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Undankbare Menschheit?

46 Beiträge, Schlüsselwörter: Menscheit, Demut, Undankbarkeit
=quentin=
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Undankbare Menschheit?

26.06.2006 um 23:33
@ Sidhe

Wer stichelt, wo er nur kann, sollte nicht des Lobes würdig sein.


Auch ich lerne bezüglich Deiner Person demnach mehr und mehr dazu.

An
Boshaftigkeit bist Du wirklich nicht zu übertreffen, doch worin Du KÖNIGLICHbist, ist
und bleibt die Heuchelei.

Spare Dir jegliche Antwort, denn Rückhalthaben Deine
Worte nicht.

q.


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Undankbare Menschheit?

26.06.2006 um 23:40
Ich war dir schon immer ein Spiegel, ich weiß.

Nun denn, ich wünsche noch vielSpaß beim Anschreiben meiner Bekannten auf allmy um deine Psychose weiter auszuleben.


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Undankbare Menschheit?

26.06.2006 um 23:56
@Sidhe

"Glaube wird auch immer nur Glaube bleiben, für mich gleichbedeutend mitVermutungen und Schätzungen aus eigenem Ermessen, entstanden durch Übertragenes, welchesmehr oder weniger blind aus Tradition o.ä. angenommen wird. Davon spreche ich hier abernicht, sondern von einer Erkenntnis, die von der einen oder anderen Annahme ausging undsich im eigenen Erleben, betrachten und selbiges Verfahren mit der Umwelt, gestaltete. Esherrschen Gesetzmäßigkeiten und diese kann man erkennen, wie es auch in der Wissenschaftmöglich ist und angewandt wird."

Das ist subjektives Erleben. Du wäresterstaunt, welche Gotteserfahrung 250 mikrogr LSD hervorrufen könnten. Wäre das einBeweis? Wenn nicht verstehe ich nicht, warum es nicht als Sakrament betrachtet wird.

"Also ich frage dich aber, Quaoar, was für dich menschliches Dasein bedeutet? Dennreduzierst du es nur auf dein Körper, wirst du auch nichts anderes finden, was sich nichtauf ihn bezöge, weil du dir schon eine Schablone für die Antworten geschaffen hast, eineGrenze."

Ich sehe es natürlich als geistiges Dasein. Noch nicht mal Tiereexistieren nur als Körper.

"Da wehrst du dich zurecht, denn solche Aussagen sindmeist von den hohen Herrschaften ausgesprochen, die damit ihre Schar der Gläubigen nahebei sich halten wollen.
Es ist schon so, daß wir Gott selber niemals in seinemgesamten Ausmaße seiner Existenz erfassen können, was einfach daran liegt, daß unsere Art(Menschengeist) etwas so viel Höheres als sie nicht erfassen kann -erahnen aber wohldoch.
Dennoch können wir Gott an seinem Wirken erkennen, welches sich uns jeden Tagdirekt vor unseren Augen offenbart, wir haben nur das Hinschauen verlernt."

Ichbetrachte mich als Agnostiker. Ich verneine die Existenz Gottes keineswegs, versuche sieaber von einem romantischen Empfinden zu unterscheiden. Und von den "Zweckgöttern", diequentin schon erwähnte. Ich bejahe sie aber auch nicht vorbehaltlos, vor allem nicht mitdem Verweis, wie schön eine Rose doch wäre, und das glitzernde Sternenzelt usw.Letztendlich ist (der für mich unverständliche) Gott dann ein Teil dieses Universums.

"Das "Unergründliche" habe ich ja gerade geklärt, ansonsten ist es richtig, daßwir uns ebenso uns selber zuwenden müssen, nicht umsonst heißt es "erkenne dich selbst".Damit ist aber keineswegs eine Egofixierung gemeint, sondern die Erkenntnis unsereswahren Seins, und das wird sich, solange seine Natürlichkeit nicht gestört ist (wasleider heute größtenteils der Fall ist) immer automatisch nach etwas Höherem ausrichtenund diesem folgen."

