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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

4.202 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Atheismus
Malthael
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 09:24
Etta schrieb:Von wem hast du denn diese Eingabe bekommen. Von Gott nicht.
natürlich von gott.
von mir für mich.


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libertarian
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 09:36
@Etta
Hast du denn Eingebungen von Gott? Wenn ja, wie drücken sich diese aus?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 22:19
@-etta
@ Anneliese.M

Ich verfolge die Diskussionen so ab und zu mit manchmal viel und manchesmal weniger Kopfschütteln.
@Etta hat natürlich recht. Atheisten sind genau so "ignorant" wie die Christen. Gläubige sind 'se alle, nur glauben beide Seiten an Verschiedenes.

Die Einen, meiner Überzeugung nach, an die "richtige" (das musste jetzt sein) Wahrheit, die Anderen eben an ihre Wahrheit. Subjektiv gesehen ist das also alles wahr. Wozu also das gegenseitige Beharken?

Und @anneliese, übertreibe nicht so sehr mit deiner Rolle als als Advocatus di diabolo. Du weißt ganz genau, dass Derjenige, der die Bibel nicht kennt, auch Gott nicht kennen kann. Meno (oder mano?). Mach mal halblang.

Und im Übrigen ist der Christ mit seiner Gotteserfahrung sehr wohl kerngesund wie auch der Atheist, (falls nicht irgend Jemand gerade Hämorrhoiden o.ä. hat).

Macht einander nicht fertig. Das lohnt nicht.

Ende und out: Das Krokodil137


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der-Ferengi
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:00
@Krokodil137
Ich verfolge die Diskussionen so ab und zu
...
Atheisten sind genau so "ignorant" wie die Christen. Gläubige sind 'se alle, nur glauben beide Seiten an Verschiedenes. ...
Sehr präzise folgst Du der Diskusion aber nicht, denn sie
sind nicht alle Gläubige !!!
der-Ferengi schrieb:...
Aufgefallen ist mir aber auch, daß angenommen wird, das
Atheismus auch so eine Art Religion ist, ist es aber nicht.
Atheismus heißt aber glaubensfrei und ohne Glauben, keine
Religion. Allerdings gibt es hier im Forum aber auch User,
die sich diese völlige Glaubensfreiheit nicht im entferntes-
ten vorstellen können.
Beitrag von der-Ferengi, Seite 89


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threadkiller
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:05
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:Atheismus heißt aber glaubensfrei und ohne Glauben
Kannst du uns zeigen wo das stehen soll ?


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:10
@Krokodil137

schonmal atheismus übersetzt?
Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) „ohne Gott", „gottlos“)
Die begriffliche Spannbreite von Atheismus umfasst einerseits die „weiten“ Begriffsbedeutungen, die ein Dasein ohne Glauben an Gott, entsprechende Lebensweisen und diesbezügliche Begründungen einschließen (auch als „Nichttheismus“ begriffen), und andererseits „enge“ bzw. „starke“ Bedeutungen, die in Hinsicht auf Götterbehauptungen verneinend, gegebenenfalls kämpferisch oder mit Gegenbeweisen vertreten werden (auch als „Antitheismus“ bezeichnet).
Wikipedia: Atheismus

es findet sich dort mit keiner silbe das atheismus ein glauben ist.. weil die abwesenheit von glauben an einen gott kein glauben sein kann..


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threadkiller
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:15
@Nerok
Nerok schrieb: Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) „ohne Gott", „gottlos“)
Perfekt, aber auch hier stehts nichts vom unglauben oder glauben , dieser oben genante begriff schliesst Gott auch hier nicht automatisch aus.


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:18
Perfekt, aber auch hier stehts nichts vom unglauben, dieser oben genante begriff schliesst Gott
auch hier nicht automatisch aus.
Du schliesst auch Götter aus, bis auf einen, den du zu glauben vermagst.

@threadkiller


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threadkiller
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:20
@abschied
abschied schrieb:Du schliesst auch Götter aus,
Nein ich glaube nicht an sie.


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der-Ferengi
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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:20
Danke @Nerok
threadkiller schrieb:Kannst du uns zeigen wo das stehen soll ?
Du selbst kommst nicht darauf, mal zu googeln
oder bei Wiki vorbeizuschauen, müssen immer
Andere für Dich raussuchen, was?
... aber auch hier stehts nichts vom unglauben, dieser oben genante begriff schliesst Gott auch hier nicht automatisch aus.
Bist Du blind?


Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) ohne Gott", „gottlos)



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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:27
threadkiller schrieb:Nein ich glaube nicht an sie.
Du weisst aber, welche Strafen dich dafür erwarten?

@threadkiller


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threadkiller
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:28
@der-Ferengi
Nerok schrieb:Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) „ohne Gott", „gottlos“)
Wenn du irgend wo hier in diesen begriff unglaube findest dann siehst du mehr als ich.
dann muss ich mich wohl geschlagen geben.


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threadkiller
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:29
@abschied
abschied schrieb:Du weisst aber, welche Strafen dich dafür erwarten?
mir egal .


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:30
threadkiller schrieb:mir egal .
Du Ungläubiger! @threadkiller


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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:31
@-LOVE-


Ich werde mal versuchen, deine Fragen ein wenig zu beantworten. ich bin aber kein christlicher Theologe, darum weiß ich nicht, wie tief ich nun in all deine Fragen eindringen kann.
Auslegungen der Bibel: Du fragtest, welche Maßstäbe dem zugrunde liegen.
Generell bemüht sich der Zweig der Exegenese um eine Auslegung der Bibel.

Bei Wikipedia gibt diese Seiten Einblick in die Materie:
Wikipedia: Biblische_Exegese

Was die Wunder angeht, ich sprach von Heilungswundern Jesu. Ein Ueberblick ueber Heilungswunder Jesu und den Umgang damit bietet diese Seite. Wikipedia: Wunder_Jesu

Ich bin nicht der Meinung, dass Dinge nur dann real sind, wenn sie in einem Labor unter Versuchsbedingungen reproduzierbar sind. Ich persönliche denke, dass du da der naturwissenschaftlichen Methode einen Stellenwert einräumst, den sie auf dieser Welt defakto nicht besitzt. Die naturwissenschaftliche Methode ist lediglich eine Methode von vielen, um diese Welt und ihre Wirkungsmechanismen zu erklären. Dabei ist das Dogma, das Postulat der Naturwissenschaft , dass sich alles, was in dieser Welt passiert, definitiv auf einen erklärbaren und reproduzierbaren Mechanismus zurückgeführt werden kann oder eine Anneianderkettung derer. Ein Wunder, das vor 2000 Jahren passiert ist, kann man schlecht nachprüfen, da es ja passiert ist. Eine Nachstellung im Labor setzt voraus, dass man die Bedingungen haargenau kennt, die für dieses Phänomen Voraussetzung ist. Diese sind uns aber leider nur bedingt überliefert. Ich wüsste also nicht, wie man ein Wunder Jesu in einem Labor nachprüfen könnte- und welchen Sinn das ganze machen würde.
Man kann über die Wunder Jesu also lediglich spekulieren und sie erklären/ableiten. Worauf ich hinaus wollte, ist die Erklärung einiger Wunder Jesu mittels Spontanremission. Hier mal eine Übersicht.
http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-nt/wunder-im-nt/

Um festzustellen, ob die Bibel "wahr" ist, muss man erstmal feststellen, was Wahrheit an sich ist.
schon allein der Begriff füllt ganze Bücher- ähnlich wie die Frage, ob die Bibel die Wahrheit ist.
Zusätzlich kann man für diese Fragestellung einen eigenen Tread einführen, der dem begegnet. Es wäre sinnvoller, dies zu tun- als diese Frage im Rahmen dieses Treads zu besprechen.
Generell gehe ich aber davon aus, das du die Frage stellst, wie vertrauenswürdig die Aussagen der Bibel sind- und dazu ist erheblich viel geschrieben worden.
Hierzu wird ähnlich stark debattiert, wie in der Naturwissenschat über manche Fragen. Es gibt unterschiedliche Methoden, die die Bibel auf ihren Wahrheitsgehalt abklopfen.
Die historisch-kritische Methode moderner Theologen war lange Zeit das non plus Ultra
Wikipedia: Historisch-kritische_Methode
Hier mal ein Ansatz, wie man die Bibel auch auf Wahrheitsgehalt abklopfen kann>
http://www.dasjahrderbibel.de/Bibel/index-bibel.htm


