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Deutschland unter Kanzler Merz

4.617 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Deutschland, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 10:50
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Ich will vom Staat nichts geschenkt bekommen. Ich möchte einfach wieder das Gefühl haben, dass sich Arbeit lohnt! Aber das bleibt wohl eine Traumvorstellung, denn wir sind ja laut unserem menschennahen Kanzler zu faul... zu oft krank, etc.
Ich glaube, Du willst sehr wohl etwas geschenkt bekommen. Die Regierung kann doch nichts für die Lohnentwicklung, die Energiepreisentwicklug, Entwicklug der Wirtschaft, Zölle, Inflation oder Klimakatastrofe.

In Deutschlad überaltert die Gesellschaft und das kostet. Daran sind wir selbst Schuld, wir haben zu wenig Kinder.


Screenshot 2026-08-27 103016
Q:https://de.statista.com/infografik/34239/sozialleistungen-im-verhaeltnis-zum-bruttoinlandsprodukt-in-deutschland/


Screenshot 2026-08-27 104820
Q:https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html

Auch die Preise sind seit 2020 gewaltig gestiegen:

Screenshot 2026-08-27 103452


Screenshot 2026-08-27 103459


Screenshot 2026-08-27 103521

Q:https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Tabellen/Verbraucherpreise-12Kategorien.html#

Da dürften nicht zuletzt Energiepreise, Lohnkosten und Zölle eine Rolle spielen.

Bei der Lohnentwicklung sieht es so aus, dass durch den Ukrainekrieg der Reallohn deutlich gefallen war. Inzwischen hat sich das aber gedreht:


Screenshot 2026-08-27 104123


Jeder wird sich erst einmal damit abfinden müssen, in Zukunft weniger übrig zu haben. Das gilt letztendlich für alle reichen Nationen. Erst gesellschafltilche und wirtschaftliche Transformation wird langfristig Verbesserung bringen können. Und: wer da den Anschluss verliert, wird abgehängt.


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27.08.2026 um 10:55
Um ein paar Veränderungen zu nennen:

Ökologie: Wir müssen klimafreundlicher werden. Ziel ist es, Ressourcen zu schützen und die Natur zu bewahren.

Digitalisierung: Neue Technologien und Künstliche Intelligenz verändern den Alltag und die Produktion.

Soziales: Der demografische Wandel und der Wunsch nach fairer Arbeit fordern die Gesellschaft heraus.

Wandel in der Wirtschaft: Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen.Hohe Energiekosten und globaler Druck zwingen zu Innovationen.Grüne Technologien ersetzen alte, fossile Methoden.

Wandel in der Gesellschaft: Gewohnte Strukturen und Denkmuster stehen auf dem Prüfstand. Der Wandel erzeugt oft Stress und Unsicherheit bei den Menschen. Neue Arbeitsmodelle wie das mobile Arbeiten bestimmen den Beruf.


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27.08.2026 um 11:03
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Das wäre zu einfach
...und sinnvoller als zuckerfreie Softgetränke zu erhöhen. Es würden dann auch Süssigkeiten erfaßt.
Der Zuckerpreis würde sich dann etwa vervierfachen. Wahrscheinlicjh scheut man die Reaktion der Zucker-Lobby und verweist lieber auf Erfahrungen in England.
Würde man sich mehr trauen, hätte die Politik sich auch schon längst mit Meta anlegen und die 14 Milliarden und Zugeständnisse einsacken können.
Die Regierung ist so ein schwacher Haufen, da wird einem richtig schlecht.


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27.08.2026 um 11:08
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich glaube, Du willst sehr wohl etwas geschenkt bekommen.
Geschenkt? Wer "schenkt" hier wem Geld? TÄTER/Opfer-Umkehr. Die sollen ihre Arbeit gescheit machen und Ausgaben reduzieren und einen gescheiten Haushalt führen und aufhören mit Steuer"geschenken".


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27.08.2026 um 11:09
Zitat von hiddenhidden schrieb:Geschenkt? Wer "schenkt" hier wem Geld? TÄTER/Opfer-Umkehr. Die sollen ihre Arbeit gescheit machen und Ausgaben reduzieren und einen gescheiten Haushalt führen und aufhören mit Steuer"geschenken".
Biliger Aktionismus ohne Substanz.


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27.08.2026 um 11:17
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich glaube, Du willst sehr wohl etwas geschenkt bekommen.
Ich hab das Gefühl du hast meinen Beitrag gar nicht als Ganzes gelesen, sondern pickst dir einzelne Punkte heraus und argumentierst dann gegen Aussagen die ich so überhaupt nicht gemacht habe.
Ich hab weder behauptet, dass die Bundesregierung Weltmarktpreise, Inflation oder den demografischen Wandel verursacht, noch dass der Staat mir irgendetwas „schenken“ soll. Also leg mir nicht Sätze in den Mund was ich nie geschrieben habe. Mein Punkt war von Anfang an das Gesamtverhältnis aus Arbeit, Abgaben, steigenden Kosten, Gegenleistung und dem was uns dann am Ende noch übrig bleibt.

