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Gefechtsformation in der Vergangenheit

79 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichte, Mittelalter, Antike, Germanen, Römer, Napoleon, Feuerwaffen

Gefechtsformation in der Vergangenheit

15.11.2013 um 12:21
Nun, scheinbar mag es so sein . Kraft, Technik und Co mussten ja vorhanden und trainiert werden, weswegen in England ja mal Bogenschießen besonder gefördert oder Erlaubt war.

Der Bau der Bögen und der Pfeile war ebenfalls ein Aufwand. Schon die Armbrust ist ja eine Art Ersatz gewesen für Bögen bzw günstige Alternative und leichter zu Bedienen.

Da müssen wir wohl etwas stärker Rescherchieren. Tatsache ist ja nunmal das irgendwann im Spätmittelalter die Handrohre aufkamen, und die Leute daran waren keine "Elite"

Ob die Psychologischen Wirkung von Feuerwaffen auf den Europäischen Schauplätzen eine Rolle spielte (im Gegensatz beim Konflikt mit Bronzezeitkulturen) ist zweifelhaft.


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

27.01.2014 um 22:20
Welche Vorteile bietet eigentlich ein zweihändiges Schwert gegenüber einem Schild+Schwert?

War ein zweihändiges Schwert dem Einzelkampf (also Mann gegen Mann) zugedacht?


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

28.01.2014 um 01:16
@Negev
Ein Bihänder ist sehr viel schwerer und man kann mit mehr wucht zuschlagen, eichte rüstungen bieten dagegen eher weniger schutz.
Zudem ist ein norales einhand 2 schwert in der regel kürzer, man hat also noch einen reichweitenvorteil.
Die größe ist bei beengten raum, z.B. in enger formation oder innerhalb eines gebäudes vom nachteil.
ich glaube mit der zeit hat sich zumindest bei den besser ausgerüsteten das Andert-halb-Schwert etabliert, mit dem man mit einer, aber auch mit 2 händen kämpfen konnte.


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Gefechtsformation in der Vergangenheit

28.01.2014 um 04:05
@Negev
@Nahtern

Ich empfehle da sich mal unabhaengig Tallhofer anzusehen, siehe auch Linkhand usw.

zur Frage der Bidenhänder: er war eine Waffe die im Zuge der Gewalthaufen und der Spiess und Landsknechtshaufen aufkaum, nicht etwa als ritterliche Gefechtswaffe.


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

28.01.2014 um 08:38
Belafonte schrieb:Ziel der engen Linien ist es die Feuerkraft zu maximieren, weitere hintere Reihen um die Schussfrequenz zu erhöhen was wiederrum auch zu einer höheren Feuerkraft führt.
Das ist etwas unpräzise ausgedrückt möchte ich meinen.
Die Feuerkraft bleibt immer gleich, solange die Anzahl der Kombattanten gleich bleibt. Das einzige, was sich ändert, ist die Feuerkraft, die von einem zentralen Punkt ausgeht.

Würde man alle Soldaten in einer Linie nebeneinander anordnen, dann wäre die Feuerkraft noch deutlich höher. Denn es könnten alle gleichzeitig schießen.
(Das wird auch heute noch ausgebildet, nennt sich Feuerüberfall)

Vorteil der engen Formation früherer Zeiten war wohl eher die Möglichkeit der besseren Führung, da man damals nicht über Funk verfügte... Und eine etwas andere Auffassung vom Gefechtsgeschehen an sich, dieser ganze Ehre und Feigheit Kram.
Belafonte schrieb:Wo willst du in einer offenen Feldschlacht in Deckung gehen?
Es reicht, wenn man sich hinlegt.
Auch heute wird das "In Deckung gehen" nicht mehr als Sofortmaßnahme ausgebildet. Erstmal wird der Gegner mit Kugeln eingedeckt, dann wird sich hingelegt, verschieben kann man sich dann immer noch.
spite schrieb:Ist ja auch dein Job als Soldat deine Befehle zu hinterfragen...

Dass einem normalen Berufssoldaten niedrigen Ranges nicht immer klar ist, welche Ziele er weshalb und wieso verfolgt und welche Strategie oder Taktik dahintersteckt erscheint mir irgendwie logisch.
Befass dich mal mit dem System der inneren Führung der Bundeswehr, bevor du so seltsames Zeug von dir gibst. Wenn der Soldat nicht weiß, warum er was macht, dann hat er nicht zugehört. Was bei einigen Spatenpaulis leider an der Tagesordnung ist, bei denen kommt nur *Name * Tätigkeit * Ausführungsort * an. Alles andere geht irgendwo im Orbit zwischen den Ohren verloren.
Glünggi schrieb:Man ist aber auch heute noch nicht wirklich ganz von Formationen abgekommen. Auch heute redet man noch von Verteidigungslinien und nutzt Flankenangriffe etc.
Nicht ganz richtig.
Ja, es gibt innerhalb einer Einheit, ganz gleich welcher Größe eine gewisse Positionierung. Diese ist aber nicht mehr statisch, sondern dynamisch, passt sich an Gegebenheiten des Geländes und vor allem der Feindlage an.
Fahrzeugkonvois z.B. Ich hab da verschiedene Modelle erlebt. Eine Zeitlang ist man in Gebieten in denen mit Anschlägen zur rechnen war, mit maximaler Geschwindigkeit durchgehämmert, ganz einfach nach dem Prinzip "Zu schnell um es zu treffen"
In anderen Fällen ist man dazu übergegangen bei einem Halt in solchem Gebiet so dicht wie möglich zusammenzufahren, um niemanden zwischen die Fahrzeuge zu lassen. Führt aber dazu, dass bei einem Treffer oder Anschlag keiner mehr aus der Kolonne ausscheren kann.

