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Deutschland unter Kanzler Merz

4.841 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

02.09.2026 um 02:12
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Die Visa-Bestimmungen für Russen, die nach Europa wollen, werden verschärft. Druck auf Schattenflotte soll erhöht werden.
Irgendwie fehlt das Konkrete. Keine Visas mehr für Russen in der EU, Kontrolle und Stillegung aller verdächtigen Schiffe bei jeder Gelegenheit in der EU z. Bsp.


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06.09.2026 um 05:02
Zitat von SvenLESvenLE schrieb am 27.08.2026:
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Die vielen Zölle, die haben zB. dazu beigetragen, dass VW zusätzlich Probleme bekommen hat und so geht es auch vielen anderen Unternehmen durch die Zölle auf der ganzen Welt, aber besonders Deutschland leidet zusätzlich darunter, weil es verhältnismäßig stark auf Exporte angewiesen ist und die USA waren vor Trump einer der größten Abnehmer.
Der Einschlag durch die Zölle ist überhaupt nicht in der Dimension gegeben. Dazu kommt noch die Verrechnung durch Produktion vor Ort. Deutsche Autos werden weiterhin in großer Zahl in Amerika gekauft. Das Problem der deutschen Autoindustrie heisst Top-Management.
Hast recht, aber es ist halt ein negatives Zusammenspiel vieler negativen Faktoren und so kommt meist der Supergau. Es wäre nichtmal schlimm wenn es nur 1 sehr großes negativs gäbe.

Aber dazu kommt als großer Teil auch grundsätzlich dazu, dass ganz Europa gegen China und USA grunsätlich immer kleiner wird, wirtschaftlich.
Aber wenn man Arbeiter weiter normal bezahlen will, dann werden die Produktionskosten eben teurer sein als in China und auf Dauer wird somit China gewinnen.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb am 27.08.2026:
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Aber auch der Dieselskandal wie du es nennst, ich nenne es eher Abgasskandal, das hat uns auch die USA eingebrockt, absichtlich, damit VW keine Fahrzeuge mehr in den USA verkaufen kann.
Nein, es war unendliche Dummheit des Managements. Man war technisch einfach nicht in der Lage, die Normen zu erfüllen. Andere Hersteller schafften es schliesslich auch.
Da steckte sicher mehr dahinter, Korruption usw. das war glaube ich Absicht, Deutschland und deren Firmen sind viel, aber nicht dumm.
Auch Boeing aus den USA, war schon zig mal extrem dumm, dennoch werden sie vom Staat immer herausgerettet aus der finanziellen und schlechte Ruf Lage.

Aber der typische korrekte Deutsche, schießt sich leider gerne ins eigene Nest
Zitat von SvenLESvenLE schrieb am 27.08.2026:
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Aber ich bin mir sicher, dass er den Auftritt mit seiner Pose die an damals erinnert, dass er das nicht ernst gemeint hat, vor allem, in den USA gibt es kein Verbotsgesetz, die sind dort nicht so streng,
In den USA ist der Hitlergruß nicht verboten. Ebenso kannst du dort mit der Naziflagge marschieren gehen. Einzige alleine Titten zu zeigen ist hochgradig jugendgefährdend - Nazis sind Folklore.
Ja das habe ich aber eh gemeint, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte eh dass die dort drüben kein Verbotsgesetz haben und de


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06.09.2026 um 10:25
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Aber dazu kommt als großer Teil auch grundsätzlich dazu, dass ganz Europa gegen China und USA grunsätlich immer kleiner wird, wirtschaftlich.
Das sehe ich nicht so. Die EU ist aktuell der zweitgrößte Wirtschaftsraum, auch wenn China uns überholen wird. Wir sind eine Wirtschaftsmacht und mit weiteren Staaten haben wir nicht nur sehr gute politische Beziehungen, sondern auch wirtschaftliche.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Aber wenn man Arbeiter weiter normal bezahlen will, dann werden die Produktionskosten eben teurer sein als in China und auf Dauer wird somit China gewinnen.
Die USA sind auch kein Billiglohnland. Deren Mindestlöhne sind höher als bei uns und werden sogar noch angehoben in einigen Staaten. Mir ist nicht bekannt, dass in den USA weniger produziert wird. Im Gegenteil sogar - deren Industrie ist ja bis auf Rüstung kaum existent. Also scheint das immer nur die billige Ausrede zu sein.

