seli schrieb:hier sind die Gründe gut erklärt:
Erhöht die Gefahr von Erdbeben
Verbraucht große Mengen an Wasser
Ist eine Gefahr für Grund-und Trinkwasser
Nun, Greenpeace sagt so, Hans-Joachim Kämpel sagt anders.
WELT: In Deutschland herrscht große Angst vor dem Fracking in heimischen Landschaften, was entgegnen Sie Menschen, die Fracking grundsätzlich für riskant halten?
Kümpel: Man muss zwischen Bildern und Realität unterscheiden. Es wird nur genehmigt, wenn Grundwasserschutz, Bohrplatzsicherung, Verrohrung, Zementierung, Leckage-Überwachung, Abwasser-Handling – alles – nach strengen Vorgaben läuft. Die Schreckensszenarien sind ausgedacht und wurden politisch ausgeschlachtet. Etwa das Erdbeben-Narrativ: Bei unkonventionellen Lagerstätten entstehen keine großräumigen Druckunterschiede wie bei manchen konventionellen Förderungen – deshalb ist die Erdbebengefahr, die gerne beschworen wurde, zu vernachlässigen.
WELT: Große Popularität erzielte eine Video-Sequenz aus dem Film „Gasland“, die Feuer an einem aus dem Wasserhahn fließenden Wasserstrahl zeigt. Die Szene sollte beweisen, dass durch Fracking-Vorgänge Methan ins Grundwasser gelangt war.
Kümpel: Ein Fake, die Szene wurde filmisch mit einer Butangasflasche inszeniert. Isotopenanalytisch lässt sich der unterstellte Vorgang ausschließen. Risiken sind beherrschbar – aber in der Debatte wurde so getan, als wären sie prinzipiell unbeherrschbar.
Quelle:
https://www.welt.de/wirtschaft/article6996f960bbc0d13fd82fd9f0/erdgas-mangel-fracking-die-schreckensszenarien-sind-ausgedacht.htmlDa kannst du nun wählen, wen du willst.
Das waren politisch interessierte Symbolkämpfe, sagt er da auch, und warum, in dem Interview. Die Baustelle (also der Symbolkämpfe, eine Bohrstelle, das ginge viel schneller, erklärt er auch, wie die beschleunigten LNG Terminals ja auch zeigten) will derzeit eh niemand aufmachen, die Parteien der Mitte haben eh schon genug Baustellen. Ich antwortete nur auf die Frage, dass es in D nichts gäbe.
Ach so, warum nicht, warum auch nicht?
Eine eigene deutsche Gasförderung? Unter Niedersachsen liegt ja einiges. Aber keine Sorge, wird nicht passieren. Warum nicht? Fragen Sie mal Timmy, den Wal.
Ein Kommentar von Jochen Bittner, London
23. April 2026, 20:12 Uhr
Die britische Labour-Partei ist der deutschen Sozialdemokratie vielleicht nicht in den Umfragen voraus. Aber dafür in der Selbsthinterfragung. Für die Regierung in London erscheint zumindest gerade das Ende eines Dogmas in der Energiepolitik erreicht.
Quelle:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/deutsche-gasfoerderung-fossile-energie-umweltschutz-nimby-prinzip-buckelwal-gxeFragen Sie mal Timmy, sagt Jochen Bittner. Auch guter Kommentar dazu, das.