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Deutschland unter Kanzler Merz

4.579 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

11.08.2026 um 12:09
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Bei einem " Elektriker " reicht doch jemand der Schlitze kloppt und du machst das feine?!.
Das wäre aber dann ein Hilfsarbeiter, eine Fachkraft würde man dafür wohl kaum extra beschäftigen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

11.08.2026 um 12:34
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Das wäre aber dann ein Hilfsarbeiter, eine Fachkraft würde man dafür wohl kaum extra beschäftigen.
Der Elektriker war eh ein schlechtes Beispiel.ein Ausländischer Elektriker wird hier auch als Elektriker angestellt
Nichts desto trotz wird er erstmal Schlitze kloppen und sich peu a peu beweisen müssen.


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11.08.2026 um 12:42
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Das alte Muster - so eine Behauptung ist schnell in die Welt gesetzt. Eine Widerlegung kostet Zeit und erreicht das gewünschte Klientel oft nicht.

Ich habe mir das mit den Zahlungen an die Ukraine noch mal angesehen. In den Medien ist dauernd von den zivilen und den militärischen Hilfen für die Ukraine die Rede.
Dadurch entsteht der Eindruck, der Westen übernimmt die militärischen Ausgaben für die Ukraine und dazu noch ein Teil der zivilen Ausgaben.
In der Gesamtheit ist das aber nicht der Fall.

Der Westen bezahlt rund 40% des ukrainischen Staatshaushalts. Dabei wird außer Acht gelassen, dass die ukrainischen Militärausgaben außerordentlich hoch sind, sie betragen rund 60% des ukrainischen Staatshaushalts (in Deutschland 15%). Also die westlichen zivilen und militärischen Hilfen zusammengenommen sind geringer als die ukrainischen Militärausgaben. Der Westen zahlt in etwa die Erhöhung der ukrainischen Militärausgaben seit Kriegsbeginn.
Dazu kommen für die Ukraine noch weitere Kosten durch die Kriegszerstörungen oder durch die Seeblockade Russlands.
Ich habe meine Annahme durch chatgpt überprüfen lassen.
Frage an Chatgpt:
kann man sagen, die militärhilfen und wirtschaftshilfen aus dem ausland zusammengenommen kompensieren in etwa die mehrausgaben des ukrainischen staates für den krieg?
Antwort
Ja, in grober Größenordnung kann man das sagen, aber man muss sauber unterscheiden zwischen Kriegskosten, Militärausgaben und gesamter staatlicher Mehrausgabe.

Für 2026 ist die Aussage sogar ziemlich plausibel:

Der ukrainische Staat hat für Verteidigung und Sicherheit zunächst 2,807 Billionen Hrywnja eingeplant – knapp 60 % der Haushaltsausgaben.
Im Juni wurde dieser Betrag wegen zusätzlicher Finanzierung um 1,56 Billionen Hrywnja auf 4,367 Billionen Hrywnja erhöht. Davon entfallen allein 2,297 Billionen Hrywnja auf Waffen und militärische Ausrüstung.
Gleichzeitig sind für 2026 45 Mrd. Euro externe Unterstützung durch die EU vorgesehen; insgesamt soll der externe Finanzierungsbedarf des ukrainischen Staatshaushalts bei etwa 2,079 Billionen Hrywnja liegen.

Damit ist der Zusammenhang ziemlich deutlich:

Ukraine finanziert ihre normalen staatlichen Einnahmen selbst, verwendet diese aber weitgehend für Krieg/Verteidigung. Das Ausland finanziert einen großen Teil der übrigen staatlichen Aufgaben und ermöglicht damit, dass die eigenen Einnahmen für das Militär eingesetzt werden können.

Das ukrainische Finanzministerium formuliert es für 2026 sogar ausdrücklich so: Alle eigenen Einnahmen und inländischen Kreditaufnahmen werden für die Verteidigungsfähigkeit verwendet.

Kann man also sagen:

„Die westliche Wirtschafts- und Finanzhilfe kompensiert ungefähr die zusätzlichen Kriegsausgaben des ukrainischen Staates.“
Ja, als grobe Beschreibung des Finanzierungsmechanismus ist das vertretbar. Aber nicht im Sinne einer exakten 1:1-Rechnung.

