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Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

03.05.2018 um 22:39
kleinundgrün schrieb:Bei welcher Gesellschaft war oder ist das je anders gewesen? Leistung und Gegenleistung - bzw. was kostet es, wenn ich etwas mache - sind grundlegende Verhaltensweisen (nicht nur beim Mensch, wobei es bei diesem einer rationalen Bewertung unterliegt bzw. unterliegen kann).
Das Arbeitsprodukte und Dienstleistungen in Warenform gehandelt werden, ist erst seit der Industrialisierung (und die Entstehung kapitalistischer Produktionsverhältnisse) der Fall. In Meinem Beitrag ging es aber auch eher um den Umstand, dass dieser Mechanismus nach und nach überall eingesickert ist. Einfach ausgedrückt kann man dies als eine Ökonomisierung oder auch Kommerzialisierung der Lebenswelt sehen. Dieses Phänomen findet heutzutage (die Kritische Theorie sprach deshalb auch von Kulturindustrie) überall Ausdruck: Musik, Kino, Dating, Kindererziehung, Bildung, Ernährung, etc., etc....
Tripane schrieb:damit nun nicht mehr. Was sollen denn diese Faktoren sein?
Die sozioökonomischen Grundlagen der Gesellschaft.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

04.05.2018 um 08:07
paranomal schrieb:Das Arbeitsprodukte und Dienstleistungen in Warenform gehandelt werden, ist erst seit der Industrialisierung (und die Entstehung kapitalistischer Produktionsverhältnisse) der Fall.
Wie kommst Du darauf? Warenhandel gab es lange vor einer Industrialisierung. Und ich rede hier nicht davon, dass eine Pfeilspitze gegen ein Fell getauscht wird (was bei systematischer Tätigkeit ebenfalls ein Warenhandel wäre), sondern schlicht vom antiken Handel, der lange vor irgend einer Industrialisierung statt fand.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

04.05.2018 um 10:57
Auch was "Industrialisierung" heißt wäre zu konkretisieren, denn Massenherstellung von Gütern, insbesondere Ziegel für Bauzwecke, gab es ebenfalls schon vor Jahrtausenden. Die alten Römer kannten zahlreiche "Industrien", wo Gebrauchsgüter serienmäßig hergestellt wurden.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

13.05.2018 um 16:21
In der Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen sind manchmal merkwürdige Argumente zu hören. So hat der bekannte Philosoph Richard David Precht kürzlich in einer Talkshow ein bedingungsloses Grundeinkommen als Fortentwicklung der sozialen Entwicklung bezeichnet, dass egal welche Partei zukünftig regiert, als Fortentwicklung des „schlauen Kapitalismus“ kommen wird.

Aber wie es nun einmal in Deutschland ist ruft neues und anderes als bisheriges immer die Bedenkenträger und Mahner auf den Plan, die am liebsten alles so weiterdenken als bisher.

Das war bei der Abschaffung der Sklaverei in den USA der Fall als viele den Untergang der Wirtschaft prophezeiten wenn es keine Sklaven auf den Baumwollfeldern mehr gebe, Ebenso wurde bei Einführung des 8 Stunden Arbeitstags der Untergang der Industrie prophezeit, ebenso erst kürzlich bei der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. Auch bei der  Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns prophezeiten die Ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner den Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen und den Untergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Bis heute hat der Wirtschaftsstandort Deutschland alle prophezeiten Untergänge überstanden.

Und ich prophezeie das der  Wirtschaftsstandort Deutschland auch ein bedingungsloses Grundeinkommen überleben wird, eventuell besser und stärker als heute, weil ein  bedingungsloses Grundeinkommen entgegen der Ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner. Viel Innovation und Kreativität freisetzen wird diese in der Industrie 4.0 und der Digitalisierung benötigt werden.

Die ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner argumentieren gerne mit Eigenverantwortung jeder sei eben für sich selbst verantwortlich und dürfe nicht „versorgt“ werden oder sich darauf verlassen können das ihm „andere versorgen.“ Im Klartext heißt das „ICH – MIR – MEINS“

Aber wer versorgt sich den eigenverantwortlich selbst? Doch nur derjenige der für die Wertschöpfung von Gütern arbeitet, oder für Bildung, Ausbildung, Gesundheit, Sicherheit seiner Mitbürger. Also zum Beispiel ein Medienschaffender als Beispiel ein „Comedian“ der sich zwar nicht „nur“ durch die Rundfunkgebühren aller Haushalte finanzieren lässt aber doch ein sehr großen Teil seines Einkommens durch seine Medienpräsenz generiert. Schafft höchstens einen „Unterhaltungswert für seine Fans“ aber keine Wertschöpfung durch diese er eigenverantwortlich sein Einkommen generieren könnte. Ohne Grundeinkommen das aus den  Rundfunkgebühren aller Haushalte durch die Medienanstalten finanziert wird, würde so mancher „Comedian“ an Einkommen und Medienpräsenz verlieren.

Das Beispiel steht ebenso für viele Talkmaster oder Quizmaster etc.... wenn sie nicht das  Grundeinkommen das aus den  Rundfunkgebühren aller Haushalte durch die Medienanstalten finanziert wird, ihr nicht einmal geringes Einkommen erzielen könnten, gäbe es für sie des öfteren „Pommes“ und Spagetti so wie das heute in vielen Haushalten mit Grundsicherung (Hartz IV) üblich ist. Wer im öffentlich rechtlichen Glashaus sitzt und sein Einkommen oder große Teile davon aus dem Topf der  Rundfunkgebühren aller Haushalte finanziert bekommt. Sollte meiner Meinung nach bei der Diskussion um ein bedingungslosen Grundeinkommen für alle, nicht die ganz große Rede führen, denn wer mit einen Finger auf andere zeigt, auf den zeigen vier Finger zurück, eigenverantwortlich geht anders.

Es ist nun einmal so wie es der Philosoph Richard David Precht erläutert, ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eine zwangsläufige Fortentwicklung der sozialen Entwicklung in einer Gesellschaft die auf Solidarität und Humanität beruht.

Der Kapitalismus, der Markt, die Ideologen sind klug genug das zu erkennen, zumindest waren sie das in der Vergangenheit.


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13.05.2018 um 16:29
Sybilla schrieb:Im Klartext heißt das „ICH – MIR – MEINS“
Und „ICH - mache NICHTS - gib MIR DEINS“ ist besser weil?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

13.05.2018 um 16:35
@Rao
Allgemeine techisch-mechanische Herstellung in Fabriken (zu unterscheiden von Manufakturen durch sequentielle Arbeitsteilung und durchgägngige maschinelle Fertigung) zur und nach der historischen Epoche der sogenannten Industrialisierung.
kleinundgrün schrieb am 04.05.2018:Wie kommst Du darauf? Warenhandel gab es lange vor einer Industrialisierung.
Man muss hier zwischen Waren im weiteren und Waren im engeren Sinne unterscheiden. Waren im weiteren Sinne, wären einfach nur Handelsgüter. Klar das gab es schon immer. Waren im engeren Sinne, sind Arbeitsprodukte, denen durch die kapitalgebundenen Produktionsverhältnisse (neben dem Gebrauchswert) ein Wert anhaftet, der als natürlich Eigenschaft wahrgenommen wird, obwohl er erst durch den Arbeits- und Tauschprozess generiert und verwirklicht wird.
Der Warenhandel war bis zur Neuzeit nur bestimmten Ständen vorbehalten, während die größten Teile der Bevölkerung entweder Subsistenzwirtschaft betrieben oder durch erzwungene Abgaben den Eigenbedarf deckten. Die Warenform im engeren Sinne als Normalform des Arbeitsproduktes ist ein Phänomen der Neuzeit (ab der historischen Epoche der Industrialisierung).


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13.05.2018 um 17:50
Sybilla schrieb:Auch bei der  Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns prophezeiten die Ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner den Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen und den Untergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Den Untergang Deutschlands werden wohl ein paar wenige Hardliner prophezeit haben. Real ist aber, dass mein Friseur zwei Leute rauswerfen musste und die Preise massiv erhöhen musste. Profitieren tut nur der liquide Kunde. Seit der Preiserhöhung brauche ich meine Termine nicht mehr eine Woche vorher machen, sondern kann morgens anrufen und dann nach Feierabend hin. Ich weiß aber nicht, ob das die Idee hinter dem Mindestlohn war.
Sybilla schrieb:Viel Innovation und Kreativität freisetzen wird diese in der Industrie 4.0 und der Digitalisierung benötigt werden.
Wie soll das genau gehen? Hier wird ja mehrfach die Prämisse genannt, dass ja jeder ganz normal weiterarbeiten würde, auch wenn es das BGE gibt. Wie soll da genau Innovation und Kreativität freigesetzt werden? Meiner Meinung nach gibt es nur einen Anreiz für Innovation und Kreativität: Es lohnt sich finanziell.
Sybilla schrieb:Also zum Beispiel ein Medienschaffender als Beispiel ein „Comedian“ der sich zwar nicht „nur“ durch die Rundfunkgebühren aller Haushalte finanzieren lässt aber doch ein sehr großen Teil seines Einkommens durch seine Medienpräsenz generiert
Das ist Quatsch. Ein erfolgreicher Comedian sorgt auch für teurere Werbeblöcke, wenn er im TV auftritt. Es arbeitet ja nicht jeder für die öffentlich-rechtlichen. Und da wird der Comedian wieder Teil einer Wertschöpfung.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

