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Erfüllte biblische Prophezeiungen

3.618 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel, Prophezeiungen, Erfüllte Prophezeiungen, Bibelprophezeiungen

Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 21:04
@Optimist
also muss es anders gemeint sein,
Dann ist es allerdings auch keine erfüllte Prophezeiung mehr.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 21:10
@off-peak
off-peak schrieb:Dann ist es allerdings auch keine erfüllte Prophezeiung mehr.
das würde ich nicht so absolut sehen.
Nur weil man nicht weiß, wie es gemeint ist (wie gesagt, ich gehe davon aus, dass nicht alles wortwörtlich zu sehen ist), kann man doch nicht 100% davon ausgehen, dass etwas nicht eingetroffen ist.
Im Gegenteil, gerade, weil man es nicht weiß wie es gemeint ist, kann es eingetroffen sein oder auch nicht.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 21:44
@Optimist
das würde ich nicht so absolut sehen.
Nur weil man nicht weiß, wie es gemeint ist (wie gesagt, ich gehe davon aus, dass nicht alles wortwörtlich zu sehen ist), kann man doch nicht 100% davon ausgehen, dass etwas nicht eingetroffen ist.
Im Gegenteil, gerade, weil man es nicht weiß wie es gemeint ist, kann es eingetroffen sein oder auch nicht.
Zumindest kann man dann mit Gewissheit sagen, dass die wörtliche Auslegung nicht eingetroffen ist.

Davon abgesehen ist die Bibel auch nicht ganz so kryptisch, wie dies manche gerne darstellen möchten. Das wird gerne von den Leuten behauptet, die unbedingt daran glauben möchten, dass sich alle Prophezeiungen erfüllen und die wissen, dass sich der Wortlaut vieler Prophezeiungen eben so nicht erfüllt hat. Dann kann man sich damit herausreden, dass es anders gemeint gewesen sein müsse. Wenn man aber etwas Ahnung von Geschichte und (religiösen) Schriftzeugnissen hat, dann lässt sich das meiste auch verstehen. Die Bibel richtet sich ja an eine Leserschaft und soll ihnen etwas mitteilen. Wenn etwas so Abstrakt ist, dass niemand etwas damit anfangen kann, dann hätte man sich das Schreiben auch gleich sparen können.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 22:04
Die historisch-kritische Methode hat Werkzeuge und Kriterien für ein wissenschaftliches Textverständnis entwickelt. Z.B.: Was gibt es für Textarten, was sind deren Gesetzmäßigkeiten, wie entstehen Überlieferungsfehler etc. pp.

Man kann sich gern mit einem abfälligen Nebensatz darüber überheben und das kraft Besserwisserei ignorieren (btw: Kritik geht anders). Aber man sollte dann nicht so tun, als wäre das Ergebnis etwas anderes als Würfeln oder Willkür.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 22:08
Trimalchio schrieb:Die historisch-kritische Methode hat Werkzeuge und Kriterien für ein wissenschaftliches Textverständnis entwickelt. Z.B.: Was gibt es für Textarten, was sind deren Gesetzmäßigkeiten, wie entstehen Überlieferungsfehler etc. pp.
Was heisst das jetzt ganz konkret bezogen auf die hier diskutierten Prophezeiungen?


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 22:45
@Zyklotrop
Salopp gesagt versucht die Historische Kritik eher die Botschaft der Propheten herauszuarbeiten, mit der Frage nach der Erfüllungsstatistik befaßt sie sich eher weniger - bis gar nicht.


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30.12.2018 um 23:06
@perttivalkonen
Danke.
Allerdings weiss ich jetzt noch immer nicht worauf sich @Trimalchio bezog, bzw. was er im Kontext hier damit ausdrücken wollte.
Vielleicht kommt ja morgen noch was dazu.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 23:09
Optimist schrieb:Im Gegenteil, gerade, weil man es nicht weiß wie es gemeint ist, kann es eingetroffen sein oder auch nicht.
Ist das dein Ernst? Das ist das Niveau von Jahrmarktshandleser.



Der eigentliche Lackmustest für "Propheten" ist ja nicht nur das, was er prophezeit, sondern auch das, was er nicht prophezeit.

Und da wären wir bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. mit anschließender Vertreibung der Juden. Wurde das im AT auch prophezeit?

Wenn nicht, warum nicht?