Denn zusätzlich zur Finanzhilfe erhält die Ukraine enorme Militärhilfe in Form von Waffen, Munition und Ausrüstung, die gar nicht als ukrainische Haushaltseinnahme erscheint. Umgekehrt sind ausländische Kredite keine kostenlose Finanzierung.

Ein besonders aussagekräftiger aktueller Wert: Der ukrainische Verteidigungsminister bezifferte im Juli 2026 den gesamten Verteidigungsbedarf 2026 auf etwa 136 Mrd. €, während der ukrainische Staatshaushalt davon nur etwa 53 Mrd. € selbst abdeckt.

Das bedeutet: Beim Militär selbst ist die Abhängigkeit vom Ausland sogar noch größer, als es der Vergleich mit dem Staatshaushalt vermuten lässt.
https://www.mof.gov.ua/uk/news/biudzhet-2026_100_dokhodiv__na_oboronu_kraini-5461?utm_source=chatgpt.com
https://www.mof.gov.ua/en/news/ukraine_receives_eur_38_billion_from_the_eu__first_defence_tranche_under_the_ukraine_support_loan-5798?utm_source=chatgpt.com
https://mof.gov.ua/en/news/zmini_do_derzhbiudzhetu-2026_parlament_priiniav_zakonoproiekt_u_tsilomu-5769?utm_source=chatgpt.com


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11.08.2026 um 12:47
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11.08.2026 um 12:57
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:diese Zahlen sind kompletter Unsinn!
Weisst du auch warum ?!


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11.08.2026 um 13:13
Zitat von parabolparabol schrieb:Der Westen bezahlt rund 40% des ukrainischen Staatshaushalts.
Gibt es genaue Zahlen wer "der Westen" ist?


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11.08.2026 um 15:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gibt es genaue Zahlen wer "der Westen" ist?
Deutschlands Anteil ist etwa 20% an den den europäischen Hilfen für Ukraine.
(Deutschlands Anteil an den europäischen Coronafonds lag bei 22%)
frage an chatgpt:
also ich komme auf etwa 20% deutschlands anteil wenn man auch deutschlands anteil an den eu hilfen dazurechnet
antwort
Ja – wenn du sowohl direkte deutsche Hilfe als auch Deutschlands rechnerischen Anteil an den EU-Hilfen einbeziehst, sind rund 20 % als Größenordnung durchaus plausibel. Ich würde es aber nicht als exakt 20 % bezeichnen.

Der aktuelle Kiel-Datensatz erfasst militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe. Bis April 2026 lag die deutsche bilaterale Hilfe bei rund 30 Mrd. €.

Der entscheidende Punkt ist die EU-Komponente: In den Kiel-Daten werden EU-Institutionen getrennt von den einzelnen EU-Staaten ausgewiesen. Man kann den EU-Betrag anschließend rechnerisch auf die Mitgliedstaaten umlegen, wenn man wissen möchte, welchen Anteil Deutschland letztlich trägt.

Wenn man also rechnet:

Deutschlands direkte Hilfe

ca. 21–22 % der EU-Hilfe als deutscher Finanzierungsanteil
= Deutschlands gesamter rechnerischer Beitrag

dann kommt man tatsächlich in die Gegend von 20 % der europäischen/westlichen Gesamtunterstützung.

Allerdings gibt es zwei wichtige Einschränkungen:

EU-Hilfe wird nicht vollständig nach dem normalen deutschen EU-Haushaltsanteil finanziert. Bei einzelnen Instrumenten gibt es andere Finanzierungsmechanismen.
Bei Militärhilfe ist die Rechnung besonders kompliziert, weil Deutschland Waffen direkt liefert, während EU-Mittel teilweise für gemeinsame Beschaffung oder ukrainische Rüstungsproduktion verwendet werden.

Interessant ist, dass Deutschland laut Kiel inzwischen der größte bilaterale europäische Geber ist und insgesamt nach den USA der größte bilaterale Geber.

