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Gründe zum Handeln Gottes

169 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Schöpfung, Ursprung, Theismus

Gründe zum Handeln Gottes

12.01.2014 um 13:06
Hare Krishna

@Abd-Abeo
Abd-Abeo schrieb am 04.01.2014:1. Warum schuf Gott überhaupt etwas?
2. Passen Liebe, Allwissenheit und Allmacht zu den Taten Gottes? (z.B. Leid auf der Welt)
3. Warum schuf Gott einen fehlbaren Menschen?
4. Wozu testet Gott die Menschen, wenn er sowieso weiß, wer seinen Geboten nach handelt?
Zu 1:Warum schuf Gott überhaupt etwas?

Ich bin überzeugt das niemand genau weiss, was oder wer Gott der Ursprung alles ist. Das übersteigt die Datenkapazität des menschlichen Gehirns. Darum hat der Ursprung Gott - der Krishna ( Alles an ziehende) im Sanskrit genannt wird - sein wissen in das Universum zu seinem erstgeborenen sohn Lord Brahma ( Christus ist ein Inkarnation dieses erst geboren Sohnes) eingegeben. Diese nennt man Veda - Veda bedeutet wissen von Gott selbst.

Der Ursprung Gott ist, aus ihm springen laufend winzige Fragmente seines selbst - die immer Unikat individuell einmalig sind - es gibt nie zwei gleiche - Das winzige Fragment Gottes ist ewig (Sat ) von seinem Ursprung Gott wissend (Cit) - Glückselig (Ananda) und wenn sie auf dem immateriellen Planeten im Reiche Gottes zusammen mit Gott ihren Ursprung lebt hat sie auch dessen Form und aussehen - allerdings ist das winzige Fragment nie alles umfassend.

Dieses winzige Fragment wird Jiva (lebende) Atma (wesen) genannt: dieses winzige Fragment kennen die Menschen unter dem Namen und Begriff Seele. Diese Seele geht aus Gründen des Neides und der Eifersucht in ein Universum ein. Gott selbst kreiert diese Universen aus seiner eigenen Expansion Maha (Grosser) Vishnu (Alles Durchdringender). Diese Expansion liegt auf der Materiellen gigantischen Wolke innerhalb seines immateriellen Reiches in einer ruhenden liegenden Stellung - die Maha (grosse) Tattwa (Totalsumme aller Materie ) genannt wird. Aus seinen Poren gehen laufend neue Universen hervor - solange Maha Vishnu ausatmet - sie schweben dann solange auf dieser Wolke wie auf einem Meer - bis Maha Vishnu wieder einatmet - dann gehen alle Universen - so wie alle winzigen Fragmente (Seelen) die Gott nicht realisiert haben wieder in ihm ein. Beim nächsten ausatmen - werden alle Universen wieder etabliert und die winzigen Fragmente werden wieder da fortsetzen wo sie waren, bis auch sie eines Tages den Ursprung, ihren Ursprung realisiert haben.

Der Ursprung Gott - hat in seinem Reiche - das Außerhalb eines jeden Universums liegt unendlich viele Planeten - die alle mindestens die Größe eines Universum haben, unser Universum ist eines der kleinsten.

Auf jedem immateriellen Planeten (Loka) ist eine Expansion Gottes des Urprungs heimisch. Jede Seele die speziell aus dieser Ursprungs_Expansion gesprungen ist muss auch wieder zu ihr zurück
kehren, denn sie gehört nur zu dieser und ist dessen Eigentum.

Jetzt könnte man besser verstehen, weil es schon allein auf Erden so viele Aspekte - Namen Formen - Gottes des Ursprungs gibt die verehrt werden. Denn jeder Name einer Gottes Expansion - hat seine bestimmten winzigen Fragmente (Seelen) - im Universum, die alle ohne Ausnahme lernen müssen was ein Bruch - eine Scheidung - eine Trennung durch Neid _ Eifer sucht bis ins tiefste winzigste Detail bedeutet - das erfahren alle Seelen hier im Universum.
Denn Gott der Ursprung und sein winziges Fragment sind nie getrennt und werden das auch nie sein.

Doch Gottes winziges Fragment (die Seele) wollte wie Gott selbst sein und das geht nicht, denn es gibt nur einen Ursprung, alle anderen sind aus diesem entsprungen.

Es ist also im Ursprung selbst das etwas geschaffen wird - woher oder wie der Ursprung entstand darüber gibt es keine Informationen, nur das er existiert.

zu 2 : Passen Liebe, Allwissenheit und Allmacht zu den Taten Gottes? (z.B. Leid auf der Welt)

Die Taten Gottes sind im Gegensatz zu den Taten seiner Fragmente immer transzendental. Wenn Gott selbst auf Erden anwesend ist und er die Schurken, Banditen, Ausbeuter, Unterdrücker,Terroristen, der arbeitenden Menschen tötet, dann müssen die Seelen der von Gott getöteten Körper nicht sofort wieder in ein Universum inkarnieren, sondern gehen in seine Ausstrahlung (Brahmayoti oder Nirwana) ein - seinem unpersönlichen Aspekt. Das ist Barmherzigkeit Gottes. Den normal brauchen Buddhisten - die nicht an einen persönlichen Gott glauben viele Leben dafür.

Jede Seele hat ihren freien willen - die Rat_ Schläge von innen zu folgen oder nicht - denn Gott ist als Param Atma _Überseele in jedem Körpersystem und gibt Rat_ Schläge nach denen sein winziges Fragment handeln kann oder nicht. Das Fragment die Seele ist das winzige bewusste sein - das denkt wünscht und will. Gott - die Überseele tut alle was die Seele denkt, will und wünscht - sie ist ja sein, Gottes, Ursprüngliches hingebend dienend geliebtes winziges Fragment "Sein Eigentum".
Die Seele - das winzige Fragment kann nicht getötet oder vernichtet werden - das Schlimmste was ihr passieren kann ist, das sie ihren fein stofflichen und grob stofflichen Körper samt der Psyche und der falschen Ich Egos verliert, so das sie erst wieder bei Neu_Etablierung neu eingekleidet wird und so fortsetzt wo sie zuletzt war.


zu 3:Warum schuf Gott einen fehlbaren Menschen?

Wenn es einen Gott gibt, dann ist dieser Gott der alles umfassenden Ursprung - nicht wie der Mensch fassend oder umfassend, weiter reicht des Menschen Körpersystem nicht. Dieses Körpersystem ist auf die hier auf Erden vorherrschende 3. Dimension eingestellt, also programmiert. Der Mensch hat drei Mängel 1. Er macht Fehler - 2. Er betrügt sich und andere 3. Er unterliegt Täuschungen - und 4. Er hat unvollkommene Sinne. Das winzige bewusste sein - die Seele - das winzige Fragment Gottes - ist der Unikate einmalige individuelle Aspekt Gottes des Urprungs, also wie Gott selbst - aber eben nicht alles umfassend, von daher kann die Seele nicht Gott selbst sein, sondern ist wie Gott aber eben nicht alles umfassend im menschlichen Körpersystem und sie ist das eigentliche wesentliche, das wünscht, denkt und will. Die Überseele im menschlichen Körpersystem ist Gott - der Param Atma - Überseele genannt wird und dieser hat die alles umfassende steuernde Funktion aller Körperlichen Funktionen. Der Volksmund sagt daher - der Mensch denkt und Gott lenkt. Die Überseele Gott in uns kennt den genauen Zeitpunkt des Ausscheidens ( Tod) aus dem menschlichen Körper.

Der Menschenkörper ist nicht fehl_geschaffen - sondern wird der Seele nach ihren guten wie bösen taten - nach ihrem Benehmen - ihren Attitüden - Ihren geistigen und materiellen -Resultaten - so wie die noch nicht erfüllten wünsche - erstellt. Diese Erstellung findet über die Gene statt. Darum hat man auch verschiedene ausgeprägte Intelligenzen innerhalb einer einzigen Familie.

Ich komme zu der Annahme, das sogar der ganze Lebensablauf vorprogrammiert ist und - während man durch die Zeit schreitet werden die Reize die den Sinnen im außen erscheinen ein Impuls in den Genen freigeben, so das die Seele durch ihr vermenschlichtes ich ego das genießen kann, erfahren kann.

Es ist immer das bewusste sein seines winzigen Fragmentes der Seele - das Gott primär prioritiert, nicht der Körper, mit dem Körper bewegt und arbeitet das bewusste sein - die Seele.

Dabei ist es wichtig - wie und auf welcher weise sie das tut in allen Einzelheiten. Darum ist der Menschenkörper auch über den Tieren, Bäumen und Pflanzen gestellt.So das sie sich nicht wie diese benehmen sollen.

4: Wozu testet Gott die Menschen, wenn er sowieso weiß, wer seinen Geboten nach handelt?

Gott teste die Seelen in den Menschen, in wie weit sie das von ihm zur Verfügung gestellte menschliche - Körpersystem zur Entwicklung eines höheren bewusst seins gebrauchen oder missbrauchen.

Gott ist als über seele in jedem lebenden wesen dessen Körper- also ist er es der der Gedanken justiere ist - der der heilige Geist ist - dei Überseele - der Mensch denkt, Gott lenkt.

Als Gedanken Justierer kann Gott im inneren ein tausend mal sagen "lass das, da ist nicht gut für dich" - wenn das falsche ich von Alkohol, Drugs, oder anderem, abhäng geworden ist und das falsche ich nichts von Gott oder einer Überseele weiss und wissen will - dann wird nichts geändert, warum, die Seele ist schließlich Gottes winziges Fragment und damit sehr sehr intelligentes bewusstes sein, das viel höher entwickelt ist als da höhere ich bin und das
vermenschlichte falsch ich ego.

Wenn das falsche ich ego aber plötzlich sich zu Gott hinwendet - dann geschieht auch eine Veränderung, das bedeutet nicht das man un fanatischer gläubiger wird.

Das einhalten der Gebote ist nur solange wichtig bis sie in der letzten Konsequenz verstanden worden sind - danach werden sie automatisch befolgt- genau wie man laufen gelernt hat.Sie sind dann ein kompletter teil des ganzen Körpersystems geworden.

Man muss sich schon selbst bewusst sein um zu verstehen, das man das winzige bewusste kleine Fragment Gottes ist. Das wie Gott - die Eigenschaft der liebenden dienenden Hingabe als ewige Priorität besitzt. Nur das diese Priorität nicht alles umfassen ist sondern nur bewusst erfasst werden kann von der Seele und ihrem falschen ich ego.

Gott mischt sich nur ein wenn man sich ihm /ihr zu wendet - schließlich ist die Seele ja sein
winziges Fragment. Sie müsste von daher wissen wie man isch benimmt, wie man sich göttlich aufführt.
Wenn die Seel aber nicht interessiert ist, so muss sie auch die Konsequenzen allein tragen. Den jede Aktion ergibt eine Reaktion. Darum ist es unverständlich wen menschen sagen das wollte ich nicht, sie wussten in den meisten fällen bereits das das die und die Reaktion hat.Die Seele versteckt sich so zu sagen hinter ihrem vermenschlichten falschem Ich ego und das schon seit die menschen ihre Geschichte aufschreiben - auch ein Kind lernt erwachsen zu werden - jetzt wird es zeit das die seele dem falschen ich ego endgültig erklärt das die Zeit des Kind seins vor bei ist und das sich der mensch jetzt als kosmischer Mensch auf zu fassen hat.Mit voller
Verantwortung seiner Tätigkeiten von jetzt an wird nichts mehr entschuldigt - das ist das neue Zeitalter in das der Mensch eingetreten ist.

Nur erklärt man es von offizieller Seite dem Menschen nicht - warum auch, läuft es doch immer noch so gut wie immer, also weiter den Kopf in den Sand und die Schuld auf Gott schieben - sie ( die Geldfürsten und Dynastien) die die Menschheit mit ihrem Geldsystem unterdrücken - Gewalt bezahlen, Brutalität lehren - ihnen ist es doch egal ob um sie herum Menschen durch Hunger Kriege, Epidemien oder sonst was sterben, sie sind nur daran interessiert die Allmacht auf diesem Planeten zu erreichen, um endlich wie Gott selbst zu sein. Mit anderen Worten- sie können dann machen und tun was sie wollen, brauchen auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen oder zu fragen.Das wird die N_W_O Neue_Welt_ Ordnung. Ein globaler Polizeistaat -schlimmer als Gestapo - CIA - KGB - Stasi u.s.w. zusammen.

Die dunklen Elemente müssen getoppt werden dadurch das der Allgemeine Mensch nicht mehr ihre Produkte vorbehaltslos kauft - keine Kredite mehr auf nimmt - sich nicht mehr schuldig fühlt wenn er seine Kredite nicht bezahlen kann u.s.w.


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Gründe zum Handeln Gottes

12.01.2014 um 23:32
@Jesussah
Jesussah schrieb:Vertraust du einem Link mehr als dir Selbst? :)
Du hast meine Frage nicht beantwortet. Hast du den Link von Idu gelesen? Ja oder Nein?
Jedenfalls ist mir die Antwort aus dem Link schlüssiger als Deine und wenn ich anderen vertraue, dann eher dem Wort aus dem Link von Idu, als deinem Wort!
Jesussah schrieb:Wo kein wirklicher Anfang ist, kann wohl auch kein wirklicher Schöpfergott sein. :)
Und wieso nicht? Doch gerade dann!
Jesussah schrieb:Wann erzeugt der Mensch einen anderen Menschen? Nach der oder vor der Geburt? Wann entscheidet der Mensch einen anderen Menschen zu zeugen? Nach der oder vor der Geburt?

Die Erzeugung kommt also immer nach der Geburt, weil man erst nur dann zeuge dessen sein kann, was man hervorgebracht hat. Siehe im Duden nach, was Erzeugen bedeutet.
Das ist doch totaler Quatsch! Es geht nicht um die Erzeugung eines Menschen, sondern um seine Erschaffung. Es geht auch nicht um die Geburt hierbei. Und wenn du schon behauptest, die Erzeugung kommt also immer nach der Geburt, dann ist das absoluter Quatsch. Ohne Erzeugung gibt es auch keine Geburt. Wenn eine Geburt bereits erfolgt ist, bedarf es keiner Erzeugung mehr, denn was man haben will ist ja schon da. Und ein Zeuge ist nicht dasselbe wie ein Erzeuger.
Jesussah schrieb:Dein trotz ist verständlich, denn ansonsten würde (d)eine Welt zusammenbrechen, in der die Eltern nur bis zu einem gewissen Maß Verantwortlich sind, statt wie in der Wirklichkeit die ganze Verantwortung zu tragen. :)
Du redest dir hier wieder einen Quatsch zusammen! Ich habe keinen Trotz, ich kann nur leider solchen Unfug nicht einfach so stehen lassen, den du hier so von dir gibst. Meine Welt bricht alle Nase lang zusammen, daran habe ich mich inzwischen schon gewöhnt. Es ist also Blödsinn, meine Welt würde zusammen brechen, wenn ich nicht trotze.

Zum Thema Verantwortung hatten wir schon mal einen längeren Austausch. Die ganze Verantwortung kann niemand ausser Gott tragen, kein Mensch ist dazu in der Lage. Auch die Eltern nicht für ihre Kinder, sondern nur bis zu einem gewissen Grade.
Jesussah schrieb:Warum sollte der Schöpfergott für mich eine Rolle spielen? Was für eine Rolle hätte ich, wenn ich an einen Glauben würde, in diesem Rollenspiel, durch meine, denn anzubieten? Eine Verantwortungslose? :)
Eine solche Frage kannst du dir nur selber beantworten. Dafür fühle ich mich in keinster Weise zuständig. Wenn für dich der Schöpfergott keine Rolle spielt, auch schön. Ist mir doch egal, ob er für dich eine Rolle spielt oder nicht.
Jesussah schrieb:Wer hat dich unwissend auf die Welt gebracht, so das du nun verwirrt und voller glauben den Sinn des Lebens erfassen willst? Das, was du tust, tun Milliarden andere auch und du siehst wie die Welt damit aussieht. Hätten deine Eltern die volle Verantwortung dessen, was sie sind, verstanden und diese gelebt, hättest du dann suchen müssen und erfragen müssen, wer oder was du bist? Warum du bist?
Meine Mutter hat mich auf die Welt gebracht. Wie jede andere Mutter das auch tut mit ihren Kindern. Dass man als Neugeborenes unwissend ist, liegt in der Natur der Sache. Was sollte man denn als Neugeborenes schon wissen? Man ist ja gerade mal erst neun Monate im Werden gewesen. Ich kenne kein einziges Baby, was schon alles wüsste, kaum das es auf der Welt angekommen ist.

Verwirrt bin ich nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass du etwas verwirrt bist mit deinen sonderbaren Ansichten. Jeder Mensch fragt sich irgendwann einmal, warum er hier ist, was das Leben für einen Sinn hat usw... Daran sind weder meine Eltern schuld, noch andere Eltern anderer Kinder. Selbstverständlich hätte ich so oder so nach Antworten suchen müssen, weil wir Menschen nun einmal nicht alles wissen. Das hat weder etwas mit Verantwortung zutun, noch irgend etwas mit meinen Eltern. Und lass gefälligst meine Eltern aus dem Spiel, das habe ich dir schon einmal gesagt! Gehe von mir aus von deinen eigenen Eltern aus, über die kannst du so viel schreiben wie du willst, das ist deine Sache. Aber meine Eltern gehen dich überhaupt nichts an!
Jesussah schrieb:Deine Frage, woher du wissen kannst ist einfach zu beantworten. Entweder weißt du durch andere oder durch dich selbst. Welches Wissen entspricht der Selbstverständlichkeit? :)
Aha, also auch durch andere! So und wie erfährt man dann wohl vom Wissen anderer? Indem man fragt! Das ist das natürlichste der Welt. Ich weiß gar nicht warum du um so etwas so einen Buhai machst?
Jesussah schrieb:Und trotz dessen fühlst du dich so alleine, mitten unter diesen, das du dich nach einem Schöpfer sehnst, der dich erschaffen haben soll. Es ist zwar klar das du das hier niemals zugeben würdest, doch ich weiß sehr gut, wie alleine du dich manchmal fühlst.
Jawohl, trotz dessen fühle ich mich manchmal alleine, auch mitten unter meinen ach so lieben Mitmenschen und auch trotz meines Glaubens an einen Schöpfer, nach dem ich mich sehne! Und was bitteschön ist daran so schlimm? Ich denke, auch das ist ganz normal. Jeder Mensch fühlt sich, ob Gläubig oder nicht, schon mal alleine, auch mitten unter den Menschen oder da vielleicht sogar erst recht.

