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Afghanistan, die Luft wird dicker

6.031 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Terrorismus, Bundeswehr, Afghanistan, Ausland, Taliban, Auslandseinsatz

Afghanistan, die Luft wird dicker

10.05.2013 um 12:06
Taln.Reich schrieb:toll, lassen wir die Afghanen eben wieder in Massen von steinzeitislamisten abschlachten
Wenn man den Begriff "steinzeitislamisten" gegen den Begriff "religiöse Fundamentalisten und Fanatiker" ersetzt,
müsste man -glaube ich- gegen die halbe Welt Krieg führen
und würde außer massenhaft Toten und Verletzten nichts erreichen.


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saki2
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10.05.2013 um 12:06
greenkeeper schrieb:Denk einfach mal nach, da bist Du doch der Meister drin. @rumpelstilzche ;)
Würde ich dir auch raten bevor du hier ein Haufen Scheiße und Mist schreibst.


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10.05.2013 um 12:07
greenkeeper schrieb:Da is scheinbar jeder zweite ein Steinzeitislamist und die schlachten sich so oder so gegenseitig ab.
Das ist schlichtweg eine vollkommen Masslose Übertreibung, fast schon an der Grenze zur Verfälschung der Situation. Ein Großteil der Afghanen hält nichts von den Taliban, die Du so gerne als Tapfere Freiheitskämpfer gegen eine blutrünstige Besatzungsmacht darstellt.

Und zu deinen “die schlachten sich so oder so ab“ womöglich, aber die Besatzungstruppen haben sich wenigstens darum bemüht, das zum einen zu reduzieren und zum anderen versucht, eine fähige afghanische Sicherheit aufzubauen, sodass das gegenseitige Abschlachten in Zukunft eben nicht mehr stattfindet.


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greenkeeper
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10.05.2013 um 12:11
Taln.Reich schrieb:Ein Großteil der Afghanen hält nichts von den Taliban, die Du so gerne als Tapfere Freiheitskämpfer gegen eine blutrünstige Besatzungsmacht darstellt.
Wo bitte stelle ich die Taliban als Tapfere Freiheitskämpfer dar?
Taln.Reich schrieb: ...eine fähige afghanische Sicherheit aufzubauen, sodass das gegenseitige Abschlachten in Zukunft eben nicht mehr stattfindet.
Mühe allein genügt eben nich, das wußte schon Frau Sommer. :(

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 12:24
greenkeeper schrieb:Wo bitte stelle ich die Taliban als Tapfere Freiheitskämpfer dar?
Hier in diesem Thread andauernd. Indem du sie als die afghanische Mehrheit darstellst, und in einem fort forderst, ihnen die Herrschaft über Afghanistan auf dem Silbertablett zu servieren, ohne die negativen Konsequenzen auch nur zu erwähnen.
Wenn man den Begriff "steinzeitislamisten" gegen den Begriff "religiöse Fundamentalisten und Fanatiker" ersetzt,
müsste man -glaube ich- gegen die halbe Welt Krieg führen
und würde außer massenhaft Toten und Verletzten nichts erreichen.
Wenn man über Realpolitik spricht, kommt man um ein gewisses Maß an Oppurtunismus nicht herum.
greenkeeper schrieb:Mühe allein genügt eben nich, das wußte schon Frau Sommer. :(
Und genau das ist das Problem. Man hat sich, um die ganzen selbsternannten Antiimperialisten, für die eh alles, alles was der Westen tut die Ausgeburt des Bösen ist, zu befriedigen , Beschränkungen auferlegt, die die Effizienz des Einsatzes überkompensierbar verringert haben.


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StUffz
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10.05.2013 um 12:26
greenkeeper schrieb:Deine Geschichtskenntnis und deine Fähigkeit Vergleiche zu ziehen is wirklich erschreckend. Wie alt bist Du? 15???
Nach eigener Aussage 18.


