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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

5.249 Beiträge, Schlüsselwörter: Atom, AKW, Atomkraftwerk, Atomenergie, Energieproduktion

Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

05.08.2016 um 15:23
Wenn Indien oder China ihren Gau haben wird man das anders sehen.

Wobei die Atomkraft in China bescheidene 4% ausmacht.

Angesichts der Uran Reserven und den Geopolitischen Verstrickungen sehe ich auch in den Ländern keine Große Zukunft für den Atomstrom

china energy production

China-wind-and-nuclear-ref


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05.08.2016 um 15:24
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mayday
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

05.08.2016 um 16:27
Angesicht dass es möglich sein könnte künftig den Atomabfall aus Lagern zu holen ungefährlicher/effizienter wie heute weiter zu verbrennen, sehe ich Bennstoff für noch lange Zeit. China hat nur 4% Atomstromanteil..aber das wird sich ändern, denn sie bauen jedes Jahr Neue und verkaufen jetzt auch eigene ins Ausland.

Die Reakterdesign Eigenentwicklung Hualong One gilt als modernster Reaktor der Welt.
http://www.world-nuclear.org/information-library/nuclear-fuel-cycle/nuclear-power-reactors/advanced-nuclear-power-reacto...
Nicht dass ich will, aber müsste ich ein AKW bauen, würde ich schon bald die Chinesen und nicht Franzosen fragen
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/china-baut-erstes-atomkraftwerk-des-sudan-14249876.html


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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

05.08.2016 um 19:20
Hallo @alle !


Ich greife mal den Beitrag von @mayday auf.

Nach meinem Wissen hat China derzeit rund 40 Reaktoren zur Stromerzeugung am Netz. Wenn man bis 2030 80 Neue bauen will, ist das viel und man käme da auf rund 10 %

Die Schwerwasserreaktoren ( CANDU ) wurden ursprünglich in Kanada entwickelt und hauptsächlich in Indien verwendet. Jetzt werden Diese von den Chinesen gebaut und weiterentwickelt, weil man damit ausgediente Brennelemente aus Leichtwasserreaktoren oder Solche aus Natururan verwenden kann. Man "spart" sich sozusagen die Wiederaufarbeitungsanlage. Genau das ist der Zweck, den man in China damit verfolgt und es ist wieder eine Technik, die an Europa vorbei ging.


Gruß, Gildonus


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05.08.2016 um 19:39
mayday schrieb:Angesicht dass es möglich sein könnte künftig den Atomabfall aus Lagern zu holen ungefährlicher/effizienter wie heute weiter zu verbrennen, sehe ich Bennstoff für noch lange Zeit. China hat nur 4% Atomstromanteil..aber das wird sich ändern, denn sie bauen jedes Jahr Neue und verkaufen jetzt auch eigene ins Ausland.
Mag sein, das es sich etwas ändert, aber nicht zu einer Singifikanten Größe im Vergleich zum Rest.

Und auch wenn Zukünfitge Generationen von Kraftwerken eventuell die abgebrannten Brennstäbe länger nutzen können, so denke ich das wenn man die kosten Umlegt weder Günstiger noch extra Umweltschonender Strom zusammenkommt.
Gildonus schrieb:Nach meinem Wissen hat China derzeit rund 40 Reaktoren zur Stromerzeugung am Netz. Wenn man bis 2030 80 Neue bauen will, ist das viel und man käme da auf rund 10 %
Wenn, wenn, und vor allem wenn wir einfach den Energiebedaf von Heute unterstellen.

China steckt dick in den Eneuerbaren drin, und momentan übersteigt deren Leistung die der AKW`s
Gildonus schrieb:Man "spart" sich sozusagen die Wiederaufarbeitungsanlage. Genau das ist der Zweck, den man in China damit verfolgt und es ist wieder eine Technik, die an Europa vorbei ging.
Eigentlich nicht. ES gab und gibt diese Natururanreaktoren


Wikipedia: Natururanreaktor

Also ich sehe da nix Innovatives sondern bestenfalls was Altes.


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05.08.2016 um 20:17
@Gildonus
Gildonus schrieb:In diesem Wikipediaartikel wird auch darauf hingewiesen, Strom aus Gaskraftwerke seien sei in den VAR (!!!) viermal teurer als Atomstrom.
Wenn man im Vergleich mal die Stromgestehungskosten von GUD in Deutschland hernimmt, dann liegen die so zwischen 8 und 10 Cent/kWh. Bei einem Viertel des Preisen wären wir dann also bei 2- 2,5 Cent/kWh.
Schaut man sich mal Hinkley Point an, dann soll der C Block mit 3200 MW gute 20 Mio. Dollar kosten, genau so viel wie wie die 4 Blöcke in den VAR, welche aber 5600 MW liefern.
Hinkley Point is also knapp doppelt so teuer, soll aber, um wirtschaftlich zu laufen einen 4-5fachen Strompreis benötigen.
Hm, also entweder is Erdgas in den VAR sauteuer oder der Preis für den AKW Strom etwas zu niedrig angesetzt.

mfg
kuno


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06.08.2016 um 01:11
Ich halte es für einen verzweifelten Ausweg, den Energiebedarf der Bevölkerung zu decken.