Und wieso sollte ich so etwas hier niemals zugeben? Ich tue dies doch hiermit! Ich glaube kaum, dass du davon weißt. Woher willst du das eigentlich wissen können? Ja du behauptest zwar, du kenntest mich voll und ganz. Aber ein anderes Mal erwähntest du mal, ich sei noch sehr jung... Ich werde dir mein Alter nicht verraten, aber mit sehr jung hast du dich leider total geirrt. Wenn du mich wirklich voll und ganz kennen würdest, dann würdest du dies auch wissen. Also ich glaube dir das nicht. Sich schon mal alleine zu fühlen kennt wohl jeder Mensch. So etwas zu behaupten ist wahrlich keine Kunst. Damit trifft man fast immer ins Schwarze. Und im übrigen geht es hier nicht darum ob ich mich zuweilen auch schon mal alleine fühle, das ist hier nicht das Thema! Ich weiß nicht, warum du immer so persönlich wirst? Kannst du nicht einfach mal sachlich über ein Thema schreiben?
Jesussah schrieb:Wo kein ganzer Verstand ist, da muss wohl nur ein Teil dessen sein. Dabei betrachtest du nur den Augenblick und vergisst dabei die Auswirkungen dessen, im Gesamten. So wohl für dich, als auch für deine nahestehenden und damit auch für alle.
Jeder Mensch betrachtet nur den Augenblick. Niemand kann dabei alle Auswirkungen auf die gesamte Welt voraussehen. Man kann spekulieren, wie beim Schachspiel: Wenn ich mit dieser Figur, diesen Zug mache, wie wird der Gegner dann darauf re-agieren? Welche Züge mit welchen Figuren werden das Spiel weiter beeinflussen und welche Züge kann ich dann mit welchen Figuren machen usw... Aber das geht nur bis zu einem gewissen Grad. Und ausserdem kann man auch schon mal etwas dabei übersehen, womit man nicht gerechnet hat. Alles in allen seinen Auswirkungen auf die gesamte Welt vorauszusehen, das kann nur ein Gott. Einem Menschen ist so eine Voraussicht aller Dinge mit allen Auswirkungen auf die gesamte Welt völlig unmöglich. Deine Vorstellungen vom Menschen sind für mich ziemlich utopisch. Das, wovon du sprichst, sind Übermenschen und die gibt es nicht.


So ganz ist das eben für einen Menschen wohl kaum möglich, alles in seiner Ganzheit zu verstehen. Wenn doch, dann sag doch mal wie man das macht!
Jesussah schrieb:Das wurde schon mehrmals aufgezeigt. Raus aus dem Teil, in dem du dich befindest. Die Ganzheit braucht man nicht suchen, die ist man quasi mit.
Schon wieder so ein Blödsinn! Es gibt kein Raus aus dem Teil, in dem man sich befindet. Man befindet sich immer in sich selbst. Aus diesem gibt es kein Raus! Und wenn man die Ganzheit nicht in Gänze ist, sondern nur mit zur Ganzheit dazu gehört, als ein Teil davon, dann kann man die Ganzheit auch nicht erfassen, sondern eben auch nur einen Teil davon.
Jesussah schrieb:Wenn das Kind nicht wissen würde, intuitiv, das es Sauerstoff gibt, dann würde es wohl lernen müssen, wie das Atmen geht. Musstest du lernen, wie man atmet?
Ich kann mich an meine ersten Atemzüge nicht erinnern. Da musst du schon meine Hebamme fragen. Woher soll ich das also wissen? Und ich bleibe dabei: Ein Neugeborenes weiß nichts von Sauerstoff in der Luft. Es atmet einfach, instinktiv. Es würde mit Sicherheit genauso zu atmen beginnen, wenn es in der Luft gar keinen Sauerstoff gäbe bzw. wenn man diesen herausfiltern würde oder es im Vakuum geboren würde.


Es gab doch wohl sicherlich auch schon vor der Entdeckung der radioaktiven Strahlen diese, oder wie sonst hätte etwas entdeckt werden können, von dem man vorher noch nichts wusste?
Jesussah schrieb:Machen radioaktive Strahlen denn deine Wirklichkeit aus? Warum muss du wissen, was radioaktive Strahlen sind? Sind diese Strahlen essentiell für dein Leben um dieses wirklich zu verstehen?
Du weichst schon wieder meiner Frage aus! Es geht nicht darum, ob radioaktive Strahlen meine Wirklichkeit ausmachen und warum ich etwas darüber wissen muss oder will. Sondern es geht um das Prinzip des „Entdeckens“ – Und Entdecken kann man nur etwas, was man vorher noch nicht kannte und wovon man vorher noch nichts wusste!


Auch meine sechs Sinne in Verbindung mit meinem ganzen Verstand und meinem ganzen Herzen liefern mir doch auch wieder nur einen Teil der Wirklichkeit?
Jesussah schrieb:Woher willst du das wissen, wenn du nur aus einem Sinn, in diesem Fall,dem Glauben, lebst?
Und woher willst Du wissen, ob ich nur aus einem Sinn heraus lebe, und dies der Glaube ist? Das ist lediglich deine Behauptung. Ich könnte auch sagen, eine Unterstellung. Wenn ich etwas mache, dann bin ich in der Regel immer mit allen meinen Sinnen, mit ganzem Herzen und ganzem Verstand dabei. Ausser es ist eine mir aufgezwungene Sache, die ich dann nur Halbherzig mache, weil ich es muss. Und wenn ich schlafe, dann schlafe ich und wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich arbeite, dann arbeite ich... Ich schlafe nicht aus meinem Glauben heraus und ich esse auch nicht aus meinem Glauben heraus und ich arbeite auch nicht aus meinem Glauben heraus. Also was soll der Blödsinn? Dir scheint mein Glaube offensichtlich nicht sonderlich zuzusagen? Was geht dich das eigentlich an? Lass mich doch glauben, an was ich glauben will!
Jesussah schrieb:Wenn der Gedanke eines Schöpfergottes wirklich wäre, könnte ich sie wohl kaum verneinen. Könnte ich dich verneinen, wenn du sagen würdest, das du ein Mensch bist oder das du genau so wie cih Sauerstoff brauchst, oder Gedanken? Wäre der Gedanke eines Schöpfergottes klar, wären sich alle Menschen in dem was sie sind und aus was sie sind, klar. Sie sind aber alles andere als klar in dem, was sie sind und aus was sie sind. Der eine hält sich für ein Geschöpf Gottes während der andere sich für eine Laune der Natur hält.
Das ist schon wieder Quatsch! Man kann jeden Gedanken verneinen! Ist ein verneinter Gedanke weniger wirklich als ein bejahter?

Wenn ich sage: Der Himmel ist blau und du würdest dies verneinen, sagt das überhaupt rein gar nichts darüber aus, dass es einen blauen Himmel nicht geben kann...
Du könntest also durchaus auch verneinen, dass ich ein Mensch bin. Es würde nichts daran ändern, dass es mich trotzdem als Menschen gibt.

Dass den Menschen meistens nicht so recht klar ist, wer sie eigentlich sind, was sie sind, warum sie sind und woher sie kommen, kann viele Gründe haben. Aber dass daraus der Schluss gezogen wird, weil sie nichts von einem Schöpfergott wissen, kann es einen solchen auch nicht geben, ist wieder Blödsinn!
Jesussah schrieb:Klarheit besteht dort, wo klare Gedanken sind. Das man ein Mensch ist, ist allen klar und trotz dessen verhalten sich viele nicht so wie ein Mensch. Ist bei dem Gedanken eines Schöpfergottes alles klar oder herrscht in dem gespaltene Lager?
Manchen Menschen ist scheinbar nicht einmal klar, dass sie Menschen sind. Habe hier im Forum mehrmals den Ausdruck Trockennasenaffe gelesen. Manche halten sich offensichtlich für einen solchen. Was kann ich, was können die anderen Menschen dafür, dass in dem Punkte, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht, Unklarheit herrscht? Und ist das ein Beweis dafür, dass es wegen einer Unklarheit einen Schöpfergott nicht geben kann? Auch das halte ich für Blödsinn!
Du willst den Anfang erfragen und übersiehst dabei, das du derjenige bist, der alles ins Rollen gebracht hat, mit all den Rollen die du übernommen hast und noch übernehmen wirst. Die Antwort deiner Frage zielt auf dich, domitian. Du bist derjenige der seine Zeit lieber in eienm Teil verbringt, statt ganz zu sein. Immer und immer wieder aufs neue :)
Soso, ich bin also der Übeltäter, der alles ins Rollen gebracht hat... Es liegt in der Natur der Sache, dass man alleine dadurch, dass man da ist, auch einiges bewegt und ins rollen bringt. Weil die Welt nicht ganz dieselbe bleiben kann, wenn etwas neues dazu kommt. Sei es ein Mensch wie ich, oder eine Pflanze, ein Meteorit, ein Gegenstand oder was auch immer... Finde dich damit ab, denn bei dir ist es auch nicht anders! Jeder der da ist, bringt automatisch dadurch dass er da ist, etwas ins rollen und verändert die Welt. Ich kann und ich will mich nicht so verhalten, als gäbe es mich gar nicht. Auch wenn das manchen lieber wäre!

Und wenn es so wäre, was geht´s dich an? Lass mich doch einfach sein wie ich bin!
Jesussah schrieb:Du weißt also, das es etwas gibt, wie Dinge, die du nicht weißt? Denke noch mal darüber nach, wenn du möchtest, denn es widerspricht sich. :)
Haha, ja das ist natürlich raffiniert von Dir formuliert! Im Voraus kann man natürlich nichts über die Existenz von Dingen wissen, über die man nichts weiß! Was aber nicht heißt, dass es keine Dinge gibt, über die man nichts weiß!

Sonst wären Entdeckungen gar nicht möglich! Was willst du denn entdecken, wenn es nur das geben kann, von dem du auch weißt? Gab es etwa, bevor man die Bakterien entdeckt hatte keine Bakterien? Es gab sie nur in den Köpfen der Menschen noch nicht, weil sie sie nicht kannten! Das heißt aber nicht, dass es keine Bakterien gab!

Nach der Entdeckung der Bakterien wusste man aber etwas von der Existenz dieser, die man vorher nicht wusste! Im Nachhinein betrachtet kann man das also sehr wohl sagen!
Jesussah schrieb:Wir sind auch nicht Gott. Wir sind Menschen, so wie du es geschrieben hast. Doch begrenzt sind wir wohl in Wirklichkeit, wohl kaum. Wir begrenzen uns eher, in dem wir überwiegend nur in einem Teil, unserer Gesamtheit leben. Du bist doch für dich das beste Vorzeigebeispiel, denn du lebst dein leben nur überwiegend durch den Glauben. In diesem Sinne spricht dein gesagtes für dich, denn du bist es der sich selbst begrenzt.
Soso, wir sind in Wirklichkeit also wohl kaum, oder kaum begrenzt oder gar nicht? Ja was denn nun? Können wir fliegen? Nein. Bzw. nur mit Hilfsmitteln. Können wir unter Wasser atmen? Nein. Bzw. auch nur mit Hilfsmitteln. Sind wir hier als Menschen unsterblich? Nein. Können wir unsere nächste Galaxie mal eben besuchen gehen? Nein. Und wenn dann nur mittels Raumschiffen, aber bis die da mal angekommen sind, sind die Raumfahrer schon gestorben... Können wir die Zeit anhalten, zurück drehen, beschleunigen? Nein. Können wir ohne Nahrung leben? Nein. Können wir unseren Alterungsprozess aufhalten? Nein. Usw. Usw... Es gibt so einiges, was wir nicht können, wo wir irgendwann an unsere Grenzen stoßen! Und wenn das so ist, dann müssen wir uns eingestehen, dass wir auch begrenzt sind! Also du erzählst hier, wir seien kaum begrenzt oder gar nicht begrenzt... Ich finde, das ist wieder mal Unsinn. Kein Mensch kann alles, also haben wir naturgegebene Grenzen und damit sind wir begrenzt!
Jesussah schrieb:Das ist schon ein komischer Gott, wenn er wie ein Mensch Entscheidungen treffen muss, denn du sagtest doch gerade, paar Sätze über diesem, das der Mensch kein Gott sein kann. Das wir keine Götter sind. Entscheide dich mal, sind wir nun Götter oder nicht?
Na dann ist es eben ein komischer Gott. Ich hab damit kein Problem, dass für Dich Gott ein komischer Gott ist. Ich sagte doch schon, WIR sind Menschen und keine Götter! Kannst du nun lesen oder nicht?



Wenn Gott mich nicht erschaffen hat, wer denn dann?
Jesussah schrieb:Dein Vater und deine Mutter, denn die haben die Entscheidung dazu gefällt um dich (er)zeugen zu können.
Ich sagte es schon: Erschaffen kann der Mensch keinen Menschen, nur erzeugen. Mein Vater hat mich gezeugt und meine Mutter ausgetragen und geboren. Erschaffen kann kein Mensch einen Menschen.

Aber gut, nehmen wir an, es waren meine Eltern. Wer hat die denn dann erschaffen?... Wie weit willst du zurück gehen? Gehen wir bis zum ersten Menschen, dem Adam, bleibt auch hier die Frage: Wer hat den ersten Menschen erschaffen? Gehen wir den Weg der Evolution, bleibt die Frage: Woher kam das Leben auf die Erde – und letztlich: Wie entstand das Universum? Willst du mir einbläuen, es sei alles so durch Zufall von selbst aus dem Nichts heraus entstanden? Mit so einem Glauben bleib mir mal schön Zuhause, das kannst Du ja gerne glauben, ich nicht!
Wer hat sich wirklich entschieden, das du geboren wirst? Gott oder deine Eltern?
Die richtige Antwort darauf heißt: Ích! Ich selber habe entschieden, dass ich geboren werden will!
Aber mein Gott hat alles dieses schon gewusst und gewollt und mich erschaffen. Mein Vater hat mich nur gezeugt.
Jesussah schrieb:Könnte er dich ohne die Entscheidung ein Kind zu wollen, erzeugen?
Aber natürlich! Was meinst du, wie viele Kinder ungewollt gezeugt werden? Ich schätze sogar die meisten! Aber du verwechselst immer noch erschaffen mit erzeugen. Das ist nicht dasselbe!



Und bin ich nicht erschaffen, muss es mich also schon immer gegeben haben. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte.
Jesussah schrieb:Na wenn immer schon gegeben kein Anhaltspunkt ist, was dann? Warum sollte es dich schon immer gegeben haben? :)
Weil es keine dritte Möglichkeit geben kann. Entweder man wurde irgendwann erschaffen oder man war schon immer da. Sollte es doch noch eine dritte Variante geben, nenne sie mir mal bitte.



Habe ich das wirklich selbst so entschieden? Oder war es nicht eher eine Entwicklung, die es einfach so bewirkte? Hatte ich Einflussmöglichkeiten dem überhaupt entgegen zu wirken? War ich es selbst, oder waren das nicht eher meine Eltern, oder meine Lehrer? War ich es selbst, der so ein System in dem ich groß geworden bin, erschaffen habe, oder bin ich einfach nur da hinein gewachsen, weil es kein anderes System gab?
Ja das hast du, lese hier:

Ich habe mich für Gott entschieden

Sich für ein verblidlichten Gott zu entscheiden birgt auch die Entwicklung die du durchmachen musst, mit all dem Leiden das darin enthalten ist und daraus wieder entsteht.
Ich habe geschrieben, ich habe mich in Bezug auf meine Erschaffung für Gott entschieden, weil ich nicht an einen Zufall glaube! Und ich habe auch nicht geschrieben, dass ich mich für einen verbildlichten Gott entschieden habe! Lege mir bitte nicht Deine Worte in meinen Mund, die ich so nicht gesagt habe!

Du willst mich wohl von meinem Glauben an Gott abbringen? Sind das deine Beweggründe hier? Dann bist du wie die alte Schlange, die den Adam auch schon verführte, in die verbotene Frucht zu beißen! Nein, ich bleibe bei meinem Gott! Der ist mir immer noch lieber als deine verwirrten Gedanken!

Ich habe mich für Gott entschieden

Und dabei bleibe ich auch!
Und da Gott Alles beinhaltet was ist, kann es sich hierbei niemals um eine Teilentscheidung handeln, sondern um eine Entscheidung für das GANZE! Denn nichts und niemand ist mehr als Gott. In Gott ist das Ganze bereits alles enthalten! Eine bessere Entscheidung gibt es gar nicht!
Kann ich mich für Vater oder Mutter entscheiden? Da habe ich wohl genau so wenig eine Wahl wie in dem, was ich bin. Wie soll man sich aus diesem sich für ein Gott entscheiden und was resultiert daraus, wenn nicht der domitian, der sich in gewissen Momenten, trotz seines Glaubens in dem er sich geborgen sieht, alleine fühlt.
Man kann sich zwar bevor man überhaupt als Mensch zu existieren beginnt wohl kaum für oder gegen seinen Vater oder seine Mutter entscheiden, aber man kann sich sehr wohl als Mensch irgendwann für oder gegen Gott entscheiden!

Ich bin im übrigen mit dem Resultat aus dieser Entscheidung ganz zufrieden! Auch wenn sich domitian trotz seiner ach so vielen lieben Mitmenschen und trotz seines Glaubens in gewissen Momenten schon mal alleine fühlt, wie im übrigen die meisten anderen Menschen auch schonmal. Damit kann ich leben. Würde ich mich etwa in manchen Momenten ohne meinen Glauben an einen Gott niemals mehr alleine fühlen? Das ist doch Unsinn! Auch Nichtgläubige fühlen sich schon mal alleine! Das hat also überhaupt rein gar nichts damit zutun! Warum erwähnst du es dann überhaupt?



Was dein Beispiel mit dem Puzzel angeht und seinen Teilen, da gebe ich dir Recht. Das gefällt mir sogar. Nur, wer hat denn so einen Gesamtüberblick auf das ganze Bild
Jesussah schrieb:Du, wenn du es denn willst.
Entschuldige, das ist schon wieder Unsinn!
Das ganze Bild wäre ALLES was es gibt auf einmal zu überblicken in allen seinen Zusammenhängen, aus allen Zeiten heraus. So etwas ist einem Menschen gar nicht möglich! Das kann nur ein Gott!

Wir als Menschen haben einen Fokus unserer Aufmerksamkeit, der ohnehin nach Neigungen und Interessen ausgerichtet immer nur einen Teil von Allem wahr nimmt und den Rest automatisch ausblendet
Jesussah schrieb:Warum? Um zu überleben? Vor was?
Warum ist hier nicht die Frage. Es ist einfach nur eine Feststellung. Oder willst du mir etwa widersprechen und behaupten, so einen Fokus unserer Aufmerksamkeit haben wir nicht? Ich kenne dich ja nicht, ich weiß ja nicht mit wem ich es hier überhaupt zutun habe in diesem Forum als Diskussionspartner. Vielleicht bist Du ja der einzige Mensch auf Erden, der gar keinen Aufmerksamkeitsfokus besitzt und in jedem Moment immer alles auf einmal und als Ganzes im Blick hat? Ich kann das jedenfalls nicht! Und ich will es auch gar nicht können!
Jesussah schrieb:Du denkst, wenn man seine ganzen Sinne, seinen ganzen Verstand benutzt, dann kann man dinge sehen und tun, die wir heute unglaublich finden würden? Da liegst du aber, mit deinen Vorstellungen, ziemlich daneben.
Gut, dann liege ich eben daneben. Welchen Vorteil hätte es denn dann überhaupt? Wenn alles so bliebe wie es ist, kann man es ja auch bleiben lassen.



Natürlich kenne ich einige meiner Gedanken, zumindest dann, wenn sie mir bewusst werden. Aber wenn sie mir nicht wichtig erscheinen, vergesse ich sie auch wieder..
Jesussah schrieb:Na, wenn du denn Gedanken als solches kennst, was soll da noch sein, was du nicht kennst? :)
Was sollen eigentlich solche blöden Sätze bezwecken? Wenn ich gesagt hätte: Nein, ich kenne meine Gedanken nicht, würdest du vielleicht sagen: Was, du kennst noch nicht einmal deine Gedanken? Du weißt also nicht, was du denkst? Ja Alzheimer lässt grüßen oder so...

