@Aldaris >> In Deutschland dürfen die Katholen über Leben und Tod bestimmen, weil sie ihren Machtanspruch relativiert haben
Ich verstehe diesen Part nicht ganz. Vielleicht könntest du das nochmal erläutern?
Du hast recht, das ist nicht besonders aussagekräftig und genau. Ich meine damit die sozialen Anhängsel wie die Diakonie, diese ganzen Samariter-Vereine, den ideologischen Einfluss auf "unsere" Jugend.
Mein Vater hing z.B. noch 10 Tage lang in einer katholisch geführten Intenvsivstation und sie verdienten nach falscher Vorausrechnung, die sich über 11.000 Euro belief, immer noch fast 8000 Euro für diese 10 Tage trotz gegenteiligen Willenserklärung, die auch in der Klinik vorlag. Nur soweit. Die Moralvorstellungen sind nicht grundsätzlich schlecht, auch die kirchennahen, die Kirchen haben sich allerdings stark kapitalistischen Prinzipien angepasst, ich will hier jetzt nicht aus der MIZ zitieren, dem politischen Magazin von Konfessionslosen und AtheistInnen, das ich beziehe oder bestimmten Webseiten, wie die Kirchen ihre Schäfchen und den Steuerzahler melken, können da Aufschluss geben. Die Kirchen streben nach Macht und beeinflussen die Bevölkerung, indem sie ihnen alle unangenehmen Arbeiten scheinbar abnehmen, z.B. die Beschäftigung mit dem Tod. Das meiste Vermögen der Kirchen sind Schenkungen, früher vor allem auch von Fürsten und Adeligen, vieles davon stammt aus Erbschleicherei und dem erzeugten Wahn, man würde seine Seele retten, indem man wenigstens seine Habe diesen Seelenkäufern pfändet. Genau diesen Komplex wollte ich damit ansprechen.