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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

43.636 Beiträge, Schlüsselwörter: Nazis, Rechtsextremismus, Reichsbürger

Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 19:50
@Subcomandante

Ok, größtenteils Zustimmung. Mein Post war aber nicht nur explizit auf PEGIDA bezogen.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 19:51
@schmierwurst
schmierwurst schrieb:Indem man ihn schon von vorneherein nicht zulässt. Jeder der nicht mit der aktuellen Flüchtlingspolitik zufrieden ist kann ja nur ein Nazi sein. Siehe meine Ausführungen zu "aber".
Diese Menschen demonstrieren aber nicht in Berlin gegen die Flüchtlingspolitik, sie demonstrieren vor Ort gegen Flüchtlinge.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 19:52
schmierwurst schrieb:Permanent. Aber es stellt sich ja niemand, stattdessen wird die Nazikarte gespielt.
Und wo bleiben Beispiele?
schmierwurst schrieb:Indem man ihn schon von vorneherein nicht zulässt. Jeder der nicht mit der aktuellen Flüchtlingspolitik zufrieden ist kann ja nur ein Nazi sein.
Dann wäre ich auch ein Nazi, denn ich bin auch nicht mit der aktuellen Flüchtlingspolitik zufrieden.
Und liest Du mich hier noch?


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27.06.2016 um 19:54
@Subcomandante

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Von welchem Menschen redest du?


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KillingTime
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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 19:55
Subcomandante schrieb:Bachmann posierte schon recht früh mit Shirts der Identitären auf Facebook.
Mit der Identität als Deutsche und dem deutschen Volk hatte man in der DDR niemals ein Problem. Diese Tatsache wird von westdeutschen Gatekeepern gern übersehen, sie wissen es einfach nicht. Deswegen ist bei einem Ossi, der stolz auf sein Land ist, jede Rechtsextremismuskeule wirkungslos.
eckhart schrieb:Wie lautet denn die korrekte Definition von Ethnopluralismus?
Du hast doch selber eine Definition geliefert. Ich habe mich dieser Definition angeschlossen (wenngleich ich die Worte anders gewählt hätte), also was willst du?


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 19:59
@KillingTime
....klar das antifaschistische Brudervolk hätte nie Probleme mit ossinazis....


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27.06.2016 um 20:02
eckhart schrieb:. Und wo bleiben Beispiele?
Also Entschuldige mal, die Medien sind täglich voll damit. Allein schon Petrys angeblicher Schiessbefehl war eine riesige Diskussion welche sofort mit allen Mitteln und Tricks in DIE eine Richtung gedrängt wurde.
eckhart schrieb:. Dann wäre ich auch ein Nazi, denn ich bin auch nicht mit der aktuellen Flüchtlingspolitik zufrieden.
Und liest Du mich hier noch?
Laut Enno Lenze bist du das dann in der Tat. Was kommt denn nach deinem "aber"?
Kein Hate, interessiert mich wirklich.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 20:12
@schmierwurst
schmierwurst schrieb:Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Von welchem Menschen redest du?
Von den Menschen (z.B. dem Ostrentner aus dem Beisp.) die mit AfD, PEGIDA etcpp auf die Straße gehen, weil ihnen die Flüchtlinge nicht passen und die dann als Nazis bezeichnet werden.

@KillingTime
KillingTime schrieb:Mit der Identität als Deutsche und dem deutschen Volk hatte man in der DDR niemals ein Problem. Diese Tatsache wird von westdeutschen Gatekeepern gern übersehen, sie wissen es einfach nicht. Deswegen ist bei einem Ossi, der stolz auf sein Land ist, jede Rechtsextremismuskeule wirkungslos.
Dir sagt die "Identitäre Bewegung" schon etwas, oder? Ansonsten lies bitte mal nach:

Als Identitäre Bewegung bezeichnen sich mehrere aktionistische, völkisch orientierte Gruppierungen, die ethnopluralistisch-kulturrassistische Konzepte vertreten. Sie gehen von einer geschlossenen "europäischen Kultur" aus, deren „Identität“ vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. Politikwissenschaftler ordnen die Gruppe durchweg als eine Spielart des Rechtsextremismus ein.
Wikipedia: Identitäre_Bewegung

Das ist schon was anderes als im Schrebergarten die Deutschlandfahne zu hissen.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 20:15
Subcomandante schrieb:Von den Menschen (z.B. dem Ostrentner aus dem Beisp.) die mit AfD, PEGIDA etcpp auf die Straße gehen, weil ihnen die Flüchtlinge nicht passen und die dann als Nazis bezeichnet werden.
Aber wo soll der Ostrentner denn sonst demonstrieren wenn nicht auf der Straße oder vor dem Flüchtlingsheim?