Und wenn ich sage: Selbstverständlich kenne ich meine Gedanken. Dann kommt so was wie: Was soll da noch sein, was ich nicht kenne? – Was hat das eine mit dem anderen zutun? Gar nichts! Du stellst hier ganz merkwürdige Zusammenhänge her, die ich nicht nachvollziehen kann! Und deswegen hat das Diskutieren hier mit dir auch überhaupt keinen Sinn!



Also schön, was muss ich denn nun konkret machen, um nicht nur aus einem Teil meiner selbst heraus zu leben, wie geht das bitte?
Jesussah schrieb:Lass den Teil los, an den du dich gekettet hast. In diesem Fall, den Glauben und betrachte die Wirklichkeit mit allen Gefühlen und Gedanken. Willst du das denn?
Meinen Glauben lassen? – Nein, du Schlange, weiche von mir!
Ich kann auch mit und durch meinen Glauben die Wirklichkeit mit allen Gefühlen und Gedanken betrachten! Du bist ein Verführer, der mich hier von meinem Glauben abbringen will! Nein, in deinen Apfel deiner Versprechungen beiße ich nicht hinein!


Und nein, ich weiß natürlich nicht, ob mich ein Gott erschaffen hat, aber ich glaube es! Würde ich nie etwas von einem Gott gehört haben und stattdessen, es sei alles durch Zufall von selbst entstanden, würde ich auch das glauben...
Jesussah schrieb:Also bist du jemand, der nicht selbst denkt und damit auch keine Selbstverständlichkeit kennt. Warum in Gottes Namen, hat man dir dann den ganzen Verstand mitgegeben?
Das ich nicht selbst denke, hast Du geschrieben, nicht ich. Das obige war ein Beispiel. Ich habe ja inzwischen beide Seiten gehört. Sowohl, dass es einen Gott gibt, der alles erschaffen hat, als auch, dass alles durch Zufall entstanden sei... Und wie ich schon geschrieben habe, und mit Pilatus sage:

Was ich geschrieben habe, bleibt geschrieben – so sage ich es noch einmal:

Ich habe mich für Gott entschieden!
Jesussah schrieb:Weiß du was mit solchen, die ihr leben lang, nach solch einem Schema leben, nach dem Tode passiert?

Die Antwort darauf lasse ich aus bestimmten Gründen aus. Ich würde dir auf jeden Fall dazu raten, deinen eigenen Verstand zu benutzen und alles was du aufnimmst zu prüfen.

Sagst du zu allem, ja......Amen........ ? :)
Jetzt wirst du langsam unverschämt!
Erst behauptest du, ich könne nicht selber denken, dann fängst du auch noch an zu drohen mit etwas, was mit solchen wie mir, nach dem Tode passiert! Und lässt die Antwort dann gezielt aus, damit ich selber diese Lücke mit meinen eigenen Gedanken von möglichen Schreckenszenarien ausfülle, die mir dazu einfallen könnten, wie Höllenfeuer oder ewige Verdammnis aufgrund meines Glaubens! Oder vielleicht auch ein ewiges Nichtsein. Das ist eine ganz perfide psychologische Manipulation, die du hier betreibst! Und ich halte dich nicht für so unintelligent, dass dir das etwa nicht bewusst wäre! Das ist doch glatte Absicht hier mit meinen unbewussten Ängsten zu spielen. Was soll das eigentlich? Lass das mal schön meinen Gott entscheiden, an den Du ja sowieso nicht glaubst, was mit mir nach dem Tode passiert! Das geht dich gar nichts an!

Und Danke für deinen Rat, meinen Verstand zu benutzen, den man bei den Diskussionen mit Dir auch dringend benötigt! Und Nein, ich sage noch lange nicht zu allem ja und amen. Und insbesondere nicht zu deinem überwiegend unsinnigen Geschreibsel hier! Denn dieses gilt es in besonderem Maße zu prüfen! Und das meiste was ich davon geprüft habe, habe ich als Blödsinn erkannt! Deswegen habe ich auch keine sonderliche Lust mehr, auf solchen Blödsinn hier mit dir!




Ein Kind weiß, dass es Eltern hat, eben weil es Eltern hat. Und es sieht seine Eltern, nimmt sie wahr, lebt mit ihnen. Wenn das nicht so wäre, wüsste das Kind auch nicht, dass es Eltern hat.
Jesussah schrieb:Du willst mir also sagen, das ein Kind, welches im Heim lebt, nicht weiß, das es von einem Elternpaar abstammt? Das meinst du doch nicht ernst, oder? :)
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass ein Kind deshalb weiß, das es Eltern hat, weil es Eltern hat. Wenn das nicht so wäre, könnte das Kind dies also auch nicht wissen. Liest du eigentlich auch, was ich geschrieben habe?

Den Rückschluss, zu sagen: Weil jedes Kind ja weiß, dass es Eltern hat, müssten wir, wenn wir von Gott erschaffen worden sind, dies ja auch wissen - kann man so nicht bilden!
Jesussah schrieb:Natürlich, denn jedes Kind weiß, woher Kinder kommen. Es gibt kein Kind, das nicht weiß, was Sexualität bedeutet, denn es erfährt es hautnah, irgendwann.
Der Rückschluss ist trotzdem nicht gültig! Und hat mit Sexualität und Kinder kriegen gar nichts zutun!

Im übrigen weiß noch lange nicht jedes Kind, woher die Kinder kommen. Ich wusste das damals jedenfalls noch nicht. Meine Oma hat mir erzählt, die Kinder würde der Klapperstorch bringen! Also erzähl hier nicht so einen Quatsch, jedes Kind wüsste woher die Kinder kommen...
Jesussah schrieb:Wir haben hier jetzt mindestens Tausend Wörter hinter uns und in jedem dieser ist dir Gott begegnet. Das du das nicht erkennen kannst, liegt gerade an deinem Verhalten, deiner Entscheidung, lieber aus einem Teil zu leben, statt aus deiner Ganzheit.
Das ist nur deine Ansicht deswegen, weil du glaubst, dass Gott das Wort ist! Und dieses auch noch wortwörtlich nimmst! Meinst du allen Ernstes, Gott bestehe aus diesen toten Buchstaben hier? Ist das dein wahrer Glaube? Gott bestehe aus toten Buchstaben? Ich fasse es nicht!
Jesussah schrieb:Hätte sich Gott nicht dazu Entschieden, das du erschaffen bist, wie könntest du dann leben? Du lebst also nicht wirklich, aus dem Leben, sondern aus der Entscheidung, eines (verbildlichten) Gottes und somit auch ziemlich unbewusst und damit auch in einer Traumwelt
Eben. Hätte Gott sich nicht entschieden, mich zu erschaffen, wie könnte ich dann jetzt hier sein und leben? Du sagst es ja selbst! Wieso leugnest du denn ansonsten, dass es einen Schöpfergott gibt?

Ob ich wirklich lebe lass mal meine Sorge sein, ja!

Ich lebe weil ich lebe!

Und wessen Entscheidung kann das wohl gewesen sein, dass ich lebe? Etwa meine eigene? Ich habe also bevor ich begann zu existieren, entschieden, dass ich existiere, ja? Ich habe wirklich manchmal den Eindruck, du schreibst hier nur, weil du Spass dran hast, Leute zu verarschen!



Ich möchte aber kein unwissender Sklave von irgendwelchen geschriebenen Gesetzen sein und sie nur um des Haltens wegen halten, ohne zu verstehen wie das geht und warum. Soll das jetzt ein Vorwurf sein, dass ich immer wieder das 2. Gebot breche? Ich kann nicht anders!
Jesussah schrieb:Du musst ja auch nicht anders können, lass es doch einfach sein, statt es immer wieder zu tun, zu wollen, zu verändern.
Was soll ich lassen? Meinen Glauben sein lassen? Das könnte dir so passen, du Schlange! Geh bloß weg!


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Gründe zum Handeln Gottes

13.01.2014 um 01:55
@domitian
domitian schrieb:Du hast meine Frage nicht beantwortet. Hast du den Link von Idu gelesen? Ja oder Nein?
Jedenfalls ist mir die Antwort aus dem Link schlüssiger als Deine und wenn ich anderen vertraue, dann eher dem Wort aus dem Link von Idu, als deinem Wort!
Wer sagt denn, das du mir vertrauen sollst. Vertraue lieber dir selbst, statt anderen.Und den Link brauche ich nicht zu lesen um die Wirklichkeit zu verstehen. Wenn du ihn brauchst um die Wirklichkeit zu verstehen, dann brauchst du ihn nun mal. Wenn du es denn so willst......... :)
domitian schrieb:Und wieso nicht? Doch gerade dann!
Wie kann ein wirklicher Gott einen unwirklichen Anfang erschaffen? Kannst du etwas aus deiner Wirklichkeit, etwas unwirkliches erschaffen? Oder anders gefragt, tust du das hiermit nicht schon?

Wo Wirklichkeit ist, da ist Wirkung. Wo Unwirklichkeit ist, da ist keine Wirkung. :)
jesussah schrieb:
Wann erzeugt der Mensch einen anderen Menschen? Nach der oder vor der Geburt? Wann entscheidet der Mensch einen anderen Menschen zu zeugen? Nach der oder vor der Geburt?

Die Erzeugung kommt also immer nach der Geburt, weil man erst nur dann zeuge dessen sein kann, was man hervorgebracht hat. Siehe im Duden nach, was Erzeugen bedeutet.

Das ist doch totaler Quatsch! Es geht nicht um die Erzeugung eines Menschen, sondern um seine Erschaffung. Es geht auch nicht um die Geburt hierbei. Und wenn du schon behauptest, die Erzeugung kommt also immer nach der Geburt, dann ist das absoluter Quatsch. Ohne Erzeugung gibt es auch keine Geburt. Wenn eine Geburt bereits erfolgt ist, bedarf es keiner Erzeugung mehr, denn was man haben will ist ja schon da. Und ein Zeuge ist nicht dasselbe wie ein Erzeuger.


jesussah schrieb:

Dein trotz ist verständlich, denn ansonsten würde (d)eine Welt zusammenbrechen, in der die Eltern nur bis zu einem gewissen Maß Verantwortlich sind, statt wie in der Wirklichkeit die ganze Verantwortung zu tragen. :)

Du redest dir hier wieder einen Quatsch zusammen! Ich habe keinen Trotz, ich kann nur leider solchen Unfug nicht einfach so stehen lassen, den du hier so von dir gibst. Meine Welt bricht alle Nase lang zusammen, daran habe ich mich inzwischen schon gewöhnt. Es ist also Blödsinn, meine Welt würde zusammen brechen, wenn ich nicht trotze.

Zum Thema Verantwortung hatten wir schon mal einen längeren Austausch. Die ganze Verantwortung kann niemand ausser Gott tragen, kein Mensch ist dazu in der Lage. Auch die Eltern nicht für ihre Kinder, sondern nur bis zu einem gewissen Grade.
Na, wenn du die Entscheidungen der Menschen und damit auch deine nicht wahrhaben kannst, dann muss es für dich wohl im "Quatsch" enden. :)
domitian schrieb:Eine solche Frage kannst du dir nur selber beantworten. Dafür fühle ich mich in keinster Weise zuständig. Wenn für dich der Schöpfergott keine Rolle spielt, auch schön. Ist mir doch egal, ob er für dich eine Rolle spielt oder nicht.
Ich brauche mir solche Fragen nicht zu stellen. Und ich brauche auch nicht die Antworten die daraus resultieren. Brauchst du sie? :)
domitian schrieb:Meine Mutter hat mich auf die Welt gebracht. Wie jede andere Mutter das auch tut mit ihren Kindern. Dass man als Neugeborenes unwissend ist, liegt in der Natur der Sache. Was sollte man denn als Neugeborenes schon wissen? Man ist ja gerade mal erst neun Monate im Werden gewesen. Ich kenne kein einziges Baby, was schon alles wüsste, kaum das es auf der Welt angekommen ist.

Verwirrt bin ich nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass du etwas verwirrt bist mit deinen sonderbaren Ansichten. Jeder Mensch fragt sich irgendwann einmal, warum er hier ist, was das Leben für einen Sinn hat usw... Daran sind weder meine Eltern schuld, noch andere Eltern anderer Kinder. Selbstverständlich hätte ich so oder so nach Antworten suchen müssen, weil wir Menschen nun einmal nicht alles wissen. Das hat weder etwas mit Verantwortung zutun, noch irgend etwas mit meinen Eltern. Und lass gefälligst meine Eltern aus dem Spiel, das habe ich dir schon einmal gesagt! Gehe von mir aus von deinen eigenen Eltern aus, über die kannst du so viel schreiben wie du willst, das ist deine Sache. Aber meine Eltern gehen dich überhaupt nichts an!
Du schwimmst mit dem Strom und das ist doch gar nicht verkehrt, oder? :)
domitian schrieb:Aha, also auch durch andere! So und wie erfährt man dann wohl vom Wissen anderer? Indem man fragt! Das ist das natürlichste der Welt. Ich weiß gar nicht warum du um so etwas so einen Buhai machst?
Ich schreibe hier auch nicht gegen deine Natürlichkeit, sondern für deine Selbstverständlichkeit. Kannst du durch das Fragen und durch das erlangen von Antworten außerhalb deiner, selbst Verstehen? Oder bist du mit deinem ganzem Verstand auf den Verstand anderer angewiesen? Und nur weil du dir nicht selbst antworten willst, lässt du es andere für dich tun. Das nennt man ausnutzen und in diesem gibt es keine Selbstverständlichkeit, wie dein Verhalten,sich auf ein Link im Internet mehr zu verlassen als auf dich selbst, sehr genau aufzeigt. Aber wenn du damit zufrieden leben kannst........ :)
domitian schrieb:Jawohl, trotz dessen fühle ich mich manchmal alleine, auch mitten unter meinen ach so lieben Mitmenschen und auch trotz meines Glaubens an einen Schöpfer, nach dem ich mich sehne! Und was bitteschön ist daran so schlimm? Ich denke, auch das ist ganz normal. Jeder Mensch fühlt sich, ob Gläubig oder nicht, schon mal alleine, auch mitten unter den Menschen oder da vielleicht sogar erst recht.

Und wieso sollte ich so etwas hier niemals zugeben? Ich tue dies doch hiermit! Ich glaube kaum, dass du davon weißt. Woher willst du das eigentlich wissen können? Ja du behauptest zwar, du kenntest mich voll und ganz. Aber ein anderes Mal erwähntest du mal, ich sei noch sehr jung... Ich werde dir mein Alter nicht verraten, aber mit sehr jung hast du dich leider total geirrt. Wenn du mich wirklich voll und ganz kennen würdest, dann würdest du dies auch wissen. Also ich glaube dir das nicht. Sich schon mal alleine zu fühlen kennt wohl jeder Mensch. So etwas zu behaupten ist wahrlich keine Kunst. Damit trifft man fast immer ins Schwarze. Und im übrigen geht es hier nicht darum ob ich mich zuweilen auch schon mal alleine fühle, das ist hier nicht das Thema! Ich weiß nicht, warum du immer so persönlich wirst? Kannst du nicht einfach mal sachlich über ein Thema schreiben?
Da du Fragen so liebst, darf ich doch bestimmt erfragen, warum du dich alleine fühlst? :)


Das du es zugibst, ist ein feiner Zug von dir. Du denkst, das ich mich hier mit wissen überlegen fühlen will. Dabei übersiehst du aber, das ich nichts wissen kann, was du nicht von dir selbst preisgibst. Das du dich alleine fühlst kann man förmlich aus deinen Worten herauslesen. Und nicht jeder fühlt sich alleine. Es gibt einige die tun es nicht. Fragst du dich nicht, warum du dich, obwohl du doch mit all deinen Mitmenschen auf diesem Planeten lebst, trotz dessen, alleine fühlst? :)
domitian schrieb:Jeder Mensch betrachtet nur den Augenblick. Niemand kann dabei alle Auswirkungen auf die gesamte Welt voraussehen. Man kann spekulieren, wie beim Schachspiel: Wenn ich mit dieser Figur, diesen Zug mache, wie wird der Gegner dann darauf re-agieren? Welche Züge mit welchen Figuren werden das Spiel weiter beeinflussen und welche Züge kann ich dann mit welchen Figuren machen usw... Aber das geht nur bis zu einem gewissen Grad. Und ausserdem kann man auch schon mal etwas dabei übersehen, womit man nicht gerechnet hat. Alles in allen seinen Auswirkungen auf die gesamte Welt vorauszusehen, das kann nur ein Gott. Einem Menschen ist so eine Voraussicht aller Dinge mit allen Auswirkungen auf die gesamte Welt völlig unmöglich. Deine Vorstellungen vom Menschen sind für mich ziemlich utopisch. Das, wovon du sprichst, sind Übermenschen und die gibt es nicht.


So ganz ist das eben für einen Menschen wohl kaum möglich, alles in seiner Ganzheit zu verstehen. Wenn doch, dann sag doch mal wie man das macht!
Bist du dir vollkommen sicher, das jeder Mensch nur den Augenblick betrachtet? Oder gehst du nur davon aus, weil du es tust? :)
domitian schrieb:Soso, wir sind in Wirklichkeit also wohl kaum, oder kaum begrenzt oder gar nicht? Ja was denn nun? Können wir fliegen? Nein. Bzw. nur mit Hilfsmitteln. Können wir unter Wasser atmen? Nein. Bzw. auch nur mit Hilfsmitteln. Sind wir hier als Menschen unsterblich? Nein. Können wir unsere nächste Galaxie mal eben besuchen gehen? Nein. Und wenn dann nur mittels Raumschiffen, aber bis die da mal angekommen sind, sind die Raumfahrer schon gestorben... Können wir die Zeit anhalten, zurück drehen, beschleunigen? Nein. Können wir ohne Nahrung leben? Nein. Können wir unseren Alterungsprozess aufhalten? Nein. Usw. Usw... Es gibt so einiges, was wir nicht können, wo wir irgendwann an unsere Grenzen stoßen! Und wenn das so ist, dann müssen wir uns eingestehen, dass wir auch begrenzt sind! Also du erzählst hier, wir seien kaum begrenzt oder gar nicht begrenzt... Ich finde, das ist wieder mal Unsinn. Kein Mensch kann alles, also haben wir naturgegebene Grenzen und damit sind wir begrenzt!
In Wirklichkeit sind wir nicht begrenzt. In der Unwirklichkeit sind wir es. Wer lebt wirklich und wer lebt unwirklich? Der, der sein ganzen Verstand, sein ganzes Potential einsetzt? Oder der, der nur ein Teil seines Verstandes, seines Potentials einsetzt? :)
domitian schrieb:Schon wieder so ein Blödsinn! Es gibt kein Raus aus dem Teil, in dem man sich befindet. Man befindet sich immer in sich selbst. Aus diesem gibt es kein Raus! Und wenn man die Ganzheit nicht in Gänze ist, sondern nur mit zur Ganzheit dazu gehört, als ein Teil davon, dann kann man die Ganzheit auch nicht erfassen, sondern eben auch nur einen Teil davon.
Das heißt du siehst alles aus allen Gedanken und damit nicht alles aus einem Gedanken, wie die eines Schöpfergottes? :)
Es gab doch wohl sicherlich auch schon vor der Entdeckung der radioaktiven Strahlen diese, oder wie sonst hätte etwas entdeckt werden können, von dem man vorher noch nichts wusste?

jesussah schrieb:
Machen radioaktive Strahlen denn deine Wirklichkeit aus? Warum muss du wissen, was radioaktive Strahlen sind? Sind diese Strahlen essentiell für dein Leben um dieses wirklich zu verstehen?

