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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

10.05.2018 um 23:31
RedBird schrieb:Erniedrige dich selbst und du wirst erhöht werden
Normale menschliche Norm. Jemand der sich vor anderen runter macht, wird aufgebaut. Jemand der von vornherein sich selbst als der dickste Prollo in da House verkauft, schreit förmlich nach einer Demütigung.
RedBird schrieb:Die Sache mit der anderen Wange (Wozu habe ich zwei gesunde Mittelfinger?)
Umstritten wie es zu verstehen ist. Früher war es eher als eine Provokation gesehen, als denn ein Resignieren.
RedBird schrieb: Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein
Es warf ihn nach den Worten keiner. Der Verfasser dieser Worte auch nicht.
RedBird schrieb:Du sollst Vater und Mutter ehren
Unter Berücksichtigung der Vernunft, natürlich oder?
RedBird schrieb:Das Konzept der Erbsünde
Hm... Kommt drauf an was man darunter versteht. Welcher Mensch hat absolut keine Verunreinigung?
RedBird schrieb:Aber ich gehe davon aus, dass meine Religion auf einen Christen ebenso abartig wirkt, es beruht also zumindest auf Gegenseitigkeit.
Wohl wahr... Gesteigertes Ego, ohne jegliche Demut vor anderen Menschen, ohne Einhalt, bringt dem Menschen nur eine Frucht.


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10.05.2018 um 23:40
RitterCumallot schrieb:Wohl wahr... Gesteigertes Ego, ohne jegliche Demut vor anderen Menschen, ohne Einhalt, bringt dem Menschen nur eine Frucht.
Nicht ganz.
Ich bin durchaus selbstkritisch, ich empfinde aber keine Demut vor dem Leben. Wahrheit gibt es niemals ohne Einsicht und Selbstreflexion, das wäre falscher Stolz.
RitterCumallot schrieb:Umstritten wie es zu verstehen ist. Früher war es eher als eine Provokation gesehen, als denn ein Resignieren
Da leuchtende Vorbild des Christentums wurde ans Kreuz genagelt. Wie wird man es also verstehen dürfen?
RitterCumallot schrieb:Unter Berücksichtigung der Vernunft, natürlich oder?
Vernunft funktioniert als Dogma nicht und das hier ist ein Dogma.
RitterCumallot schrieb:Hm... Kommt drauf an was man darunter versteht. Welcher Mensch hat absolut keine Verunreinigung?
Eva isst den blöden Apfel, deshalb haben alle Frauen Schmerzen bei der Geburt und werden von Männern beherrscht. (Genesis)
Vater sündigt, Kind erbt die Schuld.


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10.05.2018 um 23:49
RedBird schrieb:Ich bin durchaus selbstkritisch, ich empfinde aber keine Demut vor dem Leben.
Aber vor der Natur selbst, oder?
RedBird schrieb:Da leuchtende Vorbild des Christentums wurde ans Kreuz genagelt. Wie wird man es also verstehen dürfen?
Ich benutze deine eigene Worte um es zu verdeutlichen:
Für mich wäre es eine persönliche Niederlage, wenn eine Person es schafft, mich wütend zu machen.
Sollte das der Fall sein, muss ich mich fragen, warum meine emotionale Beleiligung eine solche Angreifbarkeit zulässt.
-----------
RedBird schrieb:Vernunft funktioniert als Dogma nicht und das hier ist ein Dogma.
Wir haben auch Gesetze welche unter Berücksichtigung der Vernunft ausgeführt werden (sollten). Bist du froh über ein solches System was wir in D haben?


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11.05.2018 um 00:04
RitterCumallot schrieb:RedBird schrieb:
Ich bin durchaus selbstkritisch, ich empfinde aber keine Demut vor dem Leben.
Aber vor der Natur selbst, oder?
Natur ist Leben.
RitterCumallot schrieb:Ich benutze deine eigene Worte um es zu verdeutlichen:
Für mich wäre es eine persönliche Niederlage, wenn eine Person es schafft, mich wütend zu machen.
Sollte das der Fall sein, muss ich mich fragen, warum meine emotionale Beleiligung eine solche Angreifbarkeit zulässt.
-----------
Wut bindet an eine Person, wie formgebundene Liebe. Beides ist daher nichts wünschenswert. Wenn mir allerdings jemand schadet, so wehre ich mich selbstverständlich. Gewalttätig bin ich dabei in der Regel nicht aber einigermaßen rücksichtslos. Alles andere ist Selbsthass. Wenn du dir nicht einmal die Selbstverteidigung wert bist, was bist du dir dann wert? ein Opferlamm für die Menschheit? Danke, nein.
RitterCumallot schrieb:Wir haben auch Gesetze welche unter Berücksichtigung der Vernunft ausgeführt werden (sollten). Bist du froh über ein solches System was wir in D haben?
Vernunft funktioniert wie gesagt als Konzept nicht. Es obliegt dann dem Ermessen von Dritten (Richtern) die eine Entscheidung treffen. Diese muss nicht zwangsweise mit deinem persönlichen Empfinden von Vernunft übereinstimmen.