Ist ja nicht so als wäre das für die Bevölkerung in Juda nicht weit wichtiger, als was in viel fernerer Zukunft in Tyrus passiert oder nicht passiert, oder ob jetzt in Ägypten vielleicht oder vielleicht auch nicht irgendwann mal Ödnis herrscht...


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30.12.2018 um 23:11
mrdesaster schrieb:Wurde das im AT auch prophezeit?
Ja @mrdesaster Im Buch Daniel ;)


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30.12.2018 um 23:13
Niselprim schrieb:Ja @mrdesaster Im Buch Danie
Geht das etwas genauer? Vielleicht mit Zitat? Guck doch selber nach ist nicht.


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30.12.2018 um 23:17
mrdesaster schrieb:Geht das etwas genauer? Vielleicht mit Zitat? Guck doch selber nach ist nicht.
Ja klar @mrdesaster natürlich:
9,26 Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine [Hilfe] finden. Und das Volk eines kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und sein Ende ist in einer Überflutung; und bis zum Ende ist Krieg, fest beschlossene Verwüstungen.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 23:27
Zyklotrop schrieb:Allerdings weiss ich jetzt noch immer nicht worauf sich @Trimalchio bezog, bzw. was er im Kontext hier damit ausdrücken wollte.
Hier gabs ja... hmnja... das "Phänomen" mehrfacher kritischer Anmerkungen zur HKM. Allerdings eben nicht gerade sachlich fundierte, mehr ein Runtermachen. Das hat Trimalchio, soweit ich es verstehe, seinerseits kritisch angemerkt.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

30.12.2018 um 23:38
mrdesaster schrieb:Und da wären wir bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. mit anschließender Vertreibung der Juden. Wurde das im AT auch prophezeit?

Wenn nicht, warum nicht?
Das isses ja gerade. Wenn Propheten Unheil ankündigen, dann beziehen sie sich dabei auf ein dieses begründendes Fehlverhalten. Und dieses fand eben zu der Zeit ihrer Unheilsankündigungen statt. Erst apokalyptische Texte sagen auch gezi8elt künftige Ereignisse an, die nicht als Folge gegenwärtigen Geschehens zu verstehen sind. Davon aber gibt es im AT nicht so viel. Und gerade weil der Inhalt der apokalyptischen Zukunftsansagen nicht durch etwas determiniert ist wie bei den "normalen prophetischen Ankündigungen", kann man auch nicht festlegen, welchen Umfang diese Apokalypsen haben und welche Ereignisse dabei unerwähnt bleiben können bzw. nicht bleiben dürfen.
mrdesaster schrieb:Ist ja nicht so als wäre das für die Bevölkerung in Juda nicht weit wichtiger, als was in viel fernerer Zukunft in Tyrus passiert oder nicht passiert, oder ob jetzt in Ägypten vielleicht oder vielleicht auch nicht irgendwann mal Ödnis herrscht...
Die (nichtapokalyptischen) Unheilsankündigungen der Propheten beziehen sich generell nicht auf irgendeine ferne Zukunft, sondern auf eine für die Zeitgenossen erlebbare nahe Zukunft. Insofern sind die tatsächlich angekündigten Ereignisse weit relevanter als irgendein Tempelschicksal in mehreren Jahrhunderten.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

31.12.2018 um 00:52
mrdesaster schrieb:Und da wären wir bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. mit anschließender Vertreibung der Juden. Wurde das im AT auch prophezeit?

Wenn nicht, warum nicht?
Wer sagt denn das das nicht vorhergesagt wurde?
Lies mal im AT Sacharia Kapitel 12 ab vers 10


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

01.01.2019 um 17:46
@Optimist
Nur weil man nicht weiß, wie es gemeint ist (wie gesagt, ich gehe davon aus, dass nicht alles wortwörtlich zu sehen ist), kann man doch nicht 100% davon ausgehen, dass etwas nicht eingetroffen ist.
Wenn man nicht weiß, wie eine Vorhersage gemeint ist, dann kann man aber auch nicht 100%, nein, mit keinem bisschen %, davon ausgehen, dass sie eingetroffen wäre.

Eine Prophezeiung, die schwammig und in jede x-beliebige, auch gegenteilige, Richtung auslegbar ist, ist daher keine erfüllte Prophezeiung.