Du weichst schon wieder meiner Frage aus! Es geht nicht darum, ob radioaktive Strahlen meine Wirklichkeit ausmachen und warum ich etwas darüber wissen muss oder will. Sondern es geht um das Prinzip des „Entdeckens“ – Und Entdecken kann man nur etwas, was man vorher noch nicht kannte und wovon man vorher noch nichts wusste!
Wenn es nicht darum geht, was deine Wirklichkeit ist, ja um was geht es dann? Warum soll man etwas kennen, was man nicht kennen brauch um wirklich zu verstehen? Muss eine Ameise etwa den Menschen verstehen? Muss etwa die Erde, die Luft verstehen? Jedes Lebewesen und jeder Organismus versteht genau das, was es in Wirklichkeit ist. Eine Ameise fragt nicht, was es ist und woher es kommt. Die Erde unter deinen Füßen tut das genau so wenig, wie der Sauerstoff den du einatmest. :)
domitian schrieb:Und woher willst Du wissen, ob ich nur aus einem Sinn heraus lebe, und dies der Glaube ist? Das ist lediglich deine Behauptung. Ich könnte auch sagen, eine Unterstellung. Wenn ich etwas mache, dann bin ich in der Regel immer mit allen meinen Sinnen, mit ganzem Herzen und ganzem Verstand dabei. Ausser es ist eine mir aufgezwungene Sache, die ich dann nur Halbherzig mache, weil ich es muss. Und wenn ich schlafe, dann schlafe ich und wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich arbeite, dann arbeite ich... Ich schlafe nicht aus meinem Glauben heraus und ich esse auch nicht aus meinem Glauben heraus und ich arbeite auch nicht aus meinem Glauben heraus. Also was soll der Blödsinn? Dir scheint mein Glaube offensichtlich nicht sonderlich zuzusagen? Was geht dich das eigentlich an? Lass mich doch glauben, an was ich glauben will!
Siehst du den Grund des Lebens nicht in einem schöpferischen Gott? Was ist das, wenn nicht ein Sinn im leben, denn du siehst es so, wie du sehen willst.

Aus dem Auge, aus dem Sinn. :)
domitian schrieb:Das ist schon wieder Quatsch! Man kann jeden Gedanken verneinen! Ist ein verneinter Gedanke weniger wirklich als ein bejahter?

Wenn ich sage: Der Himmel ist blau und du würdest dies verneinen, sagt das überhaupt rein gar nichts darüber aus, dass es einen blauen Himmel nicht geben kann...
Du könntest also durchaus auch verneinen, dass ich ein Mensch bin. Es würde nichts daran ändern, dass es mich trotzdem als Menschen gibt.

Dass den Menschen meistens nicht so recht klar ist, wer sie eigentlich sind, was sie sind, warum sie sind und woher sie kommen, kann viele Gründe haben. Aber dass daraus der Schluss gezogen wird, weil sie nichts von einem Schöpfergott wissen, kann es einen solchen auch nicht geben, ist wieder Blödsinn!
Können die Menschen den Himmel überhaupt verneinen? Können die Menschen einen schöpferischen Gott verneinen? Welche Möglichkeit ist wirklich und welche nicht? :)
domitian schrieb:Manchen Menschen ist scheinbar nicht einmal klar, dass sie Menschen sind. Habe hier im Forum mehrmals den Ausdruck Trockennasenaffe gelesen. Manche halten sich offensichtlich für einen solchen. Was kann ich, was können die anderen Menschen dafür, dass in dem Punkte, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht, Unklarheit herrscht? Und ist das ein Beweis dafür, dass es wegen einer Unklarheit einen Schöpfergott nicht geben kann? Auch das halte ich für Blödsinn!
Vielen ist nicht klar, das sie Mensch, menschlich sind. Ist es dir klar? Ja, warum brauchst du dann denn Teilgedanken, der dich zu einem Geschöpf Gottes macht, anstatt mit dem zufrieden zu sein, was du in Wirklichkeit bist.......Mensch? Warum reicht es dir nicht, den Menschen nicht, Mensch zu sein, warum muss es noch weiter erfragen, was es ist, woher er kommt und warum er existiert?

Etwa, weil man nicht ganz verstanden hat, das man Mensch ist? Weil man überwiegend aus einem Sinn, einem Teil, einem Gedanken lebt und aus diesem Verständnis bei anderen erwartet?

Wie soll der Mensch sich miteinander, ganz verstehen, wenn sie nur zum Teil, sich selbst verstehen? :)
domitian schrieb:Die richtige Antwort darauf heißt: Ích! Ich selber habe entschieden, dass ich geboren werden will!
Aber mein Gott hat alles dieses schon gewusst und gewollt und mich erschaffen. Mein Vater hat mich nur gezeugt
Du hast dich entschieden, geboren zu werden? Das ist ja eine ziemlich merkwürdige Entscheidung, dort geboren zu werden, wo man sich selbst erfragen muss. Merkwürdiger ist es um so mehr, wenn kein anderes Lebewesen und kein anderer Organismus nach dieser angeblich selbst getroffenen Entscheidung, so darauf reagiert. Warum, der Mensch? :)
domitian schrieb:Haha, ja das ist natürlich raffiniert von Dir formuliert! Im Voraus kann man natürlich nichts über die Existenz von Dingen wissen, über die man nichts weiß! Was aber nicht heißt, dass es keine Dinge gibt, über die man nichts weiß!

Sonst wären Entdeckungen gar nicht möglich! Was willst du denn entdecken, wenn es nur das geben kann, von dem du auch weißt? Gab es etwa, bevor man die Bakterien entdeckt hatte keine Bakterien? Es gab sie nur in den Köpfen der Menschen noch nicht, weil sie sie nicht kannten! Das heißt aber nicht, dass es keine Bakterien gab!

Nach der Entdeckung der Bakterien wusste man aber etwas von der Existenz dieser, die man vorher nicht wusste! Im Nachhinein betrachtet kann man das also sehr wohl sagen!
:)
domitian schrieb:Na dann ist es eben ein komischer Gott. Ich hab damit kein Problem, dass für Dich Gott ein komischer Gott ist. Ich sagte doch schon, WIR sind Menschen und keine Götter! Kannst du nun lesen oder nicht?



Wenn Gott mich nicht erschaffen hat, wer denn dann?
Eine sehr gute Frage......

Wer denn, dann? :)
domitian schrieb:Habe ich das wirklich selbst so entschieden? Oder war es nicht eher eine Entwicklung, die es einfach so bewirkte? Hatte ich Einflussmöglichkeiten dem überhaupt entgegen zu wirken? War ich es selbst, oder waren das nicht eher meine Eltern, oder meine Lehrer? War ich es selbst, der so ein System in dem ich groß geworden bin, erschaffen habe, oder bin ich einfach nur da hinein gewachsen, weil es kein anderes System gab?
Welches System? :)
domitian schrieb:Weil es keine dritte Möglichkeit geben kann. Entweder man wurde irgendwann erschaffen oder man war schon immer da. Sollte es doch noch eine dritte Variante geben, nenne sie mir mal bitte.
Welche Möglichkeiten hattest du bei deiner Geburt? :)
Habe ich das wirklich selbst so entschieden? Oder war es nicht eher eine Entwicklung, die es einfach so bewirkte? Hatte ich Einflussmöglichkeiten dem überhaupt entgegen zu wirken? War ich es selbst, oder waren das nicht eher meine Eltern, oder meine Lehrer? War ich es selbst, der so ein System in dem ich groß geworden bin, erschaffen habe, oder bin ich einfach nur da hinein gewachsen, weil es kein anderes System gab?

Ja das hast du, lese hier:

Ich habe mich für Gott entschieden

Sich für ein verblidlichten Gott zu entscheiden birgt auch die Entwicklung die du durchmachen musst, mit all dem Leiden das darin enthalten ist und daraus wieder entsteht.

Ich habe geschrieben, ich habe mich in Bezug auf meine Erschaffung für Gott entschieden, weil ich nicht an einen Zufall glaube! Und ich habe auch nicht geschrieben, dass ich mich für einen verbildlichten Gott entschieden habe! Lege mir bitte nicht Deine Worte in meinen Mund, die ich so nicht gesagt habe!

Du willst mich wohl von meinem Glauben an Gott abbringen? Sind das deine Beweggründe hier? Dann bist du wie die alte Schlange, die den Adam auch schon verführte, in die verbotene Frucht zu beißen! Nein, ich bleibe bei meinem Gott! Der ist mir immer noch lieber als deine verwirrten Gedanken!

Ich habe mich für Gott entschieden

Und dabei bleibe ich auch!
Und da Gott Alles beinhaltet was ist, kann es sich hierbei niemals um eine Teilentscheidung handeln, sondern um eine Entscheidung für das GANZE! Denn nichts und niemand ist mehr als Gott. In Gott ist das Ganze bereits alles enthalten! Eine bessere Entscheidung gibt es gar nicht!
Dann hast du dich entschieden. :)
domitian schrieb:Man kann sich zwar bevor man überhaupt als Mensch zu existieren beginnt wohl kaum für oder gegen seinen Vater oder seine Mutter entscheiden, aber man kann sich sehr wohl als Mensch irgendwann für oder gegen Gott entscheiden!
Kann man das? Sich für Gott oder gegen Gott entscheiden? Was denkst du wer Gott ist, etwa ein Menschen, bei dem man sich für oder gegen entscheiden kann? Egal welche Rolle du auch übernimmst, man kann nicht für oder gegen Gott sein, denn man ist trotz der eigenen Rolle, immer mit Gott. Da führt kein Weg vorbei. Wenn ich mir einen Gott vorstellen würde, ja gegen den könnte ich mich lehnen oder ich könnte für diesen Gott sein. Doch die einzigen die von solchen vorgestellten Göttern etwas haben, sind die, die durch diese Vorstellung ihre Machtposition erhalten. Davon haben solche wie du am Ende nur ein Sinn im leben um das Leben erträglicher zu machen. :)
Was dein Beispiel mit dem Puzzel angeht und seinen Teilen, da gebe ich dir Recht. Das gefällt mir sogar. Nur, wer hat denn so einen Gesamtüberblick auf das ganze Bild

jesussah schrieb:
Du, wenn du es denn willst.

Entschuldige, das ist schon wieder Unsinn!
Das ganze Bild wäre ALLES was es gibt auf einmal zu überblicken in allen seinen Zusammenhängen, aus allen Zeiten heraus. So etwas ist einem Menschen gar nicht möglich! Das kann nur ein Gott!

Wir als Menschen haben einen Fokus unserer Aufmerksamkeit, der ohnehin nach Neigungen und Interessen ausgerichtet immer nur einen Teil von Allem wahr nimmt und den Rest automatisch ausblendet
Wenn ich alles nur aus dem Glauben begründe, dann kann ich wohl diesen Part von mir sein lassen, und alles aus all dem begründe, was ich bin. Besteht der Mensch nur aus dem Glauben oder nicht glauben oder warum begründen sich fast alle dadurch? :)
domitian schrieb:Warum ist hier nicht die Frage. Es ist einfach nur eine Feststellung. Oder willst du mir etwa widersprechen und behaupten, so einen Fokus unserer Aufmerksamkeit haben wir nicht? Ich kenne dich ja nicht, ich weiß ja nicht mit wem ich es hier überhaupt zutun habe in diesem Forum als Diskussionspartner. Vielleicht bist Du ja der einzige Mensch auf Erden, der gar keinen Aufmerksamkeitsfokus besitzt und in jedem Moment immer alles auf einmal und als Ganzes im Blick hat? Ich kann das jedenfalls nicht! Und ich will es auch gar nicht können!
Nein ,widersprechen möchte ich dir nicht. Deine Aufmerksamkeit ist dorthin gerichtet wohin du sie richtest. :)
domitian schrieb:Gut, dann liege ich eben daneben. Welchen Vorteil hätte es denn dann überhaupt? Wenn alles so bliebe wie es ist, kann man es ja auch bleiben lassen.



Natürlich kenne ich einige meiner Gedanken, zumindest dann, wenn sie mir bewusst werden. Aber wenn sie mir nicht wichtig erscheinen, vergesse ich sie auch wieder..
Was für Vorteile? Wofür und bei was brauchst du Vorteile? Vor-Teile? Es gibt keine Vor-teile durch den ganzen Verstand. Wenn du alles so sein lässt wie es ist, würdest du dann noch behaupten, das du von einem Schöpfergott kommst? :)
Also schön, was muss ich denn nun konkret machen, um nicht nur aus einem Teil meiner selbst heraus zu leben, wie geht das bitte?

jesussah schrieb:

Lass den Teil los, an den du dich gekettet hast. In diesem Fall, den Glauben und betrachte die Wirklichkeit mit allen Gefühlen und Gedanken. Willst du das denn?

Meinen Glauben lassen? – Nein, du Schlange, weiche von mir!
Ich kann auch mit und durch meinen Glauben die Wirklichkeit mit allen Gefühlen und Gedanken betrachten! Du bist ein Verführer, der mich hier von meinem Glauben abbringen will! Nein, in deinen Apfel deiner Versprechungen beiße ich nicht hinein!


Und nein, ich weiß natürlich nicht, ob mich ein Gott erschaffen hat, aber ich glaube es! Würde ich nie etwas von einem Gott gehört haben und stattdessen, es sei alles durch Zufall von selbst entstanden, würde ich auch das glauben...
Wie kann ich dich von dir Selbst abbringen, wenn du es doch bist, der dich von dir Selbst abgebracht hat. Oder warum hast du dich im Leben gefragt, woher du kommst, warum du existierst, weshalb du lebst? Hättest du das von Anfang an gewusst, hättest du dich dann noch gefragt?

Ich will dich also nicht von etwas abbringen. Behalte deinen Glauben, wenn du so willst. Bist du mit deinen Glauben zufrieden?

Ja, warum diskutieren wir dann hier? :)
domitian schrieb:Jetzt wirst du langsam unverschämt!
Erst behauptest du, ich könne nicht selber denken, dann fängst du auch noch an zu drohen mit etwas, was mit solchen wie mir, nach dem Tode passiert! Und lässt die Antwort dann gezielt aus, damit ich selber diese Lücke mit meinen eigenen Gedanken von möglichen Schreckenszenarien ausfülle, die mir dazu einfallen könnten, wie Höllenfeuer oder ewige Verdammnis aufgrund meines Glaubens! Oder vielleicht auch ein ewiges Nichtsein. Das ist eine ganz perfide psychologische Manipulation, die du hier betreibst! Und ich halte dich nicht für so unintelligent, dass dir das etwa nicht bewusst wäre! Das ist doch glatte Absicht hier mit meinen unbewussten Ängsten zu spielen. Was soll das eigentlich? Lass das mal schön meinen Gott entscheiden, an den Du ja sowieso nicht glaubst, was mit mir nach dem Tode passiert! Das geht dich gar nichts an!

Und Danke für deinen Rat, meinen Verstand zu benutzen, den man bei den Diskussionen mit Dir auch dringend benötigt! Und Nein, ich sage noch lange nicht zu allem ja und amen. Und insbesondere nicht zu deinem überwiegend unsinnigen Geschreibsel hier! Denn dieses gilt es in besonderem Maße zu prüfen! Und das meiste was ich davon geprüft habe, habe ich als Blödsinn erkannt! Deswegen habe ich auch keine sonderliche Lust mehr, auf solchen Blödsinn hier mit dir!
Nicht ich habe geschrieben, das du nicht selber denken kannst. Siehe hier......

Deine Gedanken:

Und nein, genauso weiß ich nicht, ob mich ein Gott erschaffen hat, würde man mir das erzählen, würde ich es glauben. Würde ich nie etwas von einem Gott gehört haben und stattdessen, es sei alles durch Zufall von selbst entstanden, würde ich auch das glauben...

:)
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass ein Kind deshalb weiß, das es Eltern hat, weil es Eltern hat. Wenn das nicht so wäre, könnte das Kind dies also auch nicht wissen. Liest du eigentlich auch, was ich geschrieben habe?

Den Rückschluss, zu sagen: Weil jedes Kind ja weiß, dass es Eltern hat, müssten wir, wenn wir von Gott erschaffen worden sind, dies ja auch wissen - kann man so nicht bilden!

jesussah schrieb:

Natürlich, denn jedes Kind weiß, woher Kinder kommen. Es gibt kein Kind, das nicht weiß, was Sexualität bedeutet, denn es erfährt es hautnah, irgendwann.

Der Rückschluss ist trotzdem nicht gültig! Und hat mit Sexualität und Kinder kriegen gar nichts zutun!

Im übrigen weiß noch lange nicht jedes Kind, woher die Kinder kommen. Ich wusste das damals jedenfalls noch nicht. Meine Oma hat mir erzählt, die Kinder würde der Klapperstorch bringen! Also erzähl hier nicht so einen Quatsch, jedes Kind wüsste woher die Kinder kommen...
Weißt du jetzt woher Kinder kommen? Wie hast du es erfahren?

Weißt du jetzt, das du von einem Schöpfergott kommst? Woher hast du dies erfahren?

:)
domitian schrieb:Das ist nur deine Ansicht deswegen, weil du glaubst, dass Gott das Wort ist! Und dieses auch noch wortwörtlich nimmst! Meinst du allen Ernstes, Gott bestehe aus diesen toten Buchstaben hier? Ist das dein wahrer Glaube? Gott bestehe aus toten Buchstaben? Ich fasse es nicht!
Man kann nicht glauben, das Gott das Wort ist, weil der Glaube auch nur einem Wort entspricht. Glaubst du an das was du denkst oder denkst du an das was du glaubst? Was war vorher da? Der Glaube oder der fragende Gedanke?

Wenn man Wörter nicht wortwörtlich nimmt, dann nimmt man sie wohl nicht so an, wie sie sind......nämlich als Wörter. Was resultiert daraus, wenn nicht die Unwirklichkeit, in der man sich fragen muss um zu glauben?! :)
domitian schrieb:Eben. Hätte Gott sich nicht entschieden, mich zu erschaffen, wie könnte ich dann jetzt hier sein und leben? Du sagst es ja selbst! Wieso leugnest du denn ansonsten, dass es einen Schöpfergott gibt?
Woher weißt du, das sich Gott Entscheidet? Hat er dir das etwas gesagt? :)
domitian schrieb:Was soll ich lassen? Meinen Glauben sein lassen? Das könnte dir so passen, du Schlange! Geh bloß weg!
Nein, deine Vorstellungen von einem Leben. Wenn du wüsstest wer wirklich die Schlange ist, würdest du dir in dem Moment auf deine eigene Zunge beißen. :)


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Gründe zum Handeln Gottes

13.01.2014 um 13:19
@Jesussah
Jesussah schrieb:Wer sagt denn, das du mir vertrauen sollst. Vertraue lieber dir selbst, statt anderen.Und den Link brauche ich nicht zu lesen um die Wirklichkeit zu verstehen.
Jeder redliche Mensch sagt das im Prinzip schon ohne jegliches Wort von sich aus, dass man ihm vertrauen soll und kann. Was ist von einem Menschen zu halten, der sagt: Vertraue meinen Worten nicht?

Jeder Mensch ist auf Vertrauen gegenüber anderen angewiesen. Wer misstrauen säht und schürt, zerstört dieses Vertrauen und kann nichts gutes im Schilde führen. Unsere ganze Welt ist auf gegenseitiges Vertrauen aufgebaut! Sonst würde sie nicht funktionieren! Leider missbrauchen auch einige dieses Vertrauen und fügen dadurch anderen großen Schaden zu. Zerstöre das Urvertrauen eines Kindes und es ist für den Rest seines Lebens kaputt!

