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Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

23.04.2018 um 13:16
@wolfi2000

Danke, Du warst eine Minute schneller als ich. Es ist aber wirklich erstaunlich, wie wenig darüber berichtet wird.


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23.04.2018 um 13:18
@sacredheart
Gerne und das mit dem Handy. Hab’s auch im Radio gehört.


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23.04.2018 um 13:18
@Tripane
[Zur Volljährigkeit sollte ein BGE begünstigtes Kind eigentlich 216.000 € (= 18*12*1000 €) plus Zinsen auf dem Konto haben
aha und bis dahin leben alle vom BGE der Eltern....fressen Tütensuppen und tragen Klamotten aus der Kleiderkammer des Roten Kreuzes ...fahren nie in den Urlaub usw.....und mit 21 geben sie die Kohlen garantiert nur für ne Berufsausbildung oder zur Gründung eines Geschäftes aus...nicht für Party ,Klamotten oder ein ein teures Auto....zumal sie nach schtabea genialer Idee bis zu ihrem Lebensende weiter jeden Monat nen Riesen bekommen .....


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Philipp
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Das bedingungslose Grundeinkommen

23.04.2018 um 13:19
@wolfi2000
@sacredheart
Weit gekommen sind sie erstmal nicht. Die Gründe bleiben vorerst aus..
Gestritten werden kann auch weiter darüber, ob eher Faulheit oder Kreativität gefördert werden. Offizielle Ergebnisse, wie das finnische Experiment inhaltlich gelaufen, soll es erst 2019 geben.


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23.04.2018 um 13:20
Allem Anschein nach ist in Finnland nun aufgefallen, dass diese Version eines basisnahen Schlaraffenlandes gegen jede Erwartung Geld kostet. Dabei war es nur ein Versuch mit einer überschaubaren Menge Menschen in einem insgesamt überschaubar besiedelten Land.

Es ist ja immer gut aus Fehlern zu lernen, aber besser nicht aus den eigenen, sondern aus den Fehlern anderer.

Diese Chance haben wir jetzt, das Thema Utopia erst mal beiseitezulegen.


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23.04.2018 um 13:21
Die ganzen Test sind eh unsinnig, da ein wesentlicher Punkt die dauerhafte Existenzsicherung ist, wo man evtl. bessere Ergebnisse finden könnte sind die ganzen Rentenlotterien da dort der Gewinner meist über einen sehr langen Zeitraum monatlich Geld erhält und dies praktisch einem BGE entspricht.


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23.04.2018 um 13:23
@taren

Na ja, man kann ja nun keinen Feldversuch über 70 Jahre durchführen, um die Sache dann mal in Ruhe auszuwerten.

Aber so war das oft mit Gesellschaftsutopien: Die großen Erfolge sollten sich erst in ferne Zukunft zeigen und wenn es in der ersten Zeit nicht geklappt hat, konnten alle Utopisten darauf verweisen, dass man einfach nicht genug Geduld hatte.
Sehr praktisch, um sich den eigenen Elfenbeinturm erhalten zu können.


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Philipp
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23.04.2018 um 13:28
sacredheart schrieb:Allem Anschein nach ist in Finnland nun aufgefallen, dass diese Version eines basisnahen Schlaraffenlandes gegen jede Erwartung Geld kostet.
Das heutige System kostet auch Geld, und es wird immer mehr kosten, allen Prognosen nach zu urteilen. Es müssen neue Gesellschaftsmodelle erarbeitet werden, und dass das nicht über Nacht passiert, sollte auch klar sein. Naja, haben ja noch gut 10 Jahre bis zur flächendeckenden Industrie 4.0, zumindest in den Reicheren Regionen, von daher auch noch genug Zeit sich was zu überlegen.^^

So wie ich das sehe werden alle die keine Aktienanteile an Produktionsmitteln haben, auch nicht von ihren Dividenden leben können, so wie die Eigner.

Vllt könnte man das System auch auf diese Weise finanzieren. Über Anteile an Produktionsmitteln, die sich jeder Mensch staatlich verordnet erarbeiten muss. Keine Ahnung..