13.05.2018 um 19:39
Sybilla schrieb:Viel Innovation und Kreativität freisetzen wird diese in der Industrie 4.0 und der Digitalisierung benötigt werden.
Wenn ich deinen Satz ernst nehme, musst Du dir ernsthaft die Frage gefallen lassen, wo denn die privatwirtschaftlich finanzierte Kreativität herkommen soll, wenn beim leistungslosen Einkommen keine Kenntnisse da sind, die weiterentwickelt werden können? Das wäre doch ein mismatch gegenüber der gängigen Praxis, denn das Erlernte der Uni, FH im dualen Studium, Ausbildung-Schule würde sich mit der Zeit verdünnisieren, weil das BGE ja auch irgendwann nicht mehr ausreicht...

Im Übrigen kommt der Precht auch immer nur dann zu Wort, wenn er ein neues Buch verkaufen möchte, da nimmt er dann gerne kostenfrei gebührenfinanzierte Sender her. Vielleicht lässt er sich ja auch gebührenfinanziert noch für seine Auftritte bezahlen und verschweigt es dem geneigten Zuschauer?


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13.05.2018 um 19:46
@Bauli
Es ist für die reichen Leute die sich profilieren wollen ganz, ganz wichtig dass sie den Armen diese Karotte vor der Nase halten.
Der Schwachgeistige nimmt es gerne auf, weil es ja ein Reicher gesagt hat - wobei das Paradoxon ist ja keines, reich wird man nicht durch alles mit allen teilen bzw. egalisieren.

Diese Pappnasen sollen mal zB Busfahren und dem Fahrer 100€ bei jeder Fahrt zustecken, dann glaube ich es ihnen. Vielleicht.


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13.05.2018 um 19:49
Corky schrieb:Diese Pappnasen sollen mal zB Busfahren und dem Fahrer 100€ bei jeder Fahrt zustecken, dann glaube ich es ihnen. Vielleicht.
Ich glaube da wird eher argumentiert, das das Schwarzgeld wäre und man es nicht machen könne. ;)


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13.05.2018 um 19:53
paranomal schrieb: Waren im engeren Sinne, sind Arbeitsprodukte, denen durch die kapitalgebundenen Produktionsverhältnisse (neben dem Gebrauchswert) ein Wert anhaftet, der als natürlich Eigenschaft wahrgenommen wird, obwohl er erst durch den Arbeits- und Tauschprozess generiert und verwirklicht wird.
Auch das ist schon seit der Bronzezeit gang und gebe.

Ich denke diese Marxsche cherry Picking bringt es nicht wirklich in neue Bahnen.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

13.05.2018 um 20:00
paranomal schrieb:Der Warenhandel war bis zur Neuzeit nur bestimmten Ständen vorbehalten, während die größten Teile der Bevölkerung entweder Subsistenzwirtschaft betrieben oder durch erzwungene Abgaben den Eigenbedarf deckten.
Stimmt auch nicht. Hängt von der Gesellschaftsform und Kultur ab.

Und naja das die größten Teile der Bevölkerung in der Landwirtschaft täig waren bzw auf dem Primärsektor liegt irgendwie auf der Hand, angesichts der Produktionszahlen der Landwirtschaft.

Leider findet man nur begrenzte ZAhlen, aber 1949 zb nur 10 Meschen.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

14.05.2018 um 00:10
Was ich bei der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens immer noch nicht verstanden habe, ist die „Bedingungslosigkeit“.

Soll, da ja bedingungslos, das Grundeinkommen JEDER unterschiedslos in voller Höhe erhalten, egal, wieviel Vermögen er hat und/oder wieviel er aus Arbeit verdient? Kriegt also auch der Millionär das Grundeinkommen?