Dir war die Begrifflichkeit des Leitfadens nicht klar war: Hier mal ein Link dazu.
Wikipedia: Richtlinie
Alle Anweisungen gelten immer als Angebote. Das ist meine Meinung. Da findet man sehr unterschiedliche Auslegungen zu. Allerdings ist das Nichtannehmen der Angebote immer mit Konsequenzen verbunden. Einige Ablehnen mancher Angebote kann empfindliche Konsequenzen haben , andere wiederrum scheinen dies nicht aufzuweisen. Siehe dazu die 10 Gebote- da kannst du dich ja mal langhangeln.
Eine Verbindlichkeit leitet sich doch aus dem Glaubenskonzept als solchen ab. Das geht doch jedem Glaubenskonzept so. Generell verstehe ich aber nicht, warum das gerade für Atheisten so wichtig ist. sie glauben doch sowieso, dass das alles Blödsinn ist. Ihr eigenes Glaubenskonzept gilt auch für alle Menschen verbindlich/ wer ihrer Argumentation nicht folgt -also die Naturwissenschaft nur als eine Methode zur Wahrheitsfindung sieht und nicht als Ersatzgott- der wird doch ebenfalls im einfachsten Fall kritisch beäugt, im Schlimmsten verfolgt
Natürlich ist das "Bekehren wollen" aufgrund des Missionsbefehls (so wird Jesu Aufforderung allgemein genannt) eine Art blinder Gehorsam. Meiner Meinung nach rührt das daher, dass dieser aus dem Gesamtkontext der Lehren Jesu herausgenommen wird. Das habe ich ja auch versucht anzudeuten- generell aber eben sehr oberflächlich, da ich der Meinung bin, dass eine Erklärung den Rahmen sprengt.

Naja, das Problem, das ein transzendentes Wesen nicht erklärt werden kann liegt natürlich an der Herangehensweise der Wissenschaften, mit denen ich die Naturwissenschaften nicht ausschließlich meine-sondern auch die Geisteswissenschaften. Generell wird sich nämlich auf wissenschaftlicher Ebene nicht um einen Beweis eines übergeordneten transzendenten Wesens gekümmert, demzufolge ist es mehr als blödsinnig, dies dann von einem Gläubigen einzufordern.
Einmal auf Wikipedia zum Thema "Naturwissenschaft", "Wissenschaft", und auch "Religionswissenschaft" geschaut, löst das vermeintliche Problem des fehlenden wissenschaftlichen Beweises. Generell habe ich auch keine Probleme damit, denn ich benötige keinen wissenschaftlichen Beweis für meinen Glauben. Aber ich hoffe, du verstehst, warum solche Aussagen, wie "nach Stand der heutigen Wissenschaft ist ein transzendentes Wesen nicht verifizierbar" nur ein müdes Lächeln bei mir auslösen.
Was der neue Forschungszweig "Naturwissenschaft und Religion" zu dieser Thematik in den nächsten Jahren noch anzubieten hat, wird sich zeigen. Wer sich dafür ernsthaft interessiert, kann sich ja mal durchgoogeln. Wikipedia liefert da auch einen Eintrag zu.
Selbstverständlich gibt es Hinweise in der Natur auf einen Schöpfergott- aber die Naturwissenschaft KANN diese nicht finden, weil sie sich zum Ziel gemacht hat, diese Frage außen vor zu lassen. Das halte ich eigentlich auch für vollkommen sinnig, denn die Naturwissenschaft hat lediglich beschreibende Funktion.
Naturalistische Ansätze mit teleologischer Prägung werden heute in der Naturwissenschaft daher nicht vertreten. Das war vor knapp 150 Jahren noch anders-aber auch hier hat sich die Naturwissenschaft eben entwickelt und ist ein Kind seiner Zeit. Die Grundvoraussetzen der Verneinung einer höheren Absicht oder eines transzendenten Wesens innerhalb der Naturwissenschaft aber als Beweis für eine Nichtexistenz dessen zu bringen- ist, entschuldigung das ich das mal so sagen muss: einfach nur dumm.

Wie gesagt, für mich muss sich das nicht ändern, ich finde es sogar gut, das die Naturwissenschaft dahingehend einfach eine Grenze setzt, das einzige, was sich ändern muss, ist das Bewusstsein der Bevölkerung, und wenns geht auch der Atheisten, um diesen Umstand.

