Ich sags gerne noch mal.
Die Frage "was hätte Netanyahu und die IDF anders machen können" ist als aller Erstes mal, das Massaker gar nicht erst geschehen zu lassen. Unabhängig davon warum die HAMAS den Angriff gestartet hat, hatte die IDF die Aufgabe und die Fähigkeiten den Angriff vorher zu sehen und militärisch zurück zu schlagen. Aufgrund vieler Fehlentscheidungen hat sie das NICHT gemacht.
Der zweite Punkt wo sie was Anders hätten machen können ist, nachdem Sie es dermaßen versaut haben, nicht vollig über zu reagieren und, um ihre Schmach wett zu machen, mit völlig überzogener Gewalt und Rücksichtslosigkeit zurück zu schlagen und die gesamte Bevölkerung von Gaza wie HAMAS Terroristen zu behandeln. Ja, Biden hatte Recht in seiner ersten Ansprache an Israel.
Das wären mal Punkt 1. und 2. was man anders hätte machen können.
parabol schrieb:Dabei wieder mal typisch die Vergeltungslogik, Minister Smotrich:„Für jede Sprengstoffdrohne müssen in Beirut zehn Gebäude einstürzen.“
Jajai. das kennt man ja von der deutschen Armee, die hatte ähnliche Relationen beim "Geiseln erschießen".
sacredheart schrieb:Das beantwortet im Wesentlichen die Fragen, warum Israel das tut, was es tut.
Das ist eben das was jeder mit ein bissle Hirn weiß das es nicht stimmt,. Was Israel tut ist nicht "Alternativlos". Israel wird nicht gezwungen für jeden toten Israeli 100 Palästinenser umzubringen. Israel wird nicht gezwungen Gaza in ne planierte Fläche zu verwandeln. Israel wird nicht gezwungen Bauern aus ihrer Heimat zu vertreiben, ihre Brunnen zu zerstören, ihre Haustiere zu erschlagen und ihre Olivenbäume abzuholzen. Die TV-Sprecher in Israel werden auch nicht gezwungen geozidale Hasstiraden von sich zu lassen.
Machen se aber trotzdem. Ist ihre Entscheidung und die hat halt auch Konsequenzen.
Das was sie tun "Alternativlos" ist, erzählen einem die radikalen Extremisten und Terroristen in Netanyahus Regierung. Weil Extremisten machen hat extremistische Sachen so wie Terroristen halt terroristische Sachen machen.
Kurzum, bei jeder Handlung, bei jedem neuen Angriff, bei jeder neuen Vertreibung, jedem neuen Landraub, bei jedem neuen Massaker, wurde Israel nicht gezwungen sondern hat sich entschieden. Immer und immer wieder entschieden für die möglichst brutale, radikale und rücksichtsloseste Handlung.
sacredheart schrieb:Wie man Frieden schließt mit Terrororganisationen, deren einziger Daseinszweck die völlige Vernichtung Israels ist, wird wohl niemand erklären können.
Ne, ist auch nicht unsere Aufgabe. Allerdings kann man das Problem auch nicht damit lösen, das man für diese Terrororganisationen endlosen Kämpfernachschub und Sympathien erzeugt durch sein eigenes Verhalten. Wenn der Betrachter nicht mehr sicher weiß, wer den die Terrororganisation ist, oder ob beide Parteien die Terrororganisation sind, dann wirds halt blöd. Man sollte sich halt schon irgendwie von der Terrororganisation unterscheiden und zwar nicht nur in den Waffen, sondern auch im Verhalten.
Nun ja, wir brauchen auch nicht weiter zu diskutieren. Die Regierung Netanyahu hat sich entschieden. Sie sind lieber Terroristen auf geraubtem Land als jede andere mögliche Alternative. Zuerst das Land, dann der eigene Ruf und das Leben der eigenen Menschen. Das ist deren Wertesystem, angeblich in irgendwelchen alten Büchern ihnen versprochen von ner imaginären Gestalt und das ziehen se jetzt durch. Genozid hin oder her ist Jacke wie Hose.
Der Iran hat auch Jahrzehnte als Paria Nation überlebt, kann Israel auch hin kriegen. Hauptsache sie haben das Land.
Was mich am meisten wundert ist das diese Tatsache, im Westen viele einfach nicht wahr haben wollen, obwohl Netanyahu und Konsorten darüber ja gar keine Geheimnisse machen. Die brüllen gerne mal "Tod allen Arabern" und feiern ganz offen jed3n erschlagenen und vertiebenen palistinensischen Bauern. Wenn sie selbst damit so wenig Probleme haben, warum pienzen die Israel Unterstützer im Westen dann dauernd so rum "is nich wahr --- heul, heul .. Antisemit .." Gelaber.
Is doch peinlich (ich weiß, ich wiederhole mich)
sacredheart schrieb:Mag das evtl daran liegen, dass sehr viele 'Brunnen' in der Vergangenheit am Ende irgendwie weder besonders tief, noch besonders nass wurden, dafür aber sehr sehr lang?
Ne, das liegt daran das ohne Brunnen in ner ariden Gegend kein Leben möglich ist. Die "Brunnen" sind von Tunneln nämlich sehr, sehr einfach zu unterscheiden. Der Brunnen ist nämlich nur ne Bohrung von einigen Zentimetern Durchmesser mit ner Wasserleitung darin, man "gräbt" seit bald 100 Jahren keine Brunnen mehr, man "bohrt" sie. Und Werkzeuge zum Brunnen bohren sind VÖLLIG ungeeignet zum Tunnel graben.

Brunnen selber bohren in 23 min – Schritt für Schritt Anleitung für unter 120 Euro“
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