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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.565 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 18:27
http://www.reformverhinderer.de/index.php?id=9 (Archiv-Version vom 02.04.2009)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 18:28
@Fabiano

Genau DAS schrieb ich doch. Du hast das Ganze dankenswerter Weise anhand eines Beispiels verdeutlicht. Und ja - es betraf alle Bereiche. Der "Fordismus" der widerum im Deutschland der 30-er Jahre großflächig eingeführt worden ist (dank der US-amerikanischen Firmen, die in Deutschland maßgeblich die Kriegswirtschaft unterstützten) war dann die Steigerung des "Generalplans" a la Rathenau im Bereich der Produktivität.

So daß man mit Fug und Recht behauten kann 2 in Deutschland auf die Schiene gesetzten System haben sich im "Kalten Krieg bekämpft. Oder noch schärfer:

Der "Führer" wurde beseitigt - sein Wirtschaftssystem übernommen.


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georgerus Diskussionsleiter
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 18:49
@Jacy26

ich lebe noch, nur zu deiner beruhigung;)hatte nur viel zu tun die letzten tage..

@Fabiano

aber du darfst nciht vergessen in was für einer zeit dass stattgefunden hat!
das uns heute bekannte umweltbewußtsein hat sich doch erts so ende der 80er entwickelt

u wie sieht heute die realität aus? es wird trotzdem weiter der regenwlad abgeholzt..mit benzin gefahren...die meere totgefischt..

also das mit sozialismus in verbindung zu bringen finde ich etwas löchrig!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 19:55
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
weder der kapitalismus noch der sozialismus sind ausgeburten der hölle. das möchte ich ganz klar dementieren. es sind nicht die beiden sachen an sich, die hier leid und greuel verursachen. es liegt generell nicht in der sache selbst begründet.

die ursache dafür, dass dem menschen leid widerfährt, liegt am menschen selbst und seinen handlungen.

es ist wie mit dem messer, das ein werkzeug ist, jedoch auch als waffe verwendet werden kann, mit dem ich den tod bringe.

wir sehen in der neoliberalen marktwirtschaft und dem kommunismus, als frucht der eben genannten systeme eine sache, die verderben gebracht hat. und sich letztendlich nichts genommen hat in sachen greuel und leid.

das es soweit kam, liegt jedoch im menschen begründet, in seinem machthunger, seiner gier und seiner ignoranz, seiner dunklen schatten.

was wir hier sehen, ist nichts das >die< verbrochen haben, sondern wir sehen hier die schattenseite der menschlichen psyche... unserer psyche.

das was hier leid bringt, sind wir selbst. diese strukturen sind das manifest, die manifestation unserer eigenen seeleninhalte, die wir in jahrhunderten und jahrtausenden verdrängt haben. letztendlich ist jeder krieg und jedes leid, unser eigenes kollektives produkt.

carl gustav jung sagte hierzu treffend:

Youtube: Carl Gustav Jung - The Origin of Evil
Carl Gustav Jung - The Origin of Evil



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 20:41
@lesslow
nicht´s gegen C.G.Jung ich vertrete seine Theorien!
Aber:http://www.konzern-kritik.de/unterschied-sozialismus-kapitalismus.htm


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 20:45
@georgerus
Alles klar georgy!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 20:50
@Jacy26
nichts für ungut, aber ich denke, dass es egal ist, wie wir eine sache nennen. wichtig ist, was wir draus machen und wir miteinander umgehen.

es sind überall die selben mechanismen am werke.

woraus entstehen greuel und leid?

wenn wir es so sehen, ist alles potenziel tödlich: die kirche, der glaube, die wissenschaft, die regierung, der kapitalismus, der kommunismus, revolutionen,...

wir es auch immer nennen und so gut es in seinem ur-impuls gemeint ist, aus allen dingen ist früher oder später leid und tod entsprungen.

woran liegt das? an der sache an sich, oder an uns selbst?

nehmen wir diese begriffe weg, bleibt immer das selbe zurück, die selben verhaltensweisen und die selbe einstellung der menschen gegenüber umwelt.

dort und nur dort liegt die wurzel des problems und des übels. nicht am messer, sondern an demjenigen der es einem anderen in den bauch rammt.


schwarze schafe gibt es überall sagen wir, in diesem system, in jenem system, in jener wissenschaftsakademie, in jener religion...

das ist doch bullshit. nichts davon ist deswegen gut oder schlecht.

wir kategorisieren es nur falsch. die schwarzen (asozialen) schafe kennen diese grenzen nicht, die wir da pflegen. wichtig ist und bleibt wie der mensch mit sich und seiner umwelt umgeht, da ist egal, ob er schwarz, weiß, reich, arm, moslem, christ, kapitalist, sozialist, oder backwarenverkäufer ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 20:50
schuldigung,manchmal haut nichts hin hier!
@lesslow

Ein Unterschied zwischen
Sozialismus und Kapitalismus?
Während zu "Lebzeiten" des real existierenden Sozialismus der Kapitalismus den Vorsprung des allgemeinen Fortschritts und des allgemeinen Reichtums hatte oder zu haben schien, geht die kapitalistische Wirtschaft nach dem Absterben des Sozialismus offen und unverblümt die selben Wege wie früher der Sozialismus. Dabei geht er nur noch ungerechter und egoistischer vor.

Im Sozialismus war die Armut durch "Freisetzung" noch einigermaßen auf die Leute verteilt. Es gab "keine Arbeitslosen". Die dem sozialistischen System immanente Misswirtschaft steigerte allerdings den falschen Verlauf der Volkswirtschaft und vermittelte den Eindruck, als sei der Kapitalismus in allen Belangen das siegreiche Wirtschaftssystem.

Im heute selbstverständlichen und allgemein anerkannten Konzernkapitalismus finden nicht genau die selben Mechanismen statt. Die Verteilung der Lasten ist einseitig und willkürlich. Die Misswirtschaft ist die selbe.

Die Gewinngier des Aktionärs wird über die Konzern-Manager über alle Instanzen unvermindert an die Menschen durchgereicht. Am untersten Ende der Hierarchie steht der Arbeitnehmer, der "mal eben freigesetzt" wird, wenn "betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten" dies erforderlich machen. Zur Bereicherung der ohnehin schon Reichen werden immer wieder Tausende von Familien in die Armut getrieben. Einzig, um die Taschen der Aktionäre zu füllen.

Durch die willige und zuvorkommende Übereignung der Wirtschaft an die Konzerne aus aller Welt, haben sich Staaten und Nationen der Willkür der Börse ausgesetzt und haben die Zeche des Naiven zu zahlen, der um vermeintlicher Freundschaft willen Runde um Runde ausgibt und die um ihn Versammelten freihält.

Fast ungeduldig stehen die Konzerne in der Warteschlange derer, die mit ihren Hiobsbotschaften an die Öffentlichkeit treten dürfen. Denn wenn alle nach Belieben die Menschen hinauswerfen würden, wäre in sehr kurzer Zeit Revolution! Das wird vermieden. Die Konzerne wählen sehr bedacht und umsichtig die Zeitpunkte, wann wer welchen Schaden der Volkswirtschaft antun darf.

Im Februar 2006 setzte die Deutsche Telekom auf einen Schlag 32.000 Mitarbeiter an die Luft. www.online-polemik.de/telekom-konzern-philosophie.htm Pünktlich ein Jahr später, nachdem groß herumgetönt worden war, die Entlassungsorgie sei ja nur gut für die verbliebenen Mitarbeiter, werden 50.000 Mitarbeiter in eine Tochtergesellschaft umgesetzt und ihres Einkommens massiv beraubt. Sie bekommen weniger Lohn und müssen länger dafür arbeiten.

Spätestens hier müsste den Menschen eigentlich klar werden, dass der Kapitalismus ihnen nicht nur nicht dient, sondern langfristig die Gesellschaft zerstört und nach Abzug der Gewinne einen Trümmerhaufen zurücklässt. Die kapitalistische Ausbeutung hat zur sozialistischen Ausbeutung nur den Unterschied, dass die Ausgebeuteten extrem stärker fallen gelassen werden als die Ausgebeuteten im Sozialismus. Dadurch lässt sich eine allgemeingültige negative Erfahrungsverbreitung vermeiden. Die Abgeschafften, aus der Gesellschaft der Arbeitenden Ausgestoßenen, finden in ihrer Umgebung keine Beachtung, keine Aufmerksamkeit. Sie verstecken sich.

