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Nähe anderer Menschen spüren?

416 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Unterbewusstsein, Einbildung, Medium ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Nähe anderer Menschen spüren?

19.07.2015 um 14:40
@whiplash
Zitat von whiplashwhiplash schrieb:So ein Versuchsaufbau wäre ja nun wirklich einfach....
Wurde ja auch schon gemacht, u.a. ebenfalls aufgeführt in dem von mir schon viermal verlinktem Wiseman Buch.

Ich nehm das Ergebnis mal vorweg: nein, Menschen können die Nähe anderer Menschen auf Distanz nicht spüren / sehen / wahrnehmen.
Dabei ist es egal, welche der Hypothesen zur Erklärung nun richtig sein könnte, da ja das, das erklärt werden soll, gar nicht existiert.


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Nähe anderer Menschen spüren?

19.07.2015 um 15:03
@tentena
Zitat von tentenatentena schrieb:Ich hab den thread nicht komplett durchgeblättert, also verzeih,
Es ist Dir verziehen, aber bemühe Dich trotzdem und lies Dir den Thread durch, damit wir nicht wieder von vorne anfangen und erklären müssen, dass auch Sheldrake bisher nicht bewiesen hat, was Du so hoffnungsvoll aufzählst.
Zitat von tentenatentena schrieb:Bei obigen 2 hat sheldrake meines wissens eindeutig nachgewiesen, dass es so ist (jedoch auch keine - nachgewiesene - erklärung für das WARUM - gefunden.
Gerade um dieses Thema ging es die letzten Seiten.
Und nein, des Hundes "Fähigkeiten" sind nicht nur nicht bewiesen, sondern sogar widerlegt.

Und, ja, es gibt durchaus Erklärungen, warum ein Hund, der auf die Rückkehr seines Frauchens wartet, in der Zwischenzeit mehrmals zum Fenster läuft. So schwer oder räselhaft ist das ja schließlich auch nicht.
Man nennt das Warten / Erwarten / Hoffen / Vorfreude oder einfach Langeweile / Neugierde / Gucken, was draußen los ist.
Daran ist nicht mysteriös.

Allerdings sollte man Aussagen, die genau das behaupten (nämlich es gebe keine Erklärung, während es aber jede Menge davon gibt, die der Behaupter eines "Mysterys" nur nicht kennt oder einfach verschweigt) und diesen Irrtum oder die Manipulaion dann als Beweis für PSI ausgeben, sehr sehr misstraurisch gegenüber stehen.

MEn haben solche Behauptungen ("Ich weigere mich, die Realität an zu erkennen und bin dann - huch - fasziniert vom dem Mystery, dass deshalb nur in meinem Kopf besteht") zwei Ursachen:
- entweder Inkompetenz (Nichtkenntnis, falsches Wissen, Wissensverweigerung, Verblendung, Wunschdenken, Unwillen oder Unfähigkeit, dies zu erkennen)
- oder Korruptheit (absichliches Lügen, zum Zwecke, andere rein zu legen, manchmal auch Abzocken genannt).

Du sollest Dir angewöhnen, bei Aussagen zu unterscheiden ob es sich atsächich um Belege/Beweise handelt oder nur um Behaupungen (ohne Belege/Beweise)
Oder wie Frank schon sagte: frage Dich, ob es Erklärungen (mit Belegen/Beweisen) sind oder nur Erzählungen (ohne ...).

Frage Dich außerdem stets, ob das Behauptete als solches denn überhaupt existiert / beobachtet wurde, und das regelmäßig und reproduzierbar.
Befrage alle Quellen - gerade dieser Hund wurde mehrmals von zwei verschiedenen Forscherteams untersucht mit zwei verschiedenen Ergebnissen.
Außerdem vertrau dem Ockham´schen Rasiermesser.


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19.07.2015 um 15:05
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Wurde ja auch schon gemacht, u.a. ebenfalls aufgeführt in dem von mir schon viermal verlinktem Wiseman Buch.
Hi off-peak
Ich dachte eher an Leute die hier posten, so etwas zu können.
Oder jemand meinen zu kennen, der behauptet, sowas zu können...
Ich denke auch, dass das viel mit Einbildung und/oder Zufall zu tun hat.
Klar gibt es Menschen, die sensibler sind als andere, aber deswegen wird die Physik nicht auf den Kopf gestellt. ;)


