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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration

Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:43
Falls welche zu faul waren auf den Link von @Waldfreund zu klicken hier noch mal der Inhalt.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html
Wie viele Migranten haben einen Job?

Obwohl es bei den Schul- und Universitätsabschlüssen keine großen Unterschiede gibt, haben Menschen mit Migrationshintergrund einen deutlich schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt. 12,4 Prozent sind arbeitslos, bei den Zuwanderern aus der Türkei sind es 16,8 Prozent und bei den Zuwanderern aus dem Iran, dem Irak und Afghanistan ist jeder vierte arbeitslos - trotz hoher Bildung. Woran liegt das? Migrationsforscher Stefan Luft von der Universität Bremen sieht gegenüber tagesschau.de zwei Gründe: Zum einen werden im Ausland erzielte Schul- und Berufsabschlüsse in Deutschland nur begrenzt anerkannt, zum anderen haben bei gleicher Qualifikation Zuwanderer mit arabisch oder türkisch klingenden Namen oft schlechtere Chancen.
Wer lebt von Hartz IV?

Agentur für Arbeit (Foto: picture alliance / dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Türkische Frauen haben einen deutliche schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt. ]
4,3 Prozent der Bevölkerung leben überwiegend von Hartz IV. Bei Menschen mit Migrationshintergrund ist der Anteil etwa doppelt so hoch. Die These, dass besonders viele Zuwanderer aus der Türkei von Sozialleistungen leben, ist falsch. 8,3 Prozent beziehen Hartz IV - das sind in etwa so viele wie bei anderen Zuwanderern. Überdurchschnittlich hoch ist in dieser Bevölkerungsgruppe dagegen die Bereitschaft zum Unternehmertum.
Was leisten die Zuwanderer für die deutsche Wirtschaft?

Nach Angaben des Industrie und Handelskammertags (IHK) werden rund zehn Prozent aller Unternehmen und Betriebe in Deutschland von Ausländern geführt. In Berlin beispielsweise gibt es rund 30.000 ausländische Unternehmen, die größte Gruppe kommt aus der Türkei, gefolgt von Polen, Vietnam und Bulgarien. Jeder vierte Existenzgründer hat einen Migrationshintergrund - die meisten von ihnen stammen aus Polen oder der Türkei.

Über die Zahl der Unternehmer mit Migrationshintergrund gibt es keine Statistik. Die türkisch-deutsche Unternehmervereinigung (TDU) schätzt, dass in Deutschland etwa 100.000 türkisch-stämmige Unternehmer leben. Sie schaffen ca. 300.000 Arbeitsplätze, so der Vorsitzende der TDU, Hüsnü Özkanli gegenüber tagesschau.de. Die Branchen, in denen türkisch-stämmige Unternehmer arbeiten, sind entgegen der landläufigen Meinung stark gestreut. Neben der Gastronomie sind laut TDU viele Zuwanderer aus der Türkei als Rechtsanwälte, Ärzte oder Steuerberater tätig. Sehr stark vertreten sind türkisch-stämmige Unternehmer im Dienstleistungssektor. Von der Wirtschaftskrise waren sie weniger stark betroffen, die Zahl ihrer Insolvenzen liegt unter dem Durchschnitt.


Brauchen wir die Zuwanderer?

Ja, sagen die Arbeitgeberverbände. Sie befürchten einen steigenden Arbeits- und Fachkräftemangel und fordern deshalb einfachere Regelungen für die Zuwanderung. Ausserdem müssten die Einkommensgrenzen abgesenkt werden. Derzeit muss ein Zuwanderer aus einem Nicht-EU-Staat einen Arbeitsplatz und ein Mindestjahresgehalt von 64.000 Euro vorweisen. Und eine Arbeitserlaubnis gibt es nur, wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass sich kein EU-Bürger für die Stelle finden lässt.

Schon jetzt haben gut zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland Probleme, offene Stellen zu besetzen. Auch der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Kannegiesser, fordert die Bundesregierung deshalb zum Handeln auf. Die bürokratischen Hürden müssten gesenkt werden, und Fachkräfte aus dem Ausland bräuchten ein attraktives Arbeitsumfeld. "Da haben wir in den vergangenen Jahren viel versäumt", so Kannegiesser.
Wie steht es mit Bildungschancen für Migranten?

