auf 168 Milliarden Euro steigen, das wären dann rund 30 Prozent.

Gleichzeitig kündigt der Kanzler Kürzungen beim Bürgergeld und bei der Entwicklungshilfe an. Staatliche Zahlungen an die Rentenkasse und Zuschüsse zur Krankenversicherung stehen infrage, die Arbeitszeiten sollen ausgeweitet werden, Universitäten und Schulen müssen sparen.
Quelle: https://www.telepolis.de/article/Ruestung-statt-Sozialstaat-Wie-der-Umbau-der-Industrie-Jobs-und-Buerger-trifft-11358707.html
Auf den krieg " trimmen " statt Sozialstaat, und das mit "alten " Panzern . Telepolis war schon immer ziemlich geil


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05.08.2026 um 19:23
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Das gilt allerdings für viele erfolgreiche Waffensysteme. Der M1 Abrams, der Challenger 2 oder der F-15 stammen ebenfalls aus dieser Zeit oder sogar früher und werden bis heute kontinuierlich modernisiert. Entscheidend ist deshalb weniger das ursprüngliche Entwicklungsjahr als die Frage, wie weit sich ein System modernisieren lässt.
Das Grundkonzept eines Waffensystems ist halt auch irgendwann ausentwickelt - das wohl bekannteste Sturmgewehr der Welt stammt aus den 40ern und erfreut sich heute noch größter Beliebtheit, weil es einfach den "Sweet Spot" im Preis-Leistungs-Nutzen-Verhältnis getroffen hat, der LKW an sich ist seit über 100 Jahren im Einsatz und hat sich technisch seit guten 70 Jahren nicht mehr grundlegend weiterentwickelt, ähnlich das Konzept "Jeep". Wenn irgendwer die Wahl hat, einen "alten" oder gar keinen Panzer zu haben wenn's losgeht, wird die Entscheidung eindeutig ausfallen.


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05.08.2026 um 19:44
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Wenn irgendwer die Wahl hat, einen "alten" oder gar keinen Panzer zu haben wenn's losgeht, wird die Entscheidung eindeutig ausfallen.
@bgeoweh:
Das ist doch nicht die Frage - den alten Panzer gibt es ja nicht umsonst, selbst wenn er schon rumsteht, kostet es ziemlich viel Geld, um ihn gefechtstüchtig zu halten. Und das ist normalerweise Geld, das man dann nicht für nützlichere Dinge, z.B. Drohnen, ausgeben kann. In der Ökonomie spricht man von den "Opportunitätskosten" einer Alternative.

Jetzt kann man natürlich sagen: Pah, was kümmert uns die Begrenzheit der Mittel? Wir verschulden uns einfach, als wenn es kein Morgen gäbe, und quetschen den Steuerbürger noch mehr aus - genau das machen Klingbeil, Merz und Pistorius derzeit. Aber das dicke Ende wird natürlich kommen, die, die heute so begeistert "Halleluja Pistorius" und "Halloluja Klingbeil" schreien, werden mit die Zeche zahlen müssen - leider auch diejenigen, die jetzt davor warnen.


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05.08.2026 um 19:54
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und das ist normalerweise Geld, das man dann nicht für nützlichere Dinge, z.B. Drohnen, ausgeben kann. In der Ökonomie spricht man von den "Opportunitätskosten" einer Alternative.
Der Begriff der Opportunitätskosten ist natürlich richtig. Jeder Euro, den man für Panzer ausgibt, kann nicht gleichzeitig in Drohnen, Luftverteidigung oder Munition investiert werden.

Aber genau deshalb greift mir die Argumentation zu kurz. Sie setzt ja voraus, dass jeder Euro für Panzer automatisch besser in Drohnen investiert wäre. Das müsste man aber erst einmal belegen.

Genauso könnte ich umgekehrt argumentieren: Jeder Euro für Drohnen fehlt vielleicht bei der Luftverteidigung, jeder Euro für Luftverteidigung bei der Artillerie oder jeder Euro für Artillerie bei der Marine. Irgendwo entstehen immer Opportunitätskosten.

Die entscheidende Frage ist deshalb doch nicht, ob es Opportunitätskosten gibt, sondern welche Mischung aus Panzern, Drohnen, Luftverteidigung, Artillerie, Aufklärung, Cyber und Luftwaffe militärisch am sinnvollsten ist.

Und wenn ich mir anschaue, wofür Deutschland derzeit Geld ausgibt, dann fließen die Investitionen eben nicht nur in Leopard-Panzer. Es wird gleichzeitig massiv in Drohnen, Drohnenabwehr, Luftverteidigung (z. B. IRIS-T), F-35, Transporthubschrauber, Munition, Digitalisierung und weitere Fähigkeiten investiert. Das wirkt auf mich eher wie der Versuch, die Bundeswehr insgesamt breiter aufzustellen, als ein blindes Festhalten am Panzer.