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19.07.2015 um 15:07
@whiplash

ich wollte Dich auch nicht darauf aufmersam machen, das hieße ja, Miiliarden ... äh ... Eulen nach Athen tragen, sondern Deine Aussage(n) unterstützen. :D


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19.07.2015 um 21:04
@off-peak
Mal abgesehen davon, dass ich mich an den thread-starter gewendet habe ...
off-peak: "Und nein, des Hundes "Fähigkeiten" sind nicht nur nicht bewiesen, sondern sogar widerlegt."
Wer hat die den widerlegt? (Falls es um james randi geht kann ich nur lachen, das war für JR mehr als peinlich)

Mein letzter stand ist, dass sheldrake den skeptiker michael shermer gebeten hat seine ergebnisse zu überprüfen. Muss mal in ruhe googeln ob es da endergebnisse gibt.

Ich selbst hab diese dinge sehr lange für "urban legends" gehalten - bis ich auf sheldrake gestossen bin.
Beruflich muss ich mich durch berge von studien wühlen, sodass ich meine recht schnell zwischen schrott und perle unterscheiden zu können. Sheldrakes telefonstudie fand ich sauber.
Deshalb mein Hinweis auf ihn.

Ansonsten wünsch ich noch feines diskutieren.

Lg
T


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19.07.2015 um 22:25
@tentena

Du glaubst also, Menschen könnten die Nähe anderer Menschen spüren, indem sie die hypothetischen, in ihrer Existenz nie bewiesenen "morphischen Felder" nutzen? Dann versuche doch bitte, diesen Vorgang etwas detaillierter zu erklären. Sheldrake kann das ja leider nicht.


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20.07.2015 um 10:47
@FrankD
@geeky
@tentena
@off-peak
@whiplash
Zitat von FrankDFrankD schrieb:Hinweis: ErKLÄREN und erZÄHLEN sind zwei unterschiedliche Dinge. Dürr erZÄHLT...
Das ist Ansichtssache!
Wenn ich davon ausgeht, dass die Kommunikationsformen komplexer sind als man denkt , sind mir Dürrs Erklärungen naher als "Gibts nicht, also muss man nichts suchen".

Interessant auch Hofmann:
Was ist Wirklichkeit? Albert Hofmann sieht diese als Produkt einer Wechselbeziehung zwischen der inneren geistigen Welt und der äusseren materiellen Welt. Die äussere Welt umfasst in seiner Betrachtung das gesamte materielle und energetische Universum inklusive unserer Körperlichkeit. Als innere Welt bezeichnet er das menschliche Bewusstsein, das sich einer wissenschaftlichen Begriffsbestimmung entzieht, da man das Bewusstsein braucht, um den Begriff zu definieren. Hofmann postuliert, dass nur eine einzige äussere Welt existiert, während es so viele innere Welten gibt wie Individuen. Den Begriff der Wirklichkeit benutzt er für die Welt, die wir mit unseren Sinnen erleben. Wirklichkeit ist nicht vorstellbar ohne ein Ich, das sie als Subjekt erlebt. Sie ist das Produkt der Wechselbeziehung zwischen materiellen und energetischen Signalen aus der Aussenwelt und dem empfangenden Bewusstsein im Inneren. Fehlt entweder der Sender oder der Empfänger, kommt keine Wirklichkeit zustande.

Hofmann verdeutlicht, dass unsere Sinne nur einen sehr begrenzten Teil der Wellen aus dem elektromagnetischen Spektrum empfangen, dass z.B. unsere Augen nur einen sehr schmalen Ausschnitt aus dem elektromagnetischen Spektrum, nämlich 0.4 bis 0.7 Tausendstelmillimeter, als Licht wahrnehmen. Alle kürzeren oder längeren Wellen existieren für unser Sehorgan nicht. Innerhalb dieses kleinen Spektrums, das wir als Licht wahrnehmen, unterscheiden wir verschiedene Farben. Es ist wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass im äusseren Raum keinerlei Farben existieren, nur Wellen verschiedener Länge. Wir bezeichnen Wellen von 0,7 Mikron Länge als rot, solche mit 0,4 Mikron als blau. Es gibt aber keinerlei Möglichkeit festzustellen, ob andere Menschen das gleiche Farberlebnis haben. Denn die Farbwahrnehmung ist ein Ereignis im inneren Raum eines Menschen. Diese begrenzte Wahrnehmung gilt in gleichem Masse für unsere anderen Sinneswahrnehmungen, seien sie akustischer, geschmacklicher, geruchlicher oder haptischer Art. Es ist ein ungelöstes Geheimnis und eine grundlegende Lücke in unserem Erkenntnisvermögen, wie die vom Gehirn aus der Aussenwelt empfangenen Signale in die psychische Dimension der Empfindungen verwandelt werden.
http://www.bpv.ch/blog/was-ist-wirklichkeit/
«Telepathie» Im Tages-Anzeiger: Warum Journalisten die Studien, über die sie berichten, auch lesen sollten.
https://www.skeptiker.ch/telepathie-im-tages-anzeiger/
Austausch von Gehirn zu Gehirn

