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Afghanistan, die Luft wird dicker

6.031 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Terrorismus, Bundeswehr, Afghanistan, Ausland, Taliban, Auslandseinsatz

Afghanistan, die Luft wird dicker

08.01.2014 um 08:30
25h.nox schrieb:um die anschaffung der neuen waffe zu rechtfertigen.
Welche denn?
25h.nox schrieb:wird das g36 eigentlich standard mäßig mit dem aufsatzgranatwerfer benutzt?
Nein, das AG36 wird nur in der IDZ Ausrüstung verwendet, welche wie I in IDZ schon sagt, primär zur Infanterie gehört. Und auch da hat das Ding nicht jeder, sondern nur ein paar Mann pro Gruppe. Dafür schleppt ein anderer das MG und wieder ein anderer die PZF und noch einer das Präzisionsgewehr.

Ebenso finden sich Laserlichtmodul und NSG nur in eben diesen Truppenteilen, weil es bei dem Rest schlicht nicht benötigt wird.
25h.nox schrieb:ein bessere allroundgewehr statt einer stärkeren waffendiversität ist kein strategisch guter zug, die bundewehr hat mal wieder versagt...
Allroundgewehr hm?Wieder nur die Überschriften gelesen?
Nix neues...
Befass dich mit dem Arsenal, bevor du so einen Unfug blubberst.


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25h.nox
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Afghanistan, die Luft wird dicker

09.01.2014 um 08:14
StUffz schrieb:Nein, das AG36 wird nur in der IDZ Ausrüstung verwendet, welche wie I in IDZ schon sagt, primär zur Infanterie gehört. Und auch da hat das Ding nicht jeder, sondern nur ein paar Mann pro Gruppe. Dafür schleppt ein anderer das MG und wieder ein anderer die PZF und noch einer das Präzisionsgewehr.
und du denkst ein sturmgewehr ist die richtige waffe für diese aufgabe?
natürlich, feuerkraft ist nett, aber in einem gelände wie afghanistan dürfte beweglichkeit deutlich wichtiger sein, also wieso ein sturmgewehr als hauptwaffe? für die idiotischen taktiken die dort verwendet werden ist das vlt angebracht, aber ich dachte man kämpft einen krieg um ihn zu gewinnen. kriege gewinnt man durch die zerstörung der feindlichen infrastruktur, die zerstörung der feindlichen moral und das zerstören des rückhalts des feindes in dessen bevölkerung.

wie zerstört mn infrastruktur? durch aufklärung und gezielte angriffe.
wie zerstört man die moral des feindes? durch die schaffung des gefühls der hilflosigkeit, in dem fall durch das ausschalten aus großer entfernung. wenn die taliban keinen schuß abgeben können und trotzdem verluste erleiden. sprich scharfschützengewehre und granatwerfer statt sturmgewehr.
wie zerstör man den rückhalt des feindes in der bevölkerung? durch afghanisierung der sicherungs aufgaben. wenn ein dorf seine eigenen väter und söhne beerdingen muss wenn die taliban mal wieder angegriffen haben ist das sehr schlecht für den rückhalt der taliban.
allerdings muss man dafür die afghanen motivieren, das geht nicht über bezahlung sondern über zwangsrekruitierung und drakonische strafen für das desertieren. niemand läuft von der armee weg wenn die familie dadurch jede besitz verliert und in einer hütte außerhalb des dorfes leben muss und auf zuwendungen der besatzer angewiesen ist, und wenn der deserteur mit einer langen haftstrafe rechnen muss. auch für korruption muss es drakonische strafen geben, bis hin zur todesstrafe.
und diese strafen müssen wirklich durchgesetzt werden.

für keine dieser aufgaben ist ein sturmgewehr als hauptbewaffnung oder ein massiver einsatz von infanterie notwendig.
StUffz schrieb:Befass dich mit dem Arsenal, bevor du so einen Unfug blubberst.
das arsenal ist ja eigentlich zweckmäßig, nur falsch aufgeteilt, die maschinenpistole sollte die standard bewaffnung sein, die sind leicht und reichen dafür sich zu verteidigen bis geeignetere einheiten die feinde ausgeschaltet haben wenn die eigene spezialbewaffnung nicht vernünftig einsetzbar ist(kämpfe auf kurze distanz für scharfschützen z.b.).