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greenkeeper
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10.05.2013 um 12:52
Taln.Reich schrieb:Indem du sie als die afghanische Mehrheit darstellst, und in einem fort forderst, ihnen die Herrschaft über Afghanistan auf dem Silbertablett zu servieren, ohne die negativen Konsequenzen auch nur zu erwähnen.
Also gut, dann extra noch mal für Dich. Die Taliban sind steinzeitliche Fundamentalislamisten und kämpfen für die Durchsetzung einer ihrer Meinung nach religöser Lebensweise mit terroristischen Mitteln. Sie töten dabei auf brutalste Weise Menschen, sowohl Zivilisten als auch Soldaten.

Und sie stellen vielleicht auch nich mal die Mehrheit der afghanischen Bevölkerung dar. Und egal ob die Bundeswehr da nun aufpasst oder nich, sie werden weiter die Menschen dort unten bedrohen und terrorisieren wenn die nich machen wollen was sie sagen. Ich glaube solche Leute gibt es auch z.B in Somalia, Sudan oder Syrien und in weiß ich wieviel anderen Ländern dieser Erde auch noch. Soll da überall die BW aufpassen und bluten und der Steuerzahler das finanzieren?

Ich denke nein. Es hat alles seine Grenzen. Man muss auch mal loslassen können.
Taln.Reich schrieb:Man hat sich, um die ganzen selbsternannten Antiimperialisten, für die eh alles, alles was der Westen tut die Ausgeburt des Bösen ist, zu befriedigen , Beschränkungen auferlegt, die die Effizienz des Einsatzes überkompensierbar verringert haben.
Die werden sich mit ihren Beschränkungen schon was dabei gedacht haben, die Verhältnisse dort sind vielleicht doch nich so schwarz/weiß, hier die Guten, da die Bösen wie uns das immer vorgegauckelt wird, nimm z.B. Karzai. Wurde uns immer als der Gute Mensch von Se Chu An verkauft und jetzt?

Du hättest lieber die Kamikaze-Taktik, ich weiß, aber die hat auch noch nie den Endsieg gebracht. Vielleicht sollte man sich beim Nachdenken darüber einfach mehr Zeit lassen, also wenn die BW da abgezogen is.

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 13:02
greenkeeper schrieb:die Verhältnisse dort sind vielleicht doch nich so schwarz/weiß, hier die Guten, da die Bösen wie uns das immer vorgegauckelt wird
In Pakistan, beim Hochwasser, beispielsweise waren die Taliban nicht nur die Guten,
sondern auch häufig die Einzigsten,
also die Besten !


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greenkeeper
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10.05.2013 um 13:06
@StUffz

Du hast natürlich recht, man kann Merkel nich für alles verantwortlich machen. Aber sie is nun mal die Symbolfigur für die derzeitige deutsche Politik und will wiedergewählt werden. Von daher halte ich mich nun eben an sie, aber alle anderen aus ihrer Truppe incl. Steinbrück & Co. dürfen sich dabei natürlich genauso angesprochen fühlen. Ich kann mir blos nich mehr soviele Namen merken. ;)

