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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

12.628 Beiträge, Schlüsselwörter: Trinität, Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit
leserin
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:15
Nicolaus schrieb:Genau! Damit hast du es auf den Punkt gebracht! :)
hmm.. gut..., dann nenne ich den Geist , anstatt Seele...


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Nicolaus
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:15
@leserin
leserin schrieb:deswegen läßt Gott sie aber nicht sterben, die Tiere. Die Tiere wurden in die Arche Noah gerettet.. von Gott, weil er das wollte.., er hat sie gesegnet und sie waren eher als der Mensch
Natürlich liebt Gott auch die Tiere - sonst hätte er sie ja wohl kaum erschaffen :)


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:16
@leserin
Ich weiß nicht, was vor dem Sündenfall war! Aus der Bibel geht das so nicht hervor, wie der Mensch da genau beschaffen gewesen ist. Ob er da den Tieren vollkommen gleich gewesen ist oder nicht? Ich weiß es nicht.

-->
Er kann eigentlich nicht den Tieren gleich gewesen sein, denn er wurde ja im Bilde Gottes geschaffen.
Die Tiere sicher NICHT. :)

-->
deswegen läßt Gott sie aber nicht sterben, die Tiere. Die Tiere wurden in die Arche Noah gerettet.. von Gott, weil er das wollte.., er hat sie gesegnet und sie waren eher als der Mensch
Ist ja richtig.
Jedoch Du stehst doch auf dem Standpunkt, dass Mensch und Tier gleichrangig sind, DARUM ging es doch ursprünglich.

Aber das können sie nicht sein, weil die Tiere nicht nach dem Bilde Gottes geschaffen sind.


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Nicolaus
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:17
@leserin
leserin schrieb:hmm.. gut..., dann nenne ich den Geist , anstatt Seele...
Was den Odem/Atem Gottes angeht, den Gott dem Menschen einblies, das war meiner Ansicht nach auch der Geist Gottes, das Ruach!

Dadurch wurde er überhaupt erst lebendig! Denn letztendlich ist der Geist das, was alles belebt! Auch die Seele! Und so wurde der Mensch dadurch erst eine LEBENDIGE Seele :)


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leserin
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:23
Nicolaus schrieb:Natürlich liebt Gott auch die Tiere - sonst hätte er sie ja wohl kaum erschaffen :)
nicht wenn , sie im Himmelreich kein Platz hätten ..

Wenn das Blut die Seele ist , dann sind Tiere Beseelt und der Mensch auch ... sagte Gott nicht zu Kain, das Blut Deines Bruders schreit zu mir?? die Seele ..??????@Optimist
@Nicolaus
@Tommy57
Optimist schrieb:Jedoch Du stehst doch auf dem Standpunkt, dass Mensch und Tier gleichrangig sind, DARUM ging es doch ursprünglich.
Nein.. das stimmt nicht , es steht dieser Satz in der Bibel.. , ich sag nur was in der Bibel steht.

da sind Tier und Mensch gleichwertig, oder nicht?

Jesaja 66, 3: Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt


auch hier wieder gleichwertig


da ist es Gleichwertig, Tier und Mensch und18 Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der Menschenkinder, damit Gott sie prüfe und sie sehen, dass sie selber sind wie das Vieh. 19 Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle "einen" Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. 20 Es fährt alles an "einen" Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. 21 Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre?
------------------------------------------------

LG Dir


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:27
@leserin
Jedoch Du stehst doch auf dem Standpunkt, dass Mensch und Tier gleichrangig sind, DARUM ging es doch ursprünglich.

-->L:
Nein.. das stimmt nicht , es steht dieser Satz in der Bibel.. , ich sag nur was in der Bibel steht.

da sind Tier und Mensch gleichwertig, oder nicht?
Jesaja 66, 3: Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt
GLEICHwertig und GLEICHrangig ist für mich fast das Gleiche.

Hier noch mal Deine Aussagen, woraus hervorgeht, dass für Dich die Tiere - VOR dem Sündenfall - GLEICHwertig waren:
An mehreren Stellen der Bibel steht aber, das der Mensch den Herrschaftsauftrag über alle anderen Geschöpfe hat, insbesondere der Tiere .( Gen1, 26. 28;Ps.8,7. ) Das wird damit begründet, das der Mensch eine Gottesebenbildlichkeit hat.

-->L:
Weil Tiere nicht in der Erkenntnis von Gut und Böse sind.., nur deswegen sind wir ihnen da mehr.

--O:
Das war NACH dem Sündenfall so, aber was war VORHER?