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09.01.2014 um 09:51
25h.nox schrieb:und du denkst ein sturmgewehr ist die richtige waffe für diese aufgabe?
natürlich, feuerkraft ist nett, aber in einem gelände wie afghanistan dürfte beweglichkeit deutlich wichtiger sein, also wieso ein sturmgewehr als hauptwaffe? für die idiotischen taktiken die dort verwendet werden ist das vlt angebracht, aber ich dachte man kämpft einen krieg um ihn zu gewinnen. kriege gewinnt man durch die zerstörung der feindlichen infrastruktur, die zerstörung der feindlichen moral und das zerstören des rückhalts des feindes in dessen bevölkerung.
blablablabla ich bin 25.h.nox ich hab keine Ahnung, bringe aber stattdessen gerne mein Egoshooterwissen ein. Ich weiß nicht, ob ein Sturmgewehr die Beweglichkeit einen Soldaten einschränkt oder nicht, aber ich sags mal... laaaaaa Realität, ich hööööör dich nicht!!!

Was du hier ablässt ist fast besser, als der Bullshit, den saki damals vom Stapel gelassen hat, echt mal.
25h.nox schrieb:sprich scharfschützengewehre und granatwerfer statt sturmgewehr.
25h.nox schrieb:das arsenal ist ja eigentlich zweckmäßig, nur falsch aufgeteilt, die maschinenpistole sollte die standard bewaffnung sein, die sind leicht und reichen dafür sich zu verteidigen bis geeignetere einheiten die feinde ausgeschaltet haben wenn die eigene spezialbewaffnung nicht vernünftig einsetzbar ist(kämpfe auf kurze distanz für scharfschützen z.b.).
Jeder, wirklich jeder Soldat macht sich vor lachen in die Hosen, wenn er diesen Blödsinn liest.
Hast du ne Ahnung, welche Kampfentfernung ein Scharfschützengewehr hat?
Hast du ne Ahnung, wo die Kampfentfernung einer MP liegt?

Ein Scharfschützengewehr ist für Treffer auf Körperziele auf gut 800m ausgelegt, bis 500m sind Kopftreffer drin.
Eine MP ist für die Kampfentfernung von 25-50m ausgelegt.
Wo genau siehst du den Lückenschluss, bzw. was machst du bei der Annäherung des Feindes über die dazwischenliegende Distanz?
Wie sieht es denn mit der Effektivität des Noobtubes am G36 aus? Welche Kampfentfernung hat es? Und wie ist die Trefferwahrscheinlichkeit sowie die Auswirkungen im Zielgebiet?


Wie üblich, jede Menge Unfug....

Ich übergebe an @OddThomas, wenn er vor Lachen wieder Luft bekommt


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Afghanistan, die Luft wird dicker

09.01.2014 um 09:55
25h.nox schrieb:allerdings muss man dafür die afghanen motivieren, das geht nicht über bezahlung sondern über zwangsrekruitierung und drakonische strafen für das desertieren.
Nein, das geht schon über die Bezahlung. Dafür muss sie aber erfolgen. Der Hauptgrund für die vielen Desertionen bei der ANA ist halt die ausbleibende Bezahlung, weil korrupte Verwalter sie selbst einsacken.
Die Taliban locken die Deserteure auch mit Geld, eben etwas mehr, als es bei der ANA gibt, außerdem mit regelmäßigen Zahlungsströmen.
Das Geld spielt dort genauso eine wichtige Rolle wie hier, denn auch die Afghanen wollen ihre Familien ernähren.
Was meinst du denn, warum so viele Einheimische für die ISAF arbeiten, obwohl sie dadurch auf die Liste der Taliban nach oben rücken? Wegen dem guten Geld, das gezahlt wird.
25h.nox schrieb: niemand läuft von der armee weg wenn die familie dadurch jede besitz verliert und in einer hütte außerhalb des dorfes leben muss und auf zuwendungen der besatzer angewiesen ist, und wenn der deserteur mit einer langen haftstrafe rechnen muss.
Dann hast du aber genau die Taktik, die eben auch die Taliban anwenden. Die Folge wäre ein erneutes Entfachen eines langen Bürgerkrieges. Zurzeit ist es ja relativ ruhig.
25h.nox schrieb: auch für korruption muss es drakonische strafen geben, bis hin zur todesstrafe.
und diese strafen müssen wirklich durchgesetzt werden.
So wie es die Taliban machen? Wenn ich mich recht erinnere, war das einer der Rechtfertigungsgründe für den Einsatz.
25h.nox schrieb:die maschinenpistole sollte die standard bewaffnung sein, die sind leicht und reichen dafür sich zu verteidigen bis geeignetere einheiten die feinde ausgeschaltet haben wenn die eigene spezialbewaffnung nicht vernünftig einsetzbar ist
Wenn man auf die Maschinenpistole zurückgreifen muss, haben andere Waffen versagt. Die ist nämlich nur auf kurze Distanzen sinnvoll und so nah ran muss man mit anderen Waffen nicht. >Von daher ist die Hauptwaffe G36 schon sinnvoll, auch die Zusatzbewaffnungen für längere und auch kürzere Distanzen.


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Afghanistan, die Luft wird dicker

09.01.2014 um 10:03
OddThomas schrieb:Von daher ist die Hauptwaffe G36 schon sinnvoll, auch die Zusatzbewaffnungen für längere und auch kürzere Distanzen.
Man könnte da von einer Art Tiefenstaffelung sprechen.
Bordwaffen gegen Entfernungen um 2000m (z.B. die BMK des Marders)
Laffetierte MGs für Entfernungen bis 1200m
Präzisionsgewehre gegen stillsitzende Ziele bis 800m bzw halbharte Ziele bis 1000m
G3 als Lückenschluss für Entfernungen von 500-800m
G36 für Entfernungen bis 500m
MP7 bis 50m
P8 bis 25m
Dazu dann noch Granatwerfer, Panzer- und Bunkerfaust Drohnen, PZH2000 und so weiter.

Aber sicher hast du mit deiner Idee der rigorosen Repression das bessere Konzept am Start.

Du studierst doch nicht wirklich irgendwas oder?
In Wirklichkeit sitzt du doch am Fliesentisch und guckst den RTL Videotext oder?
Ich mein, so nen Weltfremden Blödsinn verzapft man ja nicht, wenn man einigermaßen alle Schrauben im Gewinde hat...


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09.01.2014 um 10:07
@StUffz
Ich nehme mal an, der zweite Teil deines letzten Beitrages galt nicht mir :D


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rockandroll
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09.01.2014 um 10:09
@StUffz
studieren heisst ja "sich bemühen" und wofür das eine nette umschreibung im schuljargon ist, weisst du sicher auch, nicht :)


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Afghanistan, die Luft wird dicker

09.01.2014 um 10:38
@OddThomas
Nein, der galt dem Saki Imitat.
@rockandroll
Da fällt einem immer dieses nette "hat sich stehts bemüht" ein...


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25h.nox
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09.01.2014 um 11:00
StUffz schrieb:blablablabla ich bin 25.h.nox ich hab keine Ahnung, bringe aber stattdessen gerne mein Egoshooterwissen ein.
in egoshootern schießt man nur aufeinander, da gibt es für gewöhnlich nur das ziel möglich viele kills zu machen, was hat das mit meinen ausführungen zu tun?
StUffz schrieb:Wo genau siehst du den Lückenschluss, bzw. was machst du bei der Annäherung des Feindes über die dazwischenliegende Distanz?
das sturmgewehr soll natürlich nicht ganz weg, es soll nur nicht mehr die standard bewaffnung sein sondern eine spezialbewaffnung.
StUffz schrieb:Ein Scharfschützengewehr ist für Treffer auf Körperziele auf gut 800m ausgelegt, bis 500m sind Kopftreffer drin.

das kommt auf das scharfschützen gewehr an.
OddThomas schrieb:Nein, das geht schon über die Bezahlung. Dafür muss sie aber erfolgen. Der Hauptgrund für die vielen Desertionen bei der ANA ist halt die ausbleibende Bezahlung, weil korrupte Verwalter sie selbst einsacken.

