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Afghanistan, die Luft wird dicker

6.031 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Terrorismus, Bundeswehr, Afghanistan, Ausland, Taliban, Auslandseinsatz
Badbrain
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 09:35
@StUffz

Naja, die IRA hatte zwar keine Köpfe abgehackt, aber schonmal in die Knie geschossen, wenn derjenige Autos geklaut hatte. Auch ziemlich rabiat wie ich finde. Das gabs mitten in Europa, mitten unter uns. Von selbsternannten Polizisten...


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 10:02
@Badbrain

Ja, das ist ungefähr das was ich meinte....


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 11:14
@StUffz
Was müsste man tun damit dort eigentlich sowas wie ordnung herrscht und niemand geköpft wird weil er mächen unterichtet?

Ich mein das beispiel das hier männer unter lebensgefahr unterrichten zeigt doch das es in AF gute Menschen gibt.


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greenkeeper
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 11:15
@StUffz
StUffz schrieb:Es sind selbsternannte Bürgermeister die sowas machen, das sind Lokale Grössen, aber die haben schon sagen wir mal auf Kreisebene nichts mehr zu melden.
Es sind Verbrecher, die sowas machen. Wenn also die BW wirklich helfen will müsste sie in diesem Fällen eingreifen, die Typen jagen, verhaften und vor ein Gericht stellen lassen.
Dann wären auch BW-Soldaten, die dabei ihr Leben verlieren in meinen Augen nich umsonst gestorben sondern im Rahmen der Verbrechensbekämpfung und die Täter würden am Ende in irgendeinem Knast verrotten.

Alles andere is Murks und bestätigt nur meinen Verdacht, dass hier unter emotionalen Vorwand ein Land besetzt und eine ohnmächtige derzeit aber noch US-freundliche korrupte "frei" gewählte Regierung am Leben erhalten wird, und das auch auf Kosten deutscher Soldatenleben.

Ich hab mir gestern mal die Trauerrede des Herrn von und zu Gutenberg bei der Beisetzung der 4 Soldaten in Ingolstadt angehört und dabei folgendes festgestellt.

Der Arzt sollte eigentlich nur für 4 Wochen vor Ort sein und dann seine Facharztausbildung in Deutschland beenden.

Einer von denen war erst 24 Jahre alt und erst seit März in Afghanistan.

Zwei von denen hinterlassen Kinder im Alter bis zu 4 Jahren, die sich also später mal kaum an ihren Vater erinnern werden.

Herr Gutenberg hat die Angehörigen um VERZEIHUNG gebeten, ausdrücklich nicht um ENTSCHULDIGUNG.

Ums mal mit Rambo 4 zu sagen: Ihr werdet gar nichts ändern !!!

Hab mir den übrigens mal reingezogen. Man o man, was für ein Blutbad. Ich hoffe ihr kommt im Sommer nich auch mal in so einen Schlamassel. Von daher hat der Film sehr realistisch gezeigt was KRIEG eigentlich bedeutet. Und als sie dann auch noch sein cooles Boot zerschossen haben is er völlig ausgerastet. Aber wie bereits erwähnt hat er selbst dabei im Gegensatz zu einigen BW-Soldaten keine Kinder, Frauen und Zivilisten
erschossen, sondern nur miese Typen, irre Mörder, Vergewaltiger und Dschungelkokser.
Davon gab's da ja auch mehr als genug. Er hatte auch wieder so einen coolen Bogen dabei der auf die Entfernung lautlos ganze Arbeit verrichtet hat. Da sind selbst dem SAS-Elite Söldnern vor staunen fast die Augen rausgefallen. Solltet ihr euch da unten auch mal zulegen. Vielleicht hilft's ja. ;)

Nochmal aus meiner Sicht: vollständiger Rückzug der BW aus Afghanistan so schnell wie MÖGLICH, bevor unserem Verteidigungsminister die Trauerreden ausgehen.

GOOD MORNING AFGHANISTAN

Gruß greenkeeper


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 11:27
@greenkeeper
die können dort unten schlecht Rambo spielen die würden nicht lange leben


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greenkeeper
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 11:30
@oiwoodyoi

Genau, also raus da.