Es gibt natürlich arbeitsintensive Festigungen, welche wegen niedriger Automatisation in Niedriglohnländer abgewandert sind. Warum jammern wir also solchen Dingen hinterher, wenn wir automatisieren und digitalisieren können? Industrie 4.0 ist noch nicht bei jedem angekommen.

Und bei Merz als Fossil der Faxgeräte schon mal gar nicht.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Auch Boeing aus den USA, war schon zig mal extrem dumm, dennoch werden sie vom Staat immer herausgerettet aus der finanziellen und schlechte Ruf Lage.
Boeing wurde meines Wissens nicht vom Staat direkt unterstützt. Die FAA hat einfach bei einigen Dingen die Augen zugedrückt. Letztendlich hat Boeing ein riesiges Qualitätsproblem. Ich sitze auch lieber in einem Airbus als in einer gepimpten Boeing.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Aber der typische korrekte Deutsche, schießt sich leider gerne ins eigene Nest
Woran machst du das bitte fest? Beispiele?


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06.09.2026 um 11:30
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Da steckte sicher mehr dahinter, Korruption usw. das war glaube ich Absicht,
Ja, es war Absicht von VW die Grenzwerte der Abgasnormen nur auf dem Prüfstand zu erreichen, indem man in die Software reinschreibt dass das Fahrzeug erkennt ob es im Normalen Straßenverkehr unterwegs mit deaktivierter Abgasreinigung oder ob es auf einem Prüfstand steht und die Abgasreinigung aktiviert.
Das nennt man Betrug. VW ist auf frischer Tat erwischt worden, weil die Entscheider bei VW der Meinung waren, dass man im Normalen Betrieb nicht messen kann. Tja, jemand hat dann doch ein Verfahren entwickelt und schon flog das ganze auf.
Letztendlich hat VW weltweit(!) Fahrzeuge verkauft, die eigentlich keine Betriebserlaubnis, weil sie die Grenzwerte im Betrieb nicht einhalten konnten, hatten.

Aber: es war nicht nur VW, sondern auch andere Hersteller.


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06.09.2026 um 11:41
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Aber: es war nicht nur VW, sondern auch andere Hersteller.
Und nicht nur Deutsche, das war alles eher eine Kampagne gegen VW, da ging es um Absatzmärkte und der US Konkurrenz, wie auch japanischen Autobauern waren da fleißig um hier Stimmung zu machen.
Gerade in der Entwicklung von Dieselmotoren waren deutsche Entwickler anderen weit voraus, das wurde erfolgreich sabotiert.


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06.09.2026 um 11:55
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Gerade in der Entwicklung von Dieselmotoren waren deutsche Entwickler anderen weit voraus, das wurde erfolgreich sabotiert.
Durch die Hersteller SELBST! Wer betrügt braucht sich über den Schaden nicht zu wundern. Einfach die Regeln einhalten und gut ist!


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06.09.2026 um 18:29
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und nicht nur Deutsche, das war alles eher eine Kampagne gegen VW, da ging es um Absatzmärkte und der US Konkurrenz, wie auch japanischen Autobauern waren da fleißig um hier Stimmung zu machen.
Gerade in der Entwicklung von Dieselmotoren waren deutsche Entwickler anderen weit voraus, das wurde erfolgreich sabotiert.
Da kann ich dir nicht mal groß widersprechen. Die Konkurrenz hat ordentlich zugelangt, gerade die us-amerikanische. Allerdings ist da noch umso peinlicher, dass VW sich derart dämlich selbst ins Knie geschossen hat. Man wusste doch sicher, dass so ein Fehler gnadenlos ausgenutzt und bestraft wird.


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06.09.2026 um 18:46
Zitat von mchomermchomer schrieb:Man wusste doch sicher, dass so ein Fehler gnadenlos ausgenutzt und bestraft wird.
Die haben wohl gehofft die Werte auf lange Sicht hinzubekommen.
Und VW wollte sich halt mit scharfen EU Normen den grünen Anstrich geben, weniger lautes Marketing in der USA hätten vermutlich ein anderes Ergebnis gegeben.


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06.09.2026 um 19:10
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Die haben wohl gehofft die Werte auf lange Sicht hinzubekommen.
Hoffnung ist keine Strategie.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und VW wollte sich halt mit scharfen EU Normen den grünen Anstrich geben, weniger lautes Marketing in der USA hätten vermutlich ein anderes Ergebnis gegeben.
Ich sagte ja, es war dämlich.