Edit: Jetzt verstehe ich worauf du hinauswillst, Sorry. Stimme dir da auf jeden Fall zu. Aber ich denke nicht jeder der bei PEGIDA mitläuft oder AFD wählt hat etwas gegen den Flüchtling als Mensch. Ist eben zur Zeit die beste Methode Unmut auf die Straße zu bringen.


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Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie

27.06.2016 um 20:16
schmierwurst schrieb:Was kommt denn nach deinem "aber"?
Kein Hate, interessiert mich wirklich.
Bei mir gibts kein "aber"
Es ist doch vielmehr so,
dass Du kein Beispiel eines Diskurs-Versuches von Seiten derer, die pauschal als Nazis verunglimpft werden, anführen kannst!
Ein Diskursversuch mit ihnen ging stets immer nur von der Gegenseite aus!

Ein Beispiel:
http://www.focus.de/politik/deutschland/rfg-rg_id_4799751.html
Seit Monaten kommt es im sächsischen Freital immer wieder zu heftigen Protesten gegen ein Flüchtlingsheim. Bei einer Bürgerversammlung zum Thema Asyl kam es nun zur Eskalation - Bürger schrien und pöbelten.

Tumultartige Szenen und heftige Anfeindungen haben eine Bürgerversammlung zum Thema Asyl im sächsischen Freital überlagert. Die Stadt vor den Toren Dresdens hatte in den vergangenen Wochen mit teils rassistischen Protesten vor einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Hotel Schlagzeilen gemacht.

Bei der Versammlung am Montagabend wurden erneut pauschale Vorurteile und Hetze gegen Asylbewerber laut. Versammlungsteilnehmer, die sich für Flüchtlinge einsetzten, wurden von anderen niedergebrüllt.
Überfüllte Versammlung - pöbelnde Bürger

Die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates und der künftige Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) forderten ein Ende von Fremdenfeindlichkeit und Hass. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU), der sich den Fragen der Bürger stellte, zeigte sich von den Störern enttäuscht. Mit denen sei ein Gespräch unmöglich. "Erfolg sieht anders aus, aber wichtig war sie, die Veranstaltung." Es sei darum gegangen, Sorgen und Themen der Bürger aufzunehmen.
KillingTime schrieb:Du hast doch selber eine Definition geliefert. Ich habe mich dieser Definition angeschlossen (wenngleich ich die Worte anders gewählt hätte), also was willst du?
Also habe ich die amtliche Definition geliefert?
Inwiefern macht die amtliche Definition von Ethnopluralismus das Wählen anderer Worte erforderlich?

Was bedarf an
" Ethnopluralismus

Mit dem Begriff "Ethnopluralismus" bezeichnet die sogenannte Neue Rechte ein Theoriekonzept, das den für Rechtsextreme typischen Rassismus neu und weniger angreifbar begründen soll. Kritiker nennen ihn einen "Rassismus ohne Rassen". Das Wort "Ethnopluralismus" – zusammengesetzt aus dem griechischen "ethnos" (Volk) und dem lateinischen "pluralis" (Mehrzahl) – propagiert eine "Völkervielfalt". Es wurde geprägt von Henning Eichberg, einem der wichtigsten deutschen Theoretiker der Neuen Rechten. Vorläufer des Konzepts finden sich aber schon bei Carl Schmitt. Das Grundsatzprogramm der NPD enthält deutliche ethnopluralistische Elemente.

Wie klassische Rassisten behaupten auch Ethnopluralisten, es gebe grundsätzliche und unveränderliche Eigenschaften von Menschengruppen – und jede Gruppe sei umso besser und stärker, je ähnlicher sich ihre jeweiligen Angehörigen seien. Dabei vermeiden Ethnopluralisten aber biologistische Argumentationen, eine Abstammungsgemeinschaft oder genetische Homogenität wird von ihnen nicht mehr offen gefordert. Stattdessen behaupten sie, Völker besäßen unveränderliche kulturelle Identitäten, die vor fremden Einflüssen zu schützen seien. Dass sämtliche menschliche Kulturen das Ergebnis gegenseitiger Beeinflussung sind, wird dabei völlig ausgeblendet.

Auch der Ethnopluralismus ist also ein ausgrenzender Nationalismus. Allerdings propagiert er nicht mehr ausdrücklich eine Höherwertigkeit der eigenen Nation oder der eigenen Kultur. Stattdessen betont er lediglich, jede einzelne solle sich getrennt von anderen halten (eine typische Parole wäre zum Beispiel: "Deutschland den Deutschen, die Türkei den Türken!"). Im Ergebnis kann damit genauso eine Fremdenfeindlichkeit ideologisch begründet, kann eine Ausgrenzung von und Gewalt gegen Migranten gerechtfertigt werden."

http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/173908/glossar?p=17
einer Änderung?