Gruß greenkeeper


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 11:32
@greenkeeper
Ich kann darüber keine aussage treffen solange ich selbst nicht dort war.

aber ich versteh sowieso nicht warum immer alle den amis im Krieg helfen müssen


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 15:08
greenkeeper schrieb:Es sind Verbrecher, die sowas machen. Wenn also die BW wirklich helfen will müsste sie in diesem Fällen eingreifen, die Typen jagen, verhaften und vor ein Gericht stellen lassen.
Dann wären auch BW-Soldaten, die dabei ihr Leben verlieren in meinen Augen nich umsonst gestorben sondern im Rahmen der Verbrechensbekämpfung und die Täter würden am Ende in irgendeinem Knast verrotten.
Was meinst du wohl, was die ISAF da unten macht???? Was meinst du wohl, warum die Patrouillen beschossen und angegriffen werden? Was meinst du denn, warum Selbstmordattentäter sich in die Luft sprengen, damit die Soldaten das Camp möglichst nicht mehr verlassen?
Denkst du tatsächlich so kurz oder wie ist das?
Sie bekämpfen die ISAF Truppen, damit sie freie Hand haben, den Mädchen die Schulbildung, Frauen das öffentliche Leben sowie ärztliche Behandlung zu entziehen. Um wieder willkürlich zu herrschen und Leuten aus Langeweile den Kopf abzuschlagen oder öffentliche Steinigungen durchzuführen.
Die ISAF Truppen unterstützen die öffntlichen Sicherheitsorgane in ihrer Arbeit, solche Menschen zu jagen und vor Gericht zu stellen.
Wie kommt es denn, dass in Kandaharr über 1000 Taliban und andere Verbrecher aus einem Gefängnis flüchten konnten? Wie sind sie denn da rein gekommen? Meinst du denn sie haben sich freiwillig gemeldet?

EXTRA NOCHMAL FÜR GREENKEEPER:
DIESE MENSCHEN WERDEN GEJAGT UND AUCH FESTGENOMMEN, WIE ICH DIR BEREITS BERICHTETE WAR ICH SCHON BEI SOLCHEN AKTIONEN DABEI.

Ich kann in diesem Fall deine Verständnisresistenz nicht verstehen.
Natürlich werden dort Leute festgenommen, sowohl durch die BW als auch durch die Afghanischen Sicherheitsorgane. Nur interessiert es hier niemanden. Darum wird darüber auch nicht berichtet.
Was glaubst denn du, was die Amerikanischen Predator Drohnen machen? Da wird so ein Knilch mittels Rakete aus dem Leben gepustet.
2005 haben das bei uns im Bereich Kabul Belgische AH-64 Kampfhubschrauber übernommen.
greenkeeper schrieb:Von daher hat der Film sehr realistisch gezeigt was KRIEG eigentlich bedeutet. Und als sie dann auch noch sein cooles Boot zerschossen haben is er völlig ausgerastet. Aber wie bereits erwähnt hat er selbst dabei im Gegensatz zu einigen BW-Soldaten keine Kinder, Frauen und Zivilisten
erschossen, sondern nur miese Typen, irre Mörder, Vergewaltiger und Dschungelkokser.
Aha, sehr realistisch. Jetzt wird mir bei dir einiges klar.
Erstens: So ein Feuergefecht zieht sich im Normalfall über mehrere Stunden und nicht über 10 Minuten mit 300 Toten.
Zweitens: So ein 0.50cal wie er da benutzt hat, ist zwar schon beachtlich, aber es reist keine ganzen Köpfe ab oder zerteilt den Körper in der Mitte. Es macht 12,7mm grosse Löcher... mehr nix.
Drittens: Der Kerl stand auf nem Jeep, völlig ungedeckt, die ganze Zeit unter Beschuss, aber er kann fortwährend mit einer arg störungsanfälligen Waffe wie dem M2 Browning schiessen?
Viertens: Blutbad? Menschen mit Schussverletzungen bluten in aller Regel ein, das heißt, die inneren Verletzungen sorgen für Blutungen in den Bauchraum, aber nicht für quadratmeter grösse rote Pfützen.

