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Bücherverbrennung 2009

192 Beiträge, Schlüsselwörter: Amoklauf, Hetze, Killerspiele
Chris0815
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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 10:35
:D Wie geil, 3 (?) Spiele !!!

Sinnlos Geld verpulvert, so ein Container ist nicht billig...


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 10:45
Ok ich zieh das mit dem alten Joseph zurück....er würde im Grabe rotieren - wenn er eins hätte - bei solch effektloser Propaganda :D


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 10:52
Prometheus schrieb:Aber solche Aktion schürt doch erst Recht HASS und wird sicherlich einigen Jugendlichen in Richtung Amoklauf drängen
Wieso sollte es das?
Ich denke, wenn sie erstmal das "Ergebnis" dieser Veranstaltung kennen, werden sie
schmunzeln. :D

Aber selbst wenn die Aktion ein Erfolg gewesen wäre, glaube ich nicht, dass dies für einen Amoklauf reichen würde.

@Prometheus


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 11:14
@Mr.Dextar
Natürlich würde sowas kein Amoklauf auslösen, aber die Fahrtrichtung hier ist klar - > Amoklauf. (und das macht mir Angst, bei all den Psychos in Deutschland)

Natürlich ist Sie lustig in die Hose gegangen, aber eine ENTSPANNUNGSPOLITIK wäre mir lieber als eine Hau drauf Politik.


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 11:18
@Prometheus

Dass die Politik da versagt hat, sieht man ja an dem Beispiel.

Ja, viele Psychos gibt es, aber so eine Aktion dürfte wie gesagt nicht zum Amoklauf führen. Wobei der Hass auf die Gesellschaft schon größer werden würde... ;)

Aber der ist ohnehin schon groß genug, denke ich. Denn wie wir sahen, hatten bisherige Amokläufer mehr oder weniger Probleme mit dem Umfeld.


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Obrien
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18.10.2009 um 18:09
@yoyo

du begreifst es einfach nicht. Ich hätte dich eigentlich nicht für derartig begriffsstutzig gehalten, aber gut, mit dir zu diskutieren ist wohl sinnlos, da du es nicht einsehen willst. Daher richtet sich die Argumentation eher an die anderen;)

Also, Eltern können ihren Kindern den Zugang zu solchen spielen verwehren, das ist nicht nur lobens- sondern auch nachahmenswert. Wir hätten weitaus weniger Probleme, wenn sich die Eltern mehr um ihre Kinder kümmern würden.Aber worum es eigentlich geht, ist das diese Eltern, kurzsichtig die Ursache für Amokläufe einfach in "den Killerspielen" verorten ohne, das es dafür natürlich einen empirischen Beleg gibt, aber den braucht man nicht, solange man die Spießbürgerliche Moral auf seiner Seite weiss;) Diese Fehlannahme versuchen sie nun in Form von öffentlichkeitswirksamen Prozess auf die Straße zu tragen und die öffentliche Meinung in Richtung eines Verbots zu drängen,einhellig mit den Medien, die nun wie das Youtube-Video eindeutig belegt, sogar vor Manipulationen nicht zurückschreckt. Und damit verbieten sie diese Spiele für die eigentliche Zielgruppe, die jungen Erwachsenen +18. Und was die in ihrer Freizeit machen, das geht keinem dieser Eltern etwas an. Dich auch nicht.

Ein normales Kind kommt nicht von alleine darauf, Leute erschießen zu wollen, das kommt von außen.


Es ist eine Tatsache, die du hier scheinbar völlig merkbefreit ignorierst, das es Amokläufe schon vor den Killerspielen und vor den Actionfilmen gab. Die Täter sind häufig Jugendliche und junge Erwachsene. Die Ursache dafür liegt nicht in den Killerspielen, sie werden dadurch nichteinmal befördert,sondern in dem Umstand, das Mobbing,Leistungs- und Konformitätsdruck enorm zugenommen haben.

Mit meinem Urteils- und Vorstellungsvermögen ist alles super, keine Sorge

Lass es mich mal so ausdrücken:Nein! In deinem Falle wäre es richtiger von Vorurteilsvermögen zu sprechen;)

Meine Meinung ist genauso viel wert wie deine und du hast sie zu akzeptieren, ob sie dir passt oder nicht

Deine Meinung zu diesem Thema ist in der Tat wertlos, du kannst sie äussern, du kannst sie wiederholen,wir leben noch in einer Demokratie, aber deine Meinung basiert auf Vorurteilen und Unwissen, daher ist es vollkommen überflüssig, das du sie äusserst.