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 13:17
greenkeeper schrieb:Und egal ob die Bundeswehr da nun aufpasst oder nich, sie werden weiter die Menschen dort unten bedrohen und terrorisieren wenn die nich machen wollen was sie sagen.
Wenn aber jemand aufpasst, nimmt das Ausmaß an Terror und Einschüchterung ab. Es gibt einen Grund, warum jede Gesellschaft, die eine gewisse Komplexitätsstufe erreicht, einen eigenen Beruf für Leute schafft, deren Auftrag es ist, Terror und Einschüchterung einzuschränken.
greenkeeper schrieb:Ich glaube solche Leute gibt es auch z.B in Somalia, Sudan oder Syrien und in weiß ich wieviel anderen Ländern dieser Erde auch noch. Soll da überall die BW aufpassen und bluten und der Steuerzahler das finanzieren?
Nicht überall, Nein, aber nur weil man nicht alles Unrecht stoppen kann, heißt das nicht, das man überhaupt nichts tun sollte.
greenkeeper schrieb:Die werden sich mit ihren Beschränkungen schon was dabei gedacht haben, die Verhältnisse dort sind vielleicht doch nich so schwarz/weiß, hier die Guten, da die Bösen wie uns das immer vorgegauckelt wird, nimm z.B. Karzai. Wurde uns immer als der Gute Mensch von Se Chu An verkauft und jetzt?
Mir ist vollkommen bewusst, das keine Situation schwarz und weiß ist. Und das Karzai ein korrupter Sch#eine#und ist, war mir schon immer klar. Aber er ist immer noch besser als die Alternative.
greenkeeper schrieb:Du hättest lieber die Kamikaze-Taktik, ich weiß
Wo hast du den schei# den her?
eckhart schrieb:In Pakistan, beim Hochwasser, beispielsweise waren die Taliban nicht nur die Guten,
sondern auch häufig die Einzigsten,
also die Besten !
Und eben das ist ein großes Problem. Sie dürfen eben nie die einzigsten sein.


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10.05.2013 um 13:35
Taln.Reich schrieb:Und eben das ist ein großes Problem. Sie dürfen eben nie die einzigsten sein.
Schön gesagt.

Das muss man aber sehr geschickt anstellen:
Beispielsweise wäre es nicht richtig gewesen, die Taliban bei der Hochwasserhilfe in Pakistan zu verdrängen.
Richtig wäre gewesen, normalen pakistanischen Hochwasserofern, wie auch den in Bedrängnis geratenen Hochwasserhelfern der Talibans zu helfen. Und die waren mit Sicherheit in Bedrängnis.
Ich glaube kaum, dass sie beispielsweise die Rettung mit Hubschraubern aus Stolz
hätten ablehnen können.
Man hätte auf Zusammenarbeit hinwirken sollen.
Es geht um die Außenwirkung.

Jetzt wird mit den Taliban verhandelt.
Ganz am Beginn des Afghanistan-Konfliktes wäre die Verhandlungsposition eine Bessere gewesen.
Von Anfang an hätte der Dialog eine positive Wirkung nach außen entfacht.

Gewalt ist immer die schlechteste Wahl.
Ihre Außenwirkung hat weitere Gewalt zur Folge.


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10.05.2013 um 13:53
Das muss man aber sehr geschickt anstellen:
Beispielsweise wäre es nicht richtig gewesen, die Taliban bei der Hochwasserhilfe in Pakistan zu verdrängen.
Richtig wäre gewesen, normalen pakistanischen Hochwasserofern, wie auch den in Bedrängnis geratenen Hochwasserhelfern der Talibans zu helfen. Und die waren mit Sicherheit in Bedrängnis.
Ich glaube kaum, dass sie beispielsweise die Rettung mit Hubschraubern aus Stolz
hätten ablehnen können. Es geht um die Außenwirkung.
Ob man den Taliban auch geholfen hätte, oder nicht, ist für das was ich meinte irrelevant.Es geht nur darum, dass sie eben nicht die einzigen sein sollten.

Und was die Außenwirkung angeht:ich bezweifle, das die Taliban langfristig dankbar gewesen wären.
Jetzt wird mit den Taliban verhandelt.
Ganz am Beginn des Konfliktes wäre die Verhandlungsposition eine Bessere gewesen.
Das sehe ich anders. Zu Beginn hatten die Taliban fast das ganze Land unter ihrer Kontrolle, und hatten auch noch nicht zehn Jahre lang die Wirkung der überlegenen feindlichen Waffen erlebt. Zumal die Taliban sowieso nie von der Forderung nach sofortigem Abzug aller Ausländischen Truppen abgerückt wären.