Das gesamte Feuergefecht, wenn man es so nennen kann, war eher satire oder comedy, mit der Wirklichkeit hatte es absolut nichts, gar nichts zu tun.
greenkeeper schrieb:Einer von denen war erst 24 Jahre alt und erst seit März in Afghanistan.
Was soll mir das sagen???
Nichts oder?
Ein Soldat beginnt seine Dienstzeit in der Regel mit 20-23 Jahren. Der 24 jährige war Stabsunteroffizier (StUffz), das ist ein normales Alter für seinen Dienstgrad und es ist absolut nicht ungewöhnlich in dem Alter in Afghanistan zu sein.
Ich bin bei uns einer der ältesten in meiner Dienstgradgruppe. In meiner Kompanie waren 20 Jährige dabei, na und?
Wir hatten alle die gleiche Ausbildung und dann spricht nichts dagegen, wenn man dann in den Einsatz geht.
greenkeeper schrieb:Der Arzt sollte eigentlich nur für 4 Wochen vor Ort sein und dann seine Facharztausbildung in Deutschland beenden.
Was willst du mir damit sagen?
Auch nichts?
Ich weiß nicht, ob es dir bekannt ist, aber die Soldaten bleiben nicht bis zum bitteren Ende im Einsatz, sondern nur eine begrenzte Zeit. Ob es nun vier oder sechs Wochen oder vier Monate sind. In meinem ersten Einsatz 2005 war ein Hauptfeldwebel, der 18 Monate am Stück da war.
Bei jedem Soldaten, der dort stirbt, kann man irgendetwas finden, was eine ähnliche Aussage macht wie dein Satz.
Er wollte nach vier Monaten ein Haus bauen, er sollte nur zwei Monate da unten bleiben, er war erst 19, er hat eine 3 jährige Tochter....
Das ist eben das doofe an unserem Beruf. Wir halten verdammt nochmal unseren Arsch hin und jeder, wirklich jeder weiß dass man im Einsatz sterben kann. Es gehört zu jeder einsatzvorbereitenden Ausbildung dazu, dass man über Patientenverfügungen, Tesatamente, Vollmachten über den Tod hinaus und so weiter unterrichtet wird.
Wir bekommen vorher 100 Seitige Ordner, wo Checklisten für den Einsatz drin sind. Das geht von der Post umleiten über Geschäftsvollmachten, Kinderversorgung und Testament...
Gehört dazu, so traurig wie es ist. Was mich nur nervt, ist dass es der Regierung irgendwie nicht möglich ist, ein klares Ziel zu definieren.
Ich kann aber einen Auftrag nur mit einem Ziel erfüllen. Und der fehlt schon in der Strategie, wie solls dann mit der Taktik klappen???
Das ist die Suppe der Regierung, die wir Soldaten auslöffeln.


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k0550m
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 15:59
@StUffz

Regelt ein Testament in der Bundeswehr die Nachlassenschaften eines Bundesbürger oder regelrecht die Hinterlassenschaft an seine Familie, bei einer Aufprallgeschwindigkeit die bei gewissen Waffen sogar die Schallgrenze überwinden ist bedenklich ob diese Eintrittswunde nicht mehr Schaden anrichtet und einen Feind soweit ausschaltet, dass er nicht nur Kampfunfähig ist sondern auch das zeitliche segnet, auch wenn diese Anpassung an die europäischen Normen nicht in jedem Lande sofort zu bewältigen sind, ist dabei zu bedenken, eine Staatsform einzurichten die sich mit den Standarts der Nation im Gleichgewicht befindetet, nichts desto weniger bedenkt man dabei die Situationen in Afghanistan weiter zu entwickeln und die Mittel die jenes Land braucht zu Unterstützen, bei der Rangfolge der Clans und deren Köpfe des Staabes kann man jedoch noch bedenklicher weise hinzufügen, dass durch die Veröffentlichung der Videos unserer Kampfgruppen eine bessere Schulung von statten geht als die Vorort stationierten Wehrkräfte in Kampfsituationen diesen Menschen vermitteln, denn nur durch das Nachahmen und die Tragfähigkeit einer gewissen Last auf den Schultern dieses Staates, da die Begierde in ihnen ist sich dem Niveau der Staaten anzupassen, kommen Konflikt situationen zu stande und werden durch die wehrfähigen Mitmenschen des Planeten mit diesen in eine Kampfsituation geraten, zum einen haben diese Menschen keine sportliche Betätigung die ihnen ihr Potential entraubt und zum anderen ist dies ein Lenrprozess den bereits andere Staatenanwanden und meistens immer auf die Kriegsführung der Antike zurückzuführen ist, dennoch muss man hier immer wieder betonen, dass im Teutenburgerwald damals der Grundstein der Gurilliataktik angewendet wurde um die römischen Armeen zu besänfigen und sie in hinter ihren Limes zu binden.

Ein Feuergefecht welches sich über Stunden zieht kann nur von einem abgeschnittenen Trupp entstanden sein der keinerlei Feuerleitstelle zu seiner Verfügung hatte, dennoch ist ein Einsatz von Artillerie nicht gerade der Idealfall einer dynamischen Interaktion, sondern bereits bestehende Luftverbände die eine weitere Aufklärung und einen Standpunkt besitzen, weitere Ziele ohne Bodenunterstützung in Deckung zu halten und die Infantrie nur im äussersten Notfall der Landschafts bedingten Eingriffsstratiegrie zu verwenden, auch wenn ein Flugzeug zum damaligen Standpunkt weniger Produktionsmittel besass, musste eine Art Schützenfunktion bereits in die gepanzerten Truppen eingebunden werden, damit die landschaftliche Ausnutzung des Systems von bestand war und die Truppen auf offenem Feld nicht immer in das freie Feuer fiehlen.