Wenn jemand sagt: Vertraue niemandem, ausser nur dir ganz alleine, der bewirkt, dass die Menschen sich gegenseitig nur noch misstrauisch gegenüber stehen werden und das macht wirklich einsam! Denn damit wird die Grundlage menschlichen Zusammenlebens zerstört!
Jesussah schrieb:Wie kann ein wirklicher Gott einen unwirklichen Anfang erschaffen? Kannst du etwas aus deiner Wirklichkeit, etwas unwirkliches erschaffen? Oder anders gefragt, tust du das hiermit nicht schon?

Wo Wirklichkeit ist, da ist Wirkung. Wo Unwirklichkeit ist, da ist keine Wirkung. :)
Ein wirklicher Gott, der keinen Anfang hat, kann sich selbst und seiner Schöpfung einen Anfang schaffen in dem er aus sich selbst heraus zum Schöpfer wird! Das ist kein unwirklicher Anfang, aber ein Anfang einer Periode aus einem Ewigen Zeitraum heraus betrachtet. Und wenn Gott also zu wirken beginnt, ist das auch ein wirklicher Anfang.
Jesussah schrieb:Ich brauche mir solche Fragen nicht zu stellen. Und ich brauche auch nicht die Antworten die daraus resultieren. Brauchst du sie? :)
Und warum bist du dann hier im Forum? Du tust ja gerade so, als wenn du alles wüsstest. Du brauchst also keine Fragen mehr zu stellen und auch keine Antworten mehr erhalten. Was machst du dann hier?
Jesussah schrieb:Ich schreibe hier auch nicht gegen deine Natürlichkeit, sondern für deine Selbstverständlichkeit. Kannst du durch das Fragen und durch das erlangen von Antworten außerhalb deiner, selbst Verstehen? Oder bist du mit deinem ganzem Verstand auf den Verstand anderer angewiesen? Und nur weil du dir nicht selbst antworten willst, lässt du es andere für dich tun. Das nennt man ausnutzen und in diesem gibt es keine Selbstverständlichkeit, wie dein Verhalten,sich auf ein Link im Internet mehr zu verlassen als auf dich selbst, sehr genau aufzeigt. Aber wenn du damit zufrieden leben kannst........ :)
Für mich ist Fragen kein Ausnutzen! Du hast aber ein ganz schön schrobiges Weltbild! Selbstverständlich sind die meisten Menschen auf andere angewiesen, in vielerlei Hinsicht, ich auch. Ich kann mir nicht alle Fragen selbst beantworten, weil ich nicht alles weiß. Ich bin daher schon auch auf den Verstand anderer angewiesen, wenn dieser mehr weiß als mein Verstand. Wie soll sonst ein Wissenstransfer stattfinden? Das heißt nicht, dass ich meinen Verstand gar nicht benutze und andere für mich denken lasse. Du unterstellst mir hier, ich wolle mir nur nicht selbst antworten. Dies impliziert, dass ich es aber könnte. Wenn ich mir jede Frage selber richtig beantworten könnte, würde ich sicherlich nicht mehr fragen.
Jesussah schrieb:Da du Fragen so liebst, darf ich doch bestimmt erfragen, warum du dich alleine fühlst? :)
Fragen darfst du. Aber ich werde dir darauf nicht antworten, weil du ja sowieso schon alles weißt und selbst sagtest, du brauchst dir keine Fragen zu stellen und du brauchst auch nicht die Antworten, die daraus resultieren.
Jesussah schrieb:Du denkst, das ich mich hier mit wissen überlegen fühlen will. Dabei übersiehst du aber, das ich nichts wissen kann, was du nicht von dir selbst preisgibst. Das du dich alleine fühlst kann man förmlich aus deinen Worten herauslesen. Und nicht jeder fühlt sich alleine. Es gibt einige die tun es nicht. Fragst du dich nicht, warum du dich, obwohl du doch mit all deinen Mitmenschen auf diesem Planeten lebst, trotz dessen, alleine fühlst? :)
Wenn du schon sagst, du könnest nichts wissen, was ich nicht von mir selbst preisgebe, kannst du auch nicht wissen, dass ich denken würde, dass du dich hier mit Wissen überlegen fühlen willst. Du kannst auch nicht wissen, ob ich mich alleine fühle. Zu meinen, das könntest du aus meinen Worten heraus lesen, kann auch ein Fehlschluss sein. Ich fühle mich ja nicht immer alleine, nur manchmal. Und ausserdem: Ich bin manchmal auch sehr gerne alleine! Das ist für mich nicht unbedingt etwas negatives. Ich bin gerne unter Menschen, aber manchmal wird es mir dann auch zu viel und dann bin ich gerne wieder alleine ganz für mich.

Und die Frage, warum ich mich mitten unter meinen ach so lieben Mitmenschen zuweilen schon mal alleine fühle, will ich dir nicht beantworten. Weil ich dir nicht vertrauen soll – das hast du selber gesagt! Solche intimen Dinge, die mich zwar wohl beschäftigen, diskutiere ich lieber mit Menschen meines Vertrauens aus. Und ausserdem bist du ja auch auf Fragen wie auf Antworten die daraus resultieren gar nicht angewiesen. Auch dies hast du ja selbst gesagt!
Jesussah schrieb:Bist du dir vollkommen sicher, das jeder Mensch nur den Augenblick betrachtet? Oder gehst du nur davon aus, weil du es tust? :)
Ich bin mir jetzt vollkommen sicher, dass du tatsächlich nicht fragst, um eine Antwort zu bekommen, weil du dir diese längst schon selbst gebildet hast. Deine Fragen sind rein rhetorischer Natur. In Wahrheit bin ich der Fragende. Aber weil das Fragen für Dich ja ein Ausnutzen darstellt, und du auf die daraus resultierenden Antworten gar nicht angewiesen bist, hast du im Grunde schon jegliche Diskussion damit kaputt gemacht. Unter solchen von Dir selbst gesetzten Vorzeichen ist eigentlich jegliche weitere Diskussion mit dir völlig sinnlos geworden!
Jesussah schrieb:In Wirklichkeit sind wir nicht begrenzt. In der Unwirklichkeit sind wir es. Wer lebt wirklich und wer lebt unwirklich? Der, der sein ganzen Verstand, sein ganzes Potential einsetzt? Oder der, der nur ein Teil seines Verstandes, seines Potentials einsetzt? :)
Na schön, dann sind wir in Wirklichkeit eben nicht begrenzt, sprich unbegrenzt. Aber es gibt ja keine Unwirklichkeit! Siehe, was du zu einem unwirklichen Anfang gesagt hast! Wenn es einen solchen nicht gibt, gibt es auch kein unwirkliches Leben. Alles ist Wirklich. Und ich stelle in dieser meiner Wirklichkeit eben fest, ich bin begrenzt, ich kann und weiß nicht alles. Wenn das bei dir anders ist, auch schön.
Jesussah schrieb:Das heißt du siehst alles aus allen Gedanken und damit nicht alles aus einem Gedanken, wie die eines Schöpfergottes? :)
Ich habe geschrieben, es gibt kein Raus aus einem Teil! Eben weil man selbst als Teil des Ganzen in sich selbst steckt und niemals aus diesem heraus kann. Deswegen kann man eben nicht alles aus allen Gedanken heraus ersehen wie ein Gott. Warum unterstellst du mir so etwas?
Jesussah schrieb:Wenn es nicht darum geht, was deine Wirklichkeit ist, ja um was geht es dann? Warum soll man etwas kennen, was man nicht kennen brauch um wirklich zu verstehen? Muss eine Ameise etwa den Menschen verstehen? Muss etwa die Erde, die Luft verstehen? Jedes Lebewesen und jeder Organismus versteht genau das, was es in Wirklichkeit ist. Eine Ameise fragt nicht, was es ist und woher es kommt. Die Erde unter deinen Füßen tut das genau so wenig, wie der Sauerstoff den du einatmest. :)
Siehst du, das ist genau die Art von Antworten die ich nicht mag! Weil es keine Antworten sind! Es sind Ausflüchte, weil mir da jemand lieber eine Antwort schuldig bleiben will. Anstatt zu antworten, äusserst du eine Gegenfrage und die lautet: Warum willst du das überhaupt wissen? Und antwortest sinngemäß darauf selbst: Es geht dich doch gar nichts an! Sei zufrieden, wie es ist und stell nicht immer so dumme Fragen! Du bist eine dumme kleine Ameise und musst nicht alles wissen! Also halt´s Maul und sei Zufrieden! Und eben so was mag ich nicht!

Das ist der Tenor in mir, wie solches bei mir ankommt, wenn man mir so daherkommt. Und so was macht mich echt Sauer! Das ist der Tot jeder Wissbegierde! Das ist ein absichtliches Dummhalten wollen! Beschäftige dich nicht mit Radioaktivität, das brauchst du doch gar nicht – Ja, aber wenn es mich nun mal interessiert? – Es hat dich gefälligst nicht zu interessieren, denn du bist eine Ameise und die haben so was einfach nicht zu fragen. Geh spielen.... Hättest du das toll gefunden, wenn deine Eltern dir auf deine Fragen „so“ geantwortet hätten?

Im übrigen war dies nur ein Beispiel um zu verdeutlichen, dass es sehr wohl Dinge geben kann, von denen man bislang noch nichts wusste, denn sonst hätte man sie nicht entdecken können. Nur darum ging es mir! Aber ich sehe schon, es interessiert dich gar nicht...

Da frag ich mich dann: Warum diskutierst du überhaupt mit mir?
Siehst du den Grund des Lebens nicht in einem schöpferischen Gott? Was ist das, wenn nicht ein Sinn im leben, denn du siehst es so, wie du sehen willst.

Aus dem Auge, aus dem Sinn. :)
Jawohl, ich sehe den Grund des Lebens in einem Schöpfergott, denn es kann keinen anderen Urgrund allen Lebens geben als in Gott! Nichts da, aus den Augen, aus dem Sinn! Das könnte dir so passen! Würde Gott mit mir so verfahren, wäre ich nicht mehr. Nein, niemals! Ich wüsste keinen einzigen Grund, warum ich dies tun sollte!
Jesussah schrieb:Können die Menschen den Himmel überhaupt verneinen? Können die Menschen einen schöpferischen Gott verneinen? Welche Möglichkeit ist wirklich und welche nicht? :)
Aber sicher doch. Auch wenn es ein Selbstbetrug wäre, auch wenn man den Himmel über sich sehr wohl sieht, kann man ihn dennoch verneinen. Das wäre zwar Unsinn, aber möglich. Und einen Schöpfergott kann man genauso verneinen. Das wäre aber genauso ein Selbstbetrug. Beide Möglichkeiten sind also wirklich.
Jesussah schrieb:Vielen ist nicht klar, das sie Mensch, menschlich sind. Ist es dir klar? Ja, warum brauchst du dann denn Teilgedanken, der dich zu einem Geschöpf Gottes macht, anstatt mit dem zufrieden zu sein, was du in Wirklichkeit bist.......Mensch? Warum reicht es dir nicht, den Menschen nicht, Mensch zu sein, warum muss es noch weiter erfragen, was es ist, woher er kommt und warum er existiert?
Schon wieder so eine blöde Antwort, die mich sauer macht! Der Tenor in mir spricht schon wieder folgendes: Reicht es dir nicht, einfach nur Mensch zu sein? Musst du unbedingt noch den Menschen als Geschöpf eines Gottes sehen? Wo hast du nur solche Flausen her? Anstatt endlich mal zufrieden zu sein mit deinem Leben wie es ist. Frag nicht so viel dummes Zeug, es geht dich kleine Ameise einfach nix an, es nervt und jetzt geh spielen... lol

Der Mensch IST ein Geschöpf Gottes! Das ist kein Teilgedanke, sondern ein allumfassender! Es ist eher ein Teilgedanke zu meinen, der Mensch sei kein Geschöpf Gottes. Weil bei dieser Betrachtung sein Ursprung fehlt! Aber nach so was darf ich ja nicht fragen, das scheint offensichtlich verboten zu sein... lol
Jesussah schrieb:Du hast dich entschieden, geboren zu werden? Das ist ja eine ziemlich merkwürdige Entscheidung, dort geboren zu werden, wo man sich selbst erfragen muss. Merkwürdiger ist es um so mehr, wenn kein anderes Lebewesen und kein anderer Organismus nach dieser angeblich selbst getroffenen Entscheidung, so darauf reagiert. Warum, der Mensch? :)
Was fragst du mich? Du weißt doch schon alles... Ja von mir aus, nenne es eine merkwürdige Entscheidung, dass ich hier geboren werden wollte, wo man als völlig dummer Nichtswisser, als elendig kleine Ameise, die keine Ahnung von gar nichts hat, als Wesen ohne Wissen um seinen Ursprung hinein geboren werden wollte in so eine merkwürdige Welt... Und kein einziges Lebewesen ist so merkwürdig wie ich, nur ich bin so merkwürdig, ha ja, das ist aber wirklich sehr merkwürdig...




Weil es keine dritte Möglichkeit geben kann. Entweder man wurde irgendwann erschaffen oder man war schon immer da. Sollte es doch noch eine dritte Variante geben, nenne sie mir mal bitte.
Jesussah schrieb:Welche Möglichkeiten hattest du bei deiner Geburt? :)
Auch das ist keine Antwort auf meine Frage. Welche dritte Möglichkeit gibt es denn noch, ausser schon immer da gewesen zu sein oder irgendwann einmal erschaffen?
Ich hatte nur zwei Möglichkeiten bei meiner Geburt: Leben oder Sterben!




Man kann sich zwar bevor man überhaupt als Mensch zu existieren beginnt wohl kaum für oder gegen seinen Vater oder seine Mutter entscheiden, aber man kann sich sehr wohl als Mensch irgendwann für oder gegen Gott entscheiden!
Jesussah schrieb:Kann man das? Sich für Gott oder gegen Gott entscheiden? Was denkst du wer Gott ist, etwa ein Menschen, bei dem man sich für oder gegen entscheiden kann? Egal welche Rolle du auch übernimmst, man kann nicht für oder gegen Gott sein, denn man ist trotz der eigenen Rolle, immer mit Gott. Da führt kein Weg vorbei. Wenn ich mir einen Gott vorstellen würde, ja gegen den könnte ich mich lehnen oder ich könnte für diesen Gott sein. Doch die einzigen die von solchen vorgestellten Göttern etwas haben, sind die, die durch diese Vorstellung ihre Machtposition erhalten. Davon haben solche wie du am Ende nur ein Sinn im leben um das Leben erträglicher zu machen. :)
Du sprichst schon wieder wie die Schlange, die zu Adam sagte: Sollte dies Gott wirklich gesagt haben?... Selbstverständlich kann man sich für oder gegen Gott entscheiden! Hat sich der Teufel nicht gegen Gott entschieden? Jetzt sag nur noch, auch da ist Gott immer mit ihm! Dann weiß ich auch, was ich von Dir in geistigen Dingen zu halten habe.
Jesussah schrieb:Wenn ich alles nur aus dem Glauben begründe, dann kann ich wohl diesen Part von mir sein lassen, und alles aus all dem begründe, was ich bin. Besteht der Mensch nur aus dem Glauben oder nicht glauben oder warum begründen sich fast alle dadurch? :)
Du bist echt komisch. Du formulierst dir dein eigenes Weltbild und dann fragst du mich, wie das gehen soll oder warum es so sei? Du weißt doch schon alles, was fragst du mich so komische Sachen?

Was man nicht weiß, muss man schließlich aus dem Glauben begründen, was nicht heißt, dass der Mensch nur aus dem Glauben besteht. Der Glaube ist ja nicht der Grund für das Sein an sich, sondern er versucht es nur zu erklären, weil das Wissen darüber fehlt. Hätte man Wissen über seinen Ursprung, bräuchte man keinen Glauben mehr. Wenn ich über Gott und meinen Ursprung ganz sicher weiß, lege ich gerne meinen Glauben ab. :D – Vorher nicht!




Welchen Vorteil hätte es denn dann überhaupt? Wenn alles so bliebe wie es ist, kann man es ja auch bleiben lassen.
Was für Vorteile? Wofür und bei was brauchst du Vorteile? Vor-Teile? Es gibt keine Vor-teile durch den ganzen Verstand. Wenn du alles so sein lässt wie es ist, würdest du dann noch behaupten, das du von einem Schöpfergott kommst? :)
Es gibt also gar keine Vorteile, wenn ich nicht mehr an einen Schöpfergott glaube? Na, dann kann ich ihn ja auch beibehalten, meinen Glauben an einen Schöpfergott! Warum sollte ich meinen Glauben gegen etwas eintauschen, wodurch ich am Ende gar keine Vorteile habe? Dann lasse ich doch lieber alles so wie es ist, wenn es mir sowieso nichts bringt. Weil, Hans im Glück zu spielen ist zwar ganz Abwechslungsreich, aber wie man an diesem Märchen erkennt, ist am Ende alles genauso wie am Anfang. Der kleine Hans hätte es sich also genauso gut auch schenken können...
Jesussah schrieb:Wie kann ich dich von dir Selbst abbringen, wenn du es doch bist, der dich von dir Selbst abgebracht hat. Oder warum hast du dich im Leben gefragt, woher du kommst, warum du existierst, weshalb du lebst? Hättest du das von Anfang an gewusst, hättest du dich dann noch gefragt?

Ich will dich also nicht von etwas abbringen. Behalte deinen Glauben, wenn du so willst. Bist du mit deinen Glauben zufrieden?

Ja, warum diskutieren wir dann hier?
Ich habe mich von mir selbst abgebracht? Was ist das denn wieder für ein Humbuck? Warum, warum... Ja warum fragt man sich solche Sachen überhaupt? Weil es einen interessiert! Und weil man es nicht weiß!

Ganz genau, hätte ich es von Anfang an gewusst, würde ich mich solches sicher kaum fragen. Was zeigt, man weiß es eben nicht! Ausser dir natürlich, du weißt ja schon alles...

Und ja ich bin mit meinem Glauben zufrieden!

Warum wir hier überhaupt diskutieren, frage ich mich inzwischen allerdings auch...
Jesussah schrieb:Nicht ich habe geschrieben, das du nicht selber denken kannst. Siehe hier......
Ach, wird ja immer schöner. Nein, du hast so was natürlich nicht geschrieben... Sowas würdest du doch niemals nicht tun! :D

Und nein, genauso weiß ich nicht, ob mich ein Gott erschaffen hat, würde man mir das erzählen, würde ich es glauben. Würde ich nie etwas von einem Gott gehört haben und stattdessen, es sei alles durch Zufall von selbst entstanden, würde ich auch das glauben... "Das" habe ich geschrieben!

Ja hallo? Das ist doch das natürlichste und normalste der Welt, dass ein Kind das annimmt, was ihm in der Welt in der es aufwächst vermittelt wird! Wenn es in einer tiefgläubigen Gegend aufwächst, wird es diesen Glauben auch annehmen. Es kennt ja nichts anderes. Wenn es in einer atheistischen Region aufwächst, wo es noch nie etwas von einem Gott je gehört hat und man es ihm durch Evolution und Zufall erklärt, wird es dies annehmen. Was soll es denn sonst? Das eigenständige darüber nachdenken kommt doch erst später!
Jesussah schrieb:Weißt du jetzt woher Kinder kommen? Wie hast du es erfahren?
Ja, die Kinder bringt der Klapperstorch :D
Weißt du jetzt, das du von einem Schöpfergott kommst? Woher hast du dies erfahren?
Und nochmals: Ich weiß nicht, ob ich von einem Schöpfergott komme, aber ich glaube es!