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saki2
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10.05.2013 um 14:01
Angela Merkel zollt deutschen Soldaten in Afghanistan Respekt
Wenige Tage nach dem Tod eines deutschen KSK-Soldaten in Afghanistan ist Angela Merkel dort zu einem Truppenbesuch eingetroffen. Die Visite am Hindukusch war zuvor geplant, erhält durch den Todesfall jedoch eine besondere Brisanz.Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am frühen Freitagmorgen in Begleitung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif gelandet. Nach ihrem Eintreffen im Feldlager besuchte Merkel den Ehrenhain. Von dort aus flog die Delegation mit der Kanzlerin per Hubschrauber nach Kundus weiter.

Ruf nach weiteren Reformen

Dort mahnte Merkel in einer Rede vor deutschen Soldaten weitere Reformen in Afghanistan angemahnt. „Wir werden ein Auge darauf haben, dass der politische Prozess hier vorangeht“, sagte sie.Als anstehende Aufgaben nannte Merkel die Vorbereitung der Präsidentschaftswahl im April 2014 und den Aufbau der Wirtschaft. „All das vollzieht sich zum Teil mühselig, zum Teil etwas langsamer als wir uns das wünschen“, sagte Merkel. „Aber es ist unabdingbar dafür, dass der militärische Einsatz nicht alleine stehenbleibt, sondern dass er wirklich Erfolg hat.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/die-kanzlerin-auf-schwieriger-mission-am-hindukusch-angela-merkel-zollt-deutsche...


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10.05.2013 um 14:25
Taln.Reich schrieb:Und was die Außenwirkung angeht:ich bezweifle, das die Taliban langfristig dankbar gewesen wären.
Dankbarkeit zu erwarten, würde sogar ich als weltfremd ansehen !
Dies ist auch gar nicht Sinn und Zweck.

Aber vielleicht wären einige der Taliban beschämt worden.
Dann hätte es sich bereits gelohnt gehabt.

Denn, ebenso wie die Taliban von uns als Teufel hingestellt werden,
stellen sie ihren Leuten uns als Teufel hin.

Dabei ist die Zahl der wirklich unverbesserlichen Unbelehrbaren auf beiden Seiten relativ klein.
Positive Gegenbeispiele bringen auf beiden Seiten genügend Menschen zum Nachdenken.
Mit Nachdenklichkeit wäre schon viel erreicht.
Vielen Menschen auf afghanischem Boden könnte man beispielsweise nahebringen, wie viele Menschen weltweit traurig sind, dass die Taliban die Buddha-Statuen zerstört haben,
selbst wenn sie sehr rückständig sind und Frauen wie Vieh behandeln.
Zum Nachdenken bringen, das ist das Wichtigste.
Es wird Zeit brauchen.
Mit Sicherheit aber schneller gehen,
als wir Europäer selbst gebraucht haben.

Afghanistan ist ein Vielvölkerstaat, folglich gibt es viele Seiten.


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greenkeeper
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10.05.2013 um 14:57
Taln.Reich schrieb:Es gibt einen Grund, warum jede Gesellschaft, die eine gewisse Komplexitätsstufe erreicht, einen eigenen Beruf für Leute schafft, deren Auftrag es ist, Terror und Einschüchterung einzuschränken.
Da is aber erst mal die eigene Gesellschaft gefordert. Und wenn es in 10 Jahren nich gelungen is mit unserer Hilfe dort ein funktionierendes Sicherheitssystem zu schaffen dann wird das auch die nächsten 10 Jahre nichts werden. Gerade weil es dort eine jahrhunderte alte Clan-Struktur gibt, die erst einmal VON INNEN überwunden werden muss, und nich durch einen Einsatz der BW.
Taln.Reich schrieb:Nicht überall, Nein, aber nur weil man nicht alles Unrecht stoppen kann, heißt das nicht, das man überhaupt nichts tun sollte.
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe z.B. nichts gegen den Einsatz im Kosovo oder militärische Sicherung von Handelsrouten im Roten Meer. Das hat meiner Meinung nach für Deutschland Priorität. Um Afghanistan sollen sich andere kümmern, das liegt nich in unserer Nähe und wird von Warlords beherrscht, zu deren Helfershelfern wir uns dann zwangsläufig machen müssen.
Taln.Reich schrieb:Aber er ist immer noch besser als die Alternative.
Mag sein, aber dann soll er sich mal selber kümmern sein Land in den Griff zu kriegen. Lange genug Zeit dafür hatte er ja, irgendwann muss auch mal Schluss sein. :(
Taln.Reich schrieb:Wo hast du den schei# den her?
Ich glaube daher wo geschrieben steht dass ich die Taliban hier als Freiheitskämpfer darstelle.