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05.08.2026 um 20:39
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und: Drohnen sollen gar keine Gebiete einnehmen! Sie sind hauptsächlich eine defensive Waffe.
Die Ukraine hat Gebiete mit Drohnen oder mit gepanzerten Fahrzeugen und Panzern zurückerobert?
Wie teuer ist ein Schuss eines Panzers?
Drohnen wie in der Ukraine heute eingesetzt haben Kontrollzentren und sind keine Hobbydrohnen von Ali Express mehr, diese kosten ebenso.

Drohnen werden die Waffengattungen aller Armeen erweitern aber nicht Panzer oder Artillerie ersetzen.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:utzende russische Panzer und Militärfahrzeuge rücken im Osten der Ukraine vor – dann greifen ukrainische Drohnen an
Demnach sind Panzer seid 100 Jahren überflüssig, weil Panzerfaust und Panzermine erfunden wurden?


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05.08.2026 um 21:45
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Das wirkt auf mich eher wie der Versuch, die Bundeswehr insgesamt breiter aufzustellen, als ein blindes Festhalten am Panzer.
@Dasdeeeeniz:
@Röhrich:
Ich habe nie behauptet, dass es in Zukunft in der Bundeswehr keine Panzer geben sollte. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich die Anforderungen an die Zahl und die Fähigkeiten der Panzer sehr verändert haben.

Ein einfacher Blick auf die geplanten Zahlen zeigt, dass das Verteidigungsministerium verstärkt auf den Kampfpanzer Leopard 2 setzt:

Derzeit hat die Teilstreitkraft Heer einen Personalbestand von knapp 64.000 Soldaten und einen Bestand von 328 Leopard 2.
Nach einer Aussage von Herr Pistorius soll die Bundeswehr bis 2035 um ca. 80.000 Soldaten wachsen, nehmen wir mal an, davon entfallen ca. 64.000 auf das Heer, sodass sich die Anzahl der Soldaten dort auf ca. 128.000 verdoppelt. Es sind zugleich Bestellungen von 1.000 neuen Leopard 2 und deren Lieferung bis 2025 geplant.

Also: Die Anzahl der Soldaten im Heer soll sich verdoppeln, die Anzahl der Leopard 2 soll sich vervierfachen, also weitaus überproportional steigen. Damit wird der bestehende Schwerpunkt "Kampftruppe mit schwerem Kampfpanzer" in der Bundeswehr noch verstärkt.

Ich hoffe, ihr habt jetzt verstanden, was ich kritisiere.


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05.08.2026 um 22:05
@Sherlock_H

Ich glaube, wir nähern uns inhaltlich sogar etwas an. Dass sich die Anforderungen an Kampfpanzer durch Drohnen, Vernetzung und moderne Aufklärung verändert haben, sehe ich genauso.

Was ich allerdings nicht sehe, ist der Schluss, dass Deutschland deshalb nahezu einseitig auf Panzer setzt. Außerdem war dein ursprünglicher Ausgangspunkt doch, dass der Kampfpanzer ein Auslaufmodell sei. Jetzt kritisierst du vor allem die Anzahl der bestellten Panzer. Das ist für mich eine andere Aussage. Über die richtige Stückzahl kann man sicher diskutieren. Und ob am Ende tatsächlich 1.000 Leopard 2 bestellt und ausgeliefert werden, steht ohnehin noch auf einem anderen Blatt.


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05.08.2026 um 22:40
@Dasdeeeeniz
Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe. Ich habe nicht behauptet, dass Deutschland "nahezu einseitig auf Panzer setzt", sondern dass sich der bestehende Schwerpunkt noch verstärkt. Ausserdem habe ich Zweifel, ob der Leopard 2 der richtige Panzer für die zukünftigen Anforderungen ist.


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05.08.2026 um 23:41
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:sondern dass sich der bestehende Schwerpunkt noch verstärkt.
Wie sich in der Ukraine zeigt reichen 200 Panzer für gar nichts, 2000 Panzer würden einen Unterschied machen und damit könnte irgendwo an der Front ein Durchbruch versucht werden.
Bei den paar Hundert Panzern, die die Ukraine hat, kann sie schlicht nicht wirklich auf einen einzigen zur Defensive verzichten.
Jeder Verlust schmerzt, so lange kein Nachschub in Aussicht ist.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ausserdem habe ich Zweifel, ob der Leopard 2 der richtige Panzer für die zukünftigen Anforderungen ist.
Was sollte denn an dem neuen Leo2 schlecht sein? Der wurde immer wieder aktualisiert und wird weiterhin auf den neuesten Stand gebracht.
Hätte die BW vor 3 Jahren Tausende Drohnen bestellt, dann wären diese heute vermutlich wertlos, weil überholt.
Die Ukraine nutzt auch keine handelsüblichen Drohnen mit angehängtem Plastikbecher in dem eine Handgranate steckt mehr.
Derzeit entwickelt die Ukraine in Reichweite und in KI Unterstützung, damit 1 Bediener mehrere Drohnen betreiben kann.