Wenn man die NVA mit der BW vergleicht ist dort ein andere Standart angelegt worden in dem die Abhärtung der Soldaten auf die Körperlichkei gelegt wurde und nicht durch die psychologischen Vorkehrungen beigebracht wurden, dennoch ist ein Volk als Schutzfunktion des Staates von Vorteil entgegen der bewaffneten Streitmacht einer Nation.


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greenkeeper
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 16:12
@StUffz
StUffz schrieb:Sie bekämpfen die ISAF Truppen, damit sie freie Hand haben, den Mädchen die Schulbildung, Frauen das öffentliche Leben sowie ärztliche Behandlung zu entziehen. Um wieder willkürlich zu herrschen und Leuten aus Langeweile den Kopf abzuschlagen oder öffentliche Steinigungen durchzuführen.
Das soll der EINZIGE Grund sein warum da unten seit 8 Jahren keine Fortschritte gemacht werden, über die man sich zu berichten traut, also konkret mit Namen und Zahlen.

Es gibt schließlich einen internationalen Gerichtshof in Den Haag der meiner Meinung nach für solche Fälle auch zuständig ist. Bei den Serben machen sie es doch auch, siehe Srebrenica. Warum werden dann solche Fälle in Afghanistan nicht gleichwertig dort behandelt und verhandelt. Soviel zu meiner Verständnisresistenz.

Kann es nicht rein zufällig auch sein, dass einige da unten sich an dem bewaffneten Kampf beteiligen weil ihr Clan schon 'ne Menge Zivilisten bei Angriffen der ISAF verloren hat und Rache leider immer noch ein Teil ihrer KULTUR is? Vielleicht sogar die Mehrzahl. Weil sie eben kein Interesse an der westlichen Demokratie haben, die ihnen aufgezwungen werden soll und die für diesen Kulturkreis sicher so auf die schnelle auch einige für sie entscheidende kulturelle Nachteile hat?

Nenn mich naiv aber ich gebe Dir mal ein Beispiel. Is blöd ich weiß, aber ich kann leider nich besser veranschaulichen worauf ich hinaus will. Nimm an ein Trupp Dortmund-Fans entert die Veltins-Arena und zwingt alle anwesenden Schalke-Fans während des Spiels gegen Dortmund nur noch Dortmund-Klamotten zu tragen und für Dortmund und gegen die eigene Schalke-Tradition zu brüllen. :) Ok, bei Hertha mag das vielleicht derzeit funktionieren. ;) Ich hoffe Du verstehst was ich damit sagen will.
StUffz schrieb:Was willst du mir damit sagen?
Nochmal für dich, sie könnten alle noch am Leben sein, wenn die deutsche Politik in diesem Fall nich vollkommen versagt hätte und auch weiterhin versagen wird.
StUffz schrieb:Das gesamte Feuergefecht, wenn man es so nennen kann, war eher satire oder comedy, mit der Wirklichkeit hatte es absolut nichts, gar nichts zu tun.
Also mir hat es richtig Angst gemacht und meinen Entschluss bekräftigt nur im Falle äußerster Notwehr eine Waffe anzufassen und schon gar nicht in einem fremden Land.

*Spoiler* Konnte Rambo sogar verstehen dass er am Anfang trotz hübscher Blondine keine große Lust hatte den Job auszuführen. Am Ende is er im Gegensatz zur BW-Auslandstruppe sogar wieder nach Hause zurückgekehrt. Und die blonde Frau hat er trotzdem nich gekriegt. Hatte auch scheinbar überhaupt kein Interesse daran. ;) * Spoiler aus*

Alles Kintopp, ich weiß. Regt mich trotzdem irgendwie zum Nachdenken an.
StUffz schrieb:Das ist eben das doofe an unserem Beruf. Wir halten verdammt nochmal unseren Arsch hin und jeder, wirklich jeder weiß dass man im Einsatz sterben kann.
Eure Wahl, nich meine, also nich jammern sondern was ändern.
StUffz schrieb:Was mich nur nervt, ist dass es der Regierung irgendwie nicht möglich ist, ein klares Ziel zu definieren.
Da wird sie schon ihre Gründe für haben, da solltest Du mal nachfragen, wenn dir an deinem Job/Familie/Leben was liegt.
StUffz schrieb:Ich kann aber einen Auftrag nur mit einem Ziel erfüllen. Und der fehlt schon in der Strategie, wie solls dann mit der Taktik klappen???
Das ist die Suppe der Regierung, die wir Soldaten auslöffeln.
Ich sag's dir ja ungern aber noch mal: selbst schuld. Es ginge auch anders, meiner Meinung nach. Aber frag mich jetzt bitte nich im Detail wie ? Meine Vorschläge hab ich hier bereits dargelegt, die sind sicher verbesserungwürdig, keine Frage. Ich bin aber kein Politiker und will auch keiner werden. Ich sehe nur dass unsere in dieser Frage absolut keine Ahnung haben und es im Sommer 'ne Menge Tote mehr geben wird und die Mehrzahl der Verbrecher sicher nich darunter sein wird.