Da müssten wir nach deiner Theorie den Tieren volllkommen gleich gewesen sein, weil der Mensch da noch "blind" war

Wenn also am Anfang Mensch und Tier gleich waren, warum hieß dann der Mensch nicht gleich auch "Tier" (wie Nicolaus zurecht einwarf)?
--------------------------------------------------------------
O:
Da müssten wir nach deiner Theorie den Tieren volllkommen GLEICH gewesen sein, weil der Mensch da noch "blind" war

--> L:
eigentlich schon..
das ist Zustimmung.
Und danach erst hast du das noch nachgeschoben:
leserin schrieb:denn der Mensch ist dem Tier ähnlich.


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leserin
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:29
Nicolaus schrieb: Und so wurde der Mensch dadurch erst eine LEBENDIGE Seele
und das Tier ist keine lebendige Seele? wie erklärt sich das dann , man soll kein Blut der Tiere essen, denn es ist die Seele? LG Dir ich muss offline, schade es ist so spät.. Ich wünsch Euch gute Nacht. Ich bin morgen wieder da.
leserin schrieb:Weil Tiere nicht in der Erkenntnis von Gut und Böse sind.., nur deswegen sind wir ihnen da mehr.
ja aber deswegen meinte ich nicht das Tier und Mensch gleichrangig sind. Hab ich wieder mal gut formurliert.. :-)))) **lacht **- aber das Tier ist nicht weniger als der Mensch.. auch wenn wir nicht gleichrangig sind. Und Jesus und Gott sind eins.. , auch wenn Jesus nicht Gott ist ... aber der Sohn und sie sind Eins.. dennoch :-) LG Dir


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Nicolaus
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 01:36
@leserin

Das mit dem Blut verstehe ich sinnbildlich. Es kann nicht sein, dass das Blut selber die Seele ist oder sie beherbergt.

Was Jesaja 66.3 betrifft, hier mal etwas ausführlicher:

Wer ein Rind schlachtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht; wer Speisopfer opfert: es ist Schweineblut; wer Weihrauch als Gedächtnisopfer darbringt, ist wie einer, der Unheil segnet. Wie diese ihre eigenen Wege gewählt haben und ihre Seele an ihren Scheusalen Gefallen hat

Das bezieht sich meines Erachtens auf den Opferkult, an dem Gott wie es an anderer Stelle heißt, gar keinen Gefallen hat!

Und die andere Stelle hatte ich schon selbst herausgesucht aus Prediger. Ich meine, das bezieht sich auf das rein organische, also körperliche. Da ist der Mensch nicht anders als das Tier. Was aber nicht heißt, dass er deswegen auch so sein soll, seiner eigentlichen Bestimmung nach.

Das Tier ist ebenso wie der Mensch eine lebendige Seele, denn sonst wäre es nicht lebendig. Und das eigentliche Leben kommt nicht aus der Materie, aus dem Staub, Erdreich oder wie immer man das nennen mag. Es liegt in der Seele. Und die wiederum bezieht es aus dem Geist und der ist von Gott. So sehe ich das zumindest.


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 02:00
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Sie, die Seele ist es, die ihn überhaupt lebendig macht!
Hallo Nicolaus!

Ja, du bist schon nahe dran! Der Geist ( ruach ) belebt die SEELE ( hebr. nephesch ) von Mensch und Tier. Der hebr. Begriff für Seele ( nephesch = wörtlich: Atmender. )

Also: Alles was atmet IST gemäß der Bibel eine lebende Seele. Außerdem HAT eine Geschöpf auch Seele im Sinne von Leben.

Der Begrif für Seele in der Bibel ( Nephesch= hebräisch; psyche = griechisch ) wird jedoch nie in Verbindung mit Unsterblichkeit genannt!

In der Bibel wird die Zweiteilung von Körper und Seele ( als dem Körper innewohnendes unsterbliches Wesen ) NICHT gelehrt! ( Diese Lehre entspringt der platonischen Philosophie )

Im Lexikon für Theologie und Kirche (Bd. 9, 2. völlig neu bearbeitete Auflage, Herder-Verlag, Freiburg 1964, Sp. 568, 569) heißt es:

„A l t e s T e s t a m e n t. . . . Das hebr. נֶפֶשׁ [néphesch] wird vielfach mit S[eele] übersetzt . . ., was mindestens sehr ungenau ist, da [sich] . . . נֶפֶשׁ [néphesch] . . . [nicht] mit dem christl.-abendländ. S[eelen]begriff [deckt] . . . נֶפֶשׁ [néphesch] bedeutet . . . Atem u. schließlich ‚das Leben‘ schlechthin (Gn 9,5; 2 Sam 1,9; Ps 78, 50 u. ö.). נֶפֶשׁ [néphesch] ist besonders im Blut enthalten (Gn 9,4f . . . Dt 12,23). נֶפֶשׁ [néphesch] [ist] die Äußerung aller vitalen Impulse . . . S[eele] נֶפֶשׁ [néphesch] = Gier (. . . Spr . . . 23,2) . . . Es ist klar, daß diese Körper-S[eele] . . . der ganze lebende Mensch ist u. nicht nur ein Teil von ihm."

