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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

94 Beiträge, Schlüsselwörter: Heidentum
makromodus
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 00:41
@ Arianka

achsoo meinst du es und scheinbar hast du recht, ich hab tatsächlich keinen Fall von polytheistischen Religionen gefunden, der kriege aus religiösen geführt... allerdings muss auch gesagt werden, dass uns nicht die gesamte vergangenheit offenbar ist... wenn es sie gab, müssen sie wirklich selten gewesen sein.

@wunjo

"Wie alle meine ... ahhh ... schau mal in die Welt wie das alle meinen
Schau mal nach Iran"
Erkläre mir das genauer...was um alles in der welt meinst du?

".... noch so ein halb Verückter ...."
Was soll das du Spinner?

"Vom Irak erst mal garnet zu sprechen ... die bringen sich ja gegenseitig um"
tjaaaa die üben halt KEINEN dschihad aus, sie handeln aus Eigennützigen und politischen Überzeugungen, nicht aus religiösen....da liegt der kleine aber feine Unterschied

"Also mir ist nicht bekannt das sich Heiden momentan gegenseitig zerstücklen............."
ja momentan nicht, aber in der Vergangenheit kam es vor...oft genug

"Moslem und das Christentum ist ja wohl ohne jeden Zweifel einer der Gewaltätigsten Glaubensrichtungen die es je gab"
das will ich nich leugnen.


Wer im Glashaus sitzt, sollte mit dem Wasser sparen.
Wer andern eine Grube gräbt, der macht Löcher in den Boden.
Man isst eine Suppe nie so heiß, wie sie gebadet wurde.
Wenn 2 sich streiten, dann freut sich das Bestattungsinstitut


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Sidhe
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 00:49
So ist es, so weit diese hervorragenden Stämme damals auch entwickelt gewesen waren, ihre Opferrituale waren grösstenteils sehr blutig und es wurde auch nicht vor Menschenopfern oder Selbstopferung zurückgeschreckt, um damit die Götter zu besänftigen.



Lange hatte man den lateinamerikanischen Hochkulturen zugute gehalten, dass die Beschreibungen grausamer Opferrituale in den spanischen Quellen wahrscheinlich Übertreibungen waren. Immerhin hatten die Conquistadores einen Völkermord zu rechtfertigen und da übertreibt man die schlechten Angewohnheiten des Gegners schon mal etwas.
Was Archäologen in den vergangenen Jahren in den Ruinen aztekischer Hochburgen fanden, deutet allerdings darauf hin, dass die Beschreibungen der Spanier zumindest nicht völlig aus der Luft gegriffen waren.
Mit Hilfe modernster Mittel konnten Archäologen nachweisen, dass die Opferrituale schon vor Ankunft der Spanier ein breites Spektrum von oft vorsätzlich brutalen Arten der Hinrichtung umfasste. Zudem waren oft genug Kinder in diese Rituale involviert – höchstwahrscheinlich wegen ihrer vermeintlichen Reinheit.

Dass es Menschenopfer gab, ist eigentlich nie bestritten worden. Seit Jahrzehnten war man aber davon ausgegangen, dass dazu hauptsächlich gefangengenommene, feindliche Krieger erkoren wurden. Zudem war man allgemein der Ansicht, dass es bei den Maya weniger blutig zuging als bei den Azteken. Dem scheint nicht so.
Sowohl spanische als auch indianische Quellen beschreiben die verschiedensten Formen des rituellen Tötens. Opfern wurde das Herz rausgeschnitten, sie wurden enthauptet, mit Pfeilen durchbohrt, in Scheiben geschnitten, gesteinigt, zerschmettert, bei lebendigem Leib gehäutet, von den Tempelpyramiden geworfen oder lebendig begraben.
Offenbar traf es in vielen Fällen aber nicht feindliche Gefangene, sondern vor allem Kinder. Sie waren ob ihrer Unverdorbenheit und Reinheit die perfekten Opfer. In Ecatepec zum Beispiel, nördlich von Mexico City, fanden sich Spuren einer Zeremonie zu Ehren des Gottes des Todes. Die bei dieser Gelegenheit getöteten Kinder waren teilweise oder vollständig verbrannt.

