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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

964 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Ordnung
Korg
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

09.12.2012 um 20:23
@whatsgoinon
whatsgoinon schrieb:Das meinte ich mit meiner Aussage. Da scheint die Frage nach dem "Erschaffer" dann plötzlich nicht mehr relevant zu sein. Wenn jemand behauptet, Gott war schon immer, dann müsste derjenige das auch für das Universum als Möglichkeit in Betracht ziehen.
Das kann der Gute oder die Gute ja gar nicht. :D

Denn dadurch, dass sie oder er sich vorstellt ein besserer Mensch zu sein, oder gar und dazu noch von höherem Bewusstsein, wenn er/sie sich die Welt und das Universum in Wunder und mit Gott zu erklärt, als wenn er das nicht täte, was soll er dann auch schon anderes in Betracht ziehen. ^^

Wäre eigentlich auch egal.
Aber wenn man von sich selber glaubt ein besserer Mensch zu sein, wenn man an Wunder und Gott glaubt, als wenn man das nicht tun würde, dann sind natürlich all die, die nicht an Wunder und Gott glauben, einfach nur Abschaum.

Das versteht sich doch von ganz alleine.
Und wer will schon selber gerne das sein, was die Regeln die man selber aufstellt, einem als Abschaum auflisten?


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

10.12.2012 um 12:25
@Rejana
Rejana schrieb:Dein Glaube ist aber auch speziell.
Wie oft denn noch, ich habe kein religiösen Glauben. Für mich hat nur das Relevanz, was man beweisen, oder nachmessen kann. Und nicht irgendein Hokus Pokus.
Rejana schrieb: Wo sind denn deine Belege, dass alles ohne einen Gott entstanden ist?
In allen was ist steckt der Beweis, dass es keinen Gott gibt. Alles lässt sich mit den uns bekannten Gesetzen erklären und auch umsetzen. Das Ohm'sche-Gesetzt z.B. benötigt keine höhere Macht, damit Schaltkreise funktionieren. Die Quanten- und die Relativitätstheorie basieren nur auf den Kräften die wir kennen, also ich habe da noch nie eine Variable gesehen, die gottabhängig ist. Und dass bis jetzt alles funktioniert, ohne die Einmischung einer höheren Macht, ist doch der Beweis schlecht hin, dass es keinen Gott gibt. Das Hinzufügen eines Gottes macht die Sicht auf die Welt sinnlos komplizierter und unterscheidet sich nicht von dem Hinzufügen von Elfen, Einhörner, oder Geister, die ebenfalls nur der Fantasie entspringen.
Rejana schrieb:Ich bin nur nicht buchstabengläubig.
Was bitteschön willst du mit der Bibel denn sonst machen? Nüsse knacken? Wenn du der Bibel glaubst (ich gehe davon aus, du meinst den Inhalt und nicht das Buch im eigentlichen), dann frag ich dich: Ist die Welt wirklich nur 6000 Jahre alt? Stammen alle Menschen nur von Adam und Eva ab? Kommen Menschen in die Höllen, wenn sie Gott nicht gefallen?


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

10.12.2012 um 12:31
Koman schrieb:(ich zeuge nur von dem, was ich sehe)
"Ich glaube auch nur an das, was ich sehe, seid dem es das Fernsehen gibt, glaub ich alles."


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

11.12.2012 um 16:49
@Foss
Wenn du wissen willst, wie die EKD den Anfang der Welt auslegt, dann wäre es doch sinnvoll, wenn du dir das ergoogelst. Es sollte doch in diesem Tread nun weniger Aufgabe sein, alles zu rezitieren, was in der Glaubensgemeinschaften, der man sich zugehörig fühlt, eh schon hundertmal ausgeführt ist.

Nur weil es zur Erklärung der Funktionsweise bestimmter Dinge keinen Gott benötigt, heißt das doch noch noch lange nicht, das nicht ein transzendentes Wesen für die Schaffung der Welt verantwortlich ist.
Man kann die Funktionsweise jeder Maschine auch ohne die Erbauer erklären, aber das bedeutet doch nicht, dass sie "von selbst" entstanden sind.
Man kann das annehmen "glauben"- aber dies gründet sich ebenso auf etwas nicht-beweisbaren, wie die Annahme, das ein Erbauer/eine Intelligenz dahintersteckt.
Die Ordnung der Welt/des Universums ist für den einen ein Hinweis auf eine höhere Intelligenz, für den anderen nur ein Hinweis auf "Zufall". Aber beides sind nicht-beweisbare Annahmen.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