Ebenso bei Gefechtsformationen. Sicher spricht man von Flanken und Verteidigungen, das liegt auch in der Dynamik eines Gefechtes begründet. Ich habe eine Kampfrichtung, die ich einschlage. Der Gegner möchte mich da ausbremsen, stellt sich weit auf und stellt damit die Linie dar. Das lässt sich gar nicht anders bewerkstelligen. Und da hat es natürlich auch Flanken, die man bevorzugt angreift, da m,an da den ehesten Erfolg vermutet und im Falle es Durchbruches praktisch die gesamte Front aufrollen kann, oder den Gegner umfassen und einkesseln kann...


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

30.01.2014 um 19:45
@StUffz
Da ist viel Afghanistan drin. Das mit dem Konvoi etc. ist ja gegeben wenn man sich quasi in einem besetzten Gebiet befindet und es mit einem Gegner zu tun hat der aus dem Hinterhalt nach guerillataktik agiert.
Wenn sich 2 offizielle Armeen gegenüberstehen siehts dann wieder anders aus. Da würd ich jetzt eher Irak 03 als Beispiel heranziehn.. also die Invasion als solches, nicht das Danach... was dann wieder Taktik im besetzten Gebiet wäre. Auch wenn der Gegner natürlich nicht sonderlich anspruchsvoll war.
Es kommt halt immer auf den Konflikt drauf an. Man findet durchaus heute noch Parallelen zu früher.
Noch ne nette Dokuserie


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

30.01.2014 um 21:34
@iijil Ich hatte das ja recht klar unterteilt. Es ist immer abhängig von der Lage. Klar gibt es immer noch Formationen, das ist nur sinnvoll. Man wird immer ganz vorne Aufklärer haben, dahinter die Panzer und Infanterie und dahinter die Artillerie. Was sich aber geändert hat, ist die Geschwindigkeit. Bevor die Kampftruppen vor Ort ist, hat die Luftwaffe das gröbste schon gelevelt. Man muss diese Formationen nicht mehr so genau einhalten, sollte man nicht, weil das ganze eben wesentlich dynamischer ist..


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spite
ehemaliges Mitglied

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Gefechtsformation in der Vergangenheit

13.02.2014 um 22:14
@StUffz
StUffz schrieb:Befass dich mal mit dem System der inneren Führung der Bundeswehr, bevor du so seltsames Zeug von dir gibst. Wenn der Soldat nicht weiß, warum er was macht, dann hat er nicht zugehört. Was bei einigen Spatenpaulis leider an der Tagesordnung ist, bei denen kommt nur *Name * Tätigkeit * Ausführungsort * an. Alles andere geht irgendwo im Orbit zwischen den Ohren verloren.
Dir ist klar, dass es um einen Fußmarsch ging. Er hat sich beschwert dass er nicht wusste welchen taktischen Wert ein Fußmarsch hat. Nochmal, ein Fußmarsch.
StUffz schrieb:Es reicht, wenn man sich hinlegt.
Auch heute wird das "In Deckung gehen" nicht mehr als Sofortmaßnahme ausgebildet. Erstmal wird der Gegner mit Kugeln eingedeckt, dann wird sich hingelegt, verschieben kann man sich dann immer noch
Wie lustig, dass ich da gerade von Linieninfanterie im 17. oder 18. Jahrhundert sprach.


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Gefechtsformation in der Vergangenheit

14.02.2014 um 07:33
spite schrieb:Dir ist klar, dass es um einen Fußmarsch ging. Er hat sich beschwert dass er nicht wusste welchen taktischen Wert ein Fußmarsch hat. Nochmal, ein Fußmarsch.
Na, verdrehen wir nun unsere eigenen Aussagen?


Hier nochmal deine Aussage:
spite schrieb:Dass einem normalen Berufssoldaten niedrigen Ranges nicht immer klar ist, welche Ziele er weshalb und wieso verfolgt und welche Strategie oder Taktik dahintersteckt erscheint mir irgendwie logisch.
Wäre ja sonst relativ einfach die Armee zu infiltrieren oder einfach einen Kriegsgefangenen waterboarden bis er die ganze Scheiße ausspuckt.
Wir reden hier nicht von einem Fußmarsch, sondern vom Soldaten generell der laut deiner Aussage nicht wirklich weiß, was er tut bzw. warum er was tut.
Diese Aussage ist generell falsch.
Da kannst du dich auch nicht mit irgendwelchen Gefasel über nen Fußmarsch rausreden.

Die zitierte Stelle ist da ziemlich unmissverständlich.
spite schrieb:Wie lustig, dass ich da gerade von Linieninfanterie im 17. oder 18. Jahrhundert sprach.
Wie lustig, dass du gar nicht gemeint warst und allein deswegen wohl schon keinen Plan davon hast, wovon hier geredet wird.

Ich habe folgenden Beitrag zitiert:
Beitrag von Belafonte, Seite 1

Der bezog sich mit seiner Aussage auf folgenden Beitrag:
Beitrag von Negev, Seite 1
Das ist ein Beitrag von @Negev der dort die Vorteile der moderneren Form der Gefechtsführung eingeht.

Nein, es wird mitnichten über die Linieninfanterie des 17. oder 18. Jhdt. gesprochen, sondern über offene Formationen wie sie z.B. im ersten Weltkrieg aufkamen.

Nicht nur, dass du scheinbar nicht erfassen kannst, was andere User sagen wollen, nein, viel bezeichnender ist, dass du nicht mal die eigenen Beiträge verstehst.
Applaus!


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