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11.05.2018 um 00:10
@RedBird
RedBird schrieb:Natur ist Leben
Lebt ein Stein?
RedBird schrieb:Wenn mir allerdings jemand schadet, so wehre ich mich selbstverständlich.
Und wenn dieser dir nichts anhaben kann? Würdest du nicht auch die andere Wange hin halten und lachen? Sei ehrlich. :D
RedBird schrieb:Vernunft funktioniert wie gesagt als Konzept nicht.
Wieso funktioniert es nicht? Hilft Vernunft dem Menschen nicht?


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11.05.2018 um 00:26
Niselprim schrieb:Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. 3,12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?
Der Rede hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube ( Goethe)
Es heisst zwar :

Matthaeus 5:37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein.

Aber wenn man dann die vielen verschiedenen Übertragungen von denen jede nochmals zahlreiche Auslegungen zulässt, zweifelt man an einem göttlichen Verfasser.
Die kath. Kirche hat versucht nun mit Dogmen ex Kathedra die alleinige Deutungshoheit zu behalten, aber es bleibt Menschenwerk


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11.05.2018 um 01:30
@RedBird
ich empfinde aber keine Demut vor dem Leben
wie ist das zu verstehen - im Sinne von "ich achte das Leben nicht", ich wertschätze es nicht?
Und falls ja, weshalb nicht? (keine Kritik, ich möchte es nur verstehen


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11.05.2018 um 11:00
RedBird schrieb:Wenn du von anderen die Einhaltung deiner Regeln fordert, ist das ein Machtinstrument. Was denn sonst?
@RedBird ich fordere das ja von dir nicht und Gott fordert das von dir auch nicht.
Aber Gott erklärt, dass du dies und das so tun oder nicht tun wirst, wenn du dich dafür etnscheiden solltest, die Dinge mit in Ordnung zu bringen. Also im Christentum beruht die Einhaltung der Gebote Gottes auf freiwilliger Basis. Als "Machtinstrument" kann man das dann im Endeffekt auch betrachten, aber sollte man das gedanklich nicht in den Dreck ziehen, weil man ja sich selbst dazu entscheidet, mitzugehen.
RedBird schrieb:Die ganze Sorgfalt bezieht sich ausschließlich auf die Einhaltung der zuvor festgelegten Regeln. Hast du nicht einmal den Wikipedia Artikel verstanden.
"gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften."

Ein anderer sagt dir, was du zu tun hast und du legst bei der Beachtung der Vorschriften Sorgfalt an den Tag.
Nee @RedBird lege mal dein Augenmerk auf "Vorzeichen" und verstehe die Gebote als Empfehlungen, weil ja dann das (für dich) eintreffen wird, wenn du dich für Gott entscheidest, nämlich dass du so wirst, denkst und tust, wie Er es vorgibt - A B E R die Entscheidung liegt immer noch bei dir. Natürlich musst du dich an Regeln halten, wenn du sagenwirmal einem Verein beitrittst.


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11.05.2018 um 11:46
Optimist schrieb:wie ist das zu verstehen - im Sinne von "ich achte das Leben nicht", ich wertschätze es nicht?
Und falls ja, weshalb nicht? (keine Kritik, ich möchte es nur verstehen
Demut ist immer eine Form der Unterwerfung.
Das, was wir als Schöpfung wahrnehmen ist nur ein vegänglicher Kreislauf von fressen und gefressen werden. Was soll daran Demut erzeugen?


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11.05.2018 um 11:47
Niselprim schrieb: RedBird schrieb:
Wenn du von anderen die Einhaltung deiner Regeln fordert, ist das ein Machtinstrument. Was denn sonst?

@RedBird ich fordere das ja von dir nicht und Gott fordert das von dir auch nicht.
Aber Gott erklärt, dass du dies und das so tun oder nicht tun wirst, wenn du dich dafür etnscheiden solltest, die Dinge mit in Ordnung zu bringen. Also im Christentum beruht die Einhaltung der Gebote Gottes auf freiwilliger Basis. Als "Machtinstrument" kann man das dann im Endeffekt auch betrachten, aber sollte man das gedanklich nicht in den Dreck ziehen, weil man ja sich selbst dazu entscheidet, mitzugehen.

RedBird schrieb:
Die ganze Sorgfalt bezieht sich ausschließlich auf die Einhaltung der zuvor festgelegten Regeln. Hast du nicht einmal den Wikipedia Artikel verstanden.
"gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften."

Ein anderer sagt dir, was du zu tun hast und du legst bei der Beachtung der Vorschriften Sorgfalt an den Tag.

