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Das bedingungslose Grundeinkommen

Badbrain
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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 00:18
@Theotis


Wahre Worte. Wir sollten aber langsam anfangen, was zu tun, sonst wird es nicht ruhig und friedlich über die Bühne gehen. Ich hoffe, ich rufe nicht zu Gewalt auf mit diesen Worten.


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Theotis
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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 00:22
Badbrain schrieb:Ich hoffe, ich rufe nicht zu Gewalt auf mit diesen Worten.
Im Gegenteil. Ich verstehe dein Ansinnen als Tritt in den Hintern der richtigen Personen ;) Weg von staatlicher Gängelei hin zu Eigenverantwortung und "Leben jetzt". Gibt´s die Stiftung schon? Wenn nicht, wäre das ein guter Name für eine neue Partei. ;)


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 02:03
@Badbrain
das sagt herr sommer vom dgb schon seit mindestens einem jahr - -

und die leute bleiben ganz ruhig - und friedlich - -

@Theotis
hin zu "eigenverantwortung" - klar haben wir doch einen job für 400 - habe ich damit mehr eigenverantwortung erreicht - nein, denn es reicht gerade mal für das brot - - sonst nichts . . stimmt man hat es sich erarbeitet - wer das nicht tut bekommt nichts - -

wie faschistoid . ..


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Badbrain
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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 06:47
@kiki1962


Die Entlassungswelle geht erst los und dann wirds richtig knapp für viele, haben ja noch die 2500€ aus der Abwrackprämie "mitgenommen" nich. Und nun werden die Raten knapp. Wie ist das eigentlich, wenn man schon 24Monate das Kurzarbeitergeld hatte und nun arbeitslos ist, sind dann 67% vom Kurzarbeitslohn das ALG?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 11:30
@Badbrain
nein - man "kommt" gleich auf hartz iv - kein alg I -

für diese menschen ändert sich alles : auflösung von lebensversicherungen - davon erst mal leben -- wehe das haus ist kreditbelastet - -

usw. . ..


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 11:36
»Unser Modell ist das Gegenteil von Hartz IV«
Zwischen Bürgergeld der FDP und dem bedingungslosen Grundeinkommen liegen Welten. Ein Gespräch mit Katja Kipping
Interview: Claudia Wangerin
Das Bürgergeld wäre eine Verschärfung der Hartz-IV-Gesetzgebung, während das Grundeinkommensmodell, für das ich streite, genau das Gegenteil von Hartz IV ist. Wir haben immer gesagt, wir wollen mit dem Grundeinkommen die bestehenden Sozialversicherungen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Analog zur Idee des Mindestlohns, der die Tariflöhne nicht ersetzen, sondern nur ein letztes Sicherheitsnetz sein soll, durch das niemand fallen darf.
jedenfalls kann keiner vom bürgergeld leben - das ist aussichtslos - - ich denke auch an die vielen rentner - mieten von um die 400 euro - -

dann müssten es wieder "ergänzungen" geben --


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 17:00
@Theotis

"Leben jetzt" ist schon voll im Gange !
Hast Du nicht gestern die Nachrichten verfolgt ?
Die Bundesbürger lösen massenhaft ihre private Altersvorsorge auf.
Auch Riesterverträge werden massenhaft aufgekündigt.
Dazu bedarf es gar keiner Stiftung !
Den Versicherungen geht der Ar... auf Grundeis ! ;)


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Badbrain
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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 17:04
@eckhart


Na Zeit wirds mit der Verar.... aufzuhören und anständige Regelungen zu finden.
Wobei wohl die meisten es aus Gründen der derzeitigen finanziellen Situation vieler Versicherer das tun. Und wenn man H4 beziehen will, dann hebt man schonmal was ab, sonst ist das Altersgeld futsch.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:06
Wie realistisch ist es denn, dass stetiges Wirtschaftswachstum auch jemals wieder zur Vollbeschäftigung und allgemeinem Wohlstand führen werden? In Anbetracht des technischen Fortschrittes, welcher den Menschen immer mehr Arbeit abnimmt, sind das Massstäbe die aus einem Mangel Vorstellungskraft und an Rücksicht des Trends mommentanen auf dem Arbeitsmarkt.
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Es gibt soviele möglichkeiten. Außerdem würden Maschinen in einem Kapitalistishcen System nicht immer besser abschneiden.