Zum Thema anständige Jugend in Portugal, nunja, das ist natürlich deine persönliche Wahrnehmung, nur leider ist die Realität eine andere, aber seit wann interessieren dich Tatsachen^^


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Obrien
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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 18:11
@DeadPoet

Empörte Bürger. Ich würde ihnen am liebsten ihren selbstverliebten Aktionismus und ihren scheinheilige Moral in die dumme Speißbürgerfresse stopfen

Ein Bruder im Geiste^^


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 20:50
sooooo. ^^
hier mal der versprochene bericht.

http://www.fragster.de/artikel/9157/aktion-familie-gegen-killerspiele-spielevernichtung-als-annaherung_szene/


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Bücherverbrennung 2009

18.10.2009 um 23:39
So einen Haufen Schwachsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Naja Gott sei Dank, dass sie damit eh keinen großen Erfolg haben werden.

"I think that because this is not to my taste, no one else should be able to enjoy it." , Simpsons :D


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eyecatcher
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Bücherverbrennung 2009

19.10.2009 um 00:30
Na toll und ich dachte ich könnte zur Bücherverbrennung noch ein paar alte Mathebücher beisteuern... schade.

Aber das is doch echt nen Witz, dann können wir jetzt anfangen jeden Scheiß zu verbrennen.
Sowas sollte ungehend beendet werden und die Dummheit der Leute gehört bestraft.


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Bücherverbrennung 2009

19.10.2009 um 09:32
@eyecatcher
Gut natürlich sollte man sowas bestrafen, aber diese Leute haben Ihre Kinder verloren und sind somit auch nicht ganz zurechnungsfähig.


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eyecatcher
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Bücherverbrennung 2009

19.10.2009 um 15:42
@Prometheus

Achso okay das hab ich dann i.wie falsch verstanden. Deren Gefühlswelt befindet sich in dem Moment im Ausnahmezustand... da kann man sowas nachvollziehen. Aber es gibt ja auch genügend Spinner, die einfach so solche sonderbaren Aktionen unterstützen.


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 13:13
Na ja, wenigstens sorgte die Lachnummer für die berühmten 15 minutes of fame.

Neu ist dergleichen Saubermänner-Wahn allerdings nicht:

Akim macht böse
Jede Zeit hat ihre Sündenböcke für die Verrohung der Jugend: Killerspiele gelten heute als Wurzel allen Übels, davor war es das Fernsehen - und in den Fünfzigern standen sogar Comics auf dem Index. Eine Zeitreise durch die Medienschelte von damals.
Von Anna Mielke



Akim war der Comic-Held der fünfziger Jahre. Akim war eine Art Tarzan, lebte mit dem Gorilla Kar im Dschungel und erlebte viele Abenteuer. Akim hatte eine Rock-'n'-Roll-Haartolle, lief fast nackt herum, und seine meist zusammengekniffenen Augen ließen sein herbes Gesicht noch markanter erscheinen. Für 20 Pfennige konnte man in die aufregende Dschungelwelt eintauchen, in der Akim seine muskelbepackten Arme um Lianen schlang - oder um die Hüfte von Rita, der schönen Brünetten, deren Rundungen nur von einem knappen Leopardenbikini verhüllt wurden.

Man bedenke: die fünfziger Jahre waren eine Zeit, in der Pastoren im Konfirmandenunterricht noch davor warnten, dass beim Onanieren das Rückenmark mit rauskommt. Eltern duldeten nur brave und asexuelle Bildergeschichten wie "Mecki" oder "Micky Maus". Akim mussten die Kinder im Schein der Taschenlampe unter der Bettdecke lesen.

Bei der Diskussion um die Verlotterung der Jugend gibt es Muster, die sich über die Jahrzehnte hinweg wiederholen: Erstens: Die Jugend von heute ist immer schlimmer als die von früher. Und zweitens: Es gibt jeweils ein die Jugend verderbendes Medium, das schuld ist.

"Fort damit ins Schmökergrab"

In den Fünfzigern waren eben die Comics schuld. Comics mit Sex, Verbrechen und Abenteuer waren als "Schmöker", "Schund" oder - Doppelwhopper! - "Schmökerschund" verschrien. Ihnen wurde unterstellt, zur Verbreitung von Gewalt, Dummheit und Unzucht beizutragen. Der Vorreiter unter den Comic-Kritikern war der US-Psychologe Fredric Wertham. 1954 erschien sein vieldiskutiertes Buch "The Seduction of the Innocent" ("Die Verführung der Unschuldigen"), in dem er Comics für kindliche Fehlentwicklungen verantwortlich machte.