Gruß, Tommy 


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 02:21
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Na du bist mir vielleicht einer :)
Das könnte genausogut ein Atheist gesagt haben!

Wenn das so wäre, dann wäre mit unserem irdischen Leben, das Leben danach ja wohl auch tatsächlich aus und wir wären alle Mausetod. Nix mit ewigen Leben einer Seele im Himmel oder sonstwo....

Was ist das für ein Glaube? Das ist eher der Glaube wie der eines Atheisten, für den nach diesem Leben alles vorbei ist.
Hallo Nicolaus!

Die Bibel lehrt eindeutig das ewige Leben!
Es gibt gemäß der Bibel eine himmlische Hoffnung, eine irdische Hoffnung im Sinne eines Überlebens des Gerichtstages und die Auferstehungshoffnung ( irdisch u. himmlisch! )

himmlische Auferstehung:

Ist gemäß der Bibel eine Verwandlung eines physischen Körpers in einen geistigen Körper, eine Auferstehung die Gott bewirkt! Es gibt demnach KEIN WEITERLEBEN einer unsterblichen Seele in der biblischen Lehre.
( 1. Kor. 15 )

irdische Auferstehung:
( Beispiel: Johannes 11: 23,24 und folgendes )

Es gibt während des 1000 jährigen Reiches Christi eine irdische Auferstehung!

Das ist die Wiederherstellung des irdischen Körpers Verstorbener, ähnlich wie bei der Erschaffung der ersten Menschen, nur das der Körper einer Person, die gelebt hat, von Gott wieder hergestellt wird.


Hinüberleben:

Gemäß Offenbarung K. 7 überlebt eine große Volksmenge die große Drangsal und gelangt ins irdische Paradies. In Matthäus 24 wird die große Drangsal als Höhepunkt der Gegenwart Jesu Christi erwähnt und dem folgt das Gericht an den Nationen.


Wenn jemand NICHT an eine unsterbliche Seele glaubt, glaubt er also gemäß der Bibel, denn der Seelenglaube ist griechische Philosophie und völlig unbiblisch!!

Gruß, Tommy


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 06:40
Tommy57 schrieb:Wenn jemand NICHT an eine unsterbliche Seele glaubt, glaubt er also gemäß der Bibel, denn der Seelenglaube ist griechische Philosophie und völlig unbiblisch!!
es ist aber fakt das der mensch aus energie besteht und somit gilt das energierehaltungsgesetz

-----------------> Tatsächlich bleibt die Summe aller Energien in einem geschlossenen System, wie zum Beispiel dem Universum, immer konstant. Das heißt, dass Energie niemals verbraucht werden oder verloren gehen kann, sie kann lediglich in eine andere Form umgewandelt werden.



ausserdem gibt in der bibel viele stellen wo jesus auf eine unsterbliche seele hinweist:

Gen 2,7: Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.


Joh 6,63: Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts.

Ijob 33,4: Gottes Geist hat mich erschaffen, der Atem des Allmächtigen mir das Leben gegeben.

Nach Mat 10:28 weist jesus klar darauf hin, daß die Seele nicht getötet werden kann: „Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann.“


Die Worte aus Joh 11:25 machen ebenfalls nur dann Sinn, wenn es ein Weiterleben nach dem Tode gibt:

„Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mich annimmt, wird leben, auch wenn er stirbt, und wer lebt und sich auf mich verläßt, wird niemals sterben. Glaubst du mir das?“

Auch die biblischen Worte über das Gericht, vor dem sich der Mensch nach dem Tod verantworten muß, setzen ein Weiterleben der Seele voraus:

„So wie jeder Mensch nur einmal sterben muß, danach kommt er vor Gottes Gericht“ (Hebr 9:27) „Denn wir alle müssen vor Christus erscheinen, wenn er Gericht hält. Dann wird jeder Mensch bekommen, was er verdient, je nachdem, ob er in seinem irdischen Leben Gutes getan hat oder Schlechtes.“ (2. Kor 5:10)

Mt 10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.

1.Thess 5,23: Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt.

Hebr 4,12: Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durchbis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens.

Joh 3,3: Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

2.Kor 4,15-18: Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre. Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, [/B]der innere wird Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, uns, die wir nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren ausblicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.
[/B]


Glaubte Jesus an die unsterbliche Seele?

In Lukas 16:19-31 schildert Jesus sehr plastisch, daß es nach dem Tod ein Weiterleben in der Ewigkeit gibt:

„Es war einmal ein reicher Mann, der immer die teuerste Kleidung trug und Tag für Tag im Luxus lebte. Vor seinem Haustor lag ein Armer, der hieß Lazarus. Sein Körper war ganz mit Geschwüren bedeckt. Er wartete darauf, daß von den Mahlzeiten des Reichen ein paar kümmerliche Reste für ihn abfielen. Er konnte sich nicht einmal gegen die Hunde wehren, die seine Wunden beleckten. Der Arme starb, und die Engel trugen ihn an den Ort, wo das ewige Freudenmahl gefeiert wird; dort erhielt er den Ehrenplatz an der Seite Abrahams.

Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Totenwelt litt er große Qualen. Als er aufblickte, sah er in weiter Ferne Abraham, und Lazarus auf dem Platz neben ihm. Da rief er laut: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir! Schick mir doch Lazarus! Er soll seine Fingerspitze ins Wasser tauchen und meine Zunge ein wenig kühlen denn das Feuer hier brennt entsetzlich.

Aber Abraham sagte: Mein Sohn, denk daran, daß du schon zu Lebzeiten das dir zugemessene Glück erhalten hast, Lazarus aber nur Unglück. Dafür kann er sich nun hier freuen, während du Qualen leidest. Außerdem liegt zwischen uns und euch ein riesiger Graben. Selbst wenn jemand wollte, könnte er nicht zu euch kommen, genauso wie keiner von dort zu uns gelangen kann.

Da bat der reiche Mann: Vater Abraham, dann schick Lazarus doch wenigstens in mein Elternhaus. Ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warmen, damit sie nicht auch an diesen schrecklichen Ort kommen!

Doch Abraham sagte: Deine Brüder haben das Gesetz Moses und die Weisungen der Propheten. Sie brauchen nur darauf zu hören. Der Reiche erwiderte: Vater Abraham, das genügt nicht! Aber wenn einer von den Toten zu ihnen käme, dann würden sie ihr Leben ändern. Abraham sagte: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, dann lassen sie sich auch nicht überzeugen, wenn jeand vom Tod aufersteht.“


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 06:40
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Wer ein Rind schlachtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht; wer Speisopfer opfert: es ist Schweineblut; wer Weihrauch als Gedächtnisopfer darbringt, ist wie einer, der Unheil segnet. Wie diese ihre eigenen Wege gewählt haben und ihre Seele an ihren Scheusalen Gefallen hat

Das bezieht sich meines Erachtens auf den Opferkult, an dem Gott wie es an anderer Stelle heißt, gar keinen Gefallen hat!
Hallo Nicolaus!

Ja, mit obiger Erklärung hast du wirklich Recht, Gott mag keinen Opferkult mit unreinen Tieren, was die reine Anbetung entheiligen würde und er vergleicht die Opferung eines Stieres in Verbindung mit einer heuchlerischen Anbetung mit einen schrecklichen Verbrechen, der Ermordung eines Mannes.

Wie wichtig ist es daher, dass wir uns immer sehr bemühen, uns ganzherzig nach Gottes Wort auszurichten!

Gruß, Tommy


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 06:50
@-Therion-
-Therion- schrieb:Tatsächlich bleibt die Summe aller Energien in einem geschlossenen System, wie zum Beispiel dem Universum, immer konstant. Das heißt, dass Energie niemals verbraucht werden oder verloren gehen kann, sie kann lediglich in eine andere Form umgewandelt werden.
Hallo Therion!

Schön, auch wieder einmal mit dir zu diskutieren!

Ja, mit obiger Erklärung hast du schon Recht! Nur ein Problem gibt es schon dabei.
Wenn ein Mensch stirbt, bleibt zwar seine Körperenergie irgendwo erhalten und geht offensichtlich auch in andere Systeme über.
Die Person als solches, die Gehirnfunktionen, welche die Person ausmachen, geht jedoch verloren, denn im Gehirn ist ja alles elektro-chemisch gespeichert.

Schon nach wenigen Minuten, wenn die Gehirnzellen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden, werden alle gespeicherten Daten unwiederruflich gelöscht!

Eine Wiederherstellung der Person hängt nun gemäß der biblischen Lehre allein vom Schöpfer ab, der treue Menschen in seinem vollkommenen Gedächtnis behält und in Zukunft zur Auferstehung bringen will!

Gruß, Tommy


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 07:01
@-Therion-
-Therion- schrieb:Nach Mat 10:28 weist jesus klar darauf hin, daß die Seele nicht getötet werden kann: „Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann.“
Hallo Therion!

Dann möchte ich dich bitten, den Text noch einmal ein bisschen genauer zu lesen:

Der biblische Begriff SEELE hat in der Bibel eine andere Bedeutung als wie wir in heute umgangsprachlich und in vielen religiösen Vorstellungen verwenden.

Der Text sagt:Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können.

UND:

Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann.“

Seele steht hier für das Leben, das eine Person besitzt!
Menschen könnten uns zwar töten, doch wir sollten Gott mehr fürchten als die Menschen!

Warum? Weil er die SEELE ( unser Leben ) ins EWIGE VERDERBEN schicken kann.

Das Recht auf Leben kann also in Wirklichlkeit nur Gott einer Person nehmen, so sollte z. B. ein Christ immer mehr den wahren Gott fürchten als wie irgendwelche Menschen, die ihn eventuell wegen seines Glaubens bedrohen mögen!

Das ist die Bedeutung des Textes, ....von einer unsterblichen Seele ist hier gar nicht die Rede!


Gruß, Tommy


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03.02.2015 um 07:05
@-Therion-
-Therion- schrieb:Die Worte aus Joh 11:25 machen ebenfalls nur dann Sinn, wenn es ein Weiterleben nach dem Tode gibt:

„Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mich annimmt, wird leben, auch wenn er stirbt, und wer lebt und sich auf mich verläßt, wird niemals sterben. Glaubst du mir das?“
Hallo Therion!

Mit der obigen Schlussfolgerung hast du absolut Recht, es gibt gemäss der Bibel die Hoffnung auf ein ewiges Leben!
Jedoch nicht in der Form, dass unserem Körper eine unsichtbare, geistige Seele innewohnen würde.
Diese Vorstellung wird in der Bibel nicht gelehrt!


Gruß, Tommy


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03.02.2015 um 07:12
@-Therion-
-Therion- schrieb:Glaubte Jesus an die unsterbliche Seele?

In Lukas 16:19-31 schildert Jesus sehr plastisch, daß es nach dem Tod ein Weiterleben in der Ewigkeit gibt:
Hallo Therion!

Nein, Jesus glaubte bestimmt nicht an eine griechische Philosophie.

Der obige Text ist, wie der Kontext zeigt, ein Gleichnis, das ganz andere tiefgründige Dinge veranschaulichen sollte.

Außerdem befanden sich die in dem Gleichnis beschriebenen Personen im Hades/ Scheol
( allgemeines Grab ), wo, wie viele andere Schriftstellen der Bibel zeigen, kein bewusstes Leben existiert!
Gottes Wort widerspricht sich nicht selbst und auch deshalb ist dieses Gleichnis nicht buchstäblich zu nehmen.

Gruß, Tommy


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03.02.2015 um 07:40
@Optimist
Hab mir noch mal Sprüche 8 durchgelesen und da fiel mir folgendes auf:

Der Herr besaß mich am Anfang seines Weges, ehe er etwas machte, vor aller Zeit...

Der Herr (also Gott) besaß die Weisheit von Anfang an. Nehme ich zumindest an, denn was sollte sonst gemeint sein mit "am Anfang seines Weges"? Und vor allem kommt ja noch dieser Nachtrag: "ehe er etwas machte, VOR aller Zeit" ... welcher meine Anahme noch mehr stützt.
Vor aller Zeit bedeutet für mich "schon immer".

Nun geht es weiter:
Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde
"...von Ewigkeit her...." -> gut das könnte man evtl. noch in DEINEM Sinne auffassen, aber das hier: "VOR dem Anfang... " dann schon nicht mehr.

Das bedeutet für mich nämlich nicht, dass man "Im Anfang war das Wort" so auffassen könnte, wie Du das tust.
Du siehst es doch wenn ich es richtig verstanden hatte, ungefähr so:
Das Wort kam erst DANN zum Tragen, als Gott anfing alles zu schaffen.

Nein, für mich geht hervor, dass die Weisheit aus Sprüche 8 (welche wir ja als Jesus ansehen) schon viel eher existierte.
Hallo lieber Optimist!

Das freut mich aber, dass du dir immer so tiefe Gedanken machst!

Meine Überlegungen dazu:

Da Gott gemäß Psalm 90:2 von Ewigkeit zu Ewigkeit existiert, also immer, kann sich "der Anfang seines Weges" nicht auf seine Existenz als Person beziehen.

Da in den folgenden Versen von seinen grandiosen Schöpfungswerken berichtet wird, ist es logisch und biblisch, die Aussage: am "Anfang seines Weges" auf den Beginn seiner schöpferischen Wirkens zu beziehen!

Natürlich war die WEISHEIT GOTTES schon vorher da und wenn sie sich symbolisch in der Person des Sohnes Gottes personifizierte, kommt zum Ausdruck, dass Gottes Weisheit durch die Schöpfungswerke zum Ausdruck gebracht wurde, sie wurde sozusagen sichtbar durch des Werkmeisters Wirken , denn Weisheit zeigt sich immer durch Taten!
Optimist schrieb:vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde
Das beantwortet doch der Kontext, wie das gemeint ist! Vor dem Anfang der beschriebenen Schöpfungswerke, das geht doch aus dem Kontext deutlich hervor!
Optimist schrieb:Nein, für mich geht hervor, dass die Weisheit aus Sprüche 8 (welche wir ja als Jesus ansehen) schon viel eher existierte.
Ja sicher, er wurde vor aller Schöpfung aus Gott geboren.

Das besagt aber trotzdem nicht, dass er als Person schon immer existiert haben müßte.

Doch als der Vater ihn hervorbrachte, nahm er sicher von seiner allmächtigen Energie um seinen Sohn hervorzubringen.

Übrigens:
Eure frühere Erklärung zum "ERSCHAFFEN" im Gegensatz zum "GEBOREN" werden kann ich irgendwie nicht teilen!

Geboren = aus etwas hervorgebracht
Erschaffen= aus nichts etwas kreieren.

Ich glaube nicht, dass auch NICHTS etwas erschaffen werden kann, denn jede Wirkung hat eine entsprechende Ursache.

Ich verstehe den Unterschied zu aus Gott geboren und erschaffen folgendermassen:

Der vormenschliche Sohn Gottes wurde in dem Sinne aus Gott geboren, dass Gott seinen Sohn aus sich heraus allein gezeugt/hervorgebracht hat.( aus seiner Urenergie )

Alle weiteren Schöpfungswerke ( weitere Geistgeschöpfe und die materielle Schöpfung ) wurden mithilfe des Werkmeisters hervorgebracht, der Sohn wirkte im Auftrag des Vaters.

Gruß, Tommy


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03.02.2015 um 08:38
Tommy57 schrieb:Seele steht hier für das Leben, das eine Person besitzt!
Menschen könnten uns zwar töten, doch wir sollten Gott mehr fürchten als die Menschen!

Warum? Weil er die SEELE ( unser Leben ) ins EWIGE VERDERBEN schicken kann.
sorry, aber diese interpretation macht keinen sinn für mich denn jeder mensch ist für sein leben selbst verantwortlich also wenn seele für leben steht dann würde der satz lauten :

Weil er unser Leben ins EWIGE VERDERBEN schicken kann -

---> das ist kein sinnvoller satz - ausserdem warum sollte er das tun, denk nur an den freien willen ectr. allso da spricht alleine schon aus biblischer sicht einiges dagegen .....
Tommy57 schrieb:Jedoch nicht in der Form, dass unserem Körper eine unsichtbare, geistige Seele innewohnen würde.
Diese Vorstellung wird in der Bibel nicht gelehrt!
natürlich wird das in der bibel nicht gelehrt - damit würden sich die KK ja selbst ins fleisch schneiden.



jesus lehrte aber nicht nur die existenz einer unsterblichen seele sondern auch die wiedergeburt.


Das Büchlein 'Heliand' - Evangelium des vollkommenen Lebens', Auszug aus einem aramäischen Urtext (verglichen und herausgegeben von Edmond Székely und Percell Weaver, 1937, ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Werner Zimmermann, Drei Eichen Verlag) enthält das Evangelium des Johannes vom Wirken des Jesus in der Urfassung, also OHNE die Korrekturen und Streichungen der Texte, die mit dem Konzil zu Nicäa im Jahre 325 n.Chr. in das Neue Testament aufgenommen wurden.

auszüge daraus:

Kapitel 34/...
7) Und Jesus kam in ein Dorf und sah dort eine kleine Katze, die herrenlos war, und sie litt unter Hunger und schrie. Und er nahm sie in Seine Arme und hüllte sie in Sein Gewand und ließ sie an Seiner Brust ruhen.

8) Und als er weiter in das Dorf hineingekommen war, gab Er der Katze Nahrung und Trank. Und sie aß und trank und sie zeigte Ihm Dankbarkeit. Und Er gab sie einer Seiner Jüngerinnen, welche eine Witwe war mit Namen Lorenza, und sie nahm sie in Pflege.

