UffTaTa schrieb:oder die Landwirtschaft auf weniger abhängige, weniger intensive Landwirtschaft umstellen
Ist eben die Frage, will man Milliarden Menschen ernähren oder lässt man Milliarden verhungern ohne Dünger aus dem Haber-Bosch Verfahren.
UffTaTa schrieb:Ja, die hoch-intensive Landwirtschaft ist halt extrem auf eingekaufte Hilfsstoffe angewiesen.
Technologisierung ist meist vom globalen Handel abhängig.
Das ist nicht anders als bei jedem ollen Computer.
UffTaTa schrieb:nd "Schutzrechte und Patente" auf Pflanzenzüchtungen (keine eigene Samengewinnung), etc.
Wahnsinn, verbreitest Du hier nun wieder Verschwörungstheorien?
"Patente auf Pflanzenzüchtungen" bedeuten überhaupt nicht, dass kein eigenes Saatgut davon erzeugt werden kann oder darf.
Beim europäischen und deutschen Saatgutgesetz, ganz ohne Patente, werden eben geringe Lizenzgebühren fällig für den Nachbau. Raubkopieren ist eben immer untersagt.
Mir ist auch nicht bekannt, dass man patentierte gvo-Traits nicht nachbauen dürfte, man muss auch hier Lizenzgebühren bezahlen.
Wer das nicht will, dem stehen ausreichend Sorten zur Verfügung ohne Nachbau- oder Lizenzgebühren.
Das führte dazu, dass Deutschland erfolgreiche Züchter seit über 150 Jahren hat und diese erfolgreiche Sorten züchten, wovon wir Landwirte sehr stark profitieren.
UffTaTa schrieb:nur Viehfutter für die Fleischgewinnung ist.
Bei den Stickstoffpreisen und miserablen Getreidepreisen, dürfte sich die Erzeugung von Brotweizen in 2026 eher nicht rentieren, die Qualitätsgabe um geforderte Eiweißgehalte zu erzielen werden durch den geringen Mehrerlös nicht rentabel sein.
Somit wird bei Weizen in 2026 wohl mehr Futterweizen erzeugt werden.
Und wer in diesem Frühjahr die Wahl hat, ob er Mais oder Sojabohnen anbauen wird, wird eher auf die Sojabohne gehen, die benötigt keinen Stickstoff.
In der USA wird die Maisanbaufläche in 2026 wohl eingeschränkt und die Sojaanbaufläche ausgeweitet aufgrund der Stickstoffpreise.
American farmers reduce corn planting amid rising costs and Iran conflict
Quelle:
https://ua.news/en/world/amerikanski-fermeri-skorochuiut-posivi-kukurudzi-cherez-zrostannia-vitrat-i-viinu-z-iranomFür Kanada müsste man mal nachschauen, die säen ja große Teile ihrer Kulturen erst im Frühjahr aus.
Fehlender und extrem teurer Stickstoff betrifft aber meist eher die Kleinbauern in Entwicklungsländern und in der 3. Welt, die werden sich den Stickstoff nur schwerlich leisten können und werden anschließend wohl zu wenig ernten, um sich selbst zu ernähren.
Indiens Düngemittelversorgung steht unter Druck, da der Krieg die Lieferungen unterbricht.
Quelle:
https://www.bbc.com/news/articles/crk1066npvzo