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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

22.428 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

12.07.2021 um 09:12
@Kreuzbergerin

Naja es, war ja keine Klausur, da hatte es Punktabzug gegeben.

Okay, spricht für Gründlichkeit... Oder halt eben nicht.

Ben Lektorat hat es nicht gegeben


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

12.07.2021 um 09:17
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Naja es, war ja keine Klausur, da hatte es Punktabzug gegeben.
Egal ob man das Buch ein Sachbuch oder wie auch immer nennt: Die Fakten sollten stimmen.
Es ist kein Märchenbuch.

Das, was als Visitenkarte und Bewerbungsschreiben ans Volk gedacht war, hat sich als Rohrkrepierer und Mogelpackung herausgestellt.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ben Lektorat hat es nicht gegeben
Das ist Unsinn, was du schreibst.
Der Ullstein Verlag hatte mitgeteilt, dass das Manuskript im Verlag sorgfältig lektoriert worden sei:
Quelle: https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/ullstein-reagiert-auf-baerbock-plagiatvorwuerfe-185501


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

12.07.2021 um 09:20
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Die FAZ fokussiert sich mehr auf Fehler bezüglich historischer Genauigkeit und politischer Details.
Das reiht sich doch nahtlos ein.
Energie im Netz speichern, Kobold, die UN Charta als wichtigstes internationales Gremium bezeichnen, die SPD als Begründer der sozialen Marktwirtschaft darstellen, im UNHCR Mitglied sein.....
AB schwaetzt schnell und viel und dabei nimmt sie es mit den Fakten nicht so genau.

In ihrer Gruenen fan Blase hat sie damit Punkten koennen. Ihre fans sind oft jung (zb fff) und wissen ueber vieles nicht Bescheid. Andere beeindruckt sie mit ihrer Art, ihrem Lächeln, damit, nie um eine Antwort verlegen zu sein.
Journalisten!!! haken nicht nach wenn sie Mist erzaehlt und bestärken sie damit letztlich noch in ihrer Ungenauigkeit.

Nun kann man nicht Spezialist auf allen Gebieten sein, das verlangt auch niemand von ihr.
SIE kann aber die Themen setzen, die ihr wichtig sind. Als Voelkerrechtlerin und Politikerin, die dieses Land fuehren will und die eine Partei fuehrt, die fuer die schnellstmögliche Herbeifuehrung der Energiewende Eintritt, erwarte ich vollste
Kompetenz in ihren Kernthemen.
Das Buch haette sie nicht schreiben muessen. Mangelnde Sachkompetenz muss sie sich vorhalten lassen wenn sie ungebeten Fehler in die Welt posaunt.

Gut, dass der "GRUENE Stall", jedenfalls an der Spitze, mal gründlich gelüftet und einem Faktencheck unterzogen wird. Dass die woke Sternchen strotzende Wohlfuehlblase irgendwann platzen wuerde im Wahlkampf, war zu erwarten. Dass AB dafuer hauptsächlich die (weil sachlich falschen, abgeschriebenen, aufgehuebschten, hochstablerischen) Argumente liefert, war hingegen so nicht vorhersehbar.

Hauptsache, sie wird nicht Kanzlerin :)
Dann hat das Buch seinen Zweck erfüllt 👍


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12.07.2021 um 09:38
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Der Ullstein Verlag hatte mitgeteilt, dass das Manuskript im Verlag sorgfältig lektoriert worden sei:
Dann hat da keiner die Fakten geprüft.

Wie es scheint


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12.07.2021 um 09:50
@Seidenraupe
Man kann das ganze Debakel auch kurz und bündig mit dem Satz von Schäuble zum Wahlkampf und der Kandidatin umschreiben.
"Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts verloren"