Schule (Foto: picture-alliance/ ZB) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Die 16. Mittelschule in Leipzig fördert Kinder mit Migrationshintergrund mit zusätzlichem Unterricht "Deutsch als Fremdsprache" - noch ist das eine Ausnahme. ]
Bildung ist die Voraussetzung für die Teilhabe am Erwerbsleben. Die Bildungsabschlüsse von Zuwanderern sind in Deutschland niedriger als die der deutsch-stämmigen Bevölkerung. So verlassen 10,4 Prozent der Zuwandererkinder die Schule ohne einen Abschluss, bei den türkisch-stämmigen Schülern ist es sogar jeder Fünfte. Migrationsforscher Luft macht die zunehmende Zahl von Schulen mit extrem hohem Ausländeranteil dafür verantwortlich. "Dort fehlt es an der Motivation und Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen", so Luft. Und Sprache sei die Voraussetzung für schulische Bildung.

Bei Abitur und Fachhochschulreife sieht das Bild anders aus. 21,2 Prozent der Gesamtbevölkerung hat Abitur, bei den Menschen mit Migrationshintergrund sind es 20 Prozent. Ähnlich ist es mit den Universitätsabschlüssen: Auch hier ist der Unterschied zwischen deutsch-stämmiger Bevölkerung und Zuwanderern gering.
Sind muslimische Zuwanderer besonders bildungsfern?

Nein, im Gegenteil: Schaut man auf Länder mit hohem Anteil muslimischer Bevölkerung, so ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Bei der türkisch-stämmigen Bevölkerung ist der Bildungsgrad niedrig. Nur 7,8 Prozent haben Abitur. Zuwanderer aus dem Irak, Iran und Afghanistan haben eine überdurchschnittlich hohe Bildung. Jeder dritte hat Abitur. 15,2 Prozent haben einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss. Zum Vergleich: bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 11,3 Prozent. Die These, muslimische Zuwanderer seien bildungsfern ist also falsch.

Migrationsforscher Luft sieht nicht den Islam, sondern die Zuwanderungsgeschichte als Ursache für die Bildungsprobleme türkisch-stämmiger Zuwanderer. "Aus der Türkei wurden gezielt ungelernte Arbeiter angeworben", so Luft. In Deutschland entscheide die soziale Herkunft über die Bildungschancen. "Und das gilt eben besonders für sozial schwache Zuwanderer".


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Solomann
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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:44
@Vogelspinne

Darum sollte er ehrlich sein und die Partei wechseln. ;)


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:45
@melgon
Was sind denn Sarrazins Fakten ?

Wenn Sarrazin von Zwangsheiraten spricht, wenn er Ehrenmorde anprangert, wenn er gar gegen die Scharia die stärksten Geschütze auffährt.
Bin ich voll bei Sarrazin !

Doch:
Wenn er als Laie, der nichts von Genforschung versteht,
von Genen anfängt und Gruppen von Menschen eine verminderte Intelligenz zuschreibt.
Wenn er als Mensch, der in seinem Leben nie von Empathie geschlagen war, Menschen nur als statistische Mengen behandelt.
Wenn er, der selbst mitverantwortlich für die Probleme ist, die er anprangert.

Dann habe ich kein Verständnis dafür, dass er ohne Not, vorhandene Ressentiments in der Bevölkerung schürt, statt aufzuklären:

Es haben eben nicht nur Ausländer ein Integrationsproblem.
Es gibt auch massenhaft schlecht integrierte Deutsche, die sogar zunehmend Sprachprobleme haben, auch dort, wo es wenige Ausländer gibt (nebenbei gesagt ist der Ausländerhass dort am stärksten, wo es wenige Ausländer gibt.)

Vererbung von Intelligenz und Talenten konnte noch nirgends wissenschaftlich bewiesen werden.
Es ist nicht unmöglich und kann gelegentlich vorkommen, mehr nicht.
(Ich habe mich eingehend mit Epigenetik beschäftigt)

Ausländer sind ursprünglich nach Deutschland gekommen, weil sie geholt wurden, um unser Wirtschaftswunder zu ermöglichen.
Man wollte Arbeitskräfte für den schnellen Aufbau Deutschlands.
Und was kam, waren Menschen.

Ihre hier geborenen Kinder und Enkel sind keine Ausländer.
Falls eines dieser Kinder schlecht Deutsch könnte, kann es aber auch kaum eine andere Sprache.

So geht es auch deutschen Kindern mit deutschen Urahnen.
Ich wohne neben einer Sprachheilpraxis und ich weiß, was mit deutschen Familien und ihren Vorschulkindern los ist.
Hier haben sich die Urenkel verschiedener Völker in ihren Sprachproblemen einander angeglichen.

