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Römisches Militär

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Militär, Antike, ROM, Wandel

Römisches Militär

12.08.2012 um 14:13
zaphodB. schrieb:Die viereckigen Schilde waren wohl der Phalanxtaktik der Anfangszeit geschuldet.
Unwahrscheinlich da die Armeen des Königreichs und der frühen Republik wie alle Armeen des Mittelmeeres auf die Griechische Art des Hopliten zurückgriff. Und somit auch den Griechischen Rundschild.

Das Scutum(der viereckige Schild) wurde von den Samniten übernommen. In den Kriegen gegen die Samniten wurde die Phalanx auch aufgegeben und das Manipel übernommen.


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12.08.2012 um 14:19
Bezieht sich auf Scilas post:
Tja wie gesagt, die Kinetische Energie ,die ein Geschoss auf eine Trefferfläche ausübt resultiert aus den Komponenten Masse der Geschosses x Geschwingigkeit.
Und da ist es egal,ob es sich um ein Schleuderblei,einen Pfeil,einen Speer oder eine Kugel handelt.
Diese Bleie scheinen wie moderne Gewehrkugeln sogar in den Körper eingedrungen zu sein und waren dann natürlich schwerer zu entfernen als ein Pfeil, den man ggf. einfach rausziehen konnte.


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12.08.2012 um 14:24
@zaphodB.

Das wird ja immer doller.
Warum hat man überhaupt noch Bogenschützen benutzt?^^

Ich hab Schleuderer anscheinend ziemlich unterschätzt.


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12.08.2012 um 15:14
Stimmt,@Tyon -hab da was durcheinander gebracht

Der viereckige Schild wurde von den Samniten übernommenw, obei das Scutum selbst ist in seiner gewölbten, langen Form als Turmschild eine eigenen römische Entwicklung war und sich bis ins 7. Jahrhundert v.Chr. zurückverfolgen lässt. In der Republik und am Anfang des Kaiserreiches waren die Scuta noch länglich-oval und wurden erst Mitte des 1.Jh von der rechteckigen Version abgelöst .
Nur die Prätorianer verwendeten bis ins 2.Jahrhundert weiterhin länglich-ovale Schilde.
Die Auxiliareinheiten verwendeten fast alle eigene Schildformen, meist mehr oder weniger abgewandelte flache Ovalschilde.

Ein wichtiger Punkt,der für das Scutum bei der Infanterie sprach ,war übrigens auch daß man mit ihm im Nahkampf den Gegner einfach durch Massendruck zurückdrängte. konnte.Dem Druck von mehreren hundert, in ihre Schilde sich stützende Soldaten konnte ein undisziplinierter Gegner kaum standhalten und wurde förmlich niedergetrampelt.


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Römisches Militär

12.08.2012 um 15:23
Scila schrieb:Diese innere Rüstung klingt ja recht interessant.
Weißt du, ob man das schon mal ausprobiert hat?
naja habe dies Gepflochtenen "Weidenkorbschutz" nur mal auf den Römertagen gesehen.

deswegen auch bisher nur eine Hypothese. Es wurde aber im Zusammenhang mit der Eroberung Spaniesn genannt-->STeinschleuderer und co


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12.08.2012 um 15:43
Scila schrieb:Warum hat man überhaupt noch Bogenschützen benutzt?
Nun,Bogenschießen ist auf Grund der direkten Visierlinie einfacher zu erlernen als zielgerichtetes Schleudern und man überdies Spezialpfeile z.B. Brandpfeile verschießen konnte.

Im 3.Jh.n.Chr. tauchte übrigens eine weitere Wurfwaffe auf, die für den Nahkampf konzipiert war. Die plumbatae oder mattiobarbuli genannten Dartpfeile waren 20 bis 40 cm lang (zur Hälfte Eisenspitze und Holzschaft) und wogen 100 bis 200 g. Sie wurden innen an Schilden in Halterungen gesteckt und erlaubten es der schweren Infanterie auch mobiliere Ziele (Pferde!) zu treffen. Auch diese Pfeile wurden teilweise mittels Schleudern verschossen.


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12.08.2012 um 15:50
@zaphodB.

Die Wurfpfeile kenne ich sogar.
Die ersetzten doch die Wurfspeere, da man es nun vermehrt mit leicht gerüsteten Gegnern zu tun hatte oder?

Das mit den Bogenschützen war von mir auch nicht wirklich ernst gemeint, da Schleuderer eh als Plänkler genutzt wurden, während Bogenschützen über eigene Einheiten hinweg schießen konnten.
Ich meine auch, dass Bogenschützen eine höhere Reichweite haben, bin mir aber nicht ganz sicher.


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Römisches Militär

12.08.2012 um 15:54
Scila schrieb:Warum hat man überhaupt noch Bogenschützen benutzt?
Nun,Bogenschießen ist auf Grund der direkten Visierlinie einfacher zu erlernen als zielgerichtetes Schleudern und man überdies Spezialpfeile z.B. Brandpfeile verschießen konnte.

Im 3.Jh.n.Chr. kamen übrigens die plumbatae oder mattiobarbuli genannten Dartpfeile auf, die 20 bis 40 cm lang und 100 bis 200 g schwer waren und zur Hälfte aus Eisenspitze und Holzschaft bestanden . Sie wurden innen an Schilden in Halterungen gesteckt und erlaubten es der schweren Infanterie auch mobilere Ziele wie Pferde zu treffen. Auch diese Pfeile wurden teilweise mittels Schleudern (Kestrosphendone) verschossen.


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12.08.2012 um 15:57
Upps doppelt gepostet-war nicht im Sinne des Erfinders

Die Reichweiten lagen bei beiden Waffen Pfeil und Schleuderblei - ungefähr bei 300 Metern.


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