Nee @RedBird lege mal dein Augenmerk auf "Vorzeichen" und verstehe die Gebote als Empfehlungen, weil ja dann das (für dich) eintreffen wird, wenn du dich für Gott entscheidest, nämlich dass du so wirst, denkst und tust, wie Er es vorgibt - A B E R die Entscheidung liegt immer noch bei dir. Natürlich musst du dich an Regeln halten, wenn du sagenwirmal einem Verein beitrittst.
Die Bibel wurde nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen. Menschen trachten nach Macht und das ist ihnen mit diesem Buch bemerkenswert gut gelungen.


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11.05.2018 um 12:05
RedBird schrieb:Das, was wir als Schöpfung wahrnehmen ist nur ein vegänglicher Kreislauf von fressen und gefressen werden. Was soll daran Demut erzeugen?
Vielleicht hilft dir jemand aus der Wissenschaft dabei weiter:

Ich bin zwar im täglichen Leben ein typischer Einspänner, aber das Bewusstsein, der unsichtbaren Gemeinschaft derjenigen anzugehören, die nach Wahrheit, Schönheit und Gerechtigkeit streben, hat das Gefühl der Vereinsamung nicht aufkommen lassen. Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, - das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen."

Kommt vom Mensch mit den strubbeligen Haaren und der ausgestreckten Zunge.
RedBird schrieb:Demut ist immer eine Form der Unterwerfung.
Ist Demut in deinem Konzept, wirklich nur negativ kanonisiert?

"Für Demut braucht es Mut.
Denn Demut ist der Mut, hilflos zu sein."

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"Demut ist schließlich nichts als Einsicht."
Hermann Bahr


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11.05.2018 um 18:04
Optimist schrieb:natrlich sagt sich das sehr einfach, aber steht ja auch sinnigerweise in der Bibel: "... aber das Fleisch ist schwach"
das stimmt.ich denke die essenz der sache ist es an sich zu arbeiten, versuchen gutes zu tun,schlechtes meiden und über all das an gott festzuhalten. da geht genug schief,denn kein mensch ist perfekt und auch der größte heilige lädt hin und wieder schuld auf sich. aber eben auch dafür ist jesus gestorben.um schuld (in den augen gottes) von uns wegzunehmen, die wir gar nicht alleine verhindern können.

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@RitterCumallot
@RedBird
@Niselprim
@Optimist
@Murmillo
@psreturns
@suscat
blueavian schrieb:Also genau der Maßstab den man für jedes Buch verwendet. Ich verstehe sowieso nicht wieso hier oft mit zweierlei Maßstab gemessen wird. Religiöse Texte sind genauso zu behandeln wie alle anderen auch.

Bei wissenschaftlichen Widersprüchen ist es die Wissenschaft, sofern man die Ergebnisse beweisen kann. Beispielsweise ist die Erde nicht innerhalb weniger Tage geschaffen. d.h. Bibel (steht auch im Koran) ist dann falsch.
ich finde damit triffst du ziemlich gut einen wichtigen punkt.

was wäre wenn ein wissenschaftler in einem buch schreibt aufgrund seiner forschungen geht er davon aus, dass die erde eine scheibe ist und ausserdem setzt er ein paar seiten weiter den grundstein für die relativitätstheorie.

was würde man über diesen forscher und sein werk wohl sagen?

ich denke man würde sagen, er war ein großer mann, er hat anhand seiner möglichkeiten zwar effektiv falsch damit gelegen,dass die erde eine scheibe ist, aber er hat es (mit dem was ihm zur verfügung stand) so gut gemacht wie er konnte. ausserdem-und was viel wichtiger ist- wüssten wir heute voraussichtlich gar nichts von der relativitätstheorie.

beziehen wir das in ähnlicher form mal auf die bibel.

der evergreen bei den dem christentum kritisch eingestellten menschen ist es doch sich darauf zu beziehen, dass zu der bibel das alte testament gehört, was für die christen auch eine rolle spielt und dass da gott ja soviel anders dargestellt wird, als im neuen testament.

Zum einen sind wir christen, keine juden.das alte testament hat für uns eine dem neuen testament untergeordnete bedeutung. Das zuletzt gesagte gilt und das vor allem, wenn es das wort von gottes sohn höchstpersönlich ist.

Nicht umsonst heisst es : (johannes 8,luther 1912)

„Jesus antwortete: So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von welchem ihr sprecht, er sei euer Gott; 55und kennet ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und so ich würde sagen: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, gleichwie ihr seid. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort. 56Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich. 57Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? 58Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich. 59Da hoben sie Steine auf, daß sie auf ihn würfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.“

Jesus verwendet hier die formulierung „noch bevor abraham war BIN ICH. das ist die selbe formulierung, mit der sich gott im alten testament bezeichnet.ich bin der ich bin da. An anderer stelle heisst es „ich(jesus) und der vater sind eins“.

Was heisst das nun?
-jesus und gottvater sind 2 personen aber (mit dem heiligen geist) ein gott.
-die menschen haben trotz gottes wirken im alten testament ihn nicht so verstanden wie er es will.es ist nicht in ordnung so wie es läuft. Auch deshalb kam jesus in die welt.jesus sagt er kennt seinen vater aber die menschen kennen ihn nicht,auch wenn sie behaupten er sei ihr gott.
-man kann das christentum nicht nach dem alten testament verurteilen und das neue außer acht lassen.