9) Und einige aus dem Volke sprachen: "Dieser Mann sorget für alle Tiere. Sind sie seine Brüder und Schwestern, dass er sie so liebet?" Und Er sprach zu ihnen: "WAHRLICH, DIESE SIND EURE MITBRÜDER AUS DEM GROSSEN HAUSHALTE GOTTES, EURE BRÜDER UND SCHWESTERN, DIE DEN SELBEN ATEM DES LEBENS VOM EWIGEN HABEN.

10) Und wer immer für die Kleinsten von ihnen sorget und gibt ihnen Speise und Trank, als sie nötig haben, der tuet dieses mir, und wer es duldet, dass sie Hunger leiden, und sie nicht schützt, wenn sie misshandelt werden, erleidet dieses Übel, als ob er es mir zugefügt hätte. Denn ebenso wie Ihr in diesem Leben getan habt, so wird es Euch im kommenden Leben getan werden."


Kapitel 37/...

1) Jesus saß in der Vorhalle des Tempels, und viele waren gekommen, um Seine Lehre zu hören. Und einer fragte Ihn: "Herr, was lehrest Du vom Leben?"
2) Und Er sagte zu ihm: "Selig sind, die viele Erfahrungen durchmachen; denn sie werden durch Leiden vollkommen werden. Sie werden sein wie die Engel Gottes im Himmel, und sie werden nimmer sterben, noch werden sie wiedergeboren werden; denn Tod und Geburt haben keine Herrschaft mehr über sie.
3) Die da gelitten und überwunden haben, werden zu Pfeilern gemacht werden im Tempel meines Gottes, und sie werden ihn nie wieder verlassen. Wahrlich, ich sage Euch, wenn Ihr nicht wiedergeboren werdet durch Wasser und Feuer, so werdet Ihr das Himmelreich nicht sehen."


Kapitel 94/...

1) Und ein anderer fragte Ihn und sprach: "Meister, wie willst du, dass wir unsere Toten begraben?" Und Jesus antwortete:" Suchet den Rat der Diakone in dieser Sache; denn sie betrifft den Körper allein. Wahrlich, ich sage Euch, es gibt keinen Tod für die, welche an das kommende Leben glauben. Was Ihr für den Tod haltet, ist das Tor zum Leben, und das Grab ist die Pforte der Auferstehung für die, welche glauben und gehorchen. Trauert nicht noch weinet um die, die Euch verlassen haben, sondern freuet Euch lieber über ihren Eintritt in das Leben.

2) So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen, bis sie gereinigt sein werden. Lasset die Körper der Abgeschiedenen den Elementen übergeben werden, und das Vater-Mutter, das alle Dinge erneuert, wird die Engel beauftragen, sich ihrer anzunehmen, und lasset den Presbyter beten, auf dass ihre Körper in Frieden ruhen mögen und ihre Seelen zu einer freudigen Auferstehung erwachen.

3) Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches. Lasset Gebete sprechen für die, die schon dahingegangen sind, und für die, welche noch leben, und für die, die erst kommen werden; denn alle sind eine Familie in Gott. In Gott leben sie, bewegen sie sich und haben sie ihr Dasein.

4) Der Körper, den Ihr in das Grab legt oder der durch das Feuer verzehrt wird, ist nicht der Körper, der sein wird; denn die kommen, werden andere Körper erhalten, wenn auch ihre eigenen, und was sie in einem Leben gesäet haben, das werden sie ernten in einem anderen. Selig sind, die Unrecht leiden in diesem Leben; denn sie werden größere Freude erleben in dem kommenden Leben. Selig sind, die Rechtschaffenheit geübt haben in diesem Leben; denn sie werden die Krone des Lebens empfangen."


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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 08:46
Tommy57 schrieb:Nein, Jesus glaubte bestimmt nicht an eine griechische Philosophie.

Der obige Text ist, wie der Kontext zeigt, ein Gleichnis, das ganz andere tiefgründige Dinge veranschaulichen sollte.
Es wird immer wieder darüber gestritten, ob die Reinkarnationslehre christlich sein kann, oder nicht, und ob die Bibel sie stützt oder widerspricht. Ich habe eine umfassende Studie zum Thema Reinkarnation, Kirche und Christentum geschrieben, die erst noch in Manuskriptform vorliegt aber auf jahrelangen Recherchen in alten und neuen theologischen Schriften basiert.