Durch diese Machart der Volkswirtschaftsausnutzung bleibt der blutsaugende Biss der Mächtigen regional begrenzt und das breite Vergessen der Öffentlichkeit tritt schneller ein. Zahlen lassen sich schnell vergessen. Während man im Sozialismus fast in jedem Tischnachbarn einen Leidgenossen fand, muss man in unseren konzernkapitalistischen Landen schon professionell recherchieren, bis man jemanden findet, der zugibt, von Verbrecher IV leben zu müssen.

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hatte seinen Termin zur Bekanntgabe seiner Ausbeutungspläne kurz vor dem Ausbeutungsprogramm 2007 der Telekom. Kurz nach der Telekom ist der Konzern Bayer an der Reihe, sein Konzept zur Ausbeutung der Volkswirtschaft an die Öffentlichkeit zu geben.

Allem Anschein nach verhalten sich die Konzerne in der Veröffentlichung ihrer Ausbeutungsschritte nach dem Muster "So wenig wie nötig und so viel wie möglich". Anders ist kaum zu erklären, in wie wohlabgestimmten Intervallen die Entlassung tausender Beschäftigter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geträufelt wird. Es mutet an, als seien verschiedene Vampire am noch lebenden Menschen tätig. Zuviel absaugen zieht den Zorn der Artgenossen nach sich. Zu wenig lässt den Blutsauger lahm und dümmlich erscheinen.

Die Börse ist der offen das Fett und den Rahm absaugende Faktor im Konzernkapitalismus. Im Vergleich zum Sozialismus fällt die Brutalität der Konzerne in Zusammenarbeit mit dem Staat auf. Einzig der öffentlich sichtbare Reichtum unterscheidet sich. Allerdings ist im Konzernkapialismus genau dieser öffentliche Reichtum an wenige Besitzer gebunden. Der Rest der Menschen lebt auf Kredit. Und von Verbrecher IV.

Der Konzern-Kapitalismus ist im Vergleich mit dem Sozialismus eine Wirtschaftsform, die ganz offen ihr Hintertreiben der Volkswirtschaft praktiziert und gut mit der fernsehbesoffenen Vergesslichkeit der Menschen lebt. Der Konzern-Kapitalismus nährt in jedem einfachen Geist die stetige Hoffnung, doch noch irgendwie aus dem Schlamassel herauszukommen und sei es durch einen Lottogewinn. Das Fernsehen suggeriert den Massen mit seinen Millionen-Quiz-Sendungen, dass jeder eigentlich eine Chance habe.

Doch eine Chance haben alle ganz sicher: Vom Konzern-Kapitalismus noch perfider und raffinierter ausgebeutet zu werden als vom Sozialismus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 20:54
und das muss zuerst klar sein, gemacht werden, vorher wird jedes system das selbe wieder und wieder hervorbringen, bisher hat jeder impuls, jede revolution noch da geendet, wo sie anfing. in leid und greuel, so gut gemeint es auch war.

solang der mensch sich seiner gier und seinem hunger, seiner verachtung und ignoranz nicht entledigt, seinem panzer, seinen fassaden und mauern, die er um sich bzw sein herz errichtet, solange wird das produkt immer das selbe bleiben.

dabei fallen mir zwei sprichwörter ein:

wenn du immer das selbe ergebnis erhälst, solltest du deine rechenmethode überdenken.

es ist egal, wen man an eine maschine stellt, solang sie nicht neu eingestellt wird, kommt immer das selbe raus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 21:10
Zitat von lesslowlesslow schrieb:und das muss zuerst klar sein, gemacht werden, vorher wird jedes system das selbe wieder und wieder hervorbringen, bisher hat jeder impuls, jede revolution noch da geendet, wo sie anfing. in leid und greuel, so gut gemeint es auch war.

solang der mensch sich seiner gier und seinem hunger, seiner verachtung und ignoranz nicht entledigt, seinem panzer, seinen fassaden und mauern, die er um sich bzw sein herz errichtet, solange wird das produkt immer das selbe bleiben.
Es gibt Menschen die mit dem Strom schwimmen und das ist die Mehrheit, und einige sogenannten Schlauen die versuchen gegen den Strom zu Schwimmen um zu Protestieren um Aufmerksamkeit zu erzielen verbunden mit Revolutionärem Gedanken aber dies Reicht jedoch nicht diese sind keine Revolutionäre !