Natürlich kann die Politik nicht jede Krise verhindern. Aber sie entscheidet sehr wohl über Steuern, Sozialabgaben, Regulierung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und darüber wie sie auf solch Entwicklungen reagiert. Genau dafür haben wir Politik?!
Und ausgerechnet dein Satz bringt meinen ursprünglichen Punkt eigentlich perfekt auf den Punkt. Genau diese Entwicklung kritisiere ich.

Denn wenn die Antwort darauf nur noch:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Jeder wird sich erst einmal damit abfinden müssen, in Zukunft weniger übrig zu haben.
lautet, darf man sich eben auch nicht wundern wenn arbeitende Menschen irgendwann überlegen ob sie ihre Zukunft weiterhin in D aufbauen wollen.

Und ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust weiter mit dir zu diskutieren. Dein Einstellung passt absolut nicht zu meiner, denn ich möchte mich mit solchen Entwicklungen eben gerade nicht einfach abfinden.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 11:24
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Dein Einstellung passt absolut nicht zu meiner, denn ich möchte mich mit solchen Entwicklungen eben gerade nicht einfach abfinden.
Die Antwort für die Zukunft ist das:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ökologie: Wir müssen klimafreundlicher werden. Ziel ist es, Ressourcen zu schützen und die Natur zu bewahren.

Digitalisierung: Neue Technologien und Künstliche Intelligenz verändern den Alltag und die Produktion.

Soziales: Der demografische Wandel und der Wunsch nach fairer Arbeit fordern die Gesellschaft heraus.

Wandel in der Wirtschaft: Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen.Hohe Energiekosten und globaler Druck zwingen zu Innovationen.Grüne Technologien ersetzen alte, fossile Methoden.

Wandel in der Gesellschaft: Gewohnte Strukturen und Denkmuster stehen auf dem Prüfstand. Der Wandel erzeugt oft Stress und Unsicherheit bei den Menschen. Neue Arbeitsmodelle wie das mobile Arbeiten bestimmen den Beruf.
Aber da stehen wir nicht.

Und das vollständige Zitat muss so lauten:
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Jeder wird sich erst einmal damit abfinden müssen, in Zukunft weniger übrig zu haben. Das gilt letztendlich für alle reichen Nationen. Erst gesellschafltilche und wirtschaftliche Transformation wird langfristig Verbesserung bringen können. Und: wer da den Anschluss verliert, wird abgehängt.
Also, wenn Du Dich damit nicht abfinden willst, dann reicht es nicht nach dem Staat zu rufen, der alles richten soll. Jeder ist ein Teil davon und muss seinen Beitrag beisteuern. Ein "weiter so und durch" gibt es nicht mehr.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 11:34
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Also, wenn Du Dich damit nicht abfinden willst, dann reicht es nicht nach dem Staat zu rufen, der alles richten soll. Jeder ist ein Teil davon und muss seinen Beitrag beisteuern. Ein "weiter so und durch" gibt es nicht mehr.
Und damit sind wir inzwischen ziemlich weit von meinem eigentlichen Beitrag und ehrlich gesagt auch vom Thema dieses Threads entfernt. Es geht hier schließlich um Deutschland unter Kanzler Merz und genau darauf bezog sich meine Kritik. Denn was tut diese Regierung konkret dafür, dass sich Arbeit und Leistung für die normalen Bürger wieder mehr lohnen?
Ich habe nie behauptet der Staat muss „alles richten“ oder mir was schenken. Natürlich trägt jeder selbst Verantwortung. Aber genauso trägt eine Bundesregierung Verantwortung für die politischen Rahmenbedingungen die sie gestaltet.

Über KI, Klimawandel und eine notwendige „gesellschaftliche Transformation“ können wir jetzt noch zehn Seiten diskutieren. Und da wir offensichtlich völlig unterschiedliche Vorstellungen davon haben, ob man sich erst einmal damit abfinden soll künftig einfach weniger zu haben, können wir es an der Stelle auch einfach gut sein lassen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 12:43
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:In Deutschlad überaltert die Gesellschaft und das kostet. Daran sind wir selbst Schuld, wir haben zu wenig Kinder.
Deutschland ist ein Phänomen, die Gesellschaft altert und gleichzeitig steigt die Bevölkerungszahl.
Es bleibt folgende Annahme: es ziehen einen Haufen Leute nach Deutschland die alt sind oder nicht arbeiten oder beides. Kinder können das nicht sein weil da die Gesellschaft nicht altern würde.
Wie schaut deine Rechnung aus die hinter deiner Aussage steht?