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06.09.2026 um 19:13
Zitat von mchomermchomer schrieb:Ich sagte ja, es war dämlich.
Da stimme ich Dir zu, da überhaupt kein Zwang vorlag in der USA den Motor einzubauen aber VW wollte unbedingt mit einem Diesel im US Markt punkten. In der USA sind Diesel eher selten, VW ist hohes Risiko gegangen und hat verloren, was aber weitreichende Konsequenzen auch in Europa nach sich zog.


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14.09.2026 um 07:45
Der Blick aus Österreich, vom linksliberalen Standard.
Kanzler Merz sagt das Richtige, zur AfD, zur EU wie auch zu Reformen

Deutschland braucht jetzt keinen Kanzlerwechsel, sondern scharfe inhaltliche Debatte zu europäischen Irrwegen der radikalen Parteien rechts wie links
13. September 2026
Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000339475/kanzler-merz-sagt-das-richtige-zur-afd-zur-eu-wie-auch-zu-reformen

Hm vielleicht weil Österreich da so seine eigenen Erfahrungen hat? Nur ist Österreich in Deutschland. Würde das Antieuropäische zum deutschen Bundestrend, wäre in ganz Europa Feuer, und würde sich der Stillstand beschleunigen (wohin?), das würde auch ganz Europa affizieren.

Jedenfalls, der Kanzler braucht kein Mitleid, das Gerede von "Stunde Null" (Spiegel) sei irritierend - Stunde Null stehe für den 8. Mai 1945 - und es sollte um die Inhalte gehen, meint der Herr Mayer.
Die Zuspitzung auf seine Person verdeckt, dass er verbal hölzern wirkt, aber inhaltlich richtige und gerade jetzt wichtige Positionen vertritt: Eine extreme AfD sollte als Regierungspartei verhindert werden. Eben weil Deutschland in einer tiefen Strukturkrise steckt, braucht es das gemeinsame Europa, Binnenmarkt und Euro. Und es wird schmerzhafter, unpopulärer Reformen bedürfen. Es braucht also eine intensive Debatte über die Irrwege der radikalen Parteien. (Thomas Mayer, 13.09.2026)
Quelle: ebd.


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14.09.2026 um 08:05
@Fellatix
Ich halte aktuell keinen deutschen Politiker für "kanzlerfähig", auch keine Partei oder Koalition für führungsfähig.


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14.09.2026 um 12:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich halte aktuell keinen deutschen Politiker für "kanzlerfähig", auch keine Partei oder Koalition für führungsfähig
Da müsstest du freilich noch dazu sagen, was und wie du Führungsfähigkeit verstehst und wie sie konkret auszusehen habe. Und das nicht nur nach deinem Geschmack, und wir reden da auch nicht von Unternehmens-Führung :-)

Thomas Schmid von der Welt erinnert ganz lustig daran, dass das gar nicht so einfach ist.
Mit so vielen multiplen und interdependenten Problemknäueln hatte noch kein Kanzler vor ihm zu jonglieren, auch der Kanzler der „Zeitenwende“ nicht.

Außenpolitisch hat sich Merz meist gut geschlagen und das Ansehen Deutschlands eher gemehrt. Und innenpolitisch wollte er das Richtige, es fehlten ihm aber die Truppen dazu.
Was sei eigentlich mit dem Vize?
Man hätte erwarten können, dass in der für sie bitteren Wahlnacht von Sachsen-Anhalt die SPD darauf verzichtet, die Union wie einen Gegner zu behandeln. Doch das Gegenteil geschah. Lars Klingbeil und Bärbel Bas haben schon kurz nach der Schließung der Wahllokale leichthin und fast belustigt verkündet, dass das ganze Reformieren noch einmal gründlich überdacht werden müsse. Das ist Koalitionsbruch in der Koalition. Warum richtet sich kein Zorn auf Lars Klingbeil?
Und was mit dem Wähler?
Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt sei die Quittung für den ausgebliebenen Reformschwung. Doch ist falsch. Rechnet man die Wahlergebnisse von AfD, Linkspartei und BSW zusammen, dann haben 57,7 Prozent der Wähler ihre Überzeugung bekundet, dass sie selbst die zarten bisherigen Reformversuche ablehnen. Und für Parteien gestimmt, die die Ukraine im Stich lassen wollen. Das Wahlergebnis ist auch die Wählerquittung für Merz‘ bisherige Reformversuche. Die politische Disruption von Magdeburg hat auch einen rückwärtsgewandten Drall: Der Wähler hat auf den Tisch gehauen, um von Zumutungen verschont zu werden. Er ist am Stillstand ebenso schuld wie die sich selbst blockierende Bundesregierung. Ist das illegitime Wählerbeschimpfung? Wohl kaum. Der Wähler kann wählen, was und wen er will. Er steht damit aber nicht unter Artenschutz.
Wie dem auch sei ...
Wer immer Merz ersetzen könnte, er wird den Dilemmata nicht entkommen können, in denen sich der Bundeskanzler bewegt.
Quelle: https://schmid.welt.de/2026/09/10/eine-lanze-fuer-friedrich-merz/