Bedenke wie der Arbeitsmarkt aussehe wenn es nur einen Steuersatz von ca 5% gebe.
Warum ist eine Maschine denn so oft Günstiger als ein Mensch?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:09
Ja ne, das nenn ich mal ne Lösung des ganzen. Es werden aber gleich wieder die Einwände kommen:" Ja aber wie soll es finanziert werden?"
Ich sage, Maschinensteuer einführen und alle Steuerschlupflöcher weg, dann würde was draus werden können.
--------------------------------

lächerlich, das einzige was du damit erreichst ist eine Deutsche Kernindustrie abtöten, nähmlich die Investitionsgüterindustrie.

und noch mehr Steuern halte ich für den Falschen weg. Der Mensch sollte mehr über sein Verdientes Geld verfügen und nicht gezwungen werden sich an Dinge zu Beteiligen die ihm vielleicht gar nicht zusagen.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:12
Mit dem Geld was zuletzt in Konzerne geflossen ist hätte man ganze Branchen füttern können. Was ich aber auch nicht für richtig halte. Manchen Betrieben hat ein Gesundschrumpfen mehr gebracht als ein Festhalten an alten Strukturen. Ich finde, der Markt sollte ohne staatliche Zuschüsse auskommen müssen und dürfen. Allerdings bin ich dafür, dass der Staat sich mehr um Bildung und Ausbildung bemüht und da investiert
----------------------------

Ne, mal ehrlich wann immer der Staat sich eingemische hat mit Marktregelungen ist am Ende nie was wirklich positives rausgekommen.

Warum schreien hier eigentlich alle nach dem Staat?

Wer ist denn der Staat für euch

mal 3 Fragen

Glaub ihr das Politiker eure Probleme lösen können?

Glaubt ihr das Beamter eure Probleme lösen könnnen?

Glaubt ihr das mehr Dinge verstaatlicht werden müssten`?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:14
Die Neoliberalen begreifen nicht, dass die zahl derer, die das alles finanzieren bisher, immer geringer werden.
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Die sind sich dessen wohl voll bewußt. Die meisten sind sich nur nicht Klar welche Menschen die 90% des Steuereinkommes bringen.


Das Schlimmst an vielen Pseudoreveluzzern ist doch das sie meinen sie wüssten wie die Menschen sich zu verhalten haben, und wenn sie es nicht wollen dann muß man sie halt Zwingen.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:16
hin zu "eigenverantwortung" - klar haben wir doch einen job für 400 - habe ich damit mehr eigenverantwortung erreicht - nein, denn es reicht gerade mal für das brot - - sonst nichts . . stimmt man hat es sich erarbeitet - wer das nicht tut bekommt nichts - -

wie faschistoid . ..
------------------

Stell die Vor du müsstest keine Steuern zahlen?

Meinst du nicht du könnste mehr erwirtschaften in deiner Freien Zeit

Ich halte nichts von erzwungener Solidarität.


