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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

19.638 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.11.2022 um 16:15
Zitat von GobernadorGobernador schrieb:ein Weltbild, dass den Monotheismus, den Polytheismus, den Deismus, den Pantheismus, die Karma- und Reinkarnationslehre sowie die bisherigen Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung unter einen Hut bringt.
Jetzt hast du mich aber wirklich neugierig gemacht.
Was kann denn noch universeller als der Pantheismus sein?
Wie könnte man es nennen?


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.11.2022 um 16:38
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Was kann denn noch universeller als der Pantheismus sein?
Der Pantheismus sieht "Gott" in allen Dingen und macht keine Unterschiede. Auch wenn alles Energie ist, so ist diese Energie nicht überall gleich, es gibt darin unzählige Grade und Abstufungen. Das lässt der Pantheismus außer Acht und wirft alles in einen Topf.
Es gibt jedoch keine Gleichheit im All. So gesehen kann nur die höchste Energie, die Quelle, als "Gott" betitelt werden, alles andere hat sich aus deren Ausstrahlung gebildet. Das ist der Unterschied zum Pantheismus.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.11.2022 um 20:01
Zitat von GobernadorGobernador schrieb:Der Pantheismus sieht "Gott" in allen Dingen und macht keine Unterschiede.
Der Pantheismus sagt nach meiner Auslegung alles ist „Gott“ aber das heisst nicht das alles gleich ist.
„Gott“ ist strukturiert. Er bildet alle Formen aus sich selber aus und entwickelt sich, um Leben und Selbstbestimmendes Bewusstsein zu ermöglichen.
Um sich sozusagen selber zu erfahren.
Die Wissenschaften entdecken „Gottes“ Strukturen und Entwicklungsgesetze in denen er sich wandelt.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.11.2022 um 20:29
Im anderen Thread hast du geschrieben:
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:ER IST einfach und das ist gut so.
Wenn wir das erkennen dann werden wir nur noch beurteilen ob ein Bewusstsein nah oder fern von „Gott“ ist .
und jetzt:
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Er bildet alle Formen aus sich selber aus und entwickelt sich, um Leben und Selbstbestimmendes Bewusstsein zu ermöglichen.
Um sich sozusagen selber zu erfahren.
Wie passt das zusammen? Wenn ein Bewusstsein nah oder fern von Gott ist, dann ist es doch außerhalb von Gott und kann nicht Gott selbst sein.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.11.2022 um 21:16
Zitat von GobernadorGobernador schrieb:Wie passt das zusammen? Wenn ein Bewusstsein nah oder fern von Gott ist, dann ist es doch außerhalb von Gott und kann nicht Gott selbst sein.
„Gott“ ist keine Person, kein Selbstbewusstsein im Menschlichen Sinn. Er ist reines Bewusstsein reine Struktur die durch die Bildung von Materie sich selber erkennt.
Vielleicht sagt eine kleine Erzählung aus einem früheren Beitrag von mir mehr.

Eine kleine Geschichte von Allem

Es war Wesen und es war komplett , es war unendlich verdichtet. Ein konzentrierter Punkt im Nichts.
Diesen Zustand konnte es nicht aushalten, es war langweilig.
Mit einem lauten Lachen zerbarst es .
Es zerfiel in Geist (Information) , Energie, und Materie.
Es dehnte sich unendlich weit aus, und vergass das es ein vollständiges Wesen war.
In der grössten Ausdehnung wurde sich Geist bewusst dass es nicht Vollständig war und es wusste dass es ein gegenüber brauchte um sich zu reflektieren.
Langsam sickerte es tropfen für tropfen in die Materie und Leben begann überall den es war ein Universum.
Das Leben entwickelte Bewusstsein und Intelligenz und Geist war nicht mehr Allein.
Leben und Bewusstheit gedieh überall im Universum und alls es gross genug war erkannten Bewusstsein und Geist das sie Eins waren und das Materie und Energie ihr Körper waren.
Das Universum zog sich wieder zusammen und verdichtete sich zu einem Punkt und es langweilte sich...................


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.11.2022 um 15:40
@Gobernador
Warum passt es für dich nicht?
Das göttliche Paradoxon ist doch es ist und es ist nicht....


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.12.2022 um 19:59
Zitat von GobernadorGobernador schrieb am 06.11.2022:Wie passt das zusammen? Wenn ein Bewusstsein nah oder fern von Gott ist, dann ist es doch außerhalb von Gott und kann nicht Gott selbst sein.
Wenn von einem Feuer Funken wegsprühen, sind die dann Teil des Feuers oder ein eigens Feuer? Die Vorstellung, dass es einem allmächtigen Gott möglich ist, kleine Teile von sich abzutrennen und diese als "unbeschriebenes Blatt" eine sehr lange Zeit durch Raum und Zeit antreten zu lassen um sich selbst in all seinen Aspekten zu erfahren ist doch zulässig.
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb am 06.11.2022:Mit einem lauten Lachen zerbarst es .
Es zerfiel in Geist (Information) , Energie, und Materie.
Warum ausgerechnet das Ganze? Könnten es nicht auch Teile davon sein, die in bewusster Absicht immer wieder abgetreten werden und eine lange Reise antreten, um sich zu vervollkommnen und dann wieder zur Quelle zurückkehren?
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb am 06.11.2022:In der grössten Ausdehnung wurde sich Geist bewusst dass es nicht Vollständig war und es wusste dass es ein gegenüber brauchte um sich zu reflektieren.
Die größte Ausdehnung des Universums ist aber noch lange nicht erreicht. Es wäre doch eher logisch, dass er sich dessen ganz am Anfang zu Beginn des Universums bewusst wurde.
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb am 06.11.2022:Leben und Bewusstheit gedieh überall im Universum und alls es gross genug war erkannten Bewusstsein und Geist das sie Eins waren und das Materie und Energie ihr Körper waren.
Das Universum zog sich wieder zusammen und verdichtete sich zu einem Punkt und es langweilte sich...................
Dass es sich wieder zusammenzieht ist aber laut Astronomen die unwahrscheinlichste Variante. Derzeit stehen big chill (einfrieren) oder big rip (plötzliches Zerreißen alle Materia im Universum) zur Auswahl.