nur für geld kriegst du keine guten soldaten. die rennen weg wenn es ihnen zu brenzlig wird, für kleines geld lässt sich eben niemand freiwillig totschießen.
die alternative zum zwang wäre wirkliche freiwilligkeit, für die müsste man aber einen staat schaffen dem sich die soldaten wirklich verpflichtet fühlen, und aus afghanistan eine echte nation zu machen dürfte deutlich komplizierter sein.
OddThomas schrieb:Dann hast du aber genau die Taktik, die eben auch die Taliban anwenden. Die Folge wäre ein erneutes Entfachen eines langen Bürgerkrieges. Zurzeit ist es ja relativ ruhig.
weil die taliban wissen wann der westen abzieht. wieso sollten sie jetzt kämpfen wenn die zeit so sehr für sie arbeitet? die taliban sind vlt analphabeten, aber sie sind nicht bescheuert.

und eine wehrpflicht muss halt irgendwie durchgesetzt werden, wenn du da bessere möglichkeiten der strafandrohung siehst nur zu.
OddThomas schrieb:So wie es die Taliban machen? Wenn ich mich recht erinnere, war das einer der Rechtfertigungsgründe für den Einsatz.
die taliban haben kurzen prozess gemacht mit korrupten beamten, das kann ein neuer afghanischer staat natürlich nicht, aber was spricht gegen die todesstrafe für schwere korruption als höchststrafmaß? todesstrafe gibt es auch in rechtsstaaten...
OddThomas schrieb:Wenn man auf die Maschinenpistole zurückgreifen muss, haben andere Waffen versagt. Die ist nämlich nur auf kurze Distanzen sinnvoll und so nah ran muss man mit anderen Waffen nicht.
aber genau dafür sollte doch eine standard waffe da sein. zur verteidigung falls etwas schief geht und man sich zeit verschaffen muss.
ein feuer gefecht zwischen taliban und bundeswehr auf mittlere distanz ist eben alles andere als ideal wenn man selbst die überlegenden mittel hat. natürlich ist es da schön wenn man selbst das bessere sturmgewehr hat, aber man spielt so seinen ausrüstungsvorteil nicht wirklich aus.
StUffz schrieb:Aber sicher hast du mit deiner Idee der rigorosen Repression das bessere Konzept am Start.
wie gut das afghanistan konzept der koalition aufgeht sehen wir ja...
wollen wir wetten bis wann die aghanische regierung noch im amt ist, und wann die taliban wieder übernehmen?
und von rigoroser repression(die art die hier im kontext sinn machen würde) kann keine rede sein bei wehrpflicht und hartem durchgreifen gegen kriminelle.


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09.01.2014 um 11:18
25h.nox schrieb:das kommt auf das scharfschützen gewehr an.
Nein, das bestimmt die Waffe, die Munition und die Lage. Es gibt gewisse Kernbereiche für die eine Waffe konzipiert sind. Auch mit nem G3 kann man jemanden auf 1,5km noch umlegen, nur ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering.
25h.nox schrieb:das sturmgewehr soll natürlich nicht ganz weg, es soll nur nicht mehr die standard bewaffnung sein sondern eine spezialbewaffnung.
Eine Allroundwaffe als Spezialbewaffnung. Noch mehr Nachrichten aus dem Märchenland?
25h.nox schrieb:in egoshootern schießt man nur aufeinander, da gibt es für gewöhnlich nur das ziel möglich viele kills zu machen, was hat das mit meinen ausführungen zu tun?
In Egoshootern sind auch MPs die erste Wahl weil man damit ja viel rausrotzt und ein Sturmgewehr zu sperrig ist.
In der Realität rennt man eher selten in engen Räumen durch die Gegend sondern durch Gelände in dem ein Sturmgewehr, welches eine Infanteriewaffe ist, die erste Wahl der Mittel ist
Ein Sturmgewehr verbindet leichte Handhabbarkeit mit Feuerkraft und Reichweite.
Eine MP ist eine Waffe mit der ich im 40m Bereich einfach nur Blei in die Luft sprühe. Da gehts nicht um Präzision, auf die Entfernung nicht notwendig, da muss nur schnell Blei in die Heide. Das ist eine Waffe für Funktionspersonal. Leute die primär mit anderen Sachen wie fahren oder Kommandieren beschäftigt sind, eine Panzerfaust tragen oder oder oder. Der kämpfende Teil ist dagegen mit Infanteriewaffen ausgerüstet, MGs und Sturmgewehre. Die Leute, die sehr wahrscheinlich Feindkontakt haben, sind mit deinen sogenannten Spezialwaffen ausgestattet.
Was ist eigentlich deine weltfremde Vorstellung? Leute latschen durch die Gegend und wenn sie beschossen werden, dann rufen sie die richtigen Soldaten und halten den Taliban solange mit der MP auf Pisserlänge Abstand???
Wenn es da knallt, dann wird sofort richtig bekämpft und nicht erst, wenn die richtigen Soldaten da sind.
25h.nox schrieb:wie gut das afghanistan konzept der koalition aufgeht sehen wir ja.
Ich hab hier mehr als einmal erklärt, worin das Scheitern von ISAF begründet ist. Lies es einfach nach, oder lass es bleiben.