Dass es seit den siebziger Jahren in Deutschland zunächst langsam und jetzt immer schneller und schneller sozial und kulturell bergab geht.
Dafür sollte Tilo Sarrazin die Gründe kennen.

Er kennt sich bestens mit Wirtschaft und Finanzen aus und ist jetzt Banker.
Was hindert ihn, aufzuklären???
Ich würde es begrüßen, wenn Tilo Sarrazin hier Aufklärungsarbeit leisten würde !

Die Ausländer nehmen uns nicht die Arbeit weg.
Deutsche Unternehmer bringen unsere Arbeit ins billige Ausland.

Das ist nicht mehr nötig.
Viele Deutsche haben noch nicht ganz mitbekommen, dass wir Teil der EU sind.
Jeder EU-Bürger hat das Recht in Deutschland zu arbeiten.
Auch von einem anderen EU-Land aus.
In wenigen Monaten, im Mai 2011 ist es soweit ! Dann herrscht Freizügigkeit, auch in Deutschland !

Es scheinen auch völlig falsche Vorstellungen über Globalisierung zu kursieren

Globalisierung bedingt mehr oder weniger schnell eine globale Angleichung der Löhne.

Wer glaubt, es handele sich um eine Angleichung auf deutsches Niveau, ist ein hoffnungsloser Träumer. Die Angleichung erfolgt auf niedrigstmöglichem Niveau.

Das alles weiß Sarrazin. Er sollte Euch aufklären !
Oder will er etwa, dass Ihr Euch die Köpfe einschlagt ?

Ich denke, Sarrazin will mit einem Bestseller richtig viel Kohle machen
und Ihr seid ihm Alle egal !


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:45
@Solomann
Solomann schrieb:Das wäre kein Schaden für die Demokratie in Deutschland. Er ist ein Bundesangestellter und mit seinen Äußerungen schadet er dem Land
Das sehe ich anders. Allerdenks denke ich an die Zeit, als Bürger ihre Posten verloren, weil sie nicht parteikonform waren.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:47
@Solomann

eher sich komplett aus der Politik verziehen!


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:49
@Solomann
Solomann schrieb:Sich zu beschweren das welche nur auf Kosten des Staates leben wollen aber selber das gleiche zu tun ist mehr als unverschämt. Denn als Mitglieds des Berliner Senates ordentlich Geld vom Steuerzahlen zu kassieren und gleichzeitig noch 46 Nebentätigkeiten zu haben ist unverschämt. Jeder von uns hat oder hatte ja schon mal einen Job. Hätte ihr in eurem Job gute Leistung bringen können, wenn ihr da neben noch 46 andere Tätigkeiten gehabt hättet?
Dieser Hinweis zu Sarrazin passt !
Genau das ist das Charakterium Tilo Sarrazin !
Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen !


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:50
@melgon

Wenn man in eine Partei eintritt, dann sollte man im Normalfall auch wissen, wofür diese Partei steht, welche Grundsätze sie hat.

Kann man sich gar nicht damit identifizieren, sollte man ihr nicht beitreten.

Verstößt man zu krass dagegen, muss damit rechnen, raus zu fliegen.

Wenn ich im Sportverein nur andere Mitglieder beschimpfe, dann werde ich auch ausgeschlossen, Regeln sind Regeln.


Sarrazin möge seine Meinung ruhig äußernm, solange sie nicht strafrechtlich relevant ist (und dies ist genau festgelegt). Aber er muss sich nicht wundern, wenn er dafür ordentlich Gegenwind kassiert.


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:53
@eckhart

Wenn man sich z.B. die Liste der jüdischen Nobelpreisträger anschaut, kann man schon auf den gedanken kommen dass dort die Intelligenz besonders gut ausgeprägt ist. Wäre und ist an sich ja auch nichts schlimmes aber dennoch hätte er dieses Themengebiet lieber beiseite lassen sollen, und sich ausschließlich auf Daten und Fakten konzentrieren sollen denn die sind bei ihm nur schwerlich bis gar nicht widerlegbar.

Ich sehe in seinen Aussagen auch weniger einen Vorwurf an die Menschen, die hierher kamen und kommen und selbst mit den sozialen Transferleistungen ein besseres Leben haben als sie in ihrer Heimat jemals mit Arbeit hätten erreichen können, sondern sehe den Vorwurf eher an die seit ewigen jahren abwiegelnde Politik und ihre Beschwichtigungsmaßnahmen. Erinnert mich irgendwie an die Asyproblematik wo eine halbe Million Scheinasylanten im Jahr in das Land einfielen aber wer was sagte galt als rechter Hardliner. Aber auch nur so lange bis man seine Augen nicht mehr verschließen konnte...