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 12:47
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:s geht hier schließlich um Deutschland unter Kanzler Merz und genau darauf bezog sich meine Kritik. Denn was tut diese Regierung konkret dafür, dass sich Arbeit und Leistung für die normalen Bürger wieder mehr lohnen?
Dass die Regierung Merz viel zu wenig notwendige Weichenstellungen vornimmt, ist für mich unstrittig. Es dürfte aber dem Einen oder Anderen wenig schmecken, Wenn diese aber wirklich gemacht werden.

Es ist ein Trugschluss zu glauben, eine Regierung könnte in der aktuellen Lage einfach ein paar Hebel umlegen, damit sich Arbeit und Leistung sofort wieder wie gewohnt "lohnen". Wir müssen uns einer unbequemen Wahrheit stellen: Was bedeutet "lohnen" in Zeiten eines fundamentalen Strukturwandels überhaupt?

Wir stehen vor gigantischen Aufgaben, die jeden Bereich unseres Lebens betreffen:Ökologie & Wirtschaft: Der Zwang zu Innovationen, hohen Energiekosten und der Wechsel von fossilen zu grünen Technologien erfordern ein radikales Umdenken. Unternehmen müssen mühsam ihre Geschäftsmodelle anpassen.

Digitalisierung & Gesellschaft: Neue Technologien und KI verändern den Alltag und die Produktion rasant. Das schafft neue Arbeitsmodelle wie das mobile Arbeiten, sorgt aber gleichzeitig für Stress, Unsicherheit und stellt gewohnte Denkmuster auf den Prüfstand.

Soziales: Der demografische Wandel und der legitime Wunsch nach fairer Arbeit fordern das gesellschaftliche Gefüge massiv heraus, während immer weniger Schultern die Last tragen.Vor diesem Hintergrund greift die Forderung nach schnellen Entlastungen zu kurz.

Eine Regierung kann die Augen vor diesen globalen Realitäten nicht verschließen. Die Wahrheit ist: Wir alle müssen diese Transformation mitgehen. Es kann gut sein, dass wir in Zukunft phasenweise verzichten oder uns stark einschränken müssen, um unseren Wohlstand langfristig überhaupt erst zu erhalten. Sich zu "lohnen" bedeutet in Zukunft vielleicht nicht mehr automatisch ein ständiges "Mehr" im Portemonnaie, sondern das Sichern unserer Lebensgrundlagen und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Das größte Problem ist die innere Zerrissenheit der Koalition. Vorschläge werden laut Wirtschaftsverbänden ständig unfertig in die Öffentlichkeit geblasen. Das zerstört das Vertrauen der Menschen völlig, die in dieser ohnehin anstrengenden Transformation Orientierung bräuchten.

Die Merz-Regierung blockiert sich durch den Streit zwischen marktwirtschaftlichen CDU-Reformen und dem Absicherungsanspruch der SPD oft selbst. Anstatt der Bevölkerung ehrlich zu sagen, dass ein Umbau Verzicht und Transformation bedeutet, werden halbgare Entlastungen versprochen, während gleichzeitig wichtige Zukunftsinvestitionen kaputtgespart werden.

Konkret:

- Antragsstopp beim Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), statt den Umbau der Wirtschaft aktiv zu fördern

- Fokus auf alte Industrien: vernalässigung des Klimaschutzes, es wird verucht die Verschärfung von CO2-Emissionsregeln zu verschieben oder zu verwässern, um die Chemie- und Papierindustrie kurzfristig finanziell zu entlasten

- Es wird versucht die Klimakrise auszusitzen, anstatt sie als ökonomischen Motor für grüne Technologien zu nutzen.

- Bürokratie statt echter digitaler Kultur, es fehlt an einer modernen Regulierung für Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz. Die Prozesse werden nicht neu gedacht.

- Infrastruktur: Es fehlt an ausreichend verlässlichen, langfristigen Finanzmitteln für die Sanierung von Brücken, Straßen und dem Schienennetz der Bahn.

Kurzfristig sollte mMn. folgendes getan werden um für Entlastung zu sorgen:

Etablieren eines überparteiliches, zweckgebundenes Sondervermögen Modernisierung (ähnlich wie bei der Bundeswehr). Damit könnte kurzfristig frisches Geld in die Schienen, Brücken, das Stromnetz und die digitale Verwaltung fließen, ohne den Kernhaushalt zu belasten.