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09.01.2014 um 11:23
25h.nox schrieb:nur für geld kriegst du keine guten soldaten. die rennen weg wenn es ihnen zu brenzlig wird, für kleines geld lässt sich eben niemand freiwillig totschießen.
Nur durch angemessene Bezahlung bekommt man gute Soldaten, die paar Idealisten sind da eher zweitrangig.
Die Lebensumstände, die jüngere Geschichte und das Erlebte der Einheimischen sind da ganz anders als bei uns, die haben eine andere Mentalität.
Klar bekommen die Soldaten da keine Spitzengehälter, daher sprach ich ja auch von einer angemessenen und stetigen Bezahlung. Das reicht da völlig aus.
Wen wundert es, dass sie ihre Ausrüstung vertickern, wenn das ihnen zustehende Gehalt nicht kommt.
Es muss nicht viel sein, es muss reichen.
25h.nox schrieb:die alternative zum zwang wäre wirkliche freiwilligkeit, für die müsste man aber einen staat schaffen dem sich die soldaten wirklich verpflichtet fühlen, und aus afghanistan eine echte nation zu machen dürfte deutlich komplizierter sein.
Wie ich eben schon schrieb, kommt es nicht auf die paar Idealisten an. Ist bei den Taliban ja nicht anders, sonst die auch keine Gehälter oder Prämien zahlen.
Ansonsten ist das aber die einzige Aussage von dir, der ich weitestgehend zustimme.
25h.nox schrieb:die taliban haben kurzen prozess gemacht mit korrupten beamten, das kann ein neuer afghanischer staat natürlich nicht, aber was spricht gegen die todesstrafe für schwere korruption als höchststrafmaß? todesstrafe gibt es auch in rechtsstaaten
Die Taliban haben kurzen Prozess mit so ziemlich jedem gemacht, der nicht ihren Vorstellungen entsprach. Da gab/gibt/wird es Todesstrafen geben, für weitaus weniger als Korruption. Und solange die Korruption zu ihrem Vorteil war/ist, haben sie überhaupt nichts dagen, im Gegenteil, sie nutzen es zu ihrem Vorteil, um die Strukturen zu Schwächen und ihren Einfluss zu vergrößern.
Das haben sie auch vorher schon gemacht.

Ja, es gibt die Todesstrafe in Rechtsstaaten, allerdings meines Wissens nicht zwingend für Korruption (mal abgesehen von Diktaturen, die sich als Rechtsstaat tarnen).
25h.nox schrieb:aber genau dafür sollte doch eine standard waffe da sein. zur verteidigung falls etwas schief geht und man sich zeit verschaffen muss.
ein feuer gefecht zwischen taliban und bundeswehr auf mittlere distanz ist eben alles andere als ideal wenn man selbst die überlegenden mittel hat
Zeit verschafft man sich aber in Feuergefechten nicht auf kurze Distanzen, sondern auf mittlere Distanzen, um auch tiefer gestaffelte Waffen einsetzen und effektiv wirken zu können.
Das Risiko bei kurzen Distanzen ist viel zu hoch, auf mittlere ist es da weitaus angenehmer, da die alten AKs nicht zwingend treffgenau sind und die Handhabung und das taktische Verständnis bei uns nun mal ausgeprägter sind als bei denen.
Nur weil die deutsche Presse keine Opferzahlen der Gegenseite nennt heißt es nicht, dass die Soldaten nicht treffen.
Eigentlich geht jedes Gefecht zu Gunsten der Soldaten aus. Der Rest ist Propaganda, weil man wieder Nadelstiche setzen konnte.