Eine besondere Art der Telepathie

Zwei Forschergruppen haben zwei menschliche Gehirne über Computer miteinander gekoppelt. So wurde ein direkter Gedankenaustausch möglich.
http://www.nzz.ch/wissenschaft/biologie/eine-besondere-art-der-telepathie-1.18380156

Fragen gibts auch in Pflanzenkommunikation, die noch komplett offen sind,
also warum sollte beim Menschen alles schon geklärt sein?

Wenn niemand beobachtet hätte und sich Gedanken darüber gemacht hätte warum ein Ahornbaum auf den andern reagiert und das ganze erforscht, wäre man nie auf die Zusammenhänge gestossen.
Verbindungen zur Verhaltensforschung und Ökologie[Bearbeiten]

In der Zoologie ist das Konzept der Neurobiologie eng mit der Verhaltensforschung verknüpft, aber auch mit dem Verhalten ganzer tierischer Gemeinschaften. In ähnlicher Weise sucht auch die Pflanzenneurobiologie nach den Signalen, die nicht nur die individuelle Pflanze, sondern ganze Pflanzengemeinschaften oder -gesellschaften koordinieren und steuern, etwa hinsichtlich einer Beeinflussung der mikrobiologischen Gemeinschaften ihres Wurzelraumes (Rhizosphäre). So betrachtet die Pflanzenneurobiologie Pflanzen als territoriale, mit Tieren vergleichbare „behavioural organisms“ (also mit Verhalten ausgestattete Organismen), die Fähigkeiten zur Aufnahme, Speicherung, Teilung, Verarbeitung und Nutzung von Informationen aus der biotischen (lebenden) und abiotischen (unbelebten) Umwelt besitzen. Dies wurde wegen der gegenüber Tieren um Größenordnungen verlangsamten Zeit- bzw. Reaktionsabläufe aus Sicht der Pflanzenneurobiologie lange verkannt. Der Frage, wie Pflanzen all diese Informationen erwerben und in ihr Antwortverhalten integrieren, gelten wesentliche Untersuchungsschwerpunkte der Pflanzenneurobiologie. Diese umfassen auch ökologische Fragestellungen, etwa nach den Interaktionen und Erkennungsmechanismen, wie sie zwischen Pflanzen gleicher und verschiedener Art stattfinden.[21]
Wikipedia: Pflanzenneurobiologie
Pflanzen kommunizieren über die Luft und in der Erde

Wissenschaftler beobachteten 1983, dass junge und gesunde Ahornbäume ihren natürlichen Schutzmechanismus erhöhen, sobald sich in ihrer direkten Umgebung Artgenossen befinden, die von Schädlingen befallen sind. Die Forscher gingen davon aus, dass diese Reaktion durch einen Stoff ausgelöst wird, der von den befallenen Ahornbäumchen in die Luft abgegeben wird. Zu damaliger Zeit war es ihnen jedoch leider nicht möglich, ihre Theorie nachzuweisen. Heute wissen wir, dass Pflanzen in der Tat über die Luft kommunizieren. Sie geben flüchtige organische Stoffe, sogenannte Blattduftstoffe (engl. volatile organic compounds) ab. Diese werden von ihren Artgenossen in ihrer Umgebung aufgenommen und verarbeitet.