Das beschlossene Reformpaket im Eilverfahren umsetzen: Die Regierung hat bereits steuerliche Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen (Grundfreibetrag, Kindergeld) vereinbart. Anstatt bis 2027 zu warten, müsste die Umsetzung im Bundestag massiv vorgezogen werden, damit Bürger die Entlastung jetzt im Portemonnaie spüren und der Konsum angekurbelt wird.

Sofortiger Stopp von Dokumentationspflichten: Die Wirtschaft stöhnt unter Regulierung. Die Regierung hat angekündigt, Berichtspflichten abzubauen und die Beweislast umzukehren – der Staat müsste Betrieben Missbrauch nachweisen, statt dass Firmen permanent alles dokumentieren müssen. Dies sofort per Notverordnung für das Handwerk und den Mittelstand machen, um Kapazitäten für echte Innovationen freizumachen.

Und, wie gesagt, Reaktivierung von Förderprogrammen: Der Antragsstopp bei Innovationsprogrammen für den Mittelstand (wie dem ZIM) müsste sofort aufgehoben werden, um kleinen Unternehmen die Angst vor der Pleite zu nehmen und den Umstieg auf grüne Technologien fortzusetzen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 12:47
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich finde: wenn man eine Zuckersteuer gesellschaftlich will, dann bitte auf Rohzucker - dann ist es wurst ob es im Kuchen oder Brause zugesetzt wurde.
Das bringt aber vermutlich 90% weniger Steuereinnahmen, Zucker ist günstig unterliegt dem Weltmarkt.


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27.08.2026 um 12:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Deutschland ist ein Phänomen, die Gesellschaft altert und gleichzeitig steigt die Bevölkerungszahl.
Es bleibt folgende Annahme: es ziehen einen Haufen Leute nach Deutschland die alt sind oder nicht arbeiten oder beides. Kinder können das nicht sein weil da die Gesellschaft nicht altern würde.
Wie schaut deine Rechnung aus die hinter deiner Aussage steht?
Der Treiber der Zuwanderung waren große Fluchtbewegungen (wie 2015/2016 und nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs 2022) sowie die Zuwanderung von Arbeits- und Fachkräften aus der EU und Drittstaaten. Das glich die Lücke aus.

Das hat den Knick etwas gemildert, da diese Leute relativ jung sind.
Die Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte war mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren im Schnitt gut neun Jahre jünger als die Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte (47 Jahre). Deutlich jünger sind mit durchschnittlich 25 Jahren diejenigen mit einseitiger Einwanderungsgeschichte (in Deutschland geboren und nur ein Elternteil seit 1950 zugewandert).

Wenn man sich die Anteile der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte an der Gesamtbevölkerung in einzelnen Alterskohorten anschaut, zeigt sich, dass 26 % aller Personen unter zehn Jahren eine Einwanderungsgeschichte haben, wohingegen der Anteil der Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Altersgruppe ab 65 Jahren bei 14 % lag.
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aspekte/demografie-migration.html


Und bei der Beschäftigung:
Steigende Verdienste – aber weiterhin hoher Anteil im Niedriglohnbereich

Sieben bis acht Jahre nach dem Zuzug arbeiteten 33 Prozent der geflüchteten Frauen und 26 Prozent der Männer in Engpassberufen. Männer waren vor allem in Verkehrs-, Logistik- sowie fertigungsnahen Berufen tätig, Frauen überwiegend in medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufen. 2023 lag der mittlere Bruttomonatsverdienst aller erwerbstätigen Geflüchteten bei 2.297 Euro, bei Vollzeitbeschäftigten bei 2.675 Euro – rund 70 Prozent des Medianverdienstes aller Vollzeitbeschäftigten und nur knapp über der Niedriglohnschwelle (66 Prozent). 84 Prozent der abhängig Beschäftigten bestritten ihren Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit. Der Anteil der Leistungsbeziehenden unter den 2015 Zugezogenen sank auf 34 Prozent, blieb jedoch deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt.

Große regionale Unterschiede bei Beschäftigung und Verdiensten

Deutliche Unterschiede in Beschäftigungsquoten und Verdiensten zeigen sich auch zwischen den Bundesländern. Fünf bis neun Jahre nach Zuzug lag die mittlere jährliche Beschäftigungsquote in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bei 49 Prozent, in Baden-Württemberg bei 66 Prozent. Die mittleren Bruttotagesverdienste reichten von 36 Euro in strukturschwachen ostdeutschen Ländern bis zu 63 Euro in Baden-Württemberg. In wirtschaftsstarken Bundesländern mit günstiger Arbeitsmarktlage wie Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hamburg sind Beschäftigungsquoten und Einkommen höher. Neben der Wirtschaftskraft wirkt sich auch das gesellschaftliche Klima aus: Ein hohes Maß an rechtsextremer Mobilisierung steht in einem negativen Zusammenhang mit der Arbeitsmarktintegration. „Unsere Befunde zeigen, dass ein ablehnendes gesellschaftliches Klima die Integration zusätzlich erschwert – selbst dort, wo die wirtschaftlichen Voraussetzungen eigentlich gut sind“, so IAB-Forscher Philipp Jaschke.
Quelle: https://iab.de/presseinfo/10-jahre-fluchtmigration-beschaeftigungsquote-von-gefluechteten-naehert-sich-dem-durchschnitt-in-deutschland-an/

