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Deutschland unter Kanzler Merz

4.579 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

09.08.2026 um 14:14
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich sehe nur diesen relativen Kaltstart kritisch. Dass die Bereitschaft plötzlich ganz massiv Geld in die Hand zu nehmen auch zu Fehlkäufen, Fehlplanung und ineffizienter Mittelverwendung führen wird, halte ich für sehr wshrscheinlich. Da wird es Reibungsverluste geben.
Das schafft die Regierung und deren Berater auch ganz ohne Sondervermögen.
Es wird sich natürlich potenzieren.

Ich halte große Teile des Behördenapparat für ineffizient und inkompetent , da gehört das Beschaffungsamt mit dazu.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Also wäre ich dafür, das Tempo beim Geldausgeben etwas zu reduzieren. Man kann sich nicht in ein paar Jahren die stärkste Armee Europas zusammenkaufen.
Tempo bei der Nachrüstung ist schon gegeben aber dazu müsste man gleichzeitig auch an anderer Stelle einsparen, was halt nicht passiert.
Und Deutschland wird nicht die stärkste Armee Europas werden, dazu müsste Polen langsam mal auf die Bremse treten.
Derzeit ist die Ukraine die stärkste Armee Europas.

Im Prinzip bräuchten wir einzig ein starkes Europa und keinen Länderwettbewerb.
Das würde Deutschland sogar finanziell gut tun, denn unsere Rüstungsindustrie ist nun mal mit an der Weltspitze.
Dazu hätte man aber die Rüstungsindustrie stärken müssen, damit diese den Bedarf unserer Partner decken könnte. Hier hat Südkorea leider weit mehr getan und konnte sich einige Kunden sichern.


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09.08.2026 um 14:40
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:dazu müsste man gleichzeitig auch an anderer Stelle einsparen, was halt nicht passiert.
@Röhrich

Das tut man schon.

Frau Warkens Coup 'Liebling ich hab die Gesundheitsversorgung geschrumpft' führt ja dazu, dass man weiter in die Tasche der GKV packen kann.

Genial war der Schachzug, sie auszuwechseln. Sie ist aus der Schusslinie und Linnemann kann ja nichts dafür, zwinkersmiley, wenn die Menschen keine Arzttermine mehr zeitnah bekommen, bzw für kleinere ambulante OPs gar keine Anbieter mehr, es sei denn als Selbstzahler.

Für Blödsinn ist natürlich weiterhin jede Menge Geld da.


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09.08.2026 um 14:57
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Frau Warkens Coup 'Liebling ich hab die Gesundheitsversorgung geschrumpft' führt ja dazu, dass man weiter in die Tasche der GKV packen kann.
Die Probleme der Gesundheitsvorsorge liegen vermutlich nicht an der Nachrüstung, eher an einer Überlastung des Systems selbst.
Man kann eben nur ausgeben was man einnimmt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Für Blödsinn ist natürlich weiterhin jede Menge Geld da.
Und hier liegt eben das finanzielle Problem der Regierung, man schmeißt Geld aus dem Fenster für Unsinn.
Als Steuerzahler soll ich 10 Jahre, bald auch gerne 15 Jahre meine Belege aufbewahren aber der Staat kann nicht erklären wo viele dieser Steuergelder landen, was damit passiert?