Die Kunst des Zuhörens

Pflanzen kommunizieren jedoch nicht nur über die Luft, sondern auch unterirdisch. Über ihre Wurzeln versorgt sich die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen – und Informationen aus der Nachbarschaft. Forscher fanden heraus, dass Pflanzen auch über ihre Wurzeln kommunizieren, wenn sich diese berühren, also im Kontakt zueinander stehen. Es handelt sich dabei nicht um einen zielgerichteten Austausch von Informationen und Botschaften, sondern vielmehr um ein wachsames Lauschen oder Zuhören. Pflanzen sind auf diese Weise nicht nur in der Lage, auf die direkten Anzeichen einer bevorstehenden Dürre zu reagieren wie z. B. Hitze oder Trockenheit, sondern auch indirekt über chemische Stoffe, die sie über ihre Wurzeln von benachbarten Pflanzen empfangen und wiederum weitergeben.
http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/pflanzen-im-dialog-pflanzensprache-fuer-fortgeschritten-10192


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20.07.2015 um 11:24
@lilit
lilit schrieb:
weil beharrst auf unsinnigen Vorurteilen und Wissenslücken, die längst belegt sind
Belegt ist bisher lediglich, daß du keinen blassen Schimmer hast von dem, was du hier erzählst. Bevor du damit so unbekümmert wie bisher weitermachst versuche doch bitte erstmal zu verstehen, daß ein Mensch elektromagnetische Wellen aussenden (oder vorhandene verändern) muß, damit ein anderer Mensch durch den Empfang dieser elektromagnetischen Wellen seine Nähe spüren kann. Das sollte man doch eigentlich auch dann begreifen können, wenn man nicht technisch versiert ist.
lilit schrieb:
Der mensch sendet aus und empfängt.
Das wird auch durch gebetsmühlenartige Wiederholung nicht zu einer Tatsache, und was du hier ständig reinkopierst zeigt nur, daß du nach wie vor nicht kapiert hast, worum es geht. Nicht um chemische Botenstoffe, auf die Pflanzen reagieren, auch nicht um den kleinen Teil des em-Spektrums, den wir mit unseren Augen wahrnehmen können, sondern um die Notwendigkeit, daß ein Mensch erstmal etwas senden muß, damit ein anderer Mensch es empfangen und ihn so spüren kann. Wenn dir partout nichts einfällt, was auf diese Weise "jedwede Hindernisse und Mauern" überwinden könnte, dann gib das doch einfach zu statt eine copy&paste-Orgie nach der anderen zu starten. Oder sollen die nur von deiner Sprachlosigkeit ablenken und von deinen "unsinnigen Vorurteilen und Wissenslücken", die du mir andichten möchtest?


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 11:50
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Oder sollen die nur von deiner Sprachlosigkeit ablenken und von deinen "unsinnigen Vorurteilen und Wissenslücken", die du mir andichten möchtest?
Nunja, wenigstens trage ich an Erklärungsversuchen bei. Du behauptest einfach, ist nicht zu Genüge erklärt, unbewiesen, also existiert es nicht. Tatsache ist unzählige Erfahrungsberichte sagen etwas anderes.
Elektromagnetik ist bei Telepathie ausgeschlossen,
sind andere Kanäle die noch nicht erschlossen sind.

Weiss nicht warum ihr euch dermassen darauf versteift, ist ja grad wie eine Hexenjagd, nur weil ich das nebenbei,
also neben Intuition, unbewusster Wahrnehmung, zitiert habe.
Wenn du esoterisch angehauchte Spielkameraden suchst, bist bei mir an falscher Adresse.
Mich interessiert, wie was erforscht wird und welche offenen Fragen bleiben.

Der Mensch sendet und empfängt, auf vielerlei Arten.
Nicht umsonst umschreibt man das Charisma eines Menschen mit Ausstrahlung.
Das hat nichts mit Strahlen, Impulsen in Physik zutun, ist Umgangssprache.

Auch Pheromone spielen eine Rolle.
Pheromone beim Menschen
Wikipedia: Wirbeltierpheromone#Pheromone beim Menschen

Der TE wollte m.E. mehr über Zwischenmenschliche Kommunikation erfahren, und kein Diskussionsschliesser wie gibt es nicht, beweis es mal, solang du das nicht kannst bleibts bei gibt es nicht.


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 11:57
@lilit
Also was Du jetzt mit dem Link zu Telepathie aussagen möchtest, erschließt sich mir nicht so ganz.
Der zeigt doch gerade, dass es keine "Telepathie" war.