Aktuell gibt es einen Knick: Im Jahr 2025 sank die Nettozuwanderung um mindestens 40 % auf rund 220.000 bis 260.000 Personen. Dieser Zuzug reicht nicht mehr aus, um das biologische Defizit zu decken.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 13:21
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Deutschland ist ein Phänomen, die Gesellschaft altert
Warum stehen viele Länder im Vergleich besser da wie Ö, Niederlande, Dänemark?
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Dass die Regierung Merz viel zu wenig notwendige Weichenstellungen vornimmt, ist für mich unstrittig.
Das liegt nicht nur an Merz, da kann man ruhig 30+ Jahre CDU-Regierung mit rechnen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 15:42
Zitat von hiddenhidden schrieb:Warum stehen viele Länder im Vergleich besser da wie Ö, Niederlande, Dänemark?
Weil wir in Deutschland keine Strukturreform wollen, sondern nur darüber reden.


Dänemark:

In Dänemark gehen rund 65 % der Kinder unter zwei Jahren und erstaunliche 97 % der 3- bis 5-Jährigen in eine Ganztagsbetreuung – Spitzenwerte innerhalb der OECD.

Jede Kommune muss ab dem Alter von sechs Monaten sofort einen Betreuungsplatz bereitstellen. Wartelisten-Dramen oder kurzfristige Gruppenschließungen wie in Deutschland gibt es kaum.

Die Gebühren sind gedeckelt; Eltern zahlen maximal 25 % der Kosten, der Rest wird staatlich subventioniert. Zudem investiert Dänemark über das dänische Budget kontinuierlich Milliarden in noch bessere Betreuungsschlüssel und eine weitere Senkung der Elternbeiträge.

In Deutschland geraten Frauen nach der Geburt oft in die Teilzeitfalle, was zu großen Karriere- und Renteneinbußen führt. Das dänische System fängt diesen Einkommensverlust laut sozialwissenschaftlichen Studien extrem effektiv auf: Sobald das Einkommen einer Mutter durch die Elternzeit oder reduzierte Stunden sinkt, greifen sofort automatische staatliche Ausgleichszahlungen. Dadurch haben dänische Mütter eine der weltweit höchsten Erwerbsquoten, behalten ihre finanzielle Unabhängigkeit und müssen keine Angst vor Altersarmut haben.

In Deutschland belohnt das Ehegattensplitting steuerlich oft das Modell, bei dem ein Partner (meist der Mann) voll arbeitet und der andere (meist die Frau) zu Hause bleibt oder nur Minijobs ausübt. Dänemark kennt ein solches System nicht. Dort ist das Steuersystem komplett auf Individualbesteuerung ausgelegt. Es lohnt sich finanziell für beide Elternteile, zügig wieder in Vollzeit oder vollzeitnahe Beschäftigung zurückzukehren.

In dänischen Unternehmen ist es völlig normal, dass Väter und Mütter um 16:00 Uhr den Stift fallen lassen, um ihre Kinder abzuholen. Präsenzkultur oder schiefe Blicke von Vorgesetzten gibt es nicht.

Die skandinavische Kultur sieht die Betreuung von Kindern als absolute Gemeinschaftsaufgabe. Väter nehmen ganz selbstverständlich monatelang Elternzeit, ohne dass es ihrer Karriere schadet.

Wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, greift der Staat massiv ein. Über das dänische Gesundheitssystem sind künstliche Befruchtungen für Paare extrem unkompliziert zugänglich. Seit Ende 2024 übernimmt der Staat sogar die Kosten für bis zu sechs kostenlose Behandlungsversuche für das zweite Kind. Daten dänischer Demografen zeigen, dass fast 18 % des jüngsten Geburtenanstiegs in Dänemark allein auf diese erweiterte Fertilitätshilfe zurückzuführen sind.

Dänemark nimmt jungen Paaren die Existenzangst. Wer dort ein Kind bekommt, verliert weder seinen Job noch seinen Lebensstandard oder Kitaplatz. Das sorgt für mehr Zuversicht und letztlich für mehr Kinder.

Deutschland:

Für Kitas und Schulen sind in Deutschland die 16 Bundesländer und Tausende Kommunen zuständig. Das führt zu einem bürokratischen Fleckenteppich bei Qualitätsstandards, Finanzierung und Ausbildungsrichtlinien.