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06.08.2016 um 09:44
@Lindianer22
Ohne Kohle- und Atomstrom haben wir über 130 GW an elektrischer Leistung installiert. Davon benötigen wir gerade mal in der Spitze 70 GW. Falls mal der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint gibt es noch für 50 GW Kohlekraftwerke. Das sind dann zusammen 110 GW die wir nicht brauchen und ungenutzt rumstehen.

Wie verzweifelt muß man sein, um auf die 8 GW Atomstrom angewiesen zu sein?

Stromproduktion

Wenn wir die Kapazitäten unserer Gaskraftwerke nutzen würden, dann könnten wir mit einem Schlag sämtliche AKW und Braunkohlekraftwerke abschalten. Wir müßen es nur wollen.


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06.08.2016 um 18:33
Hallo @Fedaykin , hallo @alle !
Fedaykin schrieb:Also ich sehe da nix Innovatives sondern bestenfalls was Altes.
Wenn man diese Einstellung mal auif den Automobilbau überträgt, dann hat es seit Kaiser Wilhelm nichts Inovatives mehr gegeben. Sogar der Anteil von E-Autos war damals höher als heute. Beim Vorgehen der Chinesen zeichnet sich ein neues durchdachtes Konzept ab.

Die meisten bestehenden Reaktoren sind auf Brennelemente mit angereichertem Uran angewiesen, und damit sind sie zwangsläufig "Recourcenverschwender". Liefert man deren ausgediente Brennelemente an neuentwickelte Schwerwasserreaktoren, können die den Rest nutzen. Wichtig ist ein austariertes Verhältnis zwischen den zwei Reaktortypen. In Deutschland grenzt es schon an "Öko-Ketzerei" so etwas nur zu denken.


Gruß, Gildonus


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07.08.2016 um 09:26
Gildonus schrieb:Wenn man diese Einstellung mal auif den Automobilbau überträgt, dann hat es seit Kaiser Wilhelm nichts Inovatives mehr gegeben. Sogar der Anteil von E-Autos war damals höher als heute. Beim Vorgehen der Chinesen zeichnet sich ein neues durchdachtes Konzept ab.
Geht so. Innovation gab es bei Autos schon, wenn auch nicht im gorßen Ausmaße was die Antriebsmethode angeht

Ich wieß lediglich auf den Fehler hin das diese Technik nicht an Europa voerbeizog, nicht neu ist.
Gildonus schrieb:Die meisten bestehenden Reaktoren sind auf Brennelemente mit angereichertem Uran angewiesen, und damit sind sie zwangsläufig "Recourcenverschwender". Liefert man deren ausgediente Brennelemente an neuentwickelte Schwerwasserreaktoren, können die den Rest nutzen.
Aha, waren doch in den vergangenen Dekaden die Ingenieure alle doof, es wird schon gründe gegeben habe warum man Leichtwasserreaktoren baute die immerhin 90% der AKW bilden.


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14.08.2016 um 14:40
Vor 50 Jahren ging der ganze Scheiß bei uns los. Und es wird noch über 500.000 Jahre dauern bis wir alles wieder los sind. :(

Vor 50 Jahren: Erstes deutsches Groß-AKW wird "kritisch"
Am 14. August 1966 kam im Block A des AKW Gundremmingen die erste Kettenreaktion zustande. Dort ereignete sich knapp zehn Jahre später der erste tödliche Unfall in einem deutschen AKW.


Und in unserem ersten AKW gab es auch den schwersten nuklearen Störfall in der Geschichte der Bundesrepublik.

Teurer Störfall
In der Nacht auf den 13. Januar 1977 hatten Eisregen und Raureif die Isolatoren einer Hochspannungsleitung brechen lassen, der Reaktor musste vom Netz genommen werden. Dabei kam es zu einem Kurzschluss. Die Schnellabschaltung funktionierte wie geplant, doch stieg der Druck im Reaktorkern. Sicherheitsventile öffneten sich, 200.000 Liter radioaktiver Dampf strömten ins Reaktorgebäude und setzen es drei Meter hoch unter Wasser.