Das ist so als hättest du für eine Klausur gelernt und müsstes deine Punkte an Schüler abgeben denen es halt egal war.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 19:18
jedenfalls kann keiner vom bürgergeld leben - das ist aussichtslos - - ich denke auch an die vielen rentner - mieten von um die 400 euro - -

dann müssten es wieder "ergänzungen" geben --
.-----------------

Die Rente an sich ist keine Sozialeistung im Sinne von ALG. Sondern ein Fester Anspruch.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 21:10
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Das Schlimmst an vielen Pseudoreveluzzern ist doch das sie meinen sie wüssten wie die Menschen sich zu verhalten haben, und wenn sie es nicht wollen dann muß man sie halt Zwingen.
Sitzt du nicht mit in genau dem gleichem Boot? Bist du nicht gezwungen zu irgendwas, bspw. zu arbeiten, damit du dich und deine Angehörigen über Wasser halten kannst? Wenn du nicht arbeiten gehst/gehen kannst, dann hast du verloren, entweder bekommst du bald Hartz IV + ein komplettes Nackichmachen vor "Vater Staat" oder du bist völlig mittellos. Bist du in diesen Zeiten nicht gezwungen, vorn und hinten zu sparen (ich weiß nicht wie deine Einkommensverhältnisse sind)? Und jetzt denk zur Abwechslung auch mal an andere: Rentner, alleinerziehende Elternteile, all die Menschen, die durch Depressionen, BurnOut usw. nicht mehr arbeiten gehen können. An die, die entlassen wurden/werden, weil das Unternehmen an menschlicher Arbeitskraft einsparen muss oder kann. An die, die 2-3 Jobs haben, aber dennoch aufstocken müssen.
Und dann noch n Denkanstoß: ist es fair, dass das meiste Geld, was alle Menschen durch Arbeit, Steuern, Konsum "erwirtschaftet" haben, in den Händen weniger liegt?

