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Deutschland unter Kanzler Merz

4.446 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

um 12:33
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Natürlich haben die keine Wasserflächen, der Atlantik und das Mittelmeer sind ja ausgetrocknet.
Die Güllewagen in Deutschland beziehen ihr Wasser aus dem Atlantik?
Löschflugzeuge können auch ganz normal auf Flugplätzen landen und dort mit Wasser betankt werden.
Löschflugzeuge können in kurzer Zeit große Distanzen überwinden. Güllewagen und Traktoren bewegen sich mit Schildkröten- Geschwindigkeit.


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um 12:59
Zitat von parabolparabol schrieb:Die Güllewagen in Deutschland beziehen ihr Wasser aus dem Atlantik?
Wozu sollten die das? Die brauchen keine weite, freie Wasserfläche um Wasser zu tanken.
Zitat von parabolparabol schrieb:Löschflugzeuge können auch ganz normal auf Flugplätzen landen und dort mit Wasser betankt werden.
Dann ist der Vorteil eines Löschflugzeugs verschwunden.
Zitat von parabolparabol schrieb:Löschflugzeuge können in kurzer Zeit große Distanzen überwinden.
Und die braucht man wo?
Zitat von parabolparabol schrieb:Güllewagen und Traktoren bewegen sich mit Schildkröten- Geschwindigkeit.
Ja, daher gibt es ebenso für die Feuerwehren überall Wasserentnahmestellen, ob nun an Fließgewässern, gebohrten Löschbrunnen, Brunnen der Feldberegnung oder vom öffentlichen Wassernetz.
Bei den jetzigen Löscharbeiten wurden Güllezubringer (LKWs) eingesetzt um an Sammelpunkten Wassermengen bereitzustellen, damit die Feuerwehren und Einsatzkräfte immer ausreichend Löschwasser haben.
Ich würde sowas als wesentlich effektiver ansehen als Löschflugzeuge.
Wenn Länder nicht über ausreichend Feuerwehren verfügen und man zu lange braucht, um irgendwo vor Ort Einsatzkräfte zu stationieren, dann sind Löschflugzeuge sicherlich eine Notlösung.


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um 13:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:dadurch wird doch das Grundwasser verseucht oder nicht? (keine rhetorische Frage, interessiert mich echt)
Bauern haben ja durchaus auch reine Wasserfässer die für die trinkversorgung der weidetiere vorgesehen sind.


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um 13:17
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Dann ist der Vorteil eines Löschflugzeugs verschwunden.
Kann schon einen Unterschied machen, wenn man mal eben 20 Tonnen Wasser inklusive Feuerhemmmittel abwerfen kann.
Zum Beispiel der A400M mit Umrüstkit, da braucht man auch keine dedizierten Löschflugzeuge vorhalten.
https://xn--militr-und-geschichte-91b.de/flugzeug-classic/spanien-setzt-erstmals-a400m-als-loeschflugzeug-ein-20-000-liter-pro-abwurf_13814
Feuerhemmmittel gibts inzwischen auch 100% biologisch abbaubar.
https://euro-waldbrand.de/b-leistungen/loeschmittel.html


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um 13:18
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Nein, verseucht wird sowieso nichts. Und wenn würde ja das Gegenteil dadurch entstehen.
Naja... Die Düngeverordnung hat schon ihre Daseinsberechtigung (siehe Nitratwerte im Grundwasser in landwirtschaftlich geprägten Gebieten). Aber in diesem Fall natürlich unerheblich.


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um 13:28
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Naja... Die Düngeverordnung hat schon ihre Daseinsberechtigung
Breitverteiler wurden nicht wegen irgendwelche Nitratwerte verboten sondern wegen der Gasungsverluste in die Luft.
Im Prinzip also eher das Gegenteil, denn Stickstoff, der in die Luft verschwindet landet eher nicht im Grundwasser.
Von der Wirksamkeit der Düngemaßnahme sind bodennahe Ausbringungen von Vorteil, Stickstoff ist eben ein teures Betriebsmittel und essentiell.
Verluste kosten bares Geld.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Aber in diesem Fall natürlich unerheblich.
Richtig, in diesem Fall würde man ja Wasser ausbringen und nicht Gülle oder Gärreste.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Kann schon einen Unterschied machen, wenn man mal eben 20 Tonnen Wasser inklusive Feuerhemmmittel abwerfen kann.
Zum Beispiel der A400M mit Umrüstkit, da braucht man auch keine dedizierten Löschflugzeuge vorhalten.
Bei ausreichend Kräften am Boden vor Ort sind 20 Tonnen nun mal nicht wirklich viel, ein Tank-Lkw bringt 27 Tonnen Wasser, Güllefässer oder Tanklöschfahrzeuge mit 20 Tonnen Fassungsvermögen sind auch nicht selten.
Damit wirft man nicht ab sondern bekämpft direkt vor Ort dauerhaft.

20.000 Liter Wasser sind bei mehreren Feuerwehrfahrzeugen eher nichts, dazu müsste man dann mal schauen was ein Einsatztrupp der Feuerwehr in der Minute so an Wasser einsetzt.
Löschflugzeuge haben ihre Berechtigung dort, wo man eben kein dichtes Netz an Löschwasserquellen, Feuerwehren und anderen Einsatzkräften hat und die Entfernungen riesig sind. Das sehe ich in der USA aber nicht in Deutschland, wo jedes Dorf bald eine eigene Freiwillige Feuerwehr hat, wo ein dichtes Netz an Löschwasserbrunnen aufgebaut wurde.
Für unzugängliche Gebiete nutzt man dann noch ein paar Hubschrauber, die können auch vor Ort aus stätig gefüllten Löschwasserbecken Wasser fassen.


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um 13:40
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Breitverteiler wurden nicht wegen irgendwelche Nitratwerte verboten sondern wegen der Gasungsverluste in die Luft.
Im Prinzip also eher das Gegenteil, denn Stickstoff, der in die Luft verschwindet landet eher nicht im Grundwasser.
Das ist richtig, Ammoniakverluste sind ein wesentlicher Grund für die Vorgaben zur emissionsarmen Ausbringung. Das ändert aber nichts daran, dass überschüssiger reaktiver Stickstoff über andere Pfade als Nitrat ins Grundwasser gelangen kann. Die Nitratbelastung landwirtschaftlich geprägter Grundwasserkörper ist ja gerade deshalb ein Thema des Gewässerschutzes. Aber nun auch OT hier.


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