Gruß greenkeeper


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 18:58
k0550m schrieb: bei einer Aufprallgeschwindigkeit die bei gewissen Waffen sogar die Schallgrenze überwinden ist bedenklich ob diese Eintrittswunde nicht mehr Schaden anrichtet und einen Feind soweit ausschaltet, dass er nicht nur Kampfunfähig ist sondern auch das zeitliche segnet,
Zum einen weise ich dich nochmal auf einen Satzbau hin, den jeder hier versteht. Wo ist denn das Problem so zu schreiben, wie es alle anderen auch tun?
Reichen dir dir Verwarnungen nicht?


So, jetzt zu deinem hirnverbrannten Blödsinn den du hier verbreitest. Ja, der sogenannte Gewebeschock durch Überschallmunition, den Witz erzählt man jedem in der Grundausbildung.
Jetzt mal ein kleines Rechenbeispiel:
Eine Heckler und Koch P8 (Standartpistole der BW) hat eine Mündungsgeschwindigkeit von 360m/s. Um auf Stundenkilometer zu kommen, muss man das mal 3,6 nehmen.
Ergebnis: 1269km/h Überschall.
G36 Mündungsgeschwindigkeit:920m/s entspricht 3312km/h dreifache Schallgeschwindigkeit.
Ich sags dir mal so frei raus: Es gibt keine Militärwaffen mehr, die Unteschall schiessen, das war im zweiten Weltkrieg schon vorbei.
Der sogenannte Gewebeschock durch Überschallmunition ist QUATSCH, BLÖDSINN, IDIOTISCH. Diese Legende beruht auf den Wirkungen der 7,62mm Munition, die durch die hohe Masse und Energieabgabe dazu führte, das der Getroffene paralysiert wurde und erstmal zusammenbrach. Keineswegs starb er aber durch deine moderne Legende.


Es gibt kein Testament der Bundeswehr, jeder schreibt sein Testament immer noch selber.
Ein Feuergefecht welches sich über Stunden zieht kann nur von einem abgeschnittenen Trupp entstanden sein der keinerlei Feuerleitstelle zu seiner Verfügung hatte, dennoch ist ein Einsatz von Artillerie nicht gerade der Idealfall einer dynamischen Interaktion,blablabla
Schreib richtig oder gar nicht.
Allein der erste Teil deines sogenannten Satzes zeigt, das du von sowas so viel Ahnung hast, wie eine Kuh vom Eishockey.
Deine heißgeliebte NVA war genauso wie die Bundeswehr bis 91 auf den grossen Vaterländischen Krieg vorbereitet, nicht auf asymetrische Kriegsführung.
Die Gefechte bei Charrdarar sind auf Kompanieebene geführt worden, für Gefechte mit Handwaffen wie das G36, MG4, PzF3 und Gramawa braucht es keine Feuerleitstelle, sondern das regeln die Zugführer.


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 19:11
@greenkeeper
greenkeeper schrieb:Das soll der EINZIGE Grund sein warum da unten seit 8 Jahren keine Fortschritte gemacht werden, über die man sich zu berichten traut, also konkret mit Namen und Zahlen.

Es gibt schließlich einen internationalen Gerichtshof in Den Haag der meiner Meinung nach für solche Fälle auch zuständig ist. Bei den Serben machen sie es doch auch, siehe Srebrenica. Warum werden dann solche Fälle in Afghanistan nicht gleichwertig dort behandelt und verhandelt. Soviel zu meiner Verständnisresistenz.
Wollen wir uns weiter im Kreis drehen ja???
Machen wir gerne... wenn du so viel Spass am Karusellfahren hast.

Hab ich irgendwo geschrieben das das der EINZIGE GRUND ist??? NEINNEINNEINNEINNEINNEIN.
Ich habe auf etlichen Seiten klar und deutlich angeprangert, dass in den ersten Jahren sich ganz klar ausgeruht wurde, statt mit allen Mitteln ein sicheres Umfeld zu schaffen, Viele Aufbauorganisationen ins Land zu holen und diese von einer Stelle aus zu koordinieren.
Ja, das hab ich schon mehrere Male angesprochen, das ist ein sehr erheblicher Grund dafür, dass man dort nicht vorankommt.

