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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

468 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Amerika, Spiegel, Antiamerikanismus

Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 16:00
@seraphim82
seraphim82 schrieb:Der entscheidende Aspekt ist nunmal: die USA sind eine Weltmacht und tragen somit eine gewisse Verantwortung, wie wir die Verantwortung haben jede Weltmacht ebenso kritisch zu hinterfragen und zu analysieren. Wir können natürlich auch über Aserbaidschan schreiben. Oder über China - da werden wir uns wohl scheller einig!?
Die USA trägt natürlich eine Verantwort die sich aus ihrer Stellung heraus ergibt, sie hat aber auch Interessen.

Ich hab bei manchen nur das Gefühl, es hat wohl mal eine Weltmacht gegeben, die nur im Interesse aller gehandelt und ihre Interessen hinten angestellt hat, um die Welt zu einem besseren Platz für alle zu machen.

Auf dieser, wie wir wissen nicht vorhandenen Grundlage, wird das bewertet was die USA so machen.

Davon abgesehen, diejenigen Staaten, die immer meinen der USA erzählen zu müssen wie sie es denn machen müssen, trauen sich meistens nicht mal annähernd so viel Verantwortung wie die USA zu übernehmen, geschweigen denn überhaupt auch nur ansatzweise etwas besser zu machen bzw. mal überhaupt was zu machen.

Das gilt z.B. auch für Deutschland.
seraphim82 schrieb:Jetzt kommt folgendes dazu: die USA sind nicht mal in der Lage ihrer innenpolitischen Verantwortung gerecht zu werden, die höchst komplexe Problemstellungen beinhaltet.
Richtig und woher kommt jetzt die Forderung das die USA sich doch bitte um alles zu kümmern hat was auf der Welt so passiert?

Ich habe es ja schon öfters gesagt, es können sich gerne all jene, die meinen die USA können es nicht, vortreten und sich selbst drum kümmern und es besser machen.

Würde die USA sicherlich nichts dagegen haben, wenn jemand ihnen hilft diese Last der Verantwortung als Weltmacht mitzutragen.

@kofi

Ich komm schon noch in den China Thread, keine Angst. ;)

@NeoDeus
NeoDeus schrieb:du verwechselst da was; es ist die amerikansiche Filmindustrie, der American Way of Life, der amerikanische Patriotisums, die amerikansichen Konzerne, es ist Amerika selbst die sich uns als Vorzeigenation verkauft, in dem sie sich über alles und jeden stellt.
Und die USA haben die Leute auch dazu gezwungen, dass alles so kritiklos zu schlucken?
NeoDeus schrieb:Sie vergisst aber dass sich in Ihrem Keller haufenweise Leichen stapeln, die schon gegen die Tür drücken.... und da wundert ihr euch, dass die Leute kommen und auf die Leichen im Keller hinweisen? Und vielleicht entäuscht darüber sind, dass das achso tolle Amerika, doch nicht so schön ist wie auf der Postkarte.
Also die "Leichen im Keller" wurden eigentlich alle schon thematisiert, wenn man sich z.B. die amerikanische Filmindustrie anguckt. Da wurde schon jede "Leiche" in Filmen aufgearbeitet.

Enstehen diese ganzen rein positiven Eindrücke wirklich nur darauf, dass die USA sagen sie wären "ganz toll" oder ist das nicht eher auf eine selbstverschuldete Uninformiertheit der Leute zurückzuführen?


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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 16:17
Larry08 schrieb:Und die USA haben die Leute auch dazu gezwungen, dass alles so kritiklos zu schlucken?
Die USA betreiben einen große Propagandaapparat, der alles in eienm harmlosen Bild erscheinen lässt bzw. Mittel und Wege findet es den Leuten so zu verkaufen, das der Großteil keinen Mux macht. Und es gab weiß Gott genug Kritiker, auch welche die was zu sagen hatten. Spätestens nach JFK, Martin Luther King, Malcom X, den Black Panthers uvm. weiß man, was mit Leuten passiert die sich gegen das Establishment wenden.
Larry08 schrieb:Enstehen diese ganzen rein positiven Eindrücke wirklich nur darauf, dass die USA sagen sie wären "ganz toll" oder ist das nicht eher auf eine selbstverschuldete Uninformiertheit der Leute zurückzuführen?
Mit Sicherheit langt es nicht, wenn die Amis sagen "wir sind das tollste Volk" das ist klar. Hierfür gibts aber genug Instrumente die in Form von Film, Werbung, Musik, Entertainment, etc... die Leute indirekt beeinflussen.