Im Übrigen gilt diese Auffassung:
Labor-Ratte schrieb:Davon abgesehen ist die Bibel auch nicht ganz so kryptisch, wie dies manche gerne darstellen möchten.
Schließlich wurde die Bibel geschrieben, damit die Lehre verstanden wurde. Sie ist ausgesprochen bildhaft deutlich. Auch wenn die Fakten-Behauptungen meistens falsch sind, so sind die dahinter stehenden Absichten klar.
Die Bibel war als Anweisung und wahre Erzählung gedacht, nicht als Rätselbeilage in der Sonntagszeitung.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

01.01.2019 um 19:33
perttivalkonen schrieb:Na wenigstens gab es diese sieben Bäche auch gar nicht, habenwa wieder ne unerfüllte Prophezeiung, die wir Tommy schenken können.
Dass es diese nicht gab, machst du woran fest ? Wir können ja nicht mal mit Gewissheit sagen, von welchem Blickwinkel aus der Strom Ägyptens im Buch Jesaja beschrieben wird. Unser gewohnter Blick auf das Nildelta auf der Landkarte aus der Vogelperspektive muss nicht dem biblischen Blickwinkel entsprechen. Zudem dies :
perttivalkonen schrieb:Aber wie bist Du denn nun darauf gekommen, daß die sieben Häupter die sieben Flüsse sein sollen?
Das habe ich bereits anhand 1. Mose 2,10 erklärt. Dort geht es nicht um Ägypten, aber die Schilderung führt uns eine gewisse Phänomenologie vor Augen. Die Nebenflüsse werden als ראשים bezeichnet. Das bedeutet Kopf im Sinne von Anfang oder Hauptsache und deutet sehr wahrscheinlich auf die Quelle, und nicht ihre Mündung hin. Der Strom Ägyptens entspringt nicht im Nildelta.
perttivalkonen schrieb:Irgendwie macht das nicht gerade glaubhaft, daß Du historisch-kritische Forschung bewerten könntest.
Ein abstrakten Begriff kann man auch schlecht bewerten. Besser wären immer Hinweise auf konkrete Quellen.
perttivalkonen schrieb:Na das is jetz mal billig! Hier gehts um Übertragungen in eine andere Sprache. Klar nimmt man da vorgegebene Vokabeln. Wenn aber jemand mit heimischem mythischen Vokabular und sogar dazu passenden Story-Elementen beschrieben wird, dann ist das ne andere Hausnummer.
In der Tat ist das ne große Hausnummer, wenn man die biblischen Propheten zu einer so kleinen Hausnummer machen will, die rein gar nichts zu sagen haben, ausser künstlerisch komponierte Loblieder an repetetive Naturschauspiele, da ihre eigene Kultur ja auch gar keine Protestbewegung gegen die Naturverehrung war. Zudem, dass sie nicht in der Lage waren, sprachliche Symbole ihrer eigenen Tradition als Schlüsselelemente zu verwenden und sich stattdessen willkürlich bei anderen Kulturen bedient hätten. Also ne... sowas ist niemals nicht ein Forschungsergebnis, sondern eine völlig widersinnige Prämisse.
perttivalkonen schrieb:Du hingegen, Du hältst da sieben kanaanäische Drachenköpfe für was biblisches, wenn Du lachen willst, dann doch besser über Deine Fehltritte.
Ich habe mich nicht auf kanaanäische Drachenköpfe bezogen. Meine Erklärung zu den 7 Flüssen = Köpfen war nicht als Apologetik gedacht.
perttivalkonen schrieb:Und auf Gunkel beziehe ich mich nicht mal. Tat ich nie. Schließlich halte ich Helel für den Altmond. Is ja nich so, als hätte ich das bis jetzt verschwiegen. Aber Du merkst nüscht...
Worauf beziehst du dich denn dann ? Ist das jetzt dein Forschungsergebnis oder hast du das einfach von irgendwo übernommen ? Du brauchst nicht wiederholen, was du bereits gesagt hast.
perttivalkonen schrieb:Also meine Querfeldein-Chasodrachendarstellung war kein Beleg. Du bist echt putzig. Wenns nicht zugleich traurig wär, mit was für ner Ignoranz Du geschlagen bist.
Ja, es tut mir leid für dich, dass ich deine Darstellung nicht als Beleg akzeptiere. Ich gehe eben einfach von einem anderen Motiv der biblischen Autoren aus.
perttivalkonen schrieb:Ja klar, der Leviatan bei Hiob ist Ägypten und ein Exodusbezug.
Nein, ich gehe davon aus, dass in Hiob ein echtes Lebewesen beschrieben wird. Das spezifische Merkmal, für das die Bezeichnung Leviathan dann zum biblischen Symbol wurde, ist seine Unüberwindbarkeit durch Menschenhand.
perttivalkonen schrieb:Du wirfst mit Dasistsos um Dich und hältst mir dergleichen vor? Echt albern. Ich vertrete meinen Standpunkt und gestehe Dir das gleiche zu.
Es geht nicht um den Standpunkt, womit du wohl das Ergebnis einer Untersuchung meinst, sondern um die Methode. Ich bevorzuge die Methode erst mal den gesamten Bibeltext selber systematisch nach Wortvorkommen zu durchsuchen. Anstatt, wie das ja spätestens seit dem Buchdruck, mangels digitaler Suchfunktionen, üblich war, erst mal sämtliche Lexikas, Wörterbücher und Konkordanzen anderer Kulturen nach scheinbaren Äquivalenten zu durchsuchen. Es ist für mich offensichtlich, dass der innerbiblische Bezug eine höhere Priorität hat, als der ausserkulturelle. Diese Vorgehensweise setzt natürlich ein Vertrauen voraus auf die bewusste Absicht einer Harmonie der Schriften und einem wirkenden Geist, der überzeitlich über die Redaktion gewacht hat. Obwohl oder trotz, dass die Schriften historisch gesehen von der Urheberschaft her nicht in einem Guss nieder geschrieben wurden.
perttivalkonen schrieb:Aber in der Pro-Contra-Diskussion haben halt manche Argumente Bestand und andere nicht. Deine nicht. Meine haste ja nicht entkräftet. Auch wenn Du das nicht akzeptieren willst, so bleibt es dennoch Fakt, daß Du meine nicht entkräftet hast. Bist ja nicht mal drauf eingegangen, behauptest sogar, ich hätte sie gar nicht vorgetragen (ich würde ja nix belegen).
Wenn ich merke, dass jemand mein eben genanntes Vertrauen offensichtlich nicht teilt und ich dafür auch noch offen angefeindet werde, macht mir die Mühe auch keinen Spaß mehr. Warum denn, wenn ich dann eh nur noch erneut angefeindet werde ?
perttivalkonen schrieb:Und was jetzt die Rücküberführung dieser menschlichen Überreste mit unserer Diskussion oder meinem "Alleinherrschaftsanspruch" zu tun haben soll, bleibt wohl Dein Geheimnis.
Das wird im Artikel vom Deutschlandfunk erklärt.
perttivalkonen schrieb:Meine Darstellung Deiner Person??? Echt, Du redest wirr. Aber sowas von!
Du stellst Behauptungen über mich auf, die du dann meinst belegt zu haben, indem du einen Textschwall los lässt, zu dem es gar nichts zu sagen gibt. Wäre ich jetzt so wie du, würde ich dazu einfach sagen : schei**