Oder soll Vermögen und Arbeitseinkommen auf das Grundeinkommen angerechnet werden bzw. dieses als Aufstockerleistung behandelt werden? Aber dann wäre das Grundeinkommen ja nicht mehr bedingungslos, und wir hätten wie bei Hartz IV eine Bürokratie nötig, die ermittelt, wer wieviel eigenes Vermögen hat und wer wieviel aus Arbeit verdient, so dass evtl. kein oder nur ein teilweiser Anspruch auf das Grundeinkommen besteht.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

14.05.2018 um 03:45
Andante schrieb:Was ich bei der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens immer noch nicht verstanden habe, ist die „Bedingungslosigkeit“.
Genau diese müsste im Falle des Falles erst festgelegt werden. Derzeit kann über jede erdenkliche Form dergleichen Diskutiert werden. Oder auch nicht.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

14.05.2018 um 06:08
Geplant ist das bedingungslose Grundeinkommen tatsächlich als eine Art Geburtsrecht. Jeder bekommt es in der gleichen Höhe, egal ob erwerbslos oder Milliardär.
Ansonsten wäre es ja nicht bedingungslos, sondern ans Einkommen geknüpft


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Lazarus71
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14.05.2018 um 06:14
Atrox schrieb:Wie soll das genau gehen? Hier wird ja mehrfach die Prämisse genannt, dass ja jeder ganz normal weiterarbeiten würde, auch wenn es das BGE gibt. Wie soll da genau Innovation und Kreativität freigesetzt werden? Meiner Meinung nach gibt es nur einen Anreiz für Innovation und Kreativität: Es lohnt sich finanziell.
Der Reiz liegt ja darin, dass Menschen sich dann durch Tätigkeiten einbringen können oder auch selber welche schaffen können ohne dabei ihre Grundexistenz zu gefährden.
Ich erinnere an die Mode der Ich AG in den Neunzigern. Eine ähnliche Idee, aber nicht zu verwirklichen ohne dabei alles auf eine Karte zu setzen. Klappt es, schafft man sich Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wenn es schief ging, machte man pleite und geriet in die soziale Abhängigkeit


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14.05.2018 um 06:22
@Lazarus71

Und wo wird der aktuelle Langzeit-Hartz 4 Empfänger in seiner Kreativität und Innovation eingebremst?


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Lazarus71
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14.05.2018 um 07:04
Atrox schrieb:Und wo wird der aktuelle Langzeit-Hartz 4 Empfänger in seiner Kreativität und Innovation eingebremst?
Er hat doch gar keine finanziellen Möglichkeiten um irgendwas in die Gänge zu bringen. Es geht ja nicht darum, dass man draußen Blätter sammelt oder spazieren geht.
Ein Beispiel:
Man hat eine Leidenschaft für das Schreiben und möchte gerne etwas veröffentlichen. Das kostet Geld wenn man es effektiv machen möchte. Wenn man zusätzlich zu seinem Einkommen aber noch das bedingungslose Grundeinkommen erhält, kann man sich durchaus leisten, das was man schreibt auf professionell veröffentlichen zu lassen.
Wenn man das von seinem eh schon meist knapp bemessenen Einkommen macht, ist das Risiko viel zu hoch und es ist eigentlich ein Luxus den man sich da leistet.


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Philipp
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Das bedingungslose Grundeinkommen

14.05.2018 um 07:05
Atrox schrieb:Und wo wird der aktuelle Langzeit-Hartz 4 Empfänger in seiner Kreativität und Innovation eingebremst?
An mehreren Stellen, so wie ich das sehe.

Zunächst mal darin, dass er bürokratisch überfordert wird. Zu nennen sind die ständigen Besuche im Amt, mit dem Vorzeigen von Bewerbungen, von denen sowieso jeder weiß, dass sie nichts bringen; mit dem Einspannen in Maßnahmen, die sinnlos sind usw.
Das frustriert schon mal sehr, und erschöpft die Leute psychisch.

Zum anderen darin, dass er sich nichts dazu verdienen darf, ohne seinen Status als Harri zu gefährden. Das ist schlicht demotivierend, und löst wohl eher ein "leck mich" Gefühl aus, als irgendeine Art von Mehrleistung.

Letztlich ist er ohnehin ständig abgebrannt, und irgendeine Sonderinvestition muss wohl mehr als gut überlegt sein.


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Lazarus71
ehemaliges Mitglied

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14.05.2018 um 07:08
Interessant ist auch über die Folgen eines Grundeinkommens zu spekulieren.
Wenn man statt 1500 € netto dann 2500€ oder 3000 € netto im Monat zur Verfügung hat, leistet man sich etwas mehr, geht öfter ins Kino, geht öfter oder auch anders essen. Das kurbelt die Wirtschaft an.
Die Privatverschuldung würde sinken weil man sich nicht mehr Verschulden muss wenn mal der Fernseher kaputt geht. Die Menschen würden mehr Lebenssicherheit und Zufriedenheit erhalten und ich würde mich nicht wundern, wenn das dann auch sozial messbar wäre. Und wenn man bedenkt, dass bei einem bedingungslosen Grundeinkommen sämtliche soziale Leistungen entfallen wie z.b. Kindergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Elterngeld und so weiter, kann mir niemand erzählen, dass man sich das nicht leisten könnte.


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