equinoxx schrieb:Es fände es besser, wenn im Positionspapier von „Sprachen“ im Plural die Rede wäre.
Im Positionspapier ist aber nicht von "Sprachen" die Rede.
Sonst viel heiße Luft.
Weil in der Synagoge Hebräisch unterrichtet wird, ist das die Sprache der "Deutschen Juden"???
Denk vielleicht noch mal nach.
sacredheart schrieb:Und die Zusammensetzung diess Stuhlkreises sollten natürlich potenzielle Betroffenen festlegen. Und warum ausgerechnet die antisemitismusverdächtige Partei ein Vetorecht hat, kann wohl niemand erklären, der nicht auch Intifada ruft.
Ja, das ist schon auch interessant. Das ist etwa so, als wenn die CDU sich einlassen würde, von der AfD mit besetzte Gremien über rechtsextreme Vorfälle entscheiden zu lassen.
ApexOne schrieb:Linke machen linke Sachen.
Ah, danke
@ApexOne . Das ist natürlich besonders interessant. Noch interessanter, das. Fast verpasst, das.
120 Unterzeichner aus der Bundestag und dem Berliner Abgeordnetenhaus. Aha.
Hatte es mir kurz angeschaut, in Ganz.
Das dazu auch noch interessant. Das nicht von irgendwem, sondern der Vize-Chefin
:ask:Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf interne Nachrichten aus einer Chatgruppe der Berliner Linkspartei. Unter den Wortführern soll demnach die neugewählte Berliner Abgeordnete und Vize-Chefin Martha Kleedörfer sein.
"Ich finde das Papier vollkommen unzureichend und bin erschüttert, dass wir uns so unterworfen haben", soll Kleedörfer laut Bericht am Freitagmorgen in die Chatgruppe geschrieben haben. "Da haben die Spitzen von drei Parteien anderthalb Wochen lang eine Gruppenarbeit an einem Text gemacht, der die Grundlage für fünf weitere Jahre Repression schafft."
Quelle:
https://www.berliner-sonntagsblatt.de/Berlin/Bericht-Linken-Politiker-kritisieren-Antisemitismus-Vereinbarung-370181.htmlAlso, halten wir fest, selbst das nichtssagende Dokument dürfe nicht den Gefallen der Bundesebene finden, sogar das sei zuviel? Der Vorwurf, antisemitische Positionen zu vertreten, sei "rechte Hetzkampagne" und kein diskutabler Vorwurf, dem man mit dem Papier begegnen dürfe? Beachte auch das Wort: darf.
Und das weist nicht darauf hin, was die Kritiker (wie etwa Volker Beck) meinen, wenn sie sagen: da ist ein "strukturelles" Problem?
Was nun? Die einfachste Lösung wäre? Die Linke Berlin sollte über das verhandelte Papier einfach ihre Mitglieder abstimmen lassen. Fortsetzung der Gespräche nur bei Zustimmung einer Mehrheit der Mitglieder.
Übrigens auch,
@ApexOne , zu den Mitunterzeichnern aus dem Bundestag gehört auch Mirze Edis.
Da gibt es eine Vorgeschichte.
Am 14. Oktober 2023, eine Woche nachdem Gaza den Krieg gegen Israel begonnen hatte, teile der damalige Duisburger Ratsherr Mirze Edis (Die Linke) einen Beitrag, in dem das Existenzrecht Israels verneint wurde.
Inzwischen ist der frühere Ratsherr aus Duisburg ein Mitglied des deutschen Bundestages, läuft aber immer noch auf Demonstrationen um gegen den nicht existierenden Genozid in Gaza zu protestieren, so z.B. am 25. Juli 2025 (Mit Kufyia und einer bunten Flagge!) und teilt Videos, in denen von ihm gefordert wird, Bundeskanzler Friedrich Merz vor den Internationalen Gerichtshof zu stellen. Weil dieser Israel bei der Verteidigung hilft.
Und
In einem Reel, das Mirze Edis (Die Linke) am 27. August 2025 auf Instagram geteilt hat, wird zur bundesweiten Demonstration „Zusammen für Gaza!“ am 27. September 2025 in Berlin aufgerufen.
Was, bei so viel Engagement gegen Israel, natürlich nicht weiter verwundert. Was etwas verwundert, eigentlich aber auch nicht, ist die Hintergrundmusik des Reels:
In der, von Mirze Edis ausgesuchten Textstelle des Liedes „Leve Palestina“ wird, auf Schwedisch, das Ende des zionistischen Staates (Israel) und Angriffe mit Raketen (auf Israel) besungen.
Quelle:
https://www.ruhrbarone.de/linken-bundestagsabgeordneter-mirze-edis-ruft-zur-gaza-demo-in-berlin-auf-und-romantisiert-raketen-gegen-israel/250892/Tja. Oder mit deinen Worten,
@ApexOne Linke machen linke Sachen.
Ach auch noch, falls das alles in Berlin jetzt doch noch scheitert, ist in der unterzeichneten Stellungnahme ja auch schon der Schuldige gefunden: wer wird schuld sein? Die Springer-Presse wars
:shrug: