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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

964 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Ordnung

Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 17:48
natü schrieb:Außerdem gibt es ja auch Gesprächspartner, die einem glauben, ohne Beweise zu fordern. Das sind die Freunde.
Es sind vor allem schlechte Gesprächspartner, wenn man diskutieren möchte.

Wenn man nur seelisch aufgebaut werden möchte, sind sie optimal.

Je nach dem, was man halt möchte.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 17:49
natü schrieb:Aber mein Verstand sagt mir, dass, welchen Inhalt diese Dabatte auch hat, sie keine Ausagen über transzendentale Themen machen k a n n .
Das will die Evolutionstheorie aber auch gar nicht. Und das tut sie auch nicht.
Wenn sich dein Glaube nicht mit der beobachtbaren Wirklichkeit verträgt, dann kann doch die Theorie nichts dafür.


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:03
@holzer2.0
Wo habe ich gesagt, dass der Glaube irgendeiner naturwissenschaftlichen Theorie widerspreche?
Er macht naturgemäß gar keine Aussage zu ihr und sie , wie du richtig sagst, nicht zu ihm.
Nichts als genau das habe ich in meinem von dir zitierten Post gesagt.
M.E. sind es nicht die wirklichen Wissenschaftler, die ihre Kompetenzen überschreiten, sondern Vulgär-'Wissenschaftler', die die Erforschung der Materie glauben für ihre religionsfeindlichen Postulate missbrauchen zu müssen.


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:04
@kleinundgrün
Ich würde beide Anlässe nicht so trennen. Ohne positive Voreingenommenheit kannst du auch nicht forschen.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:12
natü schrieb:Ich würde beide Anlässe nicht so trennen. Ohne positive Voreingenommenheit kannst du auch nicht forschen.
Doch. Und eigentlich sogar nur so.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:12
natü schrieb:Wo habe ich gesagt, dass der Glaube irgendeiner naturwissenschaftlichen Theorie widerspreche?
Warum sind dann alle Evolutionskritiker in irgendeiner Form religiös?


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:20
@holzer2.0
Frag sie doch, nicht mich. Ich kann nur für mich sprechen, und ich verstehe, wie gesagt, zu wenig von der Theorie, um sie seriös beurteilen zu können.

Nur wo sie für Antireligionspropaganda missbraucht wird, würde ich mich den Missbrauchskritikern anschließen.
War nicht ihr Urheber, Darwin, fern von antitheistischen Gedanken?


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:23
natü schrieb:War nicht ihr Urheber, Darwin, fern von antitheistischen Gedanken?
Ist das relevant? Es handelt sich um eine wissenschaftliche Theorie, nicht um einen Kult.


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:25
@holzer2.0
Eben. Was hat eine wissensch. Theorie mit dem Kult zu tun? Sie passt nicht zum Thread, und ich beherrsche sie nicht, weiß auch gar nicht, wo ich das behauptet hätte. Dafür nehme ich Wissenschaft zu ernst.


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Cricetus
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:31
@natü
Lustigerweise ist das einzige Studium, das Darwin abgeschlossen hat, das der Theologie^^. Und er selbst sah in der Tat keinen wirklichen Widerspruch zwischen seiner Theorie und einem existierendem Gott, sondern nur zwischen seiner Theorie und der Bibel.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:31
Ich sehe das eher anders. Die wissenschaftliche Gemeinde fühlt sich durch den Angriff der Kreationisten auf die Evolutionstheorie, Geologie und Astronomie in unfairer (und absurder) Weise kritisiert. Und einige beißen eben zurück.


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Cricetus
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:37
@holzer2.0
Wobei man sagen muss, dass auch Leute wie Dawinks und so nicht gerade dazu beigetragen haben, dass es einen wirklichen Dialog zwischen Wissenschaft und Religion gibt.
Es ist auf beiden Seiten mittlerweile eine derart gehässige und Aggressive Haltung zu finden, dass es fast schwierig wird, öffentlich oder in Diskussionen zu sagen, dass man sowohl Christ/Gläubiger als auch Anhänger der Naturwissenschaften ist, obwohl das sicherlich die Meinung der meisten in Deutschland lebenden Christen/Gläubigen so sehen.
Hinzu kommt, dass es gerade historisch eben so war, dass in den Anfängen der Naturwissenschaften ein offener Dialog zwischen diesen und der Theologie stattfand und eben nicht mit der Frage, in welchen Grenzen die Nawis forschen dürfen, sondern zum Beispiel nach ethischen Folgen.


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:39
@Cricetus
Ist ja interessant.
Vielleicht war dann der Widerspruch zur Bibel auch nur durch deren damalige zu enge Auslegung begründet?


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Cricetus
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:40
@natü
Nein durchaus nicht. Dieser Widerspruch besteht bis heute. Du kannst nicht gleichzeit sagen, dass die Bibel Gottes Wort ist und dass die Evolutiontheorie stimmt ;).
Probleme ergaben sich für Darwin aber schon vor der Entdeckung der Evolution: Bei der Begutachtung von Küsten stellte er fest, dass diese unmöglich in den 6000 Jahren entstanden sein können, die damals auf Grundlage der Bibel als Alter der Erde angenommen wurden.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:44
Cricetus schrieb:Wobei man sagen muss, dass auch Leute wie Dawinks und so nicht gerade dazu beigetragen haben, dass es einen wirklichen Dialog zwischen Wissenschaft und Religion gibt.
Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, das ich nicht weiss, wie dieser Dialog aussehen sollte. Es gibt unendlich viele Debatten zwischen Wissenschaftlern und Religionsvertretern auf youtube. Insbesondere geführt von Leuten wie Dawkins und Co.

Wie stellst du dir diesen Dialog denn vor und was soll dabei herauskommen?
Cricetus schrieb:Nein durchaus nicht. Dieser Widerspruch besteht bis heute. Du kannst nicht gleichzeit sagen, dass die Bibel Gottes Wort ist und dass die Evolutiontheorie stimmt ;) .
Und genau dort sehe ich auch die Grenzen im Dialog.


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natü
ehemaliges Mitglied

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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:45
@holzer2.0
Ach so. Aus dieser Stoßrichtung habe ich es noch nicht gehört.
Ich dachte eher, dass das Sticheln von den Forschern mit materialistischer Weltanschauung kam, weil man von solchen derartiges ja gewöhnt ist,
während Gläubige wie alle anderen z. T. Naturwissenschaftler sind.

Was bezeichnest du übrigens mit 'wissenschaftlicher Gemeinde'? Ich denke, jede Wissenschaft ist unabhängig und bildet keinen Gesinnungsclub, wie etwa eine Kirchengemeinde.
Außerdem sollen sie untereinander ja alles andere als eines Sinnes sein, weder philosophisch noch fachlich!


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:49
@Cricetus
Wo steht was von 6000 Jahren in der Bibel?

Wieso widerspricht die Bibel der ET?

Was glaubst du denn, ist richtig?


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Cricetus
ehemaliges Mitglied

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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:51
holzer2.0 schrieb:Und genau dort sehe ich auch die Grenzen im Dialog.
Dass die Bibel nicht das Wort Gottes ist vertrten Theologen durchaus schon seit geraumer Zeit und das nicht nur wegen der Widersprüche mit den Naturwissenschaften.
holzer2.0 schrieb:Wie stellst du dir diesen Dialog denn vor und was soll dabei herauskommen?
Ich denke, dass auch Ergebnisse der Naturwissenschaften nicht immer objektivierbar sind und man an solchen Stellen dann Ethiker braucht, die entweder aus der Theologie oder aus der Philosophie kommen und um da dann ein breites Spektrum an Meinungen zu haben denke ich, dass es sinnvoll ist, welche aus beiden Richtungen zu nehmen.
Ein Beispiel: Der Biologe kann heute exakt sagen, wann welcher Teil des Menschen im Mutterleib wie entsteht und was dort genau abläuft. Er kann dir ein Diagramm mit den verschiedenen Organfunktionen erstellen und so weiter. Trotzdem kann man aus diesen objektiven Beobachtungen niemals schließen, wann für dieses Baby das Leben beginnt. Zum einen, weil es keine richtig gute Definition für Leben gibt und zum zweiten weil auch jeder etwas anderes als dasjenige ausmacht, was den Menschen auszeichnet.
Und an der Stelle denke ich, ist die Biologie überfordert, weil sie dann immer ethisch-philosophisch oder ethisch-theologisch argumentiert. Und wieso sollte man das dann nicht den Experten für diesen Wissenschaftsbereich überlassen bzw. mit ihnen als Biologe in einen Dialog treten?
natü schrieb:Wo steht was von 6000 Jahren in der Bibel?
Wenn man die Stammbäume aus dem AT zusammenrechnet kommt man auf grob 6000 Jahre ;).
natü schrieb:Wieso widerspricht die Bibel der ET?
Weil diese nicht im geringsten kompatibel mit auch nur einem der beiden Schöpfungsberichte ist.
natü schrieb:Was glaubst du denn, ist richtig?
Die Evolutionstheorie^^.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:53
natü schrieb:Was bezeichnest du übrigens mit 'wissenschaftlicher Gemeinde'?
Die Gruppe jener die in der Forschung tätig sind.
natü schrieb: Ich denke, jede Wissenschaft ist unabhängig und bildet keinen Gesinnungsclub, wie etwa eine Kirchengemeinde.
Innerhalb jeder Disziplin gibt es eben Debatten und Dispute über die aktuellen Forschungsergebnisse und Modelle, so funktioniert wissenschaftliche Arbeit. So abgegrenzt sind viele Bereiche aber gar nicht, viele Themen werden mittlerweile auch interdisziplinär untersucht.
natü schrieb:Außerdem sollen sie untereinander ja alles andere als eines Sinnes sein, weder philosophisch noch fachlich!
DAS ist der Kern der Wissenschaft.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

30.11.2012 um 18:59
natü schrieb:Wo steht was von 6000 Jahren in der Bibel?
Seit jeher war die Erde, vor allem aber auch ihr Alter, Gegenstand des Interesses von Wissenschaftlern. Die ersten Überlegungen wurden von Bishop Ussher (1664) gemacht,

der das Alter der Erde anhand bestimmter Aussagen der Bibel auf ca. 6000 Jahre datierte.

Als Grundlage seiner Berechnungen diente die Ahnenlinie von Adam bis Abraham und die Tatsache, dass Abrahams Lebzeiten chronologisch einigermaßen genau erfasst werden können (1. Mose Verse 5 bis 11).

https://lp.uni-goettingen.de/get/text/7289


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