Wenn man also vom alten testament spricht ,dann sollte man sich vor augen halten, dass gott sich nicht ändert, er bleibt gleich.die menschen ändern sich und ihre beziehung zu gott.wir halten gottes perfektion und unperfekten menschlichen händen.

Die menschen haben sich damals die schädel eingehauen, für ressourcen oder andere dinge. Heute passiert das selbe, nur dass ein staatsmann in die kamera lächelt und per knopfdruck bomben und minen regnen lässt. Ist das ein so großer unterschied zu damals? Man könnte jetzt auch fragen,wie können die menschen heute an einen gott glauben und gleichzeitig kriege führen,die umwelt verpesten,etc. darüber redet niemand.

Wenn damals israel von einem feind bedroht wurde und zog in den krieg haben sie zu gott gebetet,wie es heute auch viele menschen machen,egal auf welcher seite sie im krieg stehen. Wenn sie verloren haben drohte ihnen genauso die auslöschung oder versklavung wie umgekehrt rum.

Ist das jetzt ein grund zu sagen der christliche gott ist grausam?ich finde nicht.

Man stelle sich vor wir wären in einer zeit geboren und in einem gebiet in dem wir und unser volk täglich ums nackte überleben kämpfen müssen, umgeben von anderen völkern die oft genug feindlich gesinnt sind.wenn gott sich sich stück für stück mitteilt, so wie die menschen ihn suchen, dann erklärt sich warum erst die 10 gebote kamen und prophezeiungen und dann jesus.in all der zeit hat gott sich nicht geändert, auch heute nicht,die menschen sind zivilisierter geworden.

Jetzt mal ein schritt zurück auf den forschenden wissenschaftler und sein werk über eine runde erde und die relativitätstheorie im vergleich zur bibel.

Das alte testament ist nicht unwichtig und auch lesenswert. Es bildet den prolog zu der endgültigen selbstoffenbarung von gott durch jesus.menschen (damals wie heute) können durchaus von gottes geist inspiriert sein, dies heisst nicht, dass sie nicht kinder ihrer zeit sind und dass eine göttliche offenbarung an sie all ihre fehler wegnimmt. Alles ist im kontext zu verstehen und vieles war nicht so wie gott es gewollt hat, jesus selbst bestätigt dies in der aussage „ihr habt den vater nicht erkannt, den, den ihr euren gott nennen“ als er mit den pharisäern und schriftgelehrten streitet. Gott ist wie er im neuen testament beschrieben wird.das alte ist eine art „erste erfahrungen“ der menschheit mit gott nach dem sündenfall, der wenn er auch evtl. nicht wörtlich zu nehmen ist einen starken symbolischen charakter aufweist.

Insofern ist die bibel nicht vom himmel gefallen, sondern von menschen geschrieben, von menschen mit fehlern,das ist richtig. Aber diese menschen waren auch von gott inspiriert, gott der keine fehler hat.

Religion kann (wie fast alles) missbraucht werden, um druck auszuüben,politische ziele zu verfolgen,etc. etc. das hat aber weder mit gott noch mit seinem willen zu tun, das ist allein ein menschliches problem.hier sollte man nicht generell alles in einen topf werfen und religion bzw. gott als etwas negatives sehen.


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blueavian schrieb:Das ist aber mehr eine Ausrede. Ich denke schon man kann Gott verstehen und auch selbst zu einem Mischöpfer werden.
Ich meinte das im sinne von kein mensch kennt gott besser als jesus,weil er selbst gott ist. gott erfassen kann kein mensch. Man kann seinen willen tun, weil es ja durch jesus ausgelegt wurde was sein wille ist, was sich in den 10 geboten und den prophzeiungen ja schon angedeutet hat.

Auch denke ich ist der mensch dazu berufen am werk gottes teilzuhaben, ganz ohne frage. Mitschöpfer würde ich jetzt nicht verwenden, das hat so einen anmaßenden charakter, aber ich weiss was du meinst.ich würde es aber eher als einen liebenden vater bezeichnen, der sein kind mitmachen und helfen lässt, bei der arbeit die er macht.
blueavian schrieb:Wenn man jetzt für jemanden stirbt, da man denkt man wird dafür belohnt und wäre ein Märtyrer, dann ist das auch wieder nicht altruistisch.
Ich denke gott meint ein spontanes freiwilliges opfer, wie (jetzt wird’s klischeehaft) sich vor die kugel für jemanden zu werfen,etc. wenn gott jemanden oder etwas hassen würde, hätte er es nicht erschaffen.deshalb ist es unsinnig sich irgendwo in die luft zu sprengen um möglichst viele menschen in den tod zu reissen und zu denken man führt krieg für gott.der erschafft mit einem wimpernschlag universen und braucht niemanden der für ihn krieg führt.wenn man krieg für gott führen will, sollte man das durch gebete machen.
blueavian schrieb:Ich finde das aber nicht wichtig. Statt Stätten zu bauen, sollten sie das Geld lieber den Armen geben oder anderen sonstwie damit helfen. Anbeten kann man auch ohne Tempel.
Ja,das kann man. Ich wollte an der stelle nur hervorheben, dass sich dieser mann nicht um sein eigenes wohl sorgt, sondern darum, dass er gott die gebührende ehre erweist, auch wenn er in dem moment ganz andere sorgen haben könnte.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 08:25
Angelus144 schrieb:Gott kann sich nicht mit unheiligkeit umgeben, da er heilig ist und auch aus gerechtigkeit den seelen gegenüber die in den himmel kommen.
@Angelus144
Ich finde es immer sehr problematisch, wenn man darüber bestimmen will, was Gott kann und was nicht.

