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Afghanistan, die Luft wird dicker

6.031 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Terrorismus, Bundeswehr, Afghanistan, Ausland, Taliban, Auslandseinsatz

Afghanistan, die Luft wird dicker

23.06.2011 um 13:22
NAja ich mach mir schon Sorgen um unsere Truppen, allerdings muss es ja so kommen bevor Politiker und Führung aufwachen und Gegenmaßnahmen ergreift.

Wie gesagt völlig naiv angegangen der Einsatz, und zuhause Politiker die Glauben Afghanistan ist ein Land wie jedes andere.


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23.06.2011 um 13:24
Oh meine Kopfschmerzen...
Am 23. Juni um 7.03 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (9.33 Uhr Ortszeit) wurden bei einem technischen Defekt an einem Schützenpanzer Marder 500 Meter nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus drei deutsche ISAF-Soldaten verletzt.

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYu9DoJAEITfaJfzJxg7CI3GykaxW2Alm3AHuVslMT68e4UzyRQz3-ADzYHeMpLKHGjCO7a9...


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23.06.2011 um 14:25
Nach den USA künden auch andere Länder den Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan an. Damit wird der Strategiewechsel des Westens immer offensichtlicher. Dieser setzt nicht mehr auf einen militärischen Sieg gegen die Taliban. Weiter gestärkt werden sollen die afghanischen Sicherheitskräfte.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/afghanistan_truppenabzug_usa_nato_1.11026295.html
Bin ja schon gespannt was mit den Taliban in so 5 Jahren sein wird...
Am Schluss gehört ihnen dann Pakistan und Afghanistan und sie nennen es Talibanien. :D
Hab irgendwie das Gefühl, dass die ganze Aktion nichts brachte ausser ein bisserl Zeit.
Aber ich lass mich gern von der Zukunft , eines besseren belehren.
Es wär schon schön, wenn die Menschen da unten nicht alle für nichts gestorben wären.


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secytron
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23.06.2011 um 16:35
Youtube: Bundeswehr in Afghanistan: Die gelähmte Armee


Peinlich, durchaus peinlich.
Man sollte sich die US Armee oder frühere deutsche Armeen zum Vorbild nehmen, in der jetzigen Form ist die die deutsche Armee paralysiert.


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25.06.2011 um 16:47
So das die Feinde von Gewalt und Freunde der Afgahnischen Zivilbevölkerung nicht nachkommen jetzt ich jetzt mal eine Nachricht über die "Heldenhaften Wiederstandskämpfer" hierein


http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-viele-tote-bei-selbstmordanschlag-auf-provinz-krankenhaus-1.1112352

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe: Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Autobombenanschlag in der östlichen Provinz Logar mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen, Behörden zufolge wurden 40 Personen verletzt. Präsident Karsai warnt vor einem Strudel des Terrors.


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25.06.2011 um 23:26
@Fedaykin
Die Opferzahlen wurden nach oben korrigiert auf 60 und 120 verletzten.
«Dieser Anschlag wurde nicht von unseren Kämpfern verübt», sagte ein Taliban-Sprecher. Seine Organisation würde niemals Spitäler angreifen. «Wir ermitteln gerade, wer hinter dem Anschlag steckt.»
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/60_tote_bei_anschlag_auf_afghanisches_spital_1.11051055.html
CSI Kabuhl - Die Taliban ermittelt :D

So und nun noch ein Artikel der die Befürchtungen von mir widerspiegelt:
Die von der Nato angeführte Internationale Schutztruppe (Isaf) ist von einem Sieg gegen die aufständischen Taliban weit entfernt. Die Sicherheitslage ist so prekär wie nie zuvor während der zehnjährigen Militärintervention. Die Taliban und andere mit ihnen verbündete Extremistengruppen beherrschen weite Teile des Südens und Ostens und haben ihren Einfluss auch im Norden und Westen des Landes ausbauen können. Im letzten Jahr kamen so viele ausländische Soldaten und afghanische Zivilisten ums Leben wie nie seit dem Sturz der Taliban 2001.