Ware Revolutionäre verlassen nämlich das Wasser und Schwimmen nicht gegen den Strom :)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

24.06.2009 um 23:26
Es gibt auch noch ein anderes Sprichwort: "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom."

Aber lassen wir die Sprichwörter mal beiseite. Irgendwo gebe ich lesslow Recht, das was wir beklagen hat mit dem System oder welchen Namen wir diesem geben nichts zutun, sondern mit uns selbst. Die Gier des Menschen, seine Skrupellosigkeit, all die Schattenseiten des Menschen sind die Ursache.

Im weiteren natürlich dann auch das Gefangensein innerhalb eines Systems. Ein Unternehmer liegt unter der Knute der Zinslast, die aufgrund dessen auf ihm liegt, weil er marktwirtschaftlich mithalten können muss. Mit einer alten Mühle zB. die noch mit alten Wasserkraftklöppeln arbeitet, würde er nicht lange existieren können. Also muss er modernisieren, dazu bracht er Geld. Das hat er aber nicht, also leiht er sich welches. Und schon ist er unter der Zinslast dazu erst Recht dazu angehalten, marktwirtschaftlich mithalten zu müssen. Im weiteren kann es ein noch so Herzensguter Mensch sein, er kann seinen Arbeitern einen Managerlohn mit Bonuszahlungen einfach nicht gewähren, weil sein Mühlenbetrieb solche Beträge einfach nicht hergibt. Er kann auch nicht sämtliche Arbeitslosen aus dem Dorf fest bei sich einstellen, so gerne er es vielleicht tun würde, weil er es sich schlichtweg nicht leisten kann.

Vielleicht muss er sogar einige Arbeiter entlassen, weil er sonst komplett in die roten Zahlen gerät und dann wäre auch niemandem geholfen, dann ginge er insolvent und müsste alle Arbeiter auf die Straße schicken.

Es hängt alles miteinander zusammen, es ist alles so verflochten, dass man da nicht mehr vom bösen Unternehmer sprechen kann oder vom bösen System. Und jeder Mensch, ob nun der Unternehmer, der Bänker, der Arbeiter, alle hängen sie mitten drin und können oftmals gar nicht anders.

Es gibt allerdings auch Auswüchse in denen bewusst Arbeitskräfte eingespart und Arbeitskräfte ausgebeutet werden und der Unternehmer aber in keinster Weise bei seinen eigenen Gehältern Ersparnisse hinnehmen muss, sondern ganz gut durch die Ausbeutung und internen Einsparungen leben kann. Sowas nennt man dann Missbrauch. Und darin liegt das eigentliche Problem. Wenn wir Freiheiten haben, dann besteht immer auch die Gefahr, dass die Freiheit missbraucht wird und zwar in den meisten Fällen aus egoistischen Gründen, nämlich um eines eigenen kurzzeitigen Vorteils wegen, werden langfristige Nachteile in Kauf genommen.

Ein Beispiel aus den Anfängen der Industriealisierung: Da gab es keinen Umweltschutz. Abfälle, Abwässer wurden ungefiltert einfach in die nächsten Flüsse geleitet oder Abgase eben ungefiltert in die Luft. Das mag noch keine besonders schwerwiegenden Folgen für die Umwelt gehabt haben, solange es einige wenige Industrieanlagen vereinzelt waren. Als es aber dann immer mehr wurden, kamen auch die Probleme. Und was der eine darf, kann man dem anderen nicht verbieten. Spätestens wenn es alle so machen, dann kommen die Probleme.

Alles hat seine zwei Seiten und man muss immer alle beiden Seiten berücksichtigen. Es ist an sich eine geniale Idee gewesen, ein Automobil in wesentlich höheher Stückzahl und zu einem wesentlich erschwinglicheren Preis in einer wesentlich kürzeren Herstellungszeit am Fliesband herzustellen.

Nur wenn schlussendlich alles nur noch vom Band läuft und in Massen hergestellt wird, der Umwelt, den Arbeitsbedingungen, der Sicherheit und anderen Dingen zum Trotz, und die Fliesbänder am Schluss nur noch aus Roboterstrassen bestehen, sodass die Arbeiter gar nichts mehr zutun haben und sich dann aufgrund ihrer Situation als Arbeitslose auch kein industriell hergestelltes Automobil mehr leisten können, wird das ganze wieder absurd.