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09.08.2026 um 15:00
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Dazu muss man wissen, dass Frankreich mit rund 200.000 Soldaten eine größere Armee als Deutschland mit derzeit ca. 186.000 Soldaten hat. Und zusätzlich eine Atommacht ist.
@Sherlock_H
Oh, Danke. Ich möchte in Foren neue Dinge erfahren, andere Meinungen hören.
In Streitereien sehe ich überhaupt keinen Sinn.
Zum Thema:
Der Vergleich absoluter Zahlen taugt nur zum Front machen.
GB und Frankreich sind mit ihrem Militär anders umgegangen.
Dass die Bundeswehr von aussen und innen äusserst misstrauisch betrachtet worden ist,
hat historische Gründe.
Die Bundesrepublik Deutschland hatte doch bis zum Mauerfall im Grunde nur ein großes Thema:
Die Wiedervereinigung von Ost- und West. (Und danach auch noch)
Und ich erinnere mich sehr gut, dass sich die Bundeswehr vor Jahren in einer tiefen Sinnkrise
befand. Als Ende der 90er das Oder-Hochwasser war, warf sich die Bundeswehr ins Geschehen,
wurde plötzlich herbeigesehnt mit mit Sympathie betrachtet. (Die zivilen Organisationen
waren sauer über die Konkurrenz in olivgrün: der THD z.b.)
Die entscheidende Frage ist doch die:
glauben wir dem Kreml? Ist Putin ein guter Mann? Will der Kreml Frieden, wurde von der NATO
in die Enge getrieben und musste sich wehren?
Oder leben wir in einer Zeit, in der die NATO gegen einen Angriff gewappnet sein muss?
Und wenn man sagt, es wäre besser eine gut aufgestellte Armee zu haben, dann kostet das etwas.
Das kostet sogar ziemlich viel.


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09.08.2026 um 15:02
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Als Steuerzahler soll ich 10 Jahre, bald auch gerne 15 Jahre meine Belege aufbewahren aber der Staat kann nicht erklären wo viele dieser Steuergelder landen, was damit passiert?
@Röhrich:
Ja, das ist eine von diesen Unverschämtheiten. Und es sind ja nicht nur die Belege, du muss auch die entsprechenden Computerprogramme und die Hardware aufheben, das ist den Wenigsten bewusst. Sowas versteht die Regierung unter "Bürokratie-Abbau"!


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09.08.2026 um 15:05
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Sowas versteht die Regierung unter "Bürokratie-Abbau"!
Die schaffen alle möglichen Behörden und Behördenplätze aber ausreichend Finanzbeamte kann man nicht einstellen, damit die Steuerprüfung zeitnah stattfindet? Die Steuerprüfer bei den Finanzbeamten sind wohl die einzigen, die in der Regel dem Staat mehr einbringen als sie dem Staat kosten.

In der Landwirtschaft gibt es seit 20, 30 Jahren den Spruch, wenn die Ministerien mal wieder von Bürokratieabbau reden, dann kann man einen neuen Leitz Ordner bereitstellen.


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09.08.2026 um 15:14
@Röhrich:
Absolute Zustimmung! Den Spruch aus der Landwirtschaft kannte ich noch nicht, aber er ist gut!


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09.08.2026 um 16:56
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Die Probleme der Gesundheitsvorsorge liegen vermutlich nicht an der Nachrüstung, eher an einer Überlastung des Systems selbst.
Man kann eben nur ausgeben was man einnimmt
@Röhrich

Definitiv nicht. Diese Reduzierung der Gesundheitsversorgung soll 18 Mrd Euro jährlich einsparen (ungefähr).

Gleichzeitig entnimmt der Staat jedes Jahr gegen jede Vernunft 14-15 Mrd Euro jährlich, indem er die Gesundheitsversorgung der Transferempfänger massiv unterfinanziert. Daher leistet die Gruppe der GKV Versicherten ganz isoliert das, was eigentlich die Gesamtheit der Steuerzahler leisten sollte.

Wie nahe die beiden Zahlen beieinander liegen, sollte ins Auge fallen.

Ein Sparclub in einer Gastwirtschaft kann auch nicht erfolgreich sein, wenn der Wirt dauernd die Fächer plündert.

Natürlich fließt das Geld nicht in Rüstung, es dient aber dazu, einen Haushalt aufzustellen, der auf den ersten Blick halbwegs seriös erscheinen könnte.


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10.08.2026 um 09:38
Mit meiner Meinung, dass der famose Boris Pistorius "ein Rohrkrepierer" ist, stehe ich nicht alleine da, auch wenn das im Artikel nicht so drastisch forumuliert wird:
Top-Ökonom wirft Pistorius fatale Fehlplanung vor: Milliarden-Programm für Bundeswehr droht zu verpuffen
Stand: 10.08.2026, 06:41 Uhr

IfW-Chef Moritz Schularick kritisiert den Kurs bei der Rüstungsbeschaffung. Sein Gegenentwurf reicht weit über neue Waffen hinaus.