11.12.2012 um 19:35
Rejana schrieb:Wenn du wissen willst, wie die EKD den Anfang der Welt auslegt, dann wäre es doch sinnvoll, wenn du dir das ergoogelst. Es sollte doch in diesem Tread nun weniger Aufgabe sein, alles zu rezitieren, was in der Glaubensgemeinschaften, der man sich zugehörig fühlt, eh schon hundertmal ausgeführt ist.
Warum soll ich mich darüber informieren, wie der Vogel von religiösen Menschen piept? Ich behaupte nichts! Du bist in der Aufgabe, deine Behauptung eines Gottes zu belegen, oder zumindest mal zu erklären. Und das ist genau der Punkt in diesem Thread. Die Frage lautet: "Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?" Meine Antwort: "Ja!" Denn ich sehe kein Gott. (mit sehe meine ich alles, was uns Informationen zukommen lässt) Und nicht nur das, auch wird er nicht benötigt. Warum sollte ich also an etwas glauben, was nicht wahrnehmbar ist und nicht benötigt wird, wie Feen, oder Trolle auch z.B.?
Rejana schrieb:Nur weil es zur Erklärung der Funktionsweise bestimmter Dinge keinen Gott benötigt, heißt das doch noch noch lange nicht, das nicht ein transzendentes Wesen für die Schaffung der Welt verantwortlich ist.
Natürlich! Und was heißt "bestimmter Dinge"? Für alles! Oder kennst du ein Phänomen, welches nicht physikalisch erklärt werden kann? Das heißt noch nicht dass wir alles wissen, aber das was wir wissen ist zum größten Teil erklärt, ohne Gott oder sonst irgendeinen Zauber. Und der Rest von dem wir wissen, aber es uns nicht erklären können ist wohl kein Hinweis auf einen Gott, wenn ja, dann währe es aber kein Gott im eigentlichem sinne, sondern nur eine weitere physikalische Mechanik, die wir eben noch nicht kennen oder verstehen. Allgemein ist die Vorstellung eines denkenden, lenkenden und erschaffenden Gott absurd. Und Gott zu begründen indem man den Fokus auf das lenkt, was wir noch nicht wissen, sollte selbst für dich ein totaler Dünnsch*** sein.
Rejana schrieb:Man kann die Funktionsweise jeder Maschine auch ohne die Erbauer erklären, aber das bedeutet doch nicht, dass sie "von selbst" entstanden sind.
Und weiter? Warum ist beim Erbauer Schluss? Ich kenn diese bescheuerten Fragen von religiösen Menschen. ("Wenn sie eine wunderschöne und gut funktionierende Uhr sehen, dann fragen sie sich doch auch nach dem Erbauer?") Aber diese bescheuerten Fragen sind auch für bescheuerte Menschen, denn weiter wird nicht gedacht, weil die Religion einen Riegel vorschiebt. Wenn ich den absoluten Ursprung herausfinden will, dann nehme ich doch nicht als Beispiel eine Uhr, die von einem Menschen gemacht ist. Wenn ja, dann gehe ich doch weiter und frage nach dem Grund des Erbauers. Und ich denke nicht, dass der Erfinder der Uhr schon immer existierte. Letztendlich läuft es immer auf denselben Punkt hinaus. ("Der unbewegte Erstbeweger") Und Gott sieht in der Rolle nicht gut aus. Wie ich schon beschrieben habe gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man geht von dem Standpunkt aus, dass es die Ewigkeit und die Unendlichkeit gibt, oder man setzt einen Anfangspunkt. Also, wenn religiöse behaupten: Gott sei schon immer da gewesen, hat also kein Anfang. Dann gehen sie von einer Ewigkeit aus. Warum aber sollte denn die Welt nicht schon ewig existieren? "Ja, von nichts kommt nicht!" Schön und gut, aber was ist mit Gott? Das ist der große Wiederspruch aller monotheistischen Religionen. Daran glauben die und haben auch kein Problem damit. Ich auch nicht, solange ich nicht daran glauben muss. Bei der anderen Annahme gibt es keine Ewigkeit und auch keine Unendlichkeit. Gott darf da keine Ausnahme machen, da wir ja dann wieder bei der ersten Theorie währen und sie die Frage erneut aufwerfen würde.

Und noch etwas: Wenn du meinst, das Funktionsprinzip einer Maschine kann ohne den Erbauer erklärt werden, dann wird der Erbauer auch nicht mehr benötigt, damit sie läuft. Was auf die Frage nach einem Gott projiziert bedeutet: Dass Gott, nach der Erschaffung der Welt, nicht mehr eingreifen hat. Dies wiederspricht aber der Auffassung deiner Religionsgenossen, die ja davon ausgehen, dass Gott alles lenke und auch ab und zu Wunder vollbrächte. Wenn du also an das glaubst was in der Bibel steht, du voll und ganz deiner EKD folgst, aber so etwas behauptet, dann bist du entweder schizophren, oder leierst hier einfach religiösen Äußerungen aus dem "wie entziehe ich mich einer logischen Diskussion"-Katalog ab.


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natü
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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

11.12.2012 um 19:56
Liebe(r) @Foss! Es wäre viel angenehmer, deine Argumente aufzugreifen, wenn du deine Gesprächspartner @Rejana nicht jedesmal mit verbalem Dre.. bewerfen würdest. Das hält nur auf.

Gott ist ewig, hat keinen Anfang und kein Ende. Die Schöpfung und alles außer Gott hat einen Anfang.
Die menschliche Seele hat einen Anfang, aber kein Ende, sondern ist ewig.

Es gibt also verschiedene Varianten der Weltbestimmung.
Sie sind alle metaphysisch.
Was wäre gewonnen, wenn - deiner Logik zufolge - nicht nur Gott ohne Anfang wäre, sondern auch die Schöpfung? Also kann der metaphysische Unterschied zwischen beiden kein Glaubenshindernis für dich sein.
Ich schließe deswegen, dass du Metaphysik überhaupt ablehnst, wie auch einige andere hier.

Das macht aber Andersdenkende nicht zu Idioten.

Denn wo kannst du selbst z. B. belegen, dass 'das, was wir wissen, zum größten Teil erklärt ist'? Die These scheint mir recht naiv. Kannst du sie anhand einer Naturwissenschaft oder Technik, die du betreibst, konkretisieren?


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

11.12.2012 um 20:42
natü schrieb:Liebe(r) @Foss! Es wäre viel angenehmer, deine Argumente aufzugreifen, wenn du deine Gesprächspartner @Rejana nicht jedesmal mit verbalem Dre.. bewerfen würdest. Das hält nur auf.
Wem beschmeiße ich mit Dreck? Ich beurteile hier stets nur die Aussagen und nicht die Leute, die sie verfasst haben. Zumal es zur meiner Rhetorik gehört, die Bewertung bestimmter Äußerungen mit Sarkasmus zu versehen. Ja ich würde mir sogar Vorwürfe machen, wenn ich nicht Aussagen wie:
natü schrieb:Gott ist ewig, hat keinen Anfang und kein Ende. Die Schöpfung und alles außer Gott hat einen Anfang.
Die menschliche Seele hat einen Anfang, aber kein Ende, sondern ist ewig.
auf diese Art so kommentieren würde.
natü schrieb:Sie sind alle metaphysisch.
Ins verständliche übersetzt: Spinnerei
natü schrieb:Was wäre gewonnen, wenn - deiner Logik zufolge - nicht nur Gott ohne Anfang wäre, sondern auch die Schöpfung?
Dass die Schöpfung keine Schöpfung ist, da sie kein Anfang hat.
natü schrieb:Ich schließe deswegen, dass du Metaphysik überhaupt ablehnst, wie auch einige andere hier.
Jup.
natü schrieb:Das macht aber Andersdenkende nicht zu Idioten.
Kommt ganz darauf an wie man Idioten definiert.
natü schrieb:Denn wo kannst du selbst z. B. belegen, dass 'das, was wir wissen, zum größten Teil erklärt ist'?
Wie willst du belegen, dass die meisten Autos vier Räder haben? Gibt es dafür eine Statistik? Es ist nun mal so, dass es zur jeder Neuentdeckung eine, wenn nicht sogar mehrere Erklärungen gibt. Ob die nun alle stimmen ist hier uninteressant, aber sie können ohne einen Gott erklärt werden.
natü schrieb:Kannst du sie anhand einer Naturwissenschaft oder Technik, die du betreibst, konkretisieren?
Ja, aber es macht kein Sinn, da du es mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit nicht verstehen wirst.


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Ist die Existenz von Gott unwahrscheinlich und lächerlich?

11.12.2012 um 21:43
Ich stimme Dir @natü zu,es macht überhaupt keinen Sinn mit jemandem zu diskutieren, der dann immer wieder persönliche Angriffe startet. Antwortet man dann persönlich, wird daraus gebastelt, dass man ich-bezogen sei.
Natürlich haben unterschiedliche Standpunkte zu diesem Thema nichts mit der Intelligenz der Diskutanten zu tun, aber die Diskussion dreht sich seit 49 Seiten im Kreis.
Ich denke, es ist alles zu dem Thema gesagt worden, was die hier anwesenden Diskutanten bereit sind, zu sagen, zumindest in diesem Tread.
Ich klinke mich hier dann mal aus.


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