Und das Thema "Pflanzenneurobiologie", ist ja nicht unumstritten.
Das hast Du wahrscheinlich vergessen, mit zu kopieren. ;)
2007 wandten sich 36 Wissenschaftler von 33 verschiedenen Institutionen mit einem in der Zeitschrift „Trends in Plant Science“ publizierten Brief an die Fachöffentlichkeit (mit David G. Robinson, Direktor des Heidelberg Institute for Plant Science, als korrespondierendem Autor).[25] Unter dem Titel Plant neurobiology: no brain, no gain? (ein Wortspiel mit dem englischen „no pain, no gain“ = „ohne Fleiß kein Preis“) wurde zunächst grundsätzlich der Begriff „Pflanzenneurobiologie“ kritisiert, der kaum zum besseren Verständnis pflanzenphysiologischer Vorgänge beitrage. Ferner wurden etliche Grundannahmen dieser Forschungsrichtung in Zweifel gezogen. Ihren Verfechtern wird insbesondere die unzulässige Übertragung von Gemeinsamkeiten zwischen tierischen und pflanzlichen Zellen auf molekularer Ebene (wie dem Vorhandensein von Aktionspotentialen oder neurotransmitterartiger Substanzen) auf höhere funktionale Ebenen (wie Gewebe oder Organe) vorgehalten. Wegen der bei Pflanzen häufigen zellulären Verbindungen (Plasmodesmata) entsprächen Transport und Funktionsweise neurotransmitterähnlicher Stoffe nicht den Verhältnissen bei tierischen Zellen, überdies seien infolge der dadurch zwangsläufig engen elektrischen Kopplung von Pflanzenzellen Transmittersubstanzen gar nicht erforderlich. Weiterhin werden die bislang bekannten Auxintransportmoleküle für den Transport dieses Phytohormons als ausreichend angesehen, für – bislang kaum belegte – zusätzliche vesikuläre Transportmechanismen bestehe keine Notwendigkeit. Fänden tatsächlich vesikuläre Transporte von Zelle zu Zelle bei Pflanzen statt, dürfe dies keineswegs Vorgängen an tierischen Nerven und Synapsen gleichgesetzt werden. Unter dem Vorwurf oberflächlicher Analogiebildung wird betont, es existierten keinerlei Belege dafür, dass Pflanzen tatsächlich Neurone, Synapsen oder gar ein Gehirn besitzen würden. Die Breite der in dem Brief vertretenen Institutionen (aus Italien, Deutschland, Schweiz, Kanada, USA, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden) verdeutlicht, dass das Konzept der Pflanzenneurobiologie in Fachkreisen mehrheitlich abgelehnt wird.

In Antworten auf diese Kritik[26][27] betonte die wissenschaftliche Gegenseite unter anderem, es handele sich bei den von ihr verwendeten Begrifflichkeiten um Metaphern. Diese hätten sich bereits in früheren Fällen als nützlich erwiesen und würden generell das Forschungsinteresse auf neuartige Fragestellungen lenken. Dabei wurde neben Darwins „root-brain“-Hypothese (also der Annahme, dass sich Wurzelspitzen verhielten, als hätten sie ein Gehirn) auch auf die Nobelpreisträgerin Barbara McClintock und deren Metapher von einer „genetic intelligence“ verwiesen. Letztlich ginge es weniger um Begriffe als um Phänomene, die von der Botanik bislang übersehen worden seien.

2009 erschien in der angesehenen Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ ein unter anderem von Mitarbeitern des International Laboratory of Plant Neurobiology der Universität Florenz verfasster Artikel.[28] Demnach wurden in den Spitzen von Maiswurzeln zeitlich synchronisierte, spontane elektrische Oszillationen gemessen. Diese Beobachtung ist nach Ansicht der Autoren ein deutliches Zeichen dafür, dass die pflanzliche Wurzelspitze als Sensorbereich für diverse Sinneswahrnehmungen aus der Umgebung fungiert. Der Pflanzenelektrophysiologe Dietrich Gradmann (Universität Göttingen, emeritiert) warf den Autoren daraufhin methodisch-experimentelle Defizite und Fehlinterpretationen von Artefakten, und den Herausgebern der Zeitschrift Mängel beim Reviewverfahren vor; der Artikel müsse zurückgezogen werden.[29]

Die Kontroversen im Zusammenhang mit der Pflanzenneurobiologie und den damit assoziierten Begrifflichkeiten wurden auch in Arbeiten mit philosophisch-pragmatischem Schwerpunkt aufgegriffen. So sieht der Philosoph Günther Witzany die Diskussionen um den Begriff „Pflanzenneurobiologie“ und die Frage, ob Pflanzen Intelligenz zugesprochen werden kann, aus Sicht der Biokommunikation als notwendig an.[30] Andere betrachten die Terminologie der Pflanzenneurobiologie mit ihrer „zoomorphen Aufladung“ kritisch, da sie die Grundverschiedenheit der Pflanzen als autotrophe Lebewesen zu den heterotrophen Tieren verwische. Dabei wird die Frage nach dem Sinn aufgeworfen, eine Pflanze „zum Tier“ zu machen, um ihr so eine besondere Identität zu verschaffen.[31]