@lEOPolD
Selbst wenn meine Einstellung und Erfahrung eine andere wäre, müßte ich jetzt aber doch sehen, dass Aufgrund der entstehenden Sachzwänge die Zeiten der Sozialromantik, wo jeder Hansel durchgefüttert wird, jetzt vorbei sind.
Das ist keine Sozialromantik, sondern ein Menschenrechtskampf. Der für dich genauso von Vorteil sein könnte. Denn auch du hast dann einen Anspruch aufs bGe. Weil es ALLE bekommen sollen. Jeder der es möchte.

~~~



Die meisten Gegner des bGe denken in den guten alten Schubladen, haben das Bismark'sche Sozialsystem erlernt, erlebt, finanziert. Und sie lassen sich einwickeln davon, immer und immer wieder. Gewohnheit und/oder Schwarz/weiß?
Viele, und es sind genauso oft die, die glücklicherweise Arbeit oder Unternehmen haben, wie die, die keinerlei Möglichkeit haben/wollen, sich übers bGe genau zu informieren, denken, sie zahlen einfach nur drauf. Ein paar Schritte weiter denken die wenigsten. Sie vergessen, dass auch sie das bGe bekommen würden, weil der Blick nicht über den Tellerrand herausreicht.

Mein Vermieter hat ne Gas/Wasser/Heizungsfirma und hat noch ein "Nebeneinkommen", nämlich unsere Miete. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er genauso ein erbitterter Gegner des bGe wäre, weil er genauso kurz denkt. Er würde behaupten, er wäre mit seiner Familie dann in der Zahlerposition und seine Familie würde natürlich ALLE anderen faulen Schweine mitfinanzieren. Es bräuchte mit fast 100%iger Sicherheit 2-3 Ansätze, um in seinem Kopf überhaupt erstmal den Gedanken zu setzen, dass auch er + Frau + Tochter dieses bGe bekommen würden. 2-3 Ansätze deshalb, weil dann erst wieder die allgemeine "das ist nicht finanzierbar" oder "dann geht ja keiner mehr arbeiten" Pauschalisierung zu überwinden wäre. Und hätte ich ihm dann die beispielsweise 2400€ für seine dreiköpfige Familie + vielleicht die 1600€ für seine Eltern "schmackhaft" gemacht, dann dürfte ich nochmals ne Stunde um die Finanzierbarkeit debattieren, die Medien hätten natürlich vorerst mehr Recht als Sozial-,Volkswirtschafts, Finanz- und andere Wissenschaftler. Liegt ja wohl auf der Hand.
Man stößt an Denkgrenzen, die aufgebrochen werden müssen.
Dem Gas/Wasserinstallateur muss klar werden, was ein bGe für ihn und seine Frau und seine Tochter bedeuten würde. Nämlich - auch wenn die Firma den Bach hinuntergeht - eine finanzielle S i c h e r h e i t, die nicht verlangt, Erspartes erst aufzubrauchen, die nicht verlangt, alle Bücher offenzulegen, die nicht verlangt den harten Weg durch die Argen zu marschieren.

Noch ein weiterer Gedanke meiner persönlichen Ursachenforschung, warum es soviele erbitterte Gegner des bGe gibt, ansatzweise hab ichs ja schon genannt: Über die Medien werden Mittelstand und Arme gegeneinander ausgespielt. Es wird beim Mittelstand gekürzt, damit die Armen überhaupt noch finanziert werden können. Und es wird beim Mittelstand gekürzt, damit selbiger auch finanziell unterstützt werden muss. Der Staat kann schließlich nicht zulassen, dass Millionen von Bürgern aus ihren Wohnungen geschmissen werden, weils Geld nimmer reicht. Und es wird nur da gekürzt, wo es wehtut, bei der breiten Masse, verkauft wirds als Sparprogramm, was der brave Bürger einsieht. Danach schaltet er natürlich um zu DSDS oder Dschungelcamp. Oder die 10. Nachtschicht in Folge fängt an, keine Zeit mehr, man muss jetzt los. Da wird nicht hinterfragt. Nur gemeckert. Kurz. Dann geht alles so weiter. Über Jahre.
Kommt man dann natürlich mit einer "Revoluzzeridee" wie dem bGe, dann isses doch gleich erstmal vorbei. Oha, da werden Denkmuster gestört, da soll mehr genommen als gegeben werden, das ist zu links, zu sozial, man ist sozial genug, schließlich geht/ging man arbeiten um all dem faulen Pack die Hängematte zu finanzieren. Basta. Es sind immer die andern, die gerne in der Hängematte liegen, man selber nimmt lieber 3 Billiglohnjobs an, um ja nicht vom Staat abhängig zu sein. Dass mans scho is, ist den wenigsten klar. Denn man ist Teil des Ganzen, jeder einzelne ist Staat, ohne Bürger existiert kein Staat. Nicht der Bürger muss für den Staat sorgen, sondern der Staat für seine Bürger, sonst laufen alle nach und nach weg, wandern ab.