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09.01.2014 um 11:47
OddThomas schrieb:Nur weil die deutsche Presse keine Opferzahlen der Gegenseite nennt heißt es nicht, dass die Soldaten nicht treffen.
Unter anderem, weil die Taliban, soweit möglich, ihre Verluste sofort entsorgen. Wenn die ausweichen, nehmen sie ihre Leichen mit, wenn ISAF dort wenig später Patrouille fährt, dann haben die sogar die Einschusslöcher in den Lehmhütten wieder zugespachtelt und so weiter und so fort.
Die sind sehr bemüht darum, zu suggerieren, sie würden einem weitestgehend wehrlosen Gegner herbe Verluste zufügen.

Das Gegenteil ist der Fall.
In vielen Gefechten sind die Ausfälle der Gegenseite zweistellig, beim Karfreitagsgefecht sollen sie dreistellig gewesen sein.
Klar haben sie einen kurzen taktischen Vorteil indem sie aus vorbereiteten Stellungen kämpfen. Der wird aber sehr schnell dadurch aufgehoben, dass ihnen eine gut gerüstete Truppe mit guten Waffen und besserer Kommunikation gegenübersteht, die prinzipiell über unendlichen Nachschub verfügt, zumindest für das Gefecht. Es können bei Bedarf Flugzeuge, Panzer, Drohnen oder Artillerie sowie Verstärkungen herangeführt werden.
Sie kämpfen mit veralteten unpräzisen und nicht selten klemmenden Waffen gegen Soldaten mit Waffen die außerhalb der Sichtlinie abgefeuert werden können.
Da weiß man eigentlich schon vorher, dass der Schuss nach hinten los geht.
Die Taliban gewinnen nicht ein einziges Gefecht. Sie verlieren jedes oder ziehen sich zurück.
Nur versuchen sie das möglichst auszuklammern.


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25h.nox
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09.01.2014 um 11:58
StUffz schrieb:Nein, das bestimmt die Waffe, die Munition und die Lage.
also ist es doch unterschiedlich bei verschiedenen scharfschützen gewehren? wenn das nicht so ist, wieso hat die bundeswehr dann verschiedene scharfschützengewehre für verschiedene reichweiten, wenn doch alle scharfschützen gewehre kopftreffer bis 500 und körpertreffer bis 800m zulassen?
StUffz schrieb:Das ist eine Waffe für Funktionspersonal. Leute die primär mit anderen Sachen wie fahren oder Kommandieren beschäftigt sind, eine Panzerfaust tragen oder oder oder.
scharfschützen, die leute die den granatwerfer tragen und die die für die aufklärung verantwortlich sind(sprich drohnen), die leute die in einem asymetrischen krieg am wichtigsten sind und in weit höherer zahl im feld seien sollten.
OddThomas schrieb:Klar bekommen die Soldaten da keine Spitzengehälter, daher sprach ich ja auch von einer angemessenen und stetigen Bezahlung. Das reicht da völlig aus.
StUffz schrieb: Leute latschen durch die Gegend und wenn sie beschossen werden, dann rufen sie die richtigen Soldaten und halten den Taliban solange mit der MP auf Pisserlänge Abstand???
wenn leute überrascht werden haben sie einen fehler gemacht, natürlich, sowas kann passieren, und eben da ist es wichtig sich zu verteidigen wenn der feind zu nahe kommt, ansonsten sind die spezialwaffen gefragt. sprich sturmgewehr, scharfschützengewehr, granatwerfer...
OddThomas schrieb:Das Risiko bei kurzen Distanzen ist viel zu hoch, auf mittlere ist es da weitaus angenehmer, da die alten AKs nicht zwingend treffgenau sind und die Handhabung und das taktische Verständnis bei uns nun mal ausgeprägter sind als bei denen.
man kann sich aber nicht immer aussuchen wie nah der gegner dran ist wenn er sich zu erkennen gibt...
OddThomas schrieb:Eigentlich geht jedes Gefecht zu Gunsten der Soldaten aus. Der Rest ist Propaganda, weil man wieder Nadelstiche setzen konnte.

um diese nadelstiche geht es den taliban aber, man gewinnt so einen krieg nicht in dem man seinen gegner auf dem feld besiegt. die strategie der taliban ist den blutzoll so hoch zutreiben das der krieg nicht mehr gewollt ist. der afghanistan krieg wird in den westlcihen medien gewonnen, nicht in afghanistan.