Anhand der Knochen lässt sich kaum feststellen, ob sie lebendig verbrannt wurden oder zuvor getötet worden waren. Es gibt allerdings Beschreibungen solcher Zeremonien, die berichten, wie die Opfer zu Boden gepresst wurden, während man sie verbrannte. Das ist zumindest ein Indiz dafür, dass sie nicht nur am Leben waren, sondern auch bei vollem Bewusstsein.
Bei den Ausgrabungen wurden auch Hinweise gefunden, die Darstellungen im Magliabecchi codex (zwischen 1600 und 1650) stützen, wo in Form von Piktogrammen Rituale beschrieben werden, bei denen Teile menschlicher Körper in verschiedenen Kochgeräten auftauchen. Daneben sitzen Leute, die unter den Augen des Gottes des Todes selbige verspeisen.

Lange unterschied man zwischen den blutrünstigen zentralmexikanischen Kulturen und den friedvollen Maya. Dabei wird diese Sicht von den Quellen in keinster Weise gestützt. Alles deutet darauf hin, dass die Maya, die in gewisser Hinsicht eine Vorläuferkultur der Azteken waren, sich gut 400 Jahre früher auf ihrem Zenit befanden, einen durchaus vergleichbaren "Geschmack" hatten, wenn es um den Dienst an den Göttern ging.
So gibt es bildliche Darstellungen, wo ein verkleideter Priester einem Gefesselten und offenbar lebenden Gefangenene die Eingeweide herausreißt. Das unterscheidet sich qualitativ nicht von den Zeremonien der Azteken. Und bisher gibt es nur wenige Szenarien, die in spanischen Darstellungen auftauchen, sich archäologisch aber nicht belegen lassen. Im Großen und Ganzen scheinen die Quellen also vertrauenswürdig zu sein.

Einzig bei den absoluten Zahlen scheinen die Spanier übertrieben zu haben. So sollen bei der Weihung eines Tempels über 80.000 Menschen getötet worden sein. Von solchen Zahlen sind die Ausgräber weit entfernt, sie scheinen maßlos überhöht zu sein.

Die chemischen Analysen bestätigen, dass die Böden in den Tempeln der Azteken blutgetränkt waren. Knochenfunde bestätigen, dass es grausame Menschenopfer gab und es gibt einigermaßen deutliche Hinweise auf Kannibalismus. Lange glaubte man, dass für letzteren Hungersnöte der Auslöser waren. Gelegentlich wurde sogar vorgeschlagen, dass man so das Bevölkerungswachstum kontrollierte.

Die lateinamerikanischen Kulturen glaubten, dass ohne Menschenopfer die Welt untergehen würde. Für die Opfer stellte es oft eine hohe Ehre dar, erwählt worden zu sein. Es war eine Auszeichnung und oft wurden sie vor der Zeremonie behandelt wie Götter.

Die lateinamerikanischen Hochkulturen besänftigten ihre Götter mit Blut. Historisch gesehen ist das keineswegs ungewöhnlich, auch wenn es uns in diesem speziellen Falle barbarisch vorkommen mag. Das liegt aber eher an der zeitliche Nähe, dass moderne Europäer Zeuge wurden solcher Rituale. Gestorben zu Ehren der Götter wurde überall. Schauen wir uns doch mal um.
Griechen und Römer opferten hauptsächlich Tiere. Wieviele Menschen beim Bau der Pyramiden starben, ist eine nach wie vor offene Frage. Chinesische Kaiser ließen Tausende lebendig begraben, damit sie ihnen im Jenseits dienen. Die Inquisition folterte, als gebe es kein fünftes Gebot, Hexen endeten auf dem Scheiterhaufen und die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.



Quelle: http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/archaeologie/raetsel/opfer/index.html

Wer nur Stroh im Kopf hat, sollte sich vor dem Funken der Wahrheit in acht nehmen.


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Sidhe
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 00:51
Erster Satz war an FrankD gerichtet.

Wer nur Stroh im Kopf hat, sollte sich vor dem Funken der Wahrheit in acht nehmen.


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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 03:17
Ich liebe dich Zeus !!! Du bist der wahre Herscher des Olymps !!!

DRUM AND BASS FOREVER !!!

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.


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wunjo
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 18:13
@makromodus


Was ich meine ????? guckst du
Und wenn du es net verstehen solltest ... mhhhh egal

Was du schreibst ..... Naja kein Wunder das du es nicht blickst ...