Arbeiter pumpten das Wasser heraus und reinigten die kontaminierten Teile. Dann entdeckte der TÜV an den Rohren des Kühlkreislaufs feine Risse. Die Betreiber wurden aufgefordert, Teile des Reaktors auszutauschen und ein verbessertes Sicherheitskonzept vorzulegen. Es stellte sich für die Betreiber RWE und Bayernwerk ein wirtschaftlicher Totalschaden heraus.

Kritiker sprechen vom schwersten nuklearen Störfall in der Geschichte der Bundesrepublik. Bei dem Störfall seien keine radioaktiven Stoffen nach außen freigesetzt worden, beteuerte der Betreiber. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt habe es nicht gegeben. Da zu dieser Zeit bereits die Blöcke B und C als Großkraftwerke im Bau waren, wurde 1980 beschlossen, Block A endgültig stillzulegen. Er wird seit 1983 zurückgebaut.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vor-50-Jahren-Erstes-deutsches-Gross-AKW-wird-kritisch-3293409.html?wt_mc=rss.ho....


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14.08.2016 um 16:54
bit schrieb:Und es wird noch über 500.000 Jahre dauern bis wir alles wieder los sind.
Radioaktiver Müll wird sicher noch lange ein Problem bleiben. Wenn aber der Fortschritt und Wachstum der Menschheit kein Abbruch findet, wird man vielleicht in einem Bruchteil dieser Zeit Wege gefunden haben, den radioaktiven Müll zu beseitigen. Die Forschung an Transmutations Methoden, die langlebige Radionuklide in kurzlebige umwandelt, hat schon begonnen.


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14.08.2016 um 17:18
@lukistar
Ich hatte zur Transmutation schon vor 2 Jahren etwas geschrieben. Aber ich wiederhole mich gerne noch einmal.
Beitrag von bit, Seite 215
Im ersten Moment hört sich die Transmutation von Atommüll auch ganz gut an. Aber wenn wir erst einmal die Technik beherrschen, dann können wir auch das maßenhaft vorkommende Uran 238 in Plutonium 239 umwandeln.

tf4b309 iklex b09a

Aus PU 239 kann sich dann jeder kleine Hitler Atombomben bauen. Aus dem Grund sollten wir die Finger davon lassen.


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mayday
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Was haltet ihr von Atomkraftwerken?

14.08.2016 um 18:11
Das ist einer der Killerpunkte, sehe ich auch so, deswegen sind AKW, auch wie die Chinesen sie bauen, imo keine Option für die ganze Welt. Es geht dabei nicht nur um Strom, sondern die Atombombenprogramme. Deswegen bin ich aber nicht für einen Forschungsstopp. Es müssen ganz neue ausschliesslich zivile Konzepte her, aber in diese Richtung passiert leider kaum was.

Der Dual-Fluid Reaktor hätte interessante Apsekte, da Plutonium Gewinnung schwer möglich ist und er läuft immer 'im grünen Bereich', weil die Menge an spaltbarem Material im Reaktorkern jederzeit zu gering ist, als dass es da eine kritische Masse geben könnte, die wenn sie zum Selbstläufer wird, schaden anrichtet bzw. durchbrennen kann. aber in diese Richtung will auch China nicht gehen, weil sie ihr Atomprogramm haben, das ist ein Teufelskreis.
bit schrieb:200.000 Liter radioaktiver Dampf strömten ins Reaktorgebäude und setzen es drei Meter hoch unter Wasser.
Das ist imo irgendwo ein Fehler drin. Dampf wird nie in "Litern" sondern Gewichtseinheit angegeben. aber nungut, auch 200'000 Liter Wasser ist in etwa ein Tanklaster voll und würde wohl nicht ausreichen um ein ganze Reaktorgebäude 3m hoch unter Wasser zu setzen.


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14.08.2016 um 19:52
@mayday
In der Literatur liest man von 200 - 400 m³ heißem Kühlwasser. Das das Wasser aber auf 3 Meter angestiegen ist findet man überall.

Rund 400 Kubikmeter 280 °C heißes radioaktives Wasser ergossen sich in das Reaktorgebäude. Zusätzlich begann die Reaktorsprühanlage, wie bei solcher Hitze vorgesehen, zu arbeiten. Im Reaktor stieg das heiße radioaktive Wasser auf drei bis vier Meter an.
http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/179/179totalschaden.html


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15.08.2016 um 10:04
mayday schrieb:Das ist imo irgendwo ein Fehler drin. Dampf wird nie in "Litern" sondern Gewichtseinheit angegeben
Doch Dampf kann man auch in Litern angeben.