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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 16:48
NeoDeus schrieb:Die USA betreiben einen große Propagandaapparat, der alles in eienm harmlosen Bild erscheinen lässt bzw. Mittel und Wege findet es den Leuten so zu verkaufen, das der Großteil keinen Mux macht. Und es gab weiß Gott genug Kritiker, auch welche die was zu sagen hatten. Spätestens nach JFK, Martin Luther King, Malcom X, den Black Panthers uvm. weiß man, was mit Leuten passiert die sich gegen das Establishment wenden.
Ich habe das jetzt zwar auf den internationalen Rahmen bezogen aber auch nach Innen kann sich jeder über alles informieren.

Die von dir angesprochenen Dinge haben glaube ich ihren eigenen geschichtlichen Zusammenhänge und können nicht generell dem Establishment "in die Schuhe geschoben" werden aber davon unabhängig konnten die Ideen und daraus resultierenden Umwälzungen nicht aufgehalten werden.
NeoDeus schrieb:Hierfür gibts aber genug Instrumente die in Form von Film, Werbung, Musik, Entertainment, etc... die Leute indirekt beeinflussen.
Aber wie gesagt wird ja keiner gezwungen sich davon beeinflussen lassen, da hat jeder die Verantwortung gewisse Dinge zu hinterfragen.

Wenn man dies nicht macht, sollte man sich hinterher auch nicht beschweren.


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seraphim82
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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 18:40
@Larry08

Warum Verantwortung für etwas übernehmen was ohnehin zum scheitern verurteilt ist und man auch gar nicht die (finanziellen) Mittel hat? Die Werte unserer westlichen Zivilisation, die hier schon kaum angenommen werden, werden wir anderen nicht so ohneweiteres überstülpen können. Zum anderen, wie du es ja andeutest, sind es wohl mehr opportunistische Interessen die Interventionen realisieren und ersteres eher zur legitimation dienen soll.


Ich bin gerade leider etwas kurz angebunden....


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seraphim82
ehemaliges Mitglied

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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 19:19
Larry08 schrieb:Richtig und woher kommt jetzt die Forderung das die USA sich doch bitte um alles zu kümmern hat was auf der Welt so passiert?
Das haben sie sich selbst aufgebürdet oder zumindest hat man sich dazu drängen lassen - und zwar meiner Überzeugung nach eher durch Lobbyisten als durch (diverse) nationale Interessen.


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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 19:49
Die deutschen scheinen mir oftmals sehr komplexbehaftet zu sein gegenüber ihrem eigenen Land. Vielleicht daher die Aversion gegenüber einer Nation die sich selber nicht ständig Kastait.

@Fedaykin
Das ist auch immer so ein Vorwurf, welcher stets genannt wird, aber tatsächlich kaum zutrifft. Zumindest kenne ich keinen in meinem Bekanntenkreis, der gebückt aufgrund unserer Geschichte durch die Strassen schleicht.

Im Grunde haben wir im Lande schlicht ein anderes Verhältnis zu der zweifelhaften Eigenschaft namens Patriotismus. Obwohl, Fahnen werden auch in D. gerne geschwungen, zu jedem brauchbaren Ereignis. Aber es gibt nun mal Dinge im Leben, die wichtiger sind. Und die Wahrnehmung gefällt mir allemal besser, als irgendein Spinner, der Flagge hisst, dann im Arsch- und später im Nasenloch bohrt.


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20.05.2011 um 19:52
@univerzal

Das ist so oder so Unsinn in dem Kontext.Die Franzosen frönen schon seit Jahrzehnten dem Antiamerikanismus,ist schon Tradition da, aber dass die komplexbehaftet sind gegenüber ihrem Land hmm, glaube ich eher weniger^^

Von daher ist das nichts "Deutschenspezifisches" was man an irgendwas fest machen kann dieser gewisse Anteil in der Bevölkerung, der mal antiamerikanische Töne spuckt meine ich. Fedaykin keine Ahnung, der basht halt da immer bevorzugt auf Deutschland rum....^^

Siehste in fast jedem seiner Beiträge immer was gegen Deutschland und Deutsche.


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20.05.2011 um 19:52
Larry08 schrieb:Richtig und woher kommt jetzt die Forderung das die USA sich doch bitte um alles zu kümmern hat was auf der Welt so passiert?
Geschieht das nicht intern in den USA?
Wie soll die Rüstungsindustrie an Steuergelder kommen, wenn "nichts passiert"?


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20.05.2011 um 20:08
Das ist auch immer so ein Vorwurf, welcher stets genannt wird, aber tatsächlich kaum zutrifft. Zumindest kenne ich keinen in meinem Bekanntenkreis, der gebückt aufgrund unserer Geschichte durch die Strassen schleicht.
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es ist kein Vorwurf, es ist eine Feststellung die ich zumindest hier im Forum bei den größten US Hassern festgestellt habe.


Und doch scheint uns Deutschen etwas anzuhaften die German Angst die immer wieder zum Vorschein kommt.