Als die Amis mit ihren Reaper, Predator oder sonstigen Drohnen im Irak und Afghanistan anfing glaubten auch viele die Zeit der Kampfflugzeuge seien vorbei. Weit gefehlt, Kampfjets sind immer noch ein extrem wichtiges Gerät.

Drohnen werden eine weitere Gattung im Krieg sein, ob nun als eigene Truppengattung, als Teil von mechanisierten Fahrzeugen (zb am Kampfpanzer, der Artillerie etc), das Feld für den Einsatz ist groß aber einen Krieg wie in der Ukraine werden wir hoffentlich nicht erleben in der EU/ Deutschland, das alles erinnert doch mehr an den 1. WK.

Beim Thema Drohnen sollte die Bundesregierung mit Bedacht handeln, meine Meinung dazu ist seit langem, man sollte Produktionskapazitäten kaufen und nicht pauschal eine Summe an Drohnen und die kann man nach wenigen Jahren entsorgen.


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06.08.2026 um 09:03
Nächster Ministerpräsident stellt sich gegen Aus der „Rente mit 63“ – Frei nimmt Bas in die Pflicht
...
Neben Lies hatten in den vergangenen Tagen bereits die Länderchefs und -chefinnen sieben weiterer Bundesländer Kritik an den Plänen geübt.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a73aed03013d32d67881a98/rente-mit-63-naechster-ministerpraesident-schaltet-sich-mit-kritik-ein-frei-nimmt-bas-in-die-pflicht.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.B_schlagzeilen

Dann wehren sich inzwischen acht Bundesländer gegen die Rentenpläne der Regierung. Das dürfte also der nächste Reinfall für selbige werden.


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06.08.2026 um 09:08
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das dürfte also der nächste Reinfall für selbige werden.
Ich kann mir nicht helfen, aber in der deutschen Politik erlebe ich inzwischen eigentlich nur noch die Optionen schlimm versus noch viel schlimmer. Jegliche Opposition, die auch nur ansatzweise aus meiner Sicht konstruktiv und hoffnungsvoll agieren würde, verschwindet momentan in vielen Bundesländern hinter der 5%-Hürde.

Was die Rente betrifft, frage ich mich, ob denn die deutsche Wirtschaft und die deutschen Unternehmen wirklich davon profitieren würden, wenn man die Leute dazu zwingt, bis 70 zu arbeiten. Wenn ich mich beispielsweise bei meinem Arbeitsplatz umschaue, sind die Kollegen über 65 halt tatsächlich häufig längerfristig krank oder gesundheitlich beeinträchtigt. Es hatte meines Erachtens schon seinen Grund, warum das ursprüngliche Rentenalter bei 65 angesetzt war.


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06.08.2026 um 09:21
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wenn ich mich beispielsweise bei meinem Arbeitsplatz umschaue, sind die Kollegen über 65 halt tatsächlich häufig längerfristig krank oder gesundheitlich beeinträchtigt. Es hatte meines Erachtens schon seinen Grund, warum das ursprüngliche Rentenalter bei 65 angesetzt war.
Da stimm ich zu. Es kommt dazu noch auf die Tätigkeit an. Mit 70 noch auf dem Dach rumturnen oder im Straßenbau, wird nicht funktionieren. Der nächste hat dann Bandscheiben Probleme und braucht extra Arbeitsplatz, der nächste hat dies oder das. Das wird in der Masse nichts.
Und selbst wenn die Regierung das gegen 8(!) Landesregierungen durchdrückt, wird deren Retourkutsche kommen


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06.08.2026 um 09:28
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das wird in der Masse nichts.
Daher fände ich eher eine Regelung gut, die auf Freiwilligkeit basiert und ggf. noch irgendwie mit positiven Anreizen belohnt wird (also nicht mit Schimpfen und Zwängen). Es gibt ja durchaus Menschen, die gern freiwillig länger arbeiten wollen, weil sie noch fit sind und ihren Beruf gern ausüben. Denen sollte man es nicht verwehren, und ihnen signalisieren, dass ihre Leistung weiterhin geschätzt wird.