Selbst wenn Geld für den Kita-Ausbau bereitsteht, fehlt schlicht das Personal. Wegen historisch schlechter Arbeitsbedingungen und geringer Bezahlung herrscht ein beispielloser Mangel an Erzieherinnen und Erziehern. Ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz nützt Eltern nichts, wenn die Kitas wegen akutem Personalnotstand die Öffnungszeiten verkürzen müssen.

Während in Skandinavien die Erwerbstätigkeit von Müttern seit Generationen die Norm ist, wirken in Deutschland gesellschaftliche Prägungen der Nachkriegszeit nach: In Westdeutschland galt jahrzehntelang das Leitbild der Hausfrauenehe; Frauen, die ihre Kleinkinder ganztags abgaben, wurden sozial oft als "Rabenmütter" abgewertet. Obwohl sich die Einstellung jüngerer Generationen komplett gewandelt hat, hinken die Strukturen hinterher. Das führt dazu, dass Frauen in Deutschland nach der Geburt noch immer überproportional oft in die Teilzeitfalle geraten und dort aufgrund der schlechten Betreuungsinfrastruktur feststecken.

Dänemark finanziert seinen Sozialstaat und die soziale Infrastruktur (Kitas, Schulen, Pflege) primär über sehr hohe Einkommenssteuern, von denen alle Bürger direkt profitieren. Deutschland setzt stark auf ein System aus Sozialabgaben (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung), das direkt an den Faktor Arbeit gekoppelt ist. Da dieses System durch die Überalterung der "Babyboomer" ohnehin unter massivem finanziellem Druck steht, fehlt dem Staat der finanzielle Spielraum, um Kitas und Ganztagsschulen komplett kostenfrei und flächendeckend auf dänischem Niveau anzubieten.


Deutschland versucht, ein modernes Problem (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) mit einem veralteten System (Fehlanreize im Steuerrecht, Föderalismus und mangelnde Infrastruktur) zu lösen. Jede größere Reform blockiert sich durch das Zusammenspiel aus rechtlichen Hürden und immensen Kosten im bestehenden System selbst.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 16:31
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Deutschland versucht, ein modernes Problem (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) mit einem veralteten System (Fehlanreize im Steuerrecht, Föderalismus und mangelnde Infrastruktur) zu lösen. Jede größere Reform blockiert sich durch das Zusammenspiel aus rechtlichen Hürden und immensen Kosten im bestehenden System selbst.
Na mit diesem Beitrag hast du doch eigentlich ziemlich gut zusammengefasst worauf ich die ganze Zeit hinauswollte. :-)

Andere Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen, schaffen aber bessere Rahmenbedingungen für ihre Bürger. Und genau deshalb stelle ich in Frage was unsere Politik tut.
Damit sind wir jetzt nach einigen Umwegen tatsächlich bei meinem ursprünglichen Punkt angekommen.


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27.08.2026 um 19:19
@JosephConrad


Falls man einzelne Beiträge irgendwo für inhaltliche Exzellenz vorschlagen könnte, würde ich Deinen langen Beitrag vorschlagen.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 19:45
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Weil wir in Deutschland keine Strukturreform wollen, sondern nur darüber reden.
Guter Beitrag. Allerdings wollen wir an sich eine Strukturreform und sind das Gesabbel leid. Die Politik allerdings reagiert kaum bis gar nicht.


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27.08.2026 um 19:46
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb am 23.08.2026:Wer aber in der derzeitigen Situation immer noch glaubt, dass linke Politik uns weiter bringen könnte, sollte vielleicht nicht anderen Dummheit unterstellen.
Wer glaubt, Menschen immer noch ins Gesicht oder Magengrube zu schlagen, um damit Wahlen zu gewinnen, der irrt gewaltig. Die Auswirkungen sind nur unterschiedlich, da im Osten in vielen Teilen Faschisten und Rassisten aus alten Zeiten leben.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb am 23.08.2026:Und wenn wir es nicht schaffen, eine demokratische konservative Politik zu etablieren
Die Grünen sind erzkonservativ - werterhaltend und bewahrend.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Die vielen Zölle, die haben zB. dazu beigetragen, dass VW zusätzlich Probleme bekommen hat und so geht es auch vielen anderen Unternehmen durch die Zölle auf der ganzen Welt, aber besonders Deutschland leidet zusätzlich darunter, weil es verhältnismäßig stark auf Exporte angewiesen ist und die USA waren vor Trump einer der größten Abnehmer.
Der Einschlag durch die Zölle ist überhaupt nicht in der Dimension gegeben. Dazu kommt noch die Verrechnung durch Produktion vor Ort. Deutsche Autos werden weiterhin in großer Zahl in Amerika gekauft. Das Problem der deutschen Autoindustrie heisst Top-Management.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Aber auch der Dieselskandal wie du es nennst, ich nenne es eher Abgasskandal, das hat uns auch die USA eingebrockt, absichtlich, damit VW keine Fahrzeuge mehr in den USA verkaufen kann.
Nein, es war unendliche Dummheit des Managements. Man war technisch einfach nicht in der Lage, die Normen zu erfüllen. Andere Hersteller schafften es schliesslich auch.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Die besten Kampf Jets kommen nun mal aus den USA, da kann Saab nicht mit halten und auch die Eurofighter sind das letzte im Vergleich zB. zu F-22 Raptor obwohl die eh schon auch sehr alt sind, mittlerweile.
Die Europäer brauchen sich hier nicht zu verstecken und die Rafaele hat zum Beispiel in der Ukraine ein Luftkampf mit den Russen gewonnen. Das hat noch kein amerikanisches Flugzeug vorzuweisen. Auch die Gripen wird dort gut ankommen.