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 15:06
greenkeeper schrieb:Da is aber erst mal die eigene Gesellschaft gefordert. Und wenn es in 10 Jahren nich gelungen is mit unserer Hilfe dort ein funktionierendes Sicherheitssystem zu schaffen dann wird das auch die nächsten 10 Jahre nichts werden.
In den Zehn Jahren wurden aber bereits große Fortschritte erzielt. Es wäre Unsinn, zu behaupten, dass egal wie lange man hilft, es nie eines geben wird.
greenkeeper schrieb:Um Afghanistan sollen sich andere kümmern
Ahja, und wer, wenn ich mal fragen darf?

Alleine haben es die Afghanen jedenfalls nicht geschafft, sich gegen die Einmischung von Außen, die erst zum Aufstieg der Taliban führte (die Taliban sind Ur-Afghanische Bewegung, sondern wurden in den 90ern aus Pakistan eingeführt, weil Pakistan seine Maczht steigern wollte). Also musste jemand von Außen helfen.
greenkeeper schrieb:Mag sein, aber dann soll er sich mal selber kümmern sein Land in den Griff zu kriegen. Lange genug Zeit dafür hatte er ja, irgendwann muss auch mal Schluss sein.
Da musst du dich an Herrn Karzai wenden.
greenkeeper schrieb:Du hättest lieber die Kamikaze-Taktik, ich weiß
Taln.Reich schrieb:Wo hast du den schei# den her?
greenkeeper schrieb:Ich glaube daher wo geschrieben steht dass ich die Taliban hier als Freiheitskämpfer darstelle.
Dafür verlange ich eine Erklärung.


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greenkeeper
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10.05.2013 um 15:22
@Taln.Reich
Taln.Reich schrieb:Ahja, und wer, wenn ich mal fragen darf?
Die Nachbarn halt. China, Pakistan, Iran und wer sich da sonst noch so in der Nähe befindet. Wir kümmern uns dafür um Frieden bei uns in der Nachbarschaft, z.B. im Kosovo.
Taln.Reich schrieb:Da musst du dich an Herrn Karzai wenden.
Sicher nich. Ich wende mich an die gewählte Regierung meines Landes und die kann das dann meinetwegen mit Herrn Karzai klären. Und wenn sie das nich zu meiner Zufriedenheit schafft wird sie von mir eben nich wiedergewählt. Das sind die Regeln.
Taln.Reich schrieb:Dafür verlange ich eine Erklärung.
Gerne, wenn Du mir hier unterstellst ich würde die Taliban als Freiheitskämpfer darstellen und kein Zitat dafür aufbringen kannst, unterstelle ich einfach mal Dir dass du einen "beschränkungsfreien" Einsatz der BW in Afghanistan befürwortest, der meiner Meinung nach noch mehr Verluste unter bei BW forderern würde und in meinen Augen bildlich gesprochen einem Kamikazeeinsatz gleich kommt.

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 15:47
greenkeeper schrieb:Die Nachbarn halt. China, Pakistan, Iran und wer sich da sonst noch so in der Nähe befindet.
Pakistan war es doch, dass die Taliban erst erschaffen hat, die fallen also flach.

