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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration

Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:48
Valentini schrieb: ch finde es traurig dass es so wenige von seinem Format gibt.
DAS ,glaube ich dir sofort


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:50
@insideman

Seine Art ist mir auch zuwider und ich würde es anders verpacken aber generell lobe ich ihn mir weil er seiner Sache treu bleibt und sich nicht dem politischen Druck einfach so beugt. Schon alleine das macht ihn irgendwie symapathisch


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:50
Auf die Aussage von Sarrazin, dass Juden bestimmte Gene haben, antwortete der Generalsekretär der Juden in Deutschland, dass sie rassistisch wäre. Und der Herr hat damit gar nicht mal so Unrecht. Mehr von seinem Format und ich sehe für Deutschland nur noch schwarz.


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:52
kofi schrieb:Genau genommen bist du Schuld an der Misere, weil solche Leute wie du aktiv und unmissverständlich Reformpolitik blockieren,
ähm - oh so habe ich das gar nicht gesehen

ich mache mit bei programmen wie "mehr demokratie" schulungen usw. - klar bin ich gegen reformpakete, aber doch nur weil sie nichts verbessern, sondern verschlechtern

yo noch darf ich an die urne - frage an dich:

@kofi
du schreibst menschen ab, die kritisch , gesellschaftskritisch sind und eine andere, nämlich sozialere politik fordern sich destruktiv verhalten? - hemmglötze sind

gute leistung - wo lernt man denn so was ?


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:52
@Valentini
Genau, absolut deiner Meinung...


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:53
@Afterlife

Aber viele im Judentum forschen selbst nach dem Cohen-Gen (oder auch Aaron-Gen)


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:55
Viele sind nicht alle und dumme Aussagen müssen nicht der Wahrheit entsprechen.


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:56
@Valentini
Valentini schrieb:Ich finde es traurig dass es so wenige von seinem Format gibt.
klare worte - klar so ein bissel rassenwahn, diskriminierung der unterarten usw. - tolle formate

o du kannst jetzt behaupten, dass du so was nicht meintest - ich darf es aber so verstehen - und es ist beängstigend
Valentini schrieb:Seine Art ist mir auch zuwider und ich würde es anders verpacken aber generell lobe ich ihn mir weil er seiner Sache treu bleibt und sich nicht dem politischen Druck einfach so beugt.
seine art ist das eine - seine aussagen sind verwerflich - moment für einige


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 14:57
@kiki1962
Ich schreibe Menschen ab die sich sozial geben aber von allen die unsozialsten sind...die sich kritisch und gesellschaftskritisch geben aber im Grunde genommen durch ihr einseitiges/nicht sehr weit blickendes Mitdenken in ihrer gesellschaftskritischen und kritischen Art die Probleme erst verursachen/hinaus schieben...


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:00
@kiki1962

Rassenwahn? So langsam glaube ich an das Bekloppten-Gen
Genetik und Epigenetik sind wissenschaftliche Zweige und haben recht wenig mit Rassenwahn zu tun. Es ist nunmal so dass sich viele Ethnien auch genetisch unterscheiden. Nicht grundsätzlich wie Affe und Schwein aber in diversen Bereichen und das hat alles nichts mit Rassenwahn zu tun.
Weil man eben auf dem Gebiet der genetischen Vielfalt beim Menschen forscht, sind wir mittlerweile so weit dass bestimmte Medikamente auf bestimmte Ethnien zugeschnitten werden. Irgendwie auch sehr dem Rassenwahn nahe...


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:02
@kofi
stimmt nicht - weil genau jene auch sagen, wie man etwas gestalten kann - es ist nicht nur plattes "ich bin dagegen" -

es gibt konstruktive ansätze, lohnswerte wege - wem tut es weh, wenn reiche mehr geben als andere? - wem tut es weh, wenn es einen mindestlohn gibt -

wir brauchen auch die wirtschaft im land und konsumenten usw. usf


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:07
@Valentini
stimmt es gibt nun mal völker die keine milch vertragen - anders als wir usw. usf

aber ich denke, dass es immer "besondere" gene eines einzelnen gibt, die was anderes vertragen oder eben auch nicht -

ist ja schon in meiner familie irre, wie verschieden wir auf gleiche z.b. medikamente reagieren -

also beenden wir das thema - bleiben wir beim "vorzeigestar" sarrazin - und welch würdigung er erfahren kann

und welche strikte ablehnung


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:07
Ich zitiere Sarrazin:
insideman schrieb:„Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.“
Ist er hier rassistisch? Oder outet er sich hier sogar als Fan einer Gen-Vielfalt? Wie auch immer - er wirft die Frage auf, ob sich Juden als Volk oder als Religionsgemeinschaft definieren.


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:21
Also wenn es hier so viele beängstigende Aussagen und Beiträge gibt, dann empfehle ich langsam eine Therapie gegen Angststörungen.
Nicht, dass der Betreiber des Forums noch verklagt wird. :D


Sarrazin hat es in dieser relativ kurzen Zeit geschafft, vollste Aufmerksamkeit zu erlangen. Mehr, als manch Politiker in seiner gesamten Amtszeit auf sich zieht.
Radio, Fernsehen, Zeitung- die Medien sind voll von ihm und seinen Aussagen. Die beste PR für sein Buch, man wird es ihm aus den Händen reißen.
Der verdient sich eine goldene Nase, während ihr ihr alle seine Aussagen kritisiert und von Rassenwahn sprecht.
Dumm ist der ja nicht.^^


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:32
@lambretta
Zuvor hatte sich bereits der Zentralrat der Juden geäußert. "Wer die Juden über ihr Erbgut zu definieren versucht, auch wenn das vermeintlich positiv gemeint ist, erliegt einem Rassenwahn, den das Judentum nicht teilt", sagte der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer.
Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin168.html

Ich denke sie definieren sich laut Aussage als Religionsgemeinschaft.