Berlin – KI und Drohnen statt Panzer und Fregatten: Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, wirft Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor, falsche Akzente bei der Rüstungsbeschaffung für die Bundeswehr zu setzen. Statt die ihm zur Verfügung stehenden Mittel gezielt in Waffensysteme der Zukunft zu investieren, gebe Pistorius einen Großteil des Geldes für veraltete Technik aus, kritisierte der Top-Ökonom im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.
Quelle: https://www.fr.de/politik/bundeswehr-umbau-experte-wirft-pistorius-falsche-investitionen-vor-zr-94435862.html


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10.08.2026 um 10:01
KI und Drohnen statt Panzer und Fregatten:
....
Statt die ihm zur Verfügung stehenden Mittel gezielt in Waffensysteme der Zukunft zu investieren, gebe Pistorius einen Großteil des Geldes für veraltete Technik aus
Quelle: https://www.fr.de/politik/bundeswehr-umbau-experte-wirft-pistorius-falsche-investitionen-vor-zr-94435862.html

Das widerspricht sich doch aber - KI und Drohnen sind doch nicht veraltet.


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10.08.2026 um 10:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das widerspricht sich doch aber - KI und Drohnen sind doch nicht veraltet.
@Optimist
Du hast den Artikel nicht gelesen. Der Mann sagt nichts anderes.
Das 700 Milliarden Euro schwere Programm zur Modernisierung der Bundeswehr droht nach den Worten von Schularick deshalb weitgehend zu verpuffen. „Wir haben viel Kapital, viel industrielles Know-how und in Teilbereichen auch immer noch hochmoderne Technologien“, sagte der IfW-Chef. „Was wir nicht haben, sind Hunderttausende Menschen, die in Panzer steigen und an die Front fahren möchten. Das heißt: Statt auf mehr Soldaten, mehr bemannte Fahrzeuge und mehr Kasernen müssen wir – wo immer möglich – auf KI, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik setzen.“
Quelle: https://www.fr.de/politik/bundeswehr-umbau-experte-wirft-pistorius-falsche-investitionen-vor-zr-94435862.html


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10.08.2026 um 10:16
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Vielleicht hatte ich mich etwas unklar ausgedrückt:

Ich will nicht die Verteidigungsausgaben bzw deren Nachbesserung auf das Niveau 'schwarze 0' oder so drücken.

Ich sehe nur diesen relativen Kaltstart kritisch. Dass die Bereitschaft plötzlich ganz massiv Geld in die Hand zu nehmen auch zu Fehlkäufen, Fehlplanung und ineffizienter Mittelverwendung führen wird, halte ich für sehr wshrscheinlich. Da wird es Reibungsverluste geben.
sry, aber es ist weiter unklar :shrug:

also ... spekulation, iwas mit wahrscheinlich, und dann noch mal spekulation :ask:

Grundsätzlich bewegt sich momentan Vieles in die richtige Richtung - perfekt? nein - aber in die richtige Richtung.

Experte Frank Sauer im Interview mit Frauke Niemeyer (noch vom Anfang des Jahres).
Wo können und müssen wir so schnell wie möglich Fakten schaffen?

Fähigkeiten, Fähigkeiten, Fähigkeiten. Vieles, was man als Normalbürgerin noch nicht sieht, ist hier auch schon im Werden. Start-Ups sind sehr aktiv, integrieren superschnell neue Anforderungen und entwickeln und produzieren mit neuen, agilen, iterativen Verfahren, von Drohnen am Boden und in der Luft bis hin zu Raketen. Es sind auch sehr viele Risikokapitalgeber aktiv, da passiert einiges, und zwar in Größenordnungen, die für europäische Verhältnisse vor Kurzem noch undenkbar schienen. In Wahrheit ist das sogar längst eine Blase. Der Markt wird sich also in den kommenden Jahren konsolidieren. Die Primes - die tradierten großen Systemhäuser - werden auf Einkaufstour gehen, andere Start-Ups werden einfach verschwinden. Ich bin aber mit Blick auf die aktuelle Dynamik der festen Ansicht, dass wir schon in fünf bis zehn Jahren ganz anders aufgestellt sein werden.

