Dasdeeeeniz schrieb:Naja... Die Düngeverordnung hat schon ihre Daseinsberechtigung
Breitverteiler wurden nicht wegen irgendwelche Nitratwerte verboten sondern wegen der Gasungsverluste in die Luft.
Im Prinzip also eher das Gegenteil, denn Stickstoff, der in die Luft verschwindet landet eher nicht im Grundwasser.
Von der Wirksamkeit der Düngemaßnahme sind bodennahe Ausbringungen von Vorteil, Stickstoff ist eben ein teures Betriebsmittel und essentiell.
Verluste kosten bares Geld.
Dasdeeeeniz schrieb:Aber in diesem Fall natürlich unerheblich.
Richtig, in diesem Fall würde man ja Wasser ausbringen und nicht Gülle oder Gärreste.
Fichtenmoped schrieb:Kann schon einen Unterschied machen, wenn man mal eben 20 Tonnen Wasser inklusive Feuerhemmmittel abwerfen kann.
Zum Beispiel der A400M mit Umrüstkit, da braucht man auch keine dedizierten Löschflugzeuge vorhalten.
Bei ausreichend Kräften am Boden vor Ort sind 20 Tonnen nun mal nicht wirklich viel, ein Tank-Lkw bringt 27 Tonnen Wasser, Güllefässer oder Tanklöschfahrzeuge mit 20 Tonnen Fassungsvermögen sind auch nicht selten.
Damit wirft man nicht ab sondern bekämpft direkt vor Ort dauerhaft.
20.000 Liter Wasser sind bei mehreren Feuerwehrfahrzeugen eher nichts, dazu müsste man dann mal schauen was ein Einsatztrupp der Feuerwehr in der Minute so an Wasser einsetzt.
Löschflugzeuge haben ihre Berechtigung dort, wo man eben kein dichtes Netz an Löschwasserquellen, Feuerwehren und anderen Einsatzkräften hat und die Entfernungen riesig sind. Das sehe ich in der USA aber nicht in Deutschland, wo jedes Dorf bald eine eigene Freiwillige Feuerwehr hat, wo ein dichtes Netz an Löschwasserbrunnen aufgebaut wurde.
Für unzugängliche Gebiete nutzt man dann noch ein paar Hubschrauber, die können auch vor Ort aus stätig gefüllten Löschwasserbecken Wasser fassen.