Bei Odin ... wir bleiben Heiden


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wunjo
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 18:20
@Sidhe

Ich verachte Jesus nicht .... es ist für mich nur ein ganz normaler Mensch gewesen ... auf Fragen habe ich nie Antworten bekommen und da kann es schon mal sein das ich über meine Strenge schlage ...:-) bzw ich passe mich an :-)

Ich verachte kein Glauben ... bin auch deiner Meinung .. jeder nach seiner Fassung und Gabe ..
Nur sollte man bestimmte Dinge nicht unter den Teppich kehren .. und das geschieht hier supi häufig ...

Bei Odin ... wir bleiben Heiden


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Sidhe
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 21:33
@wunjo: Nur sollte man bestimmte Dinge nicht unter den Teppich kehren

Das ganz gewiss nicht!
Jede Verdrängung ist der Feind der Wahrheit...!

Wer nur Stroh im Kopf hat, sollte sich vor dem Funken der Wahrheit in acht nehmen.


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arianka
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

16.12.2005 um 22:58
@Sidhe
Es hatt hier doch keiner verleugnet das die Atzteken Menschenopfer dargebracvht haben und das diese Menschenopfer alles andere als schön waren ist mir klar. Trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage das die Spanier mit der zerstörung des Atztekenreiches mehjr Menschenleben genommen haben als die Atzteken in tausend Jahren durch ihre Menschenopfer. Damals wurde die Millionenstadt Tenochtitlan komplett ausgelöscht.
Man sollte auch nicht denken das Menschenopfer typisch für Polytheistische Religionen sind. Die Römer und Griechen waren ebenfalls Polytheisten dort gab es aber keine Menschenopfer. Nur bei den wenigsten Völkern gab es Menschenopfer. Übrigens glauben Hisztoriker auch das den heutigen abrahamitischen Gott auch mal Menschenopfer dargebracht wurden sind.

Wo Lilien blühen im finster Mondeschein, lass dich drauf ein versteckt dich nicht.

Wenn Menschen denken das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken


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makromodus
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

17.12.2005 um 00:38
@ Wunjo

ööööööh... bla bla?

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Sidhe
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

17.12.2005 um 01:19
@arianka: Mein Post dient lediglich zur Information :)

Wer nur Stroh im Kopf hat, sollte sich vor dem Funken der Wahrheit in acht nehmen.


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wunjo
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

17.12.2005 um 19:18
@makromodus

backe backe Kuchen deine Mama hat gerufen :-))) du must ins Bett kleiner :-))

Tolle Sprüche von dir passen irgendwie zu dir :-))))

Wer im Glashaus sitzt, sollte mit dem Wasser sparen.
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Sidhe
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

17.12.2005 um 23:57
@wunjo: Möchtest du eine ernsthafte Diskussion in deinem Thread oder lieber ein Kindertheater daraus machen? Wenn du so dümmlich weitermachst, wird es letzteres werden - jeder hat seine Meinung, das sollte man nicht kategorisch verspotten....

Wer nur Stroh im Kopf hat, sollte sich vor dem Funken der Wahrheit in acht nehmen.


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endymion
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Heidnische Religionen hätten nie verdrängt werden dürfe

18.12.2005 um 01:02
Klaro gab es Menschenopfer bei den Germanen, Galliern, Briten, Dänen usw.

Aber auch bei den Christen und Moslem gab es Menschenopfer. Auch wenn man es zum beispiel als Kreuzzug umschrieben hat.

Und wenn ihr mich fragt sind mir die Menschenopfer bei den polytheistischen Religionen "Symbatischer". Z.B. die Germanen haben ein Menschenopfer für das ganze Dorf dargebracht um z.B. eine Reiche Ernte zu bekommen. Aber für das ganze Dorf wärent die Christen u. Moslems sagten wer die ungläubigen Tötet kommt in den Himmel. Also haben die Germanen für die mehrheit Menschenopfer
dargebracht und die Christen u. Moslems für sich selbst. Außerdem muß das mit den Menschenopfer bei den Germanen auch mehr oder weniger angezweifelt werden weil die einzigen Quellen von Römern stammen und die Germanen keine Quellen hinterlassen haben.


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