Man könnte es ja auch anders herum mal andenken!?
Der Mensch kann sich nicht mit so einer "Heiligkeit" umgeben, da er unheilig ist/wäre. Somit würde das "nicht können in den Himmel kommen" bei jedem einzelnen Menschen selbst immer liegen und nicht etwa bei Gott ;) der da richtet und bestimmt, wer kommt in den Himmel und wer in die Hölle. Sondern die Tür in sein Reich steht jedem Menschen offen (ist niemals versperrt), Gott verwehrt niemanden den Weg da hinein, Gott richtet auch niemanden - NIEMALS!

Aus dieser Sichtweise könnte man auch andenken, was für einen (oder manche) Menschen da dann schlimmer wäre? Die direkte Anwesenheit Gottes (diese Heiligkeit zu ertragen), oder ein Platz/Raum der Schatten spendet vor Gottes Licht (auch Hölle genannt) zu suchen - für mich?

Die Bibel berichtet ja öfters von der großen tiefen Furcht in die Menschen verfallen sind, wenn sie in die Nähe von Gottes Herrlichkeit/Kraft kommen/stehen. Sich etwa davor verbergen wollen ...?
Wenn ich mich etwa vor Gott verbergen/verstecken will, werde ich wohl nicht "mir nichts, dir nichts" einfach so in Gottes Reich hinein spazieren, oder? Ich denke mir da eher, die große innere Furcht bewirkt, dass ich da lieber davonlaufen will und einen Platz für mich suche, wo ER mich dann nicht sehen kann.... oder wenigstens einen Platz, wo ich denke, ER kann mich dort jetzt nicht sehen, hier kann ich mich (vor ihm) verbergen?


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12.05.2018 um 08:53
@Doverex
Ein guter Vergleich alles:
Doverex schrieb:Wenn ich mich etwa vor Gott verbergen/verstecken will, werde ich wohl nicht "mir nichts, dir nichts" einfach so in Gottes Reich hinein spazieren, oder? Ich denke mir da eher, die große innere Furcht bewirkt, dass ich da lieber davonlaufen will und einen Platz für mich suche, wo ER mich dann nicht sehen kann.... oder wenigstens einen Platz, wo ich denke, ER kann mich dort jetzt nicht sehen, hier kann ich mich (vor ihm) verbergen?
Klingt irgendwie wie "schlechtes Gewissen" und das was bei Adam und Eva mit dem Feigenblatt beschrieben wird, die versteckten sich dann auch.
Zudem wird in der Bibel auch gesagt, dass dem Menschen das "Gesetz" ins Herz geschrieben wurde -> daher hat er also ein Gewissen, welches gut oder schlecht sein kann - je nachdem - oder sich bei manchen auch gar nicht meldet.

Die Theorie im NT geht davon aus, dass wegen der Gnade Gottes der Mensch kein schlechtes Gewissen mehr haben braucht - aufgrund des Opfer Jesu ...
... und deshalb dann doch jeder der es möchte zu Gott kommen kann, sich nicht mehr schämen braucht wie Adam und Eva, wegen seiner Fehler - sie sind und werden vergeben...
... was nauerlich NICHT heisst, dass man nicht an sich arbeiten braucht.


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12.05.2018 um 10:37
Optimist schrieb:... und deshalb dann doch jeder der es möchte zu Gott kommen kann, sich nicht mehr schämen braucht wie Adam und Eva, wegen seiner Fehler - sie sind und werden vergeben...
@Optimist
Sicher, dieser Annahme könnte ja vielleicht stimmen!

Aber man kann ja auch in den Evangelien nachlesen: "Denn es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts Heimliches, das nicht hervorkomme." (Mk. 4.22)

Ich deute diese Aussage/Passage gedanklich in die Richtung, dass diese absolute Klarheit, die da dann in uns vorherrschen würde, nicht mehr zu unserem irdischen Leben/Dasein dazu gehört. Meiner Meinung nach würde der Tod und die Auferweckung zwischen diesem Moment der Klarheit und unseren irdischen Leben als Vorgang stehen?