Daher würde ich deine Aussage so formulieren:
„Rechnet man zu Deutschlands direkter Ukrainehilfe auch den deutschen Anteil an den über die EU geleisteten Hilfen hinzu, trägt Deutschland grob ein Fünftel der europäischen Unterstützung für die Ukraine – einschließlich Wirtschafts-, Finanz- und Militärhilfe.“

Das ist wesentlich genauer als zu sagen, Deutschland zahle „ein Fünftel der gesamten Ukrainehilfe“ – denn bei letzterem müsste man genau definieren, ob USA, Japan, Kanada, internationale Organisationen usw. mitgerechnet werden.
https://www.kielinstitut.de/publications/ukraine-support-tracker-data-6453/?utm_source=chatgpt.com


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11.08.2026 um 22:20
Zitat von parabolparabol schrieb:Deutschlands Anteil ist etwa 20% an den den europäischen Hilfen für Ukraine.
Deutschlands Anteil am BIP der EU liegt übrigens bei 24%

https://www.statista.com/statistics/1373419/eu-gdp-percentage-share-member-state-2024/


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13.08.2026 um 09:22
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Eine Widerlegung kostet Zeit und erreicht das gewünschte Klientel oft nicht.
Die Zielgruppe ist hirnbefreit und daher nicht mehr erreichbar. Die lernen "vielleicht" einmal, wenn sie selbst betroffen sind und es ihnen noch dreckiger als vorher geht. Dann wird aber noch mehr gejammert.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wie wäre es mal mit einer Aufforderung an Ukrainer sich mehr anzustrengen speziell die geflüchtet sind und direkt in Grundsicherung gelandet sind?
Hier wird echt Kinderarbeit propagiert. Kannst du dir echt nicht ausdenken.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ach was - wenn das tatsächlich ein Problem ist, warum wird überall gequackt dass man ausländische Fachkräfte braucht?? Die haben ausländische Abschlüsse!
Wenn der deutsche Amtsschimmel wiehert, dann hält ihn niemand auf.


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13.08.2026 um 15:30
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Hier wird echt Kinderarbeit propagiert. Kannst du dir echt nicht ausdenken.
Würde stimmen wenn alle ukranischen Grundsicherungempfänger Kinder unter 14J wären.
Ist es so? Wenn nicht, wird keine "echte Kinderarbeit" propagiert.


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13.08.2026 um 17:47
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Würde stimmen wenn alle ukranischen Grundsicherungempfänger Kinder unter 14J wären.
Ist es so? Wenn nicht, wird keine "echte Kinderarbeit" propagiert.
Unter den ukrainischen Grundsicherungsempfängern sind Kinder. Ziemlich sicher kommt auf das Kind in der Grundsicherung mindestens eine erwachsene Person die ebenfalls Grundsicherung bezieht.
Aktuell (Stand April 2026) sind wir bei 175.400 Personen nicht erwerbsfähigen Personen, meist Kinder.
Im April 2026 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 483.200 Ukrainer*innen als „erwerbsfähige Leistungsberechtigte” bei den Jobcentern gemeldet und hatten somit Anspruch auf Bürgergeld. Hinzu kommen rund 175.400 Personen, die nicht erwerbsfähig sind und Bürgergeld beziehen, in der Regel Kinder.
Quelle: https://mediendienst-integration.de/fluechtlinge/ukrainische-fluechtlinge-in-deutschland/welche-sozialleistungen-bekommen-fluechtlinge-aus-der-ukraine/

Frage an Dich: Wie willst Du Kinder aus der Grundsicherung heraus bekommen?


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13.08.2026 um 17:53
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Frage an Dich: Wie willst Du Kinder aus der Grundsicherung heraus bekommen?
Das geht einfah: In dem ihre Eltern arbeiten.

Vielleicht konzentriert ihr Euch auf den Kontext!
Also, wie in Kindergarten:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Kanzler wird nicht müde die Arbeiter als faul zu beschimpfen, wie wäre es mal mit einer Aufforderung an Ukrainer sich mehr anzustrengen speziell die geflüchtet sind und direkt in Grundsicherung gelandet sind?
10.000€ Frage: Du und Experte @SvenLE kommen beim Merz auf die gleiche Bedeutung, er will Kinderarbeit wenn er Arbeiter zu mehr Arbeit auffordert?
Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?