Klingt eigentlich vielversprechend, oder?

Ja, aber wenn Sie als moderner, agiler Produzent Ihr neues System dann der Beschaffungsbürokratie präsentieren, dann kommt der alte Trott zurück. Vom Verteidigungsministerium wurde an vielen Stellschrauben gedreht, aber im Großen und Ganzen herrscht nach wie vor noch zu viel vom alten Denken: Verantwortungsdiffusion, aufgeblähte Prozesse, Regeln, dann noch die dritte Zusatzregel hinten links, die sich irgendjemand mal aus Langeweile im Frieden ausgedacht hat. Wer ist der Feind?

Putin?

Der Bundesrechnungshof.

Ach.

Und natürlich das Risiko, dass irgendein Fehler passieren könnte, für den irgendjemand Verantwortung übernehmen müsste. Solange das als die primäre Bedrohung wahrgenommen wird, und nicht der Kreml, bleiben wir zu langsam.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Die-Nato-ist-Geschichte-id30263809.html

M. a. W. es passiert viel derzeit, was - vor lauter Besonnenheit (Traumkanzler OS) - schon 2022 hätte angeschoben werden müssen.
Nur ein Beispiel: Die Briten haben mit "Nightfall" gerade die schnelle Entwicklung einer günstigen bodengestützten ballistischen Rakete mit kurzer Reichweite ausgeschrieben. Es passiert viel in Europa. Aber wir haben sehr spät angefangen. All diese Dinge hätten eigentlich 2022 angeschoben werden müssen. Aber da haben wir vor lauter Besonnenheit gar nichts gemacht. Besser noch, wir hätten mit all dem 2017 in Trumps erstem Amtsjahr angefangen.
Quelle: ebd.


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10.08.2026 um 10:37
Zitat von FrauZimtFrauZimt schrieb:Der Mann sagt nichts anderes.
ich hab's jetzt im Nachhinein auch gesehen, dass ich mein Zitiertes falsch aufgefasst hatte.
Danke für deine Korrektur 👍
Bezogen auf das hier, meinte ich:
Beitrag von Sherlock_H (Seite 218)

Es ist wirklich nicht zu verstehen, wo der P. seine Akzente setzt. Ob's vielleicht darum geht, die Rüstungsindustrie zu unterstützen? 😉

Und das kommt noch hinzu:
Vom Verteidigungsministerium wurde an vielen Stellschrauben gedreht, aber im Großen und Ganzen herrscht nach wie vor noch zu viel vom alten Denken: Verantwortungsdiffusion, aufgeblähte Prozesse, Regeln, dann noch die dritte Zusatzregel hinten links, die sich irgendjemand mal aus Langeweile im Frieden ausgedacht hat
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Die-Nato-ist-Geschichte-id30263809.html


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10.08.2026 um 10:44
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es ist wirklich nicht zu verstehen, wo der P. seine Akzente setzt
Du meinst statt 200 panzer lieber 2000 ?
Statt hochkomplexe, maßgefertigte Panzer in kleiner Stückzahl oder 200 Flugabwehrraketen zu ordern, müsse es darum gehen, die Produktionskapazitäten aufzubauen. „Anders ausgedrückt: Wir bestellen nicht mehr das einzelne Gerät, sondern die ganze Fabrik, die dann im Ernstfall sehr rasch 2000 statt 200 Raketen pro Jahr produzieren kann“, sagte Schularick. Weil sich das Vorhalten einer solchen Fabrik in Friedenszeiten für ein Unternehmen nicht rechne, müsse der Staat eine Prämie dafür zahlen. (Quellen: dpa, AFP) (cs)
Das wäre ein plot Twist


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10.08.2026 um 10:47
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Du meinst statt 200 panzer lieber 2000 ?
wo habe ich das denn gesagt?

Und was ist das denn für eine eigenartige Quellenangabe?:
Quellen: dpa, AFP) (cs)
Quellen sollten doch anklickbar sein, dachte ich?