Zunächst ist es zu einfach dargestellt, wenn man behauptet, dass die Gnostiker ihre Reinkarnationsvorstellungen nur von der griechischen Philosophie her gehabt hätten. Jüdische Quellen bestätigen nämlich, dass es innerhalb vom damaligen Judentum auch reinkarnationsgläubige Gruppierungen gab (vgl. das denken des Jüngers beim Blindgeborenen, s.u.). Die Gnostiker hatten sie natürlich von dort auch. Sie behaupteten, Anteil an eine Überlieferung der Belehrungen Jesu an seine Jünger zu haben, was man offensichtlich nicht sehr von den Evangelien behaupten kann, die eher die öffentliche Äußerungen an das Volk beinhalten. Demnach soll – so die Gnostiker – Jesus im inneren Kreis die Reinkarnation gelehrt haben. Das bestreitet natürlich die Kirche sehr, aber heute kann weder das eine noch das andere bewiesen werden. Bedenkenswert sind aber Jesu eigene Worte: "Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könntet es jetzt nicht ertragen" (Joh. 16.12). Eine zu diesem Thema wichtige gnostische Schrift ist Pistis Sophia, die über Belehrungen des nach der Kreuzigung wiedererschienene Jesus an seinen Jünger berichtet. Darin spricht Jesus deutlich über Reinkarnation und Karma. Die kirchliche Theologie behauptet, dass die Schrift erfunden sei. Auch hier wird sich aber in Beweisnot befinden.

In Wirklichkeit scheint die Reinkarnationslehre das fehlende Glied zu sein, das die Urchristen noch hatten aber die Kirche beseitigte. Das uralte Theodizee‑Problem, worauf die Kirche immer noch keine überzeugende Antwort hat, findet eine annehmbare Lösung durch den Begriff des freien Willens, aber nicht durch ihn alleine, sondern nur in Verbindung mit der Reinkarnation. Dies wird in meiner Schrift ausführlich dargestellt. Dieses Problem ist: Wie kann die Welt voll von Leid sein, wenn doch Gott die absolute Liebe und zudem allmächtig ist? Die Lehre von der ewigen Verdammnis steht jedenfalls in einem krassen Widerspruch zur Liebe Gottes! Dass er aber Seelen in neuen Verkörperungen neue Chancen gibt ist wirklich seine große Gnade.



Hätte Nikodemus über die Reinkarnation Bescheid wissen sollen?

Ein besonderer Hinweis darauf, dass die Reinkarnation dem Neuen Testament gar nicht so fremd sein muss, wie man es meistens darstellen will, finden wir im Nikodemusgespräch. Jesus sagt: "Wahrlich, wahrlich', Ich sage dir: Wenn nicht jemand von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." Nikodemus spricht zu Ihm: "Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er wieder in den Leib seiner Mutter gehen und geboren werden?" (Joh. 3.34, vgl. Joh. 3.7).

Nikodemus denkt also nicht an die Möglichkeit, dass es der Leib einer neuen Mutter sein könnte! Nun hat man hin und her gedeutet, was wohl das verwendete griechische Wort anothen hier bedeuten soll. Unbestreitbar ist, dass es zwei Bedeutungen haben kann: "wieder, aufs Neue, noch ein Mal", sowie "von oben her" [geboren werden]. Es könnte aber auch bedeuten: "von innen her”, “von früher her”, “von den Vorfahren her" oder “vom Grunde auf” [geboren werden]. Um Deutungen im Sinne der Reinkarnation zu entgegnen, will man heute eher die Übersetzung "von oben her" vorziehen. Nur die Übersetzung "wieder, noch einmal" kann alleine die richtige sein, da es ja Nikodemus so versteht! Nach der Fachliteratur soll es kein derart zweideutiges aramäisches Wort geben [2], sodass man davon ausgehen muss, dass Jesus ein ziemlich eindeutiges Wort mit gerade dieser Bedeutung verwendet haben wird. Hätte er ein ebenfalls ziemlich eindeutiges Wort mit der Bedeutung "von oben her" verwendet, hätte ihn Nikodemus nicht so verstehen können, wie er es tat. Die "Doppeldeutigkeitserklärung" bezieht sich einzig nur auf die griechische Übersetzung, aber da sie Aramäisch sprachen, muss dieser Erklärungsversuch als ein irreführender Kunstgriff gesehen werden.
http://www.christian-reincarnation.com/Wendezeit/_99-1FhlGlied.htm


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kore
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Trinität - Die größte Lüge im Christentum?

03.02.2015 um 08:48
leserin schrieb:Für mich heißt das, das Tier ist nicht weniger als der Mensch, so wie Du es schon geschrieben hast ,... und wie es in der Bibel steht.., der Mensch hat Nichts dem Tier vorraus, also kommt der Mensch nicht vor dem Tier ins Himmelreich. .. wenn Menschen dorthin kommen, dann Tiere sowieso. LG Dir
Ich hab das jetzt nirgends so finden können. Wo steht das denn bitte?
Bei Deinem Eintrag gehe ich davon aus, Du ernährst Dich vegetarisch`?....:)


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