In Deutschland organisierten Jugendschützer und Lehrerverbände Aktionen, bei denen man Comics gegen "gute" Jugendlektüre umtauschen konnte. Unter dem Motto "Was an Schmutz und Schund ich hab', fort damit ins Schmökergrab" wurden Comics sogar öffentlich verbrannt. Drei Akim-Bände standen auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften.

Das jugendverderbende Medium an sich durchläuft gewisse Phasen gesellschaftlicher Rezeption. Am Anfang steht die Abwehr. Nach dieser Schmähphase setzt die Duldung ein; ganz langsam kommen erzieherische Autoritäten zu der Erkenntnis, dass dieses merkwürdige Zeug offenbar Teil einer Jugendkultur ist, ob man es nun mag oder nicht. Dafür braucht es missionarische Aufklärer, die PR für das jeweils gescholtene Medium machen. Aufklärer, die aufzeigen, dass das angeblich Jugend verderbende Medium auch Phantasie, Kunst und simple Zerstreuung zu bieten hat.

Viereckige Augen vom Fernsehen

Der gegen bestimmte Kulturformen gerichtete Vorwurf, die Jugend zu verderben, ist zu großen Teilen Ausdruck eines Generationenkonflikts. Die Ächtung eines Mediums wächst sich aus, sobald die Jugend altert und auf dem Meinungsmarkt genug Einfluss gewonnen hat, um dort ihre Kultur zu verteidigen. Bei den Comics leistete Ende der siebziger Jahre das "Comics-Handbuch" von Wolfgang Fuchs und Reinhold Reitberger Pionierarbeit in Sachen "Entschundisierung". Das Buch stellte die wichtigsten Comicfiguren vor und machte das Medium für ein breiteres Publikum zugänglich.

Nach den Comics geriet das Fernsehen in den Verdacht, der große Verderber zu sein. Generationen von Kindern haben noch die Mahnung ihrer Mütter im Ohr: "Vom Fernsehen bekommt man viereckige Augen". Auf der wissenschaftlichen Ebene brachten die Studien des amerikanischen Psychologen Albert Bandura das Fernsehen in Verruf. In seinen "Bobo-doll"-Experimenten führte er kleinen Kindern Filme vor, in denen ein Erwachsener eine aufblasbare Puppe beschimpfte und schlug. Die Filme wurden mit unterschiedlichen Enden gezeigt. Mal wurde der Schauspieler für seine Prügeleien belohnt, mal bestraft.

Je nachdem, welches Ende die Kinder auf dem Bildschirm gesehen hatten, verhielten sie sich mehr oder weniger aggressiv. Der Versuch machte einerseits deutlich, dass Kinder nachmachen, was sie sehen, und eben auch Gewalt nachahmen. Auf der anderen Seite zeigte er, dass es darauf ankommt, wie die Gewalt dargestellt und eingeordnet wird.

Killerspiele sind der Schund von heute

Heute sind Computerspiele wie "Doom", "Castle Wolfenstein" oder "Half-Life" die Jugendverderber erster Güte. Jene Generation, die früher heimlich Akim las und mit Erbsenpistolen auf Mitschüler schoss, die sich dann unter Schmerzensschreien zu Boden fallen ließen, regt sich nun über Computerspiele auf, die angeblich nicht nur aggressiv, sondern auch dumm machen. In der Öffentlichkeit vertritt diese Meinung vor allem der Kriminologe Christian Pfeiffer, der auf einer Art Kreuzzug wider die "Killerspiele" als Schwert schwingender Ritter durch die Talkshows reitet.

Zugespitzte Thesen sind der Job des Töpfchen-Theoretikers. Er predigt, dass Computerspiele dumm machen, weil sie Kinder emotional so stark anregen, dass das in der Schule Gelernte aus dem Kurzzeitgedächtnis gespült wird. Die Verteidiger der unter Schundverdacht stehenden Medien werden hingegen nicht müde zu betonen, dass Jugendliche durchaus in der Lage sind, Comic-, Fernseh- und Computerspielwelten von der realen Welt zu unterscheiden - und dass der Reiz gerade darin besteht, dass man im Spiel Dinge erlebt, die man in der Realität nicht tun kann, darf oder will.

Etwa, sich an Lianen durch den Urwald zu schwingen, Dämonen zu erschießen oder mit 200 Kilometern pro Stunde durch Paris zu donnern, ohne sich dabei das Genick zu brechen. Haben nicht alle Busfahrer, Ärzte und Lehrer von heute als Kinder auch gewalttätige Spiele gespielt? Räuber und Gendarm, Cowboy und Indianer, oder am Ende gar das todessüchtige Schachspiel?