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10.08.2026 um 10:55
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und was ist das denn für eine eigenartige Quellenangabe?:
Deutsche Presse-Agentur (dpa) und Agence France-Presse (AFP) ist dir kein Begriff :ask:

Im Übrigen hast du die Stoßrichtung und Kernaussage des Interviews mit Frank Sauer (von dem du dann noch kurz eingefügt hattest) auch nicht verstanden :shrug:


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10.08.2026 um 11:01
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es ist wirklich nicht zu verstehen, wo der P. seine Akzente setzt. Ob's vielleicht darum geht, die Rüstungsindustrie zu unterstützen? 😉
Und Drohnen sind nicht Teil der Rüstungsindustrie?
Die Briten mussten gerade feststellen, das StartUps in der Drohnenrüstung gerne chinesische Technik nutzen und diese Technik dann nach Hause telefoniert.
Nichts könnte in einem Kriegsfall schlimmer sein als wenn hochmoderne Einheiten für den Gegner ein digitale Zielscheibe auf der Stirn haben, weil er weiß was man macht und wo man sitzt. Und das Abschalten des Systems durch China wäre eine weitere Option.

Ich sehe aber nicht, dass er Kampfpanzer kritisiert, derzeit sieht er aber nicht ausreichend Personal, daher sollte (mein Reden) viel mehr auf Kapazitätsaufbau und Sicherung gesetzt werden.
Auch bei Drohnen heute irgendwas zu beschaffen, was in 6 Monaten veraltet sein kann, bringt uns nicht weiter.


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10.08.2026 um 11:15
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und Drohnen sind nicht Teil der Rüstungsindustrie?
okay, ich dachte tatsächlich, das sei eine andere Branche, wieder was gelernt :)
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:das StartUps in der Drohnenrüstung gerne chinesische Technik nutzen und diese Technik dann nach Hause telefoniert.
das wäre ja wirklich blöd, wenn man das hierzulande auch so machen würde.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Auch bei Drohnen heute irgendwas zu beschaffen, was in 6 Monaten veraltet sein kann, bringt uns nicht weiter.
gut, dann will ich nichts gesagt haben 😉


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Deutschland unter Kanzler Merz

10.08.2026 um 11:17
Also zu dem Interview mit Frank Sauer:

Wenn jemand den Bundesrechnungshof als "Feind" bezeichnet, dann zweifle ich erst mal an seiner Glaubwürdigkeit, also in diesem Fall an der Glaubwürdigkeit von Herrn Sauer.
Hohe Rüstungsausgaben für teure Produkte: Bundeswehr investiert Milliarden in Ausrüstung

Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr schnell wehrfähig zu machen, und genehmigte laut Spiegel allein im vergangenen Dezember Großprojekte im Umfang von knapp 50 Milliarden Euro. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius setzt dabei auch auf große Mengen an Ausrüstung und Bekleidung, darunter Schutzwesten, Helme und Badepantinen – ohne eine Neuausschreibung, sondern mittels Direktauftrag an die bisherigen Auftragnehmer. Ein komplettes Soldaten-Set kann bis zu 32.000 Euro kosten.

Bei dem Bundesrechnungshof sorgte die Entscheidung für Kritik. Ohne Wettbewerb bestehe die Gefahr, dass Beschaffungen überteuert und qualitativ minderwertig ausfallen könnten. Auch wenn es nachvollziehbar sei, dass das Ministerium angesichts des angestrebten Wachstums auf rund 460.000 Soldaten Engpässe vermeiden wolle, begünstige das Vorgehen „die Rüstungsinflation“. Gemeint ist damit ein Preisanstieg bei militärischen Gütern.
Quelle: https://www.fr.de/politik/bundeswehr-milliarden-oekonomen-rechnen-ab-verprasst-die-zr-94170246.html


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10.08.2026 um 11:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Quellen sollten doch anklickbar sein, dachte ich?
Du liest deine eigenen Quellen nicht ?
Fass doch mal zusammen was in deinem link steht , wäre super .Vielleicht verstehst du es dann auch ?@!


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