Aber ich sage lieber nichts und lasse deine Abbildung orientalischer Mythen einfach so stehen. Was soll ich denn deren Inhalt oder Aussage widerlegen ? Ich bin halt der Ansicht, dass man sie nicht und keinesfalls auf die Bibel projezieren sollte und dass weder aus dem Bach Kison im Buch Richter eine Metapher für eine Chaosmacht wird, die an der Seite Israels kämpft, noch eine "auffällige Nähe" des keilschriftlichen "ltn" zum hebräischen לויתן vorhanden ist, die ausreicht, um spezielle Rückschlüsse zu ziehen, die den viel näher liegenderen innerbiblischen Bezug ausser Kraft zu setzen versuchen. Ich nehme aber zur Kenntnis, dass Jesaja bewusst oder unbewusst einen älteren Mythos aufgegriffen haben kann. Nur welchen Mehrwert haben wir davon ? Heißt das jetzt, dass wir es in Jesaja mit Schreibstubenfantasie zu tun haben, oder wäre es möglich, dass schon in Ugarit Ägypten, aufgrund seiner dominierenden Stellung, als Seeungeheuer bezeichnet wurde dessen Untergang man herbei gesehnt hat ? Berücksichtigen muss man, dass Abhängigkeitsbeziehungen nach aussen unauffällig erscheinen können, während im inneren aber Ressentiments entstehen können.
perttivalkonen schrieb:Aber Deine Witze
Wieso Witz ? Da sind wir uns doch wohl alle einig. Zur Zeit Ramses II gab es keinen Exodus der Israeliten. Die eine Gruppe sagt es, weil es keine archäologischen Spuren gibt. Die andere Seite sagte es, weil die Identifizierung mit Ramses II als Pharao des Exodus mehr als fraglich ist und man bei der Datierung ca. 200 Jahre früher ansetzen muss. Ich erwarte nicht, dass man für den Exodus noch irgendwelche handfesten archäologischen Beweise finden wird. Bei angenommenen kulturellen Konflikten während der Perserzeit aufgrund kolidierender religiöser Praktiken, würde mich ein absichtliches und gezieltes Vertilgen