Momentan sieht es doch für den unaufmerksamen Beobachter so aus, dass der Staat nur aus der Regierung besteht und der Bürger Handlanger dessen ist - hey wir ham schließlich alle gewählt, wa? Druckmittel wie Hartz IV funktionieren da ziemlich gut. Willst du kein Hartz IV, dann geh arbeiten - egal was, arbeite, arbeite, arbeite bis deine Knochen zerschunden oder deine Denkprozesse so festgefahren sind, dass du nur noch arbeitest, um zu überleben, nur das allein soll dein Lebensinhalt sein. Das Geld überlasse doch gefälligst denjenigen, die von dir profitieren. Ich, die Regierung, sorge dafür, dass du nicht verhungerst. Vielleicht. Mal sehen wie lange. Das kann ich als Regierung aber nur, wenn du mich vorher fütterst. Mit Geld natürlich. Deinem Geld. Dann geb ich dir - wenn deine Arbeit nicht mehr nützlich oder gebraucht wird - einen Teil davon zurück. Du fragst nach dem Geld, was mir die Unternehmen geben? Sei nur vorsichtig, davon finanziere ich nämlich auch 1Eurojobs, jeder Verein, jede Organisation, jeder gemeinnützige Träger bekommt von mir, der Regierung, für jeden 1Eurojober 500-1000 Euro, so ist das nämlich.

Wer weiß schon, dass es 96 Milliarden Stunden/Jahr unbezahlter Arbeit in Deutschland gibt? Wer weiß schon, dass diesen "nur" 56 Milliarden Stunden bezahlter Arbeit gegenüberstehen? Und wer weiß schon, dass jeder 3. Erwachsene mehr als 15h/Woche ehrenamtlicher Arbeit nach geht, ohne dafür auch nur einen einzigen Cent zu sehen? Sind wir tatsächlich ein Volk voller Faullenzer?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 21:14
@Fedaykin
Lange Rede - kurzer Sinn: Anarchokapitalismus
1. Welche Rolle spielt die Demokratie im freien Kapitalismus ?
2. Wie wird sie konkret praktiziert ?
3. Wie ist der Waffengebrauch geregelt ?
4. Sind Bedürftige auf Allmosen angewiesen ?
5. Was geschieht mit Arbeitslosen ?
6. Gibt es Arbeitsrechte ?
7. Was geschieht mit Kranken ?
8. Wie wird Lohndumping verhindert ?
9. Wie wird Monopolbildung verhindert ?
10. Wer kümmert sich um die Infrastruktur ?
11. Wie geschieht Erziehung, Schule und Bildung ?
12. Wie wird Umweltkriminalität verhindert.
13. Wer nimmt Verbraucherschutz wahr ?
14. Was geschieht mit dauerhaft Erwerbsunfähigen ?
15. Bis zu welchem Alter muss man arbeiten ?
16. Gibt es so etwas wie Rente ?
17 Gibt es ein Gesundheitssystem. ?
18. Wenn alle Gegenstände (z.B. Grundstücke), die zu Eigentum erklärt werden können, vergeben sind, wo bleiben die Chancen für die Menschen, für die nichts übrig war ?
19. Wenn diese Gegenstände (z.B. Grundstücke) immer wieder vererbt werden und sich in einer Hand mehren, wie werden sie jemals wieder zu einer Chance für bisher Besitzlose ?
20. Bleibt der Schutz der Natur dem guten Willen des Einzelnen überlassen ?
Alle Fragen beziehen sich auf den freien Kapitalismus oder Anarchokapitalismus !


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 21:33
@Fedaykin
mal 3 Fragen

Glaub ihr das Politiker eure Probleme lösen können?

Glaubt ihr das Beamter eure Probleme lösen könnnen?

Glaubt ihr das mehr Dinge verstaatlicht werden müssten`?

weder können politiker "allgmeine" probleme lösen - noch staatsbedienste (das haben sie in den letzten jahrzehnten bewiesen).
nein, nicht "dinge" sollten verstaatlicht werden, sondern all das, was dem "allgemeingut" dient

@eckhart
hat dir ja einige fragen aufgeschrieben - aber ich möchte gern auf deine aussagen reagieren

@Fedaykin
ich kenne genug leute, die zukünftig nicht von ihren renten leben können - die haben wir übrigens auch schon heute . .

wir haben eine liberalisierte, globalisierte wirtschaft mit freihandelszonen usw. - wir haben weltweit die gleichen probleme: abbau von sozialleistungen, arbeitsbedingungen, die unmenschlich sind -
politiker transportieren das wirtschaftsgewollte : minderbeschäftigung, kündigungsfreiheit, keine verantwortung mehr für die mitarbeiter etc - - d.h. für ein großteil der menschen gibt es keinen lohn zum lebenserhalt bzw. - verbesserung, sondern einzig dazu "beschäftigt" zu sein