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09.01.2014 um 12:04
25h.nox schrieb:scharfschützen, die leute die den granatwerfer tragen und die die für die aufklärung verantwortlich sind(sprich drohnen), die leute die in einem asymetrischen krieg am wichtigsten sind und in weit höherer zahl im feld seien sollten.
25h.nox schrieb:wenn leute überrascht werden haben sie einen fehler gemacht, natürlich, sowas kann passieren, und eben da ist es wichtig sich zu verteidigen wenn der feind zu nahe kommt, ansonsten sind die spezialwaffen gefragt. sprich sturmgewehr, scharfschützengewehr, granatwerfer...
Ich brings mal auf den Punkt:
Du trollst.

Du hast NULL Ahnung von der Ausrüstung, wie sie eingesetzt wird und in welchem Umfang sie zu Verfügung steht.
Du hast NULL Ahnung, wie sich so ein Gefecht überhaupt darstellt und welche Waffen auf welche Distanz wie wirken.
Du hast NULL Ahnung, wie schwer, handlich/unhandlich irgendeine Waffe ist und wie zweckmäßig sie in verschiedenen Lagen ist.

Aber du blubberst in einer Tour sinnentleerten Blödsinn, der jeglicher Grundlage entbehrt.

Kannst du auch in irgendeiner Form was konstruktives beitragen oder bleibt es beim Höhlenmenschenniveau?


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09.01.2014 um 12:34
25h.nox schrieb:wenn leute überrascht werden haben sie einen fehler gemacht, natürlich, sowas kann passieren, und eben da ist es wichtig sich zu verteidigen wenn der feind zu nahe kommt, ansonsten sind die spezialwaffen gefragt. sprich sturmgewehr, scharfschützengewehr, granatwerfer...
Wie @StUffz schon schrieb, scheinst du keine Ahnung von der Ausrüstung oder einem Gefecht zu haben.
Selbst die Taliban greifen nicht aus kurzer Distanz an, sondern versuchen sich auf eine gewisse Entfernung, in der sie wirken können.
Von daher ist der Einsatz einer Maschinenpistole in einem üblichen Gefecht, wie sie i.d.R. stattfinden, absolut sinnlos.
Beim Stürmen von Häusern mag das Sinn machen, das war es aber auch.
Oder meinst du, dass sich die Armeen dieser Erde alle irren, wenn sie Sturmgewehre einsetzen? Oder auch die Taliban?
Als Alternative dazwischen gibt es außerdem die kürzere Variante G36K in verschiedenen Ausführungen.
Schau die nochmal das an, was StUffz zur Tiefenstaffelung geschrieben hat.
25h.nox schrieb:um diese nadelstiche geht es den taliban aber, man gewinnt so einen krieg nicht in dem man seinen gegner auf dem feld besiegt. die strategie der taliban ist den blutzoll so hoch zutreiben das der krieg nicht mehr gewollt ist. der afghanistan krieg wird in den westlcihen medien gewonnen, nicht in afghanistan.
Aus Sicht der Taliban hast du da recht, aus westlicher Sicht wurde die Chance, den Krieg zu gewinnen, leider nach ein paar Jahren des Einsatzes vertan.


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09.01.2014 um 20:45
Wie früher Gewehr 98 für alle und gut ist.