Dies würde also bedeuten, mein irdisches Leben ist zu 100% abgeschlossen. Ich habe also auch nicht mehr die Möglichkeit, irgendwas zu ändern, etwa durch Reue, schlechtes Gewissen, Einsicht meiner Fehler, an der Ungerechtigkeit die ich ausübte? Ich würde also den Unterschied andenken, solange ich hier lebe (in der Unklarheit), kann ich bereuen, umkehren, mein ungerechtes Verhalten zu anderen Menschen ändern oder damit aufhören, immer mehr und mehr materielle Güter für mich anzuhäufen (Beispiel) - etwa auf Kosten meiner Mitmenschen? Ich denke dabei an nix weltbewegendes.

Aber den grössten Unterschied würde ich darin sehen, dass mir in diesem Moment (Mk. 4.22) die Klarheit gegeben wird, man würde sie ja ungefragt/ungesucht bekommen. Zum Unterschied, wenn ich im irdischen Leben etwa danach suchte, und mir über Gott etwas klar wurde (weiteres Beispiel). Sicher, auch hier würde es mir gegeben worden sein, ABER eben nicht ungesucht/ungefragt, oder?

Wenn ich also die Bitte von Jesus an Gott lese "Vergib ihnen..... denn sie wissen nicht was sie tun" würde ich da schon andenken, diese Vergebung hat/hätte mit meiner Unklarheit zu tun, eben weil darin angefügt wird, sie wissen nicht....!

Was ist aber dann in der Klarheit - im Wissen? Was ist da für mich möglich > an Vergebung? Eben erst recht, wenn mein irdisches Leben zu 100% abgeschlossen wäre? Ich selbst dann gar nix mehr (ver)ändern kann?

Diese Frage stellt sich für mich schon, auch wenn ich (wie ich weiter oben schon schrieb) niemals darüber bestimmen würde, was Gott kann/könnte und was nicht. Also ich beobachte ja auch nur die Argumentation von Jesus bei der Bitte an Gott gerichtet wegen der Vergebung, und da lese ich eben als Grund: "sie wissen nicht..."

Somit wäre also die Unwissenheit (über Gott) nicht mal das schlechteste für uns Menschen, oder? Weil in einem anderen Thread auch die Frage gestellt wurde: Wo hat sich Gott versteckt?

Kurz um, ich glaube schon, dass jeder Mensch einmal die volle Klarheit (Wissen) über Gott erlangen wird. Ausnahmslos! Was würde so eine Klarheit aber in uns auslösen? Unsagbare Furcht oder Friede, Freude, Eierkuchen oder bei jedem was anderes, weil niemand ganz gleich zum anderen ist?


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 12:52
blueavian schrieb am 08.05.2018:

Bei Widersprüchen muss du sowieso selbst entscheiden, was richtig ist. Oder ob er das überhaupt gesagt hat.
@blueavian

Sicher, die Entstehung und Datierung der Evangelientexte ist ein sehr komplexes Thema, worin man sich nie völlig sicher sein kann als jemand dem Jesus(Worte) nahe geht, wenn ich was darin verwerfe oder als authentisch betrachte, auch richtig zu liegen.

Da aber in der Lehre Jesu die Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit immer auch sehr deutlich im Vordergrund steht/stand und wir diesen Hinweis auf die Wahrhaftigkeit in allen 4 Evangelien auch heute noch deutlich nachlesen können, glaube ich deshalb schon, dass dieses "wahrhaftig zu sein" und nicht zu lügen, auch bei den Anhängern im 1 Jahrhundert schon eine große bedeutende Rolle in ihrem Glauben an Jesus Lehre eingenommen hat.

Der Gedankenschluß liegt nahe, dass auch die Evangelisten selbst, die Liebe zur Wahrhaftigkeit/Zuverlässigkeit von der Lehre Jesu in ihren Herzen trugen. Und sicher nicht was niederschreiben wollten, was hint' und vorn' ned stimmt. Dann wären aber die Evanglisten gerade jene gewesen, die Jesus Lehre in keinster Weise verstanden oder geliebt hätten. Und der Gedanke "is eh wurscht was ich rein schreibe, ob was stimmt oder nicht..." würde völlig an der Lehre Jesus von der Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit (Amen: zuverlässig sein) komplett vorbei gehen.
Jesus hat z.b. auch gesagt er ist Gottes Sohn und wir sind seine Brüder. Das passt dann auch nicht dazu, dass Jesus der
einzige Weg zur Erlösung ist.
Oder er hat gesagt: "Liebe deinen Nächsten sowie dich selbst". Das würde dem auch widersprechen.
Die Frage würde da aber auch lauten: "Wie viele Wege/Eingänge gibt es denn tatsächlich um in Gottes Königreich zu kommen?" Wer weiß denn das wirklich? Von gar keinen (bei Menschen die an kein Paradies glauben mögen) bis hin zu unendlich viele reichen da die Antworten.