Um den Vormarsch der Aufständischen zu stoppen, haben die Vereinigten Staaten ihre Truppen im letzten Jahr um 30 000 Mann verstärkt und in den südlichen Provinzen Kandahar und Helmand eine Grossoffensive lanciert. Obama sagte in seiner Rede am Mittwochabend, die USA begännen ihren Truppenabzug aus einer Position der Stärke heraus. Man habe den Taliban schwere Verluste beigebracht. Durch die Truppenverstärkung hätten wichtige Landesteile stabilisiert werden können. Seine militärischen Berater ziehen jedoch eine weniger optimistische Bilanz. Der abtretende amerikanische Isaf-Kommandant, General David Petraeus, hat für einen deutlich langsameren Abzug plädiert. Er befürchtet, dass die jüngsten militärischen Erfolge im Süden durch den Teilabzug zunichte gemacht würden. Auch andere hohe Militärs in Afghanistan sind der Ansicht, dass die Gewinne erst konsolidiert werden müssten, bevor an eine Truppenreduktion zu denken sei.


Die Mehrheit der Afghanen zweifelt stark daran, dass die einheimischen Sicherheitskräfte in der Lage sein werden, Ende 2014 die Verantwortung zu übernehmen. Laut dem Plan soll die Armee bis im Oktober auf 170 000, die Polizei auf 134 000 Mann anwachsen. Von diesem Ziel sind beide Institutionen jedoch weit entfernt, nicht zuletzt, weil viele Rekruten schon nach kurzem wieder desertieren. Die Fusssoldaten sind zudem schlecht ausgebildet und ungenügend ausgerüstet. Eine beträchtliche Zahl der Polizisten ist drogenabhängig, andere sympathisieren mit den Aufständischen. Viele im Offiziersrang wiederum sind zutiefst korrupt.

Selbst afghanische Regierungsvertreter geben hinter vorgehaltener Hand denn auch zu, dass die einheimischen Sicherheitskräfte den enormen Herausforderungen nicht gewachsen seien und der Abzug der westlichen Truppen fatale Auswirkungen auf die Sicherheitslage haben werde.

Obama sprach von einem Licht am Ende des Tunnels. Die meisten Afghanen halten eine neuerliche Eskalation des Bürgerkrieges oder eine Unterjochung durch die Taliban jedoch bereits für eine ausgemachte Sache. Die Nato wird zwar noch bis Ende 2014 in Afghanistan bleiben und hat der Bevölkerung versprochen, sie im Fall einer Verschlechterung der Lage nicht im Stich zu lassen. Das jüngste Signal aus Washington hat die verbreitete Angst aber weiter geschürt, dass sich der Westen – wie nach dem Abzug der Sowjetunion 1989 – einmal mehr aus dem Staub machen und Afghanistan im Chaos zurücklassen lassen werde.

Lokale Regierungsvertreter in Kandahar haben bereits vor Obamas Ankündigung geklagt, dass sie auf verlorenem Posten stünden. Die Taliban drohten den Stammesältesten, sie zu töten, wenn sie mit der Regierung kooperierten. Angesichts des drohenden Truppenabzugs bleibe den Leuten gar nichts anderes übrig, als sich mit den Taliban zu arrangieren, sagte der Gouverneur eines Distriktes. Höchstwahrscheinlich würden diese ja bald wieder die Macht in der Provinz übernehmen.

Die Zeit läuft für die Taliban. Sie müssen nur noch ausharren, bis der Feind abzieht. Im besten Fall einigen sie sich danach mit Präsident Karzai auf eine Machtteilung, im schlimmsten Fall übernehmen sie weite Teile des Landes mit Gewalt.
Ganzer Artikel hier:
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_geplante_abzug_verunsichert_die_afghanen_zutiefst_1.11047416.htm...


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25.06.2011 um 23:33
Das Land kannst du vergessen


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greenkeeper
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26.06.2011 um 09:46
Das der Afghanistan-"Einsatz" ein Guerillia-Krieg wird wußte man von Anfang an. Welche Erfahrungen Deutschland im 2.Weltkrieg mit dieser Art von Krieg gemacht hat ist auch bekannt, wurde aber bis jetzt gerne in der Öffentlichkeit verdrängt.

Guerilla-Krieg bedeutet in IMMER ZUERST Terror gegen die Zivilbevölkerung, sollte man als Militärexperte eigentlich auch wissen. Die einen missbrauchen die Zivilbevölkerung als Schutzschild, die anderen können Freund und Feind nich unterscheiden. Das ALLES wußte man, BEVOR BW-Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung unter dem VORWAND des Beschützens von Witwen und Waisen da runter geschickt wurden.

Ich kann noch nachvollziehen, dass die Bundesregierung um 2001 nur die Wahl zwischen Pest und Cholera (Irak oder Afghanistan) hatte, wobei ich einsehe das Cholera in dem Fall noch die bessere Alternative war, da hier bedeutend weniger BW-Angehörige ihr Leben lassen mussten als es im Irak wahrscheinlich der Fall gewesen wäre.