Thesen und Ergebnisse der Vertreter der Pflanzenneurobiologie fanden auch in populärwissenschaftlichen Medien Widerhall, wobei hier ebenfalls eine keineswegs unkritische Übernahme erfolgte
Wikipedia: Pflanzenneurobiologie

Naja, und Albert Hofmanns war Chemiker und der Entdecker von LSD.... :)
Und auch da lese ich nichts, was für eine Kommunikation im elektromagnetischen Bereich spricht.
Wie ich schon gestern anmerkte, könnte so ein Versuchsaufbau ja nur wirklich mit einfachsten Mitteln durchgeführt werden.
Aber das möchte anscheinden niemand, der meint, Menschen "erspüren" zu können.


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 12:04
@geeky
lilit schrieb:
Der mensch sendet aus und empfängt.

Das wird auch durch gebetsmühlenartige Wiederholung nicht zu einer Tatsache.
Zu ignorieren, dass der Mensch sendet und empfängt macht's nicht unwahr. ;)
Zitat von geekygeeky schrieb:Du glaubst also, Menschen könnten die Nähe anderer Menschen spüren, indem sie die hypothetischen, in ihrer Existenz nie bewiesenen "morphischen Felder" nutzen? Dann versuche doch bitte, diesen Vorgang etwas detaillierter zu erklären. Sheldrake kann das ja leider nicht.
Beschäftigst dich eh nicht mit den Belegen sobald man dich damit konfrontiert. Siehe hier
Beitrag von Kotknacker (Seite 6)
^^

@off-peak
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Wurde ja auch schon gemacht, u.a. ebenfalls aufgeführt in dem von mir schon viermal verlinktem Wiseman Buch.
1. Wiseman hat den Versuchsaufbau vier mal geändert, d.h. beim 4. und letzten Experiment wurde auch noch an den Variablen herumoptimiert.
2. Seine "Kennzahlen" sind willkürlich und erfassen nicht die gesamte Datenlage
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Gerade um dieses Thema ging es die letzten Seiten.
Und nein, des Hundes "Fähigkeiten" sind nicht nur nicht bewiesen, sondern sogar widerlegt.
Nein, das Phänomen an sich wurde belegt und nicht widerlegt. Ebenso wurden "normale" äußere Ursachen in Betracht bezogen und konnten sich ebenfalls nicht als mögliche Erklärung durchsetzten. So dass in der Schlussfolgerung mögliche Fähigkeiten zur Diskussion stehen.
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Man nennt das Warten / Erwarten / Hoffen / Vorfreude oder einfach Langeweile / Neugierde / Gucken, was draußen los ist.
Deswegen wurden auch 10 Kontrollversuche unternommen, wo Frauchen nicht nach Hause gekommen ist, um genau diese möglichen Ursachen zu untersuchen. Im Ergebnis gab es keine ausergewöhnlichen Peaks (immer <100 sek pro 10 Minuten Periode), wo der Hund besonders lange am Fenster verharrte.
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Befrage alle Quellen - gerade dieser Hund wurde mehrmals von zwei verschiedenen Forscherteams untersucht mit zwei verschiedenen Ergebnissen.
Das erste Forscherteam hat knapp 100 Experimente durchgeführt das zweite nur 4. Letzteres verschwende andere Kriterien die über Erfolg und Misserfolg entschieden. Die Kriterien des ersten Teams angewendet auf die erhobenen Daten des 2. Teams ergeben positive Resultate. Die Ergebnisse in Bezug auf die erhobenen Daten ähneln sich, wie erwartet, sehr.

@tentena
Zitat von tentenatentena schrieb:Sheldrakes telefonstudie fand ich sauber.
Deshalb mein Hinweis auf ihn.
Ist es die, die hier im Artikel erwähnt ist?

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/03/Rupert-Sheldrake
Statistisch müsste die Testperson eine Trefferquote von 25 Prozent erzielen. Sheldrake publizierte eine Arbeit, in der die vier Probanden bei insgesamt 271 Anrufen in durchschnittlich 45 Prozent der Fälle richtig lagen.
Jedenfalls auch beachtenswert...