Ich kann auch damit leben, das dieses "Höhere" einfach inuns selbst liegt. Man muß sich nur darum bemühen, es freizulegen. Ich wäre übrigens sehrvorsichtig damit, das dies etwas "automatisches" wäre. Die gesamte Menschheit könntemorgen von der Bildfläche verschwinden, ohne das wir irgendeinen Einfluß darauf hätten.Es wäre dem Rest des Universums schlicht gleichgültig.

"Nein wir tragen nichtsgöttliches in uns, wir sind geistig."

Ich finde gerade, das dies keinWiderspruch ist.


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Undankbare Menschheit?

27.06.2006 um 00:06
@quentin & Sidhe

Uiui, ihr scheint ja schon einige htzige Diskussionen hintereuch zu haben.

Ich find den Thread bis jetzt aber recht angenehm. Also reissteuch zusammen, Kinners! ;-)

Gut Nacht, bis die Tage,

Q.


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Undankbare Menschheit?

27.06.2006 um 15:48
@Quaoar: Das ist subjektives Erleben. Du wärest erstaunt, welche Gotteserfahrung 250mikrogr LSD hervorrufen könnten. Wäre das ein Beweis? Wenn nicht verstehe ich nicht,warum es nicht als Sakrament betrachtet wird.



Drogen wirken aufden Körper und beeinflussen so unser Bewußtsein, geistige Inhalte aber müssen genau denumgekehrten Weg gehen, sprich sich im Geiste erkennen und über das Gehirn dem Körper undseinen Wahrnehmungsmöglichkeiten vermittelt werden, genau darin liegt der entscheideneUnterschied. Erfahrungen spiritueller Natur können aber niemals mit unserem Gehirn erfaßtnoch verstanden und analysiert werden, da sie andere Art, anderer Schwingung sind als dieunseres Körpers. Dieser ist tief materiell, grobstofflich, während sich derartigeErkenntnisse aber nur dem offenen Geiste zeigen können -der Geist ist nun aber von ganzanderer, viel feinerer und durchlässigerer Art als das Grobstoffliche und darum viel,viel ausgeweiteter, als daß wir ihn und seine Erfahrungen mit unserem Gehirn, welches jagrobstofflich und "dicht" ist, erfassen könnten. Hier liegen auch die Probleme begründet,welche ein rationales Verstehen derartiger Ereignisse schlichtweg unmöglich machen, unserVerstand der an das Hirn gebunden ist, ist zu niedrig, als daß sich ihm geistigeErfahrungen erschließen könnten. Unser Geist aber besitzt die Gabe der Empfindung, durchwelche sich ihm vieles erschließen kann -so man ihn denn läßt.
Dafür haben wir ebenunseren Geistkern welcher eine Verbindung zu Gott seiner Natur gemäss beeinhaltet, dieEmpfindung welche sich durch den Solarplexus entfaltet, die kommt direkt daher und auchnur so ist ein fühlen Gottes möglich, kein wirkliches hundertprozentiges Verstehen, dochalleine so ein Gefühl ist schon in seiner Intensität schwer zu ertragen. Und in demMoment in dem du dies spürst, weisst du einfach, dass dies echt ist.

Erist unser innerer Funke, der wirklich lebendige Kern, während alles Materielle irgendwanneinmal zerfallen wird.

Um nun noch einmal auf die Drogen zurückzukommen, siegehen den Weg über den Körper und vermögen uns zu täuschen, während echte spirituelleErfahrungen von "oben" kommen.



Ich sehe es natürlich als geistigesDasein. Noch nicht mal Tiere existieren nur als Körper.

So natürlicherscheint mir deine Antwort in Anbetracht deiner anderen Statements gar nicht, aber schönzu lesen ist sie allemal :)

Wenn du uns nun richtigerweise als geistige Wesenerkennst, warum verschließt du dich dann dennoch Erkenntnissen, die ebenfalls nur mit demGeiste gemacht werden können?