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13.08.2026 um 19:24
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Aktuell (Stand April 2026) sind wir bei 175.400 Personen nicht erwerbsfähigen Personen, meist Kinder.
@Fichtenmoped:
Ich nehme mal deine Zahlen:
Wenn ukrainische Familien in Deutschland 1,5 Kindern (konservativ gerechnet!) haben und wir annehmen, dass 80 % der nicht erwerbsfähigen 175.400 Personen Kinder sind, dann verteilen sich die errechneten 140.320 Kinder auf ca. 95.000 Familien. Wenn die Mütter in diesen Familien wegen der Kinder nicht arbeiten können, dann bleiben aber von den von dir zitierten 483.200 Ukrainer oder - innen noch 388.000 "erwerbsfähige Leistungsberechtigte" übrig, die sehr wohl arbeiten könnten.

Was ist denn mit denen?

Achtung Linke: Das ist das traditionelle Familienbild, ihr sagt dazu "Heimchen am Herd". Nach eurem Verständnis müssten ja sogar alle 483.000 "erwerbsfähige Leistungsberechtigte" arbeiten gehen, oder gilt jetzt plötzlich, weil es passt, doch das traditionelle Familienbild? Oder gilt jetzt plötzlich für euch sogar ein "super-traditionelles Frauenbild", bei dem auch Frauen ohne Kinder gar nicht arbeiten sollen?

Mit Zahlen habt ihr es ja nicht so, aber ohne Sinn gleich "Kinderarbeit" quaken, da seid ihr groß drin!


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13.08.2026 um 21:13
Ich verstehe das Problem schon im Ansatz nicht.

Die Ukraine gehört nicht zum Schengen Raum, trotzdem erlauben wir die Einreise ohne Visum. Warum sollte sich jemand aus der Ukraine also nicht bei uns aufhalten, wenn sein Unterhalt gesichert ist und er dafür aufkommt. Sogar innerhalb des Schengen Raumes besteht die Möglichkeit der Ausschaffung ins Heimatland bei Mittellosigkeit. Wir erlauben sogar die Arbeitsaufnahme ohne besondere Hürden, was ja nicht für alle nicht EU-Bürger bei uns gilt. Also eh Sonderregelungen ohne Ende wegen des Krieges.

Wenn wir nun Sozialleistungen für ukrainische Staatsbürger aus humanitären Gründen übernehmen, so bleibt trotzdem die Ukraine für seine Bürger verantwortlich, also sind alle (!) diese Leistungen als Kredit an den ukrainischen Staat zu sehen und nach dem Krieg gegebenenfalls in Raten zurückzubezahlen.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich unterstütze Hilfen an die Ukraine, aber nicht blauäugig.

Wenn der Verbleib von diversen Hilfsgeldern im Staatshaushalt der Ukraine "nicht beziffert werden kann" (Klingbeil). Dann muß eben eine Abordnung des Bundesrechnungshofes dort jeden Beleg prüfen und die Mittel erst nach Gegenzeichnung freigeben. Ich will unser Finanzamt mal sehen wenn ich Einnahmen als "nicht bezifferbar" angebe und denke damit wäre alles gut.
In Deutschland waren im Jahr 2024 rund 46 Millionen Menschen einkommensteuerpflichtig, dazu kommen die juristischen Personen, Freiberufler u.a. wo teilweise um Centbeträge gerungen wird. Da soll eine lückenlose Überwachung der Ukraine auf Grund des Korruptionshintergrundes nicht möglich sein?


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13.08.2026 um 21:24
M in
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Einreise ohne Visum.
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:erlauben sogar die Arbeitsaufnahme
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Sozialleistungen für ukrainische Staatsbürger aus humanitären Gründen
Frauen mit Kindern OK, jungen Männern sollte es aber nicht so einfach gemacht werden, sich dem Kriegsdienst zu entziehen
Für unsere "normalen" Flüchtlinge wären das alles Pull-Faktoren und in Ceuta wäre Land unter.


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Deutschland unter Kanzler Merz

13.08.2026 um 21:44
Genau deshalb schrieb ich:
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Warum sollte sich jemand aus der Ukraine also nicht bei uns aufhalten, wenn sein Unterhalt gesichert ist und er dafür aufkommt
.

Dem ukrainischen Staat steht es selbstverständlich frei die von uns verauslagten und von ihm zu bezahlenden Sozialleistungen von seinen Bürgern, die diese in Anspruch nahmen, zurückzufordern. Wenn ich mit einer Firmenkreditkarte Party mache, muss ich das Geld ja auch der Firma erstatten.