Was ich sagen will, der Vorwurf ist sicherlich nicht den einzelnen Menschen zu machen die einfach nur nach einer Verbesserung ihrer Lebenssituation suchen, sondern ist ausschließlich an die Politik und ihre Politiker zu richten, die trotz einschlägiger Warnungen untätig blieben und ungehinderte Zuwanderung im zuge einer Familienzusammenfüghrung zuließen. Obwohl man wusste zu welchen Situationen dies führen wird, blieb man trotzdem untätig. Wahrscheinlich weil jedes vernünftige Handeln wieder als zu rechts gegolten hätte.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:55
Oh vergessen das gehört noch dazu.
Muslimische Migranten würden sich nicht in die Gesellschaft integrieren, sie kosteten mehr, als sie Nutzen bringen und sie würden häufiger straffällig - Thilo Sarrazin hat mit seinen Thesen breite Empörung ausgelöst. tagesschau.de hat die Behauptungen des SPD-Politikers inhaltlich überprüft.

Werden Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger straffällig?

Ja, allerdings nicht so viel mehr, wie es die nackten Zahlen der Tatverdächtigenstatistik scheinen lassen. Die Statistik des Bundeskriminalamtes unterscheidet nach Deutschen und Ausländern. Ein Vergleich mit der deutschen Bevölkerung bleibt aber schwierig. So zeigt sie beispielsweise, dass im Jahr 2008 26,7 Prozent aller Tatverdächtigen keine Deutschen waren. Der Ausländer-Anteil in Deutschland lag laut Migrationsbericht der Bundesregierung im selben Zeitraum bei 8,8 Prozent. Zu diesem Anteil werden allerdings Touristen und Illegale nicht gezählt, die in der Tatverdächtigenstatistik jedoch auftauchen. Ein Vergleich wird dadurch verfälscht.

Was sind die Ursachen dafür?

Passanten in Duisburg (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Migranten leben häufiger in Städten als auf dem Land. ]
Einige wesentliche Punkte sind, dass Ausländer häufiger in Städten wohnen und jünger sind - alles Faktoren, die auch bei deutschen Bürgern die Gefahr, kriminell zu werden, statistisch gesehen deutlich erhöhen. Zudem betont der Periodische Sicherheitsbericht des Bundeskriminalamts, dass die Zuwandererpopulation "geringere Bildungsqualifikationen und höhere Arbeitslosigkeitsquoten aufweist". Der Kriminologe und Experte der Kriminalprävention, Hans-Dieter Schwind, sagte gegenüber tagesschau.de, dies sei die Folge von "jahrzehntelang verfehlter Zuwanderungs- und Integrationspolitik".

Welche Delikte sind bei nichtdeutschen Jugendlichen am häufigsten?

Nach der Tatverdächtigenstatistik 2008 war Körperverletzung mit 28,7 Prozent am häufigsten Ermittlungsursache vor Ladendiebstahl (22,6 Prozent). Auch bei den deutschen Jugendlichen bildeten Körperverletzungen insgesamt den größten Deliktsanteil (24,4 Prozent), dicht gefolgt von Ladendiebstahl (23,1 Prozent). Insgesamt betrachtet zeigt sich aber, dass in beiden Gruppen die Zahl der Straftaten seit 2005 stetig sinkt. So gab es 2008 insgesamt 265.771 Delikte, davon wurden 83,1 Prozent von deutschen und 16,8 Prozent von ausländischen Jugendlichen verübt.

Der Kriminologe Schwind warnt aber vor einem erhöhten Gewaltpotential bei Jugendlichen mit arabischen und türkischem Migrationshintergrund. Besonders auffällig sei die hohe Zahl an sogenannten Gewaltintensivtätern. Viele Straftaten tauchten zudem nicht in der Statistik auf. Mehrere Studien zeigen, dass die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen mit Herkunft beispielsweise aus der Türkei oder dem früheren Jugoslawien deutlich erhöht ist.

Wirkt es sich positiv aus, wenn die Jugendlichen schon hier geboren sind?

Nein. Gerade die zweite und dritte Generation der Zuwanderer hat eine höhere Kriminalitätsbelastung. "Das Erlebnis fehlender Akzeptanz und Gleichbehandlung mit Deutschen wird als Diskriminierung erlebt und erzeugt Konflikthaltungen", heißt es im Sicherheitsbericht. Zudem weise die Gruppe der Schüler und Studenten große Parallelen zu deutschen Jugendlichen auf. Ladendiebstahl, Sachbeschädigung und Drogendelikte seien charakteristisch. Allerdings: "Erhöht sind Körperverletzungen und Raub, die aber weitgehend jugendtypische Deliktformen aufweisen."

