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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

20.144 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
AnGSt ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 00:02
@dieleserin
Zitat von AnGStAnGSt schrieb:Ich sehe dass die gute Seite schon mit dem Vater verbunden ist. Jesus sehe ich als die Brücke die die böse Seite wieder mit dem Vater verbindet.
Nur dass er dafür leiden muss, das verstehe ich noch nicht.

@GyatsoJigme
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Alles ist eins, kennst du ? Ist alles Kernbestandteil der buddhistische Lehre.
Kenn ich, aber nicht von dort. Ist irgendwie spirituelle Grundlagenforschung für mich. :)


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 01:33
Buddha lehrt den edlen 8teiligen Pfad:
Rechtes Glauben
Rechtes Entschließen
Rechtes Wort
Rechte Tat
Rechtes Leben
Rechtes Streben
Rechtes Gedenken
Rechtes Versenken
Lutherbibel 1912
Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.
Der rechte Weg ist es, der zur Mitte führt.
Christus IST "der rechte Weg"
Deswegen sagt auch Christus:
5Spricht zu ihm Thomas: HERR, wir wissen nicht, wo du hin gehst; und wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.…
Matthaeus 26:64
Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird's geschehen, daß ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels.
--------
Psalm 110:1
Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege."
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Hesekiel 45:10 Ihr sollt rechtes Gewicht und rechte Scheffel und rechtes Maß haben.
-------
Lutherbibel 1912
Rechte Waage, rechte Pfunde, rechte Scheffel, rechte Kannen sollen bei euch sein; denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat,
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Johannes 6:55 Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank.
-------
Psalm 118
…15Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: "Die Rechte des HERRN behält den Sieg; 16die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!" 17Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.…
-------
1Und ich sah in der rechten Hand des, der auf dem Stuhl saß, ein Buch, beschrieben inwendig und auswendig, versiegelt mit sieben Siegeln.
Die Erkenntnis liegt im rechten Handeln und denken, da es uns die "Mitte" aufzeigt.
Und die Mitte ist es, die den Geist still hält.
Sei Achtsam und achte auf die Zeichen.


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dedux ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 05:18
Zitat von KomanKoman schrieb:Die Erkenntnis liegt im rechten Handeln und denken, da es uns die "Mitte" aufzeigt.
Und die Mitte ist es, die den Geist still hält.
Sei Achtsam und achte auf die Zeichen.
http://www.aish.com/sp/k/Kabbala_12_Chesed_and_Gevurah_The_Two_Sided_Approach.html
Different parts of the body can be used to represent different sefirot, a topic which we will discuss at greater length at a later time. Whereas the first three sefirot of intellect find their corresponding metaphor in the brain, the sefirot of chesed and gevurah find their representation in the hands. The reason is that they are the primary vehicles for God's "actions" in the same way that the hands are the primary vehicle for human activity.
The metaphor is more specific in the sense that there is a correspondence between the "right" and "left" aspect of the human limbs, and the interaction of chesed and gevurah.
Imagine both hands pushing a cart, or hauling a bucket. In such a case there is no difference between the two hands. It is basically two "times" one hand, the correlation of right/left is inconsequential. True the right hand head is a little stronger, but the job is the same for both and as such it would not be appropriate to use the correlation as a metaphor for the chesed and gevurah relationship.
THE COUNTERBALANCE
But let us now take a different case. A person is hammering a nail into a board. The right hand pounds in the nail, whilst the left one holds the board down. A person screws in a screw with his right hand, and the left one pressures a nut in the opposite direction. Or a sculptor's right hand chisels stone, while his left hand holds the stone steady. In these examples, the right and left hand are cooperating -– by acting in a counter fashion!
We see from this that chesed and gevurah are acting simultaneously towards the same goal –- by exerting forces in opposite directions.
Let us be a little more specific regarding the specific roles of chesed and gevurah. When the sculptor chisels the stone, his right hand naturally takes the chipped stone along with the motion of his chisel. His left hand, however, holds the stone in place, and through the resistance to the movement of the chisel gives the stone its sense of "self." Thus, the stone is not taken along with the chisel, but rather it stands its own ground. Although the right hand has acted upon it, it has retained its own properties, while bearing the right hand's "message."
This describes exactly the relationship of chesed as the "right hand" and gevurah as the "left hand."
The main purpose of God's deeds is kindness -- thus chesed is stronger than gevurah.
The main purpose of God's deeds is kindness. Thus chesed is the stronger and more dominant of the two sefirot. And it is performing the act that God really had in mind.