China? Sicher dein Vorbild in der Demokratisierung anderer Länder...

Iran - ja, der Iran hatte ein Problem mit den Taliban, er unterstützte sogar die Invasion, die doie Taliban von der Macht vertreiben sollte.

Und dsu übersiehst das entscheidende: den casus Belli, den Kriegsauslöser. Die USA wurden angegriffen von einer Organisation, der von den Taliban Schutz geboten wurde (auch wenn dieser Angriff gegen den ausdrücklichen Rat der Taliban stattfand). Und weder die Chinesen noch die Iraner hätten sich aus Reaktion auf einen Angriff auf amerikanisches Territorium in einen Konflikt engagiert.
greenkeeper schrieb:Sicher nich. Ich wende mich an die gewählte Regierung meines Landes und die kann das dann meinetwegen mit Herrn Karzai klären. Und wenn sie das nich zu meiner Zufriedenheit schafft wird sie von mir eben nich wiedergewählt. Das sind die Regeln.
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist nicht für die Handlungen der Regierung der islamischen Republik Afghanistan zuständig.
greenkeeper schrieb:Gerne, wenn Du mir hier unterstellst ich würde die Taliban als Freiheitskämpfer darstellen und kein Zitat dafür aufbringen kannst, unterstelle ich einfach mal Dir dass du einen "beschränkungsfreien" Einsatz der BW in Afghanistan befürwortest, der meiner Meinung nach noch mehr Verluste unter bei BW forderern würde und in meinen Augen bildlich gesprochen einem Kamikazeeinsatz gleich kommt.
Du erzählst, mit Verlaub, Dummfug.

Warum ich den Eindruck hatte, dass du die Taliban als Freiheitskämpfer siehst, hatte ich ja schon erklärt.

Und es gibt einen Unterschied dazwischen, sich sinnfreie Beschränkungen, wie zum Beispiel das verweigern von sinnvollen Waffensystemen, zu sparen, und völlig schrankenlos zu kämpfen. Und ersteres macht den Einsatz definitiv nicht zu einem "Kamikaze-Unternehmen" gemacht, wie du mir hier unterstellst, sondern hätte viel geholfen.


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greenkeeper
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10.05.2013 um 15:59
Taln.Reich schrieb:Und dsu übersiehst das entscheidende: den casus Belli, den Kriegsauslöser. Die USA wurden angegriffen von einer Organisation, der von den Taliban Schutz geboten wurde (auch wenn dieser Angriff gegen den ausdrücklichen Rat der Taliban stattfand).
:) Na wenigstens gibst Du mal zu um was es bei dem ganzen Einsatz wirklich geht.
OBL is ja nun tot, und er hat sich am Ende nich mal in Afghanistan aufgehalten. "Mission accomplished" wie man bei euch so sagt oder? Also ab nach Hause. Worauf warten wir noch? Bis Karzai Demokrat wird?
Taln.Reich schrieb:Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist nicht für die Handlungen der Regierung der islamischen Republik Afghanistan zuständig.
Sie unterstützt diese Regierung aber, und damit handelt sie nich in meinem Sinne. Und das prangere ich an. Ob im Sinne des deutschen Volkes wird der Wahltag zeigen. :)
Taln.Reich schrieb:Und ersteres macht den Einsatz definitiv nicht zu einem "Kamikaze-Unternehmen" gemacht, wie du mir hier unterstellst, sondern hätte viel geholfen.
Ja vor allem deutschen und afghanischen Bestattungsunternehmern. :(

Gruß greenkeeper


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10.05.2013 um 16:03
greenkeeper schrieb: Sie unterstützt diese Regierung aber, und damit handelt sie nich in meinem Sinne. 
Und wenn interessiert es, das sie in deinem Sinne handelt?


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