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

01.01.2019 um 19:39
...von Spuren auch nicht verwundern. Das nur nebenbei.


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01.01.2019 um 20:04
phenomena schrieb:Bei angenommenen kulturellen Konflikten während der Perserzeit aufgrund kolidierender religiöser Praktiken, würde mich ein absichtliches und gezieltes Vertilgen
phenomena schrieb:...von Spuren auch nicht verwundern. Das nur nebenbei.
Wundert mich jetzt auch nicht.
Also nicht das absichtliche Vertilgen der Spuren. Das ist derart hanebüchener Quatsch, dass er schwer werden wird im Forum gleichwertigen zu finden (obwohl wir dahingehend echt verwöhnt sind).
Was mich nicht wundert ist, dass nicht einmal vor solch ausgemachtem Blödsinn zurückgeschreckt wird um seine Einbildungen zu verteidigen.

Da verlässt ein Millionenvolk (auch das kann getrost als Quatsch betrachtet werden, die Bibel übertreibt da schamlos) Ägypten und wandert 40 Jahre durch die Wüste und hinterher jahrhunderte lang alle anderen Völker bewaffnete mit Besen und Kehrblech um hinter ihnen sauber zu machen, damit @phenomena weiter ihrem Glauben frönen kann. :D
Dat hälste im Kopp nit us.^^


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

01.01.2019 um 23:21
phenomena schrieb:Dass es diese nicht gab, machst du woran fest ?
Dein Ernst jetzt? Irgendeine Zeit von Jesaja bis heute, da der Große Strom sieben Bäche waren, durch die man beschuht gehen konnte? No way! Der Nil führt bei der Vereinigung von Weißem und Schwarzem Nil in seinem Mittellauf 2770m³ Wasser pro Sekunde, auf der Höhe der sudanisch-ägyptischen Grenze 2660m³, und ins Mittelmeer schaffens schließlich nur noch 1250m³. Bei mehrjähriger Dürre kann sich der Wasserdurchlauf auch nochmals halbieren. Nehmwa also 625m³. Das auf sieben Arme verteilt ergibt knapp 90m³/s pro Arm. Das ist mehr, als die Ruhr am Ende in den Rhein kippt (81,6m³). Und die ist nun wahrlich kein Bach, durch den man mal durchläuft.

Und da habe ich schon das Nildelta als Maß genommen, was Du ja irrigerweise sogar nicht wolltest. Das Dumme ist nämlich, daß der Nil auf seinem Weg durch Ägypten mehr Wasser abgibt als aufnimmt. Wüste und auch sonst arides Klima, Du erinnerst Dich? Und da wolltest Du lieber auf ne andere Stelle des Nillaufes ausweichen, weia!
phenomena schrieb:Das habe ich bereits anhand 1. Mose 2,10 erklärt.
Ach, da kommen also die sieben Köpfe des ugaritischen Lotan vor?

Nee Du, meiner Frage weichst Du ganz deutlich aus. Gib einfach zu, daß Du da Unsinn erzählt hast. Tut gar nicht weh.
phenomena schrieb:Dort geht es nicht um Ägypten, aber die Schilderung führt uns eine gewisse Phänomenologie vor Augen. Die Nebenflüsse werden als ראשים bezeichnet. Das bedeutet Kopf im Sinne von Anfang oder Hauptsache und deutet sehr wahrscheinlich auf die Quelle, und nicht ihre Mündung hin. Der Strom Ägyptens entspringt nicht im Nildelta.
Was für ein Schwachsinn. Nirgends steht in der Bibel, daß die sieben Häupter des Lotan irgendwelche Flüsse, Arme, Quellen wären. Diese Aussage stammt von Dir. Dafür, daß Du das so siehst, kannst Du nicht althebräische Begrifflichkeiten verantwortlich machen.

