Capspauldin schrieb:Es mangelt vielen Hausbesitzern nicht an mangelndem ökologischen Interesse, sondern einfach am finanziellen Spielraum. Solange Elektrobetriebe einen Aufschlag von 200% und mehr verlangen, wird dies auch so bleiben.
Ja, jeder hat halt andere Spielräume. Dennoch kann sich jeder mal einen Plan machen wie er von A nach B kommt. man muss ja auch nicht alles auf einmal machen.
zaeld schrieb:Und die funktioniert dann genauso wie die alte Heizung vorher? Ich hatte gehört, WPs liefern nur relativ geringe Vorlauftemperaturen.
niedrige Vorlauftemperaturen sind besser als hohe, weil die Anlage dann effizienter ist. Trotzdem kann so eine Wärmepumpe auch höhere Vorlauftemperaturen liefern. Meist ist die Grenze so bei 50°. Also die wirtschaftliche Grenze, meine Anlage könnte auch 80° schaffen, aber dann geht der Wirkungsgrad gegen 0...
Grundsätzlich gibt es Untersuchungen die zeigen: in 90% der Häuser in Deutschland kann man problemlos auf Wärmepumpe umrüsten. Maximal dass einzelne Heizkörper getauscht werden müssen. Man kann des einfach testen. Stell um Winter deine Heizung mal auf 50° Vorlauftemperatur und schau mal abs noch warm genug wird. Alternativ: andere Daumenformel besagt: bis 150kwh/m2/a ist Wärmepumpe kein Problem.