Aber ich finde, man sollte nicht alle dazu zwingen, egal, welchen gesundheitlichen oder mentalen Status jemand hat, oder welchen Beruf jemand hat. Denn dann wird man viele Menschen gegen ihren Willen bzw. gegen ihre Leistungsfähigkeit auf beruflichen Positionen festhalten, und letztlich hat niemand was davon: die Arbeitgeber müssen Menschen beschäftigen, die nicht mehr wollen oder nicht mehr können. Und die Arbeitnehmer müssen sich mit Arbeit herumquälen, obwohl es inzwischen schwer fällt und nicht mehr zufriedenstellend gemacht werden kann.


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06.08.2026 um 10:25
Ich glaube, das Friedrich Merz perseh kein schlechter Bundeskanzler ist. Ich glaube, er hat nur verschiedene Paradigmenwechsel in der Gesellschaft verpasst und fährt halt einen sehr konservativen Weg, der eben an der Gesellschaft vorbei geht.


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06.08.2026 um 10:55
Zitat von abberlineabberline schrieb:Da stimm ich zu. Es kommt dazu noch auf die Tätigkeit an. Mit 70 noch auf dem Dach rumturnen oder im Straßenbau, wird nicht funktionieren. Der nächste hat dann Bandscheiben Probleme und braucht extra Arbeitsplatz, der nächste hat dies oder das. Das wird in der Masse nichts
Die gehen auch nicht mit "normaler Rente" sondern passender "Krankheit" in Rente.

Ich erlebe aber viele Büro oder Verwaltungmitarbeiter, wo es egal ist , ob 64,65,67 oder 70... persönlich natürlich nicht, aber gesellschaftlich schaffen die auch länger.

Ist ja auch immer schön der Bias:


Geht es darum, dass länger gearbeitet werden soll, besteht Deutschland nur aus Dachdeckern im Niedriglohnsegment:


ChatGPT Image 6. Aug. 2026 10 53 13Original anzeigen (2,0 MB)

Fragt man ältere Leute , wie man denn die Rente verbringt kommt irgendwas Aktives:


ChatGPT Image 6. Aug. 2026 10 53 26Original anzeigen (2,3 MB)


Komisch.... Ich dachte die sitzen alle zuhause und reiben sich den Rücken ein :)


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06.08.2026 um 11:01
@abbacbbc
Ich kenn es halt aus Luxemburg so, dass man ab 40 Jahre Arbeit in Rente gehen kann, dann aber halt mit etwas weniger Bezügen. Viele machen dann sowieso noch länger. Nur find ich nicht, dass 70jährige noch arbeiten müssen. Freiwillig ist was anderes. Aber als Renteneintritts Minimum indiskutabel. 65 Jahre ist wahrlich alt genug, wenn man noch was vom Leben haben will.


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06.08.2026 um 11:01
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ich erlebe aber viele Büro oder Verwaltungmitarbeiter, wo es egal ist , ob 64,65,67 oder 70...
Auch Bürojobs sind nicht alle gleich, und nur weils körperlich nicht anstrengend ist, kann es trotzdem mental herausfordernd sein. Und wer z.B. innovativ sein soll, der kann vielleicht ab Mitte 60 auch nicht mehr so viel beisteuern bzw. es hängt vom jeweiligen individuellen Fall ab.


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06.08.2026 um 11:03
Zitat von abberlineabberline schrieb:Nur find ich nicht, dass 70jährige noch arbeiten müssen.
Gegen eine Freiwilligkeit ist überhaupt nichts einzuwenden. Und gern kann man die Berufstätigkeit im Alter meinetwegen auch mit positiven Anreizen fördern. Aber ich bin halt gegen einen Zwang für quasi jedermann.

Abgesehen davon, dass man ab 60 auch gar nicht mehr so leicht einen Job bekommt, wenn man beispielsweise den Arbeitsplatz kürzlich verloren hat.


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06.08.2026 um 11:05
Zitat von martenotmartenot schrieb:Gegen eine Freiwilligkeit ist überhaupt nichts einzuwenden. Und gern kann man die Berufstätigkeit im Alter meinetwegen auch mit positiven Anreizen fördern. Aber ich bin halt gegen einen Zwang für quasi jedermann.
Seh ich genauso. Wenn ich dann noch fit bin und bevor mir langweilig wird, würd ich natürlich auch noch was tun. Aber ohne Zwang und Pflicht und per Gesetz, sonst faul blabla


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Deutschland unter Kanzler Merz

06.08.2026 um 11:12
Nur um das mal klarzustellen: Es wird niemand gezwungen, bis 67 oder bis 70 zu arbeiten. Wir haben keine Arbeitspflicht.


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