Die F-35 ist Schrott wie Boeing. Die F-22 sehe ich hier tatsächlich als Super-Fighter, aber wird nicht mehr gebaut und ist nur in geringer Stückzahl vorhanden.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Enteignungen von Eigentümern, Regulierungen des Staates, Behinderung und Beschränkungen der freien Marktwirtschaft von Angebot und Nachfrage, das alles kommt nicht nur von den Grünen und Linken, sondern auch von der SPD und geht wieder immer mehr in diese Richtung.
Genau das regelt das Grundgesetz. Wo ist das Problem damit? Wir brauchen nichts erfinden, was es schon gibt.

Dazu kann ich Dir sagen, dass freie Marktwirtschaft nicht vorhanden ist. Viele Märkte sind so nicht geregelt.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Die AfD hat überhaupt nichts mit dieser damaligen, ekelhaften Partei zu tun. Es gibt leider hin und wieder, wie in jeder anderen Partei ein paar extreme schwarze Schafe, aber die werden und wurden auch immer rausgeschmissen, wenn diese Recht und Ordnung nicht eingehalten haben.
Die AfD ist eine Partei mit sehr vielen Straftätern. Die sind dort willkommen.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb am 23.08.2026:Aber ich bin mir sicher, dass er den Auftritt mit seiner Pose die an damals erinnert, dass er das nicht ernst gemeint hat, vor allem, in den USA gibt es kein Verbotsgesetz, die sind dort nicht so streng,
In den USA ist der Hitlergruß nicht verboten. Ebenso kannst du dort mit der Naziflagge marschieren gehen. Einzige alleine Titten zu zeigen ist hochgradig jugendgefährdend - Nazis sind Folklore.