Aber spätestens ab 2003 hätte man sich intensiv um einen Abzug der BW-Truppen aus Afghanistan bemühen müssen, statt dessen hat man es einfach so weiter laufen lassen. Is ja nur die Bundeswehr, die dort verheizt wird. Und bis jetzt sind die Verluste der BW ja auch noch verhältnismäßig gering. Trotzdem sind die Soldaten dort absolut umsonst gestorben und haben nichts bewirkt was nach dem Abzug der BW dort nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. :(

Aus meiner Sicht gab und gibt es nur zwei Alternativen für die dortige Kriegsführung. Entweder die harte Gangart, so wie die USA in Vietnam (ging schief) oder die Deutschen mit ihrer SS in Weißrussland (eine absolute Katastrophe) oder man zieht sich zurück und hält sich da einfach raus, bzw. versucht politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu nehmen. Die Russen haben das nach 10 Jahren begriffen, warum braucht die NATO dafür auch noch mal 10 Jahre. Kapier ich echt nich. Ergibt für mich nur dann einen Sinn, wenn man vollkommen andere Interessen dort hat, als man sie nach außen hin der eigenen Bevölkerung kommuniziert.

Und noch mal, die BW is nich die SS und das sollte auch so bleiben, wenn es nach mir ginge.

Gruß greenkeeper


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26.06.2011 um 10:23
@greenkeeper
Dass man im Irak nicht interveniert hat, lag wohl auch am Tatbestand.
Dass Curveball gelogen hat, wusste der BND schon vor dem Krieg. Man hat ja auch die Amis informiert.. aber die hatten so spass an der Story mit den Massenvernichtungswaffen, dass es ihnen egal war. Dann hört man Aussagen von Amerikanischen Soldaten, denen anscheinend gesagt wurde, dass Sadam hinter 9/11 steckt.. was ja bekanntlich Unsinn ist.
Der Irakkrieg war nicht zu rechtfertigen.
Die Spur zu 9/11 ging via Taliban/Alkaida(Afghanistan) zurück auf Pakistan und Saudiarabien.
Alkaida heisstja bekanntlich " die Quelle", ist sie aber nicht. Die Quelle ist woanders.

Dass Afghanistan ein Griff in die Kloschüssel war, liegt daran, dass man versuchte ein Schiff leerzupumpen ohne die Lecks zu verschliessen.
Das Problem war nie Afghanistan. Afghanistan war wie immer in der Geschichte ein Spielball ausländischer Mächte.
Die Taliban waren das Problem. Die Taliban waren aber keine afghanische Erfindung, sondern auch nur eine Besatzungsmacht einer bzw. mehrer ausländischer Mächte. Naja ok ein Afgahniascher Stamm war da mit von der Partie... Aber das ganze EQ und Geld stammt aus dem Ausland, genauso wie auch der Grossteil der talibanischen Söldner.
Diese ausländischen Mächte hat man zur Kooperation gedrängt. Diese Kooperation war aber nicht wirklich vorhanden.
Und so versuchte man das Schiff leerzupumpen wärenddem dauernd neues Wasser durch die Lecks eindrang. Stellt man die Pumpen ab, läuft das Schiff voll und geht unter, weil man diese Lecks bis heute nicht verschlossen hat.
Und die Crew des Schiffes einfach nicht in der Lage ist sich dagegen zu wehren.


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26.06.2011 um 10:38
@greenkeeper
Das war übrigens auch der Grund fürs Scheittern der UDSSR. Nicht die Guerillas. Die waren eingekesselt im nördlichen Gebirge und haben tapfer Widerstand geleistet, ja. Aber vertrieben wurden die Russen durch ausländische Mächte , nicht den afghanischen. Die Afghanen hätten das alleine nie hingekriegt... und sie kriegens auch heute nicht hin.
Wie gesagt: Afghanistan war und ist ein Spielball ausländischer Mächte. Und man kann dort nicht gewinnen, wenn man sich nur um Afghanistan kümmert udn nicht um die Mächte dahinter.


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27.06.2011 um 18:54
Militärexperte eigentlich auch wissen. Die einen missbrauchen die Zivilbevölkerung als Schutzschild, die anderen können Freund und Feind nich unterscheiden. Das ALLES wußte man, BEVOR BW-Soldaten mit mangelhafter Ausrüstung unter dem VORWAND des Beschützens von Witwen und Waisen da runter geschickt wurden.
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was erwartest du wenn Ökopartei und Brüder zur Sonne in einnen Krieg ziehen.