Ich bin auf dem jungen Forschungsfeld der Religionspsychologie nicht sehr firm, aber zum Thema Religion vs. Psychische Erkrankungen liefert Michael Utsch einen guten Zusammenblick mit diversen Literaturangaben über das Forschungsfeld der Religionspsychologie.
http://www.evangelische-krankenhausseelsorge-bayern.de/sites/evangelische-krankenhausseelsorge-bayern.de/files/Utsch,%20...
Ein weiterer Beitrag von Michael Utsch: „Spiritualität – Chance oder Risiko für seelische Gesundheit?“
http://www.ekd.de/ezw/dateien/ezw_utsch_spiritualitaet_chance_oder_risiko.pdf

Zusätzlich: Eine Dissertation von Annette Haar aus dem Jahre 2004 an der Uni Lübeck „Religiöse Grundüberzeugungen und Erfahrungen bei Patienten mit psychischen Erkrankungen“ beschreibt beispielsweise den Einfluss vom Glauben auf die Gesundung bei psychischen Patienten. Da sind aber alle psychisch krank-sowohl die Kontrollgruppe als auch die Untersuchungsgruppe.
http://www.zhb.uni-luebeck.de/ediss1.html
Das Religiösität auch krankhafte Züge annehmen kann bestätigt die Literatur natürlich auch. Hier mal ein paar Literaturangaben dazu.
Helmut Hark: Religiöse Neurosen. Ursachen und Heilung. Stuttgart 1988.
Doch „Gnade“ ist dann gerecht, wenn sie allen zuteil wird und nicht nur denjenigen die vor lauter Angst sonst in der „Hölle zu schmoren“ Gott in seinen Allerwertesten kriechenChristian Henning, Jacob van Belzen (Hrsg.): Verrückt nach Gott. Zum Umgang mit außergewöhnlichen religiösen Phänomenen in Psychologie, Psychotherapie und Theologie. Paderborn 2007.
Ich hoffe in den Literaturangaben findest du genug Stoff fürs erste. Deine These zu psychischen Erkrankungen ist ja interessant. Sicherlich gibt es dafür auch diverse Belege resp. Auseinandersetzungen in der Fachwelt. Aber das wäre sicherlich auch wieder ein ganz anderes Thema.
-LOVE- schrieb: Kann ich das so verstehen, dass ich, wenn ich 1000 gute Taten tue und auf der anderen Seite 1000 schlechte, werden diese schlechten Taten von den guten Taten nicht aufgewogen, weil sie diese eben nicht „wegmachen“ können?
Nein, es ist sogar noch schlimmer. Es reicht ein schlechter Gedanke und du bist unrein. Es ist also vollkommen unmöglich zu versuchen durch Taten rein zu werden und komplett sinnlos dazu auch.

Das „Wesen der Sünde“. Wow. Das ist heftig. Und gar nicht so leicht erklären. Wikipedia liefert dazu eine ganz gelungene Zusammenfassung: Wikipedia: Sünde
Ich selbst hab mal ne kleine Andacht zum Thema „Buße tun“ vor einigen Jahren verfasst- richtet sich aber an Christen. Ich habs Dir mal hochgeladen, vielleicht hilft es.
http://www.file-upload.net/download-6948827/Bu--etun.pdf.html
-LOVE- schrieb: Wo wir wieder bei der Frage nach dem Beweis wären. Und die finde ich schon wichtig zu klären, weil der Absolutheitsanspruch der Bibel doch recht vehement ist.
Naja, Naja, man kann es auch übertreiben. Zumal jeder Christ die Lehren der Juden aus dessen Religion ja das Christentum entstanden ist nicht ablehnt- aber auch nicht annimmt. Der Absolutheitsanspruch ergibt sich eigentlich nur daraus, wie man die Bibel sehen will, als „absolutes“ Wort Gottes, oder als „inspiriertes“ Wort Gottes. Und die Schwierigkeit, was überhaupt ein „Beweis“ sein soll und wie er erhoben werden soll.
-LOVE- schrieb: Doch „Gnade“ ist dann gerecht, wenn sie allen zuteil wird und nicht nur denjenigen die vor lauter Angst sonst in der „Hölle zu schmoren“ Gott in seinen Allerwertesten kriechen
Sie wird auch allen zuteil. Sie ist aber nicht gerecht. Das heißt, ein Massenmörder, der seine Opfer aufs brutalste gequält hat kommt genauso in den Himmel, wie ein Mensch, der immer liebevoll war. Wenn er die Gnade, die in Form von Jesus Christus jedem zuteil wird annehmen möchte. Die die du genannt hast, nämlich diejenigen, die vor lauter Angst, Gott in den Allerwertesten kriechen, ob die in den Himmel kommen…? Weniger, wenn sie nicht umkehren. Jesus stand mit den Menschen ziemlich auf Kriegsfuß.
-LOVE- schrieb: Weil Gnade kann man nicht verdienen, die bekommt man geschenkt.
Genau. Nur muss man auch das Geschenk annehmen. Sonst hat man es ja nicht, oder?