Geadelt durch das Feuilleton

Mittlerweile scheint Deutschland in punkto Computerspiele allmählich die Phase der Duldung zu erreichen, niedersächsischen Kriminologen zum Trotz. Der Deutsche Kulturrat und Kulturstaatsminister Bernd Neumann etwa wollen, dass "gute" Computerspiele gefördert werden. Und der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, meinte jüngst: "Wir können als Kulturverantwortliche auch nicht mehr länger ein Medium ignorieren, mit dem sich ein immer größer werdender Teil der Jugend beschäftigt."

Vielleicht erreicht auch das Gaming irgendwann einmal den höchsten Level, den ein jugendgefährdendes Medium im Lauf seiner Enwticklung erreichen kann: die Feuilletonisierung. Comics haben diese Stufe inzwischen erklommen. US-Comiczeichner Art Spiegelman erhielt für seinen grafischen Roman "Maus", in dem er die Shoa in Comicform verarbeitet, den Pulitzerpreis, Feuilleton-Journalisten loben die Persepolis-Comics der Iranerin Satrapi und selbst die FAZ gibt eine eigene Comic-Bibliothek heraus.

Was Gewaltfilme angeht, hat Hollywood-Regisseur QuentinTarantino dafür gesorgt, dass Krach und Splatter inzwischen auch als Kunst betrachtet werden. In zwanzig Jahren, wenn Computerspiele noch aufwändiger gestaltet sein werden und die Nerds von heute die Meinungsmacher sind, werden wahrscheinlich auch Computerspiele im Feuilleton besprochen. Die gute Nachricht für alle Computerspieler: Die Vorbehalte wachsen sich aus.

Die schlechte Nachricht für die nachfolgenden Generationen: Was auch immer ihr Euch neues ausdenken mögt - ihr könnt Euch sicher sein, dass es als unmoralischer Schmutz in der Luft zerrissen werden wird.


(spiegel.de)


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 14:51
@Doors
genau sowas hab ich schonma in nem anderen thread gepostet.
die absoluten "gegner" sehen das aber nich als argument, warum auch immer. ^^

die berühmten 15 minuten ruhm wurden denen aber auch halbwegs versaut.
vom verband deutsher video- und computerspiele (vdvc) und der piratenpartei.
die hatten am gleichentag als "gegendemo" nen stand direkt an der fußgängerzone aufgestellt an dem man auch spiele abgeben konnte.
diese wurden gesammelt und (falls nicht ab 18 oder ähnliches) werden als sachspende an jugendzentren abgegeben.

insgesammt war der stand vom vdvc und den piraten wesentlich besser besucht als der container der aktion. ^^


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 15:57
Völlig sinnlos, diese Hetze auf ,,Killerspiele".

Für psychisch gesunde Menschen sind es einfach nur Spiele, genau wie für einen Koch ein Messer normalerweise einfach ein Werkzeug ist, um seine Speisen zu bereiten.

Wenn ein psychischer Schaden schon vorher besteht, dann werden sich die betreffenden eben anderweitig eine Möglichkeit zum Ausleben schaffen, wenn es keine ,,Killerspiele" mehr gibt. Beispielsweise kleine Tiere massakrieren oder ähnliches.


Ist eigentlich noch niemandem von diesen Schlaubergern, die ein Verbot für Egoshooter und andere Spiele fordern, aufgefallen, dass die meisten Amokläufer in den vergangenen Jahren eines gemeinsam hatten?:

Sie waren alle sozial ziemlich isoliert in ihrem schulischen, freundschaftlichen und familiären Umfeld.
Spontan fällt mir jetzt niemand von den letzten Amokläufern ein, der beliebt und geachtet in der Schule und bei Freunden gewesen wäre.


Man wird Amokläufe nie ganz verhindern können.

Aber eine sehr gute Möglichkeit dafür ist es zweifellos, sich mehr mit seinen Mitmenschen zu befassen, mal die Augen aufzumachen und zu sehen, wenn sie irgendwo Probleme haben, sich mal etwas mit ihnen zu unterhalten, auch wenn sie nicht die obercoolsten sind.

Besserer sozialer Umgang ist aus meiner Sicht eines der wirksamsten Mittel, um Amokläufe zu minimieren.


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 16:01
Killerspiele waren schliesslich schon an den Gräueltaten des Dreissigjährigen Krieges schuld. Vergesst das nicht!