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27.06.2011 um 18:57
Ich kann noch nachvollziehen, dass die Bundesregierung um 2001 nur die Wahl zwischen Pest und Cholera (Irak oder Afghanistan) hatte, wobei ich einsehe das Cholera in dem Fall noch die bessere Alternative war, da hier bedeutend weniger BW-Angehörige ihr Leben lassen mussten als es im Irak wahrscheinlich der Fall gewesen wäre.
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nein, man hatte durhaus die Möglichkeit seinen Einsatz anzupassen, zumal die beiden Konflikte für die NATO nicht im zusammenhang stehen.


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Aber spätestens ab 2003 hätte man sich intensiv um einen Abzug der BW-Truppen aus Afghanistan bemühen müssen, statt dessen hat man es einfach so weiter laufen lassen.
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aha einfach 2 Jahre ahängen ohne Ziel und dann verpissen?


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Is ja nur die Bundeswehr, die dort verheizt wird. Und bis jetzt sind die Verluste der BW ja auch noch verhältnismäßig gering.
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ist nen Wiederspruch geringer Verluste und Verheizen.
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Trotzdem sind die Soldaten dort absolut umsonst gestorben und haben nichts bewirkt was nach dem Abzug der BW dort nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. :(
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was passiert wenn man ohne Plan, Gutgläubig ohne Siegesstrategie in so einen Krieg geht.


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28.06.2011 um 14:58
Wie peinlich :D ;)
Als Frau verkleideter Top-Terrorist festgenommen

Der Chef der Terrorgruppe "Islamische Bewegung Usbekistans" und zwei weitere Terroristen hatten sich mit Burkas getarnt.

Ein als Frau verkleideter Anführer einer Terrorgruppe mit Verbindungen zur al-Qaida ist nach Angaben der Nato im Norden Afghanistans festgenommen worden. Der Leiter der "Islamischen Bewegung Usbekistans" sowie zwei seiner Kameraden wurden demnach in der Nacht zum Dienstag bei einer Operation in der Provinz Kundus aufgegriffen.

Die Männer, deren Namen nicht genannt wurden, trugen den Angaben zufolge Ganzkörperschleier, sogenannte Burkas. In den vergangenen zwei Monaten seien etliche Extremisten festgenommen worden, die sich als Frauen verkleidet hätten, um sich vor den Sicherheitskräften zu verbergen, hieß es weiter.
http://www.welt.de/politik/ausland/article13455346/Als-Frau-verkleideter-Top-Terrorist-festgenommen.html


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greenkeeper
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28.06.2011 um 19:05
Fedaykin schrieb:was erwartest du wenn Ökopartei und Brüder zur Sonne in einnen Krieg ziehen.
Ich erwarte einfach dass sie nicht in den Krieg ziehen, mehr nich. Ich wurde enttäuscht, keine Frage. :-(

Na ja und vom Deutschen Parlament erwartete ich immer dass eine Mandatsverlängerung für Afghanistan mit überzeugender Mehrheit abgelehnt wird. Ich wurde wieder enttäuscht, so kann's gehen. :-(

Aber von meinen Leuten is keiner sinnlos in Afghanistan gestorben. Von daher noch mal Glück gehabt.
Fedaykin schrieb: ... zumal die beiden Konflikte für die NATO nicht im zusammenhang stehen.
Für die USA schon und die sind nun mal Mitglied der NATO oder sind sie schon ausgetreten, ohne dass ich es mal wieder mitbekommen habe. Ohne 911 keine Irak/Afghanistan-Krieg, auch wenn du es mal wieder nich wahrhaben willst.
Fedaykin schrieb:aha einfach 2 Jahre ahängen ohne Ziel und dann verpissen?
Das erfolglose Projekt beenden würde ich sagen, aber verpissen is vielleicht in deinen Kreisen der gepflegtere Ausdruck. Wenn das Ziel nich erreichbar is, dann sollte man es aufgeben, bevor es anfängt Menschenleben zu kosten.
Fedaykin schrieb: ... ist nen Wiederspruch geringer Verluste und Verheizen.
Für mich nich unbedingt, man kann auch einen einzelnen Menschen verheizen, in dem man ihn fahrlässig sinnlos sterben lässt. Is aber nur meine Interpretation dieses Begriffs. In der deutschen Geschichte sind wir da ja ganz anderes gewöhnt. Dagegen sind die Verluste in Afghanistan doch nur Peanuts würde jetzt ein ehemaliger Vorstand der Deutschen Bank sicher sagen. So verschieden können Meinungen sein. :(
Fedaykin schrieb: ... was passiert wenn man ohne Plan, Gutgläubig ohne Siegesstrategie in so einen Krieg geht.
Ich würde eher sagen was passiert wenn man in einen Krieg geht, der mit Verteidigung der Heimat nichts zu tun hat, auch wenn es einem dauernd von oben eingeredet wird. Is aber in der Deutschen Geschichte schon öfter passiert, von daher nichts unbedingt Neues. Wir werden es eben nie lernen. :(