Etwa zu: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" könnte wie oben bei MK.4.22 , NACH unserem Tod und der Auferstehung/Auferweckung, der Weg zu Gott gemeint sein? Also wenn es in Gottes Reich nur EINEN Zugang gäbe, nicht zwei oder mehr....und dieser Zugang/Weg/Tor IST Jesus, wie hätte er das anders sagen sollen? Wer zu Gott kommen will, egal ob Indianer, Moslem, Jude oder Christ...., egal ob sie je an Gott in ihrem Leben glaubten oder nicht, für alle Menschen führt der Weg zu Gott nur durch dieses Tor.

1) Für jeden Menschen wäre es der einzige Weg wie er Gottes Reich betreten könnte
2) Man muss leben und nicht tot sein, wenn man einen Weg betreten will
3) Wer durch das Tor geht, ist es Wahrheit, bei Gott zu sein.

In den 3 Punkten könnte man auch eben den Weg, die Wahrheit und das Leben wieder finden, wo ja Jesus behauptet, Ich bin....!

Ich glaube, Gott ist unteilbar, eben EINS und besteht nicht aus Teile(n)!
Wenn Gott nicht teilbar wäre, wieso würde sich der Weg dort hin (zu ihm) in viele Wege aufteilen? Ich denke, wenn Gott unteilbar ist, so ist auch der Weg zu ihm genauso unteilbar. Würde bedeuten, aus der Unteilbarkeit Gottes heraus, führt der Weg zu ihm nicht durch die Teilbarkeit, sondern wiederum nur über die Unteilbarkeit. Somit hätte der Weg zu ihm die selbige Eigenschaft, die er selbst inne hat, nämlich die Unteilbarkeit. Dies erscheint mir bei weitem logischer, als dass 100.000 Wege und mehr zu Gott führen könnten.

Das verwehrt ja niemanden der vielen Milliarden Menschen, die gerade leben oder mal gelebt haben hier auf Erden, den Weg/Zugang zu Gott. Ob er Christ ist oder Jude, Atheist oder Moslem, Germane oder Indianer, aber es würde uns alle schon in dem Punkt vereinen, wenn wir bei Gott ankommen, wir haben alle den selbigen Eingang und Weg zu Gott genommen, der Atheist genauso wie der Christ.

So ein Szenario mal andenken, nimmt doch gleich mal der Ansicht "Niemand kommt zum Vater denn durch mich", - ein Moslem oder Atheist... hätten keine Chance durch diese Aussage - total den Wind aus den Segeln. Sondern im Gegenteil, wenn ich mich umdrehe im Reich Gottes, und hinter mir steht ein Moslem oder Atheist, so weiß ich, wir sind EINS darin wie & wo wir hergekommen sind, in unserer früheren Welt in welcher wir lebten und starben und nun durch den selbigen Eingang/Weg hier her kamen, haben alle das Selbige in uns, der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Ich denke, dort (im Paradies angekommen) sind alle Brüder & Schwester, egal ob vorher Atheist oder Moslem, oder?

Beste Grüße - Doverex


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 18:37
Doverex schrieb:Ich denke, dort (im Paradies angekommen) sind alle Brüder & Schwester, egal ob vorher Atheist oder Moslem, oder?
Ohne Strafgericht Gottes?

Ein schöner, wenn auch ziemlicher häretischer Gedanke 😈


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 21:26
@Kybela
@Doverex
Kybela schrieb:Ohne Strafgericht Gottes?

Ein schöner, wenn auch ziemlicher häretischer Gedanke 😈
ich glaube, du uebersiehst hier eine Kleinigkeit -zwinker:
Sie haben ja den EINEN Weg genommen, also "Jesus angenommen" - DAS ist ja der Weg:
Doverex schrieb:So ein Szenario mal andenken, nimmt doch gleich mal der Ansicht "Niemand kommt zum Vater denn durch mich", - ein Moslem oder Atheist... hätten keine Chance durch diese Aussage - total den Wind aus den Segeln.
sehr guter Gedanke.
Vorraussetzung wäre also, dass sich Moslem, Atheist usw. bekehren wuerden, wenn ich deinen Gedanken jetzt richtig verstehe?
Oder hattest du gemeint, es könne jeder den EINEN Weg, das eine Tor - also Jesus - nehmen OHNE sich bekehrt zu haben?
Falls ja, wie stellst du dir dann das "Wegbeschreiten" vor, wenn dies auch ohne Bekehrung und Buße gehen wuerde?
Sondern im Gegenteil, wenn ich mich umdrehe im Reich Gottes, und hinter mir steht ein Moslem oder Atheist, so weiß ich, wir sind EINS darin wie & wo wir hergekommen sind, in unserer früheren Welt in welcher wir lebten und starben und nun durch den selbigen Eingang/Weg hier her kamen, haben alle das Selbige in uns, der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Ich denke, dort (im Paradies angekommen) sind alle Brüder & Schwester, egal ob vorher Atheist oder Moslem, oder?
sehe ich genauso. Vorrausgesetzt, man hat sich fuer den einen Weg entschieden, also diejenigen, welche glauben, an den Evangielien ist was dran. Fuer Andere, welche das nicht glauben, ist das natuerlich alles nicht relevant, haben also auch keine Veranlassung sich fuer oder gegen etwas zu entscheiden.
Ich deute diese Aussage/Passage gedanklich in die Richtung, dass diese absolute Klarheit, die da dann in uns vorherrschen würde, nicht mehr zu unserem irdischen Leben/Dasein dazu gehört. Meiner Meinung nach würde der Tod und die Auferweckung zwischen diesem Moment der Klarheit und unseren irdischen Leben als Vorgang stehen?