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23.04.2018 um 13:30
Philipp schrieb:Du hast wohl keine Kinder, stimmts? Nur so viel. Sie sind teuer.
Ich habe zwei Kinder, aber nicht, um mich an ihnen finanziell zu bereichern.


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23.04.2018 um 13:32
querdenkerSZ schrieb:aha und bis dahin leben alle vom BGE der Eltern....fressen Tütensuppen und tragen Klamotten aus der Kleiderkammer des Roten Kreuzes ...fahren nie in den Urlaub usw.....und mit 21 geben sie die Kohlen garantiert nur für ne Berufsausbildung oder zur Gründung eines Geschäftes aus...nicht für Party ,Klamotten oder ein ein teures Auto....zumal sie nach schtabea genialer Idee bis zu ihrem Lebensende weiter jeden Monat nen Riesen bekommen .....
Die BGE Idee war nie die meine. Wie ihre Befürworter mit den Widersprüchlichkeiten klarkommen, die schon im Vorfeld auftreten, ist daher nicht meine Sorge.


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Philipp
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23.04.2018 um 13:33
Tripane schrieb:Ich habe zwei Kinder, aber nicht, um mich an ihnen finanziell zu bereichern.
Glaub ich dir nicht, sonst würdest du nichts von "bereichern" schreiben. Das ist mit 1000 Euro pro Monat nicht möglich, wenn du auch willst, dass dein Kind eine optimale Entwicklung erfährt. Und das wollen die meisten Eltern. Würdest du auch ahnen, wenn du Kinder hättest, trotzt der vereinzelten Rabeneltern, von denen man gelegentlich hört.


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23.04.2018 um 13:37
Tripane schrieb:Philipp schrieb:
Du hast wohl keine Kinder, stimmts? Nur so viel. Sie sind teuer.
Ich habe zwei Kinder, aber nicht, um mich an ihnen finanziell zu bereichern.
In der BRD gibt es:

- Kindergeld/u.U. sogar für Volljährige

- Elterngeld/Elterngeld plus

- kostenlose Schulen

- subventionierte Kitas/Kindergärten

- weitgehend Lernmittelfreiheit

- subventionierte Beförderungskosten Schule

- Kinderfreibeträge (aktuell 4.788 Euro per Kind p.a.)

- Bildungsgutscheine

- Zulage Riesterrente

- Alleinerziehende Steuervorteile Steuerklasse 2

- Betreuungskosten steuerlich absetzbar (z.B. Tagesmutter)

Liste wahrscheinlich unvollständig!


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Philipp
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23.04.2018 um 13:39
@Cass
Das meiste würde wohl in solch einem Fall weg fallen. Schlanke Verwaltung und so..


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23.04.2018 um 13:44
@Philipp

Du hattest eine Thema angesprochen, das schon sehr relevant ist: Wie verhindert man, dass sich Armut durch Arbeitslosigkeit und auch Armut trotz Arbeit ausbreitet. Die Frage ist wirklich wichtig.

Deine Idee war in den 90er Jahren mal intensiv aufgekommen. Damals bestand auch durch die Euphorie an den Märkten die Hoffnung, Arbeitnehmer mehr an den Produktionsmitteln zu beteiligen. Viele Arbeitnehmer haben dann Aktien gekauft, im Schlimmsten Fall noch am Neuen Markt. Auf dieser Ebene hat das so nicht funktioniert. Viele haben einfach nur ihr Geld verloren. Wenn man nur Anteile seiner eigenen Firma erwirbt, trägt man ein hohes Risiko, wenn diese Anteile dann einen relevanten Teil der Alterssicherung stellen sollen. Wenn man Fonds nimmt, ist die Kapitalbildung insgesamt zu gering, um damit aus der Armutsfalle zu kommen, schließlich können Menschen im Niedriglohnsektor nicht mehr auf viel verzichten zur Rückstellung.

Das wird wirklich noch ein ernstes Problem. Ich bezweifel nur, ob ein BGE mit allen seinen Folgen da helfen kann. Das ist doch nur eine moderne Form von 'Let them eat cake'.