-LOVE- schrieb: Wie kann ein Gott gleichzeitig Liebe sein und sich als solcher Mörder und Totschläger präsentieren? Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen. Wie kann er bei anderen etwas verurteilen, was er selber tut? Inwiefern ist sein Verhalten gerecht und das Verhalten von Menschen wird mit dem Tod bestraft?
Hatten wir schon mal besprochen. Im letzten Post an Dich gebe ich Antwort darauf.
-LOVE- schrieb: Menno, ich will auch rosa Einhörner.
Ich hätte am liebsten weiße Einhörner- ich find die sehr hübsch. Sie wirken viel edler als rosa Einhörner.
-LOVE- schrieb: Ich hoffe, ich amüsiere Euch nur halb so gut, wie Ihr mich. ;)
Fragen stellen ist immer amüsant, Antworten geben ist Arbeit. Ich hab mich gefühlt wie wenn ich einem Fandamentalchristen die Evolutionstheorie erklären muss- da weiß man auch nie, wo man anfangen soll mit der Erklärung, weil so viel Hintergrundwissen fehlt. Zusätzlich bin ich nicht Physiker, Chemiker, Biologe, Astronom etc. in einem, das verlangen die aber. Bevor nicht wirklich alles exakt erklärt/geklärt wurde -und das ist es zur Zeit einfach auch nicht und wird es sicherlich auch nie) ziehen Fundamentalchristen noch nicht mal in Erwägung, dass so etwas wie Evolution existiert.

So ist das eben, wenn man eine feste Überzeugung hat, von der man nicht abrücken will. :)


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:37
@threadkiller
threadkiller schrieb:Wenn du irgend wo hier in diesen begriff unglaube findest dann siehst du mehr als ich.
dann muss ich mich wohl geschlagen geben.
Und wieder hast Du nicht genau hingesehen, WAS ich unterstrichen habe.
Beitrag von der-Ferengi, Seite 90


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threadkiller
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:39
@der-Ferengi
Eine Frage an dich, kann ein Christ ohne gott leben b.z.w Gottlos sein ?


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:42
@threadkiller
Wie kommst Du jetzt da wieder drauf?
Momentan sind wir noch immer beim Begriff : Atheïsmus


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threadkiller
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

19.12.2012 um 23:56
@der-Ferengi
der-Ferengi schrieb:Du selbst kommst nicht darauf, mal zu googeln
oder bei Wiki vorbeizuschauen, müssen immer
Andere für Dich raussuchen, was?
Natürlich wusste ich das daß du b.z.w. ein anderer auf wikipedia zurückgreift, aber selbst dort
steht ziemlich viel Dummheit und vor allen was Atheismus sein soll.
Aber wie wäre es wenn die Menschen die "Ohne Gott" leben, in Ruhe gelassen werden würden und das empfinden für Gott ihnen frei gelassen werden, ohne zu bestimmen was der eine oder andere zu denken oder zu glauben hat.


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Atheisten oder Gläubige, wer ist ignoranter?

20.12.2012 um 00:16
@threadkiller
threadkiller schrieb:...
aber selbst dort steht ziemlich viel Dummheit ...
Sie wird ja auch von Usern - wie Unsereins - geschrieben
bzw. lektoriert.
threadkiller schrieb:...
wie wäre es wenn die Menschen die "Ohne Gott" leben, in Ruhe gelassen werden würden ...
Man läßt uns aber nicht in Ruhe, sondern klingelt an der
Haustüre, um zu fragen, ob man sich ein wenig über Gott
unterhalten wolle, obwohl man gerade ganz andere REALE
Probleme hat.

Ich z.B. sehe keine Logik darin, sich so sehr an die Existenz
eines fiktiven Wesens zukrallen.
In jedem Land, daß mit den Bräuchen von Ostern und Weih-
nachten lebt, wachsen die Kinder auch mit dem Glauben an
den Osterhasen uns Weihnachtsmann auf. Früher oder spä-
testens mit der Einschulung, wir das Kind dann damit kon-
frontiert, daß die eigenen Eltern dahinter stecken.

Beim Glauben an Gott aber, steckten noch nicht mal die da-
hinter, sondern gar nichts Greifbares. Und DAS sollten sich
"die Gläubigen" mal vor Augen halten.


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