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Im Grunde haben wir im Lande schlicht ein anderes Verhältnis zu der zweifelhaften Eigenschaft namens Patriotismus. Obwohl, Fahnen werden auch in D. gerne geschwungen, zu jedem brauchbaren Ereignis.
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ja und bei uns gibt es sofort ne Talkrunde darüber ob das Politisch korrekt ist. ja das 2006 was....


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Aber es gibt nun mal Dinge im Leben, die wichtiger sind. Und die Wahrnehmung gefällt mir allemal besser, als irgendein Spinner, der Flagge hisst, dann im Arsch- und später im Nasenloch bohrt.
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Klar gibt es Dinge die Wichtiger sind,


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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 20:18
Die ganze Zeit auf den ach so "antiamerikanischen Deutschen" und "schwachen Deutschen" rumbashen und sich meterweit von "denen" distanzieren und jetzt heißt es wieder "uns Deutschen" :D

"US-Hasser" klingt schon extremistisch, ich glaube nicht, dass sich jemand hier im Forum durch Extremismus hervor tut....^^


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20.05.2011 um 20:57
Nur mal überlegen wo Deutschland ohne die USA wäre. Kommunistisch. Zerrüttet. Kaputt.


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20.05.2011 um 20:57
@NeoDeus
NeoDeus schrieb:Du willst nicht verstehen, dass es zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung in den USA ein tiefeingebranntes menschliches Problem gibt. Sie sind zwar vom Gesetz her gleichgestellt, aber menschlich gesehen, ist das bei vielen eben nicht der Fall gewesen und ist es bis heute nicht.
Aber genau deswegen müsste man endlich die Gethos auflösen und anfangen miteinander zusammenzuleben und nicht getrennt parallel jeder für sich.
NeoDeus schrieb:Erst 1967 hat man das Gesetz abgeschafft weil es verfassungswidrig war/ist.
Und wie du schon schreibst es wurde längst abgeschafft, eben weil es Verfassungswidrig war.

@kofi
kofi schrieb:Wieso muslimischen Präsidenten?

Deutschland hat einen vietnamesischstämmigen Vizekanzler, bedeutet das, dass es kein Rassismus, Fremdenhass und Vorurteile gegenüber Migranten usw. mehr gibt?

Nach deiner Logik müsste sich dann ja auch der Rechtsextremismus in D aufgelöst haben oder zumindest in Begriff sein sich aufzulösen, wenn es keinen sooo starken Fremdenhass mehr gibt mit einem vietnamesischstämmigen Vizekanzler.
Ich vergleicht hier grad Äpfel mit Birnen und merkt es nichtmal.
Als Schwarzer, Weißer, Vietnamese/Asiat, Türke usw. wird man geboren.

Der Islam, das Christentum, der Kommunismus, Stalinismus, Nationalsozialismus usw. sind Ideologien, Weltanschauungen.
Der Fremdenhass in D ist tatsächlich sehr viel kleiner als man gemeinhin behauptet. Die Ablehnung/Hass richtet sich vorallem gegen den Islam und seine Anhänger. Wer darin Rassimus sieht müsste die Antifa aber im gleichschluss zu einer rassistischen Organisation erklären. Denk mal darüber nach wie absurd das ist.
Der Rösler könnte von mir aus gerne Bundeskanzler/-präsident werden hät ich überhaupt nichts dagegen. Eine Gesine Schwan, Udo Voigt, Walter Mixa oder Indriz/Vogel möcht ich auf dem Posten auch nicht in abgeschwächter Form haben.

Abgesehen davon könnte die wohl kaum den Eid den sie schwören müssten auch einhalten.
Art 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des
Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen
Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes
wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen
jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.


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20.05.2011 um 21:09
@Raizen

Ich weiß schon was ich schreibe,keine Sorge.Natürlich war das Nonsens und zwar mit voller Absicht, ich wollte @rumpelstilzche ein groteskes/absurdes Beispiel darlegen, was er bisweilen vermittelt.Jedenfalls mir vermittelt.Keine Ahnung wie andere Rumpelstilzche verstehen.


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Klartexter
ehemaliges Mitglied

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20.05.2011 um 21:18
@kofi

Für Dich und alle anderen mal ein wenig Kabarett, und wie es sich für Kabarett gehört mit entsprechendem Hintergedanken und der nötigen "Feinfühligkeit" ;)



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Paka
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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

20.05.2011 um 21:59
Ich seh das so, wenn die Amis schon so tun, als seien sie für das Recht, dann sollten sie sich auch selber dran halten. Ansonsten sollten sie sagen, ja machen wir den Islam platt, der ist unser neues Feindbild, nachdem die Sowjets weg sind. Ohne Feindbild keine Rüstungsindustrie und die ist eine der Mächtigsten überhaupt. Aber immer diese Heuchelei.