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14.09.2026 um 13:11
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Da müsstest du freilich noch dazu sagen, was und wie du Führungsfähigkeit verstehst und wie sie konkret auszusehen habe.
Er bringt alle an einem Tisch bis eine gute Lösung für die Bevölkerung raus kommt und nicht für die Parteien - ich glaube das ist den Beteiligten gar nicht bewußt.
Hoffe das passt dann :D :
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Und das nicht nur nach deinem Geschmack, und wir reden da auch nicht von Unternehmens-Führung :-)



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14.09.2026 um 14:00
Zitat von FellatixFellatix schrieb:und würde sich der Stillstand beschleunigen (wohin?), das würde auch ganz Europa affizieren.
Probleme schon erkennen aber die falschen Schlüsse ziehen?
Merz für EU Stillstand und damit wird sich die Lage dann wenigstens nicht verändert?

Hier liegt meines Erachtens ein wichtiges Problem für Deutschland und die EU, man glaubt irgendwie mit Mittelmaß oder schlechter wenigstens etwas erhalten zu können.
Da liegt doch das Problem, wer keine Ansprüche hat, der wird eben irgendwann mit seinem Mittelmaß Probleme schaffen.

An Merz festhalten, weil man keinen Politikwechsel will?
Ist dem Standard entfallen, dass es in Deutschland alle 4 Jahre Wahlen gibt? Noch hat die CDU Zeit ihren Kurs zu ändern und zumindest seine Wählerschaft zu halten und zurück zu gewinnen. Ebenso wird man der AfD Wähler wieder abtrünnig machen können.
Wird diese Regierung so weitermachen, dann werden immer mehr Wähler sich von der CDU abwenden, die SPD hat ihre Stammwähler schon verjagt, die CDU macht es nun auch endgültig.

Ob Merz Kanzler bleibt oder durch einen Wüst ersetzt wird, spielt keine Rolle, die Ansicht würde ich teilen.
Es braucht in der CDU wieder eine Rückbesinnung zu den eigenen Werten und kein anbiedern.


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14.09.2026 um 14:32
Bis jetzt hat CDU oder SPD den Kanzler gestellt. *) Wie hoch sind die Chancen, dass diese beide Parteien auch die Probleme lösen können, die vorher bekannt waren, aber keiner angehen wollte/konnte? Wieso sollten sie das jetzt schaffen!?

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
-- Albert Einstein

Einerseits: Wenn wir also weitemachen und nur die Köppe austauschen, bringt aund das gar nix.
(Un-)Passende Sprüche, je nach Deprimiertheit:
- Strukturen bleiben erhalten, nur die Repräsentanten ändern sich.
- Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.

Andererseits:
Keine Extremisten als Kanzler. Ich habe noch den Traum, dass wir alles innerhalb der fdGO lösen können, die Demokratie lebt.
(Un-)passender Spruch:
- Die Demokratie ist zwar nicht tot, aber sie riecht schon komisch.

Vielleicht hat sich bald ausgemerzt.

Grüße
Omega Minus

*)
Die 9 Tage im Mai '74 lasse ich mal weg.


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14.09.2026 um 15:06
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Wie hoch sind die Chancen, dass diese beide Parteien auch die Probleme lösen können, die vorher bekannt waren, aber keiner angehen wollte/konnte?
Bislang haben die beiden Parteien sich meist an die Wählerinteressen angelehnt und entsprechende Themen versucht zu lösen oder anzugehen.
Das Thema Migration wurde vor ziemlich genau 30 Jahren mal schnell angegangen, als Rechtsaußenparteien stark Wählerstimmen mit den damaligen Problemen bekamen.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Wieso sollten sie das jetzt schaffen!?
Wenn sie wollten oder ein Interesse hätten, dann würden sie es auch schaffen.
Heute soll es so weiterlaufen, weil die Politik sich nicht mehr an manche Themen rantraut.
Wer keine Kurskorrektur angeht, der muss eben damit leben wenn die Wähler ihn dann nicht mehr wählen.