um zu arbeiten, um etwas zu tun zu haben - nehmen einige ganz schön was in kauf - zahlen ihre spritkosten selbst - müssen sozialtransfers zusätzlich beantragen - ihre lebensumstände bleiben gleich mies - - außer dem gefühl nicht nur die hände in den schoß zu legen bleibt ihnen nichts . .. .

wer profitierte von den lohneinbusen - von den miesen arbeitsentgelden? - nein, nicht der arbeitnehmer - sondern jene, die den firmen geld gaben - satte gewinne fuhren sie ein - die manager kamen vor geld zählen nicht mehr in den schlaf - - was ist mit "gewinnbeteiligungen" für die arbeitnehmer ? - ohne sie keine fette kohle . . aber sie bleiben außen vor

das also findest du in ordnung ?

ja, es hat auch was mit "den politikern" zu tun - rahmenbedingungen schufen sie nicht - gewerkschaften pockerten trotz der gewinne den lohn nach unten - keiner (egal ob betriebsräte oder gewerkschaften) genügen nicht, um einen gerechten lebenswerten lohn zu zahlen

hier muss es regeln geben - keine arbeit unter 10,00 euro - - jeder der seine arbeitskraft gibt, sollte davon leben können - ohne zusatzalmosen vom staat - - um die 10 mio erhalten sozialtransfers - wohngeld bzw. hartz iv - leistungen - das heißt der steuerzahler finanziert das vermögen der firmen - - :D -


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 21:44
@KleinesWesen
@Fedaykin
Bundespräsident Köhler sprach von einem Monster.
Die Wortwahl gefällt mir. Allmählich werde ich ein Köhler-Fan.
Als Monster bezeichnet er die internationalen Finanzmärkte.

Nicht der Staat frisst uns die Haare vom Kopf, wie es uns der anarchokapitalistische @Fedaykin weismachen will, sondern die internationalen Finanzmärkte, die Ausgeburten des freien Kapitalismus.
Der Staat sind wir. Der Staat ist in seinem ursprünglichen Sinn eine Solidargemeinschaft.

Dass die Solidargemeinschaft nicht funktioniert, liegt nur zum Teil an korrupten Politikern und steuergeldverschwendenden Beamten. Es liegt auch nicht an den bekannten Sündenböcken Hartz4- Empfängern und Ausländern.

Dass die Solidargemeinschaft nicht funktioniert, liegt am zunehmenden Geldmangel, am immer unmenschlichere Ausmaße annehmenden Kostendruck.
Der Kostendruck ist kein Fehler des Kapitalismus, er ist (noch) der Motor.
Er zwingt zur Ökonomisierung in allen Bereichen des Lebens.
Unter dem Vorwand des Kostendruckes werden Löhne gesenkt, Niedriglohnbereiche und Leiharbeit geschaffen, aber Preise erhöht.
Die negative Wirkung auf den Binnenmarkt der Hochlohn/hochpreis-Länder zwingt dies als letzten Ausweg zum Export, was wiederum den Kostendruck verstärkt.

Die Ursache des Kostendruckes ist die Zinsesverzinsung der Staatsschulden an den internationalen Finanzmärkten, dem Monster.
Das Monster ist nicht zu stoppen.
Die Staatsschulden wachsen überexponentiell.
Kann Kapitalismus freier sein ?


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Badbrain
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08.10.2009 um 21:52
@eckhart


Und die Konsequenz Deines Denkens? Ein radkaler Schnitt oder nicht? Siehst Du, dieser Auffassung bin ich schon sehr lange.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

08.10.2009 um 21:55
@eckhart
bei @Fedaykin und vielen anderen spüren wir doch, dass die wahre ursache nicht von bedeutung ist - bluten für das pokern werden die bürger - kein reicher wird von seinem reichtum abstriche machen - sie müssen für ihr versagen nicht blechen -

politiker müssen ja auch für fehlentscheidungen nicht haften . . .

einschneidungen in sozialen sicherungssystemen lassen nicht unsere "kassen" besser aussehen - sondern belasten sie weiter auf andere weise: mehr straftaten, mehr zuwendungen für arbeitende, mehr psych. betreuung - aber die fällt dann sowieso weg - wir werden kinder haben ,die nicht mehr in der lage sind einen beruf zu erlernen - wer also soll sie dann ernähren ? .. die langzeitfolgen sind absehbar - -

und mehr druck, mehr diffamierungen lindern nicht - im gegenteil . . .


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