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:38
@karakan

Danke für das Zitat.
karakan schrieb:auch wenn das vermeintlich positiv gemeint ist, erliegt einem Rassenwahn
Mich erstaunt die moralische Überlegenheit des ZDJ jedes Mal auf's Neue.
Die Absicht der Definition spielt keine Rolle; der ZDJ schafft es trotzdem, daraus Rassenwahn als Motiv abzuleiten. Praktisch für den ZDJ!

Nichtsdestotrotz: wenn Sarrazin mit der Aussage Recht hat, und Juden tatsächlich ein gemeinsames Gen innehaben, welches nur sie tragen, ist es irrelevant, welches Motiv Herr Kramer zu konstatieren glaubt.


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:41
@karakan

Sie definieren sich als Volk und als Religionsgemeinschaft


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:46
@Valentini

Meines Wissens auch einzigartig.
Gibt's das ein zweites Mal im Zusammenhang mit einer anderen Religionsgemeinschaft bzw. einem anderen Volk?


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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 15:47
Hat man den Part über die Basken ganz zufällig überlesen oder?


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

29.08.2010 um 16:03
Nehmen wir mal als Vergleich zu Sarrazins Aussagen eine Aussage des Bundeskanzlers 1982, also zu einer Zeit in der man noch freier sprechen konnte weil es diesen Korrektheitswahn noch nicht gab
Helmut Schmidt war anderer Meinung. Er schlug mit der flachen Hand auf den Tisch und donnerte wie Prinz Eugen vor der Schlacht um Wien: „Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze."

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Wo ein Wille ist, ist noch lange kein Weg. Wer sich in den Bonner Amtsstuben über den Diskussionsstand in der Ausländerfrage informiert, wird bald gewahr, daß der Regierungschef mit dem Willen, die Flut der Ausländer auf dem deutschen Arbeitsmarkt einzudämmen, auf einsamem Posten steht. Seiner Ansicht nach haben wir nur die Wahl in zehn Jahren vier Millionen Türken (jetzt 1,5 Millionen) zu beherbergen oder etwas dagegen zu tun. Hingegen finden die Spezialisten in der Bürokratie, die sich offensichtlich schon vor Jahren in einem Dschungel aus Paragraphen und Kompetenzen selbst gefesselt haben, daß es im Grunde gar kein Problem gebe, weil ohnehin nicht mehr viel zu ändern sei. Nach dem Motto: „Es gibt so viel zu tun, lassen wir es liegen", treten sie auf der Stelle. :

Für wie gefährlich Helmut Schmidt die Entwicklung in der Ausländerfrage hält, wie sehr sie ihn bedrängt, machte er erst kürzlich wieder auf dem Parteitag der Hamburger SPD deutlich; „Es gibt so eine unterschwellige Neigung bei vielen Millionen Bürgern, auch Arbeitnehmern", sagte er, „den Ausländern für alles die Schuld zu geben. Mich erinnert das an die billige Ausrede in den zwanziger Jahren, auf die sidi damals viele Bürger; und Kleinbürger eingelassen haben, für alles Mögliche den Juden: die Schuld zu geben. Laßt uns das um Gottes willen nicht mitmachen. Es kann auch nicht gutgeben, wenn die Deutschen denken, die schwierige Arbeit oder die Dreckarbeit lassen wir die Ausländer machen, wir selber brauchen das nicht. Wir laufen Gefahr, in ganz anderem Sinne, als das Wort früher einmal geprägt worden ist, eine Zweiklassengesellschaft herbeizuführen. In aller Klarheit und Redlichkeit müssen wir aber auch sagen, daß wir, abgesehen von Menschen, die zu Hause politisch! verfolgt werden, einen weiteren Zuzug von A.gs-1 ländern in unser Land nicht mehr verkraften; können. Es ist widersinnig, Menschen bei uns! aufzunehmen, die sofort durch Arbeitslosengeld und Sozialleistungen netto einen höheren Lebensstandard haben, als wenn sie zu Hause im eigenen Land jede Woche 45 Stunden arbeiten."

Einem angelsächsischen Sprichwort zufolge hat jedes Volk sein Problem, dem es nicht ins Gesicht zu sehen wagt. Wir sind gebrannte Kinder. Obwohl das, was sich in der Türkenfrage anbahnt, einem Rassenproblem ziemlich ähnlich sieht, haben sich — mit Ausnahme von Helmut Schmidt — unsere Politiker bisher um jede klare Stellungnahme gedrückt. Zum einen mangelt es vielen an Sachkenntnis: Es fällt ihnen schon schwer, einen Unterschied zwischen der Asyl-Problematik und dem Ausländerthema zu machen. Viele Parlamentarier sind sich offensichtlich auch nicht darüber im klaren, wie sehr unsere Wirtschaft, selbst, bei nun bald zwei Millionen Arbeitslosen, vom Einsatz ausländischer Arbeitnehmer abhängt.

Zum anderen haben sie Angst, mit dieser heiklen Geschichte die nächste Front zu eröffnen. Die Animositäten gegen die Türken wachsen ja nicht nur bei irgendwelchen Wählern. Es sind auch keineswegs nur die alten Nazis, die die Drohbriefe schreiben, und rechte Professoren, die in Manifesten vor der „Unterwanderung des deutschen Volkes" warnen. Die SPD mußte erfahren, daß es ihre eigenen Leute sind, denen es zuviel wird...
Ganzer Text: http://www.zeit.de/1982/06/Die-Politiker-muessen-Farbe-bekennen?page=1


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