Wenn einer als Kanzlerkandidat antritt und Korrekturen ankündigt, diese dann aber einen Tag nach der Wahl schon gegenteilig umsetzt, dann darf man sich über Wählerschwund nicht wundern. Da sollte jedem klar sein, dass ein nicht unerheblicher Teil andere Hoffnungen hatte.
Die CDU kann mit ihrem linken Kurs weiter versuchen irgendwo Wähler zu finden, ich glaube nicht, dass sie da wirklich viele Wähler findet.
Und wenn linksgerichtete Wähler und Medien, die die CDU niemals wählen würden, der CDU den Tipp geben linker zu werden, dann wird ihr das keine Wähler bringen, sie wird immer mehr Wähler verlieren.
Die Probleme werden in den nächsten Jahren sicherlich nicht kleiner werden, im Gegenteil wir leben in unruhigen Zeiten.


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14.09.2026 um 15:24
@Röhrich

Dass Reformen notwendig sind, wird wohl fast jeder verstehen (na gut, jeder der nicht in der SPD ist).

Man muss aber auch einen klaren Weg aufzeigen und Notwendigkeiten und Vorteile klar benennen.

Die 'Gesundheitsreform' war gar keine. Man dampft mal eben mit dem Aufsitzmäher wichtige Leistungen ein, damit man weiter die GKV ausplündern kann. So gehen Reformen nicht.

Bei der Rentenreform weiss wohl niemand mehr, was Stand der Dinge ist.

Das geilste Reförmchen waren aber die 2000 Euro steuerfreie Prämie, die die AG zahlen sollten. Man bringt da monatelang Unruhe in die Betriebe, vergrätzt die AG mit Geschenken auf fremden Deckel, vergrätzt die AN, als es direkt wieder beerdigt wird.

Die Bedenken, dass es ein anderer Kanzler schlechter machen könnte, teile ich ausdrücklich nicht, ehrlicherweise hatte ich das bei Merkel und Scholz auch schon gedacht.

Wovon ja niemand mehr spricht: Dinge zu verbessern, positiv Dinge anzupacken, um für die Bürger etwas Besseres zu erreichen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

14.09.2026 um 15:43
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wovon ja niemand mehr spricht: Dinge zu verbessern, positiv Dinge anzupacken, um für die Bürger etwas Besseres zu erreichen.
Das würde aber bedeuten, dass man Fehler aus den letzten 20 Jahren einräumen müsste und die Fehler anpacken.
Das hätte sicherlich bei einem Großteil der Wähler Rückhalt, man würde diese auch vom Kreuz bei der AfD abhalten aber auf der anderen Seite bekommt man dann die volle Wucht von einigen NGOs, den gewissen Medien und Linksaußen.

Merz weiß eigentlich wo die Probleme liegen aber er will diese nun als Kanzler nicht anpacken.
Auch in der Partei hätte er aufräumen müssen, hier liegt wohl das Problem. Da sind noch weiterhin Personen in Positionen, die entweder die CDU mit Absicht zerstören wollen oder unfähig sind die Probleme zu erkennen.


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14.09.2026 um 15:44
Eben weil Deutschland in einer tiefen Strukturkrise steckt, braucht es das gemeinsame Europa, Binnenmarkt und Euro. Und es wird schmerzhafter, unpopulärer Reformen bedürfen. Es braucht also eine intensive Debatte über die Irrwege der radikalen Parteien. (Thomas Mayer, 13.09.2026)
Schmerzhafte, unpopuläre Reformen ziehen dann eben auch schmerzhafte, unpopuläre Wahlergebnisse nach sich. Zumal der Bevölkerung in den vergangenen Jahren ja bereits einiges zugemutet wurde, seien es die über Jahren unkontrollierten Migrationsströme, rasant steigende Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, hohe Energie- und Lebensmittelpreise, Corona-Einschränkungen etc.
Das Maß ist für sehr viele krisengebeutelte Menschen im Land jetzt einfach mal voll. Und es ist ihr gutes Recht, dies an der Wahlurne auch deutlich zum Ausdruck zu bringen.


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