Mit den jungen Männern an sich, solange sie für ihren Aufenthalt bezahlen oder arbeiten wäre ich jetzt nachsichtig. Selbst würde ich niemals für Leute in einen Krieg ziehen, die ich nicht kenne, es sei denn ich bin der, der dabei am Buffet im Palais sitzt und Scheine scheffelt, ansonsten no way.


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13.08.2026 um 22:49
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Wenn wir nun Sozialleistungen für ukrainische Staatsbürger aus humanitären Gründen übernehmen, so bleibt trotzdem die Ukraine für seine Bürger verantwortlich, also sind alle (!) diese Leistungen als Kredit an den ukrainischen Staat zu sehen und nach dem Krieg gegebenenfalls in Raten zurückzubezahlen.
Es sind Kriegsflüchtlinge. Von dem somalischen Staat oder Afghanistan wird auch nicht verlangt, dass er für die Flüchtlinge hier bezahlt.

Gleiches gilt für die Wehrpflicht, Flüchtlinge können nicht wegen Wehrpflicht zurückgeschickt werden. Aus den Afghanen hier hätte man eine ganze Armee formieren können, die vielleicht gegen die Taliban gewonnen hätte. Ich hatte nie die Forderungen gehört, die Afghanen aus Deutschland sollten für Afghanistan kämpfen.

Der Anteil der Männer an den ukrainicshen Flüchtlingen ist übrigens unterdurchschnittlich.
Zitat von hiddenhidden schrieb:jungen Männern sollte es aber nicht so einfach gemacht werden, sich dem Kriegsdienst zu entziehen
Wehrpflicht in der Ukraine ist bis 60 Jahre. es sind keineswegs junge Männer.


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13.08.2026 um 23:29
Hm also Wehrpflicht und Kriegsdienst sind keine Asylgründe soweit ich weiss. Ich lasse mich aber gerne belehren. Nun, die Ampelregierung hat wohl vergessen, die Regierungen darauf hinzuweisen, daß das Durchfüttern ihrer Staatsbürger mit anderen Zahlungen verrechnet wird. Schade, ich bin sicher die Rücknahme wäre dann kein Problem.

Eine Durchsetzung dieser Regel kann ja im Einzelfall zu einem anderen Ergebnis führen. Aber für, aus Deinem Beispiel, somalischen oder afghanischen Problenfällen sollen die Herkunftsländer selbst zahlen.


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14.08.2026 um 09:54
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Dem ukrainischen Staat steht es selbstverständlich frei die von uns verauslagten und von ihm zu bezahlenden Sozialleistungen von seinen Bürgern, die diese in Anspruch nahmen, zurückzufordern. Wenn ich mit einer Firmenkreditkarte Party mache, muss ich das Geld ja auch der Firma erstatten.
Unabhängig davon, dass mich diese Wortwahl im Zusammenhang mit Kriegsflüchtlingen extrem befremdet, sitzt der "Partymacher", der die Kosten verursacht hat, jedoch nicht in Kiew, sondern im Kreml.


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17.08.2026 um 00:25
Warum schweigt Merz so penetrant zu den Waldbränden und den Evakuieringen?
- weil er hofft, das alles wieder von allein besser wird?
- weil davon morgen die Welt nicht untergeht?
- weil die Brände immer kleiner werden wenn die grösseren Wälder weggebrannt sind?
- weil es das beste ist, was er machen kann?
- weil man eh nichts gegen Klimaänderung machen kann?
- weil die Chinesen schuld sind und D allein nichts ändern kann?
- weil es heiße Sommer schon immer gab?
- weil Klimaschützer Recht haben?
- weil das nicht so wichtig und systemrelevant ist wie billiges Öl und Gas?
- weil er keine Zeit für so hysterische Panikmache von NGOs und Grüüünen hat?
- stecken russ. Wegwerf-Attentäter eine Rolle um Chaos und Unzufriedenheit zu streuen?

Fragen über Fragen und keine Antworten.
Soll sich jeder seine Meinung bilden oder auf die Wissenschaft hören, Merz' Äusserungen wären mit Sicherheit keine Hilfe...


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