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10.01.2014 um 15:52
Kurze Frage an die Streitparteien:
Ist es für diese Diskussion wirklich wichtig, EINE Ahnung von der Gefechtssituation, von der Ausrüstung, sowie der etwaigen Sperrigkeit von Waffen zu haben??
Wenn hier nur Leute mitreden dürfen, die schon in so einer Gefechtssituation waren, dann bleiben nicht mehr viele hier übrig oder?? Oder will @StUffz genau das?? ;-)
Lustig finde ich ja, dass @StUffz bei diesen Themen immer gerne ausführlich mitredet und andere User belehrt, was die politischen Verwicklungen und die komplexen weltpolitischen Implikationen angeht aber schnell mal die Klappe hält und sich in Ausflüchte rettet.
Nochmal, ihr seid offtopic, wenn ihr hier immer über Bewaffnung quasselt.


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25h.nox
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10.01.2014 um 16:48
OddThomas schrieb:Selbst die Taliban greifen nicht aus kurzer Distanz an, sondern versuchen sich auf eine gewisse Entfernung, in der sie wirken können.
liegt daran das es afghanissche und pakistanische bauern sind. aber eine armee darf doch nicht auf die unfähigkeit des feindes setzen.
OddThomas schrieb:Oder meinst du, dass sich die Armeen dieser Erde alle irren, wenn sie Sturmgewehre einsetzen? Oder auch die Taliban?
ich sehe keine armee dieser erde als wirklich so fähig an was asymetrischen krieg angeht.
die russen haben im kaukasus ganze städte vernichtet und trotzdem den kaukasus nicht befriedet, die ais haben sowohl im irak als auch in afghanistan versagt, die inder kriegen ihre probleme auch nciht unter kontrolle.
OddThomas schrieb:Als Alternative dazwischen gibt es außerdem die kürzere Variante G36K in verschiedenen Ausführungen.
das wäre in der tat eine alternative.
OddThomas schrieb:Schau die nochmal das an, was StUffz zur Tiefenstaffelung geschrieben hat.
das war mir vorher schon klar, aber es macht einfach keinen sinn einen technisch unterlegenden feind so nahe ran kommen zu lassen. das ist ein ganz eindeutiges versagen der aufklärung. ein ähnlcihes problem wie in vietnam, dem feind wird zuoft die wahl des schlachtfeldes gelassen, das glück der koalitionsarmee ist allerdings das die taliban dumm wie brot sind und keinen fähigen militärstrategen wie nord vietnam haben.


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10.01.2014 um 17:43
@gardner
Es stand die Aussage im Raum, dass die BW, was die Bewaffnung im Einsatz angeht, versagt habe, siehe hier:
25h.nox schrieb:ein bessere allroundgewehr statt einer stärkeren waffendiversität ist kein strategisch guter zug, die bundewehr hat mal wieder versagt... der vorteil der westlichen armee liegt in besserem trainig und einem vielseitigerem waffenarsenal, das wird allerding nicht genutzt wenn man die truppe nicht entsprechend anpasst.
Weiterhin kam die Idee, die Maschinenpistole als Standardwaffe zu nutzen, siehe hier:
25h.nox schrieb:das arsenal ist ja eigentlich zweckmäßig, nur falsch aufgeteilt, die maschinenpistole sollte die standard bewaffnung sein, die sind leicht und reichen dafür sich zu verteidigen bis geeignetere einheiten die feinde ausgeschaltet haben wenn die eigene spezialbewaffnung nicht vernünftig einsetzbar ist(kämpfe auf kurze distanz für scharfschützen z.b.).
Eine Maschinenpistole macht aber nur auf kurze Distanz wirklich Sinn, 50m z.B.
Von daher ist es doch angebracht zu erwähnen, dass Feuergefechte in Afghanistan i.d.R. auf eine weitere Kampfentfernung als 50m stattfinden.


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greenkeeper
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10.01.2014 um 17:55
@gardner
gardner schrieb:Nochmal, ihr seid offtopic, wenn ihr hier immer über Bewaffnung quasselt.
Lass sie mal schön weiter fachsimpeln. Is immer noch besser als wenn sie wieder in den "der Afghanistaneinsatz war ja so notwendig und wird irgendwann auch noch mal erfolgreich sein" -Modus verfallen.

Is übrigens mal wieder ein Kleinkind von den US-Boys im Eifer des Gefechts niedergestreckt worden. :(

http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-us-soldaten-erschiessen-kleinen-jungen-a-942776.html

Gruß greenkeeper


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