Ich betrachte mich als Agnostiker.Ich verneine die Existenz Gottes keineswegs, versuche sie aber von einem romantischenEmpfinden zu unterscheiden. Und von den "Zweckgöttern", die quentin schon erwähnte. Ichbejahe sie aber auch nicht vorbehaltlos, vor allem nicht mit dem Verweis, wie schön eineRose doch wäre, und das glitzernde Sternenzelt usw. Letztendlich ist (der für michunverständliche) Gott dann ein Teil dieses Universums.

Was wäre denn fürdich ein Beispiel deines abgelehnten "romantischen Empfindens"? Mir ist dies nämlichnicht ganz klar.

Wenn du dich jedoch auf Gottesdarstellungen der Masse berufst,so kann ich gut nachvollziehen, daß dir so ein dort beschriebener Gott suspekt vorkommt,haben die Menschen sich doch ihr Gottesbild im Großen und Ganzen zurecht gesponnen, nachunten gezogen, vermenschlicht und nach eigenem -scheinbaren- Vorteil verbogen. Das solltedir aber kein Hindernis sein, nicht selber nachzuforschen, dich dabei von deinerEmpfindung leiten zu lassen, da diese als geistige Kraft einzig und alleine in der Lageist, Höheres zu erahnen.

Gott selber ist kein Teil des Universums, überhauptbefindet er sich selber nicht innerhabl dieser Schöpfung, sondern außerhalb, da einEintreten Gottes in diese Schöpfung aufgrund seiner unfaßbar enormen Energie für allesdie Auflösung bedeuten würde. Was du aber überall, die Natur, ja das ganze Universumdurchziehen sehen kannst, das ist zwar wie gesagt nicht Gott selber, aber es ist seineKraft, sein Wille, welcher als abgeschwächter Teil seiner Kraft alles durchwebt,kräftigend, lebensspendend und treibend durchpulst. Und anhand dieser Energie kann manebenso seine Erkenntnisse gewinnen, denn sie ist die Kraft, die hinter den Geschehnissensteht.



Ich kann auch damit leben, das dieses "Höhere" einfach inuns selbst liegt. Man muß sich nur darum bemühen, es freizulegen. Ich wäre übrigens sehrvorsichtig damit, das dies etwas "automatisches" wäre. Die gesamte Menschheit könntemorgen von der Bildfläche verschwinden, ohne das wir irgendeinen Einfluß darauf hätten.Es wäre dem Rest des Universums schlicht gleichgültig.

In uns liegt, alsunser eigentlicher Kern, das Geiste, wir sind geistige Wesen wie ich oben schon erwähnte.Alles was sich darüber befindet, also höhere geistige Stufen als die der Menschen undirgendwann in unendlich scheinenden Höhen das göttliche, existiert nicht in uns da esnicht unsere Art ist. Wir können uns aber dennoch indirekt mit ihm verbinden und so Kraftschöpfen.

Recht hast du, daß wir Menschen wirklich nicht wichtiger sind, als eineinziges Sandkorn in einer gigantischen Wüste. Gerade daran sieht man aber Gottes Gnade,daß er uns trotz unserer Winzigkeit und der falschen, nicht-geistigen Lebensweise, immerwieder Hilfen schickte.


"Nein wir tragen nichts göttliches in uns, wirsind geistig."

Ich finde gerade, das dies kein Widerspruch ist.


Göttlich und geistig sind nicht umsonst zwei verschiedene Begriffe, welche zwei sehrverschiedene Arten beschreiben. Man darf hier nicht vermischen.
Das Geistige ist zwaraus dem göttlichen hervorgegangen, ist aber durch ein Niedersinken und Abkühlen nicht alsgeschmälerte göttliche Kraft, sondern als etwas daraus entstandenes anderer Art zuverstehen.


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