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buddel
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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 16:42
mal gucken
ob ich n bild hinbekomme

ansonsten der direktlink zum bild

pr57226,1256049739,relipedia

http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1509957/

buddel


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 18:00
Der Bonsei Lenin aus Venezuela will Killerspiele verbieten
Vor diesem Hintergrund verläuft auch die Diskussion um gewalthaltige Spiele weit hitziger als an anderen Orten: Wenn in den Internetcafés der größeren Städte Jugendliche ihre Zeit mit gewalthaltigen Videospielen verbringen, spiegelt das mitunter den Alltag in den harten Barrios, den verelendeten Vorstädten. Zu leicht falle es da offenbar vielen, die virtuelle Waffe gegen eine echte einzutauschen, argumentieren Vertreter der Regierung - und brachten im September ein Gesetz auf den Weg, von dem man noch nicht einmal in Bayern zu träumen wagt: Es beinhaltet ein generelles Verbot aller Spiele, in denen Waffen und Töten vorkommen - bis hin zur Spielzeugpistole für den kindlichen Hinterhofkampf.

Auch in Venezuela weckt das Kritik: Symbolische Politik sei das, werfen Vertreter der Opposition der Regierung vor. Statt direkt gegen die echten Gewalttäter vorzugehen, bekämpfe man Spiele. Selbst Kriminologen haben Probleme, direkte Zusammenhänge zwischen der virtuellen und der Gewalt der Straße zu entdecken. Manche argumentieren gar, die virtuelle Gewalt wirke wie eine Katharsis: Die Kids könnten sich am Spiel abreagieren, statt gewalttätig zu werden.
Manche argumentieren gar, die virtuelle Gewalt wirke wie eine Katharsis: Die Kids könnten sich am Spiel abreagieren, statt gewalttätig zu werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,653238,00.html

Ich finde das Thema kann man jetzt irgendwie um ändern.

Der Kreuzzug des Harry S.
oder der Kampf der Eltern gegen Ihre Dummheit/Faulheit


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Bücherverbrennung 2009

20.10.2009 um 18:05
Populismus kennt keine Grenzen.


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20.10.2009 um 19:19
@Obrien
Obrien schrieb:Ein Bruder im Geiste^^
Wusste doch dass die schroffe Gangart die richtige Methode ist um meine populistischen Ansichten noch schmackiger zu machen. Ehrenkränze, Verbrüderungsarien..herrlich..^^

Nur an der Art wie an Disskusionsteilnehmern gerüttelt wird, muss ich doch etwas beanstanden. Schliesslich sind wir uns garnicht so unähnlich in unseren Standpunkten.

Mal abgesehen von dem ausladend in Anspruch genommenen Begriff Demokratie, wobei eigentlich Artikel 5 des GG gemeint ist, der Wenn Schon im Mittelpunkt der Kritik stehen sollte. Es ist nämlich nicht fair, den Kritiker solcher medialen Erzeugnisse zum Feind der Demokratie zu erklären, nur um seine Ansichten als indiskutabel erscheinen zu lassen.


So trifft Yoyo doch einen Nerv bei mir, wenn er wie auch Du, auf die negativen Auswirkungen solcher Spiele hinweist. Das Einverständnis über diese Tatsache ist nämlich bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Gerade dieser Punkt der negativen Auswirkungen, die unterschiedlichen Forschungsergebnisse und Statistiken sind heiss umstritten. Sich also hierüber einig zu sein, ist schon viel wert, und hier kann dann auch eine Debatte beginnen, inweit man in ein Grundgesetz eingreifen kann.

Offensichtlich passiert das ja bereits, es wird oftmals in den Artikel 5 eingegriffen. Natürlich sind das meist allseits tabuisierte Themen, die niemand nicht mal mit der Kneifzange anfassen will. Nur sollte klar sein, daß das zensieren und das indizieren von Medien, sowie auch das verbieten von Symbolen und Schriften, aus geschichtlichen Gründen, aber auch aus Gründen der Wahrung des Bürgerfriedens und zum Schutz der Bevölkerung durchaus Gang und Gebe ist. All diese Eingriffe in den Artikel 5, werden ausser von extremen politischen Positionen aus vorwiegend NICHT als demokratiefeindlich wahrgenommen. Im Gegenteil, lässt sich ein wirklicher Zusammenhang zwischen Demokratie und diesem Sachverhalt nicht herstellen. Einzig die Vorstellungen über Demokratie ist unterschiedlich und wird von manchem als grenzenlose Freiheit mißverstanden. Eine Freiheit bis in die Gesetzlosigkeit, eine Freiheit die nur die Gesetze des Marktes kennt, ist sicher auch keine erstrebenswerte.


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