Gruß greenkeeper


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greenkeeper
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28.06.2011 um 19:11
Larry08 schrieb:Der Chef der Terrorgruppe "Islamische Bewegung Usbekistans" und zwei weitere Terroristen hatten sich mit Burkas getarnt.
Sind das auch Taliban? Ich dachte die Taliban wären Paschtunen und keine Usbeken. So kann man sich wieder mal irren. :-(

Gegen wen führen wir da nun eigentlich Krieg: Al-Kaida, Taliban, usbekische Islamisten? Viel Feind, viel Ehr. Na Hauptsache unser Parlament sieht da noch durch. :(

Gruß greenkeeper


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29.06.2011 um 17:14
Für die USA schon und die sind nun mal Mitglied der NATO oder sind sie schon ausgetreten, ohne dass ich es mal wieder mitbekommen habe. Ohne 911 keine Irak/Afghanistan-Krieg, auch wenn du es mal wieder nich wahrhaben willst.
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ja das die Kriege unter Bush aufeinander Beruhen ist klar, aber das ändert nichts daran das der Irak Krieg nicht unter der NATO laufen konnte, bzw man konnte sich nicht auf den V Fall berufen.


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Das erfolglose Projekt beenden würde ich sagen, aber verpissen is vielleicht in deinen Kreisen der gepflegtere Ausdruck. Wenn das Ziel nich erreichbar is, dann sollte man es aufgeben, bevor es anfängt Menschenleben zu kosten.
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Hast du echt so naive Vorstellungen vom Weltgeschehen? Blos warum bist du dann nicht so konsequent und verzichtest von vornherein auf den Einsatz, das kommt besser an als kurz vorbeischauen und dann alle Sitzen lassen.

Und tja wer Schon das Risiko für Menschenleben auf Null minimieren will, der sollte sich dann völlig von der Weltbühne zurückziehen




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Für mich nich unbedingt, man kann auch einen einzelnen Menschen verheizen, in dem man ihn fahrlässig sinnlos sterben lässt. Is aber nur meine Interpretation dieses Begriffs.
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Verheizen bezeichnet in dem Jargon das rüchsichtslose Einsetzen von Kräften, sollte das aber der FAll sein dürfte die Verlustquote wohl kaum im Promilliebereich Liegen.


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29.06.2011 um 20:08
Die Anzahl der Sicherheitsrelevanten Zwischenfälle ist erstmal seit Jahren rückläufig, jedoch weitaus medienwirksamer durchgeführt.

Die Änderung der Taktik der Aufständischen macht die Aufklärung und Bekämpfung der OMF allerdings nicht wirklich leichter.

http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2011/06/24/14-von-40-000.aspx


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06.08.2011 um 14:34
Nach einem Einsatz gegen Kämpfer der radikalislamischen Taliban ist in der Nacht im Osten Afghanistans ein Helikopter der Nato abgestürzt. Dabeien kamen 31 amerikanische und 7 afghanische Soldaten ums Leben. Die Nato schickte einen Bergungstrupp zur Unfallstelle.

Der Helikopter war nach Augenzeugenberichten abgestürzt, als er nach einem Gefecht mit Kämpfern der radikalislamischen Taliban vom Dach eines Hauses aus starten wollte. Ein Taliban-Sprecher erklärte, die Aufständischen hätten den Helikopter vom Typ Chinook abgeschossen
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/nato-helikopter_im_osten_afghanistans_abgestuerzt_1.11798731.html
Vorhin kam grad im Radio, dass es anscheinend ein Abschuss der Taliban war. Wathever , dat Ding ist runter.


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06.08.2011 um 20:03
R.I.P. :/


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greenkeeper
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07.08.2011 um 13:04
Wahrscheinlich stimmt es doch, dass man kein Volk zu seinem Glück zwingen kann. Also alle raus aus Afghanistan. Hilft auch beim Schuldenabbau.

Gruß greenkeeper


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