Welche Erklärung gibt es für eine höhere Kriminalitätsquote bei nichtdeutschen Jugendlichen?

Wie bei allen jugendlichen Straftätern belasten soziale Probleme und Gewalt in der Familie die Entwicklung. Gerade in zugewanderten Familien kommen diese häufiger vor. Oft spielen aber beispielsweise auch noch Vorstellungen von Männlichkeit und Ehre eine Rolle, die zu Konflikten führen. Schwind ergänzt, dass auch mangelnde Sprachkenntnisse und die damit verbundenen schlechten schulischen und Berufsaussichten ein wichtiger Faktor sind. Daher müssten Zuwanderern verbindlich dazu verpflichtet werden, Deutsch zu lernen. Andere Experten nennen auch immer wieder einen unsicheren Aufenthaltsstatus als einen belastenden Faktor.

Gibt es eine höhere Kriminalität bei Spätaussiedlern?

Hier haben es die Statistiker besonders schwer: Tatverdächtige unter den von 1990 bis 2008 etwa zweieinhalb Millionen Menschen die im Rahmen des (Spät-)Aussiedlerzuzugs nach Deutschland kamen, werden nicht als solche erfasst, denn sie haben einen deutschen Pass. Zudem gibt es in dieser Gruppe überproportional viele junge und männliche Bürger - eine höhere Kriminalitätsbelastung ist also "normal". Deutlich wird aber in verschiedenen Studien, dass es bei jungen männlichen Spätaussiedlern der letzten "Aussiedler-Welle" Mitte der 1990er Jahre eine erhöhte Kriminalität gibt.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:57
@eckhart
eckhart schrieb:Doch:
Wenn er als Laie, der nichts von Genforschung versteht,
von Genen anfängt und Gruppen von Menschen eine verminderte Intelligenz zuschreibt.
Wenn er als Mensch, der in seinem Leben nie von Empathie geschlagen war, Menschen nur als statistische Mengen behandelt.
Wenn er, der selbst mitverantwortlich für die Probleme ist, die er anprangert
Das Genthema halte ich auch für unnötig und eher kontraproduktiv. Wenn er jedoch Wissenschaftler zu wissenschaftlich anerkannten Tatsachen zitiert, dann muss man das so hinnehmen. Ich selbst bin kein Genetiker und kann dazu nichts sagen.
eckhart schrieb:Es haben eben nicht nur Ausländer ein Integrationsproblem.
Es gibt auch massenhaft schlecht integrierte Deutsche, die sogar zunehmend Sprachprobleme haben, auch dort, wo es wenige Ausländer gibt
Hier geht es aber speziell um Migranten. Sicher mag es die Probleme auch bei Deutschen geben, vielleicht spricht er dies auch in sienem Buch an. Seine Pflicht ist es jedoch nicht.
eckhart schrieb:Vererbung von Intelligenz und Talenten konnte noch nirgends wissenschaftlich bewiesen werden.
Es ist nicht unmöglich und kann gelegentlich vorkommen, mehr nicht.
Meines Wissens ist es möglich, die Veranlagung für Talente und Intelligenz zu vererben. Wie gesagt, untermauern kann ich das nicht, ich bin kein Genetiker.
Ausländer sind ursprünglich nach Deutschland gekommen, weil sie geholt wurden, um unser Wirtschaftswunder zu ermöglichen.
Man wollte Arbeitskräfte für den schnellen Aufbau Deutschlands.
Und was kam, waren Menschen.
Ich verstehe nicht, was das mit den Problemen zu tun hat?
eckhart schrieb:Ihre hier geborenen Kinder und Enkel sind keine Ausländer.
Falls eines dieser Kinder schlecht Deutsch könnte, kann es aber auch kaum eine andere Sprache.
Es geht aber darum, welche Bevölkerungsgruppen sich schneller bzw. besser integrieren als andere und warum das so ist.
eckhart schrieb:Er kennt sich bestens mit Wirtschaft und Finanzen aus und ist jetzt Banker.
Was hindert ihn, aufzuklären???
Ich würde es begrüßen, wenn Tilo Sarrazin hier Aufklärungsarbeit leisten würde !
Tut er doch.
eckhart schrieb:Die Ausländer nehmen uns nicht die Arbeit weg.
Deutsche Unternehmer bringen unsere Arbeit ins billige Ausland.
Ist nicht Gegenstand des Diskurses.
eckhart schrieb:Viele Deutsche haben noch nicht ganz mitbekommen, dass wir Teil der EU sind.
Jeder EU-Bürger hat das Recht in Deutschland zu arbeiten.
Auch von einem anderen EU-Land aus.
In wenigen Monaten, im Mai 2011 ist es soweit ! Dann herrscht Freizügigkeit, auch in Deutschland !
Frag mal nach, wie viele Menschen hier die EU begrüßen. Die Stimmen der Politiker sind nicht immer die Stimmen der Bürger.
eckhart schrieb:Ich denke, Sarrazin will mit einem Bestseller richtig viel Kohle machen
und Ihr seid ihm Alle egal !
Solang er dadurch anregt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist das sein gutes Recht.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:57
@Kc