Vor allem meint Jesaja eben nicht, daß der Nil zur Strafe in Zukunft mal sieben Quellbäche haben wird, durch die man waten kann. Echt, wie blöd wäre denn das. Ist doch egal, ob einem Fluß von all seinen Zuflüssen nun ein oder sieben Quellflüsse zugesprochen werden und diese als je ein Quellbach angefangen haben; durchwaten kann man immer in Quellnähe.

Echt, Du zermanschst das Jesajawort gerade zu einem sinnlosen Wrdlbrmpft.
phenomena schrieb:Ein abstrakten Begriff kann man auch schlecht bewerten. Besser wären immer Hinweise auf konkrete Quellen.
Sag das Dir selbst. Du mußtest ja gleich die ganze HKM bewerten.
phenomena schrieb:In der Tat ist das ne große Hausnummer, wenn man die biblischen Propheten zu einer so kleinen Hausnummer machen will, die rein gar nichts zu sagen haben, ausser künstlerisch komponierte Loblieder an repetetive Naturschauspiele, da ihre eigene Kultur ja auch gar keine Protestbewegung gegen die Naturverehrung war
Sag mal, wo holst Du denn nur diesen ganzen Unsinn her? Die Botschaft der Propheten erschöpft sich nicht im Aufgreifen von z.B. Mythen, sie wird damit transportiert. Na und während Josia bei seiner Kultreform unteranderen die (dem Gestirnskult - Sonne, Mond, Sterne - dienenden) Dachaltäre zerstör(en läß)t, unter anderem auch den Dachaltar des Königs Ahas (2Kö23,12), läßt Jesaja an den Stufen eben dieses Heiligtums ein Wunder geschehen, sogar mithilfe eines von diesen dort verehrten Objekten, der Sonne - ohne daß da irgendwas Kritisches zu hören ist (2Kö20,8-11). Mach also nicht aus Jesaja einen, der "Fremdes" nicht positiv zu nutzen verstünde.
phenomena schrieb:Ich habe mich nicht auf kanaanäische Drachenköpfe bezogen.
Soso. Du schriebst:
phenomena schrieb am 29.12.2018:Die Häupter des Leviathans, sind die 7 Flüße des Nils :
Aber der biblische Leviatan hat gar keine sieben Köpfe. Die hat der ugaritische. Merkst Du es immer noch nicht, daß Du da schlicht den von mir erwähnten ugaritischen Lotan mit dessen sieben Köpfen im Hinterkopf hattest, als Du Dir diese vermeintliche "biblische Bezugnahme" ausgedacht hattest? Echt, das ist schon ne gehörige Meisterleistung an Merkbefreiung, die Du da an den Tag legst.
phenomena schrieb:Worauf beziehst du dich denn dann ?
Das darf Dir herzlich egal sein. Für die inhaltliche Argumentation kannst Du Dich auf das beziehen, was ich dazu geschrieben habe. Und das ich ja nicht extra wiederholen muß, wie Du so richtig anmerkst.
phenomena schrieb:Ja, es tut mir leid für dich, dass ich deine Darstellung nicht als Beleg akzeptiere.
Wieso für mich? Ich hab davon ja keinen Schaden, Nachteil oder sonst irgendne Wehmut, weil Du Belege nicht als solche akzeptierst, ohne sie zu entkräften. Du dauerst mich halt nur. Ein bißchen...
phenomena schrieb:Nein, ich gehe davon aus, dass in Hiob ein echtes Lebewesen beschrieben wird.
Whow!

Hi41:
10 Aus seinem Rachen schiessen Fackeln, sprühen feurige Funken hervor.
11 Aus seinen Nüstern fährt Rauch wie aus einem angefachten und glühenden Kochtopf.
12 Sein Atem entzündet Kohlen, und eine Flamme fährt aus seinem Rachen.
Aber immerhin ist an dieser Deiner Auffassung richtig, daß hier bei Hiob tatsächlich keine mythische Konotation des Leviatan zu erkennen ist. Dafür immerhin hast Du ja ein Gespür. Müßtest halt nur noch akzeptieren, daß der Leviatan an anderen Stellen dann eben genau diese besitzt.
phenomena schrieb:Es geht nicht um den Standpunkt, womit du wohl das Ergebnis einer Untersuchung meinst
Jetztr hört sich aber alles auf. Erfindest Du jetzt auch noch die deutsche Sprache neu? Also mir reichts.


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