https://m.tagesspiegel.de/plus/schaeuble-ueber-den-wahlkampf-wer-die-hitze-nicht-vertraegt-hat-in-der-kueche-nichts-verloren/27410602.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Auf gut deutsch, was hat Frau B denn erwartet? Dieses mimimi der Grünen und ihre Behauptung sie selbst wollen fair bleiben, ist längst zur Farce verkommen. Inzwischen schlagen sie im viralen Raum um sich wie ein aufgescheuchter Hühnerstall. Zuerst wurde alles was man an ihrer Kandidatin kritisierte, als die Rache des alten frauenfeindlichen konservativen Lagers betitelt. Dann war es ein Mob von außerhalb gesteuert durch ausländische Mächte ala Trump, dann war es Laschet der böse. Der gleich noch in Haftung genommen wurde für Hitzetote tausende km entfernt. Dann war es die TAZ und deren fiese Autoren . Und seit gestern ist es wieder Laschet und seine Coronapolitik. Es trendet ein #laschetwelle, inszeniert von grünen Lokal Politikern. Mit sehr diffamierendem Cartoon. Laschet wird unterstellt zukünftig indirekt für den Tod von Kindern bzgl Corona mitverantwortlich zu sein.
Das nennen sie dann fair und staatstragend.

Lass uns lieber mal hoffen, daß man Frau B nicht noch aus Mitleid irgendein Amt zuschustert. Die will doch nicht ewig Abgeordnete sein für lumpige 10000€ + im Monat.
Was soll denn sonst bloß aus ihrer schönen Wikipedia Seite werden. Das hat sich bis vor kurzen noch alles so märchenhaft gelesen, zu schön um wahr zu sein. Da würde sich so ein hässlicher Karriereknick gar nicht gut machen. Was schreibt man in zukünftige Bewerbungen "ich bemühte mich"?


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12.07.2021 um 10:41
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Du hättest natürlich sagen können, dass dieser LL.M. für eine Kanzlerkandidatur nicht viel wert ist - und damit recht gehabt.
Wenn sie Expertin für Völkerrecht ist, von einer Elite-Uni kommt, wieso soll es dann nichts wert sein?
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Das hättest Du zwar auch alles leicht finden können, wenn Du gewollt hättest.
Was heißt ich hätte "nicht gewollt"?


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12.07.2021 um 10:45
Schäuble mal wieder... Ich find den knallhart gut.
Der weiss, wie es in der Politik zugeht.
Der weiß aus eigener, leidvoller Erfahrung, wie hart Wahlkampf sein kann.
Er wurde bei einer wahlkampfveranstaltung niedergeschossen und ist seitdem querschnittsgelaehmt.
Sie tanzte nur einen Sommer": Dieser Satz aus dem Jahr 2005 gehörte zu den gravierenderen Fehleinschätzungen des ansonsten instinktsicheren Franz Müntefering

Einst auf Merkel bezogen, kann man diesen SATZ (mit Quellenangabe!) den Gruenen ins stammbuch schreiben.
Im Sommer 2021 aber bewahrheitet sich Münteferings Spruch bei Annalena Baerbock. Die grüne Kanzlerkandidatin ist schneller verzischt als 2017 Martin Schulz von der SPD. Eine Melange aus Hybris, Dilettantismus und Blenderei hat sich sehr schnell selbst entlarvt und mit ihr die Kunstfigur Annalena Baerbock. Lebenslauf frisiert, optisch optimiert, Buch plagiiert. Zu viel Fake auf einmal. Das hat nun in einem bemerkenswerten Interview auch ihr Parteifreund und unterlegener Kanzlerkandidat Robert Habeck ziemlich deutlich genau so benannt.
Im weiteren stellt der Autor die Frage, ob dieser Wahlkampf besonders schmutzig sei, wie die Gruenen aus ihrer Wohlfuehlblase heraus befinden und Steinmeier, seines Zeichens höchster Repräsentant des Staates, ihnen beizuspringen versucht.

Und die Antwort lautet: Nein.
Aber doch nicht dieser erste Härtetest einer Politikerin, die zeit ihres politischen Lebens verhätschelt wurde und sich jetzt als nicht sturmfest erweist. Da ist es ungleich schmutziger, wenn der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet nach Ansicht der Grünen für viele Tote verantwortlich ist, weil er nicht ganz so viele Windräder möchte wie die Öko-Konkurrenz. Das ist völlig absurd und wird noch absurder, wenn man in Betracht zieht, das viel naheliegendere politische Verantwortung für tatsächliche Tote wie in Würzburg aus vermutlich guten Gründen nicht thematisiert wird.
Und weiter:
Es ist ein bisschen wie bei der zu Ende gegangenen Fußball-EM. Früher waren mehr Wimpel (an den Autofenstern), und früher war auch mehr Wahlkampf.