So, die Serben machen es so, warum? Weil dort EIN KNILCH FÜR DEN TOD VON HUNDERTEN UND TAUSENDEN VERANTWORTLICH IST.
In Afghanistan sind es viiiiiiiiieeeeeeele Einzeltäter. Kleine Banden, Gruppierungen und Spinner.
Die werden, weil nämlich Afghanistan auch einen Anspruch auf diese Kerle erhebt von den Afghanen auch verurteilt. Denn auch die Afghanen haben Gefängnisse. Vor ein oder zwei Jahren kam mal ganz populär ein gescheiterter Selbstmordattentäter ins Fernsehen, der dort auch verurteilt wurde.
Die machen das dann intern...
Klappt auch.
Spart aber vor allem teure Chefankläger in Den Haag und die Unterbringung kleiner Kopfabschläger. Sowas geht nämlich in Afghanistan viel billiger.

Da ich keine Ahung von Fußball habe, bleibt mir dein Smiley schleierhaft.
Aber:
Es gibt mit Sicherheit einige, die auch mitmachen, weil irgendwer ausser Verwandtschaft mal umgekommen ist. Aber lange nicht alle, denn vielerorts gibt es auch so ne Art Blutgeld bei denen die familie finanzielle Entschädigung erhält, damit ist für sie die Sache aus der Welt, so komisch es klingt.
In den ersten Kontingenten hatten wir deswegen extreme Probleme mit Eltern, die ihre Kinder vor unsere Autos geschubst haben. Bis man das Geld soweit runtergeschraubt hatte, dass es sich für die Eltern nicht mehr lohnte, klingt hart, ist aber so.
greenkeeper schrieb:Eure Wahl, nich meine, also nich jammern sondern was ändern.
Ich jammere nicht, ich stelle fest. Genauso wie du wohl feststellen wirst, dass du, wenn du Auto fährst tanken musst, stelle ich fest, dass Soldaten, wenn sie in den Krieg gehen, sterben. Ist eben so.
greenkeeper schrieb:Nochmal für dich, sie könnten alle noch am Leben sein, wenn die deutsche Politik in diesem Fall nich vollkommen versagt hätte und auch weiterhin versagen wird.
Nochmal für dich: Sie wussten alle, was sie für einen Job hatten und sie wussten auch, dass er tödlich ist.
Isso.


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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 19:28
blablabla Kriegsführung der Antike zurückzuführen ist, dennoch muss man hier immer wieder betonen, dass im Teutenburgerwald damals der Grundstein der Gurilliataktik angewendet wurde um die römischen Armeen zu besänfigen und sie in hinter ihren Limes zu binden.
Die Varusschlacht fand aller Wahrscheinlichkeit in Kalkriese statt, da der Teutoburger Wald diesen Namen erst im 19.Jhdt erhielt. Das ist aber auch nicht erst seit gestern sondern schon seit der vorletzten Jahrhundertwende bekannt....


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greenkeeper
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Afghanistan, die Luft wird dicker

25.04.2010 um 20:49
@StUffz
StUffz schrieb:Wollen wir uns weiter im Kreis drehen ja???
Is bei Meinungsverschiedenheiten nun mal so dass man sich ziemlich lange im Diskussionskreis dreht bis man irgendwie den kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden hat. Immer noch besser als mit der Knarre aufeinader losgehen oder? Also mir gefällt das jedenfalls so besser.

Ich will dich da auch nich in Illusionen wiegen wie die Stimmung an der "Heimatfront" so is.
Da ich keine Ahnung von Fußball habe, bleibt mir dein Smiley schleierhaft.
Nich so schlimm, sollte nur bedeuten, dass ich als Freund der Hertha derzeit keine Probleme hätte mir im Spiel gegen Dortmund auch 'nen Dortmundshirt überzustreifen. Da brauchte man mir nich mal 'ne Knarre an den Kopf zu halten, so maßlos enttäuscht bin ich von diesem "Hauptstadt"-Verein, fast noch mehr als von unserer Afghanistanpolitik, denn die is ja schon seit Jahren vorhersehbar. Sorry für offtopic, nur so als Erklärung.
StUffz schrieb:Die Varusschlacht fand aller Wahrscheinlichkeit in Kalkriese statt, da der Teutoburger Wald diesen Namen erst im 19.Jhdt erhielt. Das ist aber auch nicht erst seit gestern sondern schon seit der vorletzten Jahrhundertwende bekannt...
Auch so ein Märchen dass einem gerne erzählt wird, die Wahrscheinlichkeit wird immer geringer, und es geht wie immer um Geld und Subventionen, wenn auch nich in dem Ausmaß wie in Afghanistan. Deshalb is auch zum 2000.Varusschlachttag (Herbst 2009) da kein großer Aufriss drum gemacht worden, weil man eine Blamage befürchtete. Ebenso ein Beispiel für unterschlagene Information. Passt also auch ganz gut zum Thema. ;)

Ich hatte dazu mal hier einen Thread am laufen, wenn's dich interessiert:

Diskussion: Germanische Verschwörung im Jahre 9 A.D.

