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DIE LINKE
26.02.2026 um 07:43@ApexOne
Mir fällt ehrlich gesagt auf, dass wir uns von der eigentlichen Frage ziemlich entfernen.
Ausgangspunkt war ja das Klischee „Linke arbeiten nicht“.
Wenn ich Beispiele nenne, wird nicht darüber gesprochen, ob das Klischee stimmt, sondern es kommen Motivunterstellungen („nur Marketing“), moralische Seitenhiebe oder völlig andere Baustellen. Das kann man alles diskutieren – aber es beantwortet nicht die Frage.
Woher kommt das Klischee eigentlich? Und hält es einer sachlichen Betrachtung stand?
Historisch ist die politische Linke aus der Arbeiterbewegung und aus Gewerkschaften entstanden – also aus Milieus, in denen ganz normal gearbeitet wurde. Die wollten nicht Arbeit abschaffen, sondern Arbeitsbedingungen verändern.
Und wenn jedes Gegenbeispiel automatisch als „unecht“, „strategisch“ oder „heuchlerisch“ abgewehrt wird, dann ist das Klischee im Grunde nicht widerlegbar. Dann reden wir nicht mehr über ein Argument, sondern über eine feststehende Überzeugung.
Mir geht’s nicht darum, irgendwen moralisch reinzuwaschen – sondern darum, ob die Behauptung in sich schlüssig ist. Bisher sehe ich dafür ehrlich gesagt keine belastbare Grundlage.
Mir fällt ehrlich gesagt auf, dass wir uns von der eigentlichen Frage ziemlich entfernen.
Ausgangspunkt war ja das Klischee „Linke arbeiten nicht“.
Wenn ich Beispiele nenne, wird nicht darüber gesprochen, ob das Klischee stimmt, sondern es kommen Motivunterstellungen („nur Marketing“), moralische Seitenhiebe oder völlig andere Baustellen. Das kann man alles diskutieren – aber es beantwortet nicht die Frage.
Woher kommt das Klischee eigentlich? Und hält es einer sachlichen Betrachtung stand?
Historisch ist die politische Linke aus der Arbeiterbewegung und aus Gewerkschaften entstanden – also aus Milieus, in denen ganz normal gearbeitet wurde. Die wollten nicht Arbeit abschaffen, sondern Arbeitsbedingungen verändern.
Und wenn jedes Gegenbeispiel automatisch als „unecht“, „strategisch“ oder „heuchlerisch“ abgewehrt wird, dann ist das Klischee im Grunde nicht widerlegbar. Dann reden wir nicht mehr über ein Argument, sondern über eine feststehende Überzeugung.
Mir geht’s nicht darum, irgendwen moralisch reinzuwaschen – sondern darum, ob die Behauptung in sich schlüssig ist. Bisher sehe ich dafür ehrlich gesagt keine belastbare Grundlage.