Du scheinst mir irgendwie etwas schwer von Begriff zu sein, kann das sein?
Jesussah schrieb:Man kann nicht glauben, das Gott das Wort ist, weil der Glaube auch nur einem Wort entspricht. Glaubst du an das was du denkst oder denkst du an das was du glaubst? Was war vorher da? Der Glaube oder der fragende Gedanke?

Wenn man Wörter nicht wortwörtlich nimmt, dann nimmt man sie wohl nicht so an, wie sie sind......nämlich als Wörter. Was resultiert daraus, wenn nicht die Unwirklichkeit, in der man sich fragen muss um zu glauben?!
Man kann nicht glauben, das Gott das Wort ist? Ja warum glaubst du es dann?
Der Glaube ist weit mehr als nur ein Wort! Der Glaube ist ein Bekenntnis, er drückt eine Zuversicht aus, er drückt ein Vertrauensverhältnis aus, eine Geisteshaltung!

Ich dachte, die Unwirklichkeit gibt es gar nicht? Siehe Anfang ... :D

Noch nie etwas von Gleichnissen, Entsprechungen, Sprichwörtern gehört?

Ne ja, ist klar. Worte sagen immer genau das aus, für was sie stehen. Deswegen leben

Meerschweinchen wahrscheinlich auch am Meer, nicht wahr? :D

Deswegen muss man ja auch alles was in der Bibel steht wortwörtlich nehmen. Wenn da steht, Gott schuf die Welt in sieben Tagen, dann müssen damit natürlich auch sieben Tage á 24 Stunden gemeint sein.... :D

Und bei dem Sprichwort: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, da geht es natürlich um einen Apfel, steht ja da – wortwörtlich... :D
Jesussah schrieb:Woher weißt du, das sich Gott Entscheidet? Hat er dir das etwas gesagt?
Und woher willst Du wissen, dass Gott sich nicht entscheidet? Hat er dir das etwa gesagt?
Woher willst Du wissen, dass es keinen Schöpfergott gibt? Hat er dir das etwa gesagt?
Woher willst Du wissen, dass Gott das Wort ist und das dies wortwörtlich zu verstehen ist? Hat er dir das etwa gesagt?

Ich sage ja gar nicht, dass ich weiß, ich sage nur, dass ich glaube!
Und glauben kann ich was ich will...

Guten Tag!


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Jesussah
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Gründe zum Handeln Gottes

14.01.2014 um 01:03
@domitian
domitian schrieb:Jeder redliche Mensch sagt das im Prinzip schon ohne jegliches Wort von sich aus, dass man ihm vertrauen soll und kann. Was ist von einem Menschen zu halten, der sagt: Vertraue meinen Worten nicht?
Was ist von einem Menschen zu halten, der vielen vertraut hat und sich trotz dessen sehr oft alleine fühlt? Woher resultiert Vertrauen, wenn nicht aus dir? Du bestimmst wem du vertraust und wem nicht. Doch wenn kein Selbstvertrauen da ist und man deshalb die Antworten anderer, den eigenen vorzieht, was hält man da von sich selbst?

Deshalb spielt das, was du von mir hältst auch genau so wenig eine Rolle, wie von dem Link, dem du mehr Vertrauen schenkst, als dir selbst. :)
domitian schrieb:Jeder Mensch ist auf Vertrauen gegenüber anderen angewiesen. Wer misstrauen säht und schürt, zerstört dieses Vertrauen und kann nichts gutes im Schilde führen. Unsere ganze Welt ist auf gegenseitiges Vertrauen aufgebaut! Sonst würde sie nicht funktionieren! Leider missbrauchen auch einige dieses Vertrauen und fügen dadurch anderen großen Schaden zu. Zerstöre das Urvertrauen eines Kindes und es ist für den Rest seines Lebens kaputt!
Wer hat dir gesagt, das du misstrauen sollst? Nicht zu vertrauen, bedeutet nicht gleich, misstrauen. Wer sich selbst vertraut, weil er der Selbstverständlichkeit entspricht, der braucht nicht mehr zwischen vertrauen und misstrauen abzuwiegen, der weiß, wem er vertrauen kann und wem nicht und das ohne zu fragen und zu antworten. :)
domitian schrieb:Wenn jemand sagt: Vertraue niemandem, ausser nur dir ganz alleine, der bewirkt, dass die Menschen sich gegenseitig nur noch misstrauisch gegenüber stehen werden und das macht wirklich einsam! Denn damit wird die Grundlage menschlichen Zusammenlebens zerstört!
Wo kein Selbstvertrauen ist, da ist wohl kein Selbst. Und da wo kein Selbst ist, da kann man das Selbst manipulieren. Wenn du dir deine eigenen Antworten nicht geben kannst, wie sicher kannst du dir sein, das dass was man dir anbietet, der Wahrheit entspricht? Selbstverständlichkeit ist nun mal für das Selbstvertrauen notwendig. Und wie sieht die Welt ohne Selbstverständlichkeit aus?

Voller vertrauen, das sich bewahrheitet? :)
domitian schrieb:Ein wirklicher Gott, der keinen Anfang hat, kann sich selbst und seiner Schöpfung einen Anfang schaffen in dem er aus sich selbst heraus zum Schöpfer wird! Das ist kein unwirklicher Anfang, aber ein Anfang einer Periode aus einem Ewigen Zeitraum heraus betrachtet. Und wenn Gott also zu wirken beginnt, ist das auch ein wirklicher Anfang.
Wirkt dein verbildlichter Gott denn wirklich? Warum musstest du diesen dann erfragen? Warum kennen einige diesen Gott dann nicht von Geburt an?

Diese vorgestellte Wirkung, wirkt nur bei dir und bei denen, die sich ebenfalls einen Gott vorstellen. Ansonsten würden wir hier nicht darüber diskutieren und diese Wirkung erleben. Wo Wirkung ist hat man wohl keine andere Wahl, als die Wirkung zu erleben. Wenn man ein Kind zeugt, hat das Kind ja auch gar keine andere Wahl als diese Wirkung zu erleben. Da aber Milliarden die Möglichkeit in Betracht ziehen, nicht an ein Gott zu glauben, gibt es da wohl keine wirkliche, Wirkung eines Schöpfergottes, denn man hat darin eine Wahl. :)
domitian schrieb:Und warum bist du dann hier im Forum? Du tust ja gerade so, als wenn du alles wüsstest. Du brauchst also keine Fragen mehr zu stellen und auch keine Antworten mehr erhalten. Was machst du dann hier?
Ich brauche auch, im Betracht des Daseins, keine Fragen mehr zu stellen und dementsprechend auch keine Antworten mehr, weil ich mir jede selbst gestellte Frage, selbst beantwortet habe.
Bin ich nun wissender als du? Wohl kaum. Warum ich hier im Forum bin, hat seine Gründe. :)
domitian schrieb:Für mich ist Fragen kein Ausnutzen! Du hast aber ein ganz schön schrobiges Weltbild! Selbstverständlich sind die meisten Menschen auf andere angewiesen, in vielerlei Hinsicht, ich auch. Ich kann mir nicht alle Fragen selbst beantworten, weil ich nicht alles weiß. Ich bin daher schon auch auf den Verstand anderer angewiesen, wenn dieser mehr weiß als mein Verstand. Wie soll sonst ein Wissenstransfer stattfinden? Das heißt nicht, dass ich meinen Verstand gar nicht benutze und andere für mich denken lasse. Du unterstellst mir hier, ich wolle mir nur nicht selbst antworten. Dies impliziert, dass ich es aber könnte. Wenn ich mir jede Frage selber richtig beantworten könnte, würde ich sicherlich nicht mehr fragen.
Nutzt man jemand anderen nicht aus um sich selbst zu erkennen? Nutzt man jemand anderen nicht aus, aus dessen Antworten man sich erkennen will, obwohl man Selbst ist? Selbstverständlichkeit kann nicht durch jemand anderen erfolgen. Das kannst nur du selbst erarbeiten. Mit deinem Verstand, mit deinem ganzen Verstand, mit deinen ganzen Gefühlen, mit deinem ganzen Herz. Fragst du jemand anderen jedoch wer du bist, in dem du sein Buch liest oder mit ihm sprichst, dann benutzt du den Verstand, die Gefühle und das Herz des anderen um dich zu verstehen.

Wenn das kein ausnutzen ist, obwohl man es doch selbst verstehen könnte, was dann? :)


Zu fragen wie ein Tisch zusammengebaut wird ist nicht das selbe wie zu fragen, warum man existiert. Die eine Antwort hilft dir im Leben weiter, die andere macht dein Leben aus. :)
domitian schrieb:Wenn du schon sagst, du könnest nichts wissen, was ich nicht von mir selbst preisgebe, kannst du auch nicht wissen, dass ich denken würde, dass du dich hier mit Wissen überlegen fühlen willst. Du kannst auch nicht wissen, ob ich mich alleine fühle. Zu meinen, das könntest du aus meinen Worten heraus lesen, kann auch ein Fehlschluss sein. Ich fühle mich ja nicht immer alleine, nur manchmal. Und ausserdem: Ich bin manchmal auch sehr gerne alleine! Das ist für mich nicht unbedingt etwas negatives. Ich bin gerne unter Menschen, aber manchmal wird es mir dann auch zu viel und dann bin ich gerne wieder alleine ganz für mich.
Das was du schreibst, gilt. :)
domitian schrieb:Und die Frage, warum ich mich mitten unter meinen ach so lieben Mitmenschen zuweilen schon mal alleine fühle, will ich dir nicht beantworten. Weil ich dir nicht vertrauen soll – das hast du selber gesagt! Solche intimen Dinge, die mich zwar wohl beschäftigen, diskutiere ich lieber mit Menschen meines Vertrauens aus. Und ausserdem bist du ja auch auf Fragen wie auf Antworten die daraus resultieren gar nicht angewiesen. Auch dies hast du ja selbst gesagt!
Du entscheidest, wem du vertraust und wem nicht. Vertraust du dir selbst? :)
domitian schrieb:Ich bin mir jetzt vollkommen sicher, dass du tatsächlich nicht fragst, um eine Antwort zu bekommen, weil du dir diese längst schon selbst gebildet hast. Deine Fragen sind rein rhetorischer Natur. In Wahrheit bin ich der Fragende. Aber weil das Fragen für Dich ja ein Ausnutzen darstellt, und du auf die daraus resultierenden Antworten gar nicht angewiesen bist, hast du im Grunde schon jegliche Diskussion damit kaputt gemacht. Unter solchen von Dir selbst gesetzten Vorzeichen ist eigentlich jegliche weitere Diskussion mit dir völlig sinnlos geworden!
Wie kann ich auf Antworten angewiesen sein, die in ihrem Resultat, unwirklich erscheinen? Wenn ich auch an einen Schöpferischen und damit verbildlichten Gott glauben würde, würde ich damit nicht vielen Menschen unwirklich erscheinen? In welcher Welt willst du leben? In der eigenen oder in der, in der alle leben?

Vielleicht ist die eine Antwort auf diese Frage ja der Grund für deine Einsamkeit. :)
domitian schrieb:Jawohl, ich sehe den Grund des Lebens in einem Schöpfergott
Warum musstest du diesen Grund dann erfragen? Musst du den Grund, auf dem deine Bein stehen, erfragen um gehen zu können? Du bist nicht umsonst in der Wirklichkeit, aus der du deine Wirklichkeit verstehen sollst. Lebst du jedoch auf einem Grund der nicht wirklich sein kann und den man damit suchen muss, erfragen muss, wie wirklich würde man dann auf so einem Grund, wirklich sein?

Deine Menschlichkeit kann ich dir genau so wenig absprechen, wie den Sauerstoff den du einatmest. Deinen verbildlichten Gott sprechen tagtäglich jedoch Milliarden ab. Und warum? Weil dieser eine Gedanke etwa der Wirklichkeit entspricht?

Vorstellungen sind deshalb Vorstellungen, weil man sich etwas vor-stellt. Und wer vor die Wirklichkeit etwas stellt , der kann auch nicht wirklich sein. :)
domitian schrieb:Fragen darfst du. Aber ich werde dir darauf nicht antworten, weil du ja sowieso schon alles weißt und selbst sagtest, du brauchst dir keine Fragen zu stellen und du brauchst auch nicht die Antworten, die daraus resultieren.
Diese Diskussion dient auch nicht mir. Wenn du willst können wir gerne aufhören zu Diskutieren. Wenn du deinem Stolz mehr Bedeutung zukommen lassen willst, als deinem Verstand, dann soll es so sein. Dann lassen wir es eben sein. :)


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Gründe zum Handeln Gottes

14.01.2014 um 12:35
Warum sollte Gott handeln? An welche Geboten soll ich mich halten? Wir sind es die handeln wollen darum sind wir hier. Gott ist eins der Ursprung von allem also handelt er und wir erkennen es nicht.


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14.01.2014 um 12:44
Lieber @Abd-Abeo

es gibt eine Unmenge von Universen.
Diese werden nach einem bestimmten, vorher festgelegten Plan,



besiedelt, gedeihen und werden wieder überschwemmt.

in einem Zeitraum von mehreren Bill. Erdenjahren.

Wir sind im Verhältnis zu allen anderen ungefähr so wichtig wie ein Sandkorn im Weltmeer.


Also, es wird gar nichts lohnen, wenn wir emsig unseren Bauchnabel betrachten und versuchen, das Handeln Gottes zu überprüfen ggfs. zu beanstanden.

ich glaube dafür sind wir mehrerere Nummern zu klein.



mfg,


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Gründe zum Handeln Gottes

14.01.2014 um 12:54
@thomaszg2872
thomaszg2872 schrieb:es gibt eine Unmenge von Universen.
Diese werden nach einem bestimmten, vorher festgelegten Plan, besiedelt, gedeihen und werden wieder überschwemmt. in einem Zeitraum von mehreren Bill. Erdenjahren.
Wo hast Du das gelesen?
Kannst Du mir den Link geben, weil - es hoert sich sehr interessant an fuer mich.


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14.01.2014 um 17:23
@Jesussah

Hör mal zu, ich betrachte dich hier nicht als meinen Guru! Und so viele Worte mit dir zu wechseln, wo so wenig bei herum kommt, dafür ist mir ehrlich gesagt die Zeit zu schade. Wenn ich dir Fragen stelle, dann in erster Linie, um zu wissen wie du darüber denkst. Selbstverständlich habe ich mir dazu auch schon meine Gedanken gemacht. Und beim Abwägen zwischen den eigenen Antworten und denen von anderen, bildet sich zuweilen eine neue Erkenntnis. Dann kann man sagen, war eine Diskussion fruchtbar. Ansonsten ist es Zeitverschwendung!
Jesussah schrieb:Was ist von einem Menschen zu halten, der vielen vertraut hat und sich trotz dessen sehr oft alleine fühlt? Woher resultiert Vertrauen, wenn nicht aus dir? Du bestimmst wem du vertraust und wem nicht. Doch wenn kein Selbstvertrauen da ist und man deshalb die Antworten anderer, den eigenen vorzieht, was hält man da von sich selbst?
Schon wieder keine Antwort auf meine Frage! Stattdessen münzt du die Frage auf mich um, sag mal was soll das? Ich habe vielen Menschen vertraut ja. Ich bin von vielen Menschen enttäuscht worden, ja. Ich fühle ich mich auch zuweilen alleine, ja. Und? Was von so einem wie mir zu halten ist, dafür gibt es sowieso keine Pauschalantwort. Das muss nämlich jeder selbst entscheiden! Was Du von mir hälst, musst Du für Dich entscheiden. Und was andere von mir halten, das müssen die anderen für sich entscheiden. Warum wirst du immer persönlich? Was hat das alles bitteschön mit dem Thema zutun? Gar nichts!

So. Es gibt Vertrauen zu sich selbst. es gibt Vertrauen zu anderen. Es gibt Gottvertrauen. Im weiteren gibt es auch Misstrauen. Vertrauen bilde ich selbst, das ist richtig. Misstrauen ebenso. Aber mit Sicherheit spielt die Art und Weise, wie der andere auf mich wirkt oder einwirkt dabei eine ganz entscheidende Rolle dabei!

Deine ganze Argumentation beruht auf deinem eigenen Weltbild, welches du natürlich für richtig hälst, denn sonst hättest du es nicht. Und aus diesem heraus kommen dann so Sätze wie: Wenn es so und so ist, dann folgt daraus dies und das... Wenn dieses „wenn“ aber gar nicht zutrifft, ist die ganze Argumentationskette schon hinüber. Und wenn sogar die Voraussetzungen für dieses „wenn“ nicht stimmen, dann stimmt auch die ganze Argumentationskette die du darauf aufbaust nicht mehr!

So beginnst du mit: „Wenn“ kein Selbstvertrauen da ist – ist es das bei mir etwa nicht? Woraus schließt du dies? Weil ich dir Fragen stelle? Also mit anderen Worten: Jeder Mensch, der Fragen stellt, hat für dich kein Selbstvertrauen? Ich finde das ist Blödsinn!

Nun, ich kann dir eines sagen: Die unangenehmsten Menschen waren mir jene, die gerade mit einem extremen Selbstvertrauen daher kamen und anderen ihre Weltsicht aufdrücken wollten, die sich selbst in keinster Weise von anderen mehr etwas sagen ließen, die nicht einmal bereit waren über etwas nachzudenken, die absolut festgefahren waren in ihren Ansichten! Die wirkten zwar nach Aussen hin so als hätten sie ein großes Selbstvertrauen, aber um so mehr war man dann verwundert oder sogar schockiert, wenn gerade solche eines Tages an einem Strick um den Hals im Wald aufgefunden wurden oder plötzlich zusammen gebrochen sind! Mir sind da Menschen, die noch nicht alles zu wissen glauben, die noch Fragen stellen, die ihren Standpunkt nicht als absolut sehen und diesen zu überdenken bereit sind, wesentlich sympathischer, und das hat ganz sicher nichts mit Selbstvertrauen zutun! Für mich hat sogar jemand, der den Mut hat, Fragen zu stellen und damit ja von sich aus preis gibt, etwas nicht zu wissen, viel mehr Selbstvertrauen als einer der so auftritt, als wüsste er schon alles!

Weiter schreibst du dann: „deshalb“ die Antworten anderer, den eigenen vorzieht. Das sind deine Kausalketten, aber nicht meine! Ich habe dir oben schon geschrieben, warum ich Fragen stelle! Das bedeutet keineswegs dass ich „deshalb“ die Antworten anderer den eigenen vorziehe. Das kann sein, wenn mir die Argumente anderer schlüssiger erscheinen. Das kann aber auch nicht so sein. Daher wäge ich die Antworten immer auch mit meinen eigenen Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe ab. Und wenn ich erkenne, der andere hat einfach Recht und hat mich überzeugt, ist das auch kein Beinbruch und hat nichts mit fehlendem Selbstvertrauen zutun. Es tut mir leid, aber ich kann deinen ganzen Gedanken nicht sonderlich viel abgewinnen!
Jesussah schrieb:Wer hat dir gesagt, das du misstrauen sollst? Nicht zu vertrauen, bedeutet nicht gleich, misstrauen. Wer sich selbst vertraut, weil er der Selbstverständlichkeit entspricht, der braucht nicht mehr zwischen vertrauen und misstrauen abzuwiegen, der weiß, wem er vertrauen kann und wem nicht und das ohne zu fragen und zu antworten.
Da du ja auch nicht auf meine Fragen antwortest, antworte ich auf deine auch nicht mehr. Es geht dich einfach nichts an, wer mir sagt, wem ich misstrauen soll oder wem nicht. Das andere was du schreibst ist wieder Blödsinn. Auch wenn sich jemand selbst vertraut, hat das überhaupt rein gar nichts damit zutun ob er anderen vertraut oder misstraut. Es wird sowieso nicht zwischen Vertrauen und Misstrauen abgewogen, entweder vertraut man jemand oder eben nicht. Abgewogen wird eine erfragte Antwort, aber sicher nicht das Vertrauen! Man weiß nie, wem man vertrauen kann oder nicht! Das weiß man meist erst hinterher...