@lilit
Zitat von lilitlilit schrieb:Der TE wollte m.E. mehr über Zwischenmenschliche Kommunikation erfahren, und kein Diskussionsschliesser wie gibt es nicht, beweis es mal, solang du das nicht kannst bleibts bei gibt es nicht.
Zitat von lilitlilit schrieb:Nunja, wenigstens trage ich an Erklärungsversuchen bei. Du behauptest einfach, ist nicht zu Genüge erklärt, unbewiesen, also existiert es nicht. Tatsache ist unzählige Erfahrungsberichte sagen etwas anderes.
Gut erfasst. ^^


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20.07.2015 um 12:07
@whiplash
Essentiell davon sind ja die bewiesenen Merkmale, also Pflanzen erkennen einander, interagieren.
Umstritten ist alles, was sich in Forschung befindet, Erkenntnisse zu sammeln ist ja deren Aufgabe!
Zitat von whiplashwhiplash schrieb:Naja, und Albert Hofmanns war Chemiker und der Entdecker von LSD.... :)
Und auch da lese ich nichts, was für eine Kommunikation im elektromagnetischen Bereich spricht.
Hofmann war vielleicht ein Spinner, aber ein Genialer!

Unter anderem, ich habe nie behauptet, dass "Kommunikation" auf Elektromagnetik beruhe, nur erwähnt, dass dies eine These unter vielen sei, wie das von Sheldrake mit den keine Ahnung was für Felder eine andere These ist.

M.M.n. sind die Möglichkeiten der Interaktionen und zwischenmenschlichen Kommunikationen noch nicht vollständig erschlossen, jedenfalls diese Formen, die Sinnesorgane, auch verfeinerte, ausschliessen.
Das heisst nicht, dass diese nicht existieren.
Und nein, ich bin nicht abergläubisch, nur sensibilisiert auf verfeinerte Wahrnehmung,
Gefühl und "etwas Spüren".


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20.07.2015 um 12:22
@lilit
Zitat von lilitlilit schrieb:Nunja, wenigstens trage ich an Erklärungsversuchen bei.
Wenn du chemische Botenstoffe und das sichtbare Licht als Erklärungsversuche für die vom TE behaupteten Fähigkeiten ansiehst, dann hast du vom bisherigen Threadverlauf noch weniger begriffen als es ohnehin zu befürchten war.
Zitat von lilitlilit schrieb:Der Mensch sendet und empfängt, auf vielerlei Arten.
Dann erkläre doch endlich mal, auf welche dieser vielerlei Arten man auch über "jedwede Hindernisse und Mauern" hinweg senden und empfangen kann. Denn genau darum geht es hier.


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20.07.2015 um 12:25
@Kotknacker

Du kannst @lilit gern unter die Arme greifen, da sie von dieser Aufgabe ja offensichtlich stark überfordert ist. Einfach ihre unbelegten Behauptungen zu liken hilft da nicht wirklich...


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 12:34
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Wenn du chemische Botenstoffe und das sichtbare Licht als Erklärungsversuche für die vom TE behaupteten Fähigkeiten ansiehst, dann hast du vom bisherigen Threadverlauf noch weniger begriffen als es ohnehin zu befürchten war.
Wenn das Thema nicht in deinem Interessensgebiet liegt, warum äusserst du dich überhaupt dazu?
Fühle mich absolut nicht überfordert, es interessiert mich einfach, darum suche ich nach Erklärungen.
Zitat von geekygeeky schrieb:Du kannst @lilit gern unter die Arme greifen, da sie von dieser Aufgabe ja offensichtlich stark überfordert ist. Einfach ihre unbelegten Behauptungen zu liken hilft da nicht wirklich...
Der TE erzählte was von einem ihm Bekannten, der Bekannte, also ihm nahestehende Menschen in einem Gebäude wahrnehmen konnte.