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KillingTime
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27.06.2016 um 20:17
Subcomandante schrieb:Das ist schon was anderes als im Schrebergarten die Deutschlandfahne zu hissen.
Das ist korrekt. Aber erstens denken viele nicht so weit. Zweitens hast du es gerade in Ostdeutschland mit vielen Wende- und Globalisierungsverlierern zu tun, die nach der Wende orientierungslos geworden sind. Die greifen also nach jedem Strohhalm, der ihnen Zugehörigkeit verspricht.

Denen jetzt mit der Nazikeule zu kommen, verfängt einfach nicht.


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KillingTime
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27.06.2016 um 20:21
eckhart schrieb:Wie klassische Rassisten behaupten auch Ethnopluralisten, es gebe grundsätzliche und unveränderliche Eigenschaften von Menschengruppen – und jede Gruppe sei umso besser und stärker, je ähnlicher sich ihre jeweiligen Angehörigen seien.
eckhart schrieb:Stattdessen behaupten sie, Völker besäßen unveränderliche kulturelle Identitäten, die vor fremden Einflüssen zu schützen seien.
Da fehlt mir einfach die Quelle, Ecki. Du kannst auch gern Eibl-Eibesfeld bemühen, wenn dir das hilft.


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27.06.2016 um 20:21
@eckhart

Wow, Danke für deine Ausführung. Liest sich interessant, hätte ich von dir nicht erwartet. Dennoch bin ich einfach grundsätzlich der Meinung AFD, PEGIDA usw sind einzig aus dem Diskurs um die Flüchtlingskrise hervorgegangen. Wahrscheinlich werden wir zwei uns deshalb bei diesem Thema immer weiter im Kreis drehen.


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27.06.2016 um 20:23
@schmierwurst
schmierwurst schrieb:oder vor dem Flüchtlingsheim?
Genau das meinte ich gestern mit "nach unten treten".
schmierwurst schrieb:Aber wo soll der Ostrentner denn sonst demonstrieren
Busse organisieren und nach Berlin ins Regierunsviertel fahren.
schmierwurst schrieb:Dennoch bin ich einfach grundsätzlich der Meinung AFD, PEGIDA usw sind einzig aus dem Diskurs um die Flüchtlingskrise hervorgegangen
Sind sie nicht. Beides gab es bereits vor Zuspitzung der Flüchtlingskrise. Die Krise hat allerdings den Zulauf erhöht.

@KillingTime
KillingTime schrieb:Das ist korrekt. Aber erstens denken viele nicht so weit. Zweitens hast du es gerade in Ostdeutschland mit vielen Wende- und Globalisierungsverlierern zu tun, die nach der Wende orientierungslos geworden sind. Die greifen also nach jedem Strohhalm, der ihnen Zugehörigkeit verspricht.
Oh, die Armen... Ernsthaft: man ist für seine Taten und Worte verantwortlich - egal ob Globalisierungsverlierer oder -gewinner. Für mich ist das eine faule Ausrede.


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KillingTime
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27.06.2016 um 20:24
Busse organisieren und nach Berin ins Regierunsviertel fahren.
Im Gegensatz zu "linken Aktivisten" bezahlt denen aber niemand die Busse.


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27.06.2016 um 20:27
@KillingTime
KillingTime schrieb:Da fehlt mir einfach die Quelle, Ecki. Du kannst auch gern Eibl-Eibesfeld bemühen, wenn dir das hilft.
Das was du hier anführst und wegen mangelnder Quelle beanstandest
eckhart schrieb:Wie klassische Rassisten behaupten auch Ethnopluralisten, es gebe grundsätzliche und unveränderliche Eigenschaften von Menschengruppen – und jede Gruppe sei umso besser und stärker, je ähnlicher sich ihre jeweiligen Angehörigen seien. Dabei vermeiden Ethnopluralisten aber biologistische Argumentationen, eine Abstammungsgemeinschaft oder genetische Homogenität wird von ihnen nicht mehr offen gefordert. Stattdessen behaupten sie, Völker besäßen unveränderliche kulturelle Identitäten, die vor fremden Einflüssen zu schützen seien.
entstammt einer Quelle. Sieh noch mal genau hin. Die ist angegeben.


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27.06.2016 um 20:27
@Subcomandante

Hatte nochmal nen Edit gemacht. Aber im Großen und Ganzen bin ich schon bei dir.


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KillingTime
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27.06.2016 um 20:28
tudirnix schrieb:entstammt einer Quelle.
Nein. Das ist keine Primärquelle, sondern das Ergebnis einer Analyse.


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27.06.2016 um 20:28
KillingTime schrieb:Im Gegensatz zu "linken Aktivisten" bezahlt denen aber niemand die Busse.
Wenn sie soziale Probleme hätten, würden sie nicht asozialen Rechtsextremisten hinterherspazieren.


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27.06.2016 um 20:29
Subcomandante schrieb:Die Krise hat allerdings den Zulauf erhöht.
Ohne die Flüchtlingskrise würde es beide in diesem Ausmaß sicher nicht geben.


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