Und natürlich gibt es entweder Vertrauen oder Misstrauen. Was denn sonst noch dazwischen? Entweder ich vertraue jemandem, oder ich tue es nicht – Letzteres nennt man Misstrauen. Etwas anderes gibt es nicht.

Jesussah schrieb:Wo kein Selbstvertrauen ist, da ist wohl kein Selbst. Und da wo kein Selbst ist, da kann man das Selbst manipulieren. Wenn du dir deine eigenen Antworten nicht geben kannst, wie sicher kannst du dir sein, das dass was man dir anbietet, der Wahrheit entspricht?
Auch wieder Blödsinn. Wo kein Selbstvertrauen ist, da ist kein Selbstvertrauen. Die Gründe dafür lasse ich mal dahin gestellt. Aber das „Selbst“ ist dennoch vorhanden. Ich habe noch keinen Menschen kennen gelernt, ohne ein Selbst! Im übrigen ist der Satz: Wo „kein“ Selbst ist, da kann man „das Selbst“ manipulieren wieder Blödsinn! Wenn etwas gar nicht vorhanden ist, kann man es auch nicht manipulieren! Jeder hat aber ein Selbst und jedes Selbst ist auch manipulierbar! Ob sie das wahr haben wollen oder nicht! Aber „kein“ Selbst kann daher auch nicht manipulierbar sein!

Die Sache mit den Antworten und deren Richtigkeit ist allerdings schwierig. Es ist letztlich Überzeugungsarbeit. Wer sagt mir denn, dass 1 + 1 = 2 auch richtig ist? Davon muss man mich erst mal überzeugen ggf. so, dass ich es selbst überprüfen kann. Und wenn ich dann selbst erkenne, dass es nicht anders sein kann, dann ist es für mich richtig. Wenn ich mir allerdings selbst eine Antwort bilde, woher will ich dann wissen, ob sie richtig ist? Wenn ich also niemanden frage, ob ich richtig gerechnet habe? Niemand anderer als ich selbst kann es dann überprüfen. Und ich kann es nur überprüfen, wenn ich die richtige Antwort bereits kenne. Ansonsten bin ich alleine doch gar nicht in der Lage dazu. Und wenn ich die richtige Antwort schon habe, brauche ich nichts mehr zu überprüfen. Aber wer sagt mir denn, was richtig ist? Für Pippi Langstrumpf ist 3 x 3 übrigens 6 und nicht 9. Für die ist das auch richtig! Also wen oder was willst du zum Maßstab machen, was richtig oder falsch ist? Immer nur dich selbst und deine Antworten?... Für dich selbst kannst du das tun, so wie Pippi Langstrumpf, für mich muss deine Wahrheit noch lange nicht auch meine Wahrheit sein!
Jesussah schrieb:Wirkt dein verbildlichter Gott denn wirklich? Warum musstest du diesen dann erfragen? Warum kennen einige diesen Gott dann nicht von Geburt an?

Diese vorgestellte Wirkung, wirkt nur bei dir und bei denen, die sich ebenfalls einen Gott vorstellen. Ansonsten würden wir hier nicht darüber diskutieren und diese Wirkung erleben. Wo Wirkung ist hat man wohl keine andere Wahl, als die Wirkung zu erleben. Wenn man ein Kind zeugt, hat das Kind ja auch gar keine andere Wahl als diese Wirkung zu erleben. Da aber Milliarden die Möglichkeit in Betracht ziehen, nicht an ein Gott zu glauben, gibt es da wohl keine wirkliche, Wirkung eines Schöpfergottes, denn man hat darin eine Wahl.
Lass meinen Gott mal meinen Gott sein und kümmere dich nicht darum ob er wirkt oder nicht. Ich kann mich über meinen Gott bislang nicht beklagen. Ob Gott nur bei denen wirkt, die an ihn glauben und bei anderen nicht, das lass mal lieber Gott entscheiden! Wenn du das so glaubst, dann glaub es halt. Es muss deswegen nicht richtig sein und ich muss das auch nicht glauben. Und Quantität hat noch nie etwas über einen Wahrheitsgehalt ausgesagt. Nur weil milliarden Menschen nicht an einen Gott glauben, besagt dies gar nichts, ob es nun einen Gott gibt oder nicht!
Nutzt man jemand anderen nicht aus um sich selbst zu erkennen? Nutzt man jemand anderen nicht aus, aus dessen Antworten man sich erkennen will, obwohl man Selbst ist? Selbstverständlichkeit kann nicht durch jemand anderen erfolgen. Das kannst nur du selbst erarbeiten. Mit deinem Verstand, mit deinem ganzen Verstand, mit deinen ganzen Gefühlen, mit deinem ganzen Herz. Fragst du jemand anderen jedoch wer du bist, in dem du sein Buch liest oder mit ihm sprichst, dann benutzt du den Verstand, die Gefühle und das Herz des anderen um dich zu verstehen.

Wenn das kein ausnutzen ist, obwohl man es doch selbst verstehen könnte, was dann?
Auch hier gilt: Wenn du das so siehst, bittesehr. Es muss für mich deswegen noch lange nicht auch so sein. Wenn sich jemand durch mich ausgenutzt fühlen sollte, weil ich ihn zu viel gefragt habe und er dadurch erschöpft und müde geworden ist und alsofolglich keine Lust mehr hat, dann kann er es mir ja sagen. Und ich unterscheide hierbei noch zwischen nutzen, benutzen und ausnutzen. Nutzen kann man vieles auf der ganzen Welt, denn dafür ist sie da! Benutzen kann man auch vieles als Hilfsmittel, wenn man alleine nicht zurecht kommt. Aber Ausnutzen ist für mich etwas völlig anderes! Das wäre jemanden oder etwas über Gebühr in Anspruch zu nehmen, so sehr, dass er oder es dabei schaden nähme und ich es genauso gut hätte alleine bewerkstelligen können, es also gar nicht notwendig wäre! Das ist für mich Ausnutzen!
Jesussah schrieb:Wie kann ich auf Antworten angewiesen sein, die in ihrem Resultat, unwirklich erscheinen? Wenn ich auch an einen Schöpferischen und damit verbildlichten Gott glauben würde, würde ich damit nicht vielen Menschen unwirklich erscheinen? In welcher Welt willst du leben? In der eigenen oder in der, in der alle leben?

Vielleicht ist die eine Antwort auf diese Frage ja der Grund für deine Einsamkeit. :)
Nein, habe ich auch nicht behauptet, dass du überhaupt auf irgendwelche Antworten angewiesen seiest, du hast dir ja alle deine Fragen bereits schon selbst beantwortet. Und für dich sind sie ja auch alle richtig beantwortet. Ob dir Antworten anderer unwirklich erscheinen, ist DEIN Problem! Und es interessiert mich auch nicht!

Meinst du nicht, dass du mit deiner Sichtweise hier im Forum vielen Menschen sowieso ziemlich unwirklich erscheinst? Ob du nun an einen Gott glaubst, sei er nun verbildlicht oder nicht, oder nicht an einen solchen glaubst, das hat wohl weniger damit zutun. Und ausserdem sollte es Dir doch wohl egal sein, wie du nun anderen erscheinst? Davon machst du also deinen Nichtglauben abhängig, weil du glaubst, sonst anderen unwirklich zu erscheinen, was du doch sowieso schon tust und zwar weil du es so willst!

Ich lebe in der Welt in der Ich lebe!
Im übrigen bin ich nicht einsam! Ich bin gelegentlich schon mal alleine. Und ich bin ganz gern schon mal alleine. Einsam ist etwas ganz anderes! Einsam bin ich nicht! Höre bitte mal auf mir laufend Sachen unterzuschieben, die du glaubst aus meinem Geschreibsel hier heraus lesen zu können! Du könntest dich ja auch irren, oder ist das völlig ausgeschlossen bei Dir? Dann solltest du dich vielleicht für den nächsten Papstkandidaten mal aufstellen lassen, denn Päpste sind ja bekanntlich die einzigen Menschen, die Unfehlbar sind! :D
Musst du den Grund, auf dem deine Bein stehen, erfragen um gehen zu können? Du bist nicht umsonst in der Wirklichkeit, aus der du deine Wirklichkeit verstehen sollst. Lebst du jedoch auf einem Grund der nicht wirklich sein kann und den man damit suchen muss, erfragen muss, wie wirklich würde man dann auf so einem Grund, wirklich sein?

Deine Menschlichkeit kann ich dir genau so wenig absprechen, wie den Sauerstoff den du einatmest. Deinen verbildlichten Gott sprechen tagtäglich jedoch Milliarden ab. Und warum? Weil dieser eine Gedanke etwa der Wirklichkeit entspricht?

Vorstellungen sind deshalb Vorstellungen, weil man sich etwas vor-stellt. Und wer vor die Wirklichkeit etwas stellt , der kann auch nicht wirklich sein. :)
Ja hier auf der Erde, in der materiellen Welt haben wir den großen Vorteil, dass die Welt bereits schon vorgegeben ist. Da muss man nicht lange suchen, um den Grund zu finden, auf dem man steht. Man muss ihn nur erkennen! In der geistigen Welt hingegen ist das nicht mehr so!
An meinen Gott muss auch niemand anderer glauben, als nur ich. Was interessiert es mich, ob milliarden andere meinem Gott absprechen? Was haben die anderen mit meinem Gott zutun? Die sollen, wenn schon, dann ihrem Gott absprechen! Das aber ist für mich doch kein Maßstab. Dann würde ich mein Handeln und meinen Glauben ja von dem der anderen völlig abhängig machen. Und was wäre, wenn danach wieder milliarden an einen Gott glauben würden? Ach, dann muss es wieder richtig sein und einen Gott geben? Und das was richtig ist, bestimmen also die anderen und zwar Mehrheitlich? Und dann muss es folglich auch stimmen? Entschuldige, ich habe eine etwas andere Logik. Wenn das für dich so ist, bittesehr. Ich muss das nicht aus so sehen wie du.

Vorstellungen sind geistige Bilder, Gedanken über etwas, was man noch nicht kennt, von dem man nichts weiß oder was man noch nie gesehen hat! Es macht überhaupt nichts, wenn diese nicht der Wirklichkeit entsprechen. Denn in der Regel ist das auch so und das ist ganz natürlich. Wenn man die Wirklichkeit einmal gesehen hat, wird diese Vorstellung sofort durch den Eindruck der Wirklichkeit ersetzt! Bevor man aber jemals einen Eindruck der Wirklichkeit bekommen hat und hier spreche ich von der Wirklichkeit Gottes – kann man sich eben nur Vorstellungen davon machen. Jetzt in dieser Welt sind wir nur Glaubende, aber in der zukünftigen Welt werden wir Schauende sein! Das ist mein Glaube. Den musst du aber nicht haben!
Jesussah schrieb:Wenn du willst können wir gerne aufhören zu Diskutieren. Wenn du deinem Stolz mehr Bedeutung zukommen lassen willst, als deinem Verstand, dann soll es so sein. Dann lassen wir es eben sein.
Jetzt kommst du auch noch mit meinem Stolz... Du interpretierst ja ne Menge in mein Geschreibsel hinein!? Erst kommst du mir meinem Alleinsein daher, dann wird dies plötzlich Einsamkeit, dann kommst du mir mit meinem Selbstvertrauen daher und jetzt kommst du auch noch mit meinem Stolz... Meinst du allen ernstes, ich würde hier in einem öffentlichen Forum auch noch Seelenstriptease vollziehen, mich hier nackig machen und demütig vor Dir zu Kreuze kriechen und zu allem Ja und Amen sagen? Pffff! Nenn es meinethalben Stolz, wenn du so willst. Aber ich habe auf so was keine Lust!

Wenn überhaupt, dann möchte ich mit dir über das diskutieren, was das Thema vorgibt. Persönliche Dinge will ich mit Dir überhaupt nicht diskutieren, weil ich dir kein Vertrauen schenke! Du verwechselst meinen Stolz mit meinem Glauben! Und den lasse ich mir nicht nehmen! Da ich mehr und mehr erkenne, dass es dir nur darum geht, mich von meinem Glauben abbringen zu wollen, können wir diese Diskussion in der Tat hiermit beenden. Das hat aber nichts mit meinem Stolz zutun, den du hier an völlig falscher Stelle einbringst, sondern mit der Erkenntnis, das es für mich nichts bringt.


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Gründe zum Handeln Gottes

14.01.2014 um 17:41
Abd-Abeo schrieb am 04.01.2014:1. Warum schuf Gott überhaupt etwas?
Von welchem Gott unter dem Himmel so vieler Götter redest du überhaupt?
Abd-Abeo schrieb am 04.01.2014:2. Passen Liebe, Allwissenheit und Allmacht zu den Taten Gottes? (z.B. Leid auf der Welt)
Das Leid auf der Welt hat nicht irgendein Gott verursacht, das sind immernoch wir Menschen. Immer dieses Schuldablehnende "Geseier"...
Abd-Abeo schrieb am 04.01.2014:3. Warum schuf Gott einen fehlbaren Menschen?
Weil jeder Mensch Fehler macht und damit fehlbar sind - und sind wir tatsächlich Abbilder Gottes, dann wäre auch er Fehlbar und damit wäre gleichzeitig 2 beantwortet ;)
Abd-Abeo schrieb am 04.01.2014:4. Wozu testet Gott die Menschen, wenn er sowieso weiß, wer seinen Geboten nach handelt?
Und wieder die Frage von welchem Gott hier überhaupt gesprochen wird - Denn jede Religion hat ihre eigenen, anderen Gebote. Ich denke nicht, dass ein Gott uns testet, das Leben machen wir uns schon selbst schwer genug und Anderen auch ;)


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14.01.2014 um 20:34
ich seh weit und breit keinen gott, der handelt.


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domitian
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Gründe zum Handeln Gottes

14.01.2014 um 22:23
@myriada

Gibt es für Dich nur das, was du siehst?

Kannst du Bakterien sehen? Dann gibt es wohl auch keine...
Kannst du Moleküle sehen? Dann gibt es wohl auch keine..
Kannst du Atome sehen? Dann gibt es wohl auch keine...
Kannst du Elektromagnetische Felder sehen? Dann gibt es wohl auch keine...
Kannst du radioaktive Strahlen sehen? Dann gibt es wohl auch keine...

Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch etwas geben kann, was du nicht siehst?


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Jesussah
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15.01.2014 um 13:15
@domitian
domitian schrieb:Hör mal zu, ich betrachte dich hier nicht als meinen Guru!
Ist der Link, dem du mehr vertraust als dir selbst, dein Guru? Natürlich bin ich nicht dein Guru. Wäre ich dein Guru, dann hätte ich es ziemlich schwer im leben. :)
domitian schrieb:Und so viele Worte mit dir zu wechseln, wo so wenig bei herum kommt, dafür ist mir ehrlich gesagt die Zeit zu schade.
Warum verschwendest du sie dann? :)
domitian schrieb:Wenn ich dir Fragen stelle, dann in erster Linie, um zu wissen wie du darüber denkst. Selbstverständlich habe ich mir dazu auch schon meine Gedanken gemacht. Und beim Abwägen zwischen den eigenen Antworten und denen von anderen, bildet sich zuweilen eine neue Erkenntnis. Dann kann man sagen, war eine Diskussion fruchtbar. Ansonsten ist es Zeitverschwendung!
Hast du die Gedanken, die du dazu gemacht hast auch geprüft? :)
domitian schrieb:Schon wieder keine Antwort auf meine Frage! Stattdessen münzt du die Frage auf mich um, sag mal was soll das? Ich habe vielen Menschen vertraut ja. Ich bin von vielen Menschen enttäuscht worden, ja. Ich fühle ich mich auch zuweilen alleine, ja. Und? Was von so einem wie mir zu halten ist, dafür gibt es sowieso keine Pauschalantwort. Das muss nämlich jeder selbst entscheiden! Was Du von mir hälst, musst Du für Dich entscheiden. Und was andere von mir halten, das müssen die anderen für sich entscheiden. Warum wirst du immer persönlich? Was hat das alles bitteschön mit dem Thema zutun? Gar nichts!
Ich halte von dir genau so viel, wie du von dir.Würde ich mehr als das, von dir halten, dann würde ich dich nicht so sehen, wie du bist. :)
domitian schrieb:So. Es gibt Vertrauen zu sich selbst. es gibt Vertrauen zu anderen. Es gibt Gottvertrauen. Im weiteren gibt es auch Misstrauen. Vertrauen bilde ich selbst, das ist richtig. Misstrauen ebenso. Aber mit Sicherheit spielt die Art und Weise, wie der andere auf mich wirkt oder einwirkt dabei eine ganz entscheidende Rolle dabei!
Wir wirkst du mit deinem schöpferischem Gott auf andere?

Etwa vertrauenswürdig?

Siehe dir die Welt an. Wie sieht sie aus? Wie verhalten sich die Menschen, obwohl sie denken, das sie vertrauen haben?

Vertrauen resultiert nicht nur aus dem Gedanken sondern durch das harmonische Zusammenspiel zwischen Gefühl und Verstand. Existiert bei den Menschen, so wohl in ihrem Glauben, als auch in ihrem nicht glauben, Harmonie zwischen ihren Gefühlen und ihrem Verstand?

Siehe dir die Welt an. Siehe dich im Spiegel an. Und du wirst erkennen, das dort eine gewaltige Selbstlüge auf die Menschheit wartet. :)
domitian schrieb:Deine ganze Argumentation beruht auf deinem eigenen Weltbild, welches du natürlich für richtig hälst, denn sonst hättest du es nicht. Und aus diesem heraus kommen dann so Sätze wie: Wenn es so und so ist, dann folgt daraus dies und das... Wenn dieses „wenn“ aber gar nicht zutrifft, ist die ganze Argumentationskette schon hinüber. Und wenn sogar die Voraussetzungen für dieses „wenn“ nicht stimmen, dann stimmt auch die ganze Argumentationskette die du darauf aufbaust nicht mehr!
Die Wirklichkeit kann nicht mein Weltbild sein, denn jeder lebt in der Wirklichkeit, lebt wirklich. Außer die, die nicht mit den anderen nicht wirklich zusammenleben wollen und stattdessen lieber in ihren Vorstellungen von einem schöpferischen Gott oder von keinem vorhandenem Gott verweilen.

