hidden schrieb:Jaja, der große Dealmaker ist entzaubert. Wenn Trump nichts hat mit dem er drohen und erpressen kann, wird das auch nichts mit seinen "hervorragenden Deals" und beim Iran sitzt er halt am kürzeren Hebel.
Ich bin überzeugt, das weiß er auch längst. Genau aus diesem Grund führt er sich auch auf wie ein Mafia-Boss. Erst benutzt er vulgäre Sprache, dann lügt er, er erniedrigt, er droht, er erpresst, und er wendet Gewalt an. Nichts von alldem hat aber bislang zu irgendeinem Erfolg geführt. In solchen Fällen greifen Mafia-Bosse dann bekanntlich zum letzten Mittel - Die völlige Vernichtung des Feindes.
hidden schrieb:Ich möchte gern wissen, was er für einen Ruf als "Dealmaker" früher im Immobiliensektor hatte. Für einen fairen Deal als rechtschaffender Händler war/ist er sicher nicht bekannt bei seinen Geschäftspartnern.
In jedem Fall wird Trump in seiner Karriere nicht alle angebellt, bedroht und erpresst haben. So kann man kein Vermögen und keinen Einfluss aufbauen. Das haben nicht mal die reichen Senatoren in Rom vor 2000 Jahren so gemacht. Man sucht sich lieber Buddys mit denen man Win-Win-Deals machen kann, und die ganze Horde schluckt dabei alle mit denen man solche Deals nicht machen kann. So werden alle reich. Das funktionierte in seiner New Yorker Zeit hervorragend, aber irgendwann flog er da raus. Es gab einfach zu viele dicke Fische in diesem Teich, und viele wollten mit ihm einfach keine Deals machen obwohl sie dadurch auch etwas hätten gewinnen können. Es war die Art von Trump die vielen Leuten in New York einfach nicht gefiel. Er hatte einfach ein zu großes Maul, und sein republikanisch geprägtes Weltbild gefiel auch vielen nicht in der Demokraten-Hochburg New York. Also verkrümelte er sich lieber nach Florida.