Is eben wichtig heutzutage alles zu hinterfragen was einem die Medien so vorsetzen.

Nichts anderes mache ich hier. Es kann also noch 'ne Weile im Kreis gefahren werden.

Gruß greenkeeper


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taothustra1
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Afghanistan, die Luft wird dicker

26.04.2010 um 14:59
@Lir


Ich finde du hast so Recht!
Aber warum sehen die Leute das nicht und warum kann man so viele nicht aufklären?
Die glauben wirklich auch wenn man ihnen die wahren Gründe erklärt, daß man dort der Bevölkerung helfen müsste und die bösen Taliban vertreiben müsste.
Warum erkennen das Wahre nur so wenige? Mir tut das immer so weh und ich fühle mich ganz hilflos :-(


Nun ganz so schlimm ist es nicht, tatsächlich läßt es sich in der Afghanistanfrage längst nicht mehr an der Dummheit oder am Desinteresse des Wahlvolkes festmachen, da mittlerweile tatsächlich eine klare Mehrheit der Bevölkerung gegen die deutsche Beteiligung ist.
So gesehen sind wir also eigentlich schon weit gekommen.
Allerdings - und das ist in diesem Fall das eigentliche Problem - scheint dies
(die Meinung bzw der Wille des Volkes) regelrecht am A... vorbeizugehen.

Das liegt daran, daß hier gegenüber Amerika Gehorsam geleistet wird.
Das kann man auch daran erkennen, daß die SPD sich bereits vor den Wahlen in NRW für die Fortführung des Afghanistaneinsatzes ausgesprochen hat.
Und das obwohl sie bei anderslautenden politischen Absichten mit Sicherheit die Wahlen gewinnen könnte.

Das ist das eigentlich wirklich fatale, dem Wähler wird auf diese heimtückische Weise von vorneherein das Mitspracherecht entzogen.

Da bleiben kaum noch Parteien die 2 Drittel der Westphalen wählen könnten um den Politikern klarzumachen wo es langgeht.

Erstaunlich ist dieses Verhalten der SPD schon, da sie in der Vergangenheit immer darauf bedacht waren in ihren Wahlversprechen das anzubieten was dem Wähler von der Konkurrenzpartei verweigert wurde.

Wie lange ist also der Arm der Amerikaner wirklich oder ist es die Wirtschaft die sich von dem Konflikt Profite erhofft wovon das unaufgeklärte Volk noch gar nicht ahnt wo solche herkommen sollen ?

Da bleibt viel Raum für Hinterfragungen, denn da ist ganz offensichtlich einiges Faul mit dieser Afghanistangeschichte.


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taothustra1
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26.04.2010 um 15:10
@eckhart


Das ist ganz wichtig, dass solche Völker von selbst darauf kommen.
Von außen lässt sich das nicht erzwingen.
Wird es trotzdem gemacht, suchen die Konflikte ein anderes Ventil oder die Konflikte werden praktisch unter Druck eingesperrt
Sie können nicht entweichen. Die Situation ähnelt einem Schnellkochtopf, der sich nicht abschalten lässt.


Wenn man es prazise formulieren möchte, dann könnte man auch sagen, daß es dazu führt, daß sich ein solches Volk gegen die fremden Eindringlinge solidarisiert, weil ihnen das eine angestammte Übel doch als das Kleinere gegenüber einer Fremdherrschaft mit installierter Marionette erscheint.

Tatsächlich zeichnen sich solche Entwicklungen mittlerweile unübersehbar ab.
Selbst die von dem Amis installierte Marionette Karsai hat öffentlich sogar schon damit gedroht zu den Talibans überzulaufen.

Irgendwie führt diese Entwicklung schon unweigerlich zu der Frage :

"Kann es sein, daß da ganz andere (geheime) Ziele verfolgt werden, als die offiziell vorgegebenen"

Ich bin mir ziemlich sicher, daß es so ist.
Aber leider ist der Moment des Mitspracherechtes des Wahlvolkes in Form eines X erst abgegeben worden und das bedeutet 4 Jahre lang kann man zwar viel meckern, aber die Verantwortlichen können sich getrost einen Dreck darum scheren und in 4 Jahren hat der Wähler sowieso wieder alles vergessen und leider haben sie da nicht einmal so unrecht.