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mayday
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15.08.2016 um 10:41
Das geht schon, nur ist das nicht gerade üblich und sonderlich günstig. Wie es gerade dieser Satz vor Augen führt:
bit schrieb:200.000 Liter radioaktiver Dampf strömten ins Reaktorgebäude und setzen es drei Meter hoch unter Wasser.
Aus 1 Liter (entsprechend ~1 kg) Wasser entstehen 1'673 Liter Wasserdampf -> '200.000 Liter radioaktiver Dampf' ergäben dann also nur rund 120 Liter Wasser :D

Diese 200-400m3 Wasser = 200'000/400'000 Liter Wasser, das passt von der Menge schon viel besser.


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15.08.2016 um 12:40
Ja gut das mit 3 Meter unter Wasser zu setzen ist echt doof ausgedrückt oder schlichtweg falsch.

Deine Einwände werden schon stimmen.


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17.08.2016 um 16:12
Der Rückbau unserer AKW soll voraussichtlich noch bis zu 100 Jahre dauern und dann insgesamt 169 Mrd €uro kosten. Das sind über 2.000,- €uro für jeden von uns.
Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?


Exclusiv im Ersten: Der große Atom-Deal 25.07.2016

700 Arbeiter, die seit über 20 Jahren damit beschäftigt sind, atomare Altlasten zu beseitigen, Tag für Tag, Schraube für Schraube: So sieht sie aus, die Realität des deutschen Atomausstiegs. Die Reportage führt an Orte, an dem die Altlasten der Atomenergie besonders gut sichtbar werden: zu den abgeschalteten Atomkraftwerken nach Biblis und Greifswald sowie 750 Meter unter die Erde, ins marode ehemalige Endlager Asse.


Youtube: Exclusiv im Ersten - Der große Atom Deal


Wir fragen die Bundesregierung:
1. Jeweils wann genau (Datum bitte) gab es nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren Projektkostenschätzungen zu den nuklearen Stilllegungs- und Rückbauprojekten AKW Greifswald, AKW Rheinsberg, Forschungsreaktoren Geesthacht bzw. Projekt MAREN des Forschungszentrums Geesthacht, Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) Jülich, sonstige
nukleare Stilllegungs- und Rückbauprojekte des Forschungszentrums Jülich, Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor Hamm-Uentrop (THTR oder THTR-300), Forschungsreaktor Karlsruhe 2 (FR 2), Mehrzweckforschungsreaktor Karlsruhe (MZFR), Kompakte natriumgekühlte Kernreaktoranlage Karlsruhe (KNK bzw. KNK II), Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe
(WAK), Verglasungseinrichtung Karlsruhe (VEK), sonstige nukleare Stilllegungs- und Rückbauprojekte am Standort Karlsruhe sowie zum Projekt Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe (HDB) und zum Projekt Sicherer Einschluss Forschungsreaktor Neuherberg (FRN), und von wem wurden sie für den genannten Zeitraum, hilfsweise für den bearbeitbaren Zeitraum)?

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/093/1809348.pdf

Da bin ich auch mal gespannt, was der Abriß unserer Forschungsreaktoren noch zusätzlich kosten wird.


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20.08.2016 um 15:07
Hallo @bit , hallo @alle !


Die von dir verlinkte "Reportage" ist Meinungsmache pur und unternimmt nicht einmal den Versuch objektiv zu sein. Das so etwas überhaupt in den öffendlich rechtlichen Medien gesendet werden darf.

Immerhin hast du, ohne es zu wollen, auf ein grundsätzlichen Problem hingewiesen :

In Deutschland gibt es eine Art "unheilige Alllianz" aus links - grünen Mainstreampolitikern, die nicht müde werden zu behaupten Atomkraft sei teuer und gefährlich, Medien, die sich den Ruf sie seien links - grün versifft, hart erarbeitet haben, sowie Stromkonzernen, die sich selbst augenscheinlich für "ausführende Organe" der Politik , also Beamtenapparate, halten und nicht für Wirtschaftsunternehmen. Auch der Rest der Politik bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm. Wer schweigt, wenn Opposition angesagt ist, gerät schnell in Verdacht zuzustimmen.

Wenn man von "offizieller Stelle" die Kostenexplosion beim Rückbau des AKW Lubmin beklagt und die Atomtechnik als "Griff ins Klo" bezeichnet, sollte man auch darauf hinweisen, das man das ursprüngliche, kostensparende Abrisskonzept verworfen hat. Man sichert "hier und jetzt" einige hundert Arbeitsplätze, schaffe sich selbst das "Politikerdenkmal" die Atomkraftwerke beseitigt zu haben und die Mehrkosten trägt die Allgemeinheit. Das ist auch eine Form von "Anti - Atom Verlogenheit".

Fragen an Vorstandsvorsitzende von Konzernen, weshalb sie in "guten Jahren" Dividenden zahlen sind einfach nur dumm. Haben diese "Systhemkritiker" nicht einmal ihren Marx gelesen ?


Gruß, Gildonus


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