Solche haben Weltbilder und solche sind es die gerne sagen, was Gott will und was Gott nicht will, während die anderen sich selbst vergöttlichen. Beide leben wohl in ihren eigenen Weltbilder, weil sie Auge um Auge, dadurch blind werden. Deine Worte reflektieren dich selbst wieder. :)
domitian schrieb:So beginnst du mit: „Wenn“ kein Selbstvertrauen da ist – ist es das bei mir etwa nicht? Woraus schließt du dies? Weil ich dir Fragen stelle? Also mit anderen Worten: Jeder Mensch, der Fragen stellt, hat für dich kein Selbstvertrauen? Ich finde das ist Blödsinn!
Welcher Mensch kann schon Selbstvertrauen haben, wenn er gleichzeitig auf die Antwort anderer angewiesen ist? Wenn du das für Blödsinn hältst, dann wohl aus diesem Grund. :)
domitian schrieb:Nun, ich kann dir eines sagen: Die unangenehmsten Menschen waren mir jene, die gerade mit einem extremen Selbstvertrauen daher kamen und anderen ihre Weltsicht aufdrücken wollten, die sich selbst in keinster Weise von anderen mehr etwas sagen ließen, die nicht einmal bereit waren über etwas nachzudenken, die absolut festgefahren waren in ihren Ansichten! Die wirkten zwar nach Aussen hin so als hätten sie ein großes Selbstvertrauen, aber um so mehr war man dann verwundert oder sogar schockiert, wenn gerade solche eines Tages an einem Strick um den Hals im Wald aufgefunden wurden oder plötzlich zusammen gebrochen sind! Mir sind da Menschen, die noch nicht alles zu wissen glauben, die noch Fragen stellen, die ihren Standpunkt nicht als absolut sehen und diesen zu überdenken bereit sind, wesentlich sympathischer, und das hat ganz sicher nichts mit Selbstvertrauen zutun! Für mich hat sogar jemand, der den Mut hat, Fragen zu stellen und damit ja von sich aus preis gibt, etwas nicht zu wissen, viel mehr Selbstvertrauen als einer der so auftritt, als wüsste er schon alles!
Das stimmt. ungesundes Selbstvertrauen kann sich auch nur so auswirken, wie du es aufgezeigt hast. Viele würden sagen, das Ego platzt aus allen Nähten. :)
domitian schrieb:Weiter schreibst du dann: „deshalb“ die Antworten anderer, den eigenen vorzieht. Das sind deine Kausalketten, aber nicht meine! Ich habe dir oben schon geschrieben, warum ich Fragen stelle! Das bedeutet keineswegs dass ich „deshalb“ die Antworten anderer den eigenen vorziehe. Das kann sein, wenn mir die Argumente anderer schlüssiger erscheinen. Das kann aber auch nicht so sein. Daher wäge ich die Antworten immer auch mit meinen eigenen Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe ab. Und wenn ich erkenne, der andere hat einfach Recht und hat mich überzeugt, ist das auch kein Beinbruch und hat nichts mit fehlendem Selbstvertrauen zutun. Es tut mir leid, aber ich kann deinen ganzen Gedanken nicht sonderlich viel abgewinnen!
Jetzt gibt es ja sogar meine und deine Kausalketten. Jedem tut der Wurf eines Steines, auf den Kopf, weh. Und jeder ist miteinander, wirklich, verbunden. Das du die Menschen triffst, in deinem Leben, die in deinem eine Rolle spielen, hat mit deiner übernommenen Rolle zu tun, denn daraus resultiert deine Entwicklung. Deine Entwicklung ist aber mit der ganzen Entwicklung. Sonst würdest du irgendwo anders leben, als bei den Menschen. Und irgendetwas anderes erfahren, als du erfährst.

Meine Kastellkette unterscheiden sich deshalb nicht wirklich von deinen und den, der anderen.
Das du das so siehst, liegt in deiner Beschränkten Wahrnehmung die nur durch einen Sinn erfolgt. Dem Glauben, denn daraus begründest du das Leben und sogar den Tod. :)
domitian schrieb:Die Sache mit den Antworten und deren Richtigkeit ist allerdings schwierig. Es ist letztlich Überzeugungsarbeit. Wer sagt mir denn, dass 1 + 1 = 2 auch richtig ist?
Es ist ja auch nicht richtig.

1 + 1 = 1 + 1

:)


Was resultiert aus dieser unverstandenen Mathematik, wenn nicht zerstörerisches, Chaotisches? :)


domitian schrieb:Lass meinen Gott mal meinen Gott sein und kümmere dich nicht darum ob er wirkt oder nicht. Ich kann mich über meinen Gott bislang nicht beklagen. Ob Gott nur bei denen wirkt, die an ihn glauben und bei anderen nicht, das lass mal lieber Gott entscheiden! Wenn du das so glaubst, dann glaub es halt. Es muss deswegen nicht richtig sein und ich muss das auch nicht glauben. Und Quantität hat noch nie etwas über einen Wahrheitsgehalt ausgesagt. Nur weil milliarden Menschen nicht an einen Gott glauben, besagt dies gar nichts, ob es nun einen Gott gibt oder nicht!
Deinen Gott, sehr besitzergreifend, findest du nicht? :)
domitian schrieb:Nein, habe ich auch nicht behauptet, dass du überhaupt auf irgendwelche Antworten angewiesen seiest, du hast dir ja alle deine Fragen bereits schon selbst beantwortet. Und für dich sind sie ja auch alle richtig beantwortet. Ob dir Antworten anderer unwirklich erscheinen, ist DEIN Problem! Und es interessiert mich auch nicht!
Antworten können nur wirklich erscheinen, dann sind sie aber immer noch im Schein. Wenn sie jedoch wirklich sind, dann gibt es daraus auch keine andere Fragen mehr, die aufkommen.

Ein kleines Beispiel vielleicht? :)


Wer hat dich erschaffen?

Gott hat dich erschaffen!

Warum hat Gott dich erschaffen?


Und wo weiter und so fort.....bis in die Unendlichkeit...... :)


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domitian
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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 15:56
@Jesussah
Jesussah schrieb:Ist der Link, dem du mehr vertraust als dir selbst, dein Guru? Natürlich bin ich nicht dein Guru. Wäre ich dein Guru, dann hätte ich es ziemlich schwer im leben. :)
Nein, der Link ist nicht mein Guru. :D
Aber der, der darin spricht ist wohl eher mein Lehrer als ich mir selbst mein eigener Lehrer je sein könnte!

Aber du hast schon Recht, wärest du mein Guru, hättest du es ziemlich schwer im Leben :D
Warum verschwendest du sie dann [die Zeit mit Dir]?
Vielleicht unterliege ich ja irgendwelchen unbewussten Zwängen? :D
Oder du bist so unwiderstehlich, dass ich mich dagegen nicht erwehren kann? :D
Jesussah schrieb:Hast du die Gedanken, die du dazu gemacht hast auch geprüft? :)
Gute Frage. Womit geprüft? Mit meinen eigenen Gedanken meine eigenen Gedanken prüfen ob sie richtig sind? Mit Gedanken anderer prüfen, von denen man auch nicht weiß, ob sie richtig sind? Mit Hilfe eines Buches, von dem man auch nicht weiß, ob es so richtig ist?

Wie kann ich die Richtigkeit eines Meters überprüfen? Indem ich mir selbst einen Meter mache und daneben lege? Und wer sagt wir dann, welcher Meter richtig ist? Vielleicht sind ja auch beide falsch?
Jesussah schrieb:Ich halte von dir genau so viel, wie du von dir.Würde ich mehr als das, von dir halten, dann würde ich dich nicht so sehen, wie du bist. :)
Das ist sehr löblich :D

Und was macht dich so sicher, dass du mich genauso siehst, wie ich bin?
Jesussah schrieb:Wir wirkst du mit deinem schöpferischem Gott auf andere?

Etwa vertrauenswürdig?

Siehe dir die Welt an. Wie sieht sie aus? Wie verhalten sich die Menschen, obwohl sie denken, das sie vertrauen haben?

Vertrauen resultiert nicht nur aus dem Gedanken sondern durch das harmonische Zusammenspiel zwischen Gefühl und Verstand. Existiert bei den Menschen, so wohl in ihrem Glauben, als auch in ihrem nicht glauben, Harmonie zwischen ihren Gefühlen und ihrem Verstand?

Siehe dir die Welt an. Siehe dich im Spiegel an. Und du wirst erkennen, das dort eine gewaltige Selbstlüge auf die Menschheit wartet. :)
Wie ich mit meinem schöpferischen Gott auf andere wirke? Das ist sehr unterschiedlich! Auf die einen positiv, auf die anderen negativ. Das hat aber mit mir und meinem Glauben weniger zutun, sondern mit dem Glauben bzw. Nichtglauben der anderen! Auf jemanden, der es ähnlich sieht wie ich, wirke ich daher positiv. Auf andere deswegen negativ, weil ich für andere ein Spinner bin, sofern sie selber nicht an einen schöpferischen Gott glauben.

Im übrigen richte ich meinen Glauben nicht danach aus, ob ich dadurch auf andere nun vertrauenswürdig erscheine oder nicht. Entweder man glaubt, oder man glaubt nicht. Einen Glauben kann man ja auch nicht einfach so ablegen wie einen Mantel. Schließlich ist die ganze Lebenseinstellung damit verwoben!

Soso, wenn ich mir in den Spiegel sehe, werde ich also erkennen, dass dort (im Spiegel) eine gewaltige Selbstlüge auf die Menschheit wartet???

Das ist aber ganz schön harter Tobak! Selbst wenn dies stimmen würde, heißt das noch lange nicht, dass ich dies in meinem Spiegelbild auch erkennen würde! Das was ich da im Spiegel sehe, ist ein Abbild meiner Selbst! Wieso sollte dieses Selbst was ich da sehe eine Selbst-Lüge sein? Es spiegelt mich darin so wie ich bin! Bin ich denn eine Lüge? Warum behauptest du so etwas?
Und wieso wartet diese angebliche Lüge auch noch auf die Menschheit? Ich glaube kaum, dass überhaupt auch nur irgend ein Mensch auf mich wartet, sei ich nun eine Lüge oder die Wahrheit. Da wartet nicht einer auf mich, geschweige die ganze Menschheit...
Jesussah schrieb:Die Wirklichkeit kann nicht mein Weltbild sein, denn jeder lebt in der Wirklichkeit, lebt wirklich. Außer die, die nicht mit den anderen nicht wirklich zusammenleben wollen und stattdessen lieber in ihren Vorstellungen von einem schöpferischen Gott oder von keinem vorhandenem Gott verweilen.
Die Wirklichkeit kann nicht dein Weltbild sein, das ist Richtig. Weil ein Weltbild ein Bild von der Welt ist und nicht die Welt selbst, wie sie in Wirklichkeit ist. Wobei ich allerdings davon ausgehe, dass keiner die Welt wirklich so wahrnimmt, wie sie ist!
Allerdings dein Einschub, dass jeder in der Wirklichkeit lebt, ausser die, die stattdessen in ihren Vorstellungen von einem schöpferischen Gott oder von keinem vorhandenen Gott verweilen, ist nicht gerade sehr zuvorkommend!

Aber trotzdem Danke für die Blumen :D
Da wir alle in derselben Welt leben, leben wohl auch die von Dir benannten ebenso in der Wirklichkeit. Oder wo leben sie sonst? Etwa woanders? Und warum begegnest du dann solchen hier wie mir, wo ich doch gar nicht in deiner Wirklichkeit lebe?
Jesussah schrieb:Solche haben Weltbilder und solche sind es die gerne sagen, was Gott will und was Gott nicht will, während die anderen sich selbst vergöttlichen. Beide leben wohl in ihren eigenen Weltbilder, weil sie Auge um Auge, dadurch blind werden. Deine Worte reflektieren dich selbst wieder. :)
Solche haben also Weltbilder und andere etwa nicht? Ich denke, jeder Mensch hat ein Weltbild, also ein Bild von der Welt und sieht die Welt nach seinem Bilde und nicht wie sie wirklich ist! (Ausser Dir natürlich... :D)

Dass Du sagen würdest: meine Worte reflektieren mich selbst wider, war mir klar :D
Das sind Totschlagargumente! Anstatt drauf einzugehen, sagt man lieber: Schau in den Spiegel, das was du sagtest, betrifft eher Dich selbst... Die Masche kenne ich! :D

Wenn du zuweilen bemerkst, ich fühlte mich alleine – könnte ich genauso sagen: Sie in den Spiegel, vielleicht bist Du es ja selbst, der sich zuweilen alleine fühlt? Und dieses reflektierst du dann nur auf mich...

Damit kann man alles rechtfertigen!
Jesussah schrieb:Welcher Mensch kann schon Selbstvertrauen haben, wenn er gleichzeitig auf die Antwort anderer angewiesen ist? Wenn du das für Blödsinn hältst, dann wohl aus diesem Grund. :)
Ich denke, jeder Mensch hat Selbstvertrauen. Nur nicht jeder im gleichen Maße. Ich bin ja auch nicht unbedingt auf die Antworten anderer angewiesen. Ich könnte auch ohne diese leben. Nur nicht immer und in allen Bereichen, weil ich eben nicht alles weiß! Und was ist das natürlichste der Welt, wenn man etwas nicht weiß? Man fragt einen anderen! Ich weiß nicht, was daran so schlimm sein soll? Und ich weiß auch nicht, was das mit Selbstvertrauen zutun hat?

Klar, wenn ich in einer fremden Stadt unterwegs bin und den Bahnhof suche, kann ich mir auch sagen: Ich habe genug Selbstvertrauen, dass ich den Bahnhof alleine finden werde und wenn ich stundenlang in der Stadt herum laufen gehe und ihn suche. Ich kann es mir aber auch leichter machen und frage jemandem nach dem Weg. Das hat für mich mit Selbstvertrauen zu haben, oder nicht zu haben überhaupt nichts zutun!
Jesussah schrieb:Jetzt gibt es ja sogar meine und deine Kausalketten. Jedem tut der Wurf eines Steines, auf den Kopf, weh. Und jeder ist miteinander, wirklich, verbunden. Das du die Menschen triffst, in deinem Leben, die in deinem eine Rolle spielen, hat mit deiner übernommenen Rolle zu tun, denn daraus resultiert deine Entwicklung. Deine Entwicklung ist aber mit der ganzen Entwicklung. Sonst würdest du irgendwo anders leben, als bei den Menschen. Und irgendetwas anderes erfahren, als du erfährst.
Sicher, jeder Mensch bildet irgendwelche Kausalketten (ausser Dir natürlich...) Nur sind sie eben nicht alle identisch, weil auch nicht jeder dasselbe Weltbild hat. Wer an einen Schöpfergott glaubt, wird im Hinblick auf die Entstehung des Menschen eine andere Kausalkette bilden als einer, der an Evolution glaubt.

Der Rest mag stimmen...
Jesussah schrieb:Meine Kastellkette unterscheiden sich deshalb nicht wirklich von deinen und den, der anderen.
Das du das so siehst, liegt in deiner Beschränkten Wahrnehmung die nur durch einen Sinn erfolgt. Dem Glauben, denn daraus begründest du das Leben und sogar den Tod. :)
Was ist denn eine Kastellkette???

Ach ja, nochmals Danke für die Blumen :D

Soso, es liegt also an meiner beschränkten Wahrnehmung (die Du natürlich nicht hast, hehehe ... :D), an meinem Glauben???

Na komm schon, den Tod muss ich wohl kaum erst durch Glauben begründen. Der begegnet mir laufend auch so im Leben. Ob ich nun dran glaube oder nicht... Genauso wie das Leben. An das Leben brauche ich auch nicht zu glauben. Das begegnet mir ebenfalls beständig, jedenfalls solange ich lebe.
Jesussah schrieb:Es ist ja auch nicht richtig.

1 + 1 = 1 + 1
Doch es ist richtig! Aber das andere ist „auch“ richtig. Aber 1 + 1 = 2 ist „genauso“ richtig, zumindest mathematisch. Weil es mathematisch dasselbe ist. Ansonsten erkläre mir mal den Unterschied zwischen 1 + 1 und 2 :D

Das eine ist die unaufgelöste Form, das andere die aufgelöste Form.
Was meinst, wenn ich jede Matheaufgabe in der Schule auf „deine“ Art gelöst hätte, indem ich die Aufgabe in unaufgelöster Form noch mal daneben geschrieben hätte – Man hätte mir dafür sicher eine dicke „Sechs“ aufs Zeugnis gedrückt :D (Obwohl ich ja alle Aufgaben richtig dargestellt hätte, es ist somit nicht falsch...)
Jesussah schrieb:Was resultiert aus dieser unverstandenen Mathematik, wenn nicht zerstörerisches, Chaotisches? :)
Das hätte ich damals mal meinem Mathelehrer so sagen sollen... hehe :D
Deinen Gott, sehr besitzergreifend, findest du nicht? :)
Doch ja, ist es! Aber du kannst ihn genauso ergreifen, „deinen“ Gott! Aber „meinen“ Gott teile ich nicht mit anderen! Der ist nur für mich da! :D
Jesussah schrieb:Antworten können nur wirklich erscheinen, dann sind sie aber immer noch im Schein. Wenn sie jedoch wirklich sind, dann gibt es daraus auch keine andere Fragen mehr, die aufkommen.
Kapier ich nicht. Antworten sind entweder wahr oder falsch. Sie können auch wahr erscheinen und trotzdem falsch sein oder falsch erscheinen und dennoch wahr sein.

Es gibt aber auf alle Antworten stets auch neue Fragen! Das sieht man zB. An jeder neuen Entdeckung in der Wissenschaft. Kaum ist ein Rätsel gelöst, tauchen tausend neue Fragen darüber auf... Das ist nun mal so.


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domitian
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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 16:04
@Jesussah

PS:

Ich möchte dir folgendes vorschlagen:

Da die Diskussionen mit Dir immer weitestgehend alle OT sind, egal in welchen Thread man mit Dir gerade in eine Diskussion geraten ist, wäre es vielleicht tunlicher, wir verlegen unsere Diskussion an einen anderen Ort.

Es gibt da eine Gruppendiskussion von @Optimist über das Thema „Ist Gott ein Ausserirdischer?“ und da du in dieser Gruppe ja bereits schon drin bist und gerade eine rege Diskussion mit @Otimist über ganz ähnliche Dinge führst wie mit mir, könnten wir die Diskussion dort eigentlich mit der von @Optimist auch zusammenlegen und diese viel besser fortsetzen als hier. Ich habe bereits @Optimist gefrag und er ist einverstanden.


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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 16:08
@domitian
domitian schrieb:Es gibt aber auf alle Antworten stets auch neue Fragen!
Wie wahr - sieht man schon alleine an Eurem "Rede-Duell" :)


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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 21:04
hi @Bekannter

kann ich dir den Link per pn geben?

dazu müßtest du den Status- versteckt abstellen in deinem Profil. Dann kann ich dir ne pn senden.

lg,


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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 21:05
@myriada
myriada schrieb:ich seh weit und breit keinen gott, der handelt.
der ist zu weit weg....


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Bekannter
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Gründe zum Handeln Gottes

15.01.2014 um 21:36
@thomaszg2872
thomaszg2872 schrieb:kann ich dir den Link per pn geben?

dazu müßtest du den Status- versteckt abstellen in deinem Profil. Dann kann ich dir ne pn senden.
Wenn Du (rechts) auf Freunde klickst, kannst Du mich als Freund hinzufügen und mir eine PN schicken.


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Gründe zum Handeln Gottes

19.01.2014 um 16:13
@domitian
hi,
einiges was du in deiner liste aufzählst, kann man sehr wohl sehen. im mikroskop z.b. bakterien. und einiges davon ist in der physik nachgewiesen usw.
gott ist und bleibt eine unbekannte größe, es hat ihn noch keiner gesehen. maximal glaubt mensch an ihn. darf jeder halten wie er möchte.
wenn ich mir die welt so anschaue, dann scheint diese ihm - gott - sozusagen völlig egal zu sein. oder wie erklärst du dir dann all das elend auf diesem planeten?!


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