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Badbrain
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26.04.2010 um 15:11
@taothustra1

Mag alles sein was Du schriebst, nur D hat leider auch eine Verantwortung innerhalb der NATO und nur darauf stützt sich der Gehorsam gegenüber Amerika. Aber wir können ja austreten...ist ein beliebtes Thema...


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26.04.2010 um 15:48
US-Spezialeinheiten töten Top-Talib bei Kunduz

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,691269,00.html
Massive Attacke gegen die Taliban im Norden Afghanistans: Bei einem von den USA angeführten Präzisionsluftschlag wurde der Schattengouverneur der Provinz Kunduz getötet. Deutsche Einheiten waren an der Aktion offenbar nicht beteiligt.
Der Taliban-Kommandeur sei "an allen Aspekten der Militäroperation (der Aufständischen) in der Provinz Kunduz" beteiligt gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Isaf. Er sei verantwortlich dafür gewesen, Zielprioritäten zu setzen, Waffen zu verteilen und Angriffe gegen ausländische und afghanische Sicherheitskräfte zu leiten.
Mal schauen, ob sich die Lage durch diese Tötung verändern wird. Wahrscheinlich wird aber bald schon ein neuer Schattengouverneur ernannt werden.


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taothustra1
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Afghanistan, die Luft wird dicker

26.04.2010 um 16:38
@Badbrain


Mag alles sein was Du schriebst, nur D hat leider auch eine Verantwortung innerhalb der NATO und nur darauf stützt sich der Gehorsam gegenüber Amerika. Aber wir können ja austreten...ist ein beliebtes Thema...


Verantwortung ist eine Sache, blindes und stumpfsinniges Mitläufertum aber eine andere.

Bis heute ist kein schlüssiger und nachvollziehbarer Grund genannt worden warum unser Land sich an diesem Krieg beteiligt.

Nichts als Unsinn und Halbwahrheiten.

Die Nato ist jedenfalls von Afghanistan nie angegriffen worden, also ist auch nie ein Verteidigungsfall eingetreten.

Die Argumente dafür sind alle nur zurechtgebogen und erlogen und das kapiert allmählich sogar schon das vielgescholtene sogenannte "dumme Wählervolk"

..und das will etwas heißen.


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26.04.2010 um 19:35
@taothustra1

Neja ein Grund wäre vielleicht erstmal ein generelles Sicherheitsbedürfnis. Wenn die Talipan die Al Qaida dabei unterstützen, in Afghanistan "Terrorcamps" zu führen, Terroristen auszubilden, um dann damit den Westen anzugreifen wie es nun mal am 11. September geschehen ist, hat auch Deutschland ein Interesse daran den internationalen Terrorismus zu bekämpfen. Natürlich war Deutschland in der Vergangenheit nicht erste Wahl solcher Angriffe, dennoch denke ich dass Terroristen nicht davor zuschrecken werden.
Außerdem ein Destabilisierung Pakistans (das sehr mit Afghanistan verbunden ist = -"AfPAK") mit seinen Atomwaffen kann der Westen nicht zulassen. Die Gewalt könnte Auswirkung auf die ganze Region haben, in der sich zwei drittel aller Erdgas und Erdölvorkommen (die sich wirtschaftlich nutzen lassen) stammen. Also haben wir hier in Afghanistan auch einen "geostrategischen Grund", den Talipan nicht das Feld zu überlassen. Nach meiner Meinung ist auch nicht die Bundeswehr an dieser Miserie Schuld. Schuld sind die Politiker, die es versäumt haben der Bevölkerung zum einen die wahren Gründe zu nennen und zum anderen eine bedingt betriebsbereite Bundeswehr nach Afghanistan geschickt haben. Mangelnde Ausrüstung (fehlende Kampf- Transporthubschrauber, fehlende Artillerie, fehlende Möglichkeiten der Beobachtung des Feindes, z.B. mit Drohnen usw usw usw usw) mangelnde Ausbildung und fehlende Rückendeckung seitens der Politik haben erst die Bundeswehr in diese Situation gebracht. Wäre man von Anfang im "ruhigen Norden" (wie es am Anfang hieß), hart gegen Aufständische vorgegangen, hätte das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungshilfe) gleich die Entwicklungshilfe gezielter auf die Bedürfnisse jedes Volksteil/stamm wert gelegt, wären wahrscheinlich weit weniger Soldaten gefallen.

Ein Abzug wäre genau das falsche Signal, gegenüber den Talipan, als auch gegenüber unseren Verbündeten.


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