Die SPD von heute ist nicht die SPD von gestern.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 12:58
@Valentini

ich glaub net das die Intelligenz bei Jüdischen Mitmenschen größer/mehr aus geprägt sind/ist ( eher sind die - konsequenter was erreichen zu wollen) und halt sehr fleißig ( ähnlich wie bei den Japanern) da wird wohl stärken mehr gefördert wie auch gleich in die Wiege gelegt , was aus dem Leben groß zu machen+ (mal so gedacht und vermutet).


Und was hat das mit dem Gen auf sich, gibt es da links drüber?


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:00
Jetzt gagelt es bistimmt kritik. nein ich bin nicht rechts und hab im prinzip nichts gegen ausländer usw usw.

So die einzigste partei die für ihn noch offen wäre, wäre die npd. da mann aber leute aus dieser partei in der öffenlichkeit prinzipiell nicht erst nimmt könnte er seine meinung auch für sich behalten.
Menschen die sich mit diesem thema beschäftigen, und auch gute lösungen haben. haben in deutschland keine plattform auf der sie ihre meinungen und lösungen präsentieren können das es immer gleich nazi schreit.
Ps. ich mache keine werbung für solche parteien.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:02
@melgon

Ich bezweifel, dass es in der SPD ,,von gestern" Gang und Gäbe war, über unfähige Migranten und die Gefahr einer ,,muslimischen Übernahme Deutschlands" zu schimpfen.

Es ist ja nicht falsch, WENN Thilo Sarrazin Missstände beim Thema Integration und Zusammenleben von Deutschen und Migranten anspricht oder Schwierigkeiten mit Moslems äußert.
Ich bin selbst dafür, Probleme und Missstände klar anzusprechen.

Das Problem ist die Art und Weise, wie dieser Mann es tut, Sarrazin verhält sich geradezu rechtspopulistisch in meinen Augen - und ich bin nun wirklich keiner, der überall ,,Braune" sieht.


Es ist nicht förderlich für die Integration, wenn man ganze Ethnien oder Glaubensgemeinschaften pauschal für unfähig erklärt und beschimpft.


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:02
Valentini schrieb:sich ausschließlich auf Daten und Fakten konzentrieren sollen denn die sind bei ihm nur schwerlich bis gar nicht widerlegbar.
Vorhin im Deutschlandfunk war sich die Expertenrunde einig, dass man Sarrazin auch falsche Fakten (Zahlen) vorwerfen muss.
Würde mich bei einem, der aus dem Glashaus mit Steinen wirft, nicht mehr wundern.
Valentini schrieb:Ich sehe in seinen Aussagen auch weniger einen Vorwurf an die Menschen,
Hoffe ich auch, kommt aber genau so an.
Ich werde mir heute Beckmann anschauen und erwarte viel Aufschlussreiches.


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Sigalit
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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:02
Was ist dran an Sarrazins Thesen?

Muslimische Migranten würden sich nicht in die Gesellschaft integrieren, sie kosteten mehr, als sie Nutzen brächten und sie würden häufiger straffällig - Thilo Sarrazin hat mit seinen Thesen breite Empörung ausgelöst. tagesschau.de hat die Behauptungen des SPD-Politikers inhaltlich überprüft.
Wie viele Migranten haben einen Job?