Auf subkutane Weise scheint das Narkotikum, das Münteferings Sommertänzerin in mehr als anderthalb Jahrzehnten dem politischen Betrieb und dem Land eingeträufelt hat, über sie hinaus zu wirken.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_90424358/tid_amp/schmutziger-wahlkampf-ach-was-gar-kein-wahlkampf-.html



Mehr Schein, und sei er optisch noch so aufpoliert und optimiert, als Sein hat im Kanzleramt nichts verloren.


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12.07.2021 um 10:51
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Wenn sie Expertin für Völkerrecht ist, von einer Elite-Uni kommt, wieso soll es dann nichts wert sein?
Sie ist keine Expertin für Völkerrecht. Sie hat einen Abschluss in Völkerrecht.
Damit weiß sie mehr als die meisten in dem Bereich - für eine echte Expertise ist das allerdings zu wenig.
Und hier bemängele ich erneut Deine Lese- / Verständniskompetenz bzw. ggf. auch den Willen dazu.
Ich schrieb nicht, dass es nichts wert sei. Ich schrieb, dass es für eine Kanzlerkandidatur wenig wert ist.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Was heißt ich hätte "nicht gewollt"?
Dass Du es offenbar nicht finden wolltest. Oder konntest Du nicht?
Jedenfalls konnte Dir geholfen werden. Prima.


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12.07.2021 um 11:16
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Sie ist keine Expertin für Völkerrecht. Sie hat einen Abschluss in Völkerrecht
Ach ist sie jetzt doch nicht? Na dann ist gut, wurde mir doch was anderes erzählt.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Damit weiß sie mehr als die meisten in dem Bereich -
Ausser halt andere die da 2 Semester reingesteckt haben.


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12.07.2021 um 11:24
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ausser halt andere die da 2 Semester reingesteckt haben.
Da etwas mehr als 20% der aktuellen MdB Juristen sind, relativiert sich die Baerbock'sche Kompetenz damit dann doch erheblich :D


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12.07.2021 um 11:32
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Na dann ist gut, wurde mir doch was anderes erzählt.
Nicht von mir.

Sicherlich hat jeder so seine eigene Auffassung, was einen "Experten" ausmacht. Aber in meiner Wahrnehmung ist sie das eben alleine dadurch nicht. Vor allem eben nicht in dem Kontext.
Würde man eine Gruppe Kunsthistoriker, Mathematiker und eben sie betrachten, wäre sie vermutlich in diesem Kontext eine Expertin für Völkerrecht. In einem Kontext, in dem es tausende fähigere Menschen auf dem Gebiet gibt, ist sie es dann eher nicht.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ausser halt andere die da 2 Semester reingesteckt haben.
Ich vermute mal, die wenigsten Menschen haben zwei Semester Völkerrecht belegt und einen Abschluss darin.
Ich selbst habe zwei juristische Staatsexamina und hatte innerhalb meinen Vorlesungen für öffentliches Recht eben auch Völkerrecht - dennoch hatte und habe ich in dem Gebiet wahrscheinlich wesentlich weniger Ahnung als sie.


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12.07.2021 um 11:35
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich vermute mal, die wenigsten Menschen haben zwei Semester Völkerrecht belegt und einen Abschluss darin.
Vermutlich genug wenn die LSE Kurse anbieten die nicht nur 5 Leute im Jahr besuchen.

Natürlich studieren die meisten was verwertbareres.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Recht eben auch Völkerrecht - dennoch hatte und habe ich in dem Gebiet wahrscheinlich wesentlich weniger Ahnung als sie.
Würde ich nicht drauf Wetten wenn man einige ihrer Aussagen so schaut.


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12.07.2021 um 11:48
@Fedaykin
Natürlich wirken manche Aussagen etwas hilflos.

Man muss aber auch bedenken, dass eben absolut jedes öffentlich geäußerte Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Das ist grundsätzlich nicht falsch, das hast sie sich letztlich im Rahmen ihrer Kandidatur ausgesucht. Aber jeder sagt nun mal irgend wann was Falsches. Es ist auch unmöglich, jedes öffentlich geäußerte Wort genau zu durchdenken.
Mit der Zeit und mit Erfahrung wird das viel einfacher - aber sie ist eben nicht sehr erfahren.