In Europa ist diese dumme Sichtweise zurecht nicht gestattet.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb am 23.08.2026:und besonders von den Grünen, die ja sicher sind, Recht sowie Meinungshoheit zu haben und den Menschen vorschreiben zu dürfen, was richtig und was falsch ist, auch wenn sie unter 10% liegen.
Die Union ist die Verbotspartei! Schon immer gewesen.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb am 23.08.2026:Richtig wäre, sich den Zielen, die hier Anklang finden, so weit zu nähern, dass die Wähler auf die drastische Maßnahme, eine rechtsextreme Partei zu wählen, verzichten würden.
Rassismus und Faschismus darf nie wieder Bestandteil deutscher Politik werden! Daher ist eine Annäherung zur AfD ausgeschlossen.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:der grösste Fehler wäre jetzt wenn die Regierung nach links rutscht (egal mit welchen Parteien in Regierungsverantwortung). Dann würde als Gegenbewegung die AFD bundesweit in Richtung 40% gehen.
Warum? Die Menschen würden das begrüßen.
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Ich bin 34, habe mein ganzes Leben ohne Unterbrechung gearbeitet und beruflich viel erreicht und trotzdem habe ich das Gefühl immer ärmer zu werden.
Respekt, wenn du schon 18 Jahre gearbeitet hast. Schlechte Nachricht - du musst noch 33 Jahre. Wenn es nach dem Bundeskanzler geht, dann vielleicht noch 3-4 Jahre mehr.
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Ich zahle seit fast zwei Jahrzehnten Steuern und Sozialabgaben und trotzdem habe ich nur noch das Gefühl, dass für normale Arbeitnehmer immer nur die nächste Belastung wartet.
Weil die Politikerkaste an Ihre eigenen Pfründe und an die der Mäzen nicht heran will. Die Union ist nur dazu da, die Vermögen Ihrer Gönner zu schonen.
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Wenn aber gleichzeitig das Leben deutlich teurer geworden ist und immer weniger finanzieller Spielraum bleibt, dann sollte man sich doch fragen dürfen wo das hinführt.
In die Revolution. Das Menschen viel aushalten, wenn sie dumm gehalten werden, sieht man in den USA. Die Medien spielen genau in die gleiche Klaviatur und bedienen die Narrative. Die Deutschen sind auch schon immer leidensfähig gewesen und viele auch nicht gebildet, um zu erkennen, wer sie den ganzen Tag verarscht.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Erst gesellschafltilche und wirtschaftliche Transformation wird langfristig Verbesserung bringen können. Und: wer da den Anschluss verliert, wird abgehängt.
Sehr richtig! Genau das vermisse ich. Gute Politik zeigt Visionen auf, wo man in vier oder zehn Jahren sein möchte. Man gibt den Menschen ein Ziel vor Augen und nimmt sie auf den Weg mit. Gerade wenn man Gelder umschichten muss, dann gehört Sinnvermittlung unbedingt dazu.
Zitat von sarachasaucesarachasauce schrieb:Über KI, Klimawandel und eine notwendige „gesellschaftliche Transformation“ können wir jetzt noch zehn Seiten diskutieren.
Das wäre aber zielführend und würde vielleicht auch diese lethargische Insolvenzverwaltung aus dem Schlaf wecken. Wir verpassen wieder einmal die Zukunft.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Weil wir in Deutschland keine Strukturreform wollen, sondern nur darüber reden.
Ein richtiger Punkt. Die Menschen haben es verlernt. Man kann es ihnen aber auch nicht übel nehmen, da sie dazu erzogen wurden.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Deutschland versucht, ein modernes Problem (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) mit einem veralteten System (Fehlanreize im Steuerrecht, Föderalismus und mangelnde Infrastruktur) zu lösen.
Wir wählen ja auch nur Fossile in die Ämter. Menschen mit Ideen aus dem letzten Jahrtausend. Offensichtlich will man kein Fortschritt im Industriemuseum.


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Deutschland unter Kanzler Merz

27.08.2026 um 22:02
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Deutschland ist ein Phänomen, die Gesellschaft altert und gleichzeitig steigt die Bevölkerungszahl.
Es bleibt folgende Annahme: es ziehen einen Haufen Leute nach Deutschland die alt sind oder nicht arbeiten oder beides. Kinder können das nicht sein weil da die Gesellschaft nicht altern würde.
Wie schaut deine Rechnung aus die hinter deiner Aussage steht?
Nicht so schnell...

Der "Migranten-Turbo" was die jüngere Bevölkerung betrifft, braucht noch Zeit, um zu "zünden" und seine volle Wirkung zu entfalten.

Wie ich bereits in einem anderen Thread anführte.


40 Prozent der 1-18-Jährigen in unserem Lande, haben einen Migrationshintergrund.

In der Alterskohorte der unter 5-Jährigen, beträgt der Anteil bereits 43 Prozent.

Das sind die Beitragszahler/Rentenzahler der nächsten Jahrzehnte.


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Deutschland unter Kanzler Merz

01.09.2026 um 21:21
Man kann die BReg auch mal loben. Das war eine nüchterne und sehr gute, vielleicht sogar perfekt orchestrierte PK, nach Leipzig. Wadephul und Dobrindt. Nicht der Kanzler.

Zum Anschauen und Nachhören hier:
Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle Bundesregierung macht Russland verantwortlich

Stand: 01.09.2026 • 20:49 Uhr

Deutschland macht Russland für den versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich und hat weitere Sanktionen gegen russische Staatsbürger und Einrichtungen angekündigt. Der Kreml drohte mit Konsequenzen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/eilmeldung/bundesregierung-drohne-flughafen-leipzig-halle-russland-100.html

Klar, manche schreiben schon, warum nicht der Kanzler? Verpassste Chance usw.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101415310/drohnenangriff-leipzig-merz-verpasst-seine-chance.html

Nun, das nennt man measured response, würde ich sagen. Von den 2 Topministern kam dagegen Klartext und Handeln.

Aus für das russische Haus (Spionagezentrale mitten in Berlin; klar, hätte schon früher gemusst, aber jetzt passts). Schließung des (letzten) russischen Konsulats in Bonn, zum 28. September. Das Personal wird nur kurze Zeit zur Abreise haben. Die Visa-Bestimmungen für Russen, die nach Europa wollen, werden verschärft. Druck auf Schattenflotte soll erhöht werden.

Auch europäisch abgesprochen, sofortige Solidaritätsbekundungen von allen europäischen Regierungschefs, besonders stark Giorgia Meloni, auch von vdL und Mark Rutte. Alles in allem, gut gemacht.


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