Obwohl es bei den Schul- und Universitätsabschlüssen keine großen Unterschiede gibt, haben Menschen mit Migrationshintergrund einen deutlich schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt. 12,4 Prozent sind arbeitslos, bei den Zuwanderern aus der Türkei sind es 16,8 Prozent und bei den Zuwanderern aus dem Iran, dem Irak und Afghanistan ist jeder vierte arbeitslos - trotz hoher Bildung. Woran liegt das? Migrationsforscher Stefan Luft von der Universität Bremen sieht gegenüber tagesschau.de zwei Gründe: Zum einen werden im Ausland erzielte Schul- und Berufsabschlüsse in Deutschland nur begrenzt anerkannt, zum anderen haben bei gleicher Qualifikation Zuwanderer mit arabisch oder türkisch klingenden Namen oft schlechtere Chancen.
Wer lebt von Hartz IV?

Agentur für Arbeit (Foto: picture alliance / dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Türkische Frauen haben einen deutliche schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt. ]
4,3 Prozent der Bevölkerung leben überwiegend von Hartz IV. Bei Menschen mit Migrationshintergrund ist der Anteil etwa doppelt so hoch. Die These, dass besonders viele Zuwanderer aus der Türkei von Sozialleistungen leben, ist falsch. 8,3 Prozent beziehen Hartz IV - das sind in etwa so viele wie bei anderen Zuwanderern. Überdurchschnittlich hoch ist in dieser Bevölkerungsgruppe dagegen die Bereitschaft zum Unternehmertum.
Was leisten die Zuwanderer für die deutsche Wirtschaft?

Nach Angaben des Industrie und Handelskammertags (IHK) werden rund zehn Prozent aller Unternehmen und Betriebe in Deutschland von Ausländern geführt. In Berlin beispielsweise gibt es rund 30.000 ausländische Unternehmen, die größte Gruppe kommt aus der Türkei, gefolgt von Polen, Vietnam und Bulgarien. Jeder vierte Existenzgründer hat einen Migrationshintergrund - die meisten von ihnen stammen aus Polen oder der Türkei.

Über die Zahl der Unternehmer mit Migrationshintergrund gibt es keine Statistik. Die türkisch-deutsche Unternehmervereinigung (TDU) schätzt, dass in Deutschland etwa 100.000 türkisch-stämmige Unternehmer leben. Sie schaffen ca. 300.000 Arbeitsplätze, so der Vorsitzende der TDU, Hüsnü Özkanli gegenüber tagesschau.de. Die Branchen, in denen türkisch-stämmige Unternehmer arbeiten, sind entgegen der landläufigen Meinung stark gestreut. Neben der Gastronomie sind laut TDU viele Zuwanderer aus der Türkei als Rechtsanwälte, Ärzte oder Steuerberater tätig. Sehr stark vertreten sind türkisch-stämmige Unternehmer im Dienstleistungssektor. Von der Wirtschaftskrise waren sie weniger stark betroffen, die Zahl ihrer Insolvenzen liegt unter dem Durchschnitt.

Brauchen wir die Zuwanderer?

Ja, sagen die Arbeitgeberverbände. Sie befürchten einen steigenden Arbeits- und Fachkräftemangel und fordern deshalb einfachere Regelungen für die Zuwanderung. Ausserdem müssten die Einkommensgrenzen abgesenkt werden. Derzeit muss ein Zuwanderer aus einem Nicht-EU-Staat einen Arbeitsplatz und ein Mindestjahresgehalt von 64.000 Euro vorweisen. Und eine Arbeitserlaubnis gibt es nur, wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass sich kein EU-Bürger für die Stelle finden lässt.

Schon jetzt haben gut zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland Probleme, offene Stellen zu besetzen. Auch der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Kannegiesser, fordert die Bundesregierung deshalb zum Handeln auf. Die bürokratischen Hürden müssten gesenkt werden, und Fachkräfte aus dem Ausland bräuchten ein attraktives Arbeitsumfeld. "Da haben wir in den vergangenen Jahren viel versäumt", so Kannegiesser.
Wie steht es mit Bildungschancen für Migranten?

Bildung ist die Voraussetzung für die Teilhabe am Erwerbsleben. Die Bildungsabschlüsse von Zuwanderern sind in Deutschland niedriger als die der deutsch-stämmigen Bevölkerung. So verlassen 10,4 Prozent der Zuwandererkinder die Schule ohne einen Abschluss, bei den türkisch-stämmigen Schülern ist es sogar jeder Fünfte. Migrationsforscher Luft macht die zunehmende Zahl von Schulen mit extrem hohem Ausländeranteil dafür verantwortlich. "Dort fehlt es an der Motivation und Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen", so Luft. Und Sprache sei die Voraussetzung für schulische Bildung.