But we have previously described the problem inherent in chesed. If a person lives as a beneficiary of someone else's largesse, then he loses his own identity. He becomes a vessel of the benefactor. This would be similar to the board being swept up in the motion of the hammer.
Therein, the sefirah of gevurah assists. It is the "left hand" that pushes in the opposite direction and gives the board its own existence. Whereas the right hand pulls along, the left hand pushes back. Whereas the attribute of chesed draws things into God's sphere of being, gevurah pushes the object away and proclaims: "Away from me, stand on your own two feet; earn your own keep."

The Rabbis of the Talmud have taught us:
A person should always draw people closer by means of his right hand, and push them aside with his left hand. (Sotah 47)
It is an important lesson in human relationships. The stronger and more dominant feature of human interaction should be the drawing closer and friendship of people. But enough "push" must be included to allow for the retaining of individual self. Benevolence towards an independent individual creates bonds and bridges; towards a dependant person, it creates annexation and is overwhelming.



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10.10.2016 um 07:18
Zitat von KomanKoman schrieb:Der rechte Weg ist es, der zur Mitte führt.
Christus IST "der rechte Weg"
Macht euch frei von allem, was ihr in euch oder außerhalb von euch findet - Religion, Tradition und Gesellschaft -, denn nur so werdet ihr Befreiung finden.
Lin-Chi.


Im Zen gibt es ein wunderbares Zitat, das dies perfekt umschreibt:

Hast du eine Meinung über die buddhistische Lehre, wird sie ein weltliches Ding. Hast du keine Meinung über weltliche Dinge, werden sie buddhistische Lehre.


Selbst wenn es um Nichts geht:

Schüler: "Ich habe nichts."
Meister: "Dann wirf es weg."


Deshalb bin ich auch Zen Buddhist geworden, die Lehre ist deutlich konsequenter, als das, was man sonst so unter Buddhistischen Kreisen findet. Auch der Vorwurf ich sei kein Buddhist, weil ich Zen Buddhist bin ist mir schon oft untergekommen, aber selbst diese Menschen und ihr Verhalten sind nichts weiter als die Schlangentänze eines Papierdrachen. @Koman


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 07:35
@Koman

Selbst wenn man Christus Lehre mit der des Shakyamuni Buddha in bestimmten Punkten gleichsetzten kann, eines wird in jeder monotheistischen Religion verworfen, und das ist die Vergänglichkeit.

Und solange die Vergänglichkeit weiterhin Bestandteil eines Bereiches bleibt, der überwunden werden kann, werden sich diese Lehren auch für die nächsten 2000 Jahre nur in wenigen Punkten gleichen.

Denn wie kann es anders gehen, die Gestaltungen müssen vergehen.

Damit war es das auch, ein Christ kann kein Buddhist werden und ein Buddhist wird auch kein Christ. Selbst wenn es Christen gibt, die meinen Zen Buddhistische Meditation durchführen zu können, werden ihnen die wirklichen tief liegenden Punkt der Lehre verwehrt bleiben, alleine aus der Erwartungshaltung heraus, das man den Buddhismus überall etwas mit reinmischen und Lehrpunkte wie Vergänglichkeit beiseite wischen kann.
Ich meine, klar, kann man machen, aber man sollte sich nicht wundern, wenn es bei simpler Meditation bleibt.

(Auch wenn mir die sprachliche Trennung wieder einmal missfällt.)

Und ich finde den Versuch, das Gegenteil aufzuzeigen, ziemlich ermüdend.


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10.10.2016 um 09:36
@GyatsoJigme
@dieleserin
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Götter sind allesamt sterblich, wobei auch hier zu beachten gilt, das diese, in den Schriften zumindest, von damaligen Mönchen vermutlich nur als Mittel verwendet wurden um deutlich zu unterstreichen wie die Vergänglichkeit zu verstehen ist.
Ich finde die Verse, die du aussuchst wunderschön. Auch deine Interpretation der Götter macht Sinn. Aber in einem Hinduistischem Kontext, in dem Buddha lehrte, bedeutet "Gott" etwas ganz anderes als im Abrahamischen Kontext, in dem ich meine Theorien aufstelle und dieleserin z.B. auch ihren Glauben lebt.

Buddha definiert jede Art von Gott als sterblich
Abraham definiert den Gott als ewig

Die reden nicht über die selbe Sache, wenn sie sagen: "Gott".

Doch Buddha redete imo über den Gott. Das entspricht eher dem Abrahamischen Gottesbild (mehr oder weniger, weil dieses auf verschiedenen Abstraktionsstufen existiert):
Es gibt, ihr Bhikkhus, ein Nichtgeborenes, Nichtgewordenes,
Nichtgeschaffenes, Nichtaufgebautes.
Wenn es, Bhikkhus, dieses Nichtgeborene, Nichtgewordene,
Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute nicht gäbe,
Dann wäre ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
Geschaffenen, Aufgebauten nicht zu erkennen.
Da es aber, Bhikkhus, das Nichtgeborene, Nichtgewordene,
Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute gibt,
Darum ist ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
Geschaffenen, Aufgebauten zu erkennen.
Sehr schöne Verse und auch sehr schlüssig. Abrahams Kinder glauben an einen ewigen, absoluten, über Leben und Tod stehenden Gott, der in Seiner Essenz nichts mit den Geschöpfen zutun hat, die Buddha als falsche Götter entlarvte.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Wie man diese interpretiert, bleibt jedem selbst überlassen. Allgemein gilt es jedoch zu sagen, das er ihn nicht verneinte, sondern immer wieder betonte das er solche Punkte nicht lehrt.
Höchstwahrscheinlich interpretieren wir diese Geschichte sehr verschieden. Die ersten beiden waren keine wahren Sucher. Der letzte war ein Sucher und Buddha hat ihn den Weg zu Gott gelehrt. Wenn man den Weg findet steht man über Atheismus oder Theismus, weil man weiss, dass kein Konzept der Welt den Allherrlichen, Absoluten beschreiben kann. Ja der Satz ist paradox, aber irgendwie muss man auch darüber kommunizieren.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Aber in welcher Art ? möchtest du mir nun sagen,das du denkst, Buddha wäre der Gott, der auch Jesus war ?
Das ist meine Theorie. Beide waren das Nichtgeborene, Nichtgewordene, Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute manifestiert. Beide fungierten als eine Brücke zum Nichtgeborenen, Nichtgewordenen, Nichtgeschaffenen, Nichtaufgebauten. Doch haben beide sehr verschiedene Wege zum gleichen Ziel offenbart, und beide haben relativ verschiedene metaphysische Wahrheiten gelehrt. Ich kann mir vorstellen, dass die Zivilisationen, in denen Jesus und Buddha aufgewachsen sind, sehr verschiedene waren.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 10:47
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Das habe ich ja niemals abgestritten. Mir geht es aber um die Lehre Buddhas, den Weg zu Befreiung. Es geht mir um das, was zum Nirvana führt, nicht um das, was durch Interpretation eventuell möglich sein könnte.
Ja, ich stimme zu, der Weg ist das wichtigste. Auch wenn Buddha nur den Weg lehrte, ist Er ein wahrer Lehrer. Erlösung von Leid ist das wichtigste.
onlyonecansave schrieb:
Imho hat Buddha nie eine Absolute Realität, einen unerschaffenen, unsterblichen "Gott" widerlegt.

Wäre auch unvorteilhaft für eine entstehende Religion gewesen, die sich in einer Umgebung entwickelte in der keine einzige Person daran zweifelte, das es Götter gibt. Zu Lehren das diese aber auch sterben müssen, ist da deutlich moderater als zu meinen, es gäbe sie nicht.
Das ist ein gutes Beispiel für die Relativität der Wahrheit.
Wenn nun die Götter,die langlebigen, in Freude schwimmenden, die droben in ihren Götterwohnungen langen Daseins sich freuen, des Vollendeten (Buddha) Verkündigung hören, so werden auch sie in großer Zahl von Furcht, Schrecken und Zittern befallen.

Wir sind vergänglich und haben geglaubt wir wären unvergänglich. So haben wir kein bleibendes Sein, und haben geglaubt, wir hätten bleibendes Sein. So sind wir nicht ewig und haben geglaubt wir wären ewig, Vergänglich also sind wir, ohne bleibendes Sein, nicht ewig, in das Weltdasein verflochten.

Da sprach der Erhabene:

(...) Da waren auch die langlebigen Götter, die schönen, die herrlichen, voll mit Schrecken, furchterfasst, zitternd.
Wie vor dem Löwen das Getier.
Als sie des Heiligen Wort hörten. Des erlösten, vollendeten:

"Uns trifft das Los des Weltdaseins; Vergänglichkeit ist unser Teil"

Wo bleibt da Platz für einen unendlichen, nicht vergänglichen Gott ?
Da wo diese Worte nicht hinreichen. In der Unvergänglichkeit. Buddha spricht über die Vergänglichkeit und ihre Götter. Nicht über das Unerschaffene.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Du solltest hier aber die verschiedene Arten von Erlösung nicht vermischen.

Ein Christ wäre wohl kaum damit zufrieden, wenn er für immer ausgelöscht wäre, wobei genau das für einen Buddhisten das größte Ziel ist.
Und beide wissen nicht, wie dieses Ziel aussieht, sondern haben nur eine Vorstellung davon, die genau oder ungenau sein kann. Jedenfalls besteht wenig Grund zur Annahme, dass die jeweiligen Jenseitsbeschreibungen die Eigentliche Natur und Essenz des Jenseits ganz genau beschreiben.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Egal wie, Gruppen machen alles schwerer. Eine tatsächliche Gleichberechtigte Handlung untereinander kann nur stattfinden, wenn Menschen sich als das sehen was sie sind. Menschen.

-> Wir ALLE sind Menschen. <-

Ab diesem Punkt und mit dieser Einstellung ist eine Behandlung auf dem selben Niveau möglich.

Anders werden immer Differenzen bestehen bleiben, die man zwar gerne übersieht, aber unweigerlich dazu führen das Selbsterhöhung stattfindet und somit Leid entsteht.
Ich begrüsse deine Einstellung zur Einheit der Menschheit, aber jetzt nur zu sagen "Wir sind Menschen" wird das Problem nicht lösen. Das wurde schon oft getan und hat nie geklappt.

"Wir sind eine Familie" - Trotzdem haut die Familie sich die Rüben ein
"Wir sind eine Stadt" - Trotzdem haut die Stadt sich die Rüben ein
"Wir sind eine Menschheit" - Trotzdem haut die Menschheit sich die Rüben ein

Der Grösste Friede ist ein langer Prozess, der in den Menschen stattfindet und mit zunehmender Reife der Menschheit erreicht wird. Die Natürliche, neue Evolutionsstufe des Universums.

Atome vereinen sich und werden zu Molekülen
Moleküle vereinen sich und werden zu Leben (Zellen)
Leben vereint sich und wird zu geistigem Leben
geistiges Leben tendiert dazu sich zu vereinen, und wirklich bewusst ist nur der Mensch
(Familie, Gemeinde, Stadt, Nation, Kontinent, Welt (kommt bald))
Ein Mensch ist eine Zelle im Vergleich zu dem, was entstehen wird, wenn geistiges Leben sich Buchstäblich vereint


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 14:22
Die reden nicht über die selbe Sache, wenn sie sagen: "Gott".

Doch Buddha redete imo über den Gott. Das entspricht eher dem Abrahamischen Gottesbild (mehr oder weniger, weil dieses auf verschiedenen Abstraktionsstufen existiert):

Es gibt, ihr Bhikkhus, ein Nichtgeborenes, Nichtgewordenes,
Nichtgeschaffenes, Nichtaufgebautes.
Wenn es, Bhikkhus, dieses Nichtgeborene, Nichtgewordene,
Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute nicht gäbe,
Dann wäre ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
Geschaffenen, Aufgebauten nicht zu erkennen.
Da es aber, Bhikkhus, das Nichtgeborene, Nichtgewordene,
Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute gibt,
Darum ist ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
Geschaffenen, Aufgebauten zu erkennen.