Daneben stellte er noch paar mehr Fragestellungen in den Raum.
Dass du dich an die nicht beantwortbare ausserirdische Fähigkeit, einen Menschen durch Mauern hindurch zu "spüren" festklammerst,
widerspricht den Fragestellungen des TE, der noch viel mehr Fragen in Raum gestellt hat.
So erfuhr ich Bsp.weise von
@Curiositas
Zitat von CuriositasCuriositas schrieb am 17.07.2015:zu II, III und IV würde ich empfehlen mal in den Voynich reinzublättern. er erzählt unter anderem von einem gewissen netzwerk dass uns alle verbindet. im primitiven bereich sei eine übertragung von gefühlen möglich. später dann gedanken. so ist es vielleicht auch möglich einen geographischen standort von jemanden herauszufiden oder sich zumindest in die richtige richtung leiten zu lassen. wie erkennt man dann, wenn sich wie bei punkt I jemand von hinten nähert? ebenfalls im werk ist die rede von sphären, sogenannten kreisen, die ein mensch um sich zieht. dementsprechnd müsste man ja merken, wenn jemand in diesen eindringt. ich halte zwar unsere geister heutzutage für ziemlich primitiv um das zu bewerkstelligen aber die idee fand ich ganz nett und wie schriebst du so schön es gibt ja zwei arten von menschen. möglicherweise die antwort auf die frage, warum diese fähigkeiten bei manchen nicht funktionieren und bei anderen umso besser. und nehmen wir an wir pflegen in diesem netzwerk ganz unbewusst engeren kontakt so kann ich mir vorstellen ist es einfach diese anwesenheit zu erspüren und vielleicht sogar auch ganz unbewusst gesteuerte körperliche reaktionen zeigen auf die unser dummes bewusstsein dann durchaus reagieren kann und sich eins und eins zusammenzählt.
etwas von Voynich ,
da ich alte Schriften (Zeichnungen) liebe finde ich sowas interessant.

Wenn du meinst, mit Beleidigungen dir unangenehme Diskussionsteilnehmer mundtod zu machen, hast du dich geirrt, es fordert sie nur heraus.


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 12:42
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:Du kannst @lilit gern unter die Arme greifen, da sie von dieser Aufgabe ja offensichtlich stark überfordert ist.
Du Problem ist ja: Du bist ja nicht auf Konsens aus und dementierst und degradierst stattdesssen lieber. Das gute dabei ist, dass deine fordernde Art das Wissen deiner Gesprächspartner oftmals mehrt, während du hinten zurück bleibst. ^^


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 12:49
@Kotknacker
Zitat von KotknackerKotknacker schrieb:Gut erfasst. ^^
Vielen Dank!
bananenblues


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20.07.2015 um 13:11
@lilit
Zitat von lilitlilit schrieb:Wenn das Thema nicht in deinem Interessensgebiet liegt, warum äusserst du dich überhaupt dazu?
Wenn das Thema deinen Horizont übersteigt, warum äußerst du dich überhaupt dazu?
Zitat von lilitlilit schrieb:Fühle mich absolut nicht überfordert, es interessiert mich einfach, darum suche ich nach Erklärungen.
Wenn du chemische Botenstoffe und das sichtbare Licht als Erklärungsversuche für die vom TE behaupteten Fähigkeiten ansiehst, dann hast du vom bisherigen Threadverlauf noch weniger begriffen als es ohnehin zu befürchten war.
Zitat von lilitlilit schrieb:die nicht beantwortbare ausserirdische Fähigkeit, einen Menschen durch Mauern hindurch zu "spüren"
Du bist also zu dem Schluß gekommen, daß die vom TE behaupteten Fähigkeiten -sofern sie nicht sowieso frei erfunden sind- als "außerirdisch" zu bezeichnen wären?


@Kotknacker
Du kannst also ebensowenig wie @lilit erklären, was und auf welche Weise "der Mensch sendet und empfängt", um die Nähe anderer Menschen zu spüren. Danke für die Klarstellung.


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Nähe anderer Menschen spüren?

20.07.2015 um 13:18
@lilit
Nein, er erzählt nur. Ein Erklären beinhaltet auch immer das WIE und WARUM. Gerade das fehlt ja eindeutig.


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20.07.2015 um 13:19
@geeky
Zitat von geekygeeky schrieb:@Kotknacker
Du kannst also ebensowenig wie @lilit erklären, was und auf welche Weise "der Mensch sendet und empfängt", um die Nähe anderer Menschen zu spüren. Danke für die Klarstellung.
Bitte schön!

Und die Wege sind unergründlich!

Für mich ist es etwas selbstverständliches, Gegenseitiges Spüren zuzulassen, deshalb begegnet es mir wohl auch so oft, zwischenmenschlich, zwischentierisch, zwischenpflanzlich, noch Steine scheinen etwas auszustrahlen, so ist ein frischgefundener Kristall doppeltschön als ein Alter verstaubt in einem Regal.

Das hat nichts mit Esoterik zu tun, wennschon mit Ethik und Ästhetik.

Was und wie Mensch sendet und empfängt bestimmst zum Glück nicht du. Sondern jeder selber.


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