ApexOne schrieb:Und wenn er es erreicht ist er kein angestellter Arbeiter mehr? oder hat er weniger Rechte, ist der weniger wert? Ich verstehe die Anmerkung nicht.
Ich verstehe deine Nebenschauplätze nicht. Das war lediglich ein Hinweis, dass Ingenieure (zumindest im Baubereich und angestellt) eher selten in Sphären kommen, die überproportional stark von den Steuerplänen der Linken betroffen wären. Mehr nicht.
ApexOne schrieb:Und warum soll er diese zahlen? Außerdem woher wissen wir (und die Linke) dass er diese nicht gebrauchen kann? Ich finde der bringt genug der Gesellschaft, eigentlich braucht er eine Entlastung.
Ich erinnere Dich dran dass es hiess: die Linke will Steuern für Arbeiter senken.
100.000 € im Jahr sind rund doppelt so viel wie das Median-Einkommen in Deutschland. Wer das als „braucht Entlastung“ bezeichnet, verliert etwas den Blick für die Realität der meisten Beschäftigten.
Es geht nicht darum, ob jemand „genug leistet“ – das tun Pflegekräfte, Handwerker oder Verkäuferinnen auch. Die Frage ist: Wer kann einen zusätzlichen Beitrag leisten, ohne dass die Lebensführung gefährdet ist?
3.000 € entsprechen bei 100.000 € Einkommen etwa 3 %. Für jemanden mit 30.000 € wären 3.000 € dagegen existenziell. Genau darum geht Progression.
„Steuern für Arbeiter senken“ heißt eben nicht „alle mit gutem Gehalt entlasten“, sondern diejenigen, die finanziell wirklich unter Druck stehen.