Dies würde also bedeuten, mein irdisches Leben ist zu 100% abgeschlossen. Ich habe also auch nicht mehr die Möglichkeit, irgendwas zu ändern, etwa durch Reue, schlechtes Gewissen, Einsicht meiner Fehler, an der Ungerechtigkeit die ich ausübte?
ja, klingt plausibel.


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 21:58
RedBird schrieb:Demut ist immer eine Form der Unterwerfung.
Das, was wir als Schöpfung wahrnehmen ist nur ein vegänglicher Kreislauf von fressen und gefressen werden. Was soll daran Demut erzeugen?
Naja @RedBird mit der Demut bist du halt dann nicht so wichtig - wenn du verstehst ;)

Hmm... "gefressen werden" ... in der Nahrungskette das höchste Glied darzustellen, bedeutet doch auch, dass man nicht gefressen wird, oder? Also ist deine angezeigte Vergänglichkeit vielleicht doch nicht so vergänglich, wie du es meinen willst @RedBird
- Wie es im Thomasevangelium dargelegt wird, macht es einen Unterschied, ob man vom Löwen gefressen wird oder ob man den Löwen frisst.
RedBird schrieb:Die Bibel wurde nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen. Menschen trachten nach Macht und das ist ihnen mit diesem Buch bemerkenswert gut gelungen.
Nun gut - deine Meinung @RedBird
Angelus144 schrieb:was wäre wenn
Ich mache mir mehr darüber Gedanken, was tatsächlich ist @Angelus144


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Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

12.05.2018 um 22:28
@Doverex
Sondern im Gegenteil, wenn ich mich umdrehe im Reich Gottes, und hinter mir steht ein Moslem oder Atheist, so weiß ich, wir sind EINS darin wie & wo wir hergekommen sind, in unserer früheren Welt in welcher wir lebten und starben und nun durch den selbigen Eingang/Weg hier her kamen, haben alle das Selbige in uns, der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Ich denke, dort (im Paradies angekommen) sind alle Brüder & Schwester, egal ob vorher Atheist oder Moslem, oder?
Hier muss ich noch was anmerken:
hinter mir steht ein Moslem oder Atheist
ehemaliger Moslem, ehemaliger Atheist - und nun Christen.

Oder hattest du das alles so gemeint, dass man sich nach dem Tod noch entscheiden könnte?
Das könnte auch lt deiner eigenen Aussagen nicht sein:
Doverex schrieb:Dies würde also bedeuten, mein irdisches Leben ist zu 100% abgeschlossen. Ich habe also auch nicht mehr die Möglichkeit, irgendwas zu ändern, etwa durch Reue, schlechtes Gewissen, Einsicht
Doverex schrieb:solange ich hier lebe (in der Unklarheit), kann ich bereuen, umkehren...
genau, "umkehren", also Buße
Doverex schrieb:Wenn ich also die Bitte von Jesus an Gott lese "Vergib ihnen..... denn sie wissen nicht was sie tun" würde ich da schon andenken, diese Vergebung hat/hätte mit meiner Unklarheit zu tun, eben weil darin angefügt wird, sie wissen nicht....!
diejenigen auf die er das bezog, hatten noch nicht das Evangelium vorliegen, so wie wir jetzt.
Diejenigen standen noch unter dem "Fluch des Gesetzes" -> "der Buchstabe tötet..." - wenn man das Gesetz nicht einhält...
Lt. Bibel können Menschen nun aus Gnade dem neuen Bund beitreten, welcher Freiheit bzw. Befreiung von dem Fluch des Gesetzes bringt.
Was ist aber dann in der Klarheit - im Wissen? Was ist da für mich möglich > an Vergebung? Eben erst recht, wenn mein irdisches Leben zu 100% abgeschlossen wäre? Ich selbst dann gar nix mehr (ver)ändern kann?
Hier sagst du es selbst wieder, dass man nach dem Tod nichts mehr machen, sich nicht mehr entscheiden kann. Deshalb zieht sich durch das ganze NT nicht der Gedanke von "Wissen" sondern von "Glaube"... mit anschließender Entscheidung welchen Weg man gehen will - den breiten oder schmalen.

Alles nur das wie ich den Inhalt der Bibel verstehe - also nur meine Auffassung des Ganzen.


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