Solange noch idelle Werte bei was auch immer, eine Rolle spielen, sei es Arbeitsplätze zu bieten, oder Produkte für die ärmeren billiger zu machen ist noch ein gewisser sinnvoller Zweck zu erkennen. Wenn aber nur noch Roboter die Arbeit machen und nur noch eine Hand voll teurer, entsprechend fachlich ausgebildeter Spezialisten tätig sind und es nur noch daum geht, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Masse zu erzeugen, um möglichst viel Gewinn zu machen, wird es zunehmend egoistischer, was am Ende nur noch den Unternehmer mit einem entsprechenden Kontostand erfreut. Wenn dann auch noch die Produkte selbst qualitativ immer Minderwertiger werden, dass damit nichteinmal mehr der Konsument erfreut, sondern eher noch verärgert wird, dann ist das ganze im Grunde nur noch Selbstzweck, mal etwas auf die Spitze getrieben.

Es liegt irgendwo eben auch mehr oder weniger an uns selbst und ich wünsche mir mehr von den Leuten die sagen: Hier mache ich nicht mehr mit ! Ich mache das so, wie ich es für richtig halte, allem zum Trotz ! Ich habe meine Unternehmensphilosophie und der bleibe ich treu. Hier sage ich mal Nein, hier gehe ich meinen Weg und nicht dem Strom der Zeit folgend. Nicht immer mit dem Strom schimmen... sonst gehört man schließlich auch zu den toten Fischen...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 05:52
@lesslow
@Fabiano
an euch beide ,klar und deutlich sage ich und viele andere auch, niemand wünscht sich eine Revolution!
so wie ihr euch das wohl gerade von uns usern vorstellt.
Fabiano, du bist klein-unternehmer...hm
Aber, es gibt dinge die müssen einfach gesagt werden.
Lessow, du Philosophierst -natürlich sind wir Menschen alle verschieden und es liegt auch an uns wie wir damit umgehen.
Ich könnte jetzt auch Philosofieren von der Urgesellschaft bis hin zum Soz.-Kom. und zurück.
Es ist,aber eine tatsache das der Kapitalismus,das dieses System ein verbrechen an den Menschen ist.
Ansonsten kann ich das Schreiben hier lassen!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 07:34
@Jacy26

aber eine realistische alternative bietest du auch nicht

man kann sagen : alles scheitert am menschen

kennst du eine grossgesellschaftliche gemeinschaft
in der alle, aber auch alle mitglieder
auf gewinnstreben verzichten ?

zumindest will jeder fair behandelt werden (und entlohnt)
aber diese fairness ist ziemlich subjektiv

buddel


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 07:58
@buddel
Es ist der "Kommunismus" buddel!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 08:07
das ist naiv

ich hab mich in jungen jahren intensiv
mit kommunistischen und noch mehr mit anarchistischen thesen herumgeschlagen,
es scheitert alles an uns allen.
kein system ausser dem kapitalismus
ermöglicht eine so direkte belohnung für individuelle leistung.
ändere die menschen, dann ändert sich das system
vielleicht

buddel


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 08:12
@buddel
wohl nicht intensiv genug, um es naiv zu nennen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 08:16
intensiv wurde es spätestens,
als ich damals meinem schwer schuftenden kollegen
unter die nase rieb,
dass sein (noch nicht mal abgezahltes) eigenheim
eigentlich diebstahl sei

und das weitere leben hat mich von den vorzügen und der notwendigkeit des kapitalismus
überzeugt,
naivität unterstelle ich eigentlich mir selbst in jungen jahren

buddel


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 08:19
der stein der weisen wäre ein system ohne geld

eine star trek-utopie
aber wir haben ja noch (hoffentlich) einige zeit

buddel


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 09:33
@buddel
das setzt voraus, dass man sich -auch heute mit geld- stets die frage stellt: was brauche ich wirklich zum leben

der arme muss das sowieso

aber andere - normale quasi - sollten sich dies stets fragen -


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

25.06.2009 um 09:43
All die Gier und Schattenseiten die hier stets als Begründung für die Stimmigkeit der kapitalistischen Gesellschaft herangezogen wird, IST ein Produkt des Kapitalismus, wie die Arbeiten eines Erich Fromm und anderer Soziologen deutlich genug erläutert haben und das schon vor 30 Jaeren vor 100 vor 150 Jahren...


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