Genau deswegen mag auch so mancher Deutsche den Islam auf einmal nicht. Weil der Ami sagt, da gibts viele Terroristen und fast jeder könnte einer sein.

Schon mal gemerkt, dass sich die ganze Geschichte immer im Kreis dreht? Von wegen die Menschen lernen dazu.


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21.05.2011 um 13:52
Paka schrieb:Ich seh das so, wenn die Amis schon so tun, als seien sie für das Recht, dann sollten sie sich auch selber dran halten.
sie tun so ? wer sagt das ?
Paka schrieb:Ansonsten sollten sie sagen, ja machen wir den Islam platt, der ist unser neues Feindbild,
überlege mal was du hier schreibst und dann versuche mal nachzudenken ob du in Wirklichkeit noch in dieser Welt lebst ... woher kommen deine Infos ?
Paka schrieb: die Sowjets weg sind
sind sie "Wirklich weg .... und was bedeutet weg ? magst du den Kommunismus ?
Paka schrieb:Schon mal gemerkt, dass sich die ganze Geschichte immer im Kreis dreht? Von wegen die Menschen lernen dazu.
ich merke es "vor allem" an deinen Thesen ....


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21.05.2011 um 14:09
@rumpelstilzche

Sind die Sowjets bei dir nicht "weg"?Weg kann sowohl eine Strecke sein, als auch bedeuten es ist was nicht mehr da.Und die Sowjetunion und ihre Bürger dementsprechend, die Sowjets, sind nicht mehr da,sie gehen keine Strecke, sondern sind weg, verschwunden, nicht existent, weil die Sowjetunion nicht mehr existiert, dass bedeutet sie sind weg, im Kontext des Beitrages von @Paka sind sie weg als Feindbild.

Das sie weg sind impliziert nicht sie sollen wieder kommen, sondern dass sie einfach weg sind, von der Bildfläche verschwunden.Ich glaube nicht, dass Paka in seinem Beitrag um die Sowjetunion trauert.Er hat nicht zu einer Schweigeminute aufgerufen.

Warum sollte man nicht merken, dass sich die Geschichte immer im Kreis dreht?


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21.05.2011 um 15:07
@seraphim82
seraphim82 schrieb:Warum Verantwortung für etwas übernehmen was ohnehin zum scheitern verurteilt ist und man auch gar nicht die (finanziellen) Mittel hat? Die Werte unserer westlichen Zivilisation, die hier schon kaum angenommen werden, werden wir anderen nicht so ohneweiteres überstülpen können. Zum anderen, wie du es ja andeutest, sind es wohl mehr opportunistische Interessen die Interventionen realisieren und ersteres eher zur legitimation dienen soll.
Dann sollte man aber auch aufhören bevorzugt der USA vorzuwerfen, das sie nicht in Ruanda eingegriffen haben, dass hat nämlich niemand.

Und da ging es ja nicht um das "überstülpen" irgendwelcher Werte oder Interessen, sondern um Völkermord zu verhindern.

Da war von der "Nie wieder! Fraktion" aber auch mal überhaupt nichts zu sehen.

@eckhart
eckhart schrieb:Geschieht das nicht intern in den USA?
Wie soll die Rüstungsindustrie an Steuergelder kommen, wenn "nichts passiert"?
Das wirklich große Geld macht die Rüstungsindustrie nicht mit Interventionen, dass wird mit den Projekten gemacht, die darauf abzielen dem theoretisch größt möglichen Gegner überlegen zu sein.

Da wird das große Geld gemacht, dafür braucht es nicht den Irak, Afghanistan oder Libyen.


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21.05.2011 um 15:18
Larry08 schrieb:Das wirklich große Geld macht die Rüstungsindustrie nicht mit Interventionen, dass wird mit den Projekten gemacht, die darauf abzielen dem theoretisch größt möglichen Gegner überlegen zu sein.

Da wird das große Geld gemacht, dafür braucht es nicht den Irak, Afghanistan oder Libyen.
Das große Geld macht man also mit dem theoretischen China oder dem theoretischen Russland?
Warum rüstet man dann nicht gleich gegen Aliens auf ?
Aliens sind das Theoretischste überhaupt.

Ich glaube immer noch, dass der Kongress für Abstimmungen immer noch einen schwachen Hauch Realität benötigt, zB. die konstruierte Gefahr aus Irak, Afghanistan oder Libyen ...


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Spiegel-Kommentar über Antiamerikanismus

21.05.2011 um 16:01
"US-Hasser" klingt schon extremistisch, ich glaube nicht, dass sich jemand hier im Forum durch Extremismus hervor tut....^^
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doch, bin schon länger hier im Forum, meistens werden die aber gesperrt weil sie meist doch einen Hang zu WW2 Politik haben.


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