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23.04.2018 um 13:47
Philipp schrieb:Glaub ich dir nicht, sonst würdest du nichts von "bereichern" schreiben.
Warum hast du mich dann gefragt, wenn du dir letztlich deine Wahrheiten wider alle Rationalität doch selber so zusammenfantasierst, wie deine Stimmungslage sie grade braucht?
Verläßt du dich bei der BGE Beurteilung auf dieselben "Begabungen"?
Das ist mit 1000 Euro pro Monat nicht möglich, wenn du auch willst, dass dein Kind eine optimale Entwicklung erfährt. Und das wollen die meisten Eltern. Würdest du auch ahnen, wenn du Kinder hättest, trotzt der vereinzelten Rabeneltern, von denen man gelegentlich hört.
Reich werden ist was anderes, als "sich bereichern".
Und die meisten Eltern die ich kenne, schätze ich tatsächlich als gute Eltern ein. Aber das sind auch keine BGE-Freaks, denen das Dollar-Zeichen in den Augen den Blick verstellt und die aus der Haut fahren, wenn man ihnen ihre Träume vom billigen, schnellen Geld (auch nur theoretisch) zerpflückt.


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23.04.2018 um 13:56
sacredheart schrieb:Na ja, man kann ja nun keinen Feldversuch über 70 Jahre durchführen, um die Sache dann mal in Ruhe auszuwerten.
Daher einfach die Gewinner von Rentenlotterien auswerten, dürfte es genug geben bei Variablen Gewinnsummen und Zeiträumen.


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Philipp
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23.04.2018 um 13:57
@Tripane
Komm, such dir jemand anderen zum Trollen. Das Gelaber wird gerade ziemlich unerträglich. ;)


@sacredheart
sacredheart schrieb:Das wird wirklich noch ein ernstes Problem. Ich bezweifel nur, ob ein BGE mit allen seinen Folgen da helfen kann. Das ist doch nur eine moderne Form von 'Let them eat cake'.
Da bin ich sogar ganz bei dir. Mich hätte hier auch wirklich interessiert, was man in Finnland für Daten gesammelt hatte, und wie die Ergebnisse dann tatsächlich ausfallen werden. Ganz so ohne ist die Idee ja nicht, sonst würde nicht so viele (auch mit Ökonomie durchaus vertraute Leute) daran fest halten.

Vllt ist es tatsächlich nur eine Frage bestimmter Modalitäten, die mit so einem "Anteilseigner-Denken" in den Griff zu bekommen wäre. Könnten auch Staatsanteile sein, nicht nur die von bestimmten Unternehmen, usw.. Solche Möglichkeiten sollten zumindest Diskutabel bleiben.

Das mit dem Risiko ist natürlich auch so eine Frage, die rein im Markt selbst kaum gelöst werden kann. Da bleibt es hoch. Eine staatliche Risikopufferung wäre hier sicher wichtig.


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23.04.2018 um 14:04
sacredheart schrieb:Deine Idee war in den 90er Jahren mal intensiv aufgekommen. Damals bestand auch durch die Euphorie an den Märkten die Hoffnung, Arbeitnehmer mehr an den Produktionsmitteln zu beteiligen. Viele Arbeitnehmer haben dann Aktien gekauft, im Schlimmsten Fall noch am Neuen Markt. Auf dieser Ebene hat das so nicht funktioniert.
Norwegen hat einen "Volksfonds" aufgelegt, ein staatlicher Pensionsfonds.
Der Aktienanteil beträgt ca. 2/3.

Vorteil für die Bürger: Können investieren ohne oder mit sehr geringen Gebühren.

Das wäre für Deutschland das ideale Modell gewesen.

1.000 x besser als das Riester-Modell, das hauptsächlich Banken/Versicherungen reicher gemacht hat.

https://www.zeit.de/2018/14/staatsfonds-norwegen-investment-aktien-kapital


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Philipp
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23.04.2018 um 14:08
@Cass
Ja, an sowas in der Art könnte man sicher arbeiten. Also auch im größeren Umfang, so dass eben nicht nur die Rentner, sondern alle Bürger beteiligt sein können, aber auch nicht müssen. So würde man das auch flexibler halten, und die alten Strukturen nicht gleich über Bord werfen müssen.


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