Bei Abitur und Fachhochschulreife sieht das Bild anders aus. 21,2 Prozent der Gesamtbevölkerung hat Abitur, bei den Menschen mit Migrationshintergrund sind es 20 Prozent. Ähnlich ist es mit den Universitätsabschlüssen: Auch hier ist der Unterschied zwischen deutsch-stämmiger Bevölkerung und Zuwanderern gering.
Sind muslimische Zuwanderer besonders bildungsfern?

Nein, im Gegenteil: Schaut man auf Länder mit hohem Anteil muslimischer Bevölkerung, so ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Bei der türkisch-stämmigen Bevölkerung ist der Bildungsgrad niedrig. Nur 7,8 Prozent haben Abitur. Zuwanderer aus dem Irak, Iran und Afghanistan haben eine überdurchschnittlich hohe Bildung. Jeder dritte hat Abitur. 15,2 Prozent haben einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss. Zum Vergleich: bei der Gesamtbevölkerung sind es nur 11,3 Prozent. Die These, muslimische Zuwanderer seien bildungsfern ist also falsch.

Migrationsforscher Luft sieht nicht den Islam, sondern die Zuwanderungsgeschichte als Ursache für die Bildungsprobleme türkisch-stämmiger Zuwanderer. "Aus der Türkei wurden gezielt ungelernte Arbeiter angeworben", so Luft. In Deutschland entscheide die soziale Herkunft über die Bildungschancen. "Und das gilt eben besonders für sozial schwache Zuwanderer".

http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:02
@Valentini
verantwortungsvolle politik zu machen, war noch nie sache der polit. vertreter - man dachte in perioden - von einer wahl zu anderen

in dem moment, wo arbeiter aus fremden ländern hier einen job annahmen hätte es sofort einen "rahmen" für sie geben müssen (erspare mir mal inhalte)

sie waren gut genug hier tätig zu sein, aber sie waren nicht gut genug, um ihnen eine basis zu bieten, um ihnen perspektiven aufzuzeigen es blieb vieles ungeregelt, ungeordnet -

sarrazin hätte einiges sicher gerade biegen können - hat er versäumt und somit ist er nur ein phrasendrescher der billigsten art

warhead hat auf das buch von wallraff aufmerksam gemacht : ganz unten - und nicht nur dies ist ein lesenswertes buch von ihm - komisch dass sich diese "wahrheit" nicht so medienmäßig macht . . .


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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:04
@sorvion

NPD und Sarrazin, absurd.
Zudem braucht es gar keiner Partei, um seine Meinung öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.


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Sigalit
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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:04
NPD-Beitritt empfohlen

Der Zentralrat der Juden empfahl Sarrazin, von der SPD zur NPD zu wechseln. Der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, sagte der Online-Ausgabe des Handelsblatts: "Ich würde Herrn Sarrazin den Eintritt in die NPD empfehlen, das macht die Gefechtslage wenigstens klarer und befreit die SPD." Kramer begrüßte, dass sich SPD-Chef Gabriel unverzüglich von Sarrazin und dessen "Rassentheorien" distanziert habe.

Der hessische Landesverband der NPD erklärte in einer Pressemitteilung, sie vertrete "genau die Positionen, die Sarrazin in seinem Buch niedergeschrieben hat". Landesvorsitzender Jörg Krebs forderte Sarrazin auf: "Arbeiten Sie [...] bei den Nationaldemokraten mit." Der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel zeigte sich erfreut über die Äußerungen Sarrazins: ”Der Bundesbanker macht die Überfremdungskritik der NPD endgültig salonfähig”, sagte er.

Das Berliner Haus der Kulturen der Welt drohte Sarrazin, eine Veranstaltung mit ihm im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals abzusagen, wenn dieser seine Haltung nicht ändere. "Sarrazins polemische Thesen sind völlig konträr zur Grundhaltung des Hauses", erklärte Intendant Bernd Scherer.

http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin148.html


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

30.08.2010 um 13:06
@kiki1962
kiki1962 schrieb:sie waren gut genug hier tätig zu sein, aber sie waren nicht gut genug, um ihnen eine basis zu bieten, um ihnen perspektiven aufzuzeigen es blieb vieles ungeregelt, ungeordnet -
Während der Arbeitsmigration gab es ein Abkommen dass sie nach 2 Jahren wieder zu gehen haben. Warum hätte man also beim heimisch werden helfen sollen wenn es doch vertragliche Bedingungen gab.
Nach Aufkündigung des Anwerbeabkommens gab es eigentlich nur noch Familienzusammenführung und die hätte man rechtlich an Einwanderungsländer anpassen sollen und schon hätte die Situation hier ganz anders ausgesehen


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