Meine These ist, dass sich das Universum so lange ausdehnen wird, bis darin alles vervollkommnet hat. Und wenn die absolute Vollkommenheit wieder hergestellt ist, gibt es wieder einen großen Knall. Denn nichts kann ohne seinen Gegenpol existieren, das Alleine ist daher gezwungen, Teile von sich abzustoßen, die sich wieder durch die größte Unvollkommenheit zu größten Vollkommenheit entwickeln. So stelle ich es mir im Großen und Ganzen vor.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.12.2022 um 16:23
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Dass es sich wieder zusammenzieht ist aber laut Astronomen die unwahrscheinlichste Variante. Derzeit stehen big chill (einfrieren) oder big rip (plötzliches Zerreißen alle Materia im Universum) zur Auswahl.

Meine These ist, dass sich das Universum so lange ausdehnen wird, bis darin alles vervollkommnet hat. Und wenn die absolute Vollkommenheit wieder hergestellt ist, gibt es wieder einen großen Knall. Denn nichts kann ohne seinen Gegenpol existieren, das Alleine ist daher gezwungen, Teile von sich abzustoßen, die sich wieder durch die größte Unvollkommenheit zu größten Vollkommenheit entwickeln. So stelle ich es mir im Großen und Ganzen vor.
Warum nicht doch der "Atem Gottes", wo sich also das Universum nach der Ausdehnung wieder zusammenzieht @Mr.Brain damit würde man sich einen Gegenpol zu Gott sparen, da Er ja wie jedes Individuum ohne Gegenpol existiert? Die "Vollkommenheit" können die (Einzel)Teile im Universum dann auch immer wieder erreichen, bis sie halt bildich gesprochen verwelken und zu Humus zerfallen, um Nährstoff für daraus Entstehendes zu sein.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

10.12.2022 um 23:13
@Niselprim
Der big crunch, also das Kollabieren des Universums zurück auf einen kleinen Punkt ist nach derzeitigem Wissensstand der Astronomen jenes Modell, das nicht eintreten wird. Deswegen sollte man sich langsam mit der Vorstellung vertraut machen, dass es ein "Zusammenziehen" wahrscheinlich nicht geben wird.
Die momentane Datenlage deutet auf eine ewige Expansion des Universums hin, da Messungen eine größere Abweichung von der kritischen Dichte ausschließen.
Quelle: Wikipedia: Big Crunch#:~:text=Der Big Crunch (englisch%20etwa,hypothetisches%20zeitliches%20Ende%20des%20Universums.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

11.12.2022 um 11:05
Zitat von Mr.BrainMr.Brain schrieb:Der big crunch, also das Kollabieren des Universums zurück auf einen kleinen Punkt ist nach derzeitigem Wissensstand der Astronomen jenes Modell, das nicht eintreten wird. Deswegen sollte man sich langsam mit der Vorstellung vertraut machen, dass es ein "Zusammenziehen" wahrscheinlich nicht geben wird.
Dennoch besteht die Möglichkeit @Mr.Brain

Verglichen mit unserem Organismus (also das, was wir kennen), als ob das Universum wie ein Organ in einem Organismus sagenwirmalso eines Multiversums sei, wird beispielsweise die Lunge nicht gesprengt oder eingefroren oder sonstiges, sondern dehnt es sich aus und zieht sich zusammen, um sich dann wieder auszudehnen und so weiter.

Zudem gibt es wissenschaftliche Arbeit darüber, dass der Urknall nicht direkt der Anfang des Universums war, sondern wurde ein Voruniversum berechnet: https://www.sueddeutsche.de/wissen/kosmologie-der-urknall-war-nicht-der-anfang-1.387996

Meiner Meinung nach ist ein zyklisches Universum durchaus vorstellbar, wenngleich der Prozess nicht unbedingt genau so ablaufen muss, wie eben dargestellt. Deiner Überlegung, dass das Universum einen Gegenpol haben muss und sich das Universum für einen Neuanfang irgendwie auflösen muss oder dergleichen, ist also hinsichtlich der Existenz eines Organs in einem Organismus nicht wirklich zwingend, weil ja in meinem Beispiel bildlich gesprochen die beiden Lungenflügel eine Paargenossenschaft darstellen.

Ich persönlich vertrete hierhin eher den Gedanken, dass die Informationen quasi als Erinnerungen gespeichert werden und bei der "Wiedergeburt" zum Tragen kommen, um im "neuen" Dasein wirksam werden zu können. Auswirkungen, welche wir als Wahrscheinlichkeiten berechnen oder als Zufall empfinden, sind längst als Möglichkeiten vorgegeben und etablieren sich je nach bestehenden Umständen nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung.


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