Abrahams Kinder glauben an einen ewigen, absoluten, über Leben und Tod stehenden Gott, der in Seiner Essenz nichts mit den Geschöpfen zutun hat, die Buddha als falsche Götter entlarvte.
Jetzt verstehe ich woher deine Theorie kommt, aber meines Erachtens basiert sie auf einem riesigen Verständnisfehler, der auf der Unverständlichkeit unserer Sprache basiert.

Du gehst aufgrund der zitierten Verse, in denen Buddha zu seinen Schülern sagte das es Nichtgeborenes gibt, davon aus, das er auf einen ewigen Gott hinweist. Leider hast du anscheinend die spezielle Form von Ausdrucksweise die Buddha hier verwendete nicht verstanden.

Ich verdeutliche dir das einmal genauer:

Man kann das Unaussprechliche (die Leerheit) nicht begrifflich einholen. Gleichwohl ist sie darum ebensowenig „Nichts“ – wie das Loslassen nicht „Nichts“ ist, nur weil es kein Ergreifen ist.
Wäre das Loslassen (nirvana) ein Nichts, wären alle Bemühungen, den Zirkel des Wissens zu verlassen, vergeblich. Das Verlassen des Zirkels (samsara) ist aber möglich. Spricht man dies aus, so muß man eine Entität (etwas das existiert) aussprechen (verfehlt also die Pointe). Aber man kann ja nicht schweigen, wenn es zur Aufgabe des Buddhismus gehört, auch anderen einen Ausweg zu zeigen.

Buddha ist der Schwierigkeit mehrfach begegnet, das, wenn er nach der Natur des „Nirvana“ gefragt wurde oder man von ihm wissen wollte, wo sich denn nun ein Erleuchteter nach dem Tod aufhalte, er diese Fragen mit Negationen beantworten musste.

Buddha hat darauf also immer mit Negationen geantwortet. Vom Nirvana sagt er, daß er darüber nichts gelehrt habe, und vom „Ort“ eines Erleuchteten sagt er, daß man ihn in der Welt der Phänomene nicht finden kann.

Buddha behilft sich durch die Paradoxie negativer Entitäten wie „das Ungeborene“ oder „das Nichtgewordene“, von dem man dann paradoxerweise im Zirkel sagen muß, daß es so etwas gibt. So sagt er (wie du erwähntest) zu seinen Schülern (Bhikkhus):

„Es gibt, ihr Bhikkhus, ein Nichtgeborenes, Nichtgewordenes, Nichtgeschaffenes, Nichtaufgebautes.

Diese paradoxen Negationen sind aber Wegzeichen für den Ausweg, also für das Loslassen. Es sind keine Begriffe, die im Zirkel des Wissens eine Funktion erfüllen würden (hier liegt der Fehler) Sie sind nutzlos für diese Funktionen. Das ist der Sinn der buddhistischen „Askese“. Das Sich-Enthalten bezieht sich auf das Enthalten vom Ergreifen.

Bedeutet ganz simple Ausgedrückt, dass er klar machte das es Nichtgeborenes gibt (obwohl es Paradox ist) weil man sonst durch sprachliche Barrieren die Buddhistische Lehre nicht weitergeben konnte. Denn wäre Nirvana nichts, dann wäre der Befreiungsweg für Nichts.. Das ergibt rein sprachlich keinen Sinn.

Ein Zen Buddhistisches Zitat beschreibt das (im allgemeinen Kontext) sehr gut:
Wenn Du die Wahrheit erkennen willst (Erleuchtung erlangen willst) dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "Für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernunft.
Auch hier zu lesen, wo genau dieser Verständnisfehler auf Basis deines Zitates beschrieben wird (Ich denke nämlich schon die ganze Zeit darüber nach, woher das kommt): http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/erkenntnis.pdf @Onlyonecansave

Wir driften hier, durch Missverständnisse, in sehr komplizierte, sprachliche Theorie ab.


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10.10.2016 um 14:30
@Onlyonecansave

Hier machen es uns die Dualismen sehr schwer, aber vielleicht ist ja jetzt klar, wieso der Hinweis darauf das es Nichtgeborenes gibt, nicht automatisch ein Hinweis auf die Existenz von Unvergänglichem sein kann.


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10.10.2016 um 14:41
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Buddha definiert jede Art von Gott als sterblich
Abraham definiert den Gott als ewig

Die reden nicht über die selbe Sache, wenn sie sagen: "Gott".
ja und Abraham und auch ich , glaube nur an einen Gott.. , an den Vater Abrahams und seine Kinder, und dieser ist ewig . Für mich in meinem Glauben , ist er ewig .
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:"Wir sind eine Familie" - Trotzdem haut die Familie sich die Rüben ein
"Wir sind eine Stadt" - Trotzdem haut die Stadt sich die Rüben ein
"Wir sind eine Menschheit" - Trotzdem haut die Menschheit sich die Rüben ein

Der Grösste Friede ist ein langer Prozess, der in den Menschen stattfindet und mit zunehmender Reife der Menschheit erreicht wird. Die Natürliche, neue Evolutionsstufe des Universums.
Wir sind eine Familie und wir haben alle , einen Vater, den Gleichen Vater. die zunehmende Reife wird meiner Meinung nach , erst dann Frieden bringen , wenn Satan hier auf der Erde nicht mehr herrscht . Wenn im Fleisch nichts mehr Böses ist . Wenn in den Herzen der Menschen ein jeder einen grünen Zweig in sich hat , so wird sich eines Tages auch ein Vogel darauf niederlassen.


LG Euch


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10.10.2016 um 14:55
Zitat von AnGStAnGSt schrieb:Nur dass er dafür leiden muss, das verstehe ich noch nicht.
Da niemand gerecht wäre vor Gott, wäre niemand zu Gott gekommen. Wir könnten Gott nicht erreichen . Wir haben alle eine Schuld in uns gegenüber Gott, wir tragen Sünde und wir geben sie weiter. Normalerweise steht uns eine Strafe zu . Aber Jesus nahm diese Strafe auf sich , er wurde von Gott gesandt , Gott wirkte in Jesus . Der Geist sprach durch ihn, heilte durch hin , lehrte durch Jesus. Jesus war laut der Bibel , laut der Propheten vorhergesagt , als derjenige, der diese Schuld vor Gott für uns begleichen wird. Nicht Gott ließ Jesus leiden , Satan ließ ihn leiden. Weil Jesus ohne Sünde in den Tod gehen sollte , eigentlich somit den Tod gar nicht empfangen hat , da er ohne Sünde war. Nur sein Körper war dem ganzen ausgesetzt , zunächst . Als Judas ihn verraten sollte , wußte Jesus schon, dass es der Widersacher, Satan ist , der jetzt auf Jesus Macht ausüben konnte.., denn dieses Leiden war vorrüber gehend dann ohne Gott. Gott mußte ihn loslassen, damit er auch wirklich ohne Gott starb . Satan ließ ihn leiden , durch die Römer und die Menschen die ihn verspotteten und verachteten . Er welcher Heilte durch die Kraft von Gott ..starb so unschuldig wie ein Lamm. Daher wird Jesus auch als das Lamm Gottes bezeichnet.
Und Satan wußte , dass Jesus den Fluch , den Satan als die Schlange zur Zeit Adam und Eva über die Menschen brachte , brechen konnte. Und er war derjenige der durch Menschen Jesus leiden ließ.

******************************************************************************

Psalm 21 im Alten Testament beschreibt schon von David her, wie das Leiden Jesus sein wird.

1 (Dem Vorsänger, nach: „Hindin der Morgenröte“. Ein Psalm von David.)

2 Mein Gott1, mein Gott2, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?

3 Mein Gott! Ich rufe des Tages, und du antwortest nicht; und des Nachts, und mir wird keine Ruhe.

4 Doch du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels.

5 Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du errettetest sie.

6 Zu dir schrien sie und wurden errettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht beschämt.

7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der vom Volk Verachtete.

8 Alle, die mich sehen, spotten meiner; sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf:

9 „Er vertraut3 auf4 den HERRN! Der errette ihn, befreie ihn, weil er Lust an ihm hat!“

10 Doch5 du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mich vertrauen6 ließ an meiner Mutter Brüsten.

11 Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoß an, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott7.

12 Sei nicht fern von mir! Denn Drangsal ist nahe, denn kein Helfer ist da.

13 Viele8 Farren haben mich umgeben, Stiere9 von Basan mich umringt;

14 Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, gleich einem reißenden und brüllenden Löwen.

15 Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist geworden mein Herz, es ist zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide.

16 Meine Kraft ist vertrocknet wie ein Scherben, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; und in den Staub des Todes legst du mich.

17 Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben;

18 Alle meine Gebeine könnte ich zählen. Sie schauen und sehen mich an10;

19 Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los. [Joh 19,24]

20 Du aber, HERR, sei nicht fern! Meine Stärke, eile mir zur Hilfe!

21 Errette vom Schwert meine Seele, meine einzige11 von der Gewalt12 des Hundes;

22 Rette mich aus dem Rachen des Löwen!


**************************************************************

Liebe Grüße


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AnGSt ehemaliges Mitglied

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10.10.2016 um 18:12
Hi @dieleserin

Ich gehe davon aus dass der Mensch in seinen guten Eigenschaften schon mit Gott verbunden ist. Er ist nur in seinen schlechten Eigenschaften von ihm getrennt solange Satan oder ein anderer von Gott verschiedener Grund im Spiel ist.

Es geht mir nicht darum ob Prophezeit wurde dass Jesus leiden würde. Ich verstehe nicht, warum es nötig war, dass Jesus leiden musste damit Satan als Ursache des Bösen wegfallen kann so dass erkannt wird das stimmt was in Jesaja 45,7 steht: Ich forme das Licht und schöpfe Finsternis; ich mache Frieden und schöpfe Böses. Ich bin Jahwe der all dies tut. Das ist eine Vorstufe des Endes des Dualismus.

Das Böse kommt nämlich von Gott. Denn Gott hat die Schlange geschaffen zusammen mit den anderen Tieren des Feldes und er hat befunden dass das gut war. Steht so fast wörtlich in Genesis 1 und 3.

Es ist der Mensch, der angefangen hat zu trennen in die Guten und die Bösen, meistens schon in seiner frühen Kindheit, mitunter durch die Erfahrung was passieren kann wenn er sich seinen Eltern widersetzt. Und da setzt das Neue Testament an und offenbart Gott und Satan als Erklärung für die Illusion der beiden grundverschiedenen Reiche. Durch die Unterscheidung von den Guten von den Bösen hat sich der Mensch von Gott getrennt. Jesus im Evangelium macht das wieder klar, für den Einzelnen Menschen. Warum musste er dafür leiden? Vor allem interessant ist diese Frage, wenn man sich vergegenwärtigt dass die Trennung für die Welt erst in der Offenbarung wieder gänzlich aufgehoben ist und dass Jesus dort nicht mehr leidet.

LG


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10.10.2016 um 18:19
@GyatsoJigme
Man hört ja an vielen Stellen dass der Buddhismus eine "atheistische" Religion/Philosophie wäre.

Wenn man aber bedenkt dass Buddha metaphysische Fragen, also u.a. auch solche nach der Existenz Gottes, als Spekulation und im Hinblick auf den Durchbruch des Lebenskreislaufs als irrelevant erklärt wäre seine Lehre ja eher als agnostisch zu bezeichnen da er metaphysische Fragestellungen ja weder explizit bejat noch verneint oder sie an anderer Stelle auch mit komplexen Negationen beantwortet wenn es um das Nirwana bzw. das Leben nach dem Tod geht.


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AnGSt ehemaliges Mitglied

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10.10.2016 um 18:21
ps: Die Schlange war nicht böse von Anfang an (das Wort das in manchen Bibeln mit "Listig" übersetzt wird, hat die vielschichtige Bedeutung von: klug, vorsichtig, wachsam). Gott hat nur Frau und Schlange mit Hass gegeneinander abgeschottet und ferner auch die Schlange bestraft.


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dedux ehemaliges Mitglied

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10.10.2016 um 18:23
Zitat von AnGStAnGSt schrieb:Ich gehe davon aus dass der Mensch in seinen guten Eigenschaften schon mit Gott verbunden ist. Er ist nur in seinen schlechten Eigenschaften von ihm getrennt solange Satan oder ein anderer von Gott verschiedener Grund im Spiel ist.
So sehe ich das auch. Satan ist eine psychische Figur, die "das Böse" sozusagen verwaltet. Er regiert das "Schattenreich". Es ist dort dunkel, weil das Ich dort nicht hinschauen möchte. Durch die Augen des Ich sieht auch Gott und wenn sich das Ich seiner Schattenseite zuwendet, wird sie erhellt und was dort gefangen ist kann befreit werden.
Diese Befreiung setzt Prozesse in der Persönlichkeitsentwicklung wieder in Gang, die durch einschneidende Erlebnisse in der Vergangenheit abgebrochen worden waren.

Wenn JHVH Gutes und Böses schafft bringt das auch zum Ausdruck, dass das Böse auf etwas hinweist, was noch nicht erkannt ist. So hat es seine Aufgabe.


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10.10.2016 um 18:27
@Libertin

Buddhas Atheismus ist vielleicht mit Epikurs Atheismus zu vergleichen. Epikur verschob die Götter in die Intermundien (Zwischenräume zwischen den als kugelförmig gedachten Welten), wo sie ihr glückseliges Dasein fristen, ohne mit den Belangen der Menschen etwas zu tun zu haben. Kurz: Gott oder Götter sind irrelevant für das Streben nach Erlösung, deshalb "atheistisch", weil Gottglaube nicht relevant ist. "Agnostisch" passt nicht, weil sich Buddha in Bezug auf die Existenz von Göttern gar nicht äußert.

Wenn man besonders spitzfindig sein wollte, könnte man "polytheistisch" unterstellen, weil Götter als Verkörperungsmöglichkeiten thematisiert werden, aber da der Glaube an solche Götter ebenfalls irrelevant ist, spielen Götter im Buddhismus als Verehrungsgegenstand keine Rolle. Somit ist es verfehlt, den Buddhismus als polytheistische Religion zu bezeichnen.


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AnGSt ehemaliges Mitglied

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10.10.2016 um 18:32
Der Mensch kann Gott oder Götter schaffen und abschaffen, gebären und töten. Das Ego hält sie für allmächtig, vollkommen und ewig. Es könnte seine Meinung ändern, tut es aber in der Regel nicht, weil es sich seiner Allmacht zu Gunsten der Götter beraubt hat oder weil es ihm nutzt.


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10.10.2016 um 18:33
@AnGSt
@dedux
AGS schrieb:
Ich gehe davon aus dass der Mensch in seinen guten Eigenschaften schon mit Gott verbunden ist. Er ist nur in seinen schlechten Eigenschaften von ihm getrennt solange Satan oder ein anderer von Gott verschiedener Grund im Spiel ist.


So sehe ich das auch. Satan ist eine psychische Figur, die "das Böse" sozusagen verwaltet. Er regiert das "Schattenreich". Es ist dort dunkel, weil das Ich dort nicht hinschauen möchte. Durch die Augen des Ich sieht auch Gott und wenn sich das Ich seiner Schattenseite zuwendet, wird sie erhellt und was dort gefangen ist kann befreit werden.
Diese Befreiung setzt Prozesse in der Persönlichkeitsentwicklung wieder in Gang, die durch einschneidende Erlebnisse in der Vergangenheit abgebrochen worden waren.
Also ich sehe das etwas anders. Wenn ihr dem Gott nur das Gute zuschreibt und Satan das Böse dann teilt ihr die Einheit auf.
Was wir als Gut oder Böse sehen wäre subjektiv und wie wollt dir dann die Ein und die Selbe Sache dem Gott oder Satan zusprechen?
Die Existenz besteht aus beiden und beide sind in einander verwurzelt so dass man schlecht sagen kann dass es gut oder böse ist.
Wenn das Böse Gutes schafft, wie kann dann das Böse böse sein?
Dem nach wäre der Mensch der in sich das vereint, die Einheit und alles was ist wäre Göttlich denn eine Trennung von Gott zu bewirken wäre schlicht unmöglich mMn.


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AnGSt ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 18:36
@Bublik79

Der Glaube an Böses wurzelt in bösen Erfahrungen.

ps: Ich möchte das nicht aufteilen.


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dedux ehemaliges Mitglied

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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.10.2016 um 18:41
@Bublik79
Es wird hier nicht von festen Strukturen gesprochen, sondern von losen Gemengelagen, die einen Raum erschaffen, in dem bestimmte psychische Sachverhalte durchgespielt werden. Die Teilung wird quasi als Rollenspiel inszeniert, in dem psychische Vorgänge ein Gesicht bekommen.
Eine Einheit wird gespalten, neu organisiert und wieder verschmolzen.


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