Die Frage ist, wie schlimm so etwas ist. Muss man als Kanzler solche Dinge wissen? Genügt es nicht, wenn man Expertisen hinreichend bewerten kann?
Ich weiß nicht, ob Baerbock eine gute Kanzlerin wäre. Vielleicht. Denn "Kanzler" ist ja kein Lehrberuf mit einem Abschluss. Sondern die Kompetenzen eines Kanzlers bestehen weitgehend auch darin, verschiedene Positionen zu vermitteln und aus verschiedenen Positionen eine Richtung zu machen.
Ob sie das kann? Kann es Laschet besser?

Merkel konnte es ganz gut. Und auch Merkel hat viele Fehler gemacht und falsche Dinge gesagt und zu Beginn ihrer Kanzlerschaft auch keine großartige Erfahrung auf dem internationalen Parkett.


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12.07.2021 um 12:00
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Merkel konnte es ganz gut. Und auch Merkel hat viele Fehler gemacht und falsche Dinge gesagt und zu Beginn ihrer Kanzlerschaft auch keine großartige Erfahrung auf dem internationalen Parkett.
Aber Merkel wirkte mMn nie arrogant oder überheblich, sondern eher zurückhaltend und bescheiden.

Das große Problem bei Annalena Baerbock sehe ich in der Kombination von Bildungsdefiziten und gleichzeitiger Überheblichkeit, wie sich im Kühe-Schweine-Völkerrecht-Video geäußert hat.

Bildungsdefizite könnten möglicherweise noch behoben werden, allerdings wage ich zu bezweifeln, dass sich die charakterliche Ausrichtung noch ändert.


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12.07.2021 um 12:07
@Kreuzbergerin
Wie gesagt, ihre Art mag ich auch nicht. Sie ist mir nicht sympathisch. Laschet übrigens auch nicht.
Was ich von Habeck so weiß - viel ist es ja nicht - würde ihn mir sympathischer machen. Aber das sind eben die Optionen. Die Grünen haben sich für Baerbock entschieden und halten daran fest. Sollte nicht noch was wirklich Dramatisches passieren, wird sie die Kanzlerkandidatin der Grünen bleiben.

Man kann jetzt die Grünen ihretwegen nicht wählen. Oder gerade wegen der aus meiner Sicht nicht fairen Berichterstattung erst recht. Das ist jedem überlassen.
Ich denke, die politische Richtung der Partei ist wichtiger als die Person des Kanzlers. und ich denke, sollte sie Kanzlerin werden (was ich nicht erwarte), wäre sie vermutlich auch keine schlechte Kanzlerin.
Wissen würden wir es jedoch erst hinterher.


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12.07.2021 um 12:14
Zwischendrin, damit es vor lauter Baerbock-Diskussionsschleifen nicht langweilig wird, mal der neueste Sachstand aus dem Saarland:

Nachdem bereits am 04.07. bekannt wurde, dass das Landesschiedsgericht Saarland keine Entscheidung über die umstrittene Landesliste für die Bundestagswahl fällen würde (es hat sich für befangen erklärt und die Entscheidung an das Bundesschiedsgericht verwiesen: https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/dossier_krise_gruene_saarland_100.html) gingen ja zunächst die Gegner des aktuell erstplatzieren Ulrich in die Offensive und beriefen einen weiteren Parteitag für den 17.07 ein, um noch vor der Sperrfrist eine Ersatzliste bestimmen zu können - zeitgleich verwies das Bundesschiedsgericht den Fall an das Landesschiedsgericht Rheinland-Pfalz (https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/gruene_saarland_wahl_neue_landesliste_100.html)

Wie jetzt vergangenen Freitag bekannt wurde, ist Ulrich seinerseits in die Offensive gegangen und hat den Weg aus der parteiinternen in die ordentliche Gerichtsbarkeit gewählt:
Der ehemalige Grünen-Landesvorsitzende Hubert Ulrich hat Klage vor dem Landgericht eingereicht. In einem Eilantrag will er erreichen, dass die Liste zur Bundestagswahl mit ihm als Spitzenkandidaten eingereicht und ein neuer Parteitag untersagt wird.

Ulrich bestätigte dem SR den Eilantrag. Angesichts der verfahrenen Lage müsse jetzt das Gericht entscheiden.

Damit kommt er auch einer möglichen Entscheidung des rheinland-pfälzischen Landesschiedsgerichts der Grünen zuvor. Nachdem sich das saarländische Schiedsgericht für befangen erklärt hatte, muss dort über den Antrag der Ulrich-Gegner auf Nicht-Zulassung der Bundestagswahlliste entschieden werden.
Quelle: https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/hubert_ulrich_gruene_saarland_klage_100.html

Demnach steht jetzt unter Anderem die Möglichkeit im Raum, dass sich Ulrich erfolgreich auf den Wahlzettel klagt, aber auch, dass die Grünen gar keine Wahlliste für die Bundestagswahl haben werden.

Die Entscheidung über den Eilantrag wird noch innerhalb der nächsten Tage erwartet, denn bereits am Samstag soll ja der Sonderparteitag stattfinden, den Ulrich untersagen lassen will.


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12.07.2021 um 13:32
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Sie ist keine Expertin für Völkerrecht. Sie hat einen Abschluss in Völkerrecht.
Damit weiß sie mehr als die meisten in dem Bereich - für eine echte Expertise ist das allerdings zu wenig.
Sie bezeichnet sich aber in diesem, dem geneigten Thread-Leser hoffentlich wohl bekannten Video, als "Völkerrechtsexperte":

Youtube: "Ich Völkerrecht - du Schweinebauer" Annalena Baerbock und Robert Habeck im NDR Interview | Schweine
"Ich Völkerrecht - du Schweinebauer" Annalena Baerbock und Robert Habeck im NDR Interview | Schweine


Was veranlasst dich nun daran zu zweifeln, dass sie Expertin für Völkerrecht ist?
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Und hier bemängele ich erneut Deine Lese- / Verständniskompetenz bzw. ggf. auch den Willen dazu.
Ich schrieb nicht, dass es nichts wert sei. Ich schrieb, dass es für eine Kanzlerkandidatur wenig wert ist.
Wieso soll es wenig wert sein, wenn sie doch Expertin ist?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für eine Kanzlerin wenig wert ist Expertin für Völkerrecht zu sein.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Würde man eine Gruppe Kunsthistoriker, Mathematiker und eben sie betrachten, wäre sie vermutlich in diesem Kontext eine Expertin für Völkerrecht.
Das ist eine sehr anspruchslose Definition von "Expert*in". Mit dieser Definition haben wir nur Expert*innen.

Es kann aber nicht sein, dass sich eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf (!) als Expertin für Völkerrecht ausgibt, wenn sie dies allenfalls im Kontext von den von dir beispielhaft genannten Personengruppen ist.


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12.07.2021 um 13:32
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Da haben wir es ja, man soll sich nicht anstellen, flexibel sein, thinking out of the box, E Mobilität ist die Zukunft
Ja, und wieder mal ist es eine Grüne, die hier unangenehm auffällt.
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Doch die Ministerin nahm für die Dienstfahrt am 18. April lieber den Benzin-betriebenen VW Passat „Business“ ihres Stellvertreters Michael Ranft (62, parteilos). Das musste ihr Sprecher auf B.Z.-Anfrage gestehen.

„Der Grund waren fehlende Erfahrungswerte bei der Nutzung des neuen E-Autos auf längeren Strecken“, schreibt Nonnemachers Sprecher Dominik Lenz. Reichweiten-Angst! Nach dem Gedenkstättenbesuch habe die Ministerin „zur anschließenden direkten Unterzeichnung der neuen Corona-Verordnung in Potsdam“ gemusst.

Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/gruene-ministerin-tauscht-heimlich-e-auto-gegen-benziner
Also ist es legitim, wenn man als "Backup" zum E-Auto für Langstrecken einen Verbrenner hat?

Gilt das dann auch für das "gemeine Volk"?
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Wenn die Grüne keine Erfahrung bei der Reichweite haben, warum fordern sie es? Sie hätte auch mit dem Bus oder Fahrrad fahren können.
Und die Entschuldigungen...jeder Selbständige hat ähnliche Termine aufeinander folgend.
Mich erinnert das an diese Causa, ebenfalls Berlin, ebenfalls eine Grünen-Spitzenpolitikerin:
Anti-Auto-Senatorin Günther fährt auch privat mit dem Auto
Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/anti-auto-senatorin-guenther-faehrt-auch-privat-mit-dem-auto
Im März 2019 sagte sie: „Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen.“ Im Januar 2020 kündigte sie ein Fahrverbot für Benzin- und Diesel-Autos ab 2030 an. Sie schaffte die Hotelvignette und die Gästevignette ab, damit Berlin-Besucher nicht mehr parken können und ordnete an, dass in Neubaugebieten auf 100 Wohnungen nur noch maximal 30 Parkplätze zur Verfügung stehen dürfen.
Quelle: S. o.
Sie äußerte sich immer so, als würde sie nur dienstlich Auto fahren, privat aber nicht. Nachbarn aus ihrer Wohngegend meldeten sich schließlich bei uns und behaupteten, die Senatorin würde auch in ihrer Freizeit den Dienstwagen nutzen.

„Wochenendfahrten erledigt sie samt Gatte im Tesla“, schreibt eine Anwohnerin. Und eine andere: „Ich habe sie noch nie mit dem Fahrrad Einkäufe oder Erledigungen tätigen sehen, geschweige denn zu Fuß oder mit der Tram.“
Quelle: S. o.


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12.07.2021 um 13:34
Hallo @kleinundgrün , hallo @alle !
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Genügt es nicht, wenn man Expertisen hinreichend bewerten kann?
Theorie und Praxis !
Der Volksmund sagt das ein toter Fisch zuerst vom Kopf her stinkt.
Wer selbst keine Expertise hat, kann die seiner Mitarbeiter höchst selten beurteilen.


Gruß, Gildonus


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12.07.2021 um 13:48
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Sie bezeichnet sich aber in diesem, dem geneigten Thread-Leser hoffentlich wohl bekannten Video, als "Völkerrechtsexperte":
Schreib mal bitte, was sie genau sagt (wörtlich). Ich habe dieses Video nämlich nicht (in Gänze) gesehen.
Das, was ich kenne, lautet: "Ich komme eher aus dem Völkerrecht". Wenn Du darin wahr genommen hast, dass sie sich als "Expertin des Völkerrechts" betitelt - so wie Du das hier ausdrücklich behauptest, kenne ich so nicht.
Aber es kann natürlich sein. Es liegt nun an Dir, das zu belegen.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Was veranlasst dich nun daran zu zweifeln, dass sie Expertin für Völkerrecht ist?
Ich verstehe die Frage nicht. Was ich zum Thema "Experte" meine, hatte ich ja geschrieben.
Daher weiß ich nicht, was das daran ändert. Und so wie ich das gesehen habe, hat sie sich ebenfalls nicht als Expertin bezeichnet. Aber dazu schreibst Du ja bestimmt noch was ....
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Wieso soll es wenig wert sein, wenn sie doch Expertin ist?
Gut, Du hälts sie offenbar für eine Expertin des Völkerrechts. Da ich das nicht so halte, sehe ich in diesem LL.M. eben auch nichts, was in besonderem Maße für eine Kanzlerschaft befähigt.
Es ist nicht nichts - ganz im Gegenteil. Ich vermute mal, Du hast keinen Master einer ausländischen Uni? Aber die bisherigen Kanzler hatten meines Wissens auch keinen solchen Abschluss. Oder?
Grundsätzlich sind zwei Semester Völkerrecht schon eine Menge. Ich weiß, wovon ich spreche, ich hatte es und mochte es nicht. Zum Glück musste ich im Völkerrecht keinen Schein oder gar einen Master machen.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Das ist eine sehr anspruchslose Definition von "Expert*in". Mit dieser Definition haben wir nur Expert*innen.
Nein. Es kommt eben meist auf den Kontext an.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Es kann aber nicht sein, dass sich eine Kanzlerkandidatin im Wahlkampf (!) als Expertin für Völkerrecht ausgibt, wenn sie dies allenfalls im Kontext von den von dir beispielhaft genannten Personengruppen ist.
Es ist ja sehr lieb von Dir, dass Du mir die bundesweite Deutungshoheit für die Frage zubilligst